CH692226A5 - Vorrichtung zur Befestigung eines Sanitärartikels an einer Gebäudewand. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung eines Sanitärartikels an einer Gebäudewand. Download PDF

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CH692226A5
CH692226A5 CH251597A CH251597A CH692226A5 CH 692226 A5 CH692226 A5 CH 692226A5 CH 251597 A CH251597 A CH 251597A CH 251597 A CH251597 A CH 251597A CH 692226 A5 CH692226 A5 CH 692226A5
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CH
Switzerland
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hanging
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Application number
CH251597A
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English (en)
Inventor
Alois Diethelm
Original Assignee
Gerberit Technik Ag
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/01Shape or selection of material for flushing cisterns
    • E03D1/012Details of shape of cisterns, e.g. for connecting to wall, for supporting or connecting flushing-device actuators
    • E03D1/0125Details of shape of cisterns, e.g. for connecting to wall, for supporting or connecting flushing-device actuators of built-in cisterns

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description


  



  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung eines Sanitärartikels an einer Gebäudewand, mit zwei Aufhängelaschen, die an der Gebäudewand in einem bestimmten Abstand zueinander zu befestigen sind. 



  Die DE-U-29 507 431 zeigt eine Aufhängevorrichtung für einen Spülkasten. Diese weist zwei hier mit Nummer 13 bezeichnete Aufhängelaschen auf, die im Abstand zueinander an einer Gebäudewand zu befestigen sind. Auf diese Laschen wird der Spülkasten aufgesetzt, wobei die Laschen jeweils mit einem nach oben ragenden Lappen ein Befestigungsteil hintergreifen. Die beiden Aufhängelaschen müssen selbstverständlich genau positioniert sein. Dazu müssen die Positionen der Bohrlöcher ausgehend von einem Wasseranschluss abgemessen werden, was vergleichsweise zeitaufwändig und umständlich ist. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, welche die Befestigung der Aufhängelaschen vereinfacht. Die Erfindung soll somit die Montage eines Sanitärartikels, insbesondere eines WC- Spülkastens vereinfachen. Der Spülkasten kann jedoch auch ein anderer Sanitärartikel, beispielsweise ein Urinal sein. 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine Schiene als Hilfsmittel zur Befestigung der beiden Aufhängelaschen. Die Schiene bildet einen Träger für die beiden Aufhängelaschen und gleichzeitig ein Führungsmittel beim Einstellen der Bohrlochdistanz. Die Schiene mit den beiden Aufhängelaschen kann gleichzeitig aber auch als Bohrschablone verwendet werden. Die Schiene mit den beiden Aufhängelaschen bilden eine Einheit, die wesentlich einfacher zu handhaben ist als zwei einzelne Aufhängelaschen. 



  Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die beiden Aufhängelaschen an der Schiene abbrechbar angeformt. Damit ist es möglich, die Schiene zusammen mit den beiden Aufhängelaschen als einziges Spritzgussteil in einem geeigneten Kunststoff herzustellen. Dies vereinfacht auch den Versand. Die beiden Aufhängelaschen werden dann am Montageort von der Schiene weggebrochen und anschliessend an der Schiene montiert. Vorzugsweise sind die Aufhängelaschen auf der Schiene zur Einstellung der Bohrlochdistanz verschiebbar. Normierte Abstände können auf der Schiene markiert werden. Ist die Bohrlochdistanz voreingestellt, so lässt sich die Schiene mit den daran angebrachten Aufhängelaschen als Bohrschablone verwenden. 



  Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Schiene gleichzeitig ein Träger für eine Spritzschutzplatte. Mit dieser kann eine an der Rückwand eines Spülkastens üblicherweise angebrachte Aussparung eingesetzt werden, wenn dies erforderlich ist. 



  Vorzugsweise weist die Vorrichtung Mittel zur Ausrichtung der Aufhängelaschen am Anschlussventil auf. Das Anschlussventil kann ein seitlich angeordnetes Eckventil oder auch ein mittig hinter dem Spülkasten angeordneter Wasseranschluss sein. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemässe Vorrichtung, 
   Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1, jedoch bei montierten Aufhängelaschen, 
   Fig. 3 schematisch die Verwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung als Bohrschablone, und 
   Fig. 4 schematisch die Ausrichtung an einem Eckventil. 
 



  Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung 1 ist ein Spritzgussteil aus einem geeigneten Kunststoff und besteht aus einer stab- oder bügelförmigen Schiene 2, an der jeweils über einen schmalen Steg 10 zwei Aufhängelaschen 3 angeformt sind. Die beiden Aufhängelaschen 3 sind so angeformt, dass sie von Hand abbrechbar sind. Ebenfalls abbrechbar ist an der Schiene 2 eine Spritzschutzplatte 7 angeformt. 



  Die Schiene 2 besitzt zwei Arme 2a, die wenigstens einen inneren Anschlag 5 sowie aussen jeweils eine Rastrille 4 oder ähnliche Positionier- oder Markiermittel aufweist. 



