CH694738A5 - Türrahmen mit einer Trittschutzleiste. - Google Patents

Türrahmen mit einer Trittschutzleiste. Download PDF

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CH694738A5
CH694738A5 CH422001A CH422001A CH694738A5 CH 694738 A5 CH694738 A5 CH 694738A5 CH 422001 A CH422001 A CH 422001A CH 422001 A CH422001 A CH 422001A CH 694738 A5 CH694738 A5 CH 694738A5
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Alfred Meeth
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/30Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes
    • E06B3/301Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes consisting of prefabricated profiled members or glass
    • E06B3/302Covering wooden frames with metal or plastic profiled members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/70Sills; Thresholds
    • E06B1/702Window sills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Description


  



   Die Erfindung betrifft einen Türrahmen in Vorsatzrahmen- oder Verbundrahmenkonstruktion  mit einem Innenrahmen, der Innenleisten aufweist, die raumseitig  anzuordnen sind, und einen Aussenrahmen, der mindestens an den seitlichen  Aussenrahmenteilen Aussenleisten aufweist, die aussenseitig anzuordnen  sind. Eine untere Rahmenleiste weist eine untere genannte Innenleiste  des Innenrahmens auf und ist aussenseitig zumindest teilweise von  einer Türschutzleiste abgedeckt. Die Erfindung betrifft auch eine  Türe mit einem derartigen Türrahmen. 



   Bei einem gattungsgemässen Türrahmen sind die Aussenleisten mit Haltern  an ihren zugehörigen Innenleisten befestigt. Wenn dabei eine Füllung,  beispielsweise eine Verglasung, durch den Innenrahmen gestützt ist  und der Aussenrahmen nur als Verkleidung für den Innenrahmen dient,  spricht man von einer Vorsatzrahmenkonstruktion. Bei einer Verbundprofilkonstruktion  bildet der Aussenrahmen zugleich einen äusseren Anschlag für die  Füllung. Das Eigengewicht der Füllung wird entweder durch den Innen-  oder den Aussenrahmen getragen. Solche Türrahmen werden z.B. für  Balkontüren verwendet. 



   Damit der Türrahmen auch in seinem unteren Bereich ausreichend abgedichtet  ist, weist er eine untere Rahmenleiste oder Schwelle auf. Die untere  Rahmenleiste hat eine untere Innenleiste, die genauso profiliert  ist wie zwei seitliche und eine obere Innenleiste des Türrahmens.  Eine in den Türrahmen eingesetzte Türe schlägt daher an der unteren  Innenleiste an und ist dort abgedichtet. 



   Aussenseitig ist an der unteren Innenleiste eine untere Aussenleiste  befestigt. Wie auch der restliche Aussenrahmen, ist die Aussenleiste  meist lackiert oder pulverbeschichtet. Ihre Oberfläche kann daher  leicht verkratzen. Ferner ist die untere Aussenleiste meist aus einem  Aluminiumprofil hergestellt, das    aus Kostengründen nur eine verhältnismässig  geringe Wandstärke aufweist. Die untere Aussenleiste kann daher leicht  verbogen werden, wenn beispielsweise eine Person darauf tritt. 



   Es ist bekannt, die untere Aussenleiste mit einer Trittschutzleiste  zu überdecken, um sie zu schützen. Die Trittschutzleiste liegt aussen  an der unteren Aussenleiste an und ist an dieser beispielsweise mit  Schrauben befestigt. Die untere Aussenleiste ist an der unteren Innenleiste  mit Haltern befestigt. Tritt nun eine Person auf die Trittschutzleiste,  so wird die Trittlast über die untere Aussenleiste auf die Halter  übertragen. Diese Halter sind für eine solche Belastung nicht ausgelegt  und können daher beschädigt werden. 



   Aus der DE 9 402 145 U1 ist ein Wetterschutzsystem für Balkon- und  Terrassentüren bekannt, die in einfacher Holzrahmenbauweise hergestellt  sind. Eine untere, waagerechte Blendrahmenleiste aus Holz ist teilweise  mit einer Schwellen-Profilschiene überdeckt, die an der unteren Blendrahmenleiste  mittels eines Stütz- und Befestigungssteges befestigt ist. Mit der  Schwellen-Profilschiene sollen Stolperkanten vermieden und Regenwasser  sicher abgeleitet werden. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemässen Türrahmen zu  verbessern und insbesondere zu verhindern, dass dessen untere Aussenleiste  und ihre Halter durch Trittbelastung beschädigt werden können. 



