CH693860A5 - Rohrfoermiges Putzstueck fur Rohrleitungen. - Google Patents

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CH693860A5
CH693860A5 CH00692/03A CH6922003A CH693860A5 CH 693860 A5 CH693860 A5 CH 693860A5 CH 00692/03 A CH00692/03 A CH 00692/03A CH 6922003 A CH6922003 A CH 6922003A CH 693860 A5 CH693860 A5 CH 693860A5
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CH00692/03A
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Thomas Paier
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Poloplast Gmbh & Co Kg
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L45/00Pipe units with cleaning aperture and closure therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  



   Die Erfindung betrifft ein rohrförmiges Putzstück. Ein solches Putzstück  wird für Rohrleitungen benutzt, beispielsweise Haus- und Kanalrohrleitungen  und ist aus der AT 379 445 bekannt. Das bekannte Putzstück umfasst  ein Putzstück, das eine mit einem Deckel verschliessbare Putzöffnung  aufweist. Der Deckel ist mit einem Spannbalken ausgerüstet, mit dessen  Hilfe er aufgesetzt wird. 



   Das bekannte Putzstück hat sich grundsätzlich bewährt. Insbesondere  zur Verwendung in Druckleitungen kann die bekannte Lösung die gestellten  Anforderungen jedoch nicht immer erfüllen, weil mit dem bekannten  Spannbalken zur Verriegelung des Deckels der Revisionsöffnung nur  eine punktuelle Verriegelung möglich ist. 



     Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, den genannten  Stand der Technik konstruktiv dahingehend zu verbessern, dass das  Putzstück auch für Druckleitungen einsetzbar ist, und zwar bei möglichst  geringer Bauhöhe, grossem Öffnungsquerschnitt und einfacher Herstellung.                                                       



   Die wesentlichen Bestandteile des Putzstücks sind: ein Füllstück  zur Abdichtung der Öffnung und ein Verriegelungsteil für das Füllstück.                                                        



   Der Verriegelungsteil kann Absperrbalken zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes  Lösen umfassen. Dies erfolgt nach einer möglichen Ausführungsform  durch Mittel zur Sekundärverriegelung, die über einen deckelseitigen  Hebel aktivierbar sind. Der Hebel kann dabei auf einen Bügel wirken,  der beispielsweise die gegenüberliegenden Absperrbalken gegeneinander  festlegt, also quer zwischen den Absperrbalken verläuft. Ebenso ist  es aber auch möglich, den Hebel unmittelbar mit entsprechenden Mitteln  zur Sekundärverriegelung auszubilden, wie dies nach stehend anhand  der Figurenbeschreibung näher erläutert wird. 



   In ihrer allgemeinsten Ausführungsform betrifft die Erfindung danach  ein rohrförmiges Putzstück für Rohrleitungen mit folgenden Merkmalen:  - mindestens einer Öffnung in seiner Wand, - von einer Öffnung  erstreckt sich ein kastenförmiger Rahmen nach aussen, - die Öffnung  ist mit einem in den Rahmen einsetzbaren Füllstück verschliessbar,  - das Füllstück ist in seiner Montageposition absperrbar. 



   Nach einer Ausführungsform erfolgt die Absperrung über einen Griff  oder Deckel (zum Beispiel mit Griff). Der Deckel kann eine Grundfläche  aufweisen, von deren einer    Oberfläche randseitig verschwenkbare  Absperrbalken abstehen, die nach Aufsetzen des Deckels auf das Füllstück  hinter korrespondierende Rastelemente des Rahmens einschnappen und  durch Betätigung eines am Deckel angelenkten Hebels über Verriegelungsmittel  gegen unbeabsichtigtes Lösen festlegbar sind. Andere Arten der Absperrung  sind möglich. 



   Das Füllstück kann innenseitig (bezogen auf seine Montageposition)  der Form des Putzstücks im Bereich der Öffnung korrespondierend gestaltet  sein (beispielsweise gekrümmt). Zwischen Füllstück und Rahmen wird  zur sicheren Abdichtung in der Regel mindestens eine Dichtung und  vorzugsweise umlaufend vorgeschlagen. 



