CH692464A5 - Schutzvorrichtung für Bodenpflanzen. - Google Patents

Schutzvorrichtung für Bodenpflanzen. Download PDF

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CH692464A5
CH692464A5 CH00880/98A CH88098A CH692464A5 CH 692464 A5 CH692464 A5 CH 692464A5 CH 00880/98 A CH00880/98 A CH 00880/98A CH 88098 A CH88098 A CH 88098A CH 692464 A5 CH692464 A5 CH 692464A5
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Walter Weber
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Description


  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Bodenpflanzen. Insbesondere ist dabei an Pflanzen gedacht, die in Gemüsegärten oder Gemüsefeldern angepflanzt werden. 



  Bodenpflanzen, wie beispielsweise Erdbeer-Pflanzen, sind einer Vielzahl von schädlichen Einflüssen ausgesetzt, die das Wachstum beeinträchtigen und die Ernte schmälern. So wird das Gedeihen der Pflanzen von kühler, das Wachstum verzögernden Witterung, schädlich beeinflusst. Im Falle der Erdbeeren, wird durch Nässe bei den zum Boden hängenden, heranreifenden Früchten Fäulnis hervorgerufen. Andererseits sind die Pflanzen bei regenarmer Witterung auch von Austrocknung bedroht. Allgegenwärtig ist zudem die Gefahr von Schneckenfrass. 



  Um all diesen schädlichen Einflüssen vorzubeugen, gibt es verschiedenartige Vorkehrungen, die jedem Gärtner bzw. Hobbygärtner bekannt sind. Gegen Schnecken werden Giftkörner gestreut. Diese liegen offen auf der Erde in den Beeten, ebenso die durch die Körner vergifteten, toten Schnecken. Nachteilig ist, dass dadurch auch andere Tiere, wie Vögel oder Igel, das Gift aufnehmen können. Man hilft sich darum gegen die Schnecken vielfach mit anderen Mitteln, wie dem Eingraben von mit Bier gefüllten Gläsern. Um die sich auf den nassen Boden neigenden Erdbeeren zu schützen, werden Stroh oder Hobelspäne um die Pflanzen gestreut. Auch dies bietet jedoch keinen ausreichenden Schutz vor Fäulnis. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wird in der CH-PS Nr. 686 920 des gleichen Anmelders ein Ring vorgeschlagen, mit dem der Boden um die jeweilige Pflanze zu bedecken ist.

   Der Ring besteht aus einem starren Kunststoff und ist derart nach oben gewölbt, dass sich eine die Pflanze schützend umfassende Ausformung ergibt. Unter der Wölbung können Giftkörner ausgelegt werden. Obwohl er einen erheblichen Fortschritt mit sich brachte, vermag auch dieser Ring aus verschiedenen Gründen nicht völlig zu befriedigen. So müssten, um für verschiedenartige Pflanzen optimal zu wirken, Ringe mit verschiedener Grösse oder Höhe angeboten werden. Da aber für die Herstellung eines jeden Ringes entsprechende Kunststoffformen erforderlich sind, ist dies in der Praxis nicht machbar. Tatsächlich liegen bereits die Kosten zur Herstellung einer einzigen Ringgrösse über dem für eine sinnvolle Vermarktung erforderlichen, tiefen Preisniveau. Trotz Stapelbarkeit, wird zudem für diese Ringe zuviel Verkaufsfläche benötigt.

   Schliesslich wird auch ein weiter verbesserter, gänzlich ohne Giftkörner auskommender Schneckenschutz gewünscht. 



  Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Schutzvorrichtung für Bodenpflanzen zu schaffen, insbesondere für Pflanzen, die in Gemüsegärten angepflanzt werden, die einen optimalen, vielseitig verwendbaren Schutz der einzelnen Pflanzen gegen Fäulnis, Austrocknung, kühler Witterung und Schädlingen, wie insbesondere Schnecken ermöglicht, welche die oben erwähnten Nachteile nicht aufweist. 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung entspricht den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausbildungen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor. 



