CH694381A5 - Verfahren und Einrichtung zur explosivstoff-basierten Entschlackung einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur explosivstoff-basierten Entschlackung einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung. Download PDF

Info

Publication number
CH694381A5
CH694381A5 CH00409/02A CH4092002A CH694381A5 CH 694381 A5 CH694381 A5 CH 694381A5 CH 00409/02 A CH00409/02 A CH 00409/02A CH 4092002 A CH4092002 A CH 4092002A CH 694381 A5 CH694381 A5 CH 694381A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
explosive
cooling
heat
housing
resistant
Prior art date
Application number
CH00409/02A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Prouty
Donald Howard
Francis Zilka
Timothy Zilka
Original Assignee
North American Ind Services In
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by North American Ind Services In filed Critical North American Ind Services In
Priority claimed from PCT/US1999/020568 external-priority patent/WO2001020239A1/en
Publication of CH694381A5 publication Critical patent/CH694381A5/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G7/00Cleaning by vibration or pressure waves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B7/00Cleaning by methods not provided for in a single other subclass or a single group in this subclass
    • B08B7/0007Cleaning by methods not provided for in a single other subclass or a single group in this subclass by explosions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
    • F23J3/023Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys cleaning the fireside of watertubes in boilers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D25/00Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag
    • F27D25/006Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag using explosives
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G7/00Cleaning by vibration or pressure waves
    • F28G7/005Cleaning by vibration or pressure waves by explosions or detonations; by pressure waves generated by combustion processes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)

Description


  



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entschlacken einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, eine explosivstoffbasierte Einrichtung, zur Entfernung von Schlacken zur Durchführung dieses Verfahrens, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 42 und eine hitzebeständige Sprengvorrichtung für eine solche explosivstoffbasierte Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 80. 



   Die vorliegende Offenbarung bezieht sich grundsätzlich auf das Gebiet des Entschlackens von Kesseln/Feuerungsanlagen und im Besonderen werden eine Einrichtung, die eine online-explosionsgestützte Entschlackung erlaubt, eine    Sprengvorrichtung, insbesondere für eine solche Einrichtung, sowie ein Verfahren, das eine online-explosionsgestützte Entschlackung erlaubt, offenbart. 



   Eine Vielfalt von Vorrichtungen und Verfahren werden verwendet, um Schlacke und ähnliche Ablagerungen aus Kesseln, Feuerungsanlagen und ähnlichen Wärmeaustauschvorrichtungen zu reinigen. Einige von diesen vertrauen auf Chemikalien oder Flüssigkeiten, die auf die Ablagerungen einwirken und erodieren. Wasserstrahldüsen, Dampfreiniger, Pressluft und ähnliche Ansätze werden auch verwendet. Einige Ansätze nutzen auch Temperaturänderungen. Und selbstverständlich werden verschiedenste Arten von Sprengstoffen, die starke Schockwellen erzeugen, um Schlackenablagerungen von dem Kessel abzusprengen, auch sehr geläufig zum Entschlacken verwendet. 



   Die Verwendung von Sprengkörpern für das Entschlacken ist ein besonders wirkungsvolles Verfahren, da die grossen geeignet positionierbaren und zeitlich steuerbaren Schockwellen von einer Explosion leicht und schnell grosse Mengen von Schlacke von den Kesseloberflächen abtrennen können. Aber das Verfahren ist kostenintensiv, da der Kessel heruntergefahren, d.h. ausgeschaltet werden muss, um diese Art der Reinigung durchzuführen und wertvolle Produktionszeit hierdurch verloren wird. Diese verlorene Zeit ist nicht nur die Zeit, in der das Reinigungsverfahren durchgeführt wird. Auch werden vor dem Reinigen viele Stunden verloren, wenn der Kessel ausser Betrieb genommen werden muss, um abzukühlen, und weitere Stunden anschliessend nach dem Reinigen, um den Kessel wieder anzufahren und auf seine volle Betriebskapazität zu bringen. 



   Wird der Kessel während der Reinigung in Betrieb gehalten, würde die gewaltige Hitze des Kessels einen in dem Kessel platzierten Explosivstoff vorzeitig zur Detonation bringen, bevor der Explosivstoff für die Zündung richtig positioniert worden ist, was das Verfahren untauglich macht und möglicherweise den Kessel beschädigt. Schlimmer noch würde der Verlust der Kontrolle über die genaue zeitliche Steuerung der Zündung eine ernsthafte Gefahr für das in der Nähe des Kessels zum Zeitpunkt der Zündung befindliche Personal schaffen. Somit ist es bis heute notwendig, jede Wärmeaustauschvorrichtung, für die eine explosionsgestützte Entschlackung gewünscht ist, abzuschalten. 



   Verschiedene U.S.-Patente wurden auf vielfältige Verwendungen von Explosivstoffen für die Entschlackung erteilt. Die Patente US-5 307 743 und US-5 196 648 offenbaren eine Vorrichtung und ein Verfahren für die Entschlackung, wobei der Explosivstoff in einer Serie von hohlen, flexiblen Rohren platziert ist und in einer zeitlich gesteuerten Reihenfolge gezündet wird. Die geometrische Konfiguration der Sprengstoffanordnung und die zeitliche Steuerung werden gewählt, um das Entschlackungsverfahren zu optimieren. 



   Das Patent US-5 211 135 offenbart eine Vielzahl von Schlingenansammlungen von Explosivschnüren (loop clusters of detonating cord), die um die Kesselrohrplatten (boiler tubing plates) herum angeordnet sind. Diese sind wiederum geometrisch ausgebildet und werden mit bestimmten Zeitverzögerungen gezündet, um die Effektivität zu optimieren. 



   Das Patent US-5 056 587 offenbart in ähnlicher Weise die Anordnung von Explosivstoffschnüren um die Rohrplatte (tubing panel) an vorgewählten geeignet beabstandeten Orten herum und die Zündung in vorgewählten Intervallen, wiederum um das Vibrationsmuster der Rohrleitungen für die Schlackenabtrennung zu optimieren. 



   Jedes dieser Patente offenbart bestimmte geometrische Konfigurationen für die Anordnung der Explosivstoffe sowie eine zeitgesteuerte, aufeinander folgende Zündung, um das Entschlackungsverfahren zu verbessern. Aber in all diesen Offenbarungen verbleibt das wesentliche Problem. Wenn der Kessel während des Entschlackens in Betrieb bleibt, würde die Hitze des Kessels das Explosivmittel veranlassen, vorzeitig zu zünden, bevor es geeignet platziert ist und diese unkontrollierte Explosion würde nicht effektiv sein, könnte den Kessel beschädigen und eine ernsthafte Verletzung des Personals bedingen. 



   Das Patent US-2 840 365 scheint ein Verfahren zu offenbaren für ein Einführen eines Rohres in "einen Heissraum, wie einen Ofen oder einer Schlackenkammer für einen Ofen" vor der Bildung der Ablagerungen in dem Heissraum; kontinuierliches Einspeisen eines Kühlmittels durch das Rohr während der Bildung von Ablagerungen in dem Heissraum und wenn es Zeit ist, die Ablagerungen aufzubrechen, Einführen eines Explosivstoffes in das Rohr nach der Bildung der Ablage   rungen, während das Rohr weiterhin ein wenig gekühlt wird, und Zünden des Explosivstoffs, bevor es die Möglichkeit hat, sich aufzuheizen und ungewollt sich selbst entzündet (siehe beispielsweise Spalte 1, Zeilen 44 bis 51 und Anspruch 1). Es bestehen eine Anzahl von Problemen bei dieser durch dieses Patent veröffentlichten Erfindung. 



   Erstens muss für die Anwendung dieses Verfahrens der Heissraum nach diesem Patent gründlich im Voraus vorbereitet und vorkonfiguriert werden und die Rohre, die das Kühlmittel enthalten und später den Sprengstoff, sowie das Kühlmittelzufuhr- und -abfuhrsystem müssen mehr oder weniger dauerhaft angeordnet sein. Die Rohre werden "eingeführt, bevor sich die Ablagerungen zu bilden beginnen oder bevor diese ausreichend gebildet sind, um die Orte zu bedecken, an denen jemand wünscht, das Rohr einzuführen", und sind "gekühlt durch die Vorbeiführung eines Kühlmittels ... hierdurch während des Betriebes" (Spalte 2, Zeilen 26 bis 29 und Spalte 1, Zeilen 44 bis 51).

   Es ist notwendig, abdichtbare öffnungen in verschiedenen Mauersteinen vorzusehen, um dem Rohr zu erlauben ... eingeführt zu werden oder ... die Mauersteine während des Betriebes des Ofens zu entfernen, sodass ein Loch gebildet wird, durch welche das Rohr eingeführt werden kann (Spalte 2, Zeilen 32 bis 36). Die Rohre werden abgestützt "an dem hinteren Ende der Schlackenkammer auf für diesen Zweck hergestellten Stützen, beispielsweise durch eine gestufte Form der rückwärtigen Wand, ... [oder] an dem vorderen Ende oder vor oder in der Wand [oder durch] mindestens die höheren Rohre, die unmittelbar auf den gerade gebildeten Ablagerungen aufliegen (Spalte 2, Zeilen 49 bis 55). Eine komplizierte Reihe von Schläuchen und Kanälen sind angebracht für "die Zufuhr von Kühlwasser ... und Abfuhr dieses Kühlwassers" (Spalte 3, Zeilen 1 bis 10 und Fig. 2 im Allgemeinen).

   Und die Rohre müssen gekühlt werden, immer wenn der Heissraum in Betrieb ist, um zu verhindern, dass die Rohre verbrennen (burning) und das Wasser siedet (siehe beispielsweise Spalte 3, Zeilen 14 bis 16, und Spalte 1, Zeilen 44 bis 51). In Summe kann diese Erfindung nicht einfach in den Standort eines Heissraumes eingebracht werden, nachdem sich die Ablagerungen gebildet haben und dann für eine willentliche Sprengung der Ablagerungen verwendet werden, während der Heissraum weiterhin heiss ist. Vielmehr müssen die Rohre vor Ort sein und kontinuierlich im Wesentlichen durch den gesamten Betrieb des heissen Raums und der Ansammlung der Ablagerungen hindurch gekühlt werden.

   Beträchtliche    Anordnungen und Vorbereitungen wie Rohröffnungen und Stützen, die Rohre selber und Kühlmittelzufuhr und eine Entwässerungsinfrastruktur müssen dauerhaft errichtet werden für den zugeordneten Heissraum. 



   Zweitens ist das durch dieses Patent veröffentlichte Verfahren gefährlich und muss schnell ausgeführt werden, um Gefahr zu vermeiden. Wenn der Zeitpunkt kommt, um die Schlackenablagerungen aufzubrechen, "werden die Rohre ... entwässert", verschiedene Hähne, Schläuche, Bolzen und Innenrohre werden gelöst und entfernt und "Explosivstoffladungen werden nun [in das Rohr] eingefügt ... unmittelbar nach der Beendigung der Kühlung, sodass keine Gefahr einer Selbstzündung besteht, weil die Explosionsstoffladungen nicht zu heiss werden können, bevor sie willentlich gezündet werden" (Spalte 3, Zeilen 17 bis 28). Dann werden "die Rohre zur Detonation gebracht unmittelbar nach dem Beenden der Kühlung am Ende des Betriebes des Ofens ..." (Spalte 1, Zeilen 49 bis 51).

   Nicht nur ist das Verfahren des Entwässern des Rohres und dessen Bereitmachung zum Empfangen der Explosionsstoffe ziemlich mühselig, auch muss es in einer Eile vorgenommen werden, um die Gefahr einer vorzeitigen Explosion zu vermeiden. Sobald der Kühlmittelfluss endet, ist die Zeit von entscheidener Bedeutung, da die Rohre beginnen, sich aufzuheizen, und die Explosivstoffe in die Rohre platziert werden müssen und schnell zur Detonation gebracht werden, bevor das Aufheizen des Rohres so gross wird, dass der Explosivstoff versehentlich sich selbst entzündet. Daher ist nichts in diesem Patent enthalten, das offenbart oder vorschlägt, wie sichergestellt wird, dass das Explosivmittel sich nicht selbst entzündet, sodass das Verfahren nicht unnützerweise in Eile durchgeführt werden muss, um eine vorzeitige Detonation zu vermeiden. 



   Drittens verschiebt die zuvor beschriebene vorzeitige Anordnung der Rohre im Heissraum die Anordnung des Explosivstoffes auf die Zeit für die Detonation. Der Explosivstoff muss in die Rohre an ihrem vorher bestehenden Ort platziert werden. Es besteht keine Möglichkeit, sich dem Heissraum erst nach der Schlackenansammlung anzunähern, einen gewünschten Ort innerhalb des Heissraums für die Detonation frei auszuwählen, den Explosivstoff zu der gewünschten Position in einer gemächlichen Weise zu bewegen und dann frei und sicher den Explosivstoff willentlich zur Explosion zu bringen. 



   Viertens kann aus der Beschreibung gefolgert werden, dass dort mindestens ein Zeitraum gegeben ist, während dessen der Heissraum ausser Betrieb gesetzt werden muss. Sicherlich muss der Betrieb lang genug gestoppt werden, um den Standort vorzubereiten und zu installieren, um die zuvor beschriebene Erfindung richtig zu benutzen.

