CH694582A5 - Kurzfarbwerk. - Google Patents

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CH694582A5
CH694582A5 CH01367/98A CH136798A CH694582A5 CH 694582 A5 CH694582 A5 CH 694582A5 CH 01367/98 A CH01367/98 A CH 01367/98A CH 136798 A CH136798 A CH 136798A CH 694582 A5 CH694582 A5 CH 694582A5
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CH
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rollers
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CH01367/98A
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English (en)
Inventor
Peer Dilling
Robert Konrad
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Roland Man Druckmasch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description


  



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Kurzfarbwerk einer Flachdruckmaschine  mit einer an einem Formzylinder angestellten Farbauftragwalze und  einer an den Formzylinder angestellten und zur Glättung der von der  Farbauftragwalze auf den Formzylinder aufgebrachten Druckfarbe vorgesehenen  Glättwalze. 



   Zum Einfärben von Formzylindern in Rollen- oder Bogen-Offsetdruckmaschinen  dienen Farbwerke. Bekannt sind sogenannte "lange" Farbwerke, die  eine Vielzahl von Walzen aufweisen, die entweder in Reihe oder parallel  zueinander angebracht sind. Durch die Vielzahl der Walzen soll eine  gute Verteilung der Druckfarbe auf dem Formzylinder gewährleistet  werden. Durch die Vielzahl der Walzen soll eine Farbschicht definierter  Dicke auf dem Formzylinder erzeugt werden, die auch im Fortdruck  eine hohe Gleichmässigkeit besitzt; systemimmanente Fehler, wie das  Schablonierverhalten, sollen hierdurch abgeschwächt werden. Schablonieren  führt zu Geisterbildern auf dem Bedruckstoff oder zu Farbabfall auf  dem zu druckenden Produkt; es entstehen Dichteunterschiede.

   Versuche,  das mangelhafte Druckergebnis zu verbessern, bestehen darin, Farbreiberwalzen  einzusetzen und den Einsatzzeitpunkt der Verreibung gezielt zu steuern  oder die Anzahl der Farbauftrag- und der Zwischenwalzen zu erhöhen;  ebenso ist es möglich, ihre Anordnung und die Grösse zu verändern.  Es wird versucht, Farbwerksfehler statistisch auszugleichen. Alle  diese Massnahmen reichen jedoch nicht aus, um sämtliche Fehler zu  beseitigen. Vielmehr wird das Farbwerk durch zusätzliche Walzen noch  komplizierter. 



   Ein weiteres Problem besteht in der Füllcharakteristik des Farbwerks;  je mehr Farbauftrag- und Farbübertragwalzen das Farbwerk aufweist,  desto längere Zeit dauert es, bis die Farbauftragwalzen die gewünschte  Farbmenge an den Formzylinder abgeben, so dass viel Makulatur produziert  wird, bis das Farbwerk seinen stationären Zustand erreicht hat. Besonders  gross ist dieses Problem bei geringer Farbabnahme. Aufgrund der Speicherung  von Farbe in dem Farbwerk ist es notwendig, die Zuführung der Farbmenge  zonenweise einzustellen, was durch Farbzonenschrauben erfolgt; wodurch  sich unterschiedlich breite Dosierspalte    zwischen einer Farbkastenwalze  und Farbmessern einstellen lassen.

   Die Ursache der Speicherwirkung  ist darin zu sehen, dass die Farbauftragwalzen an denjenigen Stellen,  an denen durch den Formzylinder weniger Druckfarbe abgenommen wird,  eine dickere Schicht bilden als an den Stellen, an denen der Formzylinder  mehr Farbe aufnimmt. Im stationären Zustand besitzt somit die Farbauftragwalze  an denjenigen Stellen, an denen wenig Druckfarbe abgenommen wird,  eine verhältnismässig dickere Farbschicht als an den anderen Stellen  und gibt entsprechend an den farbannehmenden Stellen auf dem Formzylinder  übermässig viel Farbe an diesen ab. 



   Bei Rollen-Offsetdruckmaschinen für den Zeitungsdruck finden Kurzfarbwerke  Verwendung. Diese Farbwerke weisen eine geringe Anzahl von Walzen  auf. Aufgrund der geringen Anzahl von Spaltstellen für die Farbspaltung  zwischen den Walzen ergibt sich der Nachteil, dass sich die Druckfarbe  nur schlecht mit dem Feuchtmittel emulgieren lässt. Darüber hinaus  wird die Konsistenz der Farbe durch übermässige Rückspaltung von  Farbe in den Farbkasten zerstört. Dies führt oftmals zu einem wolkigen  Bild und einem gestörten Farb- und Wassergleichgewicht. Heutige Kurzfarbwerke  haben auch sehr geringe Möglichkeiten in der Schichtdickenvariation.                                                           