   Die Aufgabe ist erfindungsgemäss mit einem Türrahmen bzw. einer Türe  der eingangs genannten Art gelöst, bei dem die Trittschutzleiste,  statt an einer unteren Aussenleiste, an der unteren Innenleiste befestigt  ist. 



   Die untere Innenleiste ist gewöhnlich von der unteren Aussenleiste  abgedeckt und daher nicht zugänglich. Erfindungsgemäss ist diese  fehlende Zugänglichkeit überwunden und die Trittschutzleiste unmittelbar  an der unteren Innenleiste befestigt. Die Trittschutzleiste kann  (unabhängig von einer unte   ren Aussenleiste) mit jeder geeigneten  Art Befestigungselement an der unteren Innenleiste befestigt werden.  Die Befestigung kann daher sehr stabil ausgebildet sein. Die Belastung  der Trittschutzleiste wird unmittelbar auf die Befestigungselemente  übertragen, die die Kraft an die untere Innenleiste weiterleiten.  Daher muss die Trittschutzleiste selbst nicht so formstabil sein,  wie es der Fall wäre, wenn sie an einer unteren Aussenleiste angebracht  wäre. 



   Eine erste Gestaltung der Erfindung sieht vor, dass eine untere Aussenleiste,  die aussenseitig anzuordnen ist und sich dann im Wesentlichen waagrecht  erstreckt, von der Trittschutzleiste im Wesentlichen überdeckt ist.  Bei dieser Gestaltung ist, wie es an sich bekannt ist, unter der  Trittschutzleiste eine untere Aussenleiste angeordnet. Jedoch ist  die Trittschutzleiste erfindungsgemäss nicht an dieser befestigt.  Eine Belastung der Trittschutzleiste muss daher nicht von der unteren  Aussenleiste und deren Haltern aufgenommen werden, sondern wird unmittelbar  in die untere Innenleiste geleitet. 



   Diese Gestaltung ist insbesondere für Türrahmen geeignet, bei denen  die untere Aussenleiste mit den seitlichen Aussenleisten je einen  gegehrten Stoss bildet. Diese Türrahmen sind bereits vielfach eingesetzt  worden und können erfindungsgemäss mit einer an der unteren Innenleiste  befestigten Trittschutzleiste nachgerüstet werden. Es kann auch eine  bereits vorhandene, an der unteren Aussenleiste befestigte Trittschutzleiste  durch eine erfindungsgemässe Trittschutzleiste ersetzt werden. 



   Die Trittschutzleiste ist vorteilhaft von einer Aussenseite der unteren  Aussenleiste geringfügig beabstandet. Wird eine solche Trittschutzschwelle  belastet, so kann sie sich verformen, ohne die untere Aussenleiste  zu berühren. Die Belastung wird daher nicht auf die untere Aussenleiste  und deren Halter übertragen. 



   Bei einer Weiterbildung dieser Gestaltung ist die Trittschutzleiste  an der unteren Innenleiste mit Befestigungsele   menten befestigt,  und in der unteren Aussenleiste sind Öffnungen ausgebildet, durch  die diese Befestigungselemente mit Spiel hindurchragen. Die Befestigungselemente  berühren also die untere Aussenleiste nicht. Das Spiel ist so bemessen,  dass sich die untere Aussenleiste auch durch Wärmedehnung verformen  kann, ohne dass sie gegen die Befestigungselemente stösst. 



   Eine zweite Gestaltung der Erfindung sieht vor, dass an der unteren  Innenleiste nur die Trittschutzleiste, jedoch keine untere Aussenleiste  angebracht ist. Diese Gestaltung ist besonders kostengünstig, da  die untere Aussenleiste entfallen kann. Die Trittschutzleiste ist  so gestaltet, dass Funktionen einer unteren Aussenleiste, wie beispielsweise  das Halten von Dichtungen, von ihr übernommen werden. 