   Da ein Zweck der vorliegenden Erfindung ist, zu "verhindern, den Ofen ... ausser Betrieb zu nehmen für eine zu lange Zeit" (Spalte 1, Zeilen 39 bis 41, Betonung hinzugefügt) und da die "Rohre unmittelbar nach dem Aussetzen der Kühlung an dem Ende des Betriebes der Feuerungseinrichtung oder dergleichen zur Explosion gebracht werden" (Spalte 1, Zeilen 49 bis 51, Betonung hinzugefügt), scheint es von dieser Beschreibung zu ergeben, dass der Heissraum tatsächlich für mindestens einige Zeit vor der Detonation abgeschaltet wird und dass der Kern der Erfindung ist, die Kühlung des Schlackekörpers nach dem Abschalten zu beschleunigen, sodass die Detonation schneller fortfahren kann ohne auf eine natürliche Abkühlung des Schlackekörpers zu warten (siehe Spalte 1, Zeilen 33 bis 36), lieber als zu erlauben, dass die Detonation stattfindet,

   während der Heissraum ohne ein Ausserbetriebsetzen insgesamt in vollem Betrieb ist. 



   Letztendlich scheint diese Erfindung, weil die gesamte Standortvorbereitung, die vor der Verwendung dieser Erfindung benötigt wird und auf Grund der gezeigten und beschriebenen Ausbildung für die Anordnung der Rohre, nicht allgemein mit jeder Art von Heissraumvorrichtungen verwendbar zu sein, sondern nur mit einer begrenzten Art von Heissraumvorrichtungen, die leicht vorbereitet werden können, um die offenbarte Horizontalrohrstruktur tragen zu können. 



   Das Patent LU-41 977 hat mit dem Patent US-2 840 365 vergleichbare Probleme, im Besonderen: Insoweit dieses Patent auch eine beträchtliche Menge Standortvorbereitungen und Zusammenfügungen benötigt, bevor die offenbarte Erfindung benutzt werden kann; insoweit sich jemand nicht einfach dem Heissraum nach der Schlackeansammlung annähern kann, frei einen gewünschten Ort innerhalb des Heissraumes für die Detonation wählen kann, einen Explosivstoff zu diesem Ort in einer gemächlichen Weise bewegen kann und dann frei und sicher den Explosivstoff willentlich zünden kann und insoweit die Arten der Heissraumvorrichtungen, auf die dieses Patent anwendbar ist, auch als limitiert erscheint. 



   Nach der in diesem Patent veröffentlichten Erfindung muss ein "Sprengloch" innerhalb des Heissraums geschaffen werden, bevor die Erfindung verwendet werden kann (übersetzung von Seite 2, 2. vollständiger Absatz). Derartige Löcher werden "gebohrt zu dem Zeitpunkt, wenn sie nötig sind oder vor der Bildung der festen Stoffe" (übersetzung des Absatzes, der auf Seite 1 beginnt und auf Seite 2 endet). Da die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung "mindestens ein Rohr enthält, das die Zufuhr einer Kühlflüssigkeit in den Boden des Sprengloches erlaubt" (übersetzung auf Seite 2, vollständiger 4.

   Absatz) und in einer Ausbildung der Ausführung "eine Rückhalteplatte ... positioniert an dem Boden des Sprengloches positioniert hat" (übersetzung von dem Paragraphen, der auf Seite 2 beginnt und auf Seite 3 endet) und da es ein Schlüsselmerkmal der Erfindung ist, dass das Sprengloch mit Kühlmittel gefüllt ist, bevor und während der Einführung des Explosionsmittels, kann aus dieser Beschreibung gefolgert werden, dass das Sprengloch im Wesentlichen vertikal in seiner Orientierung ist und mindestens eine bedeutende genügende vertikale Komponente hat, um dem Wasser zu ermöglichen, sich wirkungsvoll anzusammeln und in dem Sprengloch zusammenzufassen. 



   Weil das Objekt Heissraum mit einem Sprengloch oder öffnungen (mit implizit einer im Wesentlichen vertikalen Komponente) vorbereitet werden muss, bevor diese Erfindung verwendet werden kann, ist es wiederum nicht möglich, sich einem unvorbereiteten Heissraum einfach willentlich anzunähern, nachdem sich Ablagerungen angesammelt haben, und willentlich zur Explosion zu bringen. Da das Kühlmittel und das Explosivmittel innerhalb des Explosionsloches enthalten sein muss, ist es nicht möglich, den Explosivstoff frei zu bewegen und zu positionieren, wo immer in dem Heissraum gewünscht. Der Explosivstoff kann nur positioniert und zur Detonation gebracht werden innerhalb der Sprenglöcher, die für diesen Zweck vorher gebohrt worden sind.

   Auf Grund der mindestens teilweisen vertikalen Orientierung der Zündlöcher ist der Winkel für die Annäherung für das Einführen der Kühlflüssigkeit und des Sprengstoffes notwendigerweise zwingend vorgegeben. Auch -erscheint es, obwohl es nicht klar von der Offenbarung ist, wie die Sprenglöcher anfangs gebohrt werden, dass mindestens eine Teil-Kesselabschaltung und/oder Unterbrechnung benötigt wird, um diese Sprenglöcher einzuführen. 



   Letztendlich werden in beiden von diesen Patenten die Bauteile, die das Kühlmittel führen (die Rohre nach US-2 840 365 und die Sprenglöcher nach LU-41 977) innerhalb des Heissraumes beherbergt und sind bereits sehr heiss, wenn der Zeitpunkt für die Entschlackung kommt. Der Zweck von beiden dieser Patente ist es, diese Bauteile herunterzu-kühlen, bevor der Explosivstoff eingeführt wird. US-2 840 365 erreicht dies auf Grund der Tatsache, dass die Rohre kontinuierlich während des Betriebs des Heissraumes gekühlt werden, welcher wiederum sehr zerstörerisch ist und eine beträchtliche Vorbereitung und Modifikation des Heissraumes benötigt.

   Und LU-41 977 führt klar aus, dass "nach all seinen Formen der Ausführung die Vorrichtung ohne eine Ladung für den Zweck zur Kühlung der Sprengöffnung für einige Stunden mit der Injektionsflüssigkeit platziert wird" (übersetzung von Seite 4, letzter vollständiger Paragraph, Betonungen zugefügt). Es wäre wünschenswert, diese Abkühlperiode zu verhindern und daher in dem Entschlackungsverfahren Zeit zu sparen und einfach ein gekühltes Explosivmittel in den Heissraum willentlich einzuführen, ohne jegliche Notwendigkeit, den Kessel zu verändern oder vorzubereiten und dann das gekühlte Explosivmittel willentlich zur Sprengung zu bringen, nachdem es geeignet in jeder wünschenswerten Position für die Detonation platziert ist.

   Und sehr sicher ist die Anmeldung LU-41 977 begrenzt auf Heissräume, in dem es möglich ist, ein Sprengloch einzufügen, welches viele Arten von Wärmeaustauschvorrichtungen auszuschliessen scheint, in die es nicht möglich ist, ein Sprengloch vorzusehen. 



   Es wäre wünschenswert, wenn eine Vorrichtung, ein System oder ein Verfahren gefunden werden könnte, welches erlauben würde, den Explosivstoff sicher und gesteuert für eine Entschlackung in Betrieb zu verwenden, ohne die Notwendigkeit, den Kessel während des Entschlackungsverfahrens abzuschalten. Durch die Ermöglichung, einen Kessel oder eine ähnliche Wärmeaustauschvorrichtung im Betrieb für eine explosionsgestützte Entschlackung zu halten, kann wertvolle Betriebszeit für Brennstoff verbrennende Feuerungseinrichtungen zurückgewonnen werden. 



   Es wird daher gewünscht, eine Vorrichtung, ein System und eine Methode zur Verfügung zu stellen, durch die Explosivstoffe verwendet werden können, um Kessel, Feuerungsanlagen, Nasswäscher oder jedwede andere Wärmeaustauschvorrichtung, Brennstoff verbrennende oder veraschende Vorrichtungen zu    reinigen, ohne zu benötigen, dass die Vorrichtung abgeschaltet wird, wodurch ermöglicht wird, die Vorrichtung im vollen Betrieb während der Entschlackung zu halten. 



   Es ist gewünscht, dass wertvolle Betriebszeit zurückgewonnen wird, auf Grund des Ausschliessens der Notwendigkeit eines Abschaltens der Vorrichtung oder der Einrichtung, um diese zu reinigen. 



   Es ist gewünscht, die Sicherheit für das Personal zu verbessern und die Integrität der Einrichtung durch Ermöglichen dieser explosionsgestützten Reinigung während des Betriebes, die in einer sicheren und kontrollierten Weise erfolgt. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ermöglicht, die Verwendung von Explosivstoffen für die Reinigung von Schlacke von einem heissen in Betrieb befindlichen Kessel, Feuerungsanlage oder ähnlicher Brennstoff verbrennenden oder veraschenden Vorrichtung, durch Zufuhr einer Kühlflüssigkeit zu dem Explosivstoff, welches die Temperatur des Explosivstoffes gut unter der, die für eine Detonation benötigt wird, gehalten wird. Der Explosivstoff wird, während er gekühlt wird, zu seiner gewünschten Position innerhalb des heissen Kessels, ohne eine Detonation zugeführt. Er wird dann in einer kontrollierten Weise und zu der gewünschten Zeit zur Detonation gebracht. 



   Obwohl viele nahe liegende Abwandlungen jemanden mit durchschnittlichen Fähigkeiten in dem relevanten Stand der Technik in den Sinn kommen können, verwendet die bevorzugte Ausführungsform eine perforierte oder semipermeable Membran, welche den Explosivstoff und die Zündkapsel oder ähnliche Vorrichtungen, um den Explosivstoff zu zünden, umhüllt. Ein flüssiges Kühlmittel, wie gewöhnliches Wasser, wird in einer ziemlich konstanten Durchflussrate in das Innere der Umhüllung zugeführt, wodurch die externe Oberfläche des Explosivstoffes gekühlt wird und der Explosivstoff gut unterhalb seiner Zündtemperatur gehalten wird. Das Kühlmittel in der Membran wiederum fliesst aus der Membran in einer ziemlich konstanten Rate heraus durch Perforationen oder mikroskopische öffnungen in der Membran.

   Somit fliesst konstant kälteres Kühlmittel in die Membran, während heisseres Kühlmittel, das durch den Kessel aufgeheizt worden ist, aus der Membran herausfliesst, und der Explosivstoff wird bei einer Temperatur    gut unterhalb der, die für eine Zündung benötigt wird, gehalten. Typische Kühlmitteldurchflussraten der bevorzugten Ausführungsform belaufen sich zwischen 91 und 364 Litern je Minute. 



   Dieser Kühlmittelstrom wird gestartet, wenn der Explosivstoff in dem heissen Kessel positioniert wird. Wenn der Explosivstoff in die richtige Position bewegt worden ist und seine Temperatur auf einem niedrigen Betrag gehalten worden ist, wird der Explosivstoff wie gewünscht zur Detonation gebracht, wodurch die Schlacke von dem Kessel getrennt wird und diesen somit reinigt. 



   Alternative bevorzugte Ausführungsformen beinhalten - jedoch sind nicht begrenzt auf -: (1.) Verwendung eines nicht flüssigen Kühlmittels wie Druckluft oder andere nicht entflammbare Gase anstatt des zuvor beschriebenen flüssigen Kühlmittels; (2.) Verwenden eines oder mehrerer hoch hitzebeständiger Isolierstoffe, um den Explosionsstoff und die Zündkapsel zu isolieren anstatt oder zusätzlich zu den vorgenannten flüssigen oder gasförmigen Kühlmitteln und (3.) Bereiten und Verwenden eines hoch hitzebeständigen Sprengkörpers anstatt oder zusätzlich zu den vorgenannten flüssigen oder gasförmigen Kühlmitteln und/oder der vorgenannten hoch hitzebeständigen Isolierstoffe in jeder gewünschten Kombination. 



   Die Merkmale der Erfindung, die neu zu sein scheinen, sind dargelegt in den anliegenden Ansprüchen. Die Erfindung jedoch zusammen mit weiteren Zwecken und Vorteilen hiervon kann am besten verstanden werden durch Bezug auf die folgende Beschreibung, die in Verbindung mit den nachfolgenden Zeichnungen erfolgt, in denen: Fig. 1 zeigt eine Draufsicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung, eines Systems und eines Verfahrens, verwendet, um eine Online- Explosionsreinigung einer Brennstoff verbrennenden Einrichtung vorzunehmen, unter Verwendung eines flüssigen oder gasförmigen Kühlmittels.

   Fig. 2 zeigt eine Draufsicht der Vorrichtung, des Systems und des Verfahrens nach Fig. 1 in seinem auseinander gebauten (vor Zusammenbau) Zustand und wird verwendet, um das Verfahren herzustellen, wie diese Vorrichtung, das System und das Verfahren für die Verwendung zusammengebaut werden. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht für die Verwendung der Vorrichtung, Systems und Verfahrens zum Reinigen einer im Betrieb befindlichen Brennstoff verbrennenden oder veraschenden Einrichtung. Fig. 4 zeigt eine Draufsicht einer alternativen bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung, welche das Kühlmittelgewicht reduziert und die Kontrolle über den Kühlmittelfluss verbessert und welches eine ferngesteuerte Detonation verwendet.

   Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der Verwendung von hoch hitzebeständigen Isolationsmaterialien, um den Sprengkörper, der für die Online-Explosionsentschlackung verwendet wird anstatt oder zusätzlich der vorgenannten flüssigen oder gasförmigen Kühlmittel. Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht einer hitzebeständigen Explosivmittelvorbereitung, verwendet für eine online-explosionsgestützte Reinigung anstatt oder zusätzlich zu den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 5. 



