CH693876A5 - Behaelter- und Verschlussanordnung. - Google Patents

Behaelter- und Verschlussanordnung. Download PDF

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CH693876A5
CH693876A5 CH01710/02A CH17102002A CH693876A5 CH 693876 A5 CH693876 A5 CH 693876A5 CH 01710/02 A CH01710/02 A CH 01710/02A CH 17102002 A CH17102002 A CH 17102002A CH 693876 A5 CH693876 A5 CH 693876A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
container
closure
locking
movable wall
closure assembly
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Application number
CH01710/02A
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English (en)
Inventor
James Ellis Kerr
Original Assignee
Kerr Group Inc
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Publication of CH693876A5 publication Critical patent/CH693876A5/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D50/00Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures
    • B65D50/02Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions
    • B65D50/04Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one
    • B65D50/045Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one where one action elastically deforms or deflects at least part of the closure, the container or an intermediate element, e.g. a ring
    • B65D50/046Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one where one action elastically deforms or deflects at least part of the closure, the container or an intermediate element, e.g. a ring and such deformation causes the disengagement of locking means, e.g. the release of a pawl-like element from a tooth or abutment, to allow removal of the closure by simultaneous rotation

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Description


  



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Behälter- und Verschlussanordnung  gemäss Anspruch 1. Eine solche Anordnung erlaubt ein leichtes Öffnen  durch Erwachsene, sogar durch schwächliche Erwachsene, erfordert  aber dennoch eine Handhabung, die dem Öffnen des Verschlusses durch  Kinder widersteht. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist  aus einem leicht herstellbaren, einteiligen Behälter und einem Verschluss  für den Behälter zusammengesetzt. 



   Kindersichere Verpackungen werden benutzt, um einen versehentlichen  Zugriff von Kindern auf potenziell gefährliche Materialien, wie etwa  Medikamente, Chemikalien oder Gifte zu verhindern. Das Vorsehen kindersicherer  Verpackungen steigert oft die Kosten und kann zu Verpackungen führen,  die für einen erwachsenen Benutzer schwer zu öffnen sind. Diese Schwierigkeit  beim Öffnen kindersicherer Verpackungen wird kompliziert, wenn ein  Erwachsener, der die Verpackung zu öffnen versucht, schwächlich ist  oder bei einer oder beiden Händen nur über eine verminderte manuelle  Geschicklichkeit verfügt, beispielsweise als Folge von Arthritis.

    Ältere Personen neigen dazu, sich mehr als Durchschnittspersonen  auf Medikamente zu verlassen, und sie neigen auch dazu, wegen Arthritis  oder durch das Alter nur über eine beeinträchtigte manuelle Kraft  und Geschicklichkeit zu verfügen. Daher können ältere Personen mit  dem Öffnen kindersicherer Verpackungen mehr Mühe haben. 



   Kindersichere Verpackungen sind bekannt. Beispielsweise beschreibt  das an Uhlig erteilte US-Patent Nr. 3 917 097 einen Verschluss mit  inneren Flan   schen, die in Eingriff mit Widerlagern an den Behältern  stehen. Das Entkoppeln der Widerlager und Flansche wird durch Drücken  von einander gegen-überstehenden Fingereinkerbungen durchgeführt,  um die Flansche ausser Eingriff mit den Widerlagern zu biegen, woraufhin  der Verschluss gedreht wird. Das Biegen der Flansche bedingt bei  dieser Vorrichtung eine Verformung des Umfanges des Verschlusses  durch die Finger des Benutzers. 



   Das ebenfalls an Uhlig erteilte US-Patent Nr. 3 984 021 sowie das  an Owens et al. erteilte US-Patent Nr. 3 941 268 beschreiben Verschlüsse  mit inneren Vorsprüngen, die mit Widerlagern am Behälter in Eingriff  stehen. Wiederum wird die Entkopplung der Vorsprünge und Widerlager  durch Biegen einander entgegengesetzter Seiten des Verschlusses so  lange durchgeführt, bis sich die Vorsprünge und Widerlager trennen,  woraufhin der Verschluss gedreht wird. Ein ähnliches Konzept wird  in dem an Ostrowsky erteilten US-Patent Nr. 3 993 208 beschrieben.  Auch diese Vorrichtungen erfordern das Biegen des besonderen Verschlusses,  um das spezielle Verriegelungsteil ausser Eingriff zu bringen. 



