CH693890A5 - Bauteil fuer einen elektrischen Schalter. - Google Patents

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CH693890A5
CH693890A5 CH60899A CH60899A CH693890A5 CH 693890 A5 CH693890 A5 CH 693890A5 CH 60899 A CH60899 A CH 60899A CH 60899 A CH60899 A CH 60899A CH 693890 A5 CH693890 A5 CH 693890A5
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CH
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contact rocker
electrical
switch
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CH60899A
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English (en)
Inventor
Martin Hamann
Arnim Sauerbrey
Original Assignee
Electro Mica Ag
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/50—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member
    • H01H13/52—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state immediately upon removal of operating force, e.g. bell-push switch
    • H—ELECTRICITY
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    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • H01H13/56—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force
    • H01H13/60—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force with contact-driving member moved alternately in opposite directions

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Description


  



   Die Erfindung betrifft ein Bauteil zum Ändern der Funktionsweise  eines elektrischen Schalters nach dem Oberbegriff des unabhängigen  Patentanspruches. 



   Aus CH 684 558 ist ein elektrischer Schalter mit Umschaltfunktion  bekannt, bei welchem eine Kontaktwippe durch eine Drucktaste von  der Ruhestellung über einen Totpunkt in die andere Ruhestellung gebracht  wird. Bei diesem Schalter kann die Umschaltfunktion in eine Tasterfunktion  geändert werden. Das heisst, der gleiche Schalter kann zum Momentantaster  umgestellt werden. Nach dem Öffnen des Schalters kann an der Gehäuserückseite  der Angriffspunkt der den Totpunkt bestimmenden Aufhängefeder der  Kontaktwippe nach einer Seite hin verschoben werden, worauf der Schalter  wieder zusammengebaut wird. Dadurch wird der Angriffswinkel der Aufhängefeder  so verändert, dass beim Drücken der Drucktaste der Totpunkt der Kontaktwippe  gar nie mehr erreicht wird. Die Kontaktwippe wird immer zur gleichen  Ursprungslage hin gezogen.

   Beim Drücken der Drucktaste kippt nun  die Kontaktwippe wie vorher. Beim Loslassen der Drucktaste aber springt  sie unter dem Zug der Aufhängefeder wieder in die urspüngliche Lage  zurück. Eine derartige Verschiebungsmöglichkeit des Angriffspunktes  kann aber für einen vorhandenen Schalter nicht einfach nachgerüstet  werden. Vielmehr muss ein solcher Schalter von Anfang an für die  Umstellmöglichkeit gebaut sein. Dies ist entsprechend aufwändig und  verursacht hohe Kosten. Da nur ein kleiner Anteil der Drucktastenschalter  als Momentankontakt-Schalter benötigt, verkauft und installiert werden,  ist es viel zu teuer, alle Drucktastenschalter von vorneherein mit  einer solchen Verschiebungsmöglichkeit zu bauen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache Vorrichtung anzugeben,  mit welcher ein üblicher Drucktastenschalter vom Umschalter zum Schalter  mit Momentankontaktfunktion, so genannter Tasterfunktion umbaubar  ist. 



     Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Patent-anspruch 1 gelöst.                                                          



   Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist, dass Herstellung und  Lagerhaltung von derartigen elektrischen Druckschaltern sehr erleichtert  und vereinfacht wird. Es muss doch nur ein kleines Austauschteil  zusätzlich am Lager gehalten werden. 



   Die Erfindung wird nachstehend im Zusammenhang mit den Zeichnungen  beschrieben. Es zeigen:      Fig. 1 eine erste Variante eines  erfindungsgemässen Bauteiles;     Fig. 2 eine zweite Variante eines  erfindungsgemässen Bauteiles und     Fig. 3 eine dritte Variante  eines erfindungsgemässen Bauteiles  



   Ein Drucktastenschalter mit Umschaltfunktion, wie in der Fig. 1 gezeigt,  weist ein Gehäuseunterteil 12 und ein Gehäuseoberteil 13 auf. Die  Gehäuseteile sind meist aus Kunststoff hergestellt. Am Gehäuse-oberteil  befindet sich ein halsartiger Aufsatz, welcher zur Aufnahme mindestens  eines Drucktastenschiebers dient. Mittels einer Drucktaste kann eine  Kontaktwippe über einen Totpunkt jeweils von der einen in die andere  Ruheposition gekippt werden. 



   Dazu ist ein Drucktastenschieber 5 mit federkraftspeichernder Rückstellfunktion  in einem zylindrischen Aufsatz gleitend geführt. Er kann darin gegen  einen Federdruck einer Rückstellfeder hineingestossen werden und  wird nach dem Loslassen von der Rückstellfeder wieder in die Ruheposition  nach oben gestossen. Der Drucktastenschieber 5 ist mit Schnapphaken  versehen, welche den Rückstellweg begren-zen respektive dafür sorgen,  dass er nicht aus dem Gehäuseoberteil 13 herausfallen kann. Dazu  schlagen die Schnapphaken an einem entsprechenden Anschlag an. Sie  sind elastisch und können zur Demontage von aussen mit einem Werkzeug  etwas zusammengedrückt werden, damit der Drucktastenschieber 5 entfernt  werden kann. 