   Bei künftig zu entwickelnden Druckmaschinen werden Eingriffe zur  Qualitätsoptimierung hauptsächlich im digitalen Datensatz vorgenommen  werden, ohne die mechanischen Komponenten innerhalb der Druckmaschine  zu beeinflussen, wie es beispielsweise durch das Stellen von Stellschrauben  oder mittels Hochlaufkurven geschieht. Bei einer derartigen an den  Bilddaten orientierten Druckmaschine werden also die Eingriffe bei  den Daten der Vorstufe oder im Rasterbild-Prozessor (RIP) durchgeführt.  Ein für eine derartige Druckmaschine zu entwickelndes Farbwerk muss  daher kennlinienstabil sein, damit eine Kompensation druckwerksspezifischer  Fehler bei der Bebilderung durch eine Beeinflussung der digitalen  Daten vorgenommen werden kann und die Druckqualität sich auch im  Fortdruck nicht verändert. 



     Aus der DE 3 324 382 C2 ist ein Farbwerk für den direkten oder  den indirekten Flachdruck bekannt. An den Formzylinder ist eine farbabstossende  Glättwalze angestellt. Das Farbwerk ist jedoch kein Kurzfarbwerk,  sondern weist eine Vielzahl von Walzen auf. 



   Aus der DE 4 424 920 A1 und der DE 9 421 322 U1 sind Kurzfarbwerke  für den wasserlosen Offsetdruck bekannt. Es weist zwei Auftragwalzen  auf, die einen kleineren Umfang als der Formzylinder haben. Zum Drucken  werden mit Trennmittel versetzte Druckfarben versetzt. Die Druckplatte  besitzt farbfreundliche und trennmittelfreundliche Stellen. Das Trennmittel  ist farbabstossend und bewirkt, dass die nicht-druckenden Bereiche  der wasserlosen Flachdruckplatte nicht bedruckt werden. In Laufrichtung  wird der Plattenzylinder zuerst durch die trennmittelfreundliche  und dann durch die farbfreundliche Auftragwalze benetzt. Jene gibt  das Trennmittel auf den nicht druckenden Stellen des Plattenzylinders  ab, diese die Farbe an den druckenden Stellen.

   Auf diese Weise soll  gewährleistet werden, dass sowohl die Druckfarbe als auch das Trennmittel  zu der Druckplatte auf dem Formzylinder gelangen. 



   Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Kurzfarbwerk mit einer möglichst  geringen Anzahl von Farbwerkswalzen zu schaffen und gleichzeitig  einen gleichmässigen, homogenen Farbauftrag auf den Formzylinder  zu gewährleisten. 



   Diese Aufgabe wird, wie im Patentanspruch 1 angegeben, gelöst. 



   Eine vorteilhafte Weiterbindung ergibt sich aus den abhängigen Ansprüchen.                                                     



   Das durch die Erfindung geschaffene Kurzfarbwerk weist keine Farbzonen  auf, wodurch es einfach zu bedienen ist; ausserdem wird das Schablonieren  mit einfachen Mitteln vermieden. Auch ein Farbabfall wird mit dem  erfindungsgemässen Kurzfarbwerk über die Länge der Druckform vermieden.  Das Kurzfarbwerk wird in sehr kurzer Zeit gefüllt; die Farbe wird  gleichmässig in der Fläche verteilt. Bei Verwendung eines Feuchtmittels  lässt sich ein stabiles Farb-Wasser-Gleichgewicht    erreichen, obwohl  weniger Walzen eingesetzt werden. Damit wird eine über die Zeit,  die Breite der Druckform und über deren gesamte Fläche stabile und  gleichmässige Einfärbqualität erreicht. Das Farbwerk ist einfach  aufgebaut, die Anzahl der Bedienelemente auf ein Minimum reduziert.  Damit lässt sich die Druckmaschine auch durch ungeschultes Personal  bedienen.

   Einzelne Bauelemente, beispielsweise einzelne Farbwerkswalzen,  lassen sich leicht austauschen. Ebenso ist der Energiebedarf eines  Kurzfarbwerks mit einer geringen Anzahl von Walzen niedriger als  der eines Farbwerks mit einer Vielzahl von Walzen. Das Kurzfarbwerk  eignet sich sowohl für den indirekten als auch den direkten Druck.  Es lässt sich einsetzen bei Druckverfahren, bei denen ein Feuchtmittel  zum Einsatz kommt, und bei Druckverfahren, die wasserlos arbeiten.                                                             



   Gemäss der Erfindung werden vorzugsweise mehr Farbauftragwalzen am  Umfang des Formzylinders als zwischen dem Farbkasten und dem Formzylinder  eingesetzt. Man kann dies als eine "tangentiale" Anordnung der Farbwerkswalzen  bezeichnen, im Unterschied zu einer sogenannten "orthogonalen" Anordnung  der Farbwerkswalzen mit einer Vielzahl von Walzen zwischen dem Farbkasten  und dem Formzylinder, wie sie für die klassischen, langen Farbwerke  charakteristisch ist. 



