CH694156A5 - Elektrode, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Oberflaechenbearbeitung einer Form mittels elektrischer Entladung. - Google Patents

Elektrode, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Oberflaechenbearbeitung einer Form mittels elektrischer Entladung. Download PDF

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CH694156A5 CH00867/01A CH8672001A CH694156A5 CH 694156 A5 CH694156 A5 CH 694156A5 CH 00867/01 A CH00867/01 A CH 00867/01A CH 8672001 A CH8672001 A CH 8672001A CH 694156 A5 CH694156 A5 CH 694156A5
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Description


  



   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Elektrode zur Bearbeitung  einer Oberfläche einer Form mittels elektrischer Entladung, ein Verfahren  zum Herstellen einer solchen Elektrode und die Verwendung einer derartigen  geformten Elektrode zur Bearbeitung einer Oberfläche einer Form.  Stand der Technik  



   In Formen zur Formbearbeitung, in Formen zur Biegungsbearbeitung  und in Formen zur Ziehbearbeitung müssen die Oberflächen dieser Formen  eine vorzügliche Abriebfestigkeit besitzen, um die gewünschten Beständigkeitseigenschaften  zu erreichen. Konventionellerweise wird hauptsächlich Hitzebearbeitung  als Oberflächenbearbeitung dazu eingesetzt, um Abriebfestigkeitseigenschaften  den Formen beizufügen. Zusätzlich wird in einigen Fällen eine harte  Schicht auf die Oberfläche der Form durch Nitrierungsbehandlung oder  durch Aufkohlbehandlung der Formoberfläche oder durch elektrochemisches  Beschichten, wie z.B. CVD (Chemical Vapor Deposition), PVD (Physical  Vapor Deposition) und Ähnliches, aufgezogen. 



   Falls jedoch die Formoberfläche durch eine Hitzebearbeitung behandelt  wird, verschlechtert sich unvermeidbarerweise die Genauigkeit durch  die durch das Erhitzen erzeugte Formveränderung, und in Abhängigkeit  von der Form neigt die Form dazu, Risse zu erzeugen. 



   Andererseits entstehen im Falle von Hartschichtbeschichtung durch  thermische Veredelung, wie z.B. Nitrierungsbehandlung oder Aufkohlbehandlung  oder elektrochemisches Beschichten, verschiedene Probleme, wie z.B.  zu hohe Verarbeitungskosten, Einschränkungen bei der Grösse des zu  bearbeitenden Materials oder Ähnliches. Auf Grund dessen wird Hartschichtbeschichtung  kaum dazu benutzt, Formen oder Ähnliches zu pressen. 



     Als andere Methode zum Beschichten einer harten Schicht auf eine  Formoberfläche wurde ein Oberflächenentladungsverfahren vorgeschlagen,  welches die folgenden Schritte umfasst: Erzeugen einer pulsähnlichen  Entladung zwischen einer Elektrode und einem Werkstück (Form) in  einer Verarbeitungsflüssigkeit, wie z.B. Entladungsbearbeitungsöl;  und das Bilden einer harten Schicht durch Entladungsenergie auf der  Formoberfläche, welche Schicht aus Elektrodenmaterial oder einer  Substanz Metallkarbid besteht, das durch die Reaktion des Elektrodenmaterials  wegen der Entladungsenergie erzeugt wird. Ein Oberflächenentladungsverarbeitungsverfahren  dieser Art wird in der Offenlegungszeitung des Japanischen Patentamtes  (JP-A No. 9-19 829 und JP-A No. 9-192 937) offenbart. 



