CH692175A5 - In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel. - Google Patents

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CH692175A5
CH692175A5 CH192797A CH192797A CH692175A5 CH 692175 A5 CH692175 A5 CH 692175A5 CH 192797 A CH192797 A CH 192797A CH 192797 A CH192797 A CH 192797A CH 692175 A5 CH692175 A5 CH 692175A5
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CH
Switzerland
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furniture
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cushion
additional
additional cushion
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Application number
CH192797A
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Inventor
Heinz Premer
Original Assignee
Thalermaier Gmbh
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    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/17—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat
    • A—HUMAN NECESSITIES
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    • A47C17/20—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden
    • A47C17/213—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden the surface, when used for lying down, consisting of one side of the seat frame and the back-rest frame

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  • Special Chairs (AREA)
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Description


  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein in ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel, mit einem aus einem Möbelgestell ausziehbaren Wagen, auf dem ein Sitz- bzw. Liegepolster gelagert ist, sowie einem, aus einem Rahmen und einer Polsterung bestehenden Zusatzpolster, der zwischen einer aufrechten Verwahrungsstellung nahe der Rückwand des Möbels und einer wenigstens annähernd waagrechten Liegestellung am Möbelgestell schwenkbar gelagert ist, wobei die Lagerung über ein Gelenkparallelogramm erfolgt, dessen Steg im Möbelgestell und dessen Koppel am Zusatzpolster befestigt ist. 



  Es sind schon verschiedene umwandelbare Sitzmöbel bekannt, bei denen ein Zusatzpolster in einer annähernd vertikalen Verwahrungsstellung zwischen dem Rückenpolster und der Möbelrückwand untergebracht ist. Beim Umwandeln in die Liegestellung wird der Rückenpolster entfernt, der Sitzpolster auf Rädern ausgezogen und ein unterhalb des Sitzpols-ters gelagerter Fusspolster angehoben und an den Sitzpolster gereiht. Um eine durchgehende Liegefläche zu erreichen, wird die Fläche zwischen Sitzpolster und Möbelrückwand durch Verschwenken des Zusatzpolsters geschlossen. 



  Eine ähnliche Funktion besitzt ein Sitzmöbel, bei dem der Rückenpolster nicht entfernt, sondern mittels Armen über den ausgezogenen Sitzpolster geschwenkt und an diesen fussseitig gereiht wird. Auch bei diesem Sitzmöbel wird die Liegefläche durch Verschwenken des Zusatzpolsters erreicht. Der Zusatzpolster selbst ist mittels Zapfen oder mittels eines Hebelpaares im Grundgestell gelagert. 



  Bei diesen Konstruktionen zeigt sich jedoch als nachteilig, dass bei Belastung des in der Liegestellung befindlichen Zusatzpolsters im Bereich zwischen Zapfen und Möbelrückwand der Zusatzpolster hochschwenkt. Durch dieses Hochschwenken kann es zu einer Gefährdung des Ruhenden kommen. Weiters kann bei diesen bekannten Lösungen der in der Liegestellung befindliche Zusatzpolster nicht zur Gänze an die Rückwand herangeführt werden, sodass zwischen Möbelrückwand und Zusatzpolster ein freier Raum verbleibt. Es ist auch nicht möglich, den in der Verwahrungsstellung befindlichen Zusatzpolster bis in Bodennähe reichen zu lassen und damit den freien Raum optimal zu nützen. 



  Bei einem in der DE 3 138 598 A1 beschriebenen Möbel der eingangs genannten Art wird für die Anlenkung des Zusatzpolsters ein Gelenkparallelogramm verwendet, wobei der Zusatzpolster über eine diesen abstützende Mitnehmereinrichtung mit dem ausziehbaren Wagen verbunden ist. In der Verwahrungsstellung des Zusatzpolsters weist dessen Rahmen zur Rückwand des Möbelgestelles hin. Nachteilig bei diesem bekannten Möbel ist die verhältnismässig aufwändige Ausbildung der Mitnehmereinrichtung. Überdies ist die Anordnung eines Bettzeugraumes im Möbelgestell nicht möglich, ein solcher Bettzeugraum muss vielmehr im Wagen untergebracht werden, was sich als ungünstig erwiesen hat. 



  Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein in ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel zu schaffen, das die Nachteile der bekannten Möbel nicht aufweist und das insbesondere einfacher aufgebaut ist als die bekannten Möbel. Erreicht wird dies dadurch, dass in der Verwahrungsstellung des Zusatzpolsters dessen Polsterung der Rückwand des Möbelgestelles zugewendet ist und der Zusatzpolster in der Liegestellung sich am ausgezogenen Wagen abstützt. 



  Bei einem erfindungsgemäss ausgebildeten Möbel bedarf es keiner Mitnehmereinrichtung und der Zusatzpolster ist sicher abgestützt. Im Möbelgestell kann überdies ein gut zugänglicher Bettzeugraum untergebracht werden. 



  Um den Zusatzpolster ganz nahe an die Rückwand schwenken zu können, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schwingen des Gelenkparallelogrammes gewinkelt und die Koppel des Gelenkparallelogrammes ist von einem vom Rahmen des Zusatzpolsters vorspringenden Schenkel eines mit diesem Rahmen verbundenen Winkels gebildet. 