   Gemäss der Erfindung wird auch bei höheren Farbschichtdicken auf  dem Bedruckstoff ein gleichmässiger und homogener Farbauftrag erzielt.                                                         



   Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen in Ausführungsbeispielen  näher erläutert. Es zeigen: 



   



   Fig. 1 bis 24 Kurzfarbwerke in verschiedenen Ausführungen. 



   



   Ein Kurzfarbwerk (Fig. 1) für eine Offset-Druckmaschine weist eine  Auftragwalze 1 auf, die sich in einem mit Druckfarbe gefüllten Farbkasten  2 dreht und aus diesem Druckfarbe aufnimmt. Die Farbauftragwalze  1 überträgt die Druckfarbe auf einen Formzylinder 3, der mit mindestens  einer Druckform versehen ist. Im Falle des indirekten Drucks wirkt  der Formzylinder 3 mit einem Übertragungszylinder 4    (Gummizylinder)  zusammen. Beim direkten Druck, auf den die nachstehend beschriebenen  Kurzfarbwerke ebenfalls anwendbar sind, entfällt der Übertragungszylinder  4. An den Formzylinder 3 ist zusätzlich eine Glättwalze 5 angestellt.  Sie dient zur Glättung der von der Farbauftragwalze 1 auf den Formzylinder  3 aufgebrachten Druckfarbe. Druckfarbe, die von der Glättwalze 5  nach ihrer Berührung mit dem Formzylinder 3 mitgeführt wird, wird  durch eine Rakel 6 abgerakelt.

   Die Glättwalze 5 hat entweder eine  farbfreundliche oder eine farbabstossende Oberfläche. Wenn die Glättwalze  5 als farbfreundliche Glättwalze ausgebildet ist, glättet sie den  Farbfilm durch die Farbspaltung an der Stelle, an der sie den Formzylinder  3 berührt. Die Glättwalze 5 hat eine Oberfläche, die entweder nur  sehr wenig oder gar keine Farbe aufnimmt. Für den Fall, dass die  Glättwalze ein wenig Farbe aufnimmt, ist eine Rakel vorzusehen. Ohne  Abrakelung würde sich eine stationäre Farbschicht auf der Glättwalze  ausbilden. Bei der Farbspaltung zwischen der Glättwalze 5 und dem  Formzylinder 3 würde auf diesem eine Farbschicht mit pelzförmiger  Struktur entstehen. 



   Die Rakel 6 führt zu einem kontinuierlichen Farbabtransport. Die  abgerakelte Druckfarbe kann vorzugsweise auch wieder dem Farbkasten  2 zugeführt werden. Der kontinuierliche Farbabtransport verhindert  ein Emulgieren der Druckfarbe auf der Glättwalze 5. Die Rakel 6 ist  beispielsweise eine positiv, neutral oder negativ angestellte Rakel.  Falls die Rakel 6 positiv angestellt ist, kann sie auch als auf dem  Farbfilm schwimmende Rakel ausgeführt sein. Der Farbfilm wird dann  durch das Verstreichen geglättet. Auch eine negativ angestellte Rakel  6 kann schwimmend angeordnet sein, wenn sie angefast ist. Zwischen  der Rakel 6 und der Glättwalze 5 wird dann beispielsweise ein Spalt  von 2 bis 5  mu m eingehalten. Die Rakel 6 wird beispielsweise mittels  eines Piezoaktors bezüglich der Oberfläche der Glättwalze 5 so verstellt,  dass dieser Spalt eingestellt wird.

   Wenn die Rakel 6 eine negativ  angestellte Rakel ist, wird sie an die Mantelfläche der Glättwalze  5 unter Druck angestellt, so dass sämtliche Druckfarbe von deren  Mantelfläche entfernt wird. Wenn die Glättwalze 5 eine völlig farbabstossende  Oberfläche hat, kann die Rakel 6 fakultativ eingesetzt werden. Wenn  die Glättwalze 5 hingegen eine Oberfläche hat, die etwas Farbe annimmt,  ist die Rakel 6 in jedem Fall erforderlich. 



     Das in Fig. 2 dargestellte Kurzfarbwerk ist aufgebaut wie das  in Fig. 1 dargestellte Kurzfarbwerk, es weist eine zusätzliche Glättwalze  7 auf, von der die Druckfarbe über eine Rakel 8 abgerakelt wird. 



   Das in Fig. 3 dargestellte Kurzfarbwerk weist drei Glättwalzen 5,  7, 9 auf, von denen die Druckfarbe jeweils über Rakeln 6, 8, 10 abgerakelt  wird. 