   Schliesslich beschreibt das an Hamilton et al. erteilte US-Patent  Nr. 5 230 433 einen Verschluss mit Klauen, die mit Schubansatzerweiterungen  in Eingriff stehen, welche von einer am Behälter befestigten Muffe  vorragen. Die Entkopplung wird durch Drücken der einander entgegengesetzten  Schubansätze und anschliessendes Drehen des Verschlusses durchgeführt.                                                         



   Jeder der obigen bekannten Verschlüsse hat mindestens den Nachteil,  dass er von schwächlichen Erwachsenen nicht leicht abzunehmen ist,  weil die Verschlüsse einen erheblichen Kraftaufwand erfodern, um  die äussere Peripherie des Verschlussabschnittes zu biegen, um den  Verriegelungsmechanismus zwischen dem Verschluss und dem Behälter  zu entkoppeln. 



     Das US-Patent Nr. 4 948 002 und das US- Design-patent Nr. 330 677  offenbaren ebenfalls kindersichere Verpackungen. Diese Verpackungen  leiden unter dem Nachteil, dass derjenige Teil der Verpackung, der  zum Entkoppeln des Verriegelungsteils betätigt werden muss, sich  auf dem Behälter befindet. Infolgedessen muss der Benutzer den Behälter  in einer Hand halten, um das spezifische Verriegelungsteil zu entkoppeln;  und er muss den Verschluss in der anderen Hand durch Drehen des Verschlusses  betätigen, um ihn vom Behälter abzuschrauben. Es ist also manuelle  Geschicklichkeit mit beiden Händen geboten, um den Verschluss zu  entfernen, was das Entfernen des Verschlusses für jene Personen schwierig  macht, die bei einer Hand stärker beeinträchtigt sind.

   Diese Verpackungen  sind auch schwer herzustellen, weil sie sowohl einen komplizierten,  zweiteiligen Behälteraufbau benutzen als auch einen einteiligen Verschlussaufbau  auf der Behältereinheit. 



   Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine kindersichere Behälter-  und Verschlussanordnung zu schaffen, die den Zugang zum Inhalt des  Behälters durch Kinder verhindert, aber dennoch relativ leicht durch  einen Erwachsenen zu öffnen ist, selbst durch einen schwächlichen  Erwachsenen, der über manuelle Geschicklichkeit mit nur einer einzigen  Hand verfügt. Darüber hinaus ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung,  eine kindersichere Verpackung zu schaffen, die leicht und wirtschaftlich  herzustellen und zu montieren ist. 



   Diese Ziele werden durch die Behälter- und Verschlussanordnung gemäss  Anspruch 1 erreicht. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demnach eine Anordnung  bestehend aus einem Verschluss und einem Behälter. Der Verschluss  weist eine obere Wand, eine ringförmige Einfassung und ein Verschlussgewinde  auf, das im Inneren des Verschlusses platziert ist. Mindestens ein  einzelnes eindrückbares, bewegliches Wandplättchen ist in die ringförmige  Einfassung eingeformt, und eine einzelne Verriegelungsfahne ist an  jedem beweglichen Wandplättchen ausgebildet. Die beweglichen Wandplättchen  sind von der    Einfassung durch Spalte beabstandet, was die beweglichen  Wandplättchen durch die Finger des Benutzers leichter in radialer  Richtung verformbar macht. Vorzugsweise sind zwei oder mehr bewegliche  Wandplättchen und Verriegelungsvorsprünge am Verschluss angebracht.                                                            



   Der Behälter umfasst einen Aufnahmegefässabschnitt zum Aufnehmen  des Inhalts. Ein mit Gewinde versehener Hals ragt vom Aufnahmegefässabschnitt  nach oben. Eine Ringzone umgibt den Hals und enthält mindestens einen  einzelnen fest stehenden Verriegelungsstift. Die Ringzone kann durch  die obere Schulter des Behälters gebildet sein. Vorzugsweise sind  zwei fest stehende Verriegelungsstifte auf der Ringzone angebracht.  Die fest stehenden Verriegelungsstifte gelangen mit den Verriegelungsvorsprüngen  am Verschluss so in Eingriff, dass die Verriegelungsvorsprünge das  Abdrehen des Verschlusses vom Behälterhals verhindern, sofern nicht  die beweglichen Wandplättchen eingedrückt sind. 



