CH692497A5 - Raupensteg für Ketten von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Raupensteg für Ketten von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten, der als Eingreifelement in den Fahruntergrund quer zur Laufrichtung der Kette dient und auf parallel laufenden Raupenbändern, die alle Raupenstege kraftschlüssig verbinden, angebracht ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Stand der Technik: Raupenstege für Ketten von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt geworden. Für den Einsatz auf Schnee werden in der Regel schneidenartige längliche Raupenstege aus Aluminium eingesetzt. Um auch auf sehr kompaktem oder teilweise vereistem Untergrund eine ausreichende Haftung zu erhalten, werden an den länglichen Raupenstegen Eiskratzer oder Eisdorne montiert, die in radialer Richtung über die schneidenartige Kante der Raupenstege überstehen. Beim rauen Einsatz unter Betriebsbedingungen nutzen sich die Raupenstege sehr stark ab. Insbesondere im mittleren Teil der länglichen Raupenstege, wo die grösste Belastung aufzunehmen ist, kommt es häufig zu Materialbrüchen. Die Brüche treten in den meisten Fällen an Stellen auf, an denen während des Einsatzes im Betrieb in den schneidenartigen Raupenstegen durch besonders hartes Untergrundmaterial Kerben entstanden sind. Die Kerben sind ursächlich für Risse, die schliesslich zum Bruch führen. Ein gebrochener Raupensteg muss mit hohem Kosten- und Zeitaufwand ausgewechselt werden. Um die Standzeit der Raupenstege zu erhöhen, können an Stelle der üblicherweise verwendeten Aluminium-Raupenstege sehr schwere Stahlstege oder Aluminiumstege, die an ihrer radial vorderen Verjüngung eine Einlage aus beispielsweise Chromstahl besitzen, eingesetzt werden. Derartige Aluminium-Raupenstege mit Chromstahleinlage besitzen zwar die Vorteile eines Aluminiumsteges mit einem geringen Gewicht und einer hohen Korrosionsbeständigkeit, sind aber im Verhältnis zu herkömmlichen Aluminiumstegen wesentlich teurer. Ein Nachrüsten auf bestehende Ketten von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten ist nur insofern möglich, indem die kompletten Raupenstege ausgetauscht werden. Aufgabe und Vorteile der Erfindung: Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und insbesondere den Verschleiss und die Bruchgefahr bei Raupenstegen zu reduzieren. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den abhängigen Patentansprüchen sind vorteilhafte und zweckmässige Weiterbildungen der erfindungsgemässen Vorrichtung angegeben. Der Erfindung liegt der Kerngedanke zu Grunde, dass ein Raupensteg von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten, der als Eingreifelement in den Fahruntergrund quer zur Laufrichtung der Kette dient und auf parallel laufenden Raupenbändern, die alle Raupenstege kraftschlüssig verbinden, angebracht ist, im Bereich der Mitte des länglichen Raupenstegs ein Metallband aufweist, das mittels Befestigungsorganen angebracht ist und das sich wenigstens über einen Teil der Länge des länglichen Raupenstegs erstreckt und wenigstens teilweise in diesem Bereich über die schneidenartige radial nach aussen zeigende Kante des Raupenstegs übersteht. Durch ein derartiges erfindungsgemässes Metallband wird insbesondere der mittlere Teil des länglichen Raupensteges, welcher der grössten Beanspruchung während des Betriebs ausgesetzt ist, vor einem starken Verschleiss geschützt. Dabei kann nicht nur eine herkömmliche Abnutzung des Raupenstegs verhindert werden, sondern auch Materialbrüche im mittleren Bereich des Raupenstegs, die durch die Kerbwirkung von Eindruckstellen herrühren. Mit einem erfindungsgemässen Metallband lässt sich somit die Standzeit eines Raupensteges erheblich steigern, wodurch Kosten und Zeit eingespart werden. Darüber hinaus wird durch das Anbringen eines Metallbandes die Stabilität des Raupensteges auf Biegebeanspruchung in Laufrichtung deutlich verbessert. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Befestigungsorgane bereits vorhandene Befestigungsorgane zur Befestigung von bekannten radial nach aussen zeigenden Eingreifelementen wie beispielsweise Eisdorne oder Eiskratzer sind. Auf diese Weise lässt sich das erfindungsgemässe Metallband nach Entfernen der Eisdorne oder Eiskratzer als Nachrüstteil sehr einfach am Raupensteg anbringen. Besonders günstig ist es des Weiteren, wenn die Befestigungsorgane zur Befestigung des Metallbandes im oberen verjüngten Bereich und im unteren verbreiterten Bereich des Raupenstegs entlang der Längsseite des Raupenstegs angeordnet sind. Dadurch kann eine besonders stabile und dauerfeste Verbindung zwischen Metallband