     Am Gehäuseunterteil 12 ist eine elektrisch leitende Kontaktwippe  1 in einem metallischen Lagerbock gelagert. Der metallische Lagerbock  dient gleichzeitig der elektrischen Zuleitung. Die Kontaktwippe 1  wird mittels einer Zugfeder 3 in Richtung zur Gehäusebasis 121 gezogen.  Der Angriffspunkt der Zugfeder 3 befindet sich im Abstand oberhalb  des Schwenklagers 4 der Kontaktwippe 1. Dadurch entsteht ein Hebelarm,  welcher eine Totpunktfunktion bewirkt. Die Kontaktwippe 1 bleibt  somit immer auf die eine oder die andere Seite gekippt im Anschlag  in einer von beiden möglichen Ruhestellungen. Die Kontaktwippe 1  besteht aus Metall und ist elektrisch leitend. Sie stellt damit den  einen Kontakt, entweder Zuleitung oder Ableitung, dar.

   Sie ist somit  immer mit den Anschlusskontakten 10, 10' auf der einen oder mit denen  auf der anderen Seite in Berührung und elekt-risch leitend. 



   Im Drucktastenschieber 5 weist eine nach unten offene Ausnehmung  51 und eine Tastenhaube auf. Darin ist eine Stösselfeder 7 in einer  Ebene beweglich gelagert. Sie ist darin in eine Ausnehmung 51 so  eingelegt, dass sie federbeweglich und gegen Herausrutschen gesichert  ist. Eine Verengung im Drucktastenschieber dient als Stösselfederführung  52. Die Stösselfeder 7 reicht v-förmig durch weit nach unten in Richtung  zu Kontaktwippe 1. Beim Drücken des Drucktastenschiebers 5 wird die  Stösselfeder 7 nach unten gestossen. Sie kommt mit ihrer zungenförmigen  Spitze mit jeweils einer der zwei Flanken 11 auf der Oberseite der  Kontaktwippe 1 in Berührung und gleitet an dieser hinunter in die  anliegende Wippenmulde 111. Dabei schwenkt und federt die Stösselfeder  7 etwas nach dieser Seite aus.

   Danach drückt sie in dieser Wippenmulde  111 auf die Kontaktwippe 1 und bis diese über den Totpunkt springt.  Die Kontaktwippe befindet sich nun gegensinnig geneigt in der anderen  Ruhestellung. Beim Loslassen des Drucktastenschiebers wird dieser  durch den Druck einer nicht dargestellten Feder wieder nach oben  in seine Ausgangsstellung geschoben. Damit wird auch die Stösselfeder  7 zurückgezogen und schwenkt wieder in ihre zentrische Ruhestellung  wieder ein. 



   Die Stösselfeder 7 ist eine an und für sich bekannte Stösselfeder.  Sie besteht aus einem geformten Federblechstreifen. Sie weist eine  Federzunge 71 mit zwei längeren Schenkeln 72 auf, welche zusammen  einen spitzen Winkel bilden und    eine erste Federwirkung erzeugen.  Die freien Enden der Schenkel 72 sind oben zusätzlich etwas nach  aus-sen abgewinkelt und erzeugen mit je einer Schlaufe 73 oben eine  zweite Federwirkung. Die zweite Federwirkung sorgt für die federnde  Beweglichkeit und die Zentrierung der Stösselfeder 7 in der Ausnehmung  51 in ihrer Ruhestellung nach jedem Ausfedern. 



   Die erste und die zweite Federwirkung zusammen ermöglichen die Betätigung  der Kontaktwippe 1 mit anschliessendem Wiedereinnehmen der Ruheposition.  Die Stösselfeder 7 muss ja aus der Ruheposition bei der Betätigung  auf jeweils eine der beiden Seiten etwas ausweichen und anschliessend  wieder in die Ruheposition zurückfedern können. Beim Rückfedern darf  keine Kraft auf die Flanken 11 der Kontaktwippe 1 ausgeübt werden.                                                             



   Das neue Bauteil ist nun eine Federfixierung, welche das Zusammenspiel  der Stösselfeder 7 mit der Kontaktwippe 1 verändert. Dazu wird die  Beweglichkeit der Stösselfeder 7 in der Ausnehmung 51 eingeschränkt  und die Federeigenschaften der mindestens eines Federschenkels 72  der Federzunge 71 durch Versteifung verändert. Die Federzunge 71  wird beim Drücken des Drucktastenschiebers mit dem versteiften Federschenkel  72 wie vorher auf die schräg geneigte Flanke 11 gedrückt, gleitet  an dieser Flanke 11 entlang abwärts in die Mulde 111 und bewegt dabei  die Kontaktwippe 1 über den Totpunkt, bis die Kontaktwippe 1 an den  elektrischen Kontakten 10 auf dieser Seite anliegt. Die Stösselfeder  7 bleibt durch den durch die Versteifung erhöhten Federdruck immer  seitlich an die Flanke 11 unter etwas erhöhtem Druck angelegt.

   Beim  Loslassen des Drucktastenschiebers wird dieser mit der Stösselfeder  7 durch die übliche Feder bis zum Anschlag nach oben gestossen. Dabei  bewegt sich die Stösselfeder 7 entlang der Flanke 11 der Kontaktwippe  1 wieder aufwärts. Sobald der Berührungspunkt zwischen der Stösselfeder  7 und der Flanke 11 sich in einer gewissen Höhe befindet, drückt  sie durch ihre versteifte Federwirkung die Flanke 11 und damit die  Kontaktwippe 1 wieder über den Totpunkt zurück in die ursprüngliche  Ausgangsstellung. Die Schwenk-richtung der Kontaktwippe 1 und damit  die Ruheposition der Kontaktwippe kann einseitig vordefiniert werden,  indem die Stösselfeder 7 einseitig versteift wird. Dadurch ist auch  die Momentan-Schaltfunktion    vorbestimmbar. Der Taster kann für  Momentan-Einschalten oder Momentan-Ausschalten vorbestimmt werden.

                                                               



   Zur Änderung der Federeigenschaft der Stösselfeder 7 eignet sich  ein kleiner Fixierungszapfen 16 mit rundem oder ovalem Querschnitt,  welcher in die Schlaufe 73 der Stösselfeder 7 eingeschoben wird.  Es muss mindestens ein Fixierungszapfen 16 in eine der beiden Schlaufen  eingeführt werden. Die Verwendung eines einzigen derartigen Fixierungszapfens  16 genügt bereits, um den tastenbetätigbaren Umschalter zum Druckschalter  mit Tasterfunktion umzuändern. 



   Eine andere Variante, wie in Fig. 2 gezeigt, besteht darin, dass  die Tastenhaube 6 des Drucktastenschiebers 5 ausgetauscht wird gegen  eine, welche einen zentralen, nach unten gerichteten Führungsdorn  18 aufweist. Der Führungsdorn 18 reicht zwischen den Schlaufen 73  der Stösselfeder 7 um ein gewisses Mass in Raum zwischen den Schenkeln  72 in die Federzunge 71 der Stösselfeder 7 hinein. Dadurch ändern  sie die Federeigenschaften der Stösselfeder 7 ebenfalls. Sie liegt  nun mit ihrer Spitze immer an der Flanke 11 der Kontaktwippe an,  sobald sie sich nicht in der Ruhestellung befindet, das heisst bei  jeder Bewegung abwärts oder aufwärts. 



   In einer weiteren Variante gemäss Fig. 3 weist der Drucktastenschieber  5 eine zentrale Öffnung 53 auf. Ein separater Führungsdorn 17 wird  durch die zentrale Öffnung 53 bis zu einem Anschlag in einer Führungsdornaufnahme  geschoben. Die darüber aufgesetzte Tastenhaube sichert den Führungsdorn  17 gegen Herausfallen. 



   In Abänderung obiger Variante wird der separate Führungsdorn 17 durch  die zentrale Öffnung 53 geschoben und mittel einer Schnappeinrichtung  in Drucktastenschieber 5 oder in der Tastenhaube gehalten.

Claims (5)

1. Bauteil zum Ändern der Funktionsweise eines elektrischen Drucktastenschalters, welcher mit einer in zwei Ruhestellungen bringbaren Kontaktwippe (1), wobei die Kontaktwippe (1) selbst einen Kontakt darstellt, mit einem Drucktastenschieber (5) und mit einer Stösselfeder (7) versehen ist, wobei die Stösselfeder (7) zwei im Winkel zueinander stehende Schenkel (71) aufweist, welche am oberen Ende abgewinkelt sind, zur Aufnahme in einer Ausnehmung (51) im Drucktastenschieber (5), dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil eine Federführung (16, 17) ist, welche in die Stösselfeder im Bereich der freien Enden der Schenkel (72) einführbar ist.
2.
Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federführung mindestens ein Fixierungszapfen (16) ist, welcher in eine Schlaufe (73) an einem der Enden der freien Schenkel (71) der Stösselfeder (7) einführbar ist.
3. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federführung ein Führungsdorn (17) ist, welcher im Drucktastenschieber (5) von oben zwischen die freien Schenkel (71) der Stösselfeder einführbar ist.
4. Bauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsdorn (18) an der Tastenhaube (6) befestigt ist und von oben zwischen die freien Schenkel (71) der Stösselfeder einführbar ist.
5. Bauteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsdorn in den Drucktastenschieber (5) von oben eingelegt ist und von der Tastenhaube (6) gesichert ist.
CH60899A 1999-03-31 1999-03-31 Bauteil fuer einen elektrischen Schalter. CH693890A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005050529B3 (de) * 2005-10-21 2006-11-30 Berker Gmbh & Co. Kg Elektrischer Drucktastenschalter
EP1744335A1 (de) * 2005-07-12 2007-01-17 Feller AG Schalteinrichtung für elektrische Hausinstallationen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1744335A1 (de) * 2005-07-12 2007-01-17 Feller AG Schalteinrichtung für elektrische Hausinstallationen
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