   Der Verschluss und der Behälter können jeweils aus Kunststoff hergestellt  werden, wenngleich der Behälter alternativ auch aus Glas hergestellt  werden kann. Das Verschlussgewinde, das den Verschluss am Behälter  sichert, kann sich auf einer ringförmigen, mit Gewinde versehenen  Einfassung befinden, die von der oberen Wand des Verschlusses vorragt.  Die ringförmige, mit Gewinde versehene Einfassung und die gewindelose  ringförmige Einfassung verlaufen im Wesentlichen konzentrisch zueinander.                                                      



   Die ringförmige Einfassung kann gekerbt sein oder Rippen zum bequemen  Greifen durch den Benutzer aufweisen. Vorteilhafterweise gibt es  jeweils zwei bewegliche Wandplättchen, Verriegelungsvorsprünge und  fest stehende Verriegelungsstifte. Die beweglichen Wandplättchen  sind vorteilhafterweise jeweils mit einem gegenseitigen Abstand von  180 Grad auf dem Umfang des Verschlusses platziert. 



     Typische Produkte, die im kindersicheren Behälter der vorliegenden  Erfindung enthalten sein können, umfassen sowohl flüssige oder feste  Arzneien, Pillen, verschriebene Medikamente, Behandlungen als auch  Seifen, Detergenzien, Pestizide, Gifte, Lösungsmittel, Industriechemikalien  und dergleichen, ohne darauf beschränkt zu sein. 



   Die Verschluss- und Behälterkombination gemäss der vorliegenden Erfindung  kann mit einer herkömmlichen Geräteausrüstung hergestellt werden,  die bei der Herstellung von Behältern, sowohl aus Glas als auch aus  Kunststoff, verwendet werden, und zwar ohne wesentliche, aufwändige  Modifikationen dieser Ausrüstung. Herkömmliche Kunststoff- oder Glasformungstechniken  können benutzt werden, um die Verpackung der vorliegenden Erfindung  ohne Schwierigkeit herzustellen. Der Behälter kann beispielsweise  durch Standard-Flaschenspritzgussmaschinen hergestellt werden. 



   Die Verschluss- und Behälterkombination der vorliegenden Erfindung  weist zahlreiche Vorteile auf. Erstens kann sie leicht in Form einer  einteiligen Flasche und eines einteiligen Verschlusses hergestellt  werden. Zweitens besteht keine Notwendigkeit, sowohl die Flasche  als auch den Verschluss zu betätigen, um die Verpackung zu öffnen.  Der Verschluss der vorliegenden Erfindung ist vorteilhafterweise  mit beweglichen Wandplättchen ausgebildet, die es ermöglichen, den  Verschluss auf den Behälter unter Benutzung automatischer Verschraubungsgeräte  aufzuschrauben, ohne zusätzliche Geräte zum Betätigen des Verschlusses  oder des Behälters. Schliesslich erfordert die Verpackung keine besondere  Biegekraft, um die Verriegelungsabschnitte zu entkoppeln. 



   Nachfolgend werden die Zeichnungen kurz beschrieben, in denen:        Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des  Behälterteils der vorliegenden Erfindung zeigt;     Fig. 2 eine  Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Verschlusses der  vorliegenden Erfindung zeigt;     Fig. 3 eine Draufsicht des Verschlusses  gemäss Fig. 2 zeigt;     Fig. 4 eine Querschnittansicht (aufgenommen  entlang der Linie IV-IV) des Verschlusses gemäss Fig. 2 zeigt; und  sie zeigt die Verriegelungsvorsprünge des Verschlusses;     Fig.

