CH694335A5 - Leitschranke. - Google Patents

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CH694335A5
CH694335A5 CH9542002A CH9542002A CH694335A5 CH 694335 A5 CH694335 A5 CH 694335A5 CH 9542002 A CH9542002 A CH 9542002A CH 9542002 A CH9542002 A CH 9542002A CH 694335 A5 CH694335 A5 CH 694335A5
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CH9542002A
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Karl Pulfer
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Weleco Ag
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/04—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
    • E01F15/0407—Metal rails
    • E01F15/0423—Details of rails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


  



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung  gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. 



   Derartige Sicherheitseinrichtungen werden in der Regel als Fahrzeugrückhaltesysteme  oder Leitschranken bezeichnet und sind in zahlreichen Ausführungen  weltweit im Einsatz. Hierzu gibt es beispielsweise in der Schweiz  Vorschriften und Empfehlungen (Richtlinie für Fahrzeugrückhaltesysteme,  Eidg. Dep. für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Bundesamt  für Strassen, ASTRA, Bern). 



   Bisher übliche kastenförmige Leitschranken wurden durch in die zu  verbindenden Elemente eingeschobene u-förmige Laschen, auch Stossbleche  genannt, miteinander verschraubt. 



   Diese Art der Montage ist wirtschaftlich aufwändig und erfordert  auf der Baustelle einen hohen Zeitaufwand, was auf viel befahrenen  Strassen zu längeren Sperrungen und damit zu Verkehrsstörungen führt.                                                          



   Der Ausbau (Demontage) einzelner Elemente ist ebenfalls zeitaufwändig,  müssen doch in der Regel 40 Schraubverbindungen gelöst werden. Dies  ist insbesondere bei Unfällen auf Autobahnen aus zeitlichen Gründen  oft nicht durchführbar, sodass an der Unfallstelle die Leitschranken  meist aufgeschnitten werden (mittels Schweissbrenner oder Trennscheibe).                                                       



     Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Stands  der Technik zu verringern. 



   Die Anzahl der notwendigen Verbindungsmittel soll daher reduziert  werden. Die Montage und die Demontage von Leitschranken sollen vereinfacht  werden. Der hierfür notwendige Zeitaufwand muss -beträchtlich reduziert  sein. Die Festigkeit sowie die Verletzungsgefahr an den Leitschranken  dürfen gegenüber dem Bekannten zumindest nicht erhöht sein. 



   Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale  erreicht. 



   Diese ermöglichen ein problemloses Ineinanderfügen der einzelnen  Elemente sowie den Verzicht auf kastenförmige Verbindungslaschen  und eine Reduktion der Verbindungsmittel um 50 Prozent. Vorteilhaft  ist auch, dass die bisher vorhandenen Doppelreihen an hervorstehenden  Verbindungsmitteln wegfallen, was bei Streifkollisionen mit der Leitschranke  die Gefahr des "Einhängens" der Fahrzeuge reduziert. 



   Die im Oberbegriff des Patentanspruchs erwähnte Beschränkung auf  lösbare Verbindungsmittel erfolgt auf Grund geltender Vorschriften  und ist nicht durch den Erfindungsgegenstand bedingt. 



   Die Herstellung der Elemente erfolgt in an sich bekannter Weise;  die Abkröpfung und Verjüngung geschieht durch Kaltverformen, vorzugsweise  durch Schmieden in einem Gesenk. Die dabei resultierenden inneren  Spannungen und anisotropen Materialeigenschaften führen zu erwünschten  Verfestigungen, sodass der Aufprallwiderstand gegenüber Leitschranken  mit    Verbindungslaschen zumindest erhalten, wenn nicht gar verbessert  ist. 



   In weiteren abhängigen Ansprüchen sind bevorzugte Weiterbildungen  des Erfindungsgegenstands aufgezeigt. 



   Die Auslegung des abgekröpften Teils der Elemente gemäss Anspruch  2 erlaubt ein einfaches Herausnehmen eines einzelnen Elementes und  ggf. dessen raschen Austausch nach Unfällen. 



