CH694655A5 - Gliederband für Schmuckzwecke. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gliederband für Schmuckzwecke und ein Verfahren zu seiner Herstellung, gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.
Gliederbänder für Schmuckzwecke sind in zahlreichen Varianten bekannt und werden z.B. als Fingerringe, Armreifen, Halsbänder oder Halsketten und dergleichen verwendet. Unter einem Gliederband wird in dieser Schrift ein längliches Gebilde mit einer Vielzahl von Gliedern, welche beweglich miteinander verbunden sind, verstanden.
Bei einer ersten Gruppe von Gliederbändern sind jeweils zwei benachbarte Glieder über scharnierartige Verbindungen gelenkig miteinander verbunden. Diese Art der Verbindung von Gliedern gestaltet jedoch den Herstellungsvorgang eines Gliederbandes arbeits- und zeitintensiv. Sie ist auch nicht für alle Materialien geeignet. Ausserdem ist ein scharnierartig verbundenes Gliederband relativ starr. Es lässt insbesondere keine nennenswerte Längenänderung zu, weshalb es einen Verschluss braucht, um am Handgelenk, Hals etc. getragen werden zu können. Ein Verschluss wiederum beeinträchtigt die Ästhetik des Bandes und bedingt einen grossen Herstellungsaufwand.
Bei einer zweiten Gruppe von Gliederbändern sind die Glieder über mindestens ein gemeinsames längliches Verbindungselement miteinander verbunden. Das Verbindungselement kann z.B. als Faser, Faden, Schnur, Band, Draht etc. ausgebildet sein; die Glieder sind z.B. mit entsprechenden Durchführungsöffnungen versehen und auf dem Verbindungselement in der Art einer Perlenkette aufgereiht. Gliederbänder dieser zweiten Gruppe benötigen nicht unbedingt einen Verschluss, sondern können über dickere Körperpartien wie Hand, Fuss oder Kopf gestülpt werden, vorausgesetzt, dass das Verbindungselement gewisse Längenänderungen zulässt.
Bei der zweiten Gruppe von Gliederbändern ist das Verbindungselement oft elastisch ausgebildet und derart unter Zug vorgespannt, dass die Glieder durch den Zug gegeneinander gedrückt und kraftschlüssig zusammengehalten werden. Zu diesem Zweck ist es bekannt, zylindrische Metall-Schraubenzugfedern oder elastische Fasern als Verbindungs-elemente zu verwenden. Solche elastische Gliederbänder bieten einen erhöhten Tragkomfort. Einerseits schmiegen sie sich wegen der Vorspannung an den Körperteil, den sie umgeben, an und bewegen sich nicht in Bezug auf den Körperteil; andererseits dehnen sie sich aus, wenn der Körperteil bspw. wegen erhöhter Wärme leicht anschwillt. Ferner benötigen sie keinen Verschluss.
Metall-Schraubenfedern haben verschiedene Nachteile. Sie haben einen relativ grossen Durchmesser, sind relativ schwer und nur sehr beschränkt dehnbar. Bei einer übermässigen Dehnung kann der Elastizitätsbereich des Metalls überschritten und die Feder irreversibel überdehnt werden.
Diese Nachteile können vermieden werden, indem elastische Bänder aus Gummi oder einem Kunststoff, bspw. einem Polyurethan, als Verbindungselemente verwendet werden. Um aus einem solchen Band einen Ring zu formen, müssen die beiden Enden des Bandes miteinander verbunden werden. Zur Herstellung einer Verbindung werden die Enden üblicherweise geknüpft, geklebt und/oder geklemmt. Diese Arten von Verbindungen weisen eine für Schmuckstücke ungenügende Festigkeit und Dauerhaftigkeit auf. Wenn ein Ende des Bandes in eine Hülse eingeklemmt oder eingeklebt wird, kommt es zu einer Überbeanspruchung des Bandes an den Rändern der Hülse, wo eine Schwachstelle entsteht. Knoten weisen den Nachteil auf, dass sie sich wieder lösen können. Deshalb wird der Knoten meist mit Klebstoff fixiert.