    5 eine Seitenansicht im Querschnitt entlang der Linie V-V des Verschlusses  gemäss Fig. 3 zeigt;     Fig. 6 eine Seitenansicht im Querschnitt  entlang der Linie VI-VI des Verschlusses gemäss Fig. 3 zeigt;     Fig. 7 eine Draufsicht des Behälters gemäss Fig. 1 zeigt;     Fig. 8 eine Detail-Querschnittansicht entlang der Linie VIII-VIII  der Fläche des beweglichen Wandplättchens des Verschlusses gemäss  Fig. 6 zeigt;     Fig. 9 eine Seiten-Detailansicht eines fest stehenden  Verriegelungsstiftes der vorliegenden Erfindung zeigt;     Fig.

    10 eine Detailansicht von oben eines fest stehenden Verriegelungsstiftes  der vorliegenden Erfindung zeigt;     Fig. 11 eine endseitige Detailansicht  eines fest stehenden Verriegelungsstiftes der vorliegenden Erfindung  zeigt;     Fig. 12 eine alternative Ausführungsform der Verriegelungsfahne  der vorliegenden Erfindung zeigt; und     Fig. 13 eine alternative  Ausführungsform des Behälters der vorliegenden Erfindung zeigt.                                                              



   Die Fig. 1-13 zeigen den Aufbau einer kindersicheren Verschluss-  und Behälterkombination der vorliegenden Erfindung. Ein Verschluss  110 ist auf    einem Behälter 150 durch ineinander greifende Gewinde  154, 232 befestigt, sodass der Zugriff zum Inhalt des Behälters verhindert  wird. 



   Der Verschluss 110 umfasst eine obere Wand 112, deren Gestalt allgemein  kreisförmig ist. Von der oberen Wand 112 steht eine ringförmige Einfassung  114 vor. Im Verschluss der Fig. 2 ist die ringförmige Einfassung  114 nach aussen abgeschrägt, was einen grösseren Bereich radialer  Bewegung der beweglichen Wandplättchen 116, 116' ermöglicht. Ein  weiterer Bereich radialer Bewegung für die beweglichen Wandplättchen  116, 116' lässt sie weniger leicht durch die kleinen Hände von Kindern  betätigen, wodurch gewährleistet ist, dass der Verschluss speziell  gegen das Entfernen durch ein Kind gesichert wird. Die ringförmige  Einfassung 114 umfasst mindestens eine radial biegbare Verriegelungsvorrichtung,  wie etwa ein bewegliches Wandplättchen 116. Vorzugsweise sind zwei  bewegliche Wandplättchen 116, 116' vorgesehen, wenngleich auch eine  andere Anzahl möglich ist.

   Die ringförmige Einfassung 114 kann Einkerbungen  oder Rippen 114a aufweisen, die das Ergreifen des Verschlusses 110  leichter machen. Die äussere Oberfläche der beweglichen Wandplättchen  116, 116' sollte vorzugsweise keine Einkerbungen oder Rippen aufweisen,  wodurch Kinder vom Greifen oder Betätigen der beweglichen Wandplättchen  116, 116' abgelenkt werden. Angeformt an eine radial innere Oberfläche  jedes der beweglichen Wandplättchen 116, 116' ist eine Verriegelungsfahne  120, die einen rechteckigen Querschnitt aufweisen kann, oder die  eine einzelne, als kreisförmigen Bogen 300 ausgebildete Oberfläche  aufweisen kann (siehe die Fig. 8 und 12).

   Der kreisförmige Bogen  300, 300' der Verriegelungsfahnen 120, 120' kann die Bewegung der  Verriegelungsfahnen 120, 120' während des Festziehens des Verschlusses  110 auf dem Behälterhals 152 über die fest stehenden Verriegelungsstifte  164, 164' erleichtern. Ein zur oberen Wand 112 am dichtesten gelegener  Abschnitt der Verriegelungsfahnen 120, 120' ist integral an den beweglichen  Wandplättchen 116, 116' am Steg 301, 301' angeformt. Der    andere  Abschnitt der Verriegelungsfahnen 120, 120' ist vom beweglichen Wandplättchen  116, 116' durch Spalte G, G' beabstandet.