  Diese Schutzvorrichtung ist sowohl sehr einfach herzustellen wie auch anzuwenden. Mit ihr kann dem Gärtner ein äusserst preisgünstiges Hilfsmittel angeboten werden, die ihm die meisten seiner Sorgen in Bezug auf seine empfindlichen Pflanzen abnimmt, vom Schützen und Wärmen der Keimlinge bis zum stützenden Halten der heranreifenden Früchte. Die meisten Vorteile bietet die Schutzvorrichtung bei Erdbeer-Pflanzen. Hier werden die Früchte daran gehindert, auf den Boden zu hängen und so wirksam vor Fäulnis geschützt. Giftkörner sind nicht mehr notwendig, da gegen die Schnecken eine völlig unüberwindbare Barriere gebildet wird. Das im Bereich der Schutzvorrichtung anfallende Regen- oder Giesswasser wird, für jede Pflanzenart und -grösse optimal, direkt zu den Wurzeln der Pflanze geleitet.

   Der Platzbedarf beim Transport und im Verkauf ist zudem auf das absolute Minimum reduziert. 



  Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung näher beschrieben. 
 
   Fig. 1 und 2 zeigen die flache Schutzvorrichtung, wie sie im Verkauf angeboten werden kann; 
   Fig. 3 bis 5 zeigen zwei Beispiele der praktischen Anwendung der Schutzvorrichtung. 
 



  Die Schutzvorrichtung ist aus einer Kunststofffolie hergestellt, vorzugsweise aus Polyäthylen oder Polypropylen, und ist u.a. dazu bestimmt, trichterartig um eine Pflanze angeordnet zu werden. Hierzu ist aus der Kunststofffolie ein flaches, ringförmiges Element mit einer \ffnung 2 in der Mitte herausgetrennt. Der Ring des Elementes 1 ist an einer Stelle 3 unterbrochen, sodass sich im weitesten Sinn ein C ergibt, dessen beiden Enden 4 und 5 einander beinahe berühren. Die Kunststofffolie ist vorzugsweise annähernd 0,2 bis 0,3 mm dick, so sie einerseits leicht biegbar ist, jedoch eine gewisse Stabilität und Festigkeit aufweist. Dadurch lässt sich das in seiner Grundform flache, ebene Element 1 zu einem Trichter formen, indem die beiden freien Enden 4 und 5 des unterbrochenen Ringes übereinander geschoben werden, bis sie einander überlappen.

   Um das Element 1 in seiner Trichterform zu halten, sind Befestigungsmittel 6-9 vorgesehen. 



  Im vorliegenden Beispiel bestehen diese Befestigungsmittel aus einer Zunge oder Lasche 6, die eine pfeilförmige Spitze 10 aufweist, die an beiden Seiten je mit einer hakenartigen Hinterschneidung 11 versehen ist. Diese Lasche 6 ist am einen Ende 4 des das Element 1 bildenden, unterbrochenen Ringes angeordnet. Mit Abstand zum zweiten Ende 5 des Ringes sind im Element 1 schlitzartige Durchbrechungen 7 angebracht, in welche die Lasche 6 einschiebbar ist. Diese Durchbrechungen 7 sind so bemessen, dass deren Breite, d.h. die Schlitzlänge, annähernd der Breite der pfeilförmigen Spitze 10 der Lasche 6 entspricht oder nur geringfügig grösser ist. Vorzugsweise sind die schlitzartigen Durchbrechungen 7 dabei derart trapezförmig oder abgestuft ausgebildet, dass deren Breite in Richtung auf das Ende 5, d.h. in Zugrichtung der Lasche 6, kleiner wird.