  Bei einer zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung ist zur Unterstützung der Schwenkbewegung eine Feder vorgesehen. 



  Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ohne auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigt Fig. 1 ein erfindungsgemäss ausgebildetes Möbel in der Sitzstellung in teilweise geschnittener Seitenansicht und Fig. 2 stellt die wesentlichen Teile dieses Möbels in der Liegestellung dar. Die Fig. 3 und 4 geben in einer vergrösserten Darstellung zwei Varianten des beim erfindungsgemässen Möbel verwendeten Gelenkparallelogrammes wieder. 



  Gemäss den Fig. 1 und 2 ist auf einem Möbelgestell mit einem Bettzeugraum 1 und einer Rückwand 2 ein Wagen 3 ausziehbar, der ein Polster 4 trägt. In der in Fig. 1 dargestellten Sitzstellung des Möbels liegt ein abnehmbarer Rückenpolster 5 auf dem Sitzpolster 4 auf. 



  Im Möbelgestell ist ein auf einem Rahmen 6 min  und einer Polsterung 6 sec  bestehender Zusatzpolster 6 schwenkbar gelagert, wobei die Lagerung über je ein seitlich angeordnetes Gelenkparallelogramm 7 erfolgt. Die beiden Gelenkparallelogramme 7 sind spiegelbildlich symmetrisch ausgebildet und es wird in der Folge nur ein Gelenkparallelogramm beschrieben. 



  Der Steg 8 des Gelenkparallelogrammes 7 wird durch einen Winkel gebildet, von dem ein Schenkel mit der Seitenwand des Bettzeugraumes 1, der zweite Schenkel mit der Rückwand 2 verschraubt ist. Der Steg 8 dient damit gleichzeitig der Verstärkung des Möbelgestelles. Am Steg 8 sind zwei gewinkelte Schwingen 9 und 10 angelenkt, die an der Koppel 11 angreifen. Die Koppel 11 wird von einem vom Rahmen 6 min  des Zusatzpolsters 6 vorspringenden Schenkel eines Winkels gebildet, dessen anderer Schenkel mit dem Rahmen 6 min  verschraubt ist. 



  Soll das Möbel von der in Fig. 1 dargestellten Sitzstellung in die Liegestellung nach Fig. 2 gebracht werden, wird der Rückenpolster 5 abgenommen und der Wagen 3 mit dem Polster 4 ausgezogen. Es ist nun ein bequemer Zugang zum Bett-zeugraum 1 möglich. Der Zusatzpolster 6 kann anschliessend, bezogen auf die Zeichnung, im Uhrzeigersinn verschwenkt werden, bis er sich auf dem Rahmenstück 3 min  des Wagens 3 abstützt. 



  Zur Unterstützung der Schwenkbewegung kann gemäss Fig. 3 eine Zugfeder 12 oder gemäss Fig. 4 eine Schenkelfeder 13 vorgesehen sein. 



  In den Zeichnungen ist nur ein Wagen 3 dargestellt. Es wird jedoch in den meisten Fällen ein weiterer Auszieh- oder Ausschwenkteil vorgesehen sein, der die Liegelänge vergrössert. Dieser Teil ist jedoch für vorliegende Erfindung unwesentlich, sodass er auch nicht dargestellt bzw. beschrieben wird.

Claims (3)

1. In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel, mit einem aus einem Möbelgestell (1, 2) ausziehbaren Wagen (3), auf dem ein Sitz- bzw. Liegepolster (4) gelagert ist, sowie einem, aus einem Rahmen (6 min ) und einer Polsterung (6 sec ) bestehenden Zusatzpolster (6), der zwischen einer aufrechten Verwahrungsstellung nahe der Rückwand (2) des Möbels und einer wenigstens annähernd waagrechten Liegestellung am Möbelgestell (1, 2) schwenkbar gelagert ist, wobei die Lagerung über ein Gelenkparallelogramm (7) erfolgt, dessen Steg (8) im Möbelgestell (1, 2) und dessen Koppel (11) am Zusatzpolster (6) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verwahrungsstellung des Zusatzpolsters (6) dessen Polsterung (6 sec ) der Rückwand (2) des Möbelgestelles (1, 2) zugewendet ist und der Zusatzpolster (6) in der Liegestellung sich am ausgezogenen Wagen (3) abstützt.
2.
Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingen (9, 10) des Gelenkparallelogrammes (6) gewinkelt sind und die Koppel (11) des Gelenkparallelogrammes (6) von einem vom Rahmen (6 min ) des Zusatzpolsters (6) vorspringenden Schenkel eines mit diesem Rahmen (6 min ) verbundenen Winkels gebildet ist.
3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung der Schwenkbewegung eine Feder (12, 13) vorhanden ist.
CH192797A 1996-09-16 1997-08-15 In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel. CH692175A5 (de)

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EP2572606B1 (de) * 2011-09-20 2014-03-26 ADA Möbelfabrik GmbH Sitz/Liegemöbel
AT511841B1 (de) * 2011-09-20 2013-03-15 Ada Moebelfabrik Gmbh Sitz/Liegemöbel
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HU9700239V0 (en) 1997-11-28
HU1340U (en) 1998-05-28
PL59320Y1 (en) 2002-09-30
CZ6707U1 (cs) 1997-10-23
DE29714847U1 (de) 1997-12-04
PL107066U1 (en) 1998-03-30

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