   Fig. 1 stellt eine bevorzugte Ausführungsform eines Grundwerkzeuges vor, das für die OnIine-Reinigung von einer Brennstoff verbrennenden Einrichtung wie einem Kessel, einer Feuerungsanlage oder einer ähnlichen Wärmeaustauschvorrichtung    oder einer Veraschungsvorrichtung verwendet wird, und die nachfolgende Beschreibung umreisst das zugehörige Verfahren für solch eine OnIine-Reinigung. 



   Die Reinigung einer Brennstoffverbrennungs- und/oder Veraschungseinrichtung wird in üblicher Weise mittels einer Sprengvorrichtung bzw. eines Sprengkörpers 101, wie aber nicht begrenzt auf einer Sprengstoffstange oder andere Sprengkörper oder Ausbildungen, die geeignet innerhalb der Einrichtung angeordnet und dann detoniert werden, sodass die durch die Explosion bedingten Schockwellen Schlacke und ähnliche Ablagerungen von den Wänden, Rohren usw. der Einrichtung lösen. Der Sprengkörper 101 wird durch eine Standardzündkapsel 102 oder eine ähnliche Zündvorrichtung zur Explosion gebracht, was zu einer kontrollierten Explosion zu dem gewünschten Augenblick führt, basierend auf einem von einem Standardauslöser 103 durch einen qualifizierten Bediener gesendeten Signal. 



   Jedoch um eine explosionsgestützte Reinigung in den Stand zu versetzen, online ausgeführt zu werden, d.h. ohne die Notwendigkeit, die Einrichtung auszuschalten oder abzukühlen, müssen zwei Probleme des Standes der Technik überwunden werden. Zuerst kann, da Explosivstoffe hitzeempfindlich sind, die Platzierung eines Explosivstoffes in eine heisse Feuerungsanlage hinein eine vorzeitige unkontrollierte Detonation bedingen, wodurch eine Gefahr für beides, die Einrichtung und das Personal, im Bereich der Explosion geschaffen wird. Also ist es notwendig, einen Weg zu finden, den Sprengkörper 101, während dieser in der Online-Einrichtung platziert wird und für die Detonation bereitgemacht wird, zu kühlen.

   Zweitens ist es für eine Person physisch nicht möglich, die Feuerungsanlage oder den Kessel auf Grund der gewaltigen Hitze der OnIine-Einrichtung zu betreten, um den Sprengstoff zu platzieren. Also ist es notwendig, ein Mittel für die Platzierung des Sprengstoffes zu finden, das von ausserhalb des Kessels oder der Feuerungseinrichtung geführt und gesteuert werden kann. 



   Um den Sprengkörper 101 richtig zu kühlen, ist eine Kühl-Umhüllung bzw. Kühlhülle (cooling envelope) 104 vorgesehen, die den Sprengkörper 101 vollständig umhüllt. Während des Betriebes wird in einer bevorzugten Ausführungsform ein Kühlmittel, wie gewöhnliches Wasser, in die Kühl-Umhüllung 104 hineingepumpt, das den Sprengkörper 101 in einem heruntergekühlten Zustand hält, bis dieser    bereit für die Zündung ist. Wegen des direkten Kontaktes zwischen dem Kühlmittel und dem Sprengkörper 101 ist der Sprengkörper 101 im Idealfall aus einem Kunststoff oder einem ähnlich wasserdichten Gehäuse hergestellt, das das eigentliche Sprengstoffpulver oder andere Explosivstoffe enthält. 



   In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform werden Luft und/oder Gase anstatt des flüssigen Kühlmittels verwendet. Hier ist es bevorzugt, Luft mit normaler Raumtemperatur durch den Körper zu zirkulieren. Dies kann durch Verwendung eines handelsüblichen Luftverdichters (nicht dargestellt) geschaffen werden, um die Luft zuzuführen und an dem Sprengkörper 101 vorbeizubewegen. Alternativerweise wird gekühlte oder tiefgekühlte Luft von einer portablen Klimaanlage an dem Sprengkörper 101 vorbeizirkuliert, entweder mit einer Druckbeaufschlagung von der Klimaanlage oder den Druck von einem Luftverdichter verwendend.

   Auch denkbar ist die Zirkulierung eines oder mehrerer nicht zündfähiger Gase, wie Stickstoff oder jedes andere Inertgas wie, jedoch nicht begrenzt auf, Kohlendioxid, Halokarbon (halo carbon), Helium und andere an dem Sprengkörper 101 vorbei ähnlich zu der Zirkulation von normaler Luft. Es ist zu verstehen, dass beabsichtigt ist, dass die Ausdrücke "Gas" oder "gasförmig" geplant Luft- und andere Mischgase umfassen sollen, welche vom chemischen Standpunkt eine Mischung von zwei oder chemisch verschiedenen Gasen aufweisen. 



   Es ist wichtig für die Kühl-Umhüllung 104 einen kontinuierlichen Kühlmittelfluss bereitzustellen, ganz gleich, ob Flüssigkeiten oder Gase an dem Sprengkörper 101 vorbeigeführt werden. Um dies zu erreichen, ist die Kühl-Umhüllung 104 in der bevorzugten Ausführungsform eine semipermeable Membran, die flüssigen oder gasförmigen Kühlmitteln erlaubt, aus dieser in einem ziemlich kontrollierten Ausmass herauszufliessen. Diese kann eine Reihe von kleinen in diese hineingelochte Perforationen umfassen oder kann aus jedem semipermeablen Membranmaterial konstruiert sein, für die die Kühlmittelzufuhrfunktion, wie hier beschrieben, geeignet ist. Die semipermeable Eigenschaft ist durch die Reihe von kleinen Punkten 105 verstreut über die Kühl-Umhüllung 104, wie in Fig. 1 gezeigt, dargestellt.

   Alternativerweise oder zusätzlich zu den Durchdringungen 105 kann die Kühl-Umhüllung 104 ein Ein-Wege-Flüssigkeit- oder Gas-Freisetz-Ventil 130 enthalten, um den Aufbau von Flüssigkeits- oder Gasdruck innerhalb der Kühl-   Umhüllung 104 zu entspannen. Das Freisetz-Ventil 130 kann auch aufweisen oder befestigt sein an einem optionalen Rezirkulationskanal (nicht dargestellt), der dem verbrauchten Kühlmittel ermöglicht, von der Kühl-Umhüllung 104 entfernt zu werden und wiederverwendet oder zurückgeführt zu werden. 



   An einem offenen Ende (Kühlmitteleintrittsöffnung) ist die Kühl-Umhüllung 104 an einer Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 über einen Umhüllungsverbinder 107 befestigt. Wie hier dargestellt, ist der Umhüllungsverbinder 107 ein konusförmiges Bauteil, das permanent an der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 befestigt ist und es weist ferner ein Standard-Gewinde 108 auf. Die Kühl-Umhüllung 104 selber ist an ihrem offenen Ende aufgesetzt und permanent befestigt an einem komplementären Gewinde (in Fig. 2 gezeigt, aber unnummeriert), das einfach eingeschraubt und angebracht an dem Gewinde 108 des Verbinders 107 ist.

   Während die Fig. 1 Schraubengewinde in Verbindung mit einem konusförmigen Bauteil als die besonderen Mittel für das Anbringen der Kühl-Umhüllung 104 an dem Kühlmittelzufuhrrohr 106 zeigt, würde jeder Typ von Klemmen und in der Tat viele andere dem Durchschnittsfachmann bekannte Verbindungsmittel machbare und offensichtliche Alternativen zur Verfügung zu stellen und solche Ersatzlösungen für das Anbringen der Kühl-Umhüllung 104 an dem Kühlmittelzufuhrrohr 106 sind uneingeschränkt voraussehbar, um innerhalb des Bereiches dieser Offenbarung und seiner zugeordneten Ansprüche zu sein. 



   Die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 weist in dem Bereich, in dem das Rohr innerhalb der Kühl-Umhüllung 104 sich befindet, ferner eine Anzahl von Kühlmittelzufuhröffnungen 109, Doppelring-Haltern 110 und eine optionale Endplatte 111 auf. Der Sprengkörper 101 mit der Zündkapsel 102 ist an einem Ende von einem Sprengmittelverbinder (Besenstiel) 112 befestigt mit Sprengstoff - an - Besenstiel-Verbindungsmittel 113, wie - jedoch nicht begrenzt auf - Rohrleitungsband (duct tape), Draht, Seil oder jede anderen Mittel, die eine sichere Verbindung zur Verfügung stellen. Das andere Ende des Besenstiels ist durch den Doppelring-Halter 110 durchgeschoben, bis es, wie gezeigt, an die Endplatte 111 anstösst.

   Zu diesem Zeitpunkt kann der Besenstiel 112 optional weiterhin durch Mittel, beispielsweise einem Bolzen 114 und einer Flügelschraube 115, die hindurch beide, den Besenstiel 105 und die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106, wie dargestellt, laufen, befestigt werden. Während die Ringe 110, die Endplatte 111    und die Mutter und der Bolzen 115 und 114 eine Art, den Besenstiel 112 an der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 zu befestigen, zur Verfügung stellen, können viele andere Wege, um den Besenstiel 112 an der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 zu befestigen, durch jemanden mit durchschnittlichen Fähigkeiten ausgedacht werden, von denen alle als innerhalb des Bereiches der Offenbarung und der bezogenen Ansprüche liegend betrachtet werden.

   Die Länge des Besenstiels 112 kann variieren, obwohl für eine optimale Effektivität sollte dieser den Sprengkörper 101 etwa zwei oder mehr Fuss von dem Ende der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106, das die Kühlmittelzufuhröffnungen 109 enthält, halten, wodurch, da es gewünscht ist, die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 und seine Bauteile wiederzuverwenden, jegliche möglichen Schäden an der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 und seinen Bauteilen minimiert werden, wenn der Sprengkörper 101 detoniert, und auch jegliche Schockwellen, die das Rohr zurück zu dem Benutzer dieser Erfindung das Rohr hinunter gesandt werden, reduziert. 



   Nach dieser so weit beschriebenen Ausführung wird, wie in Fig. 1 gezeigt, das flüssige Kühlmittel, wie Wasser unter Druck oder gasförmiges Kühlmittel, wie verdichtete Luft, an der linken Seite der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 eintreten, dann durch die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 hindurchströmen und die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 durch die Kühlmittelzufuhröffnung 109 austreten in einer wie durch die strömungsanzeigenden Richtungspfeile 116 gezeigt. Nach dem Verlassen der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 durch die öffnungen 109 tritt das Kühlmittel in das Innere der Kühl-Umhüllung 104 ein und beginnt die Kühlmittel-Umhüllung 104 aufzufüllen und auszudehnen. Während das Kühlmittel die Kühlmittel-Umhüllung 104 füllt, kommt es in Kontakt mit und kühlt den Sprengkörper 101.

   Da die Kühlmittel-Umhüllung 104 semipermeabel (105) ist und/oder ein Flüssigkeits- oder Gasfreisetz-Ventil 130 aufweist, wird flüssiges oder gasförmiges Kühlmittel auch die Kühlmittel-Umhüllung 104 verlassen, während die Kühlmittel-Umhüllung 104, wie durch die Richtungspfeile 116a gezeigt, gefüllt wird, und so liefert der Eintritt von neuem flüssigem oder gasförmigem Kühlmittel in die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 unter Druck kombiniert mit dem Austritt von flüssigem oder gasförmigem Kühlmittel durch die semipermeablen 105 Kühlmittel-Umhüllung 104 und/oder das Freisetz-Ventil 113 einen kontinuierlichen und beständigen Fluss eines Kühlmittels zu dem Sprengkörper 101. 



   Die gesamte so weit beschriebene Zufuhrvorrichtung 11 zum Kühlen und Reinigen ist wiederum mit einem Kühlmittel-Versorgungs- und Sprengstoffpositioniersystem 12, wie nachfolgend beschrieben, verbunden. Wenn das eingesetzte Kühlmittel beispielsweise eine Flüssigkeit in der Form von Standardwasser ist, wird ein Schlauch 121 mit einer Wasserversorgung (beispielsweise - jedoch nicht beschränkt auf - ein Standard <3>/ 4 '' Chicago Feuerwehrschlauch an einer Wasserversorgung) mit dem Kühlmittelzufuhrrohr 122 (beispielsweise Rohrleitung) unter Verwendung jeden passenden Schlauchverbindungsanschlussstücks 123 befestigt. Dieses Wasser-Kühlmittel fliesst unter Druck durch den Schlauch 121, wie durch den Richtungspfeil 120 angezeigt.

   Das Ende des Kühlmittelzufuhrrohres 122, dem Schlauch 121 gegenüberliegend, beinhaltet Anschlussmittel 124, wie Schraubengewinde, welches sich mit dem ähnlichen Gewinde 117 an der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 ergänzt und verbindet. Selbstverständlich sind jede jedem mit normalen Fähigkeiten bekannte Mittel für die Verbindung des Kühlmittelversorgungsrohres 122 und der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 in der durch den Pfeil 125 in Fig. 1 vorgeschlagenen Weise, sodass Kühlmittel von dem Schlauch 121 durch das Kühlmittelversorgungsrohr 122 in die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 und letztendlich in die Kühlmittel-Umhüllung 104 fliessen kann, akzeptabel und ist durch die vorliegende Offenbarung und die zugehörigen Ansprüche voraussehbar.