   Auf diese Weise ist die Lasche 6, dank deren hinterschnittenen Spitze 10, einhängbar. Zur weiteren Verbesserung der Verbindung der beiden Ring-Enden 4 und 5, kann am zweiten Ende 5 ebenfalls eine Lasche 8 vorgesehen werden. Diese zweite Lasche 8 ist in entsprechende, mit Abstand zum ersten Ende 4 in das ringförmige Element 1 eingebrachte, schlitzartige Durchbrechungen 9 hineinschiebbar. Die zweite Lasche 8 ist nur dazu bestimmt, das zweite Ende 5 in der richtigen Lage und Ausrichtung zu halten und braucht daher keine hakenförmigen Hinterschneidungen. Möglich wäre es jedoch, parallel zu den schlitzartigen Durchbrechungen 9 in einigem Abstand jeweils eine zweite Durchbrechung 12 vorzusehen, sodass diese Lasche 8 durch die erste Durchbrechung 9 hinein- und durch die zweite Durchbrechung 12 wieder herausgeführt werden kann.

   Die Mehrzahl von in Abstand zueinander angeordneten, schlitzartigen Durchbrechungen 7 und 9 bzw. 12 dient dazu, das zu einem trichterförmigen Ring zusammenschiebbare Element 1 verstellbar zu gestalten, je nachdem, in welche dieser Durchbrechungen die Lasche 6 bzw. 8 eingesteckt wird. Dank den Befestigungsmitteln 6-12 wird dabei das trichterförmig zusammengeschobene Element 1 derart gut gehalten, dass es in ausreichendem Masse stabil und belastbar ist. 



  Aus Fig. 3 ist das auf die Erde 13 gestellte, trichterartig zusammengeschobene Element 1 in leerem und aus Fig. 5 in bepflanzten Zustand ersichtlich. Das von oben fallende Regen- oder Giesswasser 14 wird durch den Trichter zur Mitte, also direkt zur Wurzel geführt. Die sich nach aussen hin neigenden Früchte 15 der dargestellten Erdbeer-Pflanze liegen nicht auf der nassen Erde, sondern werden durch das Element 1 gestützt und so vor Fäulnis geschützt. Schnecken können die vom Element 1 gebildete, nach aussen hin überhängende, glatte Wand 16, kaum hochklettern und in keinem Fall die Kante 17 überwinden. 



  Auch die bei der Herstellung des Elementes 1 herausgetrennte Ringmitte lässt sich als zweites Element 18 einer sinnvollen Verwendung zuführen. Hierzu werden gemäss Fig. 2 in das kreisrunde Element 18 vom Umfang her Einschnitte 19 eingebracht. Damit werden im Randbereich getrennte, flanschartige Segmente 20 und 21 gebildet. Vorzugsweise sind die Einschnitte 19 so angeordnet, dass sich kleine Segmente 20 und grosse Segmente 21 ergeben. Alternativ hierzu ist es denkbar, an Stelle der Einschnitte 19 jeweils eine Perforierung anzubringen, sodass der Benützer selbst an gewünschter Stelle und in gewünschter Tiefe einen Einschnitt 19 herstellen kann. Die Verwendung dieses zweiten Elementes 18 ist aus Fig. 4 ersichtlich.

   Indem das erste Element 1 der Schutzvorrichtung umgedreht auf den Boden 13 gelegt wird, d.h. mit der Trichteröffnung nach unten, wird für die darunter befindliche Pflanze, bzw. den Keimling, ein kleines Treibhaus gebildet. Die Pflanze ist nun in jedem Fall vom Wind geschützt. Um das Dach zu schliessen, kann nun das zweite Element 18 aufgesetzt werden, sodass das Klima im Inneren durch Sonneneinwirkung erwärmt wird. Zur Befestigung des Dach-Elementes 18 dienen die durch die Einschnitte 19 gebildeten, flanschartigen Segmente 20 und 21. Im vorliegenden Beispiel sind die grösseren Segmente 21 in die \ffnung geschoben, während die kleineren Segmente 20 auf dem Rand der \ffnung aufliegen. Das Element 18 ist dadurch in seiner Lage festgeklemmt. Bei der Befestigung dieses Dach-Elementes 18 sind indessen verschiedene Varianten möglich.