   Wie es in der Offenlegungszeitung des Japanischen Patentamtes (JP-A  No. 8-257841) offenbart ist, kann die Oberflächenentladungsbearbeitung  durch eine einfache stabförmige Elektrode durchgeführt werden oder  indem eine geformte Elektrode benutzt wird. Wenn die Formoberfläche  eine Entladungsoberfläche ist, die durch eine einfache stab-förmige  Elektrode bearbeitet wird, wird die Oberflächenentladungsbearbeitung  durch die Elektrode durchgeführt, indem sie entlang der Formoberfläche  scannt. Dieser Prozess ist jedoch ziemlich zeitaufwändig und bewältigt  komplizierte dreidimensionale Formoberflächen nicht. Kurzum, es ist  schwierig, eine hochpräzise Oberflächenentladungsbearbeitung mittels  einer einfachen stabförmigen Elektrode durchzuführen. 



   Andererseits ist es notwendig, wenn die Form-oberfläche eine Entladungsoberfläche  ist, die durch eine geformte Elektrode bearbeitet wird, dass für  jede Oberfläche eine Elektrode hergestellt wird, sodass die Form  der Oberfläche der entsprechenden Form entspricht, obwohl die oben  genannten Probleme im Fall der einfachen stabförmigen Elektrode vermieden  werden. 



   Konventionellerweise wird eine geformte Elektrode folgenderweise  erzeugt: durch das Füllen eines Metallpulvers, wie z.B. Ti, TiH 2  in eine Modellform zum Erzeugen einer geformten Elektrode; und durch  Pressen und Zusammenpressen des Metallpulvers in der Modellform mittels  eines Presswerkzeuges, so wie das Formpressen einer geformten Elektrode  durch das Benut   zen der Verdichtung des Metallpulvers als ein Ergebnis  des Pressens. Eine in einer solchen Art produzierte Elektrode wird  eine "geformte Druckpulverelektrode" genannt. 



   Wenn eine geformte Druckpulverelektrode in einer solchen Art erzeugt  wird, wird eine Modellform zum Erzeugen der geformten Elektrode und  ein Presswerkzeug benötigt. Zusätzlich hat die Genauigkeit in der  Erzeugung der Modellform und die Genauigkeit in der Erzeugung des  Presswerkzeuges einen direkten Einfluss auf die Genauigkeit in der  Oberflächenbearbeitung der Modellformoberfläche. Dementsprechend,  wenn das Presswerkzeug und die Modellform zum Erzeugen der geformten  Elektrode nicht in einer hochpräzisen Art hergestellt werden, kann  die Oberflächenentladungsbearbeitung nicht so genau wie gewünscht  durchgeführt werden. 



   Im Speziellen, falls die Form in einer relativ kleinen Grösse hergestellt  wird, ist die Anzahl der Elekt-roden nicht gross. In anderen Worten  ist es so, dass die Herstellungskosten der Elektrode direkt signifikant  die Herstellungskosten der Form als Ganzes beeinflussen, wodurch  verhindert wird, dass die Oberflächenentlandungsbearbeitung breit  eingesetzt wird. 



   Die vorliegende Erfindung wurde entwickelt, um die oben genannten  Probleme zu lösen. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,  ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung einer Form zu erzeugen,  in welchem elektrische Entladung, die hochgenau, effizient und kostengünstig  ist, benutzt wird. Es ist ebenfalls Aufgabe der vorliegenden Erfindung,  eine Elektrode, die in einer solchen Bearbeitung verwendet wird,  und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Elektrode zu erzeugen.  Darstellung der Erfindung  



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind die Elektrode für die  Bearbeitung einer Form, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie  ihre Verwendung entsprechend den Definitionen im Anspruchsteil. 



     In den vorliegenden Unterlagen soll der Ausdruck Form eine Matrize  ("female mold") und eine Patrize ("male mold") umfassen. 



   Die Elektrode gemäss der Erfindung zur Bearbeitung einer Oberfläche  einer Form durch elektrische Entladung (Funkenerosion) enthält pressgeformtes  Pulvermaterial. Die komprimierte aus Pulvermaterial gebildete Elektrode  wird hergestellt, indem Pulvermaterial, wie z.B. Metallpulver oder  Metallverbindungspulver, in eine weibliche Form (Matrize) der bei  der Oberflächenentladung zu bearbeitenden Form eingefüllt wird, und  das Pulvermaterial in der weiblichen Form (Matrize) wird durch eine  männliche Form (Patrize) formgepresst. 