   Wenn das eingesetzte Kühlmittel ein Gas wie Luft ist, ist die Konfiguration im Wesentlichen die gleiche wie für ein flüssiges Kühlmittel, jedoch ist die Kühlmittelversorgung dann ein Standardverdichter, eine Klimaanlage oder jedes andere Mittel, um ein unter Druck stehendes Gas in dem Kühlmittelversorgungsrohr 122 bereitzustellen. Die verschiedenen Rohrleitungen und Rohre eines gasgestützten Systems können auch etwas von denen eines flüssigkeitsgestützten Systems abweichen, um Gas anstatt Flüssigkeiten zu führen, aber die wesentlichen Gesichtspunkte der Erstellung einer Reihe von passenden Rohrleitungen und Schläuchen, um Kühlmittel in die Kühlmittel-Umhüllung 104 und zu dem Sprengkörper 101 zu liefern, bleiben im Grunde nach die gleichen. 



   Letztendlich wird die Sprengung erreicht durch elektronisches Verbinden der Zündkapsel 102 mit dem Auslöser 103. Dies wird erreicht durch die Verbindung des Auslösers 103 an einem Leitungsdrahtpaar 126, das wiederum verbunden mit einem zweiten Leitungsdrahtpaar 18 ist, das wiederum verbunden mit einem    Kapseldrahtpaar 119 ist. Das Kapseldrahtpaar 119 ist letztendlich mit der Zündkapsel 102 verbunden. Das Leitungsdrahtpaar 126 tritt, wie gezeigt, von dem Auslöser 103 in das Kühlmittelversorgungsrohr 122 durch eine Leitungsdrahtein-trittsöffnung 127 ein und verläuft dann durch das innere des Kühlmittelversorgungsrohres 122 und dann aus dem entfernten Ende des Kühlmittelversorgungsrohres heraus.

   (Die Eintrittsöffnung 127 kann in jeder jedem mit durchschnittlichen Kenntnissen nahe liegenden Weise konstruiert werden, solange diese dem Draht 126 ermöglicht, in das Kühlmittelversorgungsrohr 122 einzutreten und jede signifikante Kühlmittelleckage verhindert wird.) Das zweite Leitungsdrahtpaar 118 verläuft durch das Innere der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 und das Kapseldrahtpaar 119 ist, wie gezeigt, innerhalb der Kühlmittel-Umhüllung 104 eingeschlossen. Auf diese Art fliesst ein elektrischer Strom, wenn der Auslöser 103 durch den Bediener aktiviert wird, direkt zu der Zündkapsel 102 und detoniert den Sprengkörper 101. 



   Während Fig. 1 auf diese Weise eine elektronische Zündung der Zündkapsel 102 und des Sprengkörpers 101 über eine fest verdrahtete Signalverbindung darstellt, ist es denkbar, dass alternative Mittel zur Detonation, die jemandem mit durchschnittlichen Fähigkeiten bekannt sind, auch angewendet werden können und von dieser Offenbarung und seinen zugehörigen Ansprüchen umfasst sind. Auf diese Art ist beispielsweise die Zündung durch eine Fernsteuersignalverbindung zwischen dem Auslöser 103 und der Zündkapsel 102 (welche später in Fig. 4 beschrieben wird) eine alternative bevorzugte Ausführungsform für die Zündung, welche die Notwendigkeit von Drähten 126, 118 und 119 ausschliesst. In ähnlicher Weise können nicht elektrische Stösse (d.h.

   Lufterschütterung durch Schall) und wärmeempfindliche Zündung auch innerhalb des Kreises und des Umfanges dieser Offenbarung und der zugehörigen Ansprüche verwendet werden. 



   Obwohl jede geeignete Flüssigkeit oder Gas in dieses System als ein flüssiges oder gasförmiges Kühlmittel gepumpt werden kann, ist das bevorzugte flüssige Kühlmittel gewöhnliches Wasser und das bevorzugte gasförmige Kühlmittel ist gewöhnliche atmosphärische Luft. Dies ist weniger kostspielig als andere Kühlmittel, es stellt die notwendige Kühlung richtig zur Verfügung und ist leicht verfügbar an jedem Ort, welcher eine unter Druck stehende Wasser- oder Luftver   sorgung hat, das bzw. die diesem System zugeführt werden können.

   Ungeachtet dieses Vorzuges für gewöhnliches Wasser oder Luft als Kühlmittel zieht diese Offenbarung in Betracht, dass viele andere Kühlmittel, die jemandem mit durchschnittlichen Fähigkeiten bekannt sind, auch für diesen Zweck benutzt werden können und alle solchen Kühlmittel sollen als innerhalb der Ansprüche enthalten betrachtet werden. 



   An diesem Punkt wenden wir uns der Diskussion von Verfahren zu, mit denen die zuvor offenbarte Onine-Reinigungseinrichtung für die Verwendung zusammengebaut und dann verwendet wird. Fig. 2 zeigt die bevorzugte Ausführungsform von Fig. 1 in einem Zustand vor dem Zusammenbau, zerlegt in seine Hauptbauteile. Der Sprengkörper 101 ist an der Zündkapsel 102 befestigt, die Zündkapsel 102 ist wiederum befestigt an einem Ende des Kapseldrahtpaares 119. Diese Anordnung ist, wie zuvor in Fig. 1 dargestellt, an einem Ende des Besenstiels 112 durch Verwendung von Sprengmittel - an - Besenstiel-Verbindungsmitteln 113 wie Verbindungsband, Draht, Seil usw. oder jeder andere jemandem mit durchschnittlichen Fähigkeiten bekannte Ansatz befestigt.

   Das andere Ende des Besenstiels 112 ist, wie zuvor in Fig. 1 gezeigt, in den Doppelringhalter 110 der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106, bis dieser an die Endplatte 111 anstösst, eingeschoben. Bolzen 114 und Schrauben 115 oder andere nahe liegende Mittel können benutzt werden, um weiterhin den Besenstiel 112 an der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 zu sichern. Das zweite Leitungsdrahtpaar 118 ist mit dem verbleibenden Ende des Kapseldrahtpaares 119 verbunden, um hierzwischen eine elektronische Verbindung zur Verfügung zu stellen. Wenn dieser -Zusammenbau erreicht wurde, wird die Kühlmittel-Umhüllung 104, die Durchdringungen 105 und/oder Freisetzventile 130 aufweist, über die gesamte Anordnung gezogen und unter Verwendung eines Gewindes 108, einer Klammer oder anderer nahe liegender Verbindungsmittel, wie in Fig. 1 dargestellt, verbunden. 



   Die rechte Seite (in Fig. 2) des Drahtleitungspaares 126 ist an dem verbleibenden Ende des zweiten Drahtleitungspaares 118 befestigt, um eine elektronische Verbindung hierzwischen bereitzustellen. Die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 wird dann an einem Ende des Kühlmittelversorgungsrohres 122, wie auch in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben, befestigt und der Schlauch 121 wird an dem anderen Ende des Kühlmittelversorgungsrohres 122 eingehakt, wodurch alle Kühl   mittelzufuhrverbindungen vervollständigt werden. Der Auslöser 103 ist mit dem verbleibenden Ende des Drahtleitungspaares 126 verbunden, wodurch eine elektronische Verbindung hierzwischen gebildet wird und die elektronische Verbindung von dem Auslöser 103 zu der Zündkapsel 102 vervollständigt wird. 



   Wenn all die zuvor beschriebenen Verbindungen erreicht worden sind, ist die Online-Reinigungseinrichtung in der in Fig. 1 gezeigten Konfiguration vollständig zusammengebaut. 



   Die Fig. 3 stellt nun die Verwendung der vollständig zusammengebauten Online-Reinigungseinrichtung dar, um eine Brennstoffverbrennungseinrichtung 31, wie einen Kessel, eine Verbrennungsanlage, einen Nassreiniger (scrubber), eine Veraschungsanlage usw. zu reinigen und in der Tat jede Brennstoff verbrennende oder Abfall verbrennende Einrichtung, die für die Reinigung durch Sprengmittel geeignet ist, zu reinigen. Wenn die Reinigungseinrichtung in der in Verbindung mit Fig. 2 beschriebenen Weise zusammengebaut worden ist, wird das Fliessen 120 von flüssigem oder gasförmigem Kühlmittel durch den Schlauch 121 begonnen.

   Wenn das Kühlmittel durch das Kühlmittelversorgungsrohr 122 und die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 durchströmt, dann kommt es aus den Kühlmittelöffnungen 109 heraus, um die Kühlmittel-Umhüllung 104 zu füllen und einen Kühlmittelstrom (beispielsweise Wasser oder Luft) zur Verfügung zu stellen, um den Sprengkörper 101 zu umgeben und den Sprengkörper 101 auf einer relativ niedrigen Temperatur zu halten. Beispielsweise - jedoch nicht beschränkend - bewegen sich die optimalen Durchflussraten für Wasser etwa zwischen 20 und 80 Gallonen je Minute und für Luft zwischen etwa 50 bis 10 Kubik je Fuss je Minute (cubic feet per minute) bei 10 bis 90 psi, abhängig von der Umgebungstemperatur, vor der geschützt werden muss. 



   Wenn der Flüssigkeits- oder Gasstrom hergestellt ist und der Sprengkörper 101 in einem gekühlten Zustand gehalten wird, wird die gesamte Kühl- und Reinigungszuführungsvorrichtung 11 in die in Betrieb befindliche Einrichtung 31 durch eine Eintrittsöffnung 32, wie ein Mannloch, ein Handloch, ein Portal oder andere ähnliche Eintrittsmittel, platziert, während das Kühlmittelversorgungs- und Sprengmittelpositioniersystem 12 ausserhalb dieser Einrichtung verbleibt. An einem Ort, in der Nähe, wo die Vorrichtung 11 das System 12 trifft, kommt die    Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 oder das Kühlmittelversorgungsrohr 122 auf dem Boden der Eintrittsöffnung nahe dem durch 33 bezeichneten Punkt zur Auflage.

   Da ein durch die Kühl-Umhüllung 104 gepumptes flüssiges Kühlmittel einen ziemlich grossen Gewichtsbetrag in die Vorrichtung 11 einleitet (mit einigem auch zu dem System 12 zugegebenen Gewicht) wird eine nach unten gerichtete durch 34 gezeigte Kraft auf das System 12 aufgegeben mit dem Punkt 33 als Hebeldrehpunkt arbeitend. Durch Anwendung einer geeigneten Kraft 34 und Verwendung von 33 als Hebeldrehpunkt bewegt und positioniert der Bediener den Sprengkörper 101 frei durch die in Betrieb befindliche Einrichtung 31 zu der gewünschten Position. Es ist ferner möglich, ein Hebeldrehpunktanschlusselement (nicht gezeigt) an dem Punkt 33 anzuordnen, um einen stabilen Hebeldrehpunkt zur Verfügung zu stellen und auch den Boden der öffnung 32 von an dem Hebeldrehpunkt aufgebrachten beträchtlichen Gewichtsdruck zu schützen.

   Die ganze Zeit hindurch fliesst konstant neueres (kälteres) Kühlmittel in das System, während älteres (heisseres) Kühlmittel, das durch die in Betrieb befindliche Einrichtung aufgeheizt wurde, über die semipermeable Kühl-Umhüllung 104 und/oder Freisetzventile 130 austritt, sodass ein kontinuierlicher Strom von Kühlmittel in das System den Sprengkörper 101 in einem gekühlten Zustand hält. Für gasförmige Kühlmittel stellt das wie zuvor beschriebene zusätzliche Gewicht, eingeleitet durch ein flüssiges Kühlmittel, kein Problem dar. Letztendlich wird, wenn der Bediener den Sprengkörper 101 in die gewünschte Position bewegt hat, der Auslöser 103 aktiviert, um die Explosion zu initiieren.

   Diese Explosion schafft eine Schockwelle in der Region 35, welche hierdurch diese Region des Kessels oder einer ähnlichen Einrichtung reinigt und entschlackt, während der Kessel/die Einrichtung weiter heiss und in Betrieb ist. 



   "Umhüllung und Sprengmittelpositioniermittel" - wie hier verwendet - sollen sich auf jedwede Mittel beziehend ausgelegt werden, die möglicherweise offensichtlich sind für und angewendet werden durch jemanden mit durchschnittlichen Fähigkeiten, um die Kühl-Umhüllung 104 und den gekühlten Sprengkörper 101 durch eine in Betrieb befindliche Einrichtung und in eine Position für eine gewollte Detonation zu bewegen. Wie zuvor beschrieben, beinhalten die "Umhüllung und Sprengmittelpositioniermittel" Ziehmittel 12, 106 und 112, jedoch ist es klar zu verstehen, dass sich vollständig innerhalb des Umfangs dieser Offenbarung und seiner zugeordneten Ansprüche viele andere Ausbildungen für diese Umhüllung und Sprengmittelpositioniermittel ergeben und verwendet werden können, für bzw. durch jemanden mit durchschnittlichen Fähigkeiten. 



   Bezug nehmend zurück auf die Fig. 2 werden während der Explosion der Sprengkörper 101, die Zündkapsel 102, der Kapseldraht 119, der Besenstiel 112 und die Besenstiel-Verbindungsmittel 113 alle durch die Explosion zerstört, wie auch die Kühl-Umhüllung 104. Somit ist es bevorzugt, den Besenstiel aus Holz oder anderem Material, das extrem kostengünstig und nach einmaliger Benutzung beseitigbar ist, herzustellen. In ähnlicher Weise sollte die Kühl-Umhüllung 104, die nur für eine einmalige Benutzung ist, aus einem Material hergestellt sein, das kostengünstig, ausreichend fest ist, um seine körperliche Unversehrtheit zu erhalten, während Flüssigkeit oder Gas unter Druck in diese hineingepumpt wird.