   Die Spalte G, G' zwischen  den Verriegelungsfahnen 120, 120' und den beweglichen Wandplättchen  116, 116' erlaubt es den Verriegelungsfahnen 120, 120' in radialer  Richtung nachzugeben, wodurch es den Verriegelungsfahnen 120, 120'  ermöglicht wird, sich während des Festziehens des Verschlusses 110  auf dem Behälter 150 um die fest stehenden Verriegelungsstifte 164,  164' herumzubiegen. Die fest stehenden Verriegelungsstifte 164, 164'  bewegen sich während des Festziehens des Verschlusses 110 auf dem  Behälterhals 152 durch die Spalte G, G'. 



   Fig. 6 stellt einen Querschnitt des Verschlusses dar, der das Innere  des Verschlusses zeigt. Eine ringförmige, mit Gewinde versehene Einfassung  132 steht von der oberen Wand 112 ab und verläuft allgemein konzentrisch  zur ringförmigen Einfassung 114. Die Gewindegänge 232 der mit Gewinde  versehenen Einfassung 132 greifen in entsprechende Gewindegänge 154  auf einem Behälterhals 152 ein, um den Verschluss 110 auf dem Behälter  150 zu haltern. Die Gewindegänge 232 müssen eine ausreichende Länge  besitzen, um sicherzustellen, dass die Verriegelungsfahnen 120, 120'  über die fest stehenden Verriegelungsstifte 164, 164' hinweggleiten,  wenn der Verschluss 110 auf dem Behälterhals 152 festgezogen wird.

    Der Verschluss 110 kann Stabilisierungsstege 700 aufweisen, die Stabilität  zwischen der ringförmigen Einfassung 114 und der ringförmigen, mit  Gewinde versehenen Einfassung 132 herbeiführen. 



   Zusätzlich kann das Gewindesystem auf dem Verschluss 110 und dem  Behälter 150 mehrere Gewinde aufweisen. Zwei oder mehr getrennte  Gewinde können auf dem Verschluss 110 und auf dem -Behälter 150 vorhanden  sein. Das US-Patent Nr. 5 213 225 beschreibt ein solches System,  bei dem die Gewinde den Verschluss und den Behälterhals nur über  einen Bruchteil des    Umfanges umgeben. Unter Benutzung dieses Systems  erfordert der Verschluss nur eine teilweise Umdrehung, um vom Behälterhals  abgenommen zu werden. Dieses besondere "Schnellabdreh"-Konzept kann  für jene Benutzer vorteilhaft sein, die Schwierigkeiten beim Öffnen  der Behälter haben. 



   Der Aufbau eines Behälters gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden  Erfindung ist allgemein in den Fig. 1 und 7 dargestellt. In Fig.  1 ist ein Behälter 150 dargestellt, der einen Füllabschnitt 158 aufweist.  Der Hals 152 erstreckt sich von der Behälterschulter 168 aus nach  oben. Dieser Hals 152 weist eine ringförmige Lippe 162 auf, die eine  Öffnung definiert, durch welche der Inhalt des Behälters 150 ausgegeben  werden kann. Der Hals 152 wird mindestens von einem einzelnen Behältergewinde  154 umgeben. Das Gewinde 154 kämmt mit einem entsprechenden Gewinde  232 auf dem Verschluss 110, um den Verschluss 110 auf dem Behälter  150 zu befestigen. 



   Vom Hals 152 aus verläuft eine Ringzone oder Erweiterung 160 schräg  nach aussen. Die Erweiterung 160 weist einen äusseren Umfang 156  auf, der in den Behälterkörper 158 übergeht. Die Erweiterung 160  kann durch eine allgemein flache, ringförmige Ring- oder Bodenzone  definiert werden, die konzentrisch zur Achse des Behälters 150 verläuft  (Fig. 1), oder sie kann als ein Flansch ausgebildet sein, der vom  Behälterhals 152 aus vorragt (Fig. 13). Auf der Erweiterung 160 ist  mindestens ein einzelner fest stehender Verriegelungsstift 164 befestigt.  In Fig. 1 sind zwei fest stehende Verriegelungsstifte 164 und 164'  dargestellt. Wie in Fig. 10 gezeigt ist, haben die fest stehenden  Verriegelungsstifte 164, 164' eine radiale äussere Oberfläche 400.