   Folglich wird die Oberfläche der Form behandelt, indem die komprimierte,  aus Pulver gebildete Elekt-rode verwendet wird. Diese Elektrode wird  durch die durch die Oberflächenentladung zu bearbeitende Form gebildet,  ohne dass eine Modellform und ein Presswerkzeug zur Herstellung der  geformten Elekt-rode verwendet wird, sodass die geformte Elektrode  sehr präzise der Form der Formoberfläche entspricht. Da die geformte  Elektrode sehr präzise in der Form der Formoberfläche entspricht,  kann die Oberflächenentladungsverarbeitung sehr effizient und sehr  präzise auf der Formoberfläche durchgeführt werden. 



   Weiter umfasst das Verfahren zur Bearbeitung einer Oberfläche einer  Form mittels elektrischer Entladung der vorliegenden Erfindung die  folgenden Schritte. Diese wären das Befestigen der komprimierten,  mit Pulver geformten Elektrode zu einer der männlichen Formen und  einer der weiblichen Formen mit einem leitenden Klebstoff, und das  Durchführen der Oberflächenentladungsverarbeitung der anderen männlichen  und weiblichen Form, indem diese männliche Form (Patrize) und weibliche  Form (Matrize) selbst als Elektrodenhalter verwendet wird. 



   Entsprechend wird die komprimierte, mit Pulver geformte Elektrode,  die durch die Form zur Oberflächenentladungsbearbeitung geformt wurde,  an einer männlichen Form und einer weiblichen Form befestigt und  die Oberflächenentladungsbearbeitung der anderen männlichen Form  und weiblichen    Form wird durchgeführt, indem eine männliche Form  (Patrize) und eine weibliche Form (Matrize) als Elektrodenhalter  benutzt wird. 



   Weiter umfasst das Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung  einer Elektrode, welche Elektrode in der Bearbeitung einer Oberfläche  einer Form benutzt wird, folgende Schritte. Diese wären das Füllen  von Pulvermaterial, wie z.B. Metallpulver, Metallverbindungspulver  oder Ähnliches in eine weibliche Form (Matrize) einer durch Oberflächenentladung  zu bearbeitenden Form, und das Formpressen des Materialpulvers in  die weibliche Form (Matrize) durch die männliche Form (Patrize) der  Form, wobei eine komprimierte, mit Pulver geformte Elektrode erzeugt  wird. 



   Entsprechend kann eine komprimierte, mit Pulver geformte Elektrode,  welche in der Form sehr präzise der Oberflächenform entspricht, erhalten  werden, ohne dass eine Modellform oder Presswerkzeuge zum Herstellen  einer geformten Elektrode benutzt werden. 



   Weiter wird eine Elektrode, welche Elektrode der vorliegenden Erfindung  in der Bearbeitung einer Oberfläche einer Form verwendet wird, wie  folgt gebildet. Dieses wäre, dass die Elektrode zur Form-oberflächenentladungsbearbeitung  mit einer männlichen Form und einer weiblichen Form durch einen leitenden  Klebstoff verbunden wird, und dass die männliche Form (Patrize) und  die weibliche Form (Matrize) selbst als ein Elektrodenhalter benutzt  werden. 



   Entsprechend wird diese durch die Form zur Oberflächenentladungsbearbeitung  geformte Elektrode mit einer männlichen Form und einer weiblichen  Form zur Oberflächenentladungsbearbeitung mittels eines leitenden  Klebstoffes verbunden, und die männliche Form (Patrize) und die weibliche  Form (Matrize) werden selbst als ein Elektrodenhalter benutzt. 