Die Verwendung von Klebstoffen in Schmuckstücken ist aber nachteilig, weil die Klebstelle einen weniger dehnbaren Bereich bildet und den ganzen Zug aufnehmen muss. Die Klebstelle ist zudem empfindlich auf Nässe und Wärme und unterliegt der Gefahr, sich aufzulösen. So löst sich beispielsweise Cyanakrylat enthaltender Klebstoff, wie er üblicherweise zum Kleben von Polyurethan verwendet wird, in Wasser bei Temperaturen über 60 DEG C auf. Ausserdem geben viele Klebstoffe chemische Dämpfe ab, welche die Schmuckstückmaterialien und/oder die Haut des Schmuckstückträgers angreifen können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Gliederband für Schmuckzwecke zu schaffen und ein Verfahren zu seiner Herstellung anzugeben, welche die obigen Nachteile nicht aufweisen. Die Aufgabe wird gelöst durch das Gliederband und das Herstellungsverfahren, wie sie in den unabhängigen Patentansprüchen definiert sind.
Das erfindungsgemässe Gliederband für Schmuckzwecke beinhaltet eine Vielzahl von Gliedern, welche durch ein längliches, gummielastisches, ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Die Glieder sind derart angeordnet, dass sie das Verbindungselement mit einer Zugkraft vorspannen. Das Verbindungselement bildet einen Endlosring, dessen Materialbeschaffenheit entlang seines Umfangs im Wesentlichen homogen ist.
Unter dem Begriff "Endlosring" wird in dieser Schrift eine geometrische Form verstanden welche derart geschlossen ist, dass sie kein erkennbares Ende aufweist. Ein Ring, der durch Verknüpfen zweier Enden eines länglichen Bandes entstanden ist, fällt nicht unter diesen Begriff, weil im Bereich des Knotens die Enden erkennbar sind. Durch die Endlosigkeit und die Homogenität des erfindungsgemässen Verbindungselementes werden Schwachstellen vermieden, wie sie z.B. im Bereich von Knoten, Klebstellen oder Klemmhülsen auftreten.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Gliederbandes weist das Verbindungselement mindestens eine Schweissstelle auf. In einer anderen Ausführungsform kann das Verbindungselement einstückig, ohne erkennbare Verbindungsstelle ausgebildet sein.
Das Verbindungselement besteht vorzugsweise aus einem thermoplastischen Elastomer, bspw. einem Polyurethan-Elastomer. Dieses Material ist ohne Beeinträchtigung seiner gummielastischen Eigenschaften stark dehnbar und lässt relative Längenänderungen von typischerweise 500-600% zu. Ausserdem weist es eine hohe Resistenz gegen Abrieb auf. Besonders die letztgenannte Eigenschaft macht es für Schmuckanwendungen attraktiv, wo es ja mit den harten, scharfkantigen Gliedern in intensivem Reibkontakt ist. Verbindungselemente aus Polyurethan-Elastomeren sind daher auch für hochwertige Schmuckstücke verwendbar, weil sie auch für schwere Materialien wie Edelmetalle geeignet sind, langlebig sind und eine hohe Resistenz gegen Abrieb und Reissen gewährleisten.
Das Verbindungselement ist z.B. als im Wesentlichen kreiszylindrisches Band ausgebildet. Das Erfindungsgemässe Gliederband kann ein einziges oder auch mehrere, bspw. parallel zueinander verlaufende Verbindungselemente aufweisen.
In einer bevorzugten Ausführungsform stossen beim erfindungsgemässem Gliederband die Glieder mit ihren Rändern aneinander, und die Ränder benachbarter Glieder weisen Anlageabschnitte für einen gegen die Zugkraft lösbaren Formschluss der Glieder auf, wodurch ein Glied in seiner Relativlage zu einem benachbarten Glied veränderbar ist, so dass das Aussehen des Gliederbands veränderlich ist. So ist z.B. beidseitig tragbarer Schmuck realisierbar.
Zwei aneinander stossende Anlageabschnitte zweier benachbarter Glieder des erfindungsgemässen Gliederbandes können komplementäre Formgebungen aufweisen. Das Gliederband kann aus mindestens zwei formlich und/oder farblich unterschiedlichen Gliedertypen bestehen, welche alternierend hintereinander aufgereiht sind. Es kann selbst einen Endlosring bilden oder ein Band mit zwei Enden, welches bspw. mit einem Verschluss verschliessbar ist.
Im erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung eines Gliederbandes werden eine Vielzahl von Gliedern durch ein längliches, zwei Enden aufweisendes, gummielastisches, ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement kraftschlüssig miteinander verbunden, wobei das Verbindungselement mit einer ersten Zugkraft vorgespannt wird, welche grösser ist als die zweite Zugkraft, welche sich nach der Herstellung im Verbindungselement einstellen wird. Das Verbindungselement wird durch Verschweissen seiner beiden Enden zu einem Endlosring geformt. Ein nach diesem Verfahren hergestelltes Gliederband beinhaltet also ein Verbindungselement mit mindestens einer Schweissstelle.