   Und selbstverständlich muss die Kühl-Umhüllung 104 einen kontinuierlichen Strom von Kühlmittel erlauben und somit sollte diese beispielsweise semipermeabel (105) sein oder einige geeignete Mittel wie Freisetzventile 130 enthalten, die eine kontinuierliche Versorgung mit kaltem Kühlmittel ermöglichen, um in der Nähe des Sprengkörpers 101 einzutreten, wenn heisseres Kühlmittel austritt. Semipermeabilität 105 kann beispielsweise erreicht werden durch die Verwendung einer geeigneten Membran, welche grundsätzlich als Filter arbeitet, entweder mit einer begrenzten Anzahl von makroskopischen Einstichlöchern oder einer grossen Anzahl von feinen mikroskopischen öffnungen. Freisetzventile 130 können jedes im Stand der Technik bekannte geeignete Luft- oder Flüssigkeitsfreisetzventil sein und können zusätzlich oder anstatt der Semipermeabilität 105 verwendet werden. 



   Andererseits sind alle anderen Bauteile, insbesondere die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 und alle seine Teile 107, 108, 109, 110, 111 und 118 sowie Bolzen 114 und Schrauben 115 wiederverwendbar und sollten daher aus Materialen gebildet sein, die eine zweckmässige Festigkeit in der Nähe der Explosion aufweisen. (Anzumerken ist wiederum, dass die Länge des Besenstiels 112 die Distanz der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 und seinen Bauteilen von der Explosion bestimmt und dass näherungsweise zwei Fuss oder mehr ein gewünschter Abstand ist, um diesen zwischen den Sprengkörper 101 und jedem der Bauteile der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 vorzusehen, um Explosionsschäden und zurück auf den Bediener laufende Schockwellen zu minimieren.) 



   Zusätzlich sollte, weil das flüssige Kühlmittel, das in die Kühl-Umhüllung 104 gefüllt wird, ein signifikantes Gewicht rechts von dem Hebeldrehpunkt 33 in Fig. 3 zufügt, wenn das verwendete Kühlmittel eine Flüssigkeit ist, das für die Konstruktion der Reinigungszufuhrvorrichtung 11 verwendete Material so leichtgewichtig wie möglich sein, solange wie diese beides, die Hitze der Feuerungsanlage und die Explosion (die Kühlmittel-Umhüllung 104 sollte so leicht wie möglich sein und widerstandsfähig gegen jede mögliche Hitzebeschädigung) ertragen kann, während das Kühlmittelversorgungs- und Sprengmittelpositioniersystem 12 aus schwererem Material hergestellt sein sollte, um das Gewicht von 11 auszugleichen, kann optional ein zusätzliches Gewicht einfach als Ballast beinhalten.

   Das Wassergewicht kann auch durch Verlängerung des Systems 12 ausgeglichen werden, sodass die Kraft 34 weiter entfernt von dem Hebeldrehpunkt 33 aufgebracht werden kann. Und selbstverständlich ist es nahe liegend, dass, obwohl das System hier als einzelnes Kühlmittelversorgungsrohr 12 ausgebildet ist, diese Anordnung auch so auszustatten, dass eine Vielzahl von miteinander befestigten Rohren verwendet werden und auch so ausgestaltet sein kann, dass diese von einem kürzeren Rohr in ein längeres Rohr ausfahrbar ist. Alle solchen Variationen und andere, die für jemanden mit durchschnittlichen Fähigkeiten selbstverständlich sind, sind vollständig im Zusammenhang mit dieser Offenbarung in Betracht zu ziehen und innerhalb des Umfangs der zugehörigen Ansprüche beinhaltet. 



   Die Fig. 4 stellt eine alternative bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung mit einem reduzierten Kühlmittelgewicht und einer verbesserten Kontrolle über den Kühlmittelstrom und einer fernsteuerbaren Detonation dar. 



   In dieser alternativen Ausführungsform zündet die Zündkapsel 102 nun den Sprengkörper 101 über eine Fernsteuerung mit einer von dem Auslöser 103 zu der Zündkapsel 102 sendenden drahtlosen Signalverbindung 401. Dies schliesst die Notwendigkeit für eine Leitungsdrahteintrittsöffnung 127, die in der Fig. 1 gezeigt wurde, an dem Kühlmittelversorgungsrohr 122 sowie die Notwendigkeit, Drahtpaare 126, 118 und 119 durch das System zu führen, um Strom von dem Auslöser 103 zu der Zündkapsel 102 zu speisen, aus. 



   Die Fig. 4 zeigt weiterhin eine modifizierte Ausführungsform der Kühl-Umhüllung 104, welche enger ist, wo das Kühlmittel zuerst von der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 eintritt, und weiter in der Region 402 des Sprengkörpers 101 ist. Zusätzlich ist diese Kühl-Umhüllung in der Region, wo das Kühlmittel zuerst in die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 eintritt undurchlässig und durchlässig (105) nur in dem Bereich nahe des Sprengkörpers 101. Diese Modifikation erzielt zwei Ergebnisse. 



   Erstens, da ein Hauptzweck dieser Erfindung ist, den Sprengkörper 101 so zu kühlen, dass dieser in eine in Betrieb befindliche Brennstoff verbrennende Einrichtung eingeführt werden kann, ist es erstrebenswert, den Bereich der Kühl-Umhüllung 104, in dem der Sprengkörper 101 nicht anwesend ist, so eng wie möglich zu machen, um somit das Wassergewicht in diesem Bereich zu reduzieren und es einfacher zu machen, einen zweckmässigen Gewichtsausgleich um den Hebeldrehpunkt 33 zu erreichen, wie zuvor in Verbindung mit Fig. 3 beschrieben. ähnlich wird durch Verbreiterung der Kühl-Umhüllung 104 in der Nähe des Sprengkörpers 101, wie durch 402 gezeigt, ein grösseres Volumen von Kühlmittel genau in dem Bereich verweilen, der notwendig ist, um den Sprengkörper 101 zu kühlen, um somit die Kühlwirksamkeit zu verbessern.

   Diese änderung ist im Besonderen relevant für Flüssigkeitskühlung, wo das Flüssigkeitsgewicht ein Problem ist. 



   Zweitens ermöglicht, da es erstrebenswert ist, für heisseres Kühlmittel, das in der veränderten Kühl-Umhüllung 104 von Fig. 4 für eine Zeitperiode gewesen ist, um das System unter Begünstigung von kühlerem, neu in die Umhüllung eingelassenen Kühlmittel zu verlassen, die Undurchlässigkeit der Eintrittsbereiches und des Mittelteils der Kühl-Umhüllung 104 einem neu zugeführten Kühlmittel, den Sprengkörper zu erreichen, bevor dem Kühlmittel erlaubt wird, die Kühl-Umhüllung 104 durch seinen durchlässigen (105) Bereich 402 zu verlassen. Genauso wird das Kühlmittel im durchlässigen Bereich der Kühl-Umhüllung 104 typischerweise am längsten in der Umhüllung sein und daher das Heisseste sein.

   Also ist das das System verlassene heissere Kühlmittel, genau das Kühlmittel, das austreten sollte, während das kältere Kühlmittel, das System nicht verlassen kann, bis es durch das gesamte System geströmt ist, auf diese Art heisser und daher bereit zum Verlassen wird. Das wesentliche Ergebnis wird also erreicht, wenn    ein Freisetzventil 130 in der Nähe des Endes der Kühl-Umhüllung 104, das den Sprengkörper 101 wie dargestellt umhüllt, angeordnet ist, da das Kühlmittel den gesamten Weg durch das System zurückzulegen hat, bis zu dem Zeitpunkt, wenn es austritt. Es ist zu erwähnen, dass die modifizierte Ausführungsform von Fig. 4 für beides, Flüssigkeits- und Gaskühlung, relevant ist. 



   Weil der wesentliche Zweck der hierin veröffentlichten Erfindung ist, einem Sprengkörper 101 zu erlauben, sich durch eine heisse im Betrieb befindende Wärmeaustauschvorrichtung 31 zu bewegen und ohne eine vorzeitige Detonation frei hierin positioniert zu werden und anschliessend eine gewollte Zündung zu erlauben, sind alternative bevorzugte Ausführungsformen auch möglich, welche, wie zuvor beschrieben, auf die Flüssigkeits- oder Gaskühlmittel verzichten oder ersetzen, unter Begünstigung der Verwendung von hitzebeständigen Materialien, um den Sprengstoff zu kühlen und hierdurch den Sprengstoff vor einer vorzeitigen Detonation zu schützen. 



   Ungefähr so zeigt Fig. 5 eine alternative Ausführungsform, die eins oder mehrere hoch hitzebeständige Isolationsmaterialien verwendet, um den Sprengkörper 101 und die Zündkapsel 102 zu isolieren, anstatt oder zusätzlich zu den zuvor beschriebenen flüssigen oder gasförmigen Kühlmitteln, wobei der Sprengkörper 101 so gehalten wird, dass er gekühlt bleibt und nicht frühzeitig detoniert. In dieser Ausführungsform bleiben die meisten Gesichtspunkte der Fig. 1 bis 4 vollständig erhalten. Jedoch in dieser Ausführungsform weist die den Sprengkörper 101 und die Zündkapsel 102 umgebende Kühl-Umhüllung 104 ein flammwidriges hoch hitzebeständiges Material auf.

   Die Ausführungsform der Kühl-Umhüllung 104 erhält eine ausreichend kalte Umgebungstemperatur innerhalb der Umhüllung 104, um gegen die Hitze der in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung 1 zu schützen, wobei ein vorzeitiges Zünden oder ein Abbau des Sprengkörpers 101 vermieden wird. Wie mit der zuvor beschriebenen Ausführungsform passt die Kühl-Umhüllung 104 über den Sprengkörper 101 und die Zündkapsel 102 und ist in der Nähe der Kühlmittel-Umhüllungsöffnung 108 abgedichtet. Dies kann einfach erreicht werden durch die Verwendung einer Gewindeverbindung bei 108, wie zuvor beschrieben, oder alternativerweise - aber nicht beschränkend - durch Verwendung von hoch hitzebeständigem Band (tape) oder    anderen Befestigungsverfahren einschliesslich Draht oder hoch hitzebeständigem Seil. 



   In seiner bevorzugten Ausführungsform weist die hitzebeständige Kühl-Umhüllung 104 gemäss Fig. 5 beides, eine äussere Isolationsschicht 502 und eine optionale, aber bevorzugte innere Isolationsschicht 504 auf, um den hitzebeständigen Schutz zu maximieren. Die äussere Isolationsschicht 502 weist mindestens eine Schicht aus beispielsweise handelsüblichem gewirktem Silika, Glasfaser und/oder Keramikstoff (ceramic cloth) beinhaltend - jedoch nicht beschränkt auf - gewirktem (oder ungewirktem) Silikastoff, aluminierter Silikastoff, silikon-beschichteter Silikastoff, Glasfaserstoff, silikon-imprägnierter Glasfaserstoff, vermiculit-beschichtete Glasfasern, neo-pren-beschichtete Glasfasern, keramisch gewirkter (oder ungewirkter) Stoff und/oder zu einem Stoff -gewirkte Silikaglasfäden.

   Die Silika-, Glasfaser- und/oder Keramiktextilerzeugnisse oder Stoffe können behandelt oder unbehandelt sein. Solche Stoffe oder Textilerzeugnisse können mit Vermiculit oder Neopren oder anderen flammenwidrigen und hitzebeständigen Chemikalien oder Stoffen behandelt werden, um den Isolationsfaktor (insulation factor) des Stoffes zu erhöhen. Zusätzlich sind Stoffe auf dem Markt hergestellt aus Silika, Glasfasern und/oder Keramik, welche mit Verfahren behandelt werden, deren Behandlungen privater Besitz sind und/oder nicht veröffentlicht worden sind. Kombinationen, die mehr als einen der vorgenannten Isolatoren benutzen, sind auch geeignet und werden als innerhalb des Umfangs der Offenbarung und seiner zugeordneten Ansprüche betrachtet. 



   Die optionale, aber bevorzugte innere Isolationsschicht 504 besteht aus einem geeigneten reflektierenden Material, beispielsweise Aluminiumfolienstoffe (aluminiert). Die innere Isolationsschicht 504 ist so ausgerichtet, um jegliche Hitze nach aussen weg von dem Sprengkörper 101 und der Zündkapsel 102 zu reflektieren, die die äussere Isolationsschicht 502 durchdringt. Die innere Isolationsschicht 504 kann unabhängig von jedoch innerhalb der äusseren Isolationsschicht 502 sein oder diese kann direkt an der Innenseite der äusseren Isolationsschicht 502 befestigt sein. Andere geeignete Materialien für die innere Isolationsschicht 504 beinhalten - aber sind nicht begrenzt auf - Silikastoff, Glasfaserstoff, Keramikstoff und/oder rostfreier Stahlstoff. Verschiedene Kombinationen von mehreren als einem der vorgenannten Stoffe sind auch möglich.

   Z.B. - jedoch nicht be   schränkend - können Glasfaser- oder Silikastoffe aluminiert werden, wodurch ein aluminierter Glasfaserstoff oder ein aluminierter Silikastoff entsteht. Und jeder oder alle der vorgenannten Stoffe getrennt oder in Kombination können in vielfältig geschützten und nicht geschützten sowie im Stand der Technik bekannten Wegen behandelt werden. 