   Die Ausführung nach Anspruch 3 ist besonders wirtschaftlich, da zusätzliche  Hilfsmittel wie Markierungen etc. nicht notwendig sind. 



   Vorteilhaft sind Schraubverbindungen, Anspruch 3, da diese handelsüblich  mit den gewünschten mechanischen Eigenschaften wie Scherfestigkeit  und Zugfestigkeit, auch in nichtrostender Ausführung erhältlich sind.  - Alternative Verbindungsmittel sind ebenfalls denkbar, sind aber  in ihrer Handhabung wirtschaftlich aufwändiger und/oder weisen eine  geringere Belastbarkeit auf. 



   Eine Ausgestaltung der Elemente nach Anspruch 4 ergibt optimale mechanische  Eigenschaften bei minimalem Werkstoffeinsatz. 



   Nochmals erhöht wird die Belastungsgrenze durch ein Versetzen der  Verbindungsmittel nach Anspruch 5. Gleichzeitig kann die Zuordnung  der Verbindungsmittel zueinander näher erfolgen, ohne dass die Montage  erschwert wird. 



   Anhand von Zeichnungen wird der Erfindungsgegenstand beispielsweise  näher erläutert. 



     Es zeigen:      Fig. 1 eine Leitschranke entlang einer Strasse,     Fig. 2 die Verbindungsstelle zwischen zwei Elementen der Leitschranke  in einer Ansicht von vorne,     Fig. 3 die Verbindungsstelle zwischen  zwei Elementen der Leitschranke in einer Ansicht von oben,      Fig. 4 die Verbindungsstelle zwischen zwei Elementen der Leitschranke  in einer Ansicht von hinten und     Fig. 5 die Verbindungsstelle  zwischen zwei Elementen der Leitschranke in einer Schnittdarstellung.  



   Eine erfindungsgemässe Sicherheitsvorrichtung, als Leitschranke 1  bezeichnet, zeigt Fig. 1, in der Art wie sie entlang des Mittelstreifens  einer Autobahn zur Fahrbahntrennung Verwendung findet. Die einzelnen  Elemente 3 der Leitschranke 1 sind auf Stützen 3 in notorisch bekannter  Weise befestigt. Jedes einzelne Element 3 ist auf einer Endseite  an einer dieser vorgelagerten Stelle K abgekröpft und über eine Strecke  2A gleichmässig verjüngt. Diese Strecke 2A ist in ein nicht verjüngtes  Ende 5 eines weiteren, nächsten und gleichartigen Elementes 3 um  eine Strecke A eingeschoben. 



   Die Leitschranken 3 sind in an sich bekannter Weise kastenförmig  ausgebildet, wobei das obere Teil mit 6, das vertikale Teil mit 7  und das untere Teil mit 8 bezeichnet ist. 



   Es ist offensichtlich, dass die Montage der Leitschranke - von der  Strasse betrachtet rechts - durch das Aufstellen    eines ersten  Elementes 3 beginnt und dass anschliessend ein gleichartiges Element  3 von links um die Strecke A eingeschoben und entlang einer Linie  s mit Schraubverbindungen 10 versehen und mit den Pfosten 3 verbunden  wird. Dementsprechend lassen sich beliebig lange Fahrzeugrückhaltesysteme  aufbauen. 



   Im Weiteren lässt sich bereits hier erkennen, dass jedes einzelne  Element 3 auswechselbar ist, indem an seinen beiden Endseiten die  Schraubverbindungen 10 entfernt werden und das Element 3 bis zur  Kröpfung K in das andere vorgelagerte Element 3 hineingeschoben wird.  - Ein leicht berechenbares Spiel zwischen dem verjüngten Teil 4 und  dem inneren Querschnitt in der nicht verjüngten Endseite 5, abhängig  von der Länge L der Elemente 3, erleichtert dabei das Ausfahren und  Entfernen bzw. das wieder Einfahren und Installieren. 



   In sämtlichen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern  versehen. 