    Die äussere Oberfläche 400 besitzt die Form eines kreisförmigen Bogens  mit einem Mittelpunkt, der der Achse des Behälters 150 entspricht.  Eine Verriegelungsfläche 402 erstreckt sich entlang eines Radius  der Achse des Behälters 150. Eine innere Oberfläche 401 ist vorzugsweise  senkrecht zur Verriegelungsfläche 402 ausgebildet. Die innere Oberfläche    401 braucht jedoch nicht senkrecht zur Verriegelungsfläche 402  zu verlaufen und muss nur eine Oberfläche sein, die von ihrem vorderen  Rand 405 zu ihrem hinteren Rand 406 radial nach innen vorragt. Dieser  radial nach innen gerichtete Vorsprung der inneren Oberfläche 401  gewährleistet, dass die Verriegelungsfahnen 120, 120' radial nach  innen hin verformt werden, wenn sie über die fest stehenden Verriegelungsstifte  164, 164' hinweggleiten.

   Die innere Oberfläche 402 wird vorzugsweise  auf einer Trennlinie der zur Herstellung des Behälters 150 benutzten  Form gebildet. 



   Bei der Betätigung des Verschlusses 110 der vorliegenden Erfindung  berührt im Falle, dass der Verschluss 110 auf den Gewindegängen 154  in Festziehrichtung gedreht wird, der kreisförmige Bogen 300, 300'  der Verriegelungsfahnen 120, 120' (oder bei der Ausführungsform der  Fig. 12: die vordere Ecke 303 der Verriegelungsfahne 120) die innere  Oberfläche 401 des fest stehenden Verriegelungsstiftes 164 am vorderen  Rande 405. Ein weiteres Drehen des Verschlusses 110 in Festziehrichtung  biegt die Verriegelungsfahnen 120, 120' radial nach innen, derart,  dass die radial aussen gelegene Oberfläche der Verriegelungsfahnen  120, 120' entlang der inneren Oberfläche gleitet.

   Indem die Veriegelungsfahnen  120, 120' entlang der inneren Oberfläche 401 gleiten, treten die  fest stehenden Verriegelungsstifte 164, 164' in den Spalt G zwischen  den beweglichen Wandplättchen 116, 116' und den Verriegelungsfahnen  120, 120' ein. Nachdem die Verriegelungsfahnen 120, 120' über die  innere Oberfläche 401 hinweggeglitten sind, schnappen die Verriegelungsfahnen  120, 120' radial nach aussen, derart, dass die hinteren Oberflächen  304 der Verriegelungsfahnen 120, 120' an der Verriegelungsseite 402  der fest stehenden Verriegelungsstifte 164, 164' ankoppeln. Die Kopplung  zwischen der hinteren Oberfläche 304 und der Verriegelungsseite 402,  die beide entlang eines Radius der Achse des Behälters 150 platziert  sind, verhindert eine Rückwärtsdrehung des Verschlusses 110 relativ  zum Behälter ohne Betätigung der beweglichen Wandplättchen 116, 116'.

                                                            



     Um den Verschluss 110 vom Behälter 150 zu entkoppeln, platziert  der Benutzer einen Finger auf jedem beweglichen Plättchen 116, 116'  und drückt die beweglichen Plättchen 116, 116' nach innen. Die beweglichen  Plättchen 116, 116' biegen sich wegen der Spalte 500 zwischen den  beweglichen Wandplättchen 116, 116' radial bequem nach innen um.  Die Spalte gewährleisten, dass die zum Entkoppeln der Verriegelungsfahnen  120, 120' erforderliche Kraft nur diejenige Kraft ist, die zum Biegen  der beweglichen Wandplättchen 116, 116' gegen den Widerstand des  beweglichen Wandplättchengelenks 600 erforderlich ist. Diese radiale  Bewegung veranlasst die radial nach aussen weisende Fläche der Verriegelungsfahnen  120, 120', radial innerseitig zur inneren Fläche 401 der fest stehenden  Verriegelungsstifte 164, 164' platziert zu werden.