und dem grössten Teil der Höhe der Längsseite des Raupenstegs erzielt werden. Insbesondere günstig ist es, wenn die Befestigungsorgane Schraubenverbindungen sind. Dadurch kann das erfindungsgemässe Metallband sehr schnell und unproblematisch angebracht bzw. gegen Eiskratzer oder Eisdorne ausgetauscht werden. Besonders bevorzugt ist ausserdem ein Metallband, das der radial nach aussen verjüngenden Form des Raupenstegs angepasst ist. Durch einen Formschluss des Metallbandes mit dem Raupensteg wird im Einsatz die Kraft vom Metallband auf den Raupensteg flächig übertragen, womit eine hohe Zuverlässigkeit und Standzeit von Raupensteg und Metallband erreicht wird. Vorteilhaft ist es ebenso, wenn das Metallband ein Stahlband ist. Auf diese Weise kann die Abnutzung des Metallbandes bzw. eine mögliche Bruchgefahr auch im sehr rauen Betriebsfall klein gehalten werden. Besonders bevorzugt ist es auch, wenn das Metallband in seiner vollen Länge über die schneidenartige Aussenkante des Raupenstegs übersteht. Mit einer derartigen Anordnung wird nicht nur der Verschleiss der etwas tiefer beginnenden Aussenkante des Raupenstegs reduziert, sondern auch die Haftung des Raupenstegs im Fahruntergrund deutlich verbessert. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn zusätzlich über die Aussenkante des Metallbandes überstehende Eiskratzer oder Eisdorne angeordnet sind. Damit lassen sich die Vorteile von Eiskratzern bzw. Eisdornen und eines durchgehend ebenen Metallbandes zusammenbringen, wodurch man ein optimales Eingreifverhalten in schwierigstem Untergrund erhält und wodurch der zwischen den Eiskratzer- oder Eisdornpositionen sich befindliche Raupenstegabschnitt gegenüber Einwirkungen, die Kerben verursachen können, geschützt ist. Somit wird die Möglichkeit eines Bruches des Raupenstegs, der vor allem von Kerben in der schneidenartigen Aussenkante verursacht wird, deutlich gemindert. Zeichnungen: Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 das erfindungsgemässe Metallband an einem Raupensteg positioniert in der perspektivischen Seitenansicht und Fig. 2 das erfindungsgemässe Metallband am Raupensteg positioniert in der geschnittenen Seitenansicht entsprechend dem Schnitt I-I. Beschreibung des Ausführungsbeispiels: In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei ist das erfindungsgemässe Metallband 1 am Raupensteg 2 positioniert. Der Raupensteg 2 besitzt zur Anbringung an den Raupenbändern eine verbreiterte flächige Auflage 3, wobei der als Hohlprofil ausgeführte Grundkörper 4 des Raupenstegs 2 an seinem radial äusseren Ende 5 eine schneidenartige Verjüngung 6 aufweist. Der Grundkörper 4 des Raupenstegs 2 setzt sich dabei aus einem rechteckigen und einem dreieckigen Hohlprofil zusammen. In Fig. 1 wird nicht der komplette Raupensteg, sondern lediglich ein Teil des Raupenstegs gezeigt, bei dem die in Längsrichtung üblicherweise weitergeführten Abschnitte jeweils im Bereich der Aussenseiten des länglichen Metallbandes abgeschnitten wurden. Das Metallband 1 umfasst an seinen Seitenbereichen jeweils eine eiskratzerförmige Zahnung 7, 7 min , die über das radial äussere Ende 5 des Raupenstegs deutlich übersteht. Dabei steht nicht nur das Zahnende, sondern auch der Bereich des Zahnansatzes an der Kante 5 über. Ebenso steht die Kante 8, die die mit Zahnung versehenen Bereiche 9, 9 min miteinander verbindet, über das radial äussere Ende 5 des Raupenstegs 2 hervor. Der mit Zahnung versehene Bereich 9, 9 min des Metallbandes 1 hat Bohrungen 10-15, durch die beispielsweise Schrauben in am Raupensteg vorgesehene Gewindebohrungen zur Befestigung des erfindungsgemässen Metallbandes 1 eingedreht werden können. Um eine stabile und verschleissfeste Verbindung von Metallband 1 und Raupensteg 2 zu realisieren, ist der mit Zahnung versehene Bereich 9, 9 min nach unten in Richtung Auflagefläche 3 des Raupenstegs 2 verlängert, sodass sich in beiden mit Zahnung versehenen Bereichen 9, 9 min beispielsweise zwei Bohrungen 11, 10 und 13, 14 im Bereich der schneidenartigen Verjüngung 6 des Raupenstegs 2 und jeweils eine Bohrung 12 und 15 im Bereich des Grundkörpers 4 des Raupenstegs 2 am rechteckigen Hohlprofil des Grundkörpers 4 positionieren lassen. In der geschnittenen Seitenansicht (Fig. 2) befinden sich dann die Mittelpunkte der Bohrungen auf der Höhe h 1 bzw. der Höhe h 2 bezogen auf die flächige Auflage 3 des Raupenstegs 2; zusätzlich ist die Verlängerung 16, 16 min des mit Zahnung versehenen Bereichs 9, 9 min , dem sich radial nach aussen verjüngenden Raupensteg 1 angeformt. Das erfindungsgemässe Metallband lässt sich in einfacher Weise nachrüsten, wenn am