   Das Füllstück kann die Form eines Rechtecks aufweisen, insbesondere  eines langgezogenen Rechtecks. Dies ermöglicht es, entlang der Längsseiten  entsprechend lange: Absperrelemente vorzusehen, wodurch sich insgesamt  eine günstige Kraftverteilung und Momentenaufnahme ergibt. 



   Die genannte Dichtung ist beispielsweise eine elastomere Lippendichtung,  die separat angeformt werden kann. Es ist aber auch möglich, die  Dichtung aus einem thermoplastischen Elastomer in einem zweistufigen  Spritzgussverfahren unmittelbar an dem Füllstück anzuformen. 



   Die Verschwenkbarkeit des Absperrbalkens an der Grundfläche des Deckels  lässt sich beispielsweise über Filmscharniere erreichen, sodass sich  eine einstückige, materialschlüssige Ausführung ergibt. 



   Die gleiche Funktion lässt sich auch über separate Scharniere, Federelemente,  Schnappverschlüsse oder dergleichen erreichen. 



     Der Randbereich des Füllstücks, insbesondere in Axialrichtung,  ist nach einer Variante so gestaltet, dass er ein Widerlager für  die Absperrbalken bildet, sobald der Deckel in seine Rastposition  geführt ist. 



   Neben einem solchen (ersten) Widerlager kann ein zweites Widerlager  im Bereich des Füllstücks angeordnet sein, das folgende Aufgabe hat:                                                           



   Für den Fall, dass das Putzstück beziehungsweise die angeschlossene  Rohrleitung unter Druck steht, kommt es nach Lösen des Deckels zu  einer Radialverschiebung des Innenteils (auf Grund des Innendrucks),  wobei die Absperrbalken in die Verriegelungsposition des zweiten  Widerlagers verschwenken. Gleichwohl bleibt die Verschlussposition  insgesamt aufrechterhalten. Auf Grund der damit verbundenen Druckentlastung  kann das Füllstück anschliessend kontrolliert entnommen werden. 



   Wie bereits erwähnt können die Verriegelungsmittel unmittelbar am  Hebel ausgebildet sein. Dazu kann der Hebel gelenkig am Deckel befestigt  werden, beispielsweise auch materialschlüssig. Öffnungen im Deckel  schaffen die Möglichkeit, korrespondierende Arme in einen Bereich  zu verschwenken, der den Absperrbalken unmittelbar benachbart ist,  wobei über äussere Schrägflächen der Arme die Absperrbalken in die  gewünschte Verriegelungsposition gebracht und dort gesichert werden  können. Mit anderen Worten: durch die Schwenkbewegung des Hebels  werden die Absperrbalken in ihrer Lage fixiert und der Deckel über  die gesamte Länge gesichert. Die Einheit insgesamt ist dann geschlossen.                                                       



   Zum Öffnen wird der Hebel umgekehrt zurückbewegt. Die Balkenfixierung  wird wieder gelöst. Danach kann der Deckel und schliesslich das Füllstück  abgezogen werden. Ohne die Sekundärverriegelung (über den Hebel)  könnten    sich die Absperrbalken bei Zugbelastung aus ihrer Verriegelungsposition  lösen. 



   Der Grundkörper, das Füllstück und/oder der Deckel der Einrichtung  bestehen beispielsweise aus Kunststoff, wobei Polypropylen einen  geeigneten Werkstoff darstellt. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der  abhängigen Ansprüche sowie den sonstigen Anmeldungsunterlagen. Der  Begriff "kastenförmiger Rahmen" schliesst eine Rechteckform ein,  aber auch andere geometrische Formen, beispielsweise ovale. Die Form  der anderen Bauteile wie Füllstück und Deckel ist anzupassen. 



   Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles  näher beschrieben. Dabei zeigen:      Fig. 1: eine Explosionsdarstellung  eines erfindungsgemässen Putzstücks     Fig. 2: Teilschnitte der  in Fig. 1 dargestellten Einrichtung in verschiedenen Steck-/Verriegelungspositionen.  