   Die vergrösserten Darstellungen in Fig. 2 bis Fig. 3 zeigen weitere  Einzelheiten. Aus Fig. 4 und 5 sieht man die rückseitige Ausbildung  der Kastenform des Elementes 1 durch längliche Flanschteile 9, welche  einerseits als Seitenführung für die eingeschobene verjüngte Endseite  5 und anderseits als Teile reduzierten Verformungswiderstands ausgestaltet  sind. 



   Im Weiteren ist aus Fig. 3 und Fig. 4 ersichtlich, dass die im Bereich  der Flanschteile 9 angeordneten Schraubverbindungen versetzt sind  gegenüber der Linie s, was eine verein   fachte Montage und eine  bessere Raumausnutzung bei hoher mechanischer Steifigkeit der Verbindung  ergibt. 



   Die Schnittdarstellung Fig. 5, entlang der Schnittlinie "X"-"X" in  Fig. 4, zeigt die massive kraftschlüssige Verbindung der einzelnen  Teile 4 und 5. 



   Im praktischen Ausführungsbeispiel eines geraden Elementes beträgt  die Länge L = 3996 mm; die -Abmessung 2A = 260 mm und die Einschublänge  A = 120 mm. Das vertikale Kastenteil ist 180 mm hoch, das obere Kastenteil  6 ist 150 mm breit und die hinteren Flanschteile 9 sind 34 mm hoch.                                                            



   Verwendet wurde handelsüblicher Baustahl S235 IRG 2; die Oberflächen  sind feuerverzinkt. 



   Sämtliche Vorschriften der Richtlinie für Fahrzeug-rückhaltesysteme,  Teil B, Ausführung LS 150 180 (Eidg. Dep. für Umwelt, Verkehr, Energie  und Kommunikation, Bundesamt für Strassen, ASTRA, Bern) sind im Ausführungsbeispiel  berücksichtigt. 



   Selbstverständlich lässt sich der Erfindungsgegenstand in analoger  Weise auch in Kurven anwenden, wobei bei engen Kurvenradien vorteilhafterweise  auch gebogene Elemente eingesetzt werden.  Bezeichnungsliste  



   1 Leitschranke 



   2 Pfosten 



   3 Elemente 



   4 abgekröpfte und verjüngte Endseite 



   5 nicht verjüngte Endseite 



   6 oberes Kastenteil 



   7 vertikales Kastenteil 



   8 unteres Kastenteil 



   9 hintere Flanschteile 



   10 Schraubverbindungen 



   A eingeschobene Länge von 4 



   2A gesamte Länge von 4 



   K Abkröpfung 



   L Länge des Elements 



   s Linie der eingeführten Verbindungsmittel

Claims (5)

1. Sicherheitseinrichtung in Form einer entlang von Strassen durchlaufenden Sperre, bestehend aus auf Pfosten befestigten lang gestreckten, kastenförmigen Elementen, die miteinander lösbar verbunden sind, wobei einzelne Elemente ineinander schiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Element (3) auf einer Endseite (4) abgekröpft und über einen Teil (2A) seiner Länge (L) verjüngt ist, derart, dass dieses Element (3) in die nicht verjüngte Endseite (5) eines gleichartigen Elements (3) einschiebbar und verbindbar ist und dass die Länge (2A) der abgekröpften Endseite (4) mehr als das Doppelte der in das andere Element eingeschobenen Länge (A) beträgt.
2.
Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschublänge der abgekröpften Endseite (4) durch die Lage von zueinander kongruenten Bohrungen in den Elementen (3) und in diese eingeführte Verbindungsmittel bestimmt ist.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel zwischen den Elementen (3) Schraubverbindungen (10) sind.
4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kastenförmigen Elemente (3) einstückig sind und aus einem oberen (6), einem vertikalen (7) und einem unteren Kastenteil (8) bestehen und dass am oberen und unteren Kastenteil (6 bzw. 8) Flanschteile (9) vorgesehen sind, welche Boh rungen enthalten und weitere Verbindungsmittel aufnehmen
5.
Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel im oberen (6), vertikalen (7) und unteren Kastenteil (8) in einer Linie (s) angeordnet sind und dass die Verbindungsmittel in den Flanschteilen (9) zu dieser Linie (s) versetzt sind.
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