   Die Drehung des  Verschlusses in Aufdrehrichtung veranlasst die fest stehenden Verriegelungsstifte  164, 164' in die Spalte G zwischen den beweglichen Wandplättchen  116, 116' und den Verriegelungsfahnen 120, 120' einzutreten. In dieser  Position können die Verriegelungsfahnen 120, 120' bei einer Losdrehbewegung  des Verschlusses 110 relativ zum Behälter 150 an den fest stehenden  Verriegelungsstiften 164, 164' vorbeigedreht werden. Nachdem sich  die Verriegelungsfahnen 120, 120' entlang der fest stehenden Verriegelungsstifte  164, 164' bewegt haben, kann der Verschluss 110 in bekannter Weise  vom Behälterhals 152 abgeschraubt werden. 



   Die Benutzung von Verriegelungsfahnen 120 erlaubt ein Eindrücken  der beweglichen Wandplättchen 116, um jede Verriegelungsfahne 120  direkt ausser Eingriff mit den fest stehenden Verriegelungsstiften  164 und 164' zu bewegen. Auf diese Weise hat der Benutzer eine grössere  Kontrolle über die Entkopplung der besonderen kindersicheren Mechanik,  als wenn die Verriegelungsfahnen nur indirekt betätigt wird. Weiter  wird durch die kontinuierliche Art des Behälters 150 und des Verschlusses  110 eine gefällige Gesamterscheinung geschaffen, weil die Peripherie  165 bündig mit der    ringförmigen Einfassung 114 ausgebildet werden  kann.

   Dennoch kann, sowohl wegen der Spalte 500 zwischen den beweglichen  Wandplättchen 116, 116' und der ringförmigen Einfassung 114, als  auch wegen dem beweglichen Wandplättchengelenk 600, das die beweglichen  Wandplättchen 116, 116' mit der oberen Wand 112 verbindet, der Verriegelungsmechanismus  viel leichter entkoppelt werden als ein Verschluss, bei dem die Peripherie  des Verschlusses verformt werden muss, um den Verriegelungsmechanismus  zu entsperren. 



   Es ist natürlich möglich und auch zu erwarten, dass Änderungen in  Bezug auf die hier bei dieser Ausführungsform offenbarten Konstruktionsprinzipien  durch Fachleute vorgenommen werden können. Solche Umgestaltungen,  Änderungen und Substitutionen sollen jedoch in den Rahmen der vorliegenden  Anmeldung fallen. Während beispielsweise zwei fest stehende Verriegelungsstifte  und zwei Verriegelungsfahnen bei den dargestellten Ausführungsformen  gezeigt worden sind, kann natürlich jede Anzahl solcher besonderen  Teile bei der Verschluss- und Behälterkombination der vorliegenden  Erfindung in Betracht gezogen werden. Der Umfang der vorliegenden  Anmeldung wird nur durch die Formulierung der beigefügten Ansprüche  begrenzt.

Claims (12)

