CH692811A5 - Verpackung, insbesondere für Geschenke. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verpackung gemäss Anspruch 1, die insbesondere geeignet ist, quaderförmiges Verpackungsgut, so insbesondere Bücher, Videokassetten, CDs etc., individuell variabel an die Grösse des zu verpackenden Gegenstandes angepasst, umfassend zu verschliessen. Die bisherigen Verpackungen haben den Nachteil, dass mit ihnen zwar ebenfalls Gegenstände verschiedener Grösse verpackt werden können, dass sie jedoch nach dem Einpacken Deformationen am Verpackungsmaterial aufweisen, wie zum Beispiel das Umknicken der Wellen der doppelseitigen Wellpappe als Biegelinien (vgl. CH 683 831 A5 und CH 687 194 A5). Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zu Grunde, eine Verpackung zu schaffen, die nebst einer variablen Verpackungsmöglichkeit je nach Grösse des zu verpackenden Gegenstandes auch eine deformationsfreie, jederzeitige Rückführbarkeit in den Ursprungszustand ermöglicht und sich somit für den deformationsfreien Mehrfachgebrauch eignet. Das zum Beispiel wellenförmige Material, beispielsweise einseitige Wellpappe, lässt sich in eine Richtung ideal um den zu verpackenden Gegenstand herumschlagen, gewährleistet jedoch auf Grund ihrer wellenförmigen Konstruktion die nötige Stabilität. Werden jedoch Materialien wie Polymere oder andere eingesetzt, muss nicht zwingend ein wellenförmiges Material zur Anwendung kommen, denn rein durch das Umwickeln des Verpackungsgutes und der Festigkeit des Materials entsteht eine röhrenartige Verpackung, welche für die nötige Stabilität sorgt. Zudem soll diese Verpackung nicht nur zu Versandzwecken eingesetzt werden können, sondern hohen ästhetischen Ansprüchen genügen, um so insbesondere auch als Geschenkverpackungen zu dienen. Die Möglichkeit, einen Informationsträger, wie zum Beispiel eine Geschenkkarte, auf der Verpackung anbringen zu können, erhöht die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, welche mit der vorliegenden Erfindung geschaffen werden. Eine Ausführungsform liegt darin, dass damit eine Zeit sparende und ästhetisch hochwertige Verpackungsmöglichkeit für Bücher geschaffen wird. Die an jeder Stelle mögliche Biegbarkeit des Materials ermöglicht es, sowohl den Umschlag als auch die Einlage genau der Form anpassend um das Buch herumzuschlagen und die beiden Enden sowohl der Einlage als auch des Umschlages zum Beispiel mit Klettverschluss oder mit einer entfernbaren Schutzabdeckung versehenen Selbstklebeschicht miteinander zu verbinden. Dadurch wird das verpackte Buch in allen Richtungen fixiert, ohne dass zusätzlich eine Schnur oder ein Dekorationsband erforderlich ist. Die auf der Oberseite der Verpackung vorgesehene Möglichkeit, eine Karte oder einen anderen Informationsträger ohne feste Verbindung, wie zum Beispiel Verklebung, in die vorgefertigten Halterungen, wie zum Beispiel aus der Hülle gestanzte Laschen, zu legen, ermöglicht auch den Mehrfachgebrauch der Karte, da diese wieder unbeschädigt aus ihrer Halterung herausgenommen werden kann. Diese freie Kombination von Karte und Verpackung erlaubt es gerade im Geschenkverpackungsbereich, eine grosse Vielfalt an Verpackungsmöglichkeiten in Kombination mit den verschiedensten Geschenkkarten den Kunden anzubieten. Die vorliegende Erfindung kann zum Beispiel auch für Werbegeschenkaktionen idealerweise eingesetzt werden. So kann beispielsweise eine Kreditkartenfirma ihr Werbegeschenk, beispielsweise ein Buch, eine Pralinéschachtel etc., damit verpacken, wobei sie zusätzlich dem Geschenk diskret einen Informationsträger, hier eine Kreditkarte, innenseitig der Hülle beifügt. Dadurch wird die Kreditkarte erst nach dem \ffnen der Verpackung für den Kunden ersichtlich. Selbstverständlich lassen sich auch hier verschiedene Kombinationsmöglichkeiten umsetzen. Weitere Einzelheiten und Vorteile der erfindungsgemässen Verpackung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen mehrere Ausführungsformen der Verpackung rein beispielsweise dargestellt sind. Es zeigen: Fig. 1 die Verpackung im geöffneten Zustand; Fig. 2 die Verpackung in geschlossenem Zustand; Fig. 3 die an der Oberseite der Verpackung angebrachte Befestigung für den Informationsträger (Variante 1); Fig. 4 die an der Oberseite der Verpackung angebrachte Befestigung für den Informationsträger (Variante 2); Fig. 5 und 6 die Verbindung der Einlage mit dem Umschlag. Die in Fig. 1 dargestellte Verpackung besteht aus einem Umschlag (1) und einer Einlage (2), wobei sowohl der Umschlag aus drei Abschnitten (1a, 1b, 1c) als auch die Einlage aus drei Abschnitten (2a, 2b, 2c) bestehen. Der Umschlag (1) als auch die Einlage (2) bestehen aus einseitiger Wellpappe, wobei die Wellen des Umschlags rechtwinklig zu den Wellen der Einlage verlaufen. Das Verpackungsgut (3), beispielsweise ein Buch, wird in der Weise verpackt, als dass zuerst der Abschnitt 2c um das Verpackungsgut geschlagen wird und in der Folge der Abschnitt 2a, an welchem ein Mittel zum Kleben (4), beispielsweise ein Selbstklebe- oder Klettverschluss angebracht ist, von der anderen Seite um das Verpackungsgut geschlagen wird. Die beiden Abschnitte 2a und 2c werden an der überlappenden Stelle miteinander verbunden, wodurch das Verpackungsgut in eine Richtung ringsum geschlossen fixiert wird. In der Folge wird der Abschnitt 1c des Umschlages über das nun durch die Einlage umschlossene Verpackungsgut gelegt und daraufhin zur endgültigen, vollständigen Umschliessung Abschnitt 1a des Umschlages, welcher ebenfalls mit einem Mittel zum Kleben (5), beispielsweise einem Selbstklebe- oder Klettverschluss, versehen ist, über den Abschnitt 1c gelegt und mit diesem verbunden. Die in Fig. 3 dargestellte Oberseite des Umschlagsabschnitts 1b weist im mittleren Bereich zwei sich gegenüberliegende, halbkreisförmige Stanzungen auf (6a, 6b). Der Informationsträger (7), beispielsweise eine Geschenkkarte, lässt sich dadurch unter diese halbkreisförmigen Laschen schieben, welche ihn ohne feste Verbindung, beispielsweise Verklebung, fixieren. Diese Konstruktion erlaubt das mehrmalige Rein- und Rausnehmen des Informationsträgers, ohne dass die Verpackung oder der Informationsträger beschädigt werden. Die in Fig. 4 dargestellte Oberseite des Umschlagsabschnitts 1b weist eine Stanzung (8) auf. Die durch die Stanzung entstandene \ffnung bewirkt, dass der Einlageabschnitt 2b im Bereich der \ffnung die Rückwand bildet. Abschnitt 1b des Umschlags und Abschnitt 2b der Einlage sind in der Weise fest miteinander verbunden, als dass die Verklebung, beispielsweise die Leimführung (9), möglichst nahe an der durch die Ausstanzung geschaffenen \ffnung erfolgt, wobei unter den Laschen 6a und 6b kein Leim geführt wird. Diese Konstruktion ermöglicht das Einlegen eines Informationsträgers, beispielsweise einer Geschenkkarte, in die ausgestanzte \ffnung, wobei die Stanzränder den Informationsträger seitlich und die Laschen (6a, 6b) ihn nach vorne fixieren. Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Verpackung zeigt eine Variante der lösbaren Verbindung von Umschlag und Einlage. Die in Fig. 5 dargestellte Oberseite des Umschlagsabschnittes 1b weist im mittleren Bereich zwei halbkreisförmige Stanzungen auf, welche die Laschen 10a und 10b bilden. Fig. 6 zeigt die zu den Laschen 10a und 10b korrespondierenden, rechtwinkligen Stanzungen im Bereich des Einlageabschnittes 2b (11a, 11b). Die Lasche 10a wird durch die Stanzung 11a und Lasche 10b durch die Stanzung 11b geführt, wodurch Umschlag und Einlage rechteckig zueinander fixiert sind. Durch das nachfolgende Herunterklappen der Laschen 10a und 10b, insbesondere auch durch das Drauflegen des Verpackungsgutes, ist der Umschlag und die Einlage miteinander verbunden.
Claims (9)
1. Verpackung, welche aus einem Umschlag (1) und mindestens einer Einlage (2) besteht, wobei die Einlage (2) längs- oder querseitig lose eingelegt oder lösbar oder unlösbar mit dem Umschlag (1) verbunden ist, wobei sowohl der Umschlag (1) als auch die Einlage (2) mindestens je zwei Abschnitte (1a, 1b, 2a, 2b) aufweisen und mindestens je einer dieser Abschnitte um den zu verpackenden Gegenstand (3) variabel umschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Umschlag (1) aus einem Material besteht, welches es ermöglicht, dass der Umschlag (1) in einer Richtung je nach Grösse des zu verpackenden Gegenstandes um diesen variabel umschlagbar ist und deformationsfrei jederzeit wieder in den Ursprungszustand zurückführbar ist.
2.
Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einem Abschnitt des Umschlages (1a) oder der Einlage (2a) ein Mittel zum Halten (4, 5) angebracht ist, welches im Überlappungsbereich mindestens zwei Abschnitte des Umschlages (1a, 1c) oder der Einlage (2a, 2c) lösbar miteinander in der Weise verbindet, dass der zu verpackende Gegenstand (3) mindestens in einer Richtung umfassend verschlossen ist.
3. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass ihr ein Informationsträger (7) lose eingelegt oder befestigt beigefügt ist.
4.
Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Einlage (2) und Umschlag (1) in der Weise miteinander lösbar oder unlösbar verbunden sind, als dass mindestens eine aus dem Umschlag gefertigte Lasche (10a, 10b) in eine entsprechende \ffnung der Einlage (11a, 11b) oder umgekehrt eingeführt ist oder mindestens ein Teilbereich eines Abschnitts des Einlagerückens (2b) mit Klebstoff oder Klebemittel oder doppelseitigem Klebeband versehen ist oder dass der Umschlag (1) und die Einlage (2) mit einer Hohlniete unlösbar miteinander verbunden sind.
5. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (7) durch mindestens einer aus dem Umschlag oder der Einlage gefertigten Lasche (6a, 6b) oder durch mindestens eine durch Linienschnitt im Umschlag oder der Einlage geformten Einschubmöglichkeit fixiert wird.
6.
Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (2) und der Umschlag (1) je drei Abschnitte aufweisen (1a, 1b, 1c, 2a, 2b, 2c), wobei die Einlage und der Umschlag rechtwinklig zueinander liegend je im mittleren Abschnitt in der Weise lose miteinander verbunden sind, als dass der mittlere Abschnitt des Umschlages mindestens zwei ausgestanzte Laschen aufweist (10a, 10b), welche in die sich im mittleren Abschnitt der Einlage befindenden Aussparungen (11a, 11b) eingeführt sind, wobei sowohl die Einlage (2) als auch der Umschlag (1) aus Material bestehen, welches es ermöglicht, dass sich der Umschlag und die Einlage flexibel an den zu verpackenden Gegenstand (3) anfügen und diesen ringsum verschliessen, unabhängig von seiner Grösse, wobei die Einlage und/oder der Umschlag ohne Deformation jederzeit in ihren Ursprungszustand rückführbar sind,
wobei mindestens auf der Innenseite des Umschlages eine mit einer entfernbaren Schutzabdeckung versehene Selbstklebeschicht oder ein Klettverschluss (5) angebracht ist,
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (2) und der Umschlag (1) je drei Abschnitte (1a, 1b, 1c, 2a, 2b, 2c) aufweisen, wobei die Einlage und der Umschlag rechtwinklig zueinander liegend je im mittleren Abschnitt mit einem Verbindungsmittel fest miteinander verbunden sind, wobei sowohl die Einlage als auch der Umschlag aus einem Material bestehen, welches es ermöglicht, dass sich der Umschlag und die Einlage flexibel an den zu verpackenden Gegenstand (3) anfügen und diesen rinsgsum verschliessen, unabhängig von seiner Grösse, wobei die Einlage und/oder der Umschlag ohne Deformation jederzeit in ihren Ursprungszustand rückführbar sind,
wobei mindestens auf der Innenseite des Umschlages eine mit einer entfernbaren Schutzabdeckung versehene Selbstklebeschicht oder ein Klettverschluss (5) angebracht ist.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (7) durch mindestens zwei im mittleren Abschnitt des Umschlages ausgestanzte Laschen (6a, 6b) fixiert ist.
9. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Umschlag (1) aus gewelltem Material besteht.
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