   Weiter wird eine Elektrode der vorliegenden Erfindung, welche Elektrode  in der Bearbeitung einer Oberfläche einer Form verwendet wird, wie  folgt gebildet. Dies wäre das Füllen von Pulvermaterial, wie z.B.  Metallpulver, Metallverbindungspulver oder Ähnliches in eine weibliche  Form (Matrize) einer    durch Oberflächenentladung zu bearbeitenden  Form; und das Formpressen des Materialpulvers in die weibliche Form  (Matrize) durch die männliche Form (Patrize) der Form. 



   Entsprechend kann eine komprimierte, mit Pulver geformte Elektrode,  welche in der Form sehr präzise der Oberflächenform entspricht, erhalten  werden, ohne dass eine Modellform oder Presswerkzeuge zum Herstellen  einer geformten Elektrode benutzt werden, das ein hochpräzises Formoberflächenentladungsbearbeiten  erlaubt. 



   Weiter wird eine Elektrode der vorliegenden Erfindung, welche Elektrode  in der Bearbeitung einer Oberfläche einer Form verwendet wird, wie  folgt gebildet. Dies wäre, dass die Elektrode zur Formoberflächenentladungsbearbeitung  mit einer männlichen Form und einer weiblichen Form durch einen leitenden  Klebstoff verbunden wird, und dass die männliche Form (Patrize) und  die weibliche Form (Matrize) selbst als ein Elektrodenhalter benutzt  werden. 



   Entsprechend wird diese geformte Elektrode zur Formoberflächenentladungsbearbeitung  mit einem leitenden Klebstoff zu einer männlichen Form und einer  weiblichen Form verbunden, und die männliche Form (Patrize) und die  weibliche Form (Matrize) selbst werden als ein Elektrodenhalter benutzt.  Kurze Beschreibung der Zeichnungen       Fig. 1(a) bis  Fig. 1(d) sind erklärende Ansichten, welche die implementierten Schritte  eines Verfahrens der vorliegenden Erfindung zur Herstellung einer  Elektrode zur Formoberflächenentladungsbearbeitung zeigen; und     Fig. 2(a) und Fig. 2(b) sind erklärende Ansichten, welche die  implementierten Schritte eines Verfahrens der vorliegenden Erfindung  zur Bearbeitung einer Form mittels elektrischer Entladung zeigen.   Bester Weg zur Ausführung der Erfindung  



   Eine bevorzugte Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung wird  nachstehend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.                                                     



   Als Erstes, mit Referenz zu Fig. 1(a) bis Fig. 1(d), ein Verfahren  zur Herstellung einer Elektrode zur Formoberflächenentladungsbearbeitung  gemäss der vorliegenden Erfindung wird beschrieben werden. In Fig.  1(a) bis Fig. 1(d) repräsentiert die Legende 10 die weibliche Form  (Matrize) einer Form, bzw. die Legende 20 repräsentiert die männliche  Form (Patrize) einer Form für Oberflächenentladungsbearbeitung. 



   Wie in Fig. 1(a) gezeigt wird, wird eine vordefinierte Menge von  Pulvermaterial P, das Metallpulver wie z.B. Ti, Metallverbindungspulver  wie z.B. TiH 2  und Ähnliches umfassen kann, in die weibliche Form  (Matrize) 10 zur Oberflächenentladungsbearbeitung gefüllt. 



   Wie in Fig. 1(b) gezeigt wird, wird das Pulvermaterial P in der weiblichen  Form 10 formgepresst, wodurch eine gepresste, aus Pulver geformte  Elektrode 30 hergestellt wird. 



   Wenn eine gepresste, aus Pulver geformte Elekt-rode 30, welche eine  Oberflächenentladungsbearbeitung hinsichtlich einer Formoberfläche  11 der weiblichen Form 10 durchführt, hergestellt wird, wird die  gepresste, aus Pulver geformte Elektrode 30 an einer Formoberfläche  21 der männlichen Form 20 befestigt, indem vorgängig ein leitender  Klebstoff auf der Formoberfläche 21 der männlichen Form 20 verwendet  wurde, und, wie in Fig. 1(c) gezeigt wird, wird die gepresste, aus  Pulver geformte Elektrode 30 von der weiblichen Form freigestellt,  wenn die männliche und die weibliche Form (Matrize) in einem Zustand,  in dem die gepresste, aus Pulver geformte Elektrode 30 an der Formoberfläche  21 der männlichen Form 20 mit einem leitenden Klebstoff 35 gefestigt  ist, getrennt sind. 