  Die beiden Aufhängelaschen 3 sind für die Montage von der Schiene 2 wegzubrechen und jeweils auf einen Arm 2a aufzuschieben, wie die Fig. 2 zeigt. Die Arme 2a greifen jeweils durch eine \ffnung 8 einer Aufhängelasche 3 hindurch. In Richtung der Schiene 2 sind die Aufhängelaschen 3 stufenlos zwischen dem Anschlag 5 und der Rastrille 4 verschiebbar. Jede Aufhängelasche 3 weist eine federelastische Zunge 9 (Fig. 4) auf, die elastisch an der Schiene 2 anliegt und mit einem hier nicht gezeigten Zahn bei der Rille 4 einrastet. Ausserhalb der Rille 4 verhindert diese Zunge 9, die innenseitig einen hier nicht gezeigten Rastzahn aufweist, ein unbeabsichtigtes Verschieben der Aufhängelaschen 3 an der Schiene 2. Nachfolgend wird die Montage näher erläutert. 



  Am Montageort werden gemäss Fig. 1 die beiden Laschen 3 von der Schiene 2 weggebrochen. Gegebenenfalls wird ebenfalls die Spritzschutzplatte 7 weggebrochen. Anschliessend werden die beiden Aufhängelaschen 3 gemäss Fig. 2 auf die Schiene 2 aufgeschoben. Durch Verschieben der beiden Aufhängelaschen 3 wird die Bohrlochdistanz L eingestellt. Wenigstens eine Distanz ist durch zwei Rastrillen 4 festgelegt. Diese Position ist durch ein Einrasten der Zunge 9 erkennbar. 



  Die Aufhängelaschen 3 müssen bezüglich eines Eckventiles 12 positioniert werden. Dazu ist als Hilfsmittel an den Aufhängelaschen 3 jeweils eine strichförmige Erhebung 13 angebracht. Die Höhe der beiden Aufhängelaschen 3 ist dann korrekt, wenn die Erhöhungen 13 gemäss Fig. 4 sich auf der Höhe des Eckventils 12 befinden. Ist das Eckventil 12 nicht seitlich, sondern mittig zum Spülkasten angeordnet, so ist zur Ausrichtung mittig der Schiene 2 eine Vertiefung 11 (Fig. 3) angebracht. Die Schiene 2 wird dann an diese Vertiefung 11 von unten an das Eckventil angelegt. Die positionierte Vorrichtung 1 wird mit einer Hand an die Gebäudewand angelegt und mit der anderen Hand werden mittels einer Bohrmaschine 14 die Bohrlöcher 17 gebohrt. Gebohrt wird hierbei durch Langlöcher 6 der beiden Aufhängelaschen 3 hindurch. Die Vorrichtung 1 dient hier somit als Bohrschablone.

   In die Löcher 17 werden wie üblich Dübel 15 eingesetzt. Mit Dübelschrauben 16 werden anschliessend die beiden Aufhängelaschen 3 an der Gebäudewand befestigt. Die Langlöcher 6 ermöglichen hierbei eine begrenzte Höhenverstellung der Aufhängelaschen 3. Auf die an die Gebäudewand befestigte Aufhänglaschen 3 wird nun der hier nicht gezeig te Sanitärartikel aufgesetzt und anschliessend wird in bekannter Weise das Eckventil 12 mit dem Einlaufventil des Spülkastens 4 verbunden. Dieser Sanitärartikel kann beispielsweise ein Spülkasten nach der oben genannten DE-U-29 507 431 sein.

Claims (11)

1. Vorrichtung zur Befestigung eines Sanitärartikels an einer Gebäudewand, mit zwei Aufhängelaschen (3), die an der Gebäudewand in einem bestimmten Abstand (L) zueinander zu befestigen sind, gekennzeichnet durch eine Schiene (2) als Hilfsmittel zur Befestigung der beiden Aufhängelaschen (3).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aufhängelaschen (3) mit der Schiene (2) eine Bohrschablone bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aufhängelaschen (3) an der Schiene (2) abbrechbar angeformt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aufhängelaschen (3) auf der Schiene zur Einstellung der Bohrlochdistanz (L) stufenlos verschiebbar sind.
5.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) Markierungen und/oder Rastmittel (4) zur Positionierung der Aufhängelaschen (3) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelaschen Markierungen (13) für ihre Höheneinstellung aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelaschen (3) jeweils eine federnde Rastzunge (9) aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) zwei Führungsarme (2a) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängelaschen (3) jeweils einen Durchgang (8) aufweisen, in den ein Arm (2a) der Schiene (2) einzuführen ist.
10.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie für die Wandbefestigung eines WC-Spülkastens vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spritzschutzplatte (7) an der Schiene (2) abbrechbar angeformt ist.
CH251597A 1997-10-29 1997-10-29 Vorrichtung zur Befestigung eines Sanitärartikels an einer Gebäudewand. CH692226A5 (de)

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EP2295651B1 (de) 2009-07-29 2012-03-07 Geberit International AG Spülvorrichtung mit einem Spülkasten und einem Montagehilfsmittel

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DE29722580U1 (de) 1998-02-19
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