   So können beispielsweise nur zwei einander gegenüberliegende Segmente 21 in die \ffnung geschoben werden, währen die anderen beiden Segmente 21 auf dem Rand aufliegen. Hierdurch werden in letzteren beiden Bereichen Lüftungsschlitze gebildet. Es sind auch beliebige weitere Einsteckvarianten für das Dach-Element 18 denkbar. Auf diese Weise lässt sich je nach Pflanzenart und Witterung das Treibhausklima optimal einstellen. 



  Bei beiden Verwendungen, sei es als Schutz- und Giess-Schale als auch aus Treibhaus, ist vorzugsweise darauf zu achten, dass die erste, der Fixierung der Trichterform des Elementes 1 dienende Lasche 6 auf der Aussenseite liegt. Das Element 1 kann zudem an seinem Aussenumfang Löcher 22 und an seinem die \ffnung 2 umgebenden Innenumfang weitere Löcher 23 aufweisen. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, können in diese Löcher 22 und 23 weitere Befestigungsmittel, z.B. Draht-Bügel 24, Klammern oder nagelartige Stifte, in den Boden 13 gedrückt werden. Die Schutzvorrichtung ist damit am Boden 13 verankert und kann auch von starkem Wind nicht weggeweht werden. Indem das trichterförmig zusammensteckbare Element 1 verstellbar gestaltet ist, lässt er sich beliebig an die jeweilige Pflanze anpassen.

   Je nach Einstellung verändert sich der Durchmesser der mittleren \ffnung 2 und der Winkel des Trichters bzw. die Steilheit der Wand 16. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass das Element 1 auch im flachen Zustand gemäss Fig. 1 verwendbar ist, z.B. indem es für Stangenbohnen auf den Boden 13 gelegt wird und so zur Erwärmung des Bodens dient. 



  Die Herstellung dieser Schutzvorrichtung ist sehr einfach und preisgünstig. Beide Elemente 1 und 18 können, einschliesslich der Befestigungs mittel 6-12, in einem einzigen Arbeitsgang aus einer Kunststofffolie ausgestanzt werden. Ein weiteres Bearbeiten ist nicht notwendig. Die Elemente 1 bzw. 18 werden vom Endabnehmer nach seinem Bedarf zusammengesteckt. Beim Transport und Lagerung wird daher sehr wenig Platz benötigt. Eine 10er-Packung von beispielsweise einen Durchmesser von 40 cm aufweisenden Schutzvorrichtungen ist nur 2-3 cm hoch. Es können somit von der Fertigung über den Transport bis zur Lagerung und Verkaufspräsentation in erheblichem Mass Kosten gespart werden, sodass diese Schutzvorrichtung dem Endabnehmer zu einem sehr geringen Preis angeboten werden kann.

   Dennoch wird ihm eine hervorragende, multifunktionale Schutzvorrichtung gegeben, die über einige Jahre beliebig wiederverwendbar ist und gegenüber dem Stand der Technik eine ganze Reihe von deutlichen Vorteilen mit sich bringt. 



  Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Schutzvorrichtung für Bodenpflanzen auch anders auszubilden. So ist es theoretisch denkbar, das Element 1 vieleckig zu gestalten, wobei ein Trichter dadurch gebildet werden kann, dass das Element 1 entlang von vorgebbaren Falzkanten gefaltet wird. Die beschriebene, runde Lösung weist jedoch klare Vorteile auf und wird darum eindeutig vorgezogen. Die Befestigungsmittel 6-12 könnten indessen auch anders angeordnet oder ausgebildet sein, bis hin zu Druckknöpfen, die in das Folienmaterial eingeprägt werden können. Weiter könnten auch schlicht nur die Löcher 22 bzw. 23 vorgesehen sein, an denen die beiden Enden 4, 5 untereinander und/oder mit dem Boden 13 mittels Befestigungsmittel 24 verbindbar sind, sei es mit einer Schnur, einem Stift oder einer Klammer.

   Die Kunststofffolie kann durchsichtig bzw. lichtdurchlässig oder z.B. auch grün gefärbt sein.