1. Behälter- und Verschlussanordnung, aufweisend: einen Verschluss, umfassend: eine obere Wand; eine nach unten gerichtete ringförmige Einfassung; mindestens ein einzelnes Verschlussgewinde; mindestens ein einzelnes, eindrückbares, bewegliches Wandplättchen, das von der ringförmigen Einfassung durch mindestens einen einzelnen Spalt getrennt ist und mit dem Verschluss entlang einem Gelenk benachbart zu der oberen Wand verbunden ist; und mindestens eine einzelne Verriegelungsfahne, die integral mit dem mindestens einen beweglichen Wandplättchen geformt ist, wobei die mindestens eine Verriegelungsfahne eine hintere nachfolgende Oberfläche aufweist; und einen Behälter, wobei der Behälter umfasst:
einen Gefässabschnitt; einen mit Gewinde versehenen Hals, der von dem Gefässabschnitt vorragt; und eine Ringzone, die dem Hals benachbart ist und diesen umgibt, wobei die Ringzone mindestens einen darauf platzierten einzelnen fest stehenden Verriegelungsstift aufweist, wobei der fest stehende Verriegelungsstift eine Verriegelungsseite umfasst, wobei der fest stehende, Verriegelungsstift beim Drehen des Verschlussgewindes auf dem mit Gewinde versehenen Hals in einer ersten Richtung in Berührungsverbindung mit der Verriegelungsfahne gelangt, bis die genannte Verriegelungsseite in Berührung mit der hinteren nachfolgenden Oberfläche gelangt, wobei die Berührungsverbindung zwischen der Verriegelungsseite und der hinteren nachfol genden Oberfläche die Drehung des Verschlussgewindes auf dem mit Gewinde versehenen Hals in einer Richtung verhindert,
die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, sofern nicht das genannte mindestens eine bewegliche Wandplättchen radial nach innen gedrückt wird.
2. Behälter- und Verschlussanordnung nach Anspruch 1, bei welcher der Verschluss und der Behälter aus Kunststoff hergestellt sind.
3. Behälter- und Verschlussanordnung nach Anspruch 1, bei welcher der Verschluss aus Kunststoff hergestellt ist und der Behälter aus Glas hergestellt ist.
4. Behälter- und Verschlussanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die weiter eine ringförmige, mit Gewinde versehene Einfassung umfasst, welche von der oberen Wand vorsteht, wobei die mit Gewinde versehene Einfassung das mindestens eine Verschlussgewinde umfasst.
5.
Behälter- und Verschlussanordnung nach Anspruch 4, bei welcher die ringförmige, mit Gewinde versehene Einfassung und die genannte ringförmige Einfassung im Wesentlichen konzentrisch zueinander sind.
6. Behälter- und Verschlussanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher eine radiale äussere Oberfläche der ringförmigen Einfassung Rippen aufweist.
7. Behälter- und Verschlussanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche zwei der beweglichen Wandplättchen, zwei der Verriegelungsfahnen und zwei der fest stehenden Verriegelungsstifte aufweist.
8. Behälter- und Verschlussanordnung nach Anspruch 7, bei welcher die Verriegelungsfahnen am Umfang entlang um 180 DEG voneinander beabstandet sind, und wobei die fest stehenden Verriegelungsstifte am Umfang entlang um 180 DEG voneinander beabstandet sind.
9.
Behälter- und Verschlussanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Verriegelungs fahnen mit den beweglichen Wandplättchen durch einen Steg an einer axialen Stelle verbunden sind, und wobei die Verriegelungsfahnen von den beweglichen Wandplättchen durch einen Spalt an einer anderen axialen Stelle beabstandet sind.
10. Behälter- und Verschlussanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der mindestens eine fest stehende Verriegelungsstift eine radiale nach innen gelegene Oberfläche aufweist, die radial innerseitig von einem vorausgehenden Rand zu einem nachfolgenden Rand vorragt.
11.
Behälter- und Verschlussanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der mindestens eine Spalt, mit dem das Wandplättchen von der ringförmigen Einfassung getrennt ist, eingeformt ist und sich entlang der axialen Länge der Einfassung erstreckt.
12. Behälter- und Verschlussanordnung nach Anspruch 1, wobei die Verriegelungsfahne mit dem beweglichen Wandplättchen durch einen Steg an einer Stelle verbunden ist und die Verriegelungsfahne von dem beweglichen Wandplättchen an einer anderen Stelle beabstandet ist, wobei sich die Verriegelungsseite des fest stehenden Verriegelungsstifts entlang eines Radius einer Achse des Behälters erstreckt, wobei der fest stehende Verriegelungsstift eine innen gelegene Oberfläche aufweist, welche radial innerseitig von einem vorausgehenden Rand zu einem nachfolgenden Rand vorragt,
und wobei der fest stehende Verriegelungsstift beim Drehen des Verschlussgewindes auf dem mit Gewinde versehenen Hals in der ersten Richtung in Berührungsverbindung mit einem vorausgehenden Rand der Verriegelungsfahne gelangt und sich entlang der inneren Oberfläche bewegt, wodurch die Verriegelungsfahne radial nach innen gerichtet bewegt wird, bis die genannte Verriegelungs seite in Berührung mit der hinteren nachfolgenden Oberfläche gelangt.
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