   In einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 4) ist das Kurzfarbwerk  nur mit einer einzigen Glättwalze 5 ausgestattet, an der keine Rakel  6 angestellt ist. In diesem Fall weist die Glättwalze 5 eine völlig  farbabstossende Mantelfläche auf. Sie besteht beispielsweise aus  einem Silikongummi, einem Fluorsilikongummi oder aus Polytetrafluorethylen.  Die Glättung des Farbreliefs auf der Druckform auf dem Formzylinder  erfolgt hier durch Druck und Verquetschen. Eine Rückspaltung der  Druckfarbe an der Berührungsstelle zwischen dem Formzylinder 3 und  der Glättwalze 5 wird durch deren farbabstossende Beschichtung vermieden.                                                      



   Fig. 5 und Fig. 6 zeigen Kurzfarbwerke mit einer Mehrzahl von farbabstossenden  Glättwalzen 5, 7 bzw. 5, 7 und 9. 



   In einem anderen Ausführungsbeispiel (Fig. 7) wird die Farbschicht  nicht auf der Farbauftragwalze 1 erzeugt, sondern auf einer vorzugsweise  harten Farb-übertragwalze 11, die beispielsweise eine harte Keramikwalze  mit einer glatten oder rauen Oberfläche ist und die eine Rasterwalze  oder Haschurenwalze sein kann. Die Farbübertragwalze 11 dreht sich  in dem Farbkasten 2 und überträgt die Druckfarbe auf die Farbauftragwalze  1. Um eine Rückführung von Druckfarbe zu vermeiden, die bei der Farbspaltung  zwischen der Farbauftragwalze 1 und dem Formzylinder 3 nicht von  diesem aufgenommen wurde, ist eine Rakel 12 vorhanden, die an die  Farbauftragwalze 1 angestellt ist. 



   In einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 8) hat eine Farbauftragwalze  13 denselben Umfang wie der Formzylinder 3. Dadurch erübrigt sich  in diesem Fall der    Einsatz einer Rakel 12 an der Farbauftragwalze  13. Druckfarbe, die von der Farbauftragwalze 13 wieder zu der Farbübertragwalze  11 zurückgeführt wird und auf der Mantelfläche der Farbauftragwalze  13 verbleibt, trifft sujetgetreu wieder auf der Mantelfläche des  Formzylinders 3 auf die auf diesem angeordneten Druckformen, so dass  keine Geisterbilder entstehen können.

   Eine Aufspeicherung von Druckfarbe  auf der Farbauftragwalze 1 oder 13, auf die die Druckfarbe jeweils  über eine Farbübertragwalze 11 aufgebracht wird, wird also entweder  dadurch vermieden, dass rückgeführte Druckfarbe über eine Rakel 12  abgerakelt wird, oder dadurch, dass die Farbauftragwalze 13 denselben  Umfang hat wie der Formzylinder 3. 



   Das in Fig. 9 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht dem in  Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel, wobei in dem in Fig. 9  dargestellten Kurzfarbwerk wieder die Glättwalzen 5, 7 und 9 vorhanden  sind, wie sie auch in Fig. 3 dargestellt sind. Jede der Glättwalzen  5, 7 und 9 ist vorzugsweise mit einer Rakel 6, 10 ausgestattet. Wenn  die Glättwalze 7 jedoch völlig farbabweisend ist, ist eine Rakel  nicht notwendig. 



   In einem anderen Ausführungsbeispiel (Fig. 10) ist, wie in Fig. 1  dargestellt, eine Farbauftragwalze 1 vorhanden, die sich in einem  Farbkasten 2 dreht; zusätzlich ist eine gleich aufgebaute Farbauftragwalze  14 angeordnet, die sich in einem Farbkasten 15 dreht. In diesem Ausführungsbeispiel  sowie allen anderen Ausführungsbeispielen sind die Farbauftragwalzen  1, 14 beide farbfreundlich. Sofern sich, wie hier und in Fig. 1 bis  6 dargestellt, die Farbauftragwalze 1, 14 jeweils in dem Farbkasten  2 bzw. 15 dreht, ist eine Rückübertragung von bei der Farbspaltung  zwischen dem Formzylinder 3 und der Farbauftragwalze 1 bzw. 14 auf  dieser verbliebenen Druckfarbe nicht möglich, weil die Farbauftragwalze  1, 14 beim Durchlaufen des Farbkastens 2, 15 wieder vollständig mit  einer gleichmässig dicken Farbschicht beaufschlagt wird. 



   Gemäss Fig. 11 und Fig. 12 ist entweder eine einzige farbabstossende  Glättwalze 5 bzw. sind die Glättwalze 5 und eine weitere Glättwalze  7 mit der Rakel 8 vorhanden. Dabei kann die Glättwalze 7 auch farbfreundlich  sein. 



     In einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 13) wird die Druckfarbe  über zwei Farbauftragwalzen 1, 14 auf den Formzylinder 3 übertragen,  wobei die Farbauftragwalzen 1, 14 ihrerseits durch Farbübertragwalzen  16 bzw. 17 eingefärbt werden, die sich in den Farbkästen 2, 15 drehen.  Weil die Farbauftragwalzen 1, 14 nicht denselben Umfang wie der Formzylinder  3 haben, werden die Farbauftragwalzen 1, 14, um das Entstehen von  Geisterbildern auf dem Formzylinder 3 zu vermeiden, jeweils durch  die Rakeln 12, 18 abgerakelt. Dies bedeutet, dass durch die Rakeln  12, 18 sämtliche Farbreste von den Mantelflächen der Farbauftragwalzen  1,14 entfernt werden, so dass diese, wenn sie an der Spaltstelle  mit den Farbübertragwalzen 16, 17 erneut Farbe aufnehmen, auf ihrer  gesamten Mantelfläche eine gleichmässige Farbschichtdicke aufweisen,  wenn sie den Formzylinder 3 berühren.

   Statt sämtliche Druckfarbe  durch die Rakeln 12, 18 zu entfernen, ist es bei geeigneter Einstellung  der Anstellkraft und des Anstellwinkels auch möglich, die Druckfarbe  mittels der Rakeln 12,18 zu verstreichen, um eine gleichmässige Farbschicht  zu erzielen. 



   Eine der Farbauftragwalzen 1, 14 oder beide Farbauftragwalzen 1,  14 lässt bzw. lassen sich durch eine umfangsgrosse Farbauftragwalze  13 (Fig. 14) ersetzen. Zusätzlich ist mindestens eine Glättwalze  5 vorhanden, die, sofern sie keine Rakel aufweist, auf jeden Fall  farbabweisend ist. 



   Es können auch mehrere Glättwalzen, beispielsweise zwei Glättwalzen  5, 7 (Fig. 15) vorhanden sein, wobei an der Glättwalze 7 eine Rakel  8 angeordnet ist. 



   Eine Farbauftragwalze 19 (Fig. 16), die kleiner ist als der Formzylinder  3, und eine Farbauftragwalze 20, die denselben Umfang hat wie der  Formzylinder 3, werden durch eine einzige Farbübertragwalze 21 eingefärbt.  Auf der farbrückführenden Seite der Farbauftragwalze 19 ist eine  Rakel 22 angeordnet, um zu vermeiden, dass bei der nachfolgenden  Einfärbung der Farbauftragwalze 19 durch die Farbübertragwalze 21  die neu aufgenommene Farbschicht noch vorhandenen Resten von Druckfarbe,  die von dem Formzylinder 3 nicht aufgenommen wurden, überlagert wird.                                                          



     Sofern zwei umfangsgrosse Farbauftragwalzen 20, 23 (Fig. 17) vorhanden  sind, ist der Einsatz der Rakel 22 nicht notwendig. Der von den Farbauftragwalzen  20, 23 auf den Formzylinder 3 aufgebrachte Farbfilm kann zusätzlich  durch eine Glättwalze 5 geglättet werden. 



   Sofern zwei Farbauftragwalzen 19, 24 (Fig. 18) vorhanden sind, deren  Umfang kleiner ist als der des Formzylinders 3, müssen diese jeweils  auf der farb-rückführenden Seite durch Rakeln 22 bzw. 25 abge-rakelt  werden. Zusätzlich können Glättwalzen 5, 7 vorhanden sein. Wenigstens  dann, wenn die Glättwalzen 5, 7 nicht völlig farbabstossend sind,  müssen auch diese durch eine Rakel 6 bzw. 8 abgerakelt werden. 



   Anstelle der zwei Farbauftragwalzen 1, 14 (Fig. 10) können auch weitere  Farbauftragwalzen vorhanden sein, beispielsweise eine Farbauftragwalze  26 (Fig. 19), die sich in einem Farbkasten 27 dreht. 



   Auch dann, wenn, wie in Fig. 19 dargestellt, drei Farbauftragwalzen  1, 14, 26 vorhanden sind, können Glättwalzen 5, 7 (Fig. 20) vorgesehen  werden, wobei wenigstens dann, wenn die Glättwalze 5, 7 völlig farbabstossend  ist, eine Rakel 6, 8 vorzusehen ist. 



   Gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 21) ist neben der  Farbauftragwalze 1 eine Farbauftragwalze 28 angeordnet, die ihre  Druckfarbe von einer Farbübertragwalze 29 erhält. Die Farbübertragwalze  29 dreht sich in einem Farbkasten 30 und erhält in diesem direkt  ihre Farbschicht. An der Farbauftragwalze 28 ist eine Rakel 31 angestellt.  Eine umfangsgrosse Farbauftragwalze 32 wird über eine Farbübertragwalze  33 mit Druckfarbe versorgt. Diese dreht sich in einem Farbkasten  34. An dem Formzylinder 3 ist eine Glättwalze 5 angestellt. 



   In einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 22) sind neben der Farbauftragwalze  28 Farbauftragwalzen 35 und 36 an den Formzylinder 3 angestellt.  Die    Farbauftragwalze 35 hat denselben Umfang wie der Formzylinder  3. Da die Farbauftragwalze 36 einen kleineren Umfang als der Formzylinder  3 aufweist, ist es nötig, auf der farbrückführenden Seite eine Rakel  37 anzuordnen. Die Farbauftragwalzen 35, 36 werden gemeinsam durch  eine Farbübertragwalze 38, die sich in einem Farbkasten 39 dreht,  eingefärbt. An den Formzylinder 3 ist eine Glättwalze angestellt.                                                              



   Statt der Farbauftragwalze 28, die mit der Farb-übertragwalze 29  zusammenwirkt, kann auch die Farbauftragwalze 1 (Fig. 23) in Verbindung  mit den Farbauftragwalzen 35, 37 an den Formzylinder 3 angestellt  sein. In diesem Ausführungsbeispiel ist an der Glättwalze 5 eine  Rakel 6 angestellt. 



   Anstelle der umfangsgrossen Farbauftragwalze 35 lässt sich auch eine  kleine Farbauftragwalze 40 (Fig. 24) einsetzen, die ebenso wie die  Farbauftragwalze 36 durch die Farbübertragwalze 38 eingefärbt wird.  An der Farbauftragwalze 40 ist eine Rakel 41 vorgesehen. Als dritte  Farbauftragwalze wird die Farbauftragwalze 28 in Verbindung mit der  Farbübertragwalze 29 eingesetzt. Zusätzlich ist an dem Formzylinder  3 die Glättwalze 5 mit einer Rakel 6 angeordnet. Es versteht sich,  dass sich eine Vielzahl weiterer Kombinationen durch Verknüpfung  der Merkmale von den vorstehend dargestellten Ausführungsbeispielen  oder durch Austausch einzelner Bauelemente durch andere Bauelemente  ergeben kann. 



   Gemäss der Erfindung ist es entscheidend, dass wenigstens dann, wenn  die Farbauftragwalze einen kleineren Umfang als der Formzylinder  3 hat und wenn sich die Farbauftragwalze nicht selbst durch den Farbkasten  dreht, die von dem Formzylinder 3 nicht aufgenommene Druckfarbe auf  der farbrückführenden Seite wieder entfernt wird. Alternativ kann  der Farbauftragwalzendurchmesser dem Durchmesser des Formzylinders  3 entsprechen. Dabei kommt es darauf an, dass der effektive Durchmesser  der Farbauftragwalze dem des Formzylinders entspricht.

   Wenn also  die Farbauftragwalze, was im indirekten Druck für gewöhnlich der  Fall ist, eine weiche, beispielsweise aus einer Gummischicht gebildete  Mantelschicht aufweist, muss die Wulstbildung an der Kontaktstelle  zum Formzylinder 3    berücksichtigt werden, um den effektiven Umfang  und effektiven Durchmesser der Farbauftragwalze zu ermitteln, was  dazu führt, dass durch die Dehnung der Mantelschicht ein grösserer  Umfang der Farbauftragwalze entsteht, als diese tatsächlich hat.  Entsprechend ist der Umfang der Farbauftragwalze von vornherein etwas  kleiner zu wählen als der Umfang des Formzylinders 3, um diese Dehnung  zu berücksichtigen. Alle diese Massnahmen dienen dazu, um zwischen  dem Formzylinder 3 und der Farbauftragwalze stets eine korrekte Abrollung  anzustreben. Mit diesen Massnahmen ist es möglich, ein Farbwerk ohne  Farbzoneneinteilungen zu schaffen. 



   Zusätzlich oder in Verbindung mit diesen Massnahmen werden Glättwalzen  vorgesehen, die entweder auf ihrer Rückseite abgerakelt werden oder  die die Farbe vollständig abstossen. Wenn die Glättwalze bereits  eine farbabstossende Mantelfläche aufweist, ist es nicht notwendig,  eine Rakel vorzusehen. Diese kann positiv, negativ oder neutral an  die entsprechende Walze angestellt sein. Farbabstossende Materialien,  die sich für die Ausbildung der Mantelfläche einer Glättwalze eignen,  sind beispielsweise Silikongummi, Polytetrafluorethylen oder andere  derartig aufgebaute Verbindungen. 



   Die farbabstossende Wirkung einer Glättwalze kann auch dadurch erzielt  werden, dass dieser ein Trennmittel, beispielsweise ein Silikonöl  oder ein Feuchtmittel, zugeführt wird. Falls eine Rakel an der Glättwalze  vorgesehen ist, kann diese entweder neutral, positiv oder negativ  an ihr angestellt sein. Eine positiv an die Glättwalze angestellte  Rakel kann so gegen deren Mantelfläche gedrückt werden, dass ein  fest vorgegebener Spalt, beispielsweise von 2 bis 5  mu m Dicke,  zwischen der Rakel und der Glättwalze entsteht, um eine gleichmässige  Farbschichtdicke auf dem Formzylinder 3 zu erzielen. Eine Rakel kann  aber auch derart fest an die Mantelfläche der Glättwalze angestellt  werden, dass sämtliche Druckfarbe von ihr entfernt wird. Zum Einstellen  der Spaltweite oder zum Andrücken der Rakel an die Glättwalze kann  ein Piezoaktor dienen. 



     Um Makulatur zu reduzieren, um die Druckqualität zu verbessern  und um die Bedienung zu vereinfachen, ist es besonders vorteilhaft,  wenn die Druckfarbe in dem Farbkasten 2, 15, 27, 30, 34, 39 vorkonditioniert  vorliegt. Dies bedeutet, dass bereits in den Farbkasten 2, 15, 27,  30, 34, 39 eine Emulsion aus der Druckfarbe und einem Feuchtmittel  oder ein Trennmittel zugeführt wird, welche ausserhalb des Farbkastens  2, 15, 27, 30, 34, 39 entweder durch einen Rührer oder mittels Ultraschall  mit der Druckfarbe vermengt worden war. Dadurch wird eine Wärmeentwicklung  innerhalb des Farbkastens durch die Emulgierung vermieden. Dabei  sollen die Tröpfchen des Trennmittels oder des Feuchtmittels vorzugsweise  einen Durchmesser von ca. 1  mu m haben. Der Anteil des Trennmittels  oder des Feuchtmittels in der Druckfarbe beträgt beispielsweise zwischen  20 und 30%. 



   Um bei mehreren Farbauftragwalzen, die durch die Farbübertragwalze,  beispielsweise die Farbübertragwalze 21 oder 38, miteinander verbunden  sind, Schablonierfreiheit zu gewährleisten, ist es erforderlich,  dass die Farbauftragwalzen entweder denselben Umfang wie der Formzylinder  3 aufweisen oder dass sie an der farbrückführenden Seite abgerakelt  werden. Im ersten Fall trifft die von dem Formzylinder abgespaltene  Farbe nach einer Umdrehung des Formzylinders wieder auf dieselbe  Stelle der Farbauftragwalze, die an dieser Spaltung beteiligt war.  Infolgedessen kann die Farbauftragwalze auch einen effektiven Durchmesser  haben, der einem beliebigen ganzzahligen Vielfachen des Formzylinderdurchmessers  entspricht.

   Der Weg, den die Druckfarbe von der Spaltstelle zum Formzylinder  auf einer Farbauftragwalze zurücklegt, bis sie wieder auf den Formzylinder  trifft, lässt sich als "primärer Farbweg" bezeichnen. 



   Primäre Farbwege lassen sich also dadurch einstellen, dass der effektive  Durchmesser der Farbauftragwalze oder der Farbauftragwalzen gleich  dem Durchmesser des Formzylinders gesetzt wird. Wenn zwischen der  Farbauftragwalze und dem Formzylinder kein Schlupf vorhanden ist,  d.h., erfolgt der Antrieb rein durch Friktion oder werden die Farbauftragwalzen  mit derselben Drehzahl angetrieben, wie es durch Friktion geschehen  würde, so ist der effektive Durchmesser der vorzugsweise weichen  Farbauftragwalze gleich dem Umfang des    Formzylinders zu wählen.  Der effektive Durchmesser der Farbauftragwalze ist von der Abdruckbreite  zwischen ihr und dem Formzylinder abhängig. Er wird berechnet, indem  man die Drehzahlen des Formzylinders und der Farbauftragwalze misst.

    Das Verhältnis der Drehzahl der Farbauftragwalze zur Drehzahl des  Formzylinders, multipliziert mit dem Durchmesser des Formzylinders,  liefert den effektiven Durchmesser der Farbauftragwalze. 



   In dem Fall, dass zwei Farbauftragwalzen 20, 23 vorhanden sind (vgl.  Fig. 17), könnte jedoch trotzdem ein Schablonieren auftreten, es  sei denn, es würden zusätzliche Rakeln an den Farbauftragwalzen 20,  23 angeordnet. Die von der Spaltung an einer Spaltstelle zwischen  dem Formzylinder und der ersten Farbauftragwalze auf dieser verbliebene  Druckfarbe könnte nämlich auf dem Umweg über die Farbübertragwalze  21 und die zweite Farbauftragwalze zu dem Formzylinder 3 zurückwandern.  Dies ist der "sekundäre Farbweg". Um Schablonierfreiheit zu gewährleisten,  müssen daher alle Farbwege ganzzahlige Vielfache des Formzylinderumfangs  sein.

   Für den primären Farbweg ergibt sich, dass dessen Länge dem  Umfang des Formzylinders 3 entspricht, so dass der primäre Farbweg  dadurch angepasst wird, dass der effektive Durchmesser D der Farbauftragwalze,  beispielsweise der Farbauftragwalze 20 oder 23 in Fig. 17 dem Durchmesser  D des Formzylinders entspricht. Der sekundäre Farbweg entspricht  dem Doppelten des Formzylinderumfangs. 



   Wenn man eine Verbindungslinie zwischen der Rotationsachse des Formzylinders  3 und der Rotationsachse der Farbübertragwalze 21 zieht und ausserdem  eine Verbindung zwischen der Rotationsachse des Formzylinders 3 und  der Rotationsachse der Farbauftragwalze 20 oder zwischen der Rotationsachse  des Formzylinders 3 und der Rotationsachse der Farbauftragwalze 23  zieht, so bilden die beiden zuletzt gezeichneten Verbindungslinien  jeweils einen Winkel  alpha  mit der Verbindungslinie zwischen der  Rotationsachse des Formzylinders 3 und der Rotationsachse der Farbübertragwalze  21.

   Wenn die Verbindungslinien zwischen den Rotationsachsen der Farbauftragwalzen  20, 23 und der Rotationsachse der Farbübertragwalze 21 einen Winkel  2  beta  bilden und wenn die Verbindungslinien zwischen den Rotationsachsen  der Farbauftragwalzen 20, 23 mit der Rotationsachse des Formzylinders  3 mit den Verbindungslinien zwischen den Rotationsachsen der    Farbauftragwalzen  20, 23 mit der Rotationsachse der Farbübertragwalze 21 jeweils einen  Winkel  gamma  bilden, muss für den sekundären Farbweg folgende Formel  erfüllt werden, um Schablonieren zu vermeiden: 



   27 pi *D = (2  pi - gamma )D +  beta d +  alpha D, wobei d  den Durchmesser der Farbübertragwalze 21 bezeichnet. In der Formel  sind alle Winkel in Bogenmass einzusetzen,  pi  bezeichnet die Kreiszahl.                                                      



   Zwischen der Farbübertragwalze 21 und den Farbauftragwalzen 20, 23  darf jeweils Schlupf stattfinden. Dann gilt für den effektiven Durchmesser  d der Farbübertragwalze 21, dass dieser gleich dem Verhältnis der  Drehzahl der Farbübertragwalze 21 zur Drehzahl des Formzylinders  3, multipliziert mit dem Durchmesser des Formzylinders 3, ist. 



   Durch die Erfindung wird ein Kurzfarbwerk geschaffen, bei dem einerseits  durch den Einsatz von Glättwalzen 5, 7 der von mindestens einer Farbauftragwalze  1, 14 auf einen Formzylinder 3 aufgebrachte Farbfilm geglättet wird  und bei dem andererseits dafür gesorgt wird, dass von einer Farbauftragwalze  1, 14 zurückgeführte, nicht von der Druckform auf dem Formzylinder  3 aufgenommene Druckfarbe kein Schablonieren verursacht. Dies geschieht  dadurch, dass die Druckfarbe entweder von der Farbauftragwalze 1,  14 abgerakelt wird oder dass der Durchmesser der Farbauftragwalze  derart gewählt wird, dass er dem Durchmesser des Formzylinders 3  entspricht. Wenn zwei Farbauftragwalzen 20, 23 mit demselben Umfang  wie dem des Formzylinders 3 vorhanden sind, lässt sich auch ein sekundärer  Farbweg anpassen. 



   Die Farbübertragwalze 11, 16, 17, 21, 29, 33, 38 hat entweder eine  glatte oder eine raue Mantelfläche, sie ist beispielsweise eine Rasterwalze  oder weist auf ihrer Mantelfläche Haschuren auf; insbesondere kann  sie auch aus Keramik bestehen. 



     Durch die erfindungsgemässen Massnahmen ist es möglich, verschieden  dicke Farbschichtdicken für gehobene Qualitätsansprüche zu schaffen.  Alle, bei langen Farbwerken bekannten farbwerksspezifischen Fehler  und Nachteile entfallen oder werden durch das Kurzfarbwerk behoben.

Claims (2)

1. Kurzfarbwerk einer Flachdruckmaschine mit einer an einem Formzylinder angestellten Farbauftragwalze und einer an den Formzylinder angestellten und zur Glättung der von der Farbauftragwalze auf den Formzylinder aufgebrachten Druckfarbe vorgesehenen Glättwalze, wobei die Glättwalze mit einer farbannehmenden Oberfläche versehen und an die Glättwalze eine Farbe abrakelnde Rakel angestellt ist.
2. Kurzfarbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbauftragwalze (13, 32) denselben Umfang hat wie der Formzylinder (3).
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