Alternativ dazu können auch - bspw. durch Extrudieren, Spritzgiessen, Schneiden oder Stanzen - endlos hergestellte Ringe verwendet und die Glieder - bspw. mittels formschlüssiger Verbindungen - darauf befestigt werden.
Vorzugsweise werden die beiden Enden des Verbindungselementes durch Schmelzschweissen miteinander verschweisst. Dabei kommt z.B. das Spiegelschweissverfahren zur Anwendung: Eine plane Metalloberfläche wird auf eine dem Material des Verbindungselementes angepasste Temperatur (z.B. ca. 100-150 DEG C) erwärmt, die beiden sauber geschnittenen Endflächen des Verbindungselementes werden durch Kontaktierung mit der Metalloberfläche angeschmolzen und, ohne den Kontakt mit der Metall-oberfläche zu unterbrechen, miteinander verbunden. Nach Herstellung der Schweissverbindung werden die Enden von der Metalloberfläche entfernt. Ein möglicherweise an der Verbindungsstelle entstandener Wulst kann nachträglich, bspw. durch Abschneiden oder Abschleifen, entfernt werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen detailliert erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes, Fig. 2 eine teilweise offengelegte Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Gliederband der Art von Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Glied des Gliederbandes von Fig. 2, Fig. 4 eine teilweise offengelegte Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes, Fig. 5 (a) eine Draufsicht und (b) eine Seitenansicht auf eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes, Fig. 6 (a) eine Draufsicht und (b) eine Seitenansicht auf eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes, Fig.
7 eine perspektivische Ansicht einer fünften Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes, Fig. 8 eine Draufsicht auf das Gliederband von Fig. 7, Fig. 9 eine Seitenansicht des Gliederbandes von Fig. 7 und Fig. 10 eine Draufsicht auf eine sechste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes.
Eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes 1 ist in Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Das Gliederband 1 hat die Form eines Rings und kann bspw. als Armband um das Handgelenk oder als Fingerring getragen werden. Es beinhaltet eine Vielzahl von Gliedern 2.1, 2.2,..., welche in zwei Typen unterteilbar sind: einerseits stabförmige Glieder 2.1, 2.3,... und andererseits plattenförmige Glieder 2.2, 2.4,... Die beiden Gliedertypen sind alternierend hintereinander aufgereiht. Die Glieder 2.1, 2.2,... stossen mit ihren Rändern aneinander, und die Ränder benachbarter Glieder weisen Anlageabschnitte 21.11, 21.12, 21.21, 21.22,... für einen gegen eine Zugkraft lösbaren Formschluss der Glieder 2.1, 2.2,... auf.
Zwei aneinander stossende Anlageabschnitte 21.12, 21.21 zweier benachbarter Glieder 2.1, 2.2 weisen komplementäre Formgebungen auf; d.h. in diesem Ausführungsbeispiel, dass die Anlageabschnitte 21.21, 21.22,... der plattenförmigen Glieder 2.2, 2.4,... konkav sind, derart, dass sie die konvexen stabförmigen Glieder 2.1, 2.3,... formschlüssig aufnehmen.
Fig. 2 zeigt eine teilweise offengelegte Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Gliederband 1, welches von derselben Art ist wie dasjenige von Fig. 1. Wie daraus ersichtlich, weist jedes Glied 2.1, 2.2,... eine Durchgangsöffnung 22.1, 22.2,... auf. In den Durchgangsöffnungen 22.1, 22.2,... ist ein längliches, gummielastisches, aus einem Elastomer bestehendes Verbindungselement 3 angeordnet, welches die Glieder 2.1, 2.2,... kraftschlüssig miteinander verbindet. Das Verbindungselement 3 ist mit einer Zugkraft F vorgespannt, d. h. auf jedes Längenelement 30 des Verbindungselementes 3 wirken zwei im Wesentlichen entgegengesetzte Kräfte F bzw. -F. Das Verbindungselement 3 ist bspw. ein Polyurethanband, bildet einen homogenen Endlosring mit kreisrundem Querschnitt (vgl. Fig. 3) und weist eine Schweissstelle 31 auf.
Zur Herstellung des Gliederbandes 1 werden die Glieder 2.1, 2.2,... auf das mit einer Zugkraft vorgespannte Polyurethanband 3 aufgereiht, und die beiden Enden des Polyurethanbandes 3 werden miteinander verschweisst, so dass das Polyurethanband 3 zu einem homogenen Endlosring geformt wird.
In der Ausführungsform von Fig. 2 kann jeweils ein Glied 2.1 einzeln um den ihn durchdringenden Abschnitt des Polyurethanbandes 3 um 180 DEG gedreht werden. Wenn also bspw. die Vorderseiten der plattenförmigen Glieder 2.2, 2.4,... eine andere Farbe aufweisen als ihre Rückseiten, so ist das Aussehen des Gliederbandes 1 durch Drehen dieser Glieder 2.2, 2.4,... veränderlich.
Ein stabförmiges Glied 2.5 mit seiner Durchgangsöffnung 22.5 und dem darin angebrachten Polyurethanband 3 ist in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine teilweise offengelegte Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes 1. Hier sind die Glieder 2.1, 2.2,... im Wesentlichen identisch und bspw. als Kugeln oder andere dreidimensionale Körper aus Glas, Metall, Kunststoff, einem Halbedelstein, Bernstein oder dergleichen ausgebildet.
Fig. 5 zeigt (a) eine Draufsicht und (b) eine Seitenansicht auf eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes 1 mit rechteckigen, geometrisch identischen Gliedern 2.1, 2.2,..., 2.7 Dieses Gliederband bildet keinen Ring, sondern ein längliches Band mit zwei Enden 10.1, 10.2. An den Enden 10.1, 10.2 sind Verschlussmittel 4.1, 4.2 angebracht, mittels welcher das Gliederband 1 zu einem Ring geschlossen werden kann. (Verschlüsse für derartige Bänder sind in einer grossen Vielzahl von Ausführungsformen bekannt und brauchen hier deshalb nicht näher erläutert zu werden.) Das (in Fig. 5 gestrichelt dargestellte, weil nicht sichtbare) Verbindungselement 3 hingegen hat auch in diesem Ausführungsbeispiel die Form eines Endlosrings.
Es verläuft in den Mittengliedern 2.2, 2.3,..., 2.6 durch je zwei gerade Durchgangsöffnungen und in den Endgliedern 2.1, 2.7 durch je eine U-förmige Durchgangsöffnung. Ein solches Gliederband 1 kann z.B. als Armband zu Schmuckzwecken dienen, aber auch als Uhrenarmband. Im letzteren Fall weist nur ein Ende des Gliederbandes Verschlussmittel auf, während das andere Ende mit (an sich bekannten) Mitteln zur Befestigung eines Uhrengehäuses ausgestattet ist; ein entsprechendes zweites Halbband ist auf der anderen Seite des Uhrengehäuses befestigt. Alternativ zu dieser Variante mit zwei Halbbändern kann auch nur ein einziges Gliederband verwendet werden, auf welchem ein Uhrengehäuse befestigt ist.
In Fig. 6 ist eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes 1 (a) in einer Draufsicht und (b) in einer Seitenansicht dargestellt. Dieses längliche Gliederband 1 ist von ähnlicher Art wie dasjenige von Fig. 5. Die Glieder 2.1, 2.2,... sind hier in zwei Typen unterteilbar, welche alternierend aneinander gereiht sind: einerseits trapezförmige Glieder 2.1, 2.3,... und andererseits stabförmige, kreiszylindrische Glieder 2.2, 2.4,...
Die Fig. 7-9 zeigen in verschiedenen Ansichten eine fünfte Ausführungsform des erfindungsgemässen Gliederbandes 1, welches vorzugsweise als Fingerring verwendet werden kann. Es ist aus mehreren Gliedern 2.1, 2.2,...,2.6 in Form von Ringabschnitten zusammengesetzt, welche durch zwei (in Fig. 8 und 9 gestrichelt dargestellte, weil nicht sichtbare) parallel zueinander verlaufende Verbindungselemente 3.1, 3.2 in Form von Endlosringen verbunden sind. Wie in den Ausführungsformen der Fig. 1-3 sowie 5 und 6 weisen auch hier zwei aneinander stossende Anlageabschnitte 21.12, 21.21 zweier benachbarter Glieder 2.1, 2.2 komplementäre Formgebungen auf.
Eine sechste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gliederbandes 1 ist in Fig. 10 in einer Draufsicht dargestellt. Die Glieder 2.1, 2.2,... sind als geometrisch identische Trapeze ausgebildet, welche derart gestaltet sind, dass sie, wenn ihre Seitenkanten 21.11, 21.12, 21.21, 21.22,... aneinander stossen, zusammen einen Ring bilden. Die Glieder 2.1, 2.2,... sind durch zwei (in Fig. 10 gestrichelt dargestellte, weil nicht sichtbare) Verbindungselemente 3.1, 3.2, bspw. Polyurethanbänder, welche im Wesentlichen die Form von konzentrischen Endlosringen aufweisen, miteinander verbunden.