   Die Kühlmittel-Umhüllung 104 in dieser Ausführungsform ist vorzugsweise zylindrisch und über den Sprengkörper 101 und die Zündkapsel 102 gezogen genau wie in den vorherigen Ausführungsformen. Das offene Ende der Kühl-Umhüllung 104 kann vorher an die Schraubengewinde, wie in Fig. 2 dargestellt, angebracht werden oder nahe oder in der Nähe vorher durch die Verwendung von jeglichem hitzebeständigem Material, wie hoch hitzebeständige Band, Draht oder hitzebeständigem Seil, angenäht werden. Wenn diese Ausführungsform der Kühl-Umhüllung 104 über den Sprengkörper 101 und die Zündkapsel 102 gezogen ist, wird das offene Ende des Rohres durch die zuvor beschriebenen Verfahren geschlossen. 



   Die Zündkapsel 102 wird weiterhin gezündet wie zuvor beschrieben unter Verwendung von jeglichem elektronischem, nicht elektronischem (beispielsweise Schlag/Lufterschütterung durch Schall und hitzesensitive Zündung) oder ferngesteuertem Steuermittel. Eine andere Ausführung für die elektronische Zündung ist in dieser Ausführungsform die Isolation des Drahtes 118, 119, 126, der mit der Zündkapsel 102 verbunden ist. Dieser Draht 118, 119, 126 verläuft innerhalb der Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 wie in den vorherigen Ausführungsformen oder kann ausserhalb dieser Rohrleitung verlaufen. Die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 nach der vorliegenden Ausführungsform braucht in der Tat kein Kühlmittel zuzuführen (es sei denn, diese Ausführungsform ist kombiniert mit den vorherigen Kühlmittel verwendenden Ausführungsformen der Fig. 1 bis 4).

   Daher braucht diese keine Kühlmittelöffnungen 109 aufzuweisen. Jedoch in jedem Fall ist es bevorzugt, einen isolierten hoch hitzebeständigen Draht zu verwenden. Solche Drahtprodukte sind handelsüblich. Wenn eine zusätzliche Isolation des Drahtes benötigt wird, kann der Draht durch Verwendung von hoch hitzebeständigem Band weiter isoliert werden und/oder eines der vorgenannten hitzebeständigen Materialien für die äussere Isolationsschicht 502 kann um solch einen Draht herumgewickelt werden. 



   Wenn eine zusätzliche Isolation gegen Extremumgebungen mit hoher Hitze benötigt wird, kann diese Ausführungsform der Kühl-Umhüllung 104 auch optional mit einer nicht entflammbaren Massenfaserisolation 506 (non flamable bulk fiber isolation) gefüllt werden. Das bevorzugte Material für die Massenfaserisolation 506 ist eine amorphe Silikafaser, jedoch andere geeignete Materialien, die für diesen Zweck benutzt werden können, beinhalten jedes der vorgenannten Materialien, die für die äussere Isolationsschicht 502 geeignet sind, jedoch sind für die Verwendung als Isolation 506 diese Materialien bevorzugt nicht gewirkt in einem Stoff, sondern wird in loser faseriger Form verwendet. 



   Diese Ausführungsform erreicht einen Isolationsfaktor von mehr als zweitausend Grad Fahrenheit (2000 DEG  F) und die Isolationsmaterialien selber haben eine Schmelztemperatur, die über dreitausend Grad Fahrenheit (3000 DEG F) hinausgeht. 



   Diese Ausführungsform kann in einer weiten Vielfalt von beheizten Umgebungen eingesetzt werden. Die Temperatur, bei der der Sprengkörper 101 detoniert, bestimmt die Anzahl der Isolationsschichten, Arten und Dicken des Isolationsmaterials, das verwendet wird. Diese Faktoren bestimmen die Menge von Isolation, die benötigt wird, um den Sprengkörper 101 und die Sprengkapsel 102 in der Umgebung, in der sie angeordnet sind, zu schützen. Weil die Kühl-Umhüllung 104 mit jeder Explosion zerstört wird, ist es erstrebenswert, nur solche Isolationsschichten und -materialien zu verwenden, welche erforderlich für jede gegebene Heizumgebung sind, um die Kosten der Materialien, die für die einmal verwendete Kühl-Umhüllung 104 verwendet werden, zu minimieren. 



   Es ist wichtig zu betonen, dass die Ausführungsform gemäss Fig. 5 eigenständig ist, diese kann auch in Kombination mit den anderen Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4 verwendet werden. Die Ausführungsform gemäss Fig. 5 kann kombiniert werden mit Flüssigkeits- oder Gaskühlmitteln wie zuvor beschrieben durch das Versehen der Kühl-Umhüllung 104 mit Durchdringungen 105 und/oder Freisetzventilen 113 wie zuvor gezeigt und beschrieben oder kann eigenständig ohne Kühlmittel betrieben werden. 



   In dem Fall, dass die Ausführungsform gemäss Fig. 5 eigenständig verwendet wird, ist alles, was von den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 4 verändert werden muss, nur das Flüssigkeits- oder Gaskühlmittel nicht zugeführt werden muss und dass die Kühl-Umhüllung 104, wie zuvor beschrieben, isoliert werden muss. Die verschiedenen Rohrleitungen und Kanäle 122, 106 brauchen nicht, aber können hohl sein, um Flüssigkeiten oder Gas zu führen, und die Kühlmittelzufuhrrohrleitung 106 braucht nicht, aber kann Kühlmittelöffnungen 109 aufweisen. Das Flüssigkeitsgewicht ist kein Problem, wenn die Fig. 5 als eigenständige Ausführungsform verwendet wird, da keine Flüssigkeit beteiligt ist.

   Der zusammengefügte Apparat wird eingefügt in, freibewegt durch und verwendet in Verbindung mit einer in Betrieb befindlichen Wärmetauschvorrichtung 31 wie genau zuvor in Verbindung mit der Fig. 3 beschrieben. 



   Die Fig. 6 zeigt eine alternative bevorzugte Ausführungsform, in dem der Sprengkörper 101 selbst bereitet ist, um hoch hitzebeständig zu sein, somit kann dieser für die Entschlackung verwendet werden anstatt oder in jeder gewünschten Kombination zusätzlich zu den vorgenannten flüssigen oder gasförmigen Kühlmitteln und/oder zu den vorgenannten hoch hitzebeständigen isolierten Kühl-Umhüllungen 104. 



   In dieser Ausführungsform wird weder das flüssige noch das gasförmige Kühlmittel nach den Fig. 1 bis 4 noch die isolierte Kühlmittel-Umhüllung 104 nach Fig. 5 benötigt. Vielmehr sind der Sprengkörper 101, die Zündkapsel 102 und das Kapseldrahtpaar 119 (wenn jedweder Draht verwendet wird) konstruiert, um selbstisolierend und hierdurch selbstkühlend zu sein. Das bevorzugte Sprengmaterial 606, das im Inneren des Sprengkörpers 101 verwendet wird, ist eine geschmeidige explosive Dispersion (pliable explosive emoltion), jedoch andere geeignete Materialien können auch innerhalb des Umfangs dieser -Offenbarung und der zugehörigen Ansprüche verwendet werden.

   Diese Dispersion wird eingespritzt in und ummantelt von einem hitzebeständigen Explosionsgehäuse 602, hergestellt aus oder isoliert durch mindestens eine Schicht von einem oder mehreren der verschiedenen hitzebeständigen Textilerzeugnisse und -stoffe, wie zuvor beschrieben in Verbindung mit der Fig. 5 (beispielsweise Silikastoff, aluminierter Silikastoff, silikon-beschichteter Silikastoff, Glasfaserstoff, silikon-imprägnierter Glasfaserstoff, vermiculit-beschichtete Glasfasern, neopren-beschichtete    Glasfasern, Keramikstoff und/oder zu einem Stoff gewirkte Silikaglasfäden, beinhaltend die verschieden zuvor genannten Behandlungen). In einer bevorzugten Auswahl dieser Ausführungsform ersetzt solch ein hitzebeständiges Material die üblichen Explosionsgehäuse aus Kunststoff oder Papier, welches das explosive Material 606 trägt.

   In einer alternativen Ausführung wird dieses Explosionsgehäuse 602 gewickelt und isoliert somit einfach ein nicht hitzebeständiges Explosionsgehäuse aus einem Kunststoff oder Papier. Ein herkömmliches Explosionsgehäuse 608 ist in gestrichelten Linien gezeigt, da es in der bevorzugten Auswahl dieser Ausführungsform vollständig weggelassen ist. 



   Der Sprengkörper 101 und das Explosionsgehäuse 602 weisen auch ein Zünderloch 604 (detonator well) auf, das ausreichend entfernt von der äusseren Oberfläche des Sprengkörpers 101 und des Explosionsgehäuses 602 ist, sodass die Zündkapsel 102, wenn diese in das Zünderloch 604 eingefügt ist, ausreichend isoliert ist. Bevorzugterweise ist das Zünderloch 604 im Wesentlichen, wie dargestellt, in der Nähe der Mitte des Explosionsgehäuses 602 angeordnet. Dies ermöglicht, die Zündkapsel 102 im Zentrum der explosiven Ladung einzufügen und hierdurch maximal zu isolieren. Wie in den vorherigen Ausführungsformen wird die Zündkapsel 102 gezündet durch elektronische, nicht elektronische oder ferngesteuerte Mittel. 



   Wenn die Zündkapsel 102 in das Zünderloch 604 des Sprengkörpers 101 eingefügt ist, kann das Ende durch Verwendung von hoch hitzebeständigem Band bei 610 abgedichtet werden. Ein anderes Verfahren zur Isolation von Drähten wie 119 ist, diese Drähte durch die Verwendung von isolierenden Rohren aus Textilerzeugnissen, wie Silika- oder Glasfaserrohren oder silikon-beschichteten Glasfaser- oder Silikonrohren, zu bedecken. In der Tat können alle isolierenden Textilerzeugnisse, die in Verbindung mit der äusseren Isolationsschicht 502 in Fig. 5 beschrieben worden sind, alle mit gleicher Leichtigkeit angewendet werden, um alle Zünddrähte zu isolieren. 



   Für eine zusätzliche Hitzetoleranz können der Sprengkörper 101 und die Zündkapsel 102 dieser Ausführungsform vor einer Einfügung in die in Betrieb befindliche Wärmeaustauschvorrichtung 31 gekühlt oder auch gefroren werden. Verschiedene Verfahren zum Halten der kalten Temperatur nach diesem Kühlen, können in der    Praxis verwendet werden und beinhalten das Packen des Sprengkörpers 101 und der Zündkapsel 102 in Trockeneis oder Aufbewahren von diesen in einem Kühlschrank oder Tiefkühlvorrichtung. 



   Diese Ausführungsform kann auch eigenständig verwendet werden oder in Kombination mit jeder der anderen Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 5. Demnach kann der hoch hitzebeständige Sprengkörper 101 nach Fig. 6 ferner isoliert werden durch die Verwendung einer hitzebeständigen Umhüllung wie in Fig. 5 beschrieben und/oder kann weiterhin geschützt werden durch die Verwendung einer der vorbeschriebenen Kühlverfahren in Verbindung mit den Fig. 1 bis 4. Es ist auch zu erwähnen, dass der Sprengkörper 101 nach Fig. 6 in jeder Umgebung verwendet werden kann, wo es erstrebenswert ist, eine kontrollierte Zündung von Sprengstoffen innerhalb einer heissen umgebenden Einrichtung zu haben. 



   Da es möglich ist, die hier veröffentlichten Ausführungsformen alleine oder in Kombination mit den anderen zu verwenden, wird jede Kühl-Umhüllung 104, die ein flüssiges oder gasförmiges Kühlmittel zuführt, nachfolgend als "Kühlmittel zuführende" Umhüllung bezeichnet, jede Kühl-Umhüllung 104, die isoliert 502, 504, 506 ist, wird nachfolgend als "Isolier"-Umhüllung bezeichnet, und jede Kühl-Umhüllung 104, die ein Explosionsgehäuse 602 enthält, wird nachfolgend als "Gehäuse"-Umhüllung bezeichnet.

   Auf diese Weise kann man beispielsweise und nicht beschränkend, wenn eine Anzahl der hier offenbarten Ausführungsformen in Kombination genutzt werden, simultan drei Kühl-Umhüllungen 104 verwenden, sodass eine Kühl-Umhüllung 104, 602 explosives Material 606 umhüllt und einen Sprengkörper 101 aufweist, sodass eine Isolier-Umhüllung 104, 502, 504, 506 eine Gehäuse-Umhüllung 104, 602 umgibt und weiterhin isoliert und sodass eine Kühlmittel-Zufuhr-Umhüllung 104 mit einer Durchlässigkeit 105 und/oder einem Freisetzventil 103 diese wiederum umgibt und flüssiges und/oder gasförmiges Kühlmittel zu der Isolier-Umhüllung 104, 502, 504, 506 liefert. 



   Obwohl viele Abwandlungen sich für jemanden von durchschnittlichen Fähigkeiten basierend auf seinem allgemeinen Fachwissen sowie der vorstehenden Offenbarung in den Sinn kommen werden, ist, wenn diese Ausführungsform eigenständig verwendet wird, alles das, was wirklich notwendig ist, den Sprengkörper    101 von Fig. 6 an eine längere Ausführungsform eines Besenstiels 112 zu befestigen und jeden geeigneten Sprengstoff an - Besenstiel-Verbindungsmittel 113 wie aber nicht begrenzt auf Rohrleitungsband, Draht, Seil oder andere Mittel, was eine sichere Verbindung bereitstellt, zu verwenden (siehe die Beschreibung dieser Verbindung in Zusammenhang mit der Fig. 2).

   Ein verlängerter Besenstiel 112 oder jede andere Stangenausbildung, die jemandem mit durchschnittlichen Fähigkeiten in den Sinn kommt, wird dann verwendet, um den Sprengkörper in und frei innerhalb einer in Betrieb befindliche Wärmeaustauschvorrichtung 31 zu bewegen. Der Sprengkörper 101 wird dann willentlich gezündet, wie zuvor in Verbindung mit der Fig. 3 beschrieben. 