     Wenn eine gepresste, aus Pulver geformte Elekt-rode 30, welche  eine Oberflächenentladungsbearbeitung hinsichtlich einer Formoberfläche  21 der männlichen Form 20 durchführt, hergestellt wird, wird die  gepresste, aus Pulver geformte Elektrode 30 an einer Formoberfläche  11 der weiblichen Form 10 befestigt, indem vorgängig ein leitender  Klebstoff auf der Formoberfläche 11 der weiblichen Form 10 verwendet  wurde, und, wie in Fig. 1(d) gezeigt wird, wird die gepresste, aus  Pulver geformte Elektrode 30 von der männlichen Form freigestellt,  wenn die männliche Form (Patrize) und die weibliche Form (Matrize)  in einem Zustand, in dem die gepresste, aus Pulver geformte Elektrode  30 an der Formoberfläche 11 der weiblichen Form 10 mit einem leitenden  Klebstoff 35 gefestigt ist, getrennt sind. 



   Dementsprechend kann die gepresste, aus Pulver geformte Elektrode  30, die sehr präzise in der Form der Formoberfläche entspricht, hergestellt  werden, ohne dass eine Modellform und Presswerkzeuge zum Herstellen  der geformten Elektrode gebraucht würden. 



   Im Speziellen, wie in Fig. 1(c) gezeigt ist, ist die gepresste, aus  Pulver geformte Elektrode 30, welche eine Oberflächenentladungsbearbeitung  hinsichtlich einer Formoberfläche 11 der weiblichen Form 10 durchführt,  beinahe perfekt komplementär in der Form zu der Formoberfläche 11  der weiblichen Form 10, und folglich entspricht sie in der Form sehr  präzise der Formoberfläche 11 der weiblichen Form 10. Ähnlich ist,  wie es in Fig 1(d) gezeigt ist, die gepresste, aus Pulver geformte  Elektrode 30, welche eine Oberflächenentladungsbearbeitung hinsichtlich  einer Formoberfläche 21 der männlichen Form 20, durchführt, beinahe  perfekt komplementär in der Form zu der Formoberfläche 21 der männlichen  Form 20, und folglich entspricht sie in der Form sehr präzise der  Formoberfläche 21 der weiblichen Form 20. 



   Wenn die Oberflächenentladungsbearbeitung hinsichtlich der Formoberfläche  11 der weiblichen Form 10 durchgeführt wird, indem die gepresste,  aus Pulver geformte Elektrode 30 an der weiblichen Form 10 oder der  männlichen Form 20 mit einem leitenden Klebstoff befestigt wird,  kann die männliche Form 20 selbst als ein Elektrodenhalter benutzt  werden, was in einer ähnlichen Art wie eine Elektrodenschafthalterung  dient. Wenn die Oberflä   chenentladungsbearbeitung hinsichtlich  der Formoberfläche 21 der männlichen Form 20 durchgeführt wird, indem  die gepresste, aus Pulver geformte Elektrode 30 an der weiblichen  Form 10 oder der männlichen Form 20 mit einem leitenden Klebstoff  befestigt wird, kann die weibliche Form 10 selbst als ein Elektrodenhalter  benutzt werden, was in einer ähnlichen Art wie eine Elektrodenschafthalterung  dient. 