   In den Fig. sind gleiche oder gleich wirkende Bauteile mit gleichen  Bezugsziffern dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt ein rohrförmiges Putzstück, dessen Wandung das Bezugszeichen  10 trägt. In der Wand 10 ist eine rechteckige Öffnung 12 zu erkennen.  Von der Öffnung 12 erstreckt sich ein kastenförmiger Rahmen 14 (radial)  nach aussen. Die in Axialrichtung A verlaufenden Rahmenteile 141,  14r sind am freien Ende nach aussen abgekantet (tangential zur Wand  10) und von diesen abgekanteten Flächen 14f stehen in Axialrichtung  A beabstandet hintereinander angeordnete Noppen 14n senkrecht ab.  Die    in Axialrichtung vordere Stirnwand des Rahmens 14 ist mit  14v, die hintere Stirnwand mit 14h bezeichnet. 



   Wie Fig. 2 in allen Darstellungen zu entnehmen ist, stehen die Flächen  14f geringfügig nach innen (in den Bereich der Öffnung 12) vor, wodurch  Rast-elemente 14p gebildet werden, deren Funktion später beschrieben  wird. 



   In den Rahmen 14 beziehungsweise die Öffnung 12 ist ein Füllstück  20 einsetzbar, welches im Schnitt die Form eines Teilkreises hat.  Die so gebildete Innenfläche 20i ist entsprechend gewölbeartig gestaltet.  In eine umfangsseitige Nut 22 kann eine Dichtung 28, zum Beispiel  aus einem elastomeren Material, eingelegt werden. Oberhalb der Nut  22 verläuft in Richtung A jeweils ein Steg 24, der im Wesentlichen  radial nach aussen vorsteht. Jeweils in Richtung auf den gegenüberliegenden  Steg 24 ist jedem Steg 24 ein weiterer schienenartiger Vorsprung  26 benachbart. Die Stege 24 und Vorsprünge 26 verlaufen im Wesentlichen  über die gesamte Länge des Füllstücks 20. 



   Die Einrichtung wird komplettiert durch einen Deckel 30, der eine  Grundplatte 32 umfasst, die randseitig (in Axialrichtung A) Durchbrechungen  34 aufweist, die korrespondierend zu den Noppen 14n gestaltet sind.  Von der Unterseite der Grundfläche 32 stehen in Axialrichtung A beidseitig  Absperrbalken 36 im Wesentlichen senkrecht ab, die über Filmscharniere  38 an der Grundplatte 32 angelenkt sind. 



   Von der gegenüberliegenden Seite der Grundfläche 32 steht ein Hebel  40 ab, der materialschlüssig mit der Platte 32 ausgebildet ist. Der  Hebel ist u-förmig gestaltet. Von seinen Schenkeln 40s stehen senkrecht  Arme 40a ab. Die Arme 40a werden aussenseitig von Schrägflächen 40f  begrenzt. In der Grundplatte 32 des Deckels 30 sind Öff   nungen  42 vorgesehen, die es erlauben, beim Verschwenken des Hebels 40 die  Arme 4 0a hindurchzuführen und damit die Arme 4 0a in einen Bereich  unterhalb der Grundplatte 32 in eine Position benachbart den Absperrbalken  36 zu bringen, wobei die Arme 40a mit ihren Aussenflächen 40f auf  die korrespondierenden Innenflächen der Absperrbalken 36 auflaufen,  wie dies anhand der Stufendarstellungen der Fig. 2 nachstehend erläutert  wird: 



   Gemäss Position 1 wird das Füllstück 20 in die Öffnung 12 gesetzt,  bis die Dichtungen sich an die Wand 10 des Grundkörpers anschmiegen.  Danach wird der Deckel 30 aufgesetzt, und zwar mit "hochgeklapptem"  Hebel 40 gemäss Fig. 1. 



   Füllstück 20 und Deckel 30 können auch als ein Bauteil gestaltet  sein. 