   Obwohl die Beschreibung so weit verschiedene bevorzugte Ausführungsformen beschrieben hat, ist es nahe liegend für jemanden mit durchschnittlichen Fähigkeiten, dass dort eine Menge von alternativen Ausführungsformen zum Erreichen des Ergebnisses der offenbarten Erfindung bestehen. Beispielsweise sind innerhalb des Umfangs dieser Offenbarung und seiner zugeordneten Ansprüche, obwohl eine Umhüllung/Stangenausbildung und ein einzelner Sprengkörper hier beschrieben worden sind, jegliche andere geometrischen Ausbildungen von Sprengstoffen beinhaltend eine Vielzahl von Sprengkörpern und/oder beinhaltend verschiedene Zeitverzögerungseigenschaften gegenüber solch einer Vielzahl von Sprengkörpern auch denkbar.

   Dies würde beispielsweise verschiedene Sprengstoffausbildungen, wie diese in verschiedenen zuvor zitierten U.S.-Patenten veröffentlicht, beinhalten, in denen die Explosivstoffausbildungen mit ähnlichen Mitteln versehen sind, durch die ein Kühlmittel zu dem Sprengstoff geführt werden kann oder der Sprengstoff geeignet in solch einer Weise hitzeisoliert werden kann, um eine Zündung im Betrieb zu erlauben.

   Auch ist es denkbar, dass die Zufuhr von Kühlmittel zu einem oder mehreren Sprengkörpern durch jedes für jemanden mit durchschnittlichen Fähigkeiten nahe liegende Mittel, die solchen Sprengkörpern ermöglichen, in eine in Betrieb befindliche Brennstoff verbrennende Einrichtung eingeführt zu werden und dann in einer kontrollierten Weise gleichzeitig oder in Serie gezündet zu werden, auch bei dieser Offenbarung in Betracht gezogen und abgedeckt von dem Umfang seiner zugehörigen Ansprüche ist. 



   Es ist zu verstehen, dass die Begriffe "kühlen" und "kühlend" weit auszulegen sind, erkennend, dass der Schlüsselzweck dieser Erfindung ist, den Sprengstoff in einem ausreichend kühlen Zustand vor dem gewünschten Zeitpunkt der Zündung zu halten, sodass dieser nicht vorzeitig detoniert, und diesem gekühlten Sprengstoff zu erlauben, durch die in Betrieb befindliche Wärmeaustauschvorrichtung 31 bewegt zu jedem gewünschten Detonationsort vor der beabsichtigten Zündung zu werden.

   Somit wird "kühlen" und "kühlend" - wie hier ausgelegt - in den verschiedenen Ausführungsformen erreicht durch verschiedene alternative Ansätze, nämlich Verwendung von flüssigem Kühlmittel, Verwendung von gasförmigem Kühlmittel, Verwendung von geeigneten Isolationen, um den Sprengkörper zu umgeben und/oder Herstellung des Sprengkörpers selber, in der Weise, dass dieser selbstisolierend und selbstkühlend ist.

   In den Ausführungsformen, die eine Isolation verwenden, ist der Sprengstoff tatsächlich in einem kühleren Zustand gehalten, als er sonst bei Abwesenheit der Isolation sein würde, und dient somit zum "Kühlen" oder ist "kühlend" für den Sprengstoff innerhalb des Umfangs der Offenbarung und der zugehörigen Ansprüche und innerhalb der gerechten Bedeutung der Worte "kühlen" und "kühlend", wie sie allgemein verstanden werden, auch wenn es nicht ein Kühlmittel, wie die Kühlmittelausführungen dieser Erfindung, zur Verfügung stellt. In Kürze sind "kühlen" und "kühlend" als beides aktives Kühlen und Isolieren umfassend zu verstehen, um eine überhitzung des Sprengkörpers 101 zu vermeiden. 



   Weiterhin werden, obwohl nur einzelne bestimmte bevorzugte Merkmale der Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind, viele Modifikationen, änderungen und Setzungen sich für einen Durchschnittsfachmann ergeben. Daher ist zu verstehen, dass die nachfolgenden Ansprüche beabsichtigten, all diese Modifikationen und änderungen als innerhalb des wahren Geistes der Erfindung fallend abzudecken.

Claims (82)

