CH692852A5 - Vorrichtung zum Verpacken eines schüttbaren Gutes in einer Verpackung mit Schutzgasatmosphäre. - Google Patents

Vorrichtung zum Verpacken eines schüttbaren Gutes in einer Verpackung mit Schutzgasatmosphäre. Download PDF

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CH692852A5
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CH
Switzerland
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tube
protective gas
annular space
filling tube
filling
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CH97998A
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English (en)
Inventor
Bernd Wilke
Wolfgang Diener
Herbert Dipl-Ing F Stotkiewitz
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/04Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied
    • B65B31/044Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzles being combined with a filling device
    • B65B31/045Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzles being combined with a filling device of Vertical Form-Fill-Seal [VFFS] machines

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Description


  


 Stand der Technik 
 



  Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum Verpacken eines schüttbaren Gutes in einer Verpackung mit Schutzgasatmosphäre nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art gelangt beim Herstellen einer Beutelpackung am vorderen Ende des Schlauches Schutzgas aus dem Ringraum sowohl ins Innere des Beutels als auch am Auslassende des Füllrohrs in dessen Inneres, und durchströmt dort im Gegenstrom die durch das Füllrohr fallende pulverige, körnige oder stückige Gutmenge, wobei von den Gutteilchen mitgeführte Luft zum Einlassende hin verdrängt wird. Der Ringraum zwischen dem Formrohr und dem Füllrohr dient sowohl als Pufferspeicher als auch als Schutzgas-Atmosphären-Generator für die Spülung des Beutelinneren.

   Um die Anwesenheit von Sauerstoff am Auslassende des Füllrohrs zu prüfen, ist in dessen Bereich eine Sonde angeordnet, welche die Zufuhr von Schutzgas steuert. Auf Grund der Anordnung von Verbindungsrohren zu der Sonde und von Zuführungsrohren für Schutzgas im Ringraum entsteht dort beim Ausbilden und Füllen einer Beutelpackung eine instationäre, turbulente Strömung, bei der sich Zonen bilden, in denen sich Füllgutteilchen ablagern. Hin und wieder fallen Teile der Ablagerungen, insbesondere am Ende des Schlauchvorzugs und beim Schliessen der Querschiegelbacken zum Bilden der Verschlussnähte einer Beutelpackung, in den Siegelbereich.

   Solche Ablagerungsteile verursachen in der Siegelnaht undichte Stellen, durch die dann während des Transports und der Lagerung der Beutelpackung Luftsauerstoff ins Verpackungsinnere diffundieren und das Produkt schädigen kann. 


 Vorteile der Erfindung 
 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 vermeidet die oben genannten Nachteile, wobei auf Grund der gleichmässigen Strömungsverhältnisse zum Vermeiden von Partikelablagerungen bei minimalem Gasverbrauch ein Restsauerstoffgehalt von weit weniger als 1% in den Beutelpackungen erzielt werden kann. 



  Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Vorrichtung möglich. Eine besonders weiche Strömung wird erzielt durch eine Hülse im Ringraum nach dem Merkmal des Anspruchs 3. 


 Zeichnung 
 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 eine Schlauchbeutelformvorrichtung stark vereinfacht in Seitenansicht, 
   Fig. 2 ein Form- und Füllrohr der Schlauchbeutelformeinrichtung im Längsschnitt, 
   Fig. 3 einen Teil des Form- und Füllrohrs im Querschnitt, und 
   Fig. 4 eine Schutzgasleithülse in Vorderansicht. 
 


 Beschreibung des Ausführungsbeispiels 
 



  Eine Schlauchbeutelformvorrichtung hat ein Formrohr 11, um das ein Band 1 aus einem heisssiegelfähigen oder schweissbaren Packstoff zunächst zu einem Schlauch 2 geformt, und dieser von einer Quernahtsiegeleinrichtung 12 unter Bildung jeweils einer Kopf- und Bodennaht quergesiegelt um jeweils eine Beutellänge abgezogen wird, wobei jeweils eine Beutelpackung 3 hergestellt wird. Die beiden einander berührenden Ränder des Bandes 1 siegelt eine Längsnahtsiegeleinrichtung 13 auf dem Formrohr 11 dicht zusammen. Beim Vorziehen des Schlauches 2 über das Formrohr 11 wird jeweils eine zu verpackende Füllgutmenge durch ein Füllrohr 14, das das Formrohr 11 koaxial durchsetzt, in den vorderen, verschlossenen Endbereich des Schlauches 2 eingeführt. Danach öffnet die Quernahtsiegeleinrichtung 12 und kehrt in ihre Ausgangslage zurück. 



  Um schüttbares pulveriges, körniges oder stückiges Füllgut, beispielsweise Kaffee, Chips oder dergleichen, in einer Schutzgasatmosphäre zu verpacken, wird am Auslassende des Füllrohrs 14 ein Schutzgas, beispielsweise Kohlendioxid oder Stickstoff, zugeführt, das teilweise in den gerade gefertigten Schlauchbeutel und teilweise im Gegenstrom zum Füllgut in das Füllrohr 14 gelangt, und die dort vorhandene und vom Füllgut mitgeführte Luft nach oben zum Einlassende hin verdrängt. Eingeleitet wird das Schutzgas in dem zwischen dem Formrohr 11 und dem Füllrohr 14 gebildeten Ringraum 15 durch Zuführstutzen 16 oberhalb des Schlauchbildungsbereichs des Formrohrs 11. 