   Über die Positionen 2 und 3 wird der Deckel 30 so weit aufgedrückt,  bis er die Position 4 gemäss Fig. 2 erreicht hat. Die Absperrbalken  sind jetzt hinter die Rastmittel 14p eingefedert und die Noppen 14n  liegen in den Aussparungen 34. Gleichzeitig liegen die Absperrbalken  36 auf den Stegen 24 auf und sperren das Füllstück 20 gegen Lösen.                                                             



   Im nächsten Schritt wird der Hebel 40 um 90 DEG  verschwenkt, bis  seine Schenkel 40s etwa auf der Grundplatte 32 aufliegen. Bei dieser  Schwenkbewegung werden die Arme 40a durch die Öffnungen 42 geführt  und die Aussenflächen 40f sichern die Absperrbalken 36, die sich  nun nicht mehr nach innen bewegen können. Damit erfüllen die Arme  40a die Funktion einer Sekundärverriegelung für die Balken 36. Die  Einrichtung ist nun insgesamt verriegelt (Position 5 in Fig. 2). 



     Deckel 30 und Füllstück 20 können entfernt werden, wenn der Hebel  40 sich in der "Offenstellung" befindet und kein Überdruck im System  mehr herrscht.

Claims (12)

1. Rohrförmiges Putzstück für Rohrleitungen, mit mindestens einer Öffnung (12) in seiner Wand (10), von der Öffnung (12) erstreckt sich ein kasten förmiger Rahmen (14) nach aussen, die Öffnung (12) ist mit einem in den Rahmen (14) einsetzbaren Füllstück (20) verschliessbar, das Füllstück (20) ist in seiner Montageposition absperrbar.
2. Putzstück nach Anspruch 1, bei dem das Füllstück (20) innenseitig, bezogen auf seine Montageposition, der Form des Putzstücks im Bereich der Öffnung (12) entsprechend gestaltet ist.
3. Putzstück nach Anspruch 1, bei dem zwischen Füllstück (20) und Rahmen (14) mindestens eine Dichtung (28) angeordnet ist.
4. Putzstück nach Anspruch 1, bei dem das Füllstück (20) von einem Deckel (30) absperrbar ist, der über einen Hebel (40) betätigbar ist.
5.
Putzstück nach Anspruch 4, bei dem der Deckel (30) eine Grundfläche (32) aufweist, von deren einer Oberfläche randseitig verschwenkbare Absperrbalken (36) abstehen, die nach Aufsetzen des Deckels (30) auf das Füllstück (20) hinter korrespondierende Rastelemente (14p) des Rahmens (14) einschnappen und durch Betätigung eines am Deckel (30) angelenkten Hebels (40) über Verriegelungsmittel (40a) gegen unbeabsichtigtes Lösen festlegbar sind.
6. Putzstück nach Anspruch 1, bei dem das Füllstück (20) in der Aufsicht die Form eines Rechtecks hat.
7. Putzstück nach Anspruch 1, bei dem das Füllstück (20) umfangsseitig mit einer Dichtung (28) ausgebildet ist.
8. Putzstück nach Anspruch 5, bei dem die Absperrbalken (36) über Filmscharniere (38) an der Grundfläche (32) des Deckels (30) angelenkt sind.
9.
Putzstück nach Anspruch 1, bei dem das Füllstück (20) an seinen in Axialrichtung des Putzstücks verlaufen den Rahmenteilen (14r, 1) jeweils mit einem in Axialrichtung verlaufenden ersten Widerlager (24) ausgebildet ist.
10. Putzstück nach Anspruch 9, bei dem das Füllstück (20) an seinen in Axialrichtung des Putzstücks verlaufen den Rahmenteilen (14r, 1) jeweils mit einem parallel zum ersten Widerlager (24) verlaufenden zweiten Widerlager (26) ausgebildet ist.
11. Putzstück nach Anspruch 5, bei dem die Verriegelungsmittel (40a) unmittelbar am Hebel (40) ausgebildet sind und beim Verschwenken des Hebels (40) durch korrespondierende Öffnungen (42) im Deckel (30) in ihre Verriegelungsposition gegenüber den Absperr balken (36) führbar sind.
12.
Putzstück nach Anspruch 1, bei dem das Füllstück (20) so dimensioniert ist, dass es in seiner Montageposition in einer oberen Hälfte des Putzstücks festgelegt wird.
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