1. Verfahren zur Entschlackung einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31), die folgenden Schritte aufweisend: - Kühlen einer Sprengvorrichtung (101) mittels Gas, isolierenden oder hüllenkühlenden Mitteln, insbesondere während die Sprengvorrichtung (101) sich an einem beliebig gewünschten Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) befindet, wodurch Hitze von dieser heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) davon abgehalten wird, die Sprengvorrichtung (101) vor einem Zeitpunkt zu zünden, zu dem es gewünscht ist, die Sprengvorrichtung (101) willentlich zu zünden, - Befestigen mindestens einer Kühlvorrichtung (104) und der hiervon gekühlten Sprengvorrichtung (101) an einem Kühlvorrichtungs- und Explosivstoffpositionier-System (12, 106, 112);
- Ausüben einer Kraft auf das Kühlvorrichtungs- und Explosivstoffpositionier-System (12, 106, 112) und hierbei freies Bewegen der mindestens einen Kühlvorrichtung (104) und der davon gekühlten Sprengvorrichtung (101) in die beliebig gewünschte Position innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) und insbesondere in eine geeignete Position für das Entschlacken, während die Sprengvorrichtung (101) gekühlt wird; und - - willentliches Zünden der Sprengvorrichtung (101).
2. Verfahren nach Anspruch 1, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Abgeben eines gasförmigen Kühlmittels an die Kühlvorrichtung, welches Kühlmittel somit die Sprengvorrichtung (101) kühlt, wobei eine Kühlmittelabgabe-Anordnung (12, 106) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das gasförmige Kühlmittel Luft enthält.
4.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Kühlmittelabgabe-Anordnung eine semipermeable Kühlhülle aufweist, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Strömen des gasförmigen Kühlmittels kontinuierlich in die, durch die und aus der Kühlhülle (104), und somit Kühlen der Sprengvorrichtung (101).
5. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Kühlmittelabgabe-Anordnung eine Kühlhülle aufweist, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Strömen des gasförmigen Kühlmittels kontinuierlich in die, durch die und aus der Kühlhülle (104), unter Verwendung eines Freisetzventils (130) der Kühlhülle (104).
6.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine isolierende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) und hierbei Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen und somit Kühlen der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung einer äusseren Isolationsschicht (502) der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), welche mindestens eine Schicht mindestens eines hitzeisolierenden Materials aufweist.
7.
Verfahren nach Anspruch 6, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Weiteres Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) und hierbei weiteres Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen, durch Reflektieren jeder die äussere Isolationsschicht (502) durchdringende Hitze weg von der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung einer inneren Isolationsschicht (504) der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), enthaltend mindestens ein hitzereflektierendes Material.
8.
Verfahren nach Anspruch 6, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Weiteres Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) und hierbei weiteres Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen und Kühlen der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung einer nicht entflammbaren Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104).
9.
Verfahren nach Anspruch 7, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Weiteres Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) und hierbei weiteres Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen und Kühlen der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung einer nicht entflammbaren Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104).
10.
Verfahren nach Anspruch 6, im Weiteren enthaltend den Schritt eines Auswählens der mindestens einen Schicht des mindestens einen hitzeisolierenden Materials aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikon-beschichtetem -Silikastoff; Glasfaserstoff; silikon-beschichtetem Glasfasergewebe; vermiculit-beschichteten Glasfasern; neopren-beschichteten Glasfasern; Keramikstoff und gewirktes/gestricktes Silikaglas.
11. Verfahren nach Anspruch 7, im Weiteren enthaltend den Schritt eines Auswählens des mindestens einen hitzereflektierenden Materials aus einer Gruppe von hitzereflektierenden Materialien, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: aluminiertem Silikastoff; Glasfaserstoff; Keramikstoff; und rostfreiem Stahlstoff.
12.
Verfahren nach Anspruch 8, wobei die nicht-entflammbare Faserisolationsmasse (506) mindestens ein hitzesolierendes Material enthält, im Weiteren enthaltend einen Schritt des Auswählens des mindestens einen hitzeisolierenden Materials aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: amorphen Silikafasern; Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikonbeschichtetem Silikastoff; Glasfaserstoff, silikon-imprägniertem Glasfasergewebe; vermiculit-beschichteten Glasfasern; neopren-beschichteten Glasfasern; Keramikstoff; und gewirktem Silikaglas.
13.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die weiteren Schritte der Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolierung und dabei Bewahrung vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606); und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Explosivöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt ist.
14.
Verfahren nach Anspruch 13, enthaltend die weiteren Schritte: - Einhausen des Explosivstoffes (606) in einem nicht-hitzebeständigen Explosivgehäuse (608), und - Einhausen des nicht-hitzebeständigen Explosivgehäuses (608) und des darin enthaltenen Explosivstoffes (606) innerhalb des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602).
15. Verfahren nach Anspruch 13, enthaltend den weiteren Schritt des Auswählens mindestens einer Schicht von mindestens einem hitzeisolierenden Ma terial des hitzeresistenten Explosivgehäuses (602) aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikon-beschichtetem Silikastoff; Glasfaserstoff; silikon-imprägniertem Glasfasergewebe; vermiculit-beschichteter Glasfaser; neoprenbeschichteter Glasfaser; Keramikstoff; und gewirktem/gestricktem Silikaglas.
16.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine isolierende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31), und hierbei Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen und somit Kühlen der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung einer äusseren Isolationsschicht (502) der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), aufweisend mindestens eine Schicht von mindestens einem hitzeisolierenden Material.
17.
Verfahren nach Anspruch 16, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Weiteres Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31), und hierbei weiteres Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen und somit Kühlen der Sprengvorrichtung (101) durch Reflektieren jeder die äussere Isolationsschicht durchdringenden Hitze weg von der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung einer inneren Isolationsschicht (504) der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), aufweisend mindestens ein hitzereflektierendes Material.
18.
Verfahren nach Anspruch 16, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Weiteres Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31), und hierbei weiteres Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen und somit Kühlen der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung ei ner nicht-entflammbaren Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104).
19.
Verfahren nach Anspruch 17, im Weiteren folgenden Schritt enthaltend: Weiteres Isolieren der Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31), und hier bei weiteres Bewahren der Sprengvorrichtung (101) vor einem überhitzen und somit Kühlen der Sprengvorrichtung (101), unter Verwendung einer nicht-entflammbaren Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104).
20.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
21.
Verfahren nach Anspruch 6, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606) welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem üb erhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
22.
Verfahren nach Anspruch 7, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
23.
Verfahren nach Anspruch 8, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrich tung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
24.
Verfahren nach Anspruch 9, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
25.
Verfahren nach Anspruch 16, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
26.
Verfahren nach Anspruch 17, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
27.
Verfahren nach Anspruch 18, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606) welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
28.
Verfahren nach Anspruch 19, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, enthaltend die folgenden weiteren Schritte einer Bereitstellung der Sprengvorrichtung (101) durch: - Einhausen eines Explosivstoffes (606) innerhalb eines hitzeresistenten Explosivgehäuses (606), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und hierbei Isolieren und dabei Bewahren vor einem überhitzen des Explosivstoffes (606);
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602), wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Sprengvorrichtung im Wesentlichen relativ zu der Kühlvorrichtung befestigt ist.
30. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Sprengvorrichtung im Wesentlichen relativ zu der Kühlvorrichtung befestigt ist.
31. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung einen Be reich einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung enthält.
32.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung einen Bereich ausserhalb einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung enthält.
33. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung nahe der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung enthält.
34. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung nicht nahe der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung ist.
35.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung einen Bereich einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung enthält.
36. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung einen Bereich ausserhalb einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung enthält.
37. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung nahe der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung umfasst.
38.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei der beliebig gewünschte Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung nicht nahe der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung ist.
39. Verfahren nach Anspruch 1, wobei für Erleichterung einer kontrollierten Explosivstoffdetonation der Sprengvorrichtung in einem umgebenden heissen Umfeld, mit folgenden Schritten zur Bereitstellung der hitzeresistenten Sprengvorrichtung (101): - Einhausen eines Explosivstoffes (606) in ein hitzeresistentes Explosivgehäuses (602), welches eine hüllende Kühlhülle (104) aufweist, und hierbei Isolieren und Bewahren des Explosivstoffes (606) vor einem überhitzen;
und - Anordnen einer Zündkapsel (102) innerhalb einer Zündöffnung (604) des hitzeresistenten Explosivgehäuses, wobei die Zündöffnung (604) genügend weit von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) entfernt ist und das Explosivgehäuse (602) hierdurch ausreichend isoliert und die Zündkapsel (102) vor einem überhitzen bewahrt wird.
40. Verfahren nach Anspruch 39, enthaltend die weiteren Schritte des: - Einhausens des Explosivstoffs (606) in ein nicht-hitzeresistentes Explosivgehäuse (608); und - Einhausens des nicht-hitzeresistenten Explosivgehäuses (608) und des darin befindlichen Explosivstoffs (606) in das hitzeresistenten Explosivgehäuse (602).
41.
Verfahren nach Anspruch 40, enthaltend den weiteren Schritt eines Auswählens mindestens einer Schicht mindestens eines hitzeisolierenden Materials des hitzeresistenten Explosivgehäuses (602) aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren, bestehend aus: behandeltem oder unbehandeltem: Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikon-beschichtetem Silikastoff; Glasfaserstoff, silikon-imprägniertem Glasfasergewebe; vermiculit-beschichteten Glasfasern; neopren-beschichteten Glasfasern; Keramikstoff; und gewirktem/gestricktem Silikaglas.
42.
Explosivstoff-basierte Einrichtung zur Entfernung von Schlacken einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31), zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, enthaltend: - eine Sprengvorrichtung (101); - mindestens eine Kühlvorrichtung (104), welche die Sprengvorrichtung (101) mittels Gas, isolierenden oder hüllenkühlenden Kühlmitteln kühlt, insbesondere während die Sprengvorrichtung (101) an einem beliebig gewünschten Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) ist, wodurch Hitze von dieser heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) davon abgehalten wird, die Sprengvorrichtung (101) vor einem Zeitpunkt zu zünden, zu dem gewünscht ist, die Sprengvorrichtung (101) willentlich zu zünden;
ein Kühlvorrichtungs- und Explosivstoffpositionier-System (12, 106, 112), an dem die mindestens eine Kühlvorrichtung (104) und die hiervon gekühlte Sprengvorrichtung (101) befestigt ist, wodurch eine auf das Kühlvorrichtungs- und Explosivstoffpositionier-System (12, 106, 112) ausgeübte Kraft befähigt wird, die mindestens eine Kühlvorrichtung (104) und die von ihr gekühlte Sprengvorrichtung (101) frei an den beliebig gewünschten Ort innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) und insbesondere in eine geeignete Position für das Entschlacken zu bewegen, während die Sprengvorrichtung (101) gekühlt wird; und - Zündmittel für die willentliche Zündung der Sprengvorrichtung (101).
43.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung aufweist: - eine Kühlmittelabgabe-Anordnung (12, 106), welche an die Kühlvorrichtung ein gasförmiges Kühlmittel abgibt, welches Kühlmittel somit die Sprengvorrichtung (101) kühlt.
44. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, in der das gasförmige Kühlmittel Luft enthält.
45. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, wobei die Kühlmittelabgabe-Anordnung eine semipermeable (105) Kühlhülle aufweist, wodurch dem gasförmigen Kühlmittel ermöglicht wird, kontinuierlich in die, durch die und aus der Kühlhülle (104) zu fliessen und so die Sprengvorrichtung (101) zu kühlen.
46.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, wobei die Kühlmittelabgabe-Anordnung ein Freisetzventil (130) aufweist, wodurch dem gasförmigen Kühlmittel ermöglicht wird, kontinuierlich in die, durch eine und aus einer das Kühlmittel zuführenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104) zu fliessen und so die Sprengvorrichtung (101) zu kühlen.
47. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, in der die mindestens eine Kühlvorrichtung mindestens eine Kühlhülle (104) aufweist, welche ihrerseits aufweist: Eine äussere Isolationsschicht (502), welche mindestens eine Schicht aus mindestens einem hitzeisolierenden Material enthält, welche die Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierbei vor einem überhitzen bewahrt und somit die Sprengvorrichtung (101) kühlt.
48.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 47, in der eine isolierende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) im Weiteren aufweist: Eine innere Isolationsschicht (504), welche mindestens ein hitzereflektierendes Material enthält, welche die Sprengvorrichtung (101) weiter gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierdurch die Sprengvorrichtung (101) weiterhin vor einem überhitzen bewahrt und somit kühlt, durch Reflexion jeglicher, die äussere Isolationsschicht (502) durchdringende Hitze weg von der Sprengvorrichtung (101).
49.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 48, im Weiteren aufweisend: eine nicht-entflammbare Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), die die Sprengvorrichtung (101) weiter gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierdurch weiter vor einem überhitzen bewahrt und so die Sprengvorrichtung (101) kühlt.
50. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 48, im Weiteren aufweisend: Eine nicht-entflammbare Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), die die Sprengvorrichtung (101) weiter gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierdurch weiter vor einem überhitzen bewahrt und so die Sprengvorrichtung (101) kühlt.
51.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 47, wobei die mindestens eine Schicht des mindestens einen hitzeisolierenden Materials aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren ausgewählt ist, -bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikon-beschichtetem Silikastoff; Glasfaserstoff; silikon-imprägniertem Glasfasergewebe; vermiculit-beschichteter Glasfaser; neopren-beschichteter Glasfaser; keramischem Stoff; und gewirktem/gestricktem Silikaglas.
52. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 48, wobei das mindestens eine wärmereflektierende Material aus einer Gruppe von wärmereflektierenden Materialien ausgewählt ist, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: aluminiertem Stoff; Silikastoff; Glasfaserstoff; Keramikstoff; und rostfreiem Stahlstoff.
53.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 49, wobei die nicht entflammbare Faserisolationsmasse (506) mindestens ein hitzeisolierendes Material enthält, das aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren ausgewählt ist, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: amorphen Silikafasern; Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikon-beschichtetem Silikastoff; Glasfaserstoff; silikon-imprägnierten Glasfasergeweben, vermiculit-beschichteten Glasfasern; neopren-beschichteten Glasfasern, Keramikstoff; und gewirktem/gestricktem Silikaglas.
54.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung mindestens eine Kühlhülle aufweist, welche ihrerseits eine hüllende der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - Ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingeschlossen ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
55.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 54, im Weiteren aufweisend ein nicht-hitzebeständiges Explosivgehäuse (608), das den Explosiv stoff (606) einhaust, wobei das nicht-hitzebeständige Explosivgehäuse (608) und der darin befindliche Explosivstoff (606) innerhalb des hitzebeständigen Explosivgehäuses (602) eingehaust sind.
56. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 54, wobei das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) mindestens eine Schicht aus mindestens einem hitzeisolierendem Material umfasst, der aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren ausgewählt ist, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikon-beschichtetem Silikastoff; Glasfaserstoff; silikon-imprägniertem Glasfasergewebe; vermiculit-beschichteten Glasfasern; neopren-beschichteten Glasfasern; Keramikstoff; und gewirktem/gestricktem Silikaglas.
57.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung mindestens eine Kühlhülle aufweist, weiter aufweisend eine isolierende Kühlhülle der Kühlhüllen (104), wobei diese isolierende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist: Eine äussere Isolationsschicht (502), welche mindestens eine Schicht aus mindestens einem hitzeisolierenden Material enthält, welche die Sprengvorrichtung (101) gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierbei vor einem überhitzen bewahrt und somit die Sprengvorrichtung (101) kühlt.
58.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 57, wobei die isolierende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) im Weiteren aufweist: Eine innere Isolationsschicht (506), welche mindestens ein hitzereflektierendes Material enthält, welche die Sprengvorrichtung (101) weiter gegen die Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierbei weiter vor einem überhitzen bewahrt und somit die Sprengvorrichtung (101) kühlt, durch Reflexion jeglicher die äussere Isolationsschicht (502) durchdringende Hitze weg von der Sprengvorrichtung (101).
59.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 57, im Weiteren aufweisend: Eine nicht-entflammbare Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), welche die Sprengvorrichtung (101) weiter vor der Hitze von der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierdurch vor einem überhitzen bewahrt und somit die Sprengvorrichtung (101) kühlt.
60. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 58, im Weiteren aufweisend: Eine nicht-entflammbare Faserisolationsmasse (506) innerhalb der isolierenden Kühlhülle der Kühlhüllen (104), welche die Sprengvorrichtung (101) weiter vor der Hitze von der heissen in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung (31) isoliert und hierdurch vor einem überhitzen bewahrt und somit die Sprengvorrichtung (101) kühlt.
61.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, wobei die mindestens eine Kühlvorrichtung im Weiteren mindestens eine Kühlhülle (104) aufweist, welche ihrerseits eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
62.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 47, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
63.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 48, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
64.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 49, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) an geordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
65.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 50, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
66.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 57, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
67.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 58, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) an geordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
68.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 59, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
69.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 60, wobei die mindestens eine Kühlhülle eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen aufweist, wobei die Sprengvorrichtung (101) im Weiteren aufweist: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches die hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist, und im Weiteren eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) bewahrt ist.
70.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, wobei die Sprengvorrichtung im Wesentlichen relativ zu der Kühlvorrichtung befestigt ist.
71. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, wobei die Sprengvorrichtung im Wesentlichen relativ zu der Kühlvorrichtung befestigt ist.
72. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, welche dazu ausgebildet ist, in einem -Bereich einer Feuerungs-/Ofenanlage innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
73. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, welche dazu ausge bildet ist, in einem Bereich ausserhalb einer Feuerungs-/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
74.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, welche dazu ausgebildet ist, bestimmt ist, innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärme-austauschvorrichtung nahe der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
75. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 42, welche dazu ausgebildet ist, innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung entfernt von der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
76. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, welche dazu ausgebildet ist, in einem Bereich einer Feuerungs-/Ofenanlage innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
77.
Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, welche dazu ausgebildet ist, in einem Bereich ausserhalb einer Feuerungs-/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
78. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, welche dazu ausgebildet ist, bestimmt ist, innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung nahe der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
79. Explosivstoffbasierte Einrichtung nach Anspruch 43, welche dazu ausgebildet ist, innerhalb der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung entfernt von der Hitze einer Feuerungsanlage/Ofenanlage der heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung positioniert zu werden.
80.
Hitzebeständige Sprengvorrichtung (101) für explosivstoffbasierte Einrichtung zur Entfernung von Schlacken nach Anspruch 42, zur Erleichterung einer kontrollierten Explosivstoffdetonation in einem umgebenden heissen Umfeld, enthaltend: - ein hitzebeständiges Explosivgehäuse (602), welches eine hüllende Kühlhülle der Kühlhüllen (104) aufweist und weiterhin eine Zündöffnung (604) aufweist, die ausreichend von einer äusseren Oberfläche der Sprengvorrichtung (101) und von dem Explosivgehäuse (602) entfernt ist, um eine geeignete Hitzeisolation für eine in der Zündöffnung (604) angeordnete Zündkapsel (102) bereitzustellen, und - Explosivstoff (606), der darin eingehaust ist und hierdurch isoliert und vor einem überhitzen durch das hitzebeständige Explosivgehäuse bewahrt ist.
81.
Hitzebeständige Sprengvorrichtung (101) nach Anspruch 80, in dem das hitzebeständige Explosivgehäuse (602) mindestens eine Schicht aus mindestens einem hitzeisolierenden Material enthält, das aus einer Gruppe von Hitzeisolatoren ausgewählt ist, bestehend aus: behandeltem und unbehandeltem: Silikastoff; aluminiertem Silikastoff; silikon-beschichtetem Silikastoff; Glasfaserstoff; silikon-imprägniertem Glasfasergewebe; vermiculit-beschichteten Glasfasern; neopren-beschichteten Glasfasern; Keramikstoff; und gewirktem/gestricktem Silikaglas.
82. Hitzebeständige Sprengvorrichtung (101) nach Anspruch 80, im Weiteren enthaltend ein nicht-hitzebeständiges Explosivgehäuse (608), das den Explosivstoff (606) einhaust, wobei das nicht-hitzebeständige Explosivgehäuse (608) und der darin befindliche Explosivstoff (606) in dem hitzebeständigen Explosivgehäuse (602) eingehaust sind.
CH00409/02A 1999-09-13 1999-09-13 Verfahren und Einrichtung zur explosivstoff-basierten Entschlackung einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung. CH694381A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
PCT/US1999/020568 WO2001020239A1 (en) 1997-01-17 1999-09-13 Device, system and method for on-line explosive deslagging

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH694381A5 true CH694381A5 (de) 2004-12-15

Family

ID=33449046

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH00409/02A CH694381A5 (de) 1999-09-13 1999-09-13 Verfahren und Einrichtung zur explosivstoff-basierten Entschlackung einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH694381A5 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69915710T2 (de) Vorrichtung, verfahren und system zur on-line explosiven entschlackung
DE69803840T2 (de) Vorrichtung, system und verfahren zur on-line explosivem entschlacken
EP1362213B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum reinigen von verbrennungseinrichtungen
US6755156B1 (en) Device, system and method for on-line explosive deslagging
US6431073B1 (en) Device, system and method for on-line explosive deslagging
EP1275925B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur lokalen Zerstörung kompakter Materialien in heissen thermischen Anlagen
CH694381A5 (de) Verfahren und Einrichtung zur explosivstoff-basierten Entschlackung einer heissen, in Betrieb befindlichen Wärmeaustauschvorrichtung.
DE202016008806U1 (de) Gekühlte Reinigngsvorrichtung
WO2013082730A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum reinigen von verbrennungseinrichtungen
DE102020003958A1 (de) Gekühltes Reinigungssystem mit einer Haltevorrichtung für Explosivstoffe und mit richtungsänderndem Element für das Kühlmedium
DE21132C (de) Neuerungen in der Vorwärtsbewegung von unter Wasser schwimmenden Torpedos und den dazu verwendeten Apparaten
EP0348602B1 (de) Verdampfungsbrenner
DE102019006847A1 (de) Gekühltes Reinigungssystem mit einer Haltevorrichtung für, mit Explosivstoffen gefüllte, Behälter
DE102006017100B4 (de) Zünder
EP1224421B1 (de) Verfahren zum erzeugen thermischer energie aus kleinkörnigen ölfrüchten, vorzugsweise aus raps, und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DD280453A3 (de) Verfahren zur herstellung von gipsummantelungen fuer schlag- bzw. sprengpatronen
DE19921839A1 (de) Verfahren zum umweltfreundlichen Zerlegen von Kampfstoffmunition sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE134720A (de)
DE29620937U1 (de) Einrohr-Zwangsdurchlaufkessel

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased