CH694655A5 - Gliederband für Schmuckzwecke. - Google Patents

Gliederband für Schmuckzwecke. Download PDF

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CH694655A5 CH24432000A CH24432000A CH694655A5 CH 694655 A5 CH694655 A5 CH 694655A5 CH 24432000 A CH24432000 A CH 24432000A CH 24432000 A CH24432000 A CH 24432000A CH 694655 A5 CH694655 A5 CH 694655A5
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Annik Weinmann
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A & O Schmuck Und Gestaltung A
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/022Link constructions with links threaded on at least one filamentary core

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Description


  



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gliederband für Schmuckzwecke  und ein Verfahren zu seiner Herstellung, gemäss den Oberbegriffen  der unabhängigen Patentansprüche. 



   Gliederbänder für Schmuckzwecke sind in zahlreichen Varianten bekannt  und werden z.B. als Fingerringe, Armreifen, Halsbänder oder Halsketten  und dergleichen verwendet. Unter einem Gliederband wird in dieser  Schrift ein längliches Gebilde mit einer Vielzahl von Gliedern, welche  beweglich miteinander verbunden sind, verstanden. 



   Bei einer ersten Gruppe von Gliederbändern sind jeweils zwei benachbarte  Glieder über scharnierartige Verbindungen gelenkig miteinander verbunden.  Diese Art der Verbindung von Gliedern gestaltet jedoch den Herstellungsvorgang  eines Gliederbandes arbeits- und zeitintensiv. Sie ist auch nicht  für alle Materialien geeignet. Ausserdem ist ein scharnierartig verbundenes  Gliederband relativ starr. Es lässt insbesondere keine nennenswerte  Längenänderung zu,    weshalb es einen Verschluss braucht, um am  Handgelenk, Hals etc. getragen werden zu können. Ein Verschluss wiederum  beeinträchtigt die Ästhetik des Bandes und bedingt einen grossen  Herstellungsaufwand. 



   Bei einer zweiten Gruppe von Gliederbändern sind die Glieder über  mindestens ein gemeinsames längliches Verbindungselement miteinander  verbunden. Das Verbindungselement kann z.B. als Faser, Faden, Schnur,  Band, Draht etc. ausgebildet sein; die Glieder sind z.B. mit entsprechenden  Durchführungsöffnungen versehen und auf dem Verbindungselement in  der Art einer Perlenkette aufgereiht. Gliederbänder dieser zweiten  Gruppe benötigen nicht unbedingt einen Verschluss, sondern können  über dickere Körperpartien wie Hand, Fuss oder Kopf gestülpt werden,  vorausgesetzt, dass das Verbindungselement gewisse Längenänderungen  zulässt. 



   Bei der zweiten Gruppe von Gliederbändern ist das Verbindungselement  oft elastisch ausgebildet und derart unter Zug vorgespannt, dass  die Glieder durch den Zug gegeneinander gedrückt und kraftschlüssig  zusammengehalten werden. Zu diesem Zweck ist es bekannt, zylindrische  Metall-Schraubenzugfedern oder elastische Fasern als Verbindungs-elemente  zu verwenden. Solche elastische Gliederbänder bieten einen erhöhten  Tragkomfort. Einerseits schmiegen sie sich wegen der Vorspannung  an den Körperteil, den sie umgeben, an und bewegen sich nicht in  Bezug auf den    Körperteil; andererseits dehnen sie sich aus, wenn  der Körperteil bspw. wegen erhöhter Wärme leicht anschwillt. Ferner  benötigen sie keinen Verschluss. 



   Metall-Schraubenfedern haben verschiedene Nachteile. Sie haben einen  relativ grossen Durchmesser, sind relativ schwer und nur sehr beschränkt  dehnbar. Bei einer übermässigen Dehnung kann der Elastizitätsbereich  des Metalls überschritten und die Feder irreversibel überdehnt werden.                                                         



   Diese Nachteile können vermieden werden, indem elastische Bänder  aus Gummi oder einem Kunststoff, bspw. einem Polyurethan, als Verbindungselemente  verwendet werden. Um aus einem solchen Band einen Ring zu formen,  müssen die beiden Enden des Bandes miteinander verbunden werden.  Zur Herstellung einer Verbindung werden die Enden üblicherweise geknüpft,  geklebt und/oder geklemmt. Diese Arten von Verbindungen weisen eine  für Schmuckstücke ungenügende Festigkeit und Dauerhaftigkeit auf.  Wenn ein Ende des Bandes in eine Hülse eingeklemmt oder eingeklebt  wird, kommt es zu einer Überbeanspruchung des Bandes an den Rändern  der Hülse, wo eine Schwachstelle entsteht. Knoten weisen den Nachteil  auf, dass sie sich wieder lösen können. Deshalb wird der Knoten meist  mit Klebstoff fixiert.

   Die Verwendung von Klebstoffen in Schmuckstücken  ist aber nachteilig, weil die Klebstelle einen weniger dehnbaren  Bereich bildet und den ganzen Zug aufnehmen muss. Die Klebstelle  ist zudem    empfindlich auf Nässe und Wärme und unterliegt der Gefahr,  sich aufzulösen. So löst sich beispielsweise Cyanakrylat enthaltender  Klebstoff, wie er üblicherweise zum Kleben von Polyurethan verwendet  wird, in Wasser bei Temperaturen über 60 DEG C auf. Ausserdem geben  viele Klebstoffe chemische Dämpfe ab, welche die Schmuckstückmaterialien  und/oder die Haut des Schmuckstückträgers angreifen können. 



   Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Gliederband für Schmuckzwecke  zu schaffen und ein Verfahren zu seiner Herstellung anzugeben, welche  die obigen Nachteile nicht aufweisen. Die Aufgabe wird gelöst durch  das Gliederband und das Herstellungsverfahren, wie sie in den unabhängigen  Patentansprüchen definiert sind. 



   Das erfindungsgemässe Gliederband für Schmuckzwecke beinhaltet eine  Vielzahl von Gliedern, welche durch ein längliches, gummielastisches,  ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement kraftschlüssig miteinander  verbunden sind. Die Glieder sind derart angeordnet, dass sie das  Verbindungselement mit einer Zugkraft vorspannen. Das Verbindungselement  bildet einen Endlosring, dessen Materialbeschaffenheit entlang seines  Umfangs im Wesentlichen homogen ist. 



   Unter dem Begriff "Endlosring" wird in dieser Schrift eine geometrische  Form verstanden welche derart geschlossen ist,    dass sie kein erkennbares  Ende aufweist. Ein Ring, der durch Verknüpfen zweier Enden eines  länglichen Bandes entstanden ist, fällt nicht unter diesen Begriff,  weil im Bereich des Knotens die Enden erkennbar sind. Durch die Endlosigkeit  und die Homogenität des erfindungsgemässen Verbindungselementes werden  Schwachstellen vermieden, wie sie z.B. im Bereich von Knoten, Klebstellen  oder Klemmhülsen auftreten. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Gliederbandes  weist das Verbindungselement mindestens eine Schweissstelle auf.  In einer anderen Ausführungsform kann das Verbindungselement einstückig,  ohne erkennbare Verbindungsstelle ausgebildet sein. 



   Das Verbindungselement besteht vorzugsweise aus einem thermoplastischen  Elastomer, bspw. einem Polyurethan-Elastomer. Dieses Material ist  ohne Beeinträchtigung seiner gummielastischen Eigenschaften stark  dehnbar und lässt relative Längenänderungen von typischerweise 500-600%  zu. Ausserdem weist es eine hohe Resistenz gegen Abrieb auf. Besonders  die letztgenannte Eigenschaft macht es für Schmuckanwendungen attraktiv,  wo es ja mit den harten, scharfkantigen Gliedern in intensivem Reibkontakt  ist. Verbindungselemente aus Polyurethan-Elastomeren sind daher auch  für hochwertige Schmuckstücke verwendbar, weil sie auch für schwere  Materialien wie Edelmetalle geeignet sind,    langlebig sind und  eine hohe Resistenz gegen Abrieb und Reissen gewährleisten. 



   Das Verbindungselement ist z.B. als im Wesentlichen kreiszylindrisches  Band ausgebildet. Das Erfindungsgemässe Gliederband kann ein einziges  oder auch mehrere, bspw. parallel zueinander verlaufende Verbindungselemente  aufweisen. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform stossen beim erfindungsgemässem  Gliederband die Glieder mit ihren Rändern aneinander, und die Ränder  benachbarter Glieder weisen Anlageabschnitte für einen gegen die  Zugkraft lösbaren Formschluss der Glieder auf, wodurch ein Glied  in seiner Relativlage zu einem benachbarten Glied veränderbar ist,  so dass das Aussehen des Gliederbands veränderlich ist. So ist z.B.  beidseitig tragbarer Schmuck realisierbar. 



   Zwei aneinander stossende Anlageabschnitte zweier benachbarter Glieder  des erfindungsgemässen Gliederbandes können komplementäre Formgebungen  aufweisen. Das Gliederband kann aus mindestens zwei formlich und/oder  farblich unterschiedlichen Gliedertypen bestehen, welche alternierend  hintereinander aufgereiht sind. Es kann selbst einen Endlosring bilden  oder ein Band mit zwei Enden, welches bspw. mit einem Verschluss  verschliessbar ist. 



     Im erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung eines Gliederbandes  werden eine Vielzahl von Gliedern durch ein längliches, zwei Enden  aufweisendes, gummielastisches, ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement  kraftschlüssig miteinander verbunden, wobei das Verbindungselement  mit einer ersten Zugkraft vorgespannt wird, welche grösser ist als  die zweite Zugkraft, welche sich nach der Herstellung im Verbindungselement  einstellen wird. Das Verbindungselement wird durch Verschweissen  seiner beiden Enden zu einem Endlosring geformt. Ein nach diesem  Verfahren hergestelltes Gliederband beinhaltet also ein Verbindungselement  mit mindestens einer Schweissstelle.

   Alternativ dazu können auch  - bspw. durch Extrudieren, Spritzgiessen, Schneiden oder Stanzen  - endlos hergestellte Ringe verwendet und die Glieder - bspw. mittels  formschlüssiger Verbindungen - darauf befestigt werden. 



   Vorzugsweise werden die beiden Enden des Verbindungselementes durch  Schmelzschweissen miteinander verschweisst. Dabei kommt z.B. das  Spiegelschweissverfahren zur Anwendung: Eine plane Metalloberfläche  wird auf eine dem Material des Verbindungselementes angepasste Temperatur  (z.B. ca. 100-150 DEG C) erwärmt, die beiden sauber geschnittenen  Endflächen des Verbindungselementes werden durch Kontaktierung mit  der Metalloberfläche angeschmolzen und, ohne den Kontakt mit der  Metall-oberfläche zu unterbrechen, miteinander verbunden. Nach Herstellung  der    Schweissverbindung werden die Enden von der Metalloberfläche  entfernt. Ein möglicherweise an der Verbindungsstelle entstandener  Wulst kann nachträglich, bspw. durch Abschneiden oder Abschleifen,  entfernt werden. 



   Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen detailliert  erläutert. Dabei zeigen:      Fig. 1 eine perspektivische Ansicht  einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes,     Fig. 2 eine teilweise offengelegte Draufsicht auf ein erfindungsgemässes  Gliederband der Art von Fig. 1,     Fig. 3 einen Querschnitt durch  ein Glied des Gliederbandes von Fig. 2,     Fig. 4 eine teilweise  offengelegte Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen  Gliederbandes,     Fig. 5 (a) eine Draufsicht und (b) eine Seitenansicht  auf eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes,     Fig. 6 (a) eine Draufsicht und (b) eine Seitenansicht auf eine  vierte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes,     Fig.

   7 eine perspektivische Ansicht einer fünften Ausführungsform  eines erfindungsgemässen Gliederbandes,       Fig. 8 eine Draufsicht  auf das Gliederband von Fig. 7,     Fig. 9 eine Seitenansicht des  Gliederbandes von Fig. 7 und     Fig. 10 eine Draufsicht auf eine  sechste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes.                                                              



   Eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes  1 ist in Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Das  Gliederband 1 hat die Form eines Rings und kann bspw. als Armband  um das Handgelenk oder als Fingerring getragen werden. Es beinhaltet  eine Vielzahl von Gliedern 2.1, 2.2,..., welche in zwei Typen unterteilbar  sind: einerseits stabförmige Glieder 2.1, 2.3,... und andererseits  plattenförmige Glieder 2.2, 2.4,... Die beiden Gliedertypen sind  alternierend hintereinander aufgereiht. Die Glieder 2.1, 2.2,...  stossen mit ihren Rändern aneinander, und die Ränder benachbarter  Glieder weisen Anlageabschnitte 21.11, 21.12, 21.21, 21.22,... für  einen gegen eine Zugkraft lösbaren Formschluss der Glieder 2.1, 2.2,...  auf.

   Zwei aneinander stossende Anlageabschnitte 21.12, 21.21 zweier  benachbarter Glieder 2.1, 2.2 weisen komplementäre Formgebungen auf;  d.h. in diesem Ausführungsbeispiel, dass die Anlageabschnitte 21.21,  21.22,... der plattenförmigen Glieder 2.2, 2.4,... konkav sind, derart,  dass sie die konvexen stabförmigen Glieder 2.1, 2.3,... formschlüssig  aufnehmen. 



     Fig. 2 zeigt eine teilweise offengelegte Draufsicht auf ein erfindungsgemässes  Gliederband 1, welches von derselben Art ist wie dasjenige von Fig.  1. Wie daraus ersichtlich, weist jedes Glied 2.1, 2.2,... eine Durchgangsöffnung  22.1, 22.2,... auf. In den Durchgangsöffnungen 22.1, 22.2,... ist  ein längliches, gummielastisches, aus einem Elastomer bestehendes  Verbindungselement 3 angeordnet, welches die Glieder 2.1, 2.2,...  kraftschlüssig miteinander verbindet. Das Verbindungselement 3 ist  mit einer Zugkraft F vorgespannt, d. h. auf jedes Längenelement 30  des Verbindungselementes 3 wirken zwei im Wesentlichen entgegengesetzte  Kräfte F bzw. -F. Das Verbindungselement 3 ist bspw. ein Polyurethanband,  bildet einen homogenen Endlosring mit kreisrundem Querschnitt (vgl.  Fig. 3) und weist eine Schweissstelle 31 auf.

   Zur Herstellung des  Gliederbandes 1 werden die Glieder 2.1, 2.2,... auf das mit einer  Zugkraft vorgespannte Polyurethanband 3 aufgereiht, und die beiden  Enden des Polyurethanbandes 3 werden miteinander verschweisst, so  dass das Polyurethanband 3 zu einem homogenen Endlosring geformt  wird. 



   In der Ausführungsform von Fig. 2 kann jeweils ein Glied 2.1 einzeln  um den ihn durchdringenden Abschnitt des Polyurethanbandes 3 um 180  DEG  gedreht werden. Wenn also bspw. die Vorderseiten der plattenförmigen  Glieder 2.2, 2.4,... eine andere Farbe aufweisen als ihre Rückseiten,  so ist das    Aussehen des Gliederbandes 1 durch Drehen dieser Glieder  2.2, 2.4,... veränderlich. 



   Ein stabförmiges Glied 2.5 mit seiner Durchgangsöffnung 22.5 und  dem darin angebrachten Polyurethanband 3 ist in Fig. 3 im Querschnitt  dargestellt. 



   Fig. 4 zeigt eine teilweise offengelegte Draufsicht auf eine zweite  Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes 1. Hier sind  die Glieder 2.1, 2.2,... im Wesentlichen identisch und bspw. als  Kugeln oder andere dreidimensionale Körper aus Glas, Metall, Kunststoff,  einem Halbedelstein, Bernstein oder dergleichen ausgebildet. 



   Fig. 5 zeigt (a) eine Draufsicht und (b) eine Seitenansicht auf eine  dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes 1 mit  rechteckigen, geometrisch identischen Gliedern 2.1, 2.2,..., 2.7  Dieses Gliederband bildet keinen Ring, sondern ein längliches Band  mit zwei Enden 10.1, 10.2. An den Enden 10.1, 10.2 sind Verschlussmittel  4.1, 4.2 angebracht, mittels welcher das Gliederband 1 zu einem Ring  geschlossen werden kann. (Verschlüsse für derartige Bänder sind in  einer grossen Vielzahl von Ausführungsformen bekannt und brauchen  hier deshalb nicht näher erläutert zu werden.) Das (in Fig. 5 gestrichelt  dargestellte, weil nicht sichtbare) Verbindungselement 3 hingegen  hat auch in diesem Ausführungsbeispiel die Form eines Endlosrings.

    Es verläuft    in den Mittengliedern 2.2, 2.3,..., 2.6 durch je zwei  gerade Durchgangsöffnungen und in den Endgliedern 2.1, 2.7 durch  je eine U-förmige Durchgangsöffnung. Ein solches Gliederband 1 kann  z.B. als Armband zu Schmuckzwecken dienen, aber auch als Uhrenarmband.  Im letzteren Fall weist nur ein Ende des Gliederbandes Verschlussmittel  auf, während das andere Ende mit (an sich bekannten) Mitteln zur  Befestigung eines Uhrengehäuses ausgestattet ist; ein entsprechendes  zweites Halbband ist auf der anderen Seite des Uhrengehäuses befestigt.  Alternativ zu dieser Variante mit zwei Halbbändern kann auch nur  ein einziges Gliederband verwendet werden, auf welchem ein Uhrengehäuse  befestigt ist. 



   In Fig. 6 ist eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemässen  Gliederbandes 1 (a) in einer Draufsicht und (b) in einer Seitenansicht  dargestellt. Dieses längliche Gliederband 1 ist von ähnlicher Art  wie dasjenige von Fig. 5. Die Glieder 2.1, 2.2,... sind hier in zwei  Typen unterteilbar, welche alternierend aneinander gereiht sind:  einerseits trapezförmige Glieder 2.1, 2.3,... und andererseits stabförmige,  kreiszylindrische Glieder 2.2, 2.4,... 



   Die Fig. 7-9 zeigen in verschiedenen Ansichten eine fünfte Ausführungsform  des erfindungsgemässen Gliederbandes 1, welches vorzugsweise als  Fingerring verwendet werden kann. Es ist aus mehreren Gliedern 2.1,  2.2,...,2.6 in Form von    Ringabschnitten zusammengesetzt, welche  durch zwei (in Fig. 8 und 9 gestrichelt dargestellte, weil nicht  sichtbare) parallel zueinander verlaufende Verbindungselemente 3.1,  3.2 in Form von Endlosringen verbunden sind. Wie in den Ausführungsformen  der Fig. 1-3 sowie 5 und 6 weisen auch hier zwei aneinander stossende  Anlageabschnitte 21.12, 21.21 zweier benachbarter Glieder 2.1, 2.2  komplementäre Formgebungen auf. 



   Eine sechste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes  1 ist in Fig. 10 in einer Draufsicht dargestellt. Die Glieder 2.1,  2.2,... sind als geometrisch identische Trapeze ausgebildet, welche  derart gestaltet sind, dass sie, wenn ihre Seitenkanten 21.11, 21.12,  21.21, 21.22,... aneinander stossen, zusammen einen Ring bilden.  Die Glieder 2.1, 2.2,... sind durch zwei (in Fig. 10 gestrichelt  dargestellte, weil nicht sichtbare) Verbindungselemente 3.1, 3.2,  bspw. Polyurethanbänder, welche im Wesentlichen die Form von konzentrischen  Endlosringen aufweisen, miteinander verbunden. 



   Selbstverständlich ist der Fachmann in der Lage, bei Kenntnis der  Erfindung weitere Ausführungsformen von erfindungsgemässen Gliederbändern  herzuleiten.

Claims (13)

1. Gliederband (1) für Schmuckzwecke, beinhaltend eine Vielzahl von Gliedern (2.1, 2.2,...), welche durch ein längliches, gummielastisches, ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement (3) kraftschlüssig miteinander verbunden sind, wobei die Glieder (2.1, 2.2,...) derart angeordnet sind, dass sie das Verbindungselement (3) mit einer Zugkraft (F) vorspannen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) einen Endlosring bildet, dessen Materialbeschaffenheit entlang seines Umfangs im Wesentlichen homogen ist.
2. Gliederband (1) nach Anspruch 1, wobei das Verbindungselement (3) mindestens eine Schweissstelle (31) aufweist.
3. Gliederband (1) nach Anspruch 1, wobei das Verbindungselement (3) einstückig, ohne erkennbare Verbindungsstelle ausgebildet ist.
4.
Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbindungselement (3) ein thermoplastisches Elastomer, insbesondere ein Polyurethan-Elastomer, enthält.
5. Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbindungselement (3) als im Wesentlichen kreiszylindrisches Band ausgebildet ist.
6. Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei jedes Glied (2.1, 2.2,...) eine Durchführungsöffnung (22.1, 22.2,...) aufweist, durch welche das Verbindungselement (3) durchgeführt ist.
7.
Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Glieder (2.1, 2.2,...) mit ihren Rändern aneinander stossen und die Ränder benachbarter Glieder Anlageabschnitte (21.11, 21.12, 21.21, 21.22,...) für einen gegen die Zugkraft lösbaren Formschluss der Glieder aufweisen, wodurch ein Glied (2.1) in seiner Relativlage zu einem benachbarten Glied (2.2) veränderbar ist, so dass das Aussehen des Gliederbandes (1) veränderlich ist.
8. Gliederband (1) nach Anspruch 7, wobei zwei aneinander stossende Anlageabschnitte (21.12, 21.21) zweier benachbarter Glieder (2.1, 2.2) komplementäre Formgebungen aufweisen.
9. Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bestehend aus mindestens zwei formlich und/oder farblich unterschiedlichen Gliedertypen (2.1, 2.3,...; 2.2, 2.4,...), welche alternierend hintereinander aufgereiht sind.
10.
Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gliederband (1) selbst einen Ring bildet.
11. Verfahren zur Herstellung eines Gliederbandes (1) nach Anspruch 2, bei welchem eine Vielzahl von Gliedern (2.1, 2.2,...) durch ein längliches, zwei Enden aufweisendes, gummielastisches, ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement (3) kraftschlüssig miteinander verbunden werden, wobei das Verbindungselement (3) mit einer Zugkraft vorgespannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) durch Verschweissen (31) seiner beiden Enden zu einem Endlosring geformt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die beiden Enden des Verbindungselementes (3) durch Schmelzschweissen miteinander verschweisst (31) werden.
13.
Verfahren nach Anspruch 12, wobei eine plane Metalloberfläche erwärmt wird und die beiden Enden des Verbindungselementes (3) durch Kontaktierung mit der Metalloberfläche angeschmolzen sowie, ohne den Kontakt mit der Metalloberfläche zu unterbrechen, zwecks Verschweissung (31) miteinander verbunden werden.
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