Claims (14)

1. Schutzvorrichtung für Bodenpflanzen, gekennzeichnet durch mindestens ein flaches Element (1), das aus einem biegsamen Material besteht oder faltbar ist, welches Element (1) so geformt und ausgebildet ist, dass es sich zu einem trichterartigen Gebilde mit offenem Boden zusammenschieben oder zusammenlegen lässt.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel (6-12) vorhanden sind, um das Element (1) in sich selber zu fixieren, um es in der trichterartigen Lage zu halten.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zweite Befestigungsmittel (22-24) vorhanden sind, um das Element (1) im Erdboden (13) zu verankern.
4.
Schutzvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (6-12; 22-24) so ausgebildet sind, dass das Element (1) wahlweise in verschiedenen Positionen fixierbar ist, wodurch sich trichterartige Gebilde mit unterschiedlichem Durchmesser bilden lassen.
5. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch ein ringförmiges Element (1) mit einer \ffnung (2) in der Mitte, welches ringförmige Element (1) an mindestens einer Stelle (3) derart unterbrochen ist, dass sich zwei freie Enden (4, 5) ergeben, welche zur Bildung des trichterartigen Gebildes zusammenschiebbar sind.
6. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (6-12) mindestens eine Zunge oder Lasche (6, 8) aufweisen.
7.
Schutzvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein Element (1) in Form eines unterbrochenen Ringes mit zwei freien Enden (4, 5), wobei mindestens einem der beiden Enden (4, 5) eine Zunge oder Lasche (6, 8) zugeordnet ist, die in mindestens eine dem anderen Ende (4, 5) zugeordnete Aufnahme (7, 9, 12) führbar ist.
8. Schutzvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge oder Lasche (6, 8) über das freie Ende (4, 5) des unterbrochenen Ringes hinausragt und in mindestens eine dem anderen Ende (4, 5) zugeordnete, in das Material des Elementes (1) eingebrachte, beispielsweise schlitzartige Durchbrechung (7, 9, 12) einsteckbar ist.
9. Schutzvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch mindestens eine Zunge oder Lasche (6), an der mindestens ein Haken (11) ausgebildet ist, der in eine Durchbrechung (7, 9, 12) einzurasten bestimmt ist.
10.
Schutzvorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch mindestens eine Zunge oder Lasche (6), die eine z.B. pfeilförmige Spitze (10) aufweist, die an mindestens eine ihrer beiden Seiten mit mindestens einer hakenartigen Hinterschneidung (11) versehen ist.
11. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (6-12) mindestens einen Druckknopf aufweisen, der beispielsweise in das Material des Elementes (1) eingeprägt ist, durch welchen das Element (1) in der trichterartigen Lage haltbar ist.
12.
Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Befestigungsmittel mindestens ein in das Material des Elementes (1) eingebrachtes Loch (22, 23) aufweisen, durch welches beispielsweise unter Zuhilfenahme einer Schnur, eines Stiftes oder einer Klammer bzw. eines Bügels (24), das Element (1) in der trichterartigen Lage haltbar und/oder mit dem Erdboden (13) verbindbar ist.
13. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch ein zweites Element (18) mit dem der offene Boden bzw. die \ffnung (2) in der Mitte des z.B. ringförmigen, ersten Elementes (1) mindestens teilweise verschliessbar ist, wobei Mittel (19-21) vorgesehen sind, um das zweite Element (18) in dieser Schliesslage zu halten.
14.
Schutzvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in das z.B. kreisrunde, zweite Element (18) vom Umfang her entweder eine Mehrzahl von Einschnitten (19) eingebracht ist oder je eine Perforierung vorgesehen ist, dank welcher solche Einschnitte (19) aufreissbar sind, wodurch im Randbereich dieses zweiten Elementes (18) flanschartige Segmente (20, 21) bildbar sind, mittels denen das zweite Element (18) im Boden bzw. in der \ffnung (2) des ersten Elementes (1) in Schliesslage haltbar ist.
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