   Die gepresste, aus Pulver geformte Elektrode 30 kann an der weiblichen  Form 10 oder der männlichen Form 20 mit einem leitenden Klebstoff  nach dem Freistellen der gepressten, aus Pulver geformten Elektrode  30 befestigt werden, indem der leitende Klebstoff der Formoberfläche  11 der weiblichen Form 10 oder der Formoberfläche 21 der männlichen  Form 20 zugefügt wird, von welcher die gepresste, aus Pulver geformte  Elektrode 30 entfernt wurde. 



   Ein Verfahren zum Bearbeiten einer Oberfläche einer Form mittels  elektrischer Entladung gemäss der vorliegenden Erfindung wird anhand  der Fig. 2(a) und Fig. 2(b) erklärt werden. 



   Wenn die Oberflächenentladungsbearbeitung auf der Formoberfläche  11 der weiblichen Form 10 ausgeführt wird, wie es in Fig. 2(a) gezeigt  ist, wird ein elektrisches Stromversorgungsgerät zur Entladungsbearbeitung  40 an die weibliche Form (Matrize) 10 als Werkstück und die männliche  Form 20 verbunden. Die männliche Form (Patrize) 20 wird in der oben  beschriebenen Art hergestellt, hat die gepresste, aus Pulver geformte  Elektrode 30 daran befestigt und wird als Elektrodenhalter benutzt.

    Die Entladungsspannung wird gepulst zwischen der gepressten, aus  Pulver geformten Elektrode 30 und der weiblichen Form 10 in einer  Bearbeitungsflüssigkeit, wie z.B. ein Öl in einem Bearbeitungstank  50, in einem Zustand, in welchem eine vordefinierte Entladungslücke  zwischen der gepressten, aus Pulver geformten Elektrode 30 und der  Formoberfläche 11 der weiblichen Form 10 erzeugt wird, angelegt. 



   Als ein Resultat davon wird die pulsähnliche Entladung zwischen der  gepressten, aus Pulver geformten Elektrode 30 und der weiblichen  Form 10 erzeugt, und das Elektrodenmaterial wird auf der Formoberfläche  11 der weiblichen Form 10 wegen der Entladungsenergie abgelagert  oder die Substanz, wie    z.B. ein Metallkarbid, das durch die Reaktion  des Elektrodenmaterials wegen der Entladungsenergie erzeugt wird,  wird auf der Formoberfläche 11 der weiblichen Form 10 abgelagert,  wobei gleichmässig verteilt eine harte Schicht über die ganze Formoberfläche  11 der weiblichen Form 10 gebildet wird. Entsprechend kann die Oberflächenentladungsbearbeitung  bezüglich der formenden Oberfläche 11 des weiblichen Formstückes  10 effizient und sehr präzise durchgeführt werden. 



   Wenn die Oberflächenentladungsbearbeitung auf der Formoberfläche  21 des männlichen Formstückes 20 ausgeführt wird, wie es in Fig.  2(b) gezeigt wird, wird ein elektrisches Stromversorgungsgerät zur  Entladungsbearbeitung 40 an die männliche Form (Patrize) 20 als Werkstück  und die weibliche Form (Matrize) 10 verbunden. Die weibliche Form  (Matrize) 10 wird in der oben beschriebenen Art hergestellt, hat  die gepresste, aus Pulver geformte Elektrode 30 daran befestigt und  wird als Elektrodenhalter benutzt.

   Die Entladungsspannung wird gepulst  zwischen der gepressten, aus Pulver geformten Elektrode 30 und der  männlichen Form 20 in einer Bearbeitungsflüssigkeit, wie z.B. ein  Öl in einem Bearbeitungstank 50, in einem Zustand, in welchem eine  vordefinierte Entladungslücke zwischen der gepressten, aus Pulver  geformten Elektrode 30 und der Formoberfläche 21 der männlichen Form  20 erzeugt wird, angelegt. 