Selbstverständlich ist der Fachmann in der Lage, bei Kenntnis der Erfindung weitere Ausführungsformen von erfindungsgemässen Gliederbändern herzuleiten.
Claims (13)
1. Gliederband (1) für Schmuckzwecke, beinhaltend eine Vielzahl von Gliedern (2.1, 2.2,...), welche durch ein längliches, gummielastisches, ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement (3) kraftschlüssig miteinander verbunden sind, wobei die Glieder (2.1, 2.2,...) derart angeordnet sind, dass sie das Verbindungselement (3) mit einer Zugkraft (F) vorspannen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) einen Endlosring bildet, dessen Materialbeschaffenheit entlang seines Umfangs im Wesentlichen homogen ist.
2. Gliederband (1) nach Anspruch 1, wobei das Verbindungselement (3) mindestens eine Schweissstelle (31) aufweist.
3. Gliederband (1) nach Anspruch 1, wobei das Verbindungselement (3) einstückig, ohne erkennbare Verbindungsstelle ausgebildet ist.
4.
Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbindungselement (3) ein thermoplastisches Elastomer, insbesondere ein Polyurethan-Elastomer, enthält.
5. Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verbindungselement (3) als im Wesentlichen kreiszylindrisches Band ausgebildet ist.
6. Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei jedes Glied (2.1, 2.2,...) eine Durchführungsöffnung (22.1, 22.2,...) aufweist, durch welche das Verbindungselement (3) durchgeführt ist.
7.
Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Glieder (2.1, 2.2,...) mit ihren Rändern aneinander stossen und die Ränder benachbarter Glieder Anlageabschnitte (21.11, 21.12, 21.21, 21.22,...) für einen gegen die Zugkraft lösbaren Formschluss der Glieder aufweisen, wodurch ein Glied (2.1) in seiner Relativlage zu einem benachbarten Glied (2.2) veränderbar ist, so dass das Aussehen des Gliederbandes (1) veränderlich ist.
8. Gliederband (1) nach Anspruch 7, wobei zwei aneinander stossende Anlageabschnitte (21.12, 21.21) zweier benachbarter Glieder (2.1, 2.2) komplementäre Formgebungen aufweisen.
9. Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bestehend aus mindestens zwei formlich und/oder farblich unterschiedlichen Gliedertypen (2.1, 2.3,...; 2.2, 2.4,...), welche alternierend hintereinander aufgereiht sind.
10.
Gliederband (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gliederband (1) selbst einen Ring bildet.
11. Verfahren zur Herstellung eines Gliederbandes (1) nach Anspruch 2, bei welchem eine Vielzahl von Gliedern (2.1, 2.2,...) durch ein längliches, zwei Enden aufweisendes, gummielastisches, ein Elastomer enthaltendes Verbindungselement (3) kraftschlüssig miteinander verbunden werden, wobei das Verbindungselement (3) mit einer Zugkraft vorgespannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) durch Verschweissen (31) seiner beiden Enden zu einem Endlosring geformt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die beiden Enden des Verbindungselementes (3) durch Schmelzschweissen miteinander verschweisst (31) werden.
13.
Verfahren nach Anspruch 12, wobei eine plane Metalloberfläche erwärmt wird und die beiden Enden des Verbindungselementes (3) durch Kontaktierung mit der Metalloberfläche angeschmolzen sowie, ohne den Kontakt mit der Metalloberfläche zu unterbrechen, zwecks Verschweissung (31) miteinander verbunden werden.
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2000
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PFA | Name/firm changed |
Owner name: A & O SCHMUCK UND GESTALTUNG A. WEINMANN UND O. P Free format text: A & O SCHMUCK UND GESTALTUNG A. WEINMANN UND O. PASETTO#BLEICHESTRASSE 34#8400 WINTERTHUR (CH) -TRANSFER TO- A & O SCHMUCK UND GESTALTUNG A. WEINMANN UND O. PASETTO#BLEICHESTRASSE 34#8400 WINTERTHUR (CH) |
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| PUE | Assignment |
Owner name: ANNIK WEINMANN LENHERR Free format text: A & O SCHMUCK UND GESTALTUNG A. WEINMANN UND O. PASETTO#BLEICHESTRASSE 34#8400 WINTERTHUR (CH) -TRANSFER TO- ANNIK WEINMANN LENHERR#WASSERFURISTRASSE 60#8542 WIESENDANGEN (CH) |
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| PL | Patent ceased |