Raupensteg 2 bereits Eiskratzer in der Form der mit Zahnung versehenen Bereiche 9, 9 min vorhanden waren und dann zur Befestigung des Metallbandes die bereits im Raupensteg 2 eingebohrten Gewindebohrungen benutzt werden können. Selbstverständlich lassen sich ebenfalls in einfacher Weise derartige Gewindebohrungen zur Anbringung des Metallbandes nachträglich am Raupensteg 2 einbohren. Dadurch dass die Verbindungskante 8 der mit Zahnung versehenen Bereiche 9, 9 min über das radial äussere Ende 5 des Raupenstegs 2 übersteht, wird diese Abschlusskante des Raupenstegs 2 im harten Einsatzfall vor Abnutzung geschützt. Die noch weiter hervorstehende Zahnung 7, 7 min verschafft dem eingreifenden Raupensteg 2, insbesondere auf sehr hartem Untergrund, wie beispielsweise Eis, eine gute Haftung und schützt natürlich auch an dieser Stelle den etwas abgesetzt beginnenden Raupensteg vor Abnutzung. In einer bevorzugten Ausführung besteht das Metallband 1 aus nicht rostendem Stahl, wobei der Raupensteg 2 im Allgemeinen aus Aluminium ist. Bezugszeichenliste: 1 Metallband 2 Raupensteg 3 flächige Auflage 4 Grundkörper 5 radial äusseres Ende 6 schneidenartige Verjüngung 7, 7 min Zahnung 8 Kante 9, 9 min Bereich mit Zahnung 10-15 Bohrung 16, 16 min Verlängerung
Claims (8)
1. Raupensteg für Ketten von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten, der als Eingreifelement in den Fahruntergrund quer zur Laufrichtung der Kette dient und auf parallel laufenden Raupenbändern, die alle Raupenstege kraftschlüssig verbinden, angebracht ist, wobei der längliche Raupensteg (2) sich quer zur Längsrichtung radial nach aussen schneidenartig verjüngt, zu den Raupenbändern eine verbreiterte flächige Auflage (3) aufweist und mit einem nach innen zu einem Antriebs- bzw. Laufrad weisenden Spurbügel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Mitte des länglichen Raupenstegs mittels Befestigungs-organen ein Metallband (1) angebracht ist, das sich wenigstens über einen Teil der Länge des Raupenstegs erstreckt und wenigstens teilweise in diesem Bereich über die schneidenartige radial nach aussen zeigende Kante (5) des Raupenstegs übersteht.
2.
Raupensteg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsorgane bereits vorhandene Befestigungsorgane zur Befestigung von radial nach aussen zeigenden Eingreifelementen, wie z.B. Eisdorne oder Eiskratzer, sind.
3. Raupensteg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsorgane zur Befestigung des Metallbandes im oberen verjüngten Bereich (6) und im unteren verbreiterten Bereich (4) des Raupenstegs entlang der Längsseite des Raupenstegs angeordnet sind.
4. Raupensteg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsorgane Schraubverbindungen sind.
5. Raupensteg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallband der sich radial nach aussen verjüngenden Form des Raupenstegs angepasst ist.
6.
Raupensteg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallband ein Stahlband ist.
7. Raupensteg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallband in seiner vollen Länge über die schneidenartige Aussenkante des Raupenstegs (5) übersteht.
8. Raupensteg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallband zusätzliche über die Aussenkante des Metallbandes überstehende Eiskratzer oder Eisdorne aufweist.
Priority Applications (1)
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| CH77795A CH692497A5 (de) | 1995-03-20 | 1995-03-20 | Raupensteg für Ketten von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten. |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH77795A CH692497A5 (de) | 1995-03-20 | 1995-03-20 | Raupensteg für Ketten von Pistenfahrzeugen oder Loipenspurgeräten. |
Publications (1)
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| CH692497A5 true CH692497A5 (de) | 2002-07-15 |
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ID=4194948
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006069671A1 (de) * | 2004-12-22 | 2006-07-06 | Prinoth A.G. | Kettensteg für eine laufkette von raupenfahrzeugen, insbesondere pistenfahrzeuge oder loipenspurgeräte |
| ITUA20162940A1 (it) * | 2016-04-27 | 2017-10-27 | Prinoth Spa | Barra trasversale per cingoli di veicoli battipista |
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1995
- 1995-03-20 CH CH77795A patent/CH692497A5/de not_active IP Right Cessation
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| WO2006069671A1 (de) * | 2004-12-22 | 2006-07-06 | Prinoth A.G. | Kettensteg für eine laufkette von raupenfahrzeugen, insbesondere pistenfahrzeuge oder loipenspurgeräte |
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