   Als ein Resultat davon wird die pulsähnliche Entladung zwischen der  gepressten, aus Pulver geformten Elektrode 30 und der männlichen  Form 20 erzeugt, und das Elektrodenmaterial wird auf der Formoberfläche  21 der männlichen Form 20 wegen der Entladungsenergie abgelagert  oder die Substanz, wie z.B. ein Metallkarbid, das durch die Reaktion  des Elektrodenmaterials wegen der Entladungsenergie erzeugt wird,  wird auf der Formoberfläche 21 der männlichen Form 20 abgelagert,  wobei gleichmässig verteilt eine harte Schicht über die ganze Formoberfläche  21 der männlichen Form 20 gebildet wird. Entsprechend kann die Oberflächenentladungsbearbeitung  bezüglich der formenden Oberfläche 21 des männlichen Formstückes  20 effizient und sehr präzise durchgeführt werden.  Industrielle  Anwendbarkeit  



   Wie weiter oben beschrieben, kann das Verfahren der vorliegenden  Erfindung zur Bearbeitung einer Oberfläche einer Form mittels elektrischer  Entladung als Verfahren zur Oberflächenbearbeitung benutzt werden,  in welchem Verfahren hervorragende Reibwiderstandseigenschaften der  Formoberfläche der Form, wie z.B. einer Form zur Erhitzungsbearbeitung,  einer Form zur Verbiegungsbearbeitung und einer Form zur Spannbearbeitung,  beigefügt werden. Zusätzlich kann das Verfahren der vorliegenden  Erfindung zur Herstellung einer Elektrode zur Form-oberflächenentladungsbearbeitung  dazu verwendet werden, eine geformte, aus Pulver gepresste Elekt-rode  zur Oberflächenentladungsbearbeitung einer Form herzustellen.

   Weiter  kann die Elektrode der vorliegenden Erfindung zur Formoberflächenentladungsbearbeitung  in einem Verfahren zur Bearbeitung einer Oberfläche einer Form mittels  elektrischer Entladung verwendet werden.

Claims (9)

1. Elektrode (30) für die Bearbeitung einer Oberfläche einer Form (10, 20) durch eine elektrische Entladung, dadurch gekennzeichnet dass sie geformtes und gepresstes Pulvermaterial enthält und sie komplementär zu der zu bearbeitenden Patrize oder Matrize geformt ist.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pulvermaterial aus Metall oder einer Metallverbindung, beispielsweise aus Ti oder TiH 2 besteht.
3. Elektrode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels eines leitenden Klebstoffs an der Patrize oder Matrize befestigt ist.
4. Verfahren zur Herstellung einer Elektrode gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch: Füllen eines Pulvermaterials in eine Matrize; und Formen des Pulvermaterials unter Pressen durch eine Patrize in der Matrize, wobei eine gepresste, aus Pulver geformten Elektrode gebildet wird.
5.
Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Pulvermaterial aus Metall oder einer Metallverbindung, beispielsweise aus Ti oder TiH 2 , besteht.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, zur Herstellung einer Elektrode gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine gemäss dem Verfahren nach Anspruch 4 erhaltene Elektrode mittels eines leitenden Klebstoffes an der Patrize oder an der Matrize befestigt wird, zum Behandeln der Oberfläche der Matrize, wenn die Elektrode an der Patrize befestigt ist, oder zum Behandeln der Oberfläche der Patrize, wenn die Elektrode an der Matrize befestigt ist.
7. Verwendung einer Elektrode gemäss Anspruch 1 zum Bearbeiten einer Oberfläche einer Form mittels elektrischer Entladung.
8.
Verwendung gemäss Anspruch 7, gekennzeichnet durch: Befestigen der Elektrode auf einer Patrize mittels eines leitenden Klebstoffes; und Bearbeiten einer Oberfläche einer Matrize.
9. Verwendung gemäss Anspruch 7, gekennzeichnet durch: Befestigen der Elektrode auf einer Matrize mittels eines leitenden Klebstoffes; und Bearbeiten einer Oberfläche einer Patrize.
CH00867/01A 1998-11-13 1998-11-13 Elektrode, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Oberflaechenbearbeitung einer Form mittels elektrischer Entladung. CH694156A5 (de)

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