  Zum Ausbilden einer weichen, gleichförmigen Schutzgasströmung mit konzentrischem Drall am Ende des Füllrohrs 14 ist im Ringraum 15 zwischen dem Formrohr 11 und dem dazu koaxialen Füllrohr 14 eine Gasführungseinrichtung 20 angeordnet (Fig. 2). Diese hat eine den Ringraum 15 in zwei Ringspalte 21, 22 unterteilende Hülse 23, die sich etwa über die gleiche Länge erstreckt wie das Formrohr 11, wobei das Füllrohr 14 aus dessen unterem Ende etwas vorragt. Das Schutzgas wird in den radial inneren Ringspalt 21 durch mehrere radiale Stutzen 16 zugeführt, die an eine Ringleitung 17 angeschlossen sind. Die Hülse 23 hat viele kleine Durchbrüche 24, durch die das Gas in den äusseren Ringraum 22 und von dort in den Füllbereich der Beutelpackung 3 und am unteren Ende des Füllrohrs 14 in dessen Inneres gelangt.

   Vorzugsweise haben die Durchbrüche 24 eine schräg zur jeweiligen Tangentialebene der Hülse 23 gerichtete Achse, sodass im Ringspalt 22 eine weiche Strömung mit koaxialem Drall gebildet wird, bei der die Strömungsfasern in parallelen Schraubenlinien verlaufen. Unterstützt wird diese Strömungsformung durch eine auf dem Umfang des Füllrohrs 14 angeordnete Wendel 25 aus Draht, die den inneren Ringspalt 21 durchsetzt. 



  Die Durchbrüche 24 der Hülse 23 sind vorzugsweise als Schlitze 26 ausgebildet (Fig. 3), die dadurch gebildet sind, dass in die Wand der Hülse 24, vorzugsweise vor deren Formung aus einem flachen Blech, Schnitte mit gleichzeitigem Durchziehen einer Schnittseite ausgeführt werden. Solche Bleche sind im Handel unter dem Namen Konidur-Bleche erhältlich. 



  Um einen besonders gleichförmigen Aufbau der Strömung im Ringspalt 22 zu erzeugen, ist der Durchlassquerschnitt im oberen Bereich der Hülse 23 gering und nimmt zum unteren, dem Auslassende des Füllrohrs 14 nahen Ende zu. Dies wird bei einer Hülse 23 mit ursprünglich gleichmässig verteilten Durchbrüchen 24 dadurch erreicht, dass Teilflächen 27 abgedeckt werden, sodass für den Gasdurchtritt Flächen 28 mit Durchbrüchen 24 in Form von Dreiecken 29 frei bleiben, deren Basis am unteren Ende der Hülse 23 liegt (Fig. 4). Die Abdeckungen können durch Verkleben oder durch Lackieren gebildet werden. 



  Die Hülse 23 im Ringraum 15 wird einerseits von der Wendel 25 und andererseits von Noppen 31 im Inneren des Formrohrs 11 in Position gehalten. Der innere Ringspalt 21, in den das Schutzgas zunächst eingeleitet wird, ist an seinem unteren Ende mit seinem Dichtring 32 verschlossen.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Verpacken eines schüttbaren Gutes in einer Verpackung mit Schutzgasatmosphäre mit einem Formrohr (11), um das ein Packstoffband (1) zu einem Schlauch (2) formbar, dieser abziehbar und in Beutelpackungen (3) unterteilbar ist, mit einem das Formrohr (11) durchsetzenden, einen Ringraum (15) belassenden Füllrohr (14), durch das jeweils eine Füllgutmenge in das verschlossene Ende des Schlauches (2) einführbar ist, und mit einer Einrichtung zum Zuführen von Schutzgas in den Ringraum (15), von wo aus dieses am Auslassende des Füllrohrs (14) in dessen Inneres entgegen der Füllgutzufuhr und in die gerade gebildete Beutelpackung (3) strömt, dadurch gekennzeichnet, dass im Ringraum (15) eine Schutzgasführungseinrichtung (20) zum Ausbilden einer gleichförmigen Strömung mit koaxialem Drall zum Füllrohr (14) angeordnet ist,
die sich insbesondere am Auslassende des Füllrohrs (14) erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Ringraum (15) eine Wendel (25) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Ringraum (15) eine Hülse (23) mit Durchbrüchen (24) angeordnet ist, die diesen in zwei koaxiale Ringspalte (21, 22) unterteilt, von denen der eine (22) nahe dem Auslassende des Füllrohrs (14) offen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (24) als Schlitze (26) ausgebildet sind, deren Achsen zu den Tangentialebenen der Hülse (23) schräg verlaufen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlassquerschnitt der Hülse (23) zum Auslassende des Füllrohrs (14) hin zunimmt.
CH97998A 1997-05-27 1998-04-30 Vorrichtung zum Verpacken eines schüttbaren Gutes in einer Verpackung mit Schutzgasatmosphäre. CH692852A5 (de)

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DE1997122089 DE19722089B4 (de) 1997-05-27 1997-05-27 Vorrichtung zum Verpacken eines schüttbaren Gutes in einer Verpackung mit Schutzgasatmosphäre

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ITMI981055A1 (it) 1999-11-14
DE19722089A1 (de) 1998-12-03
DE19722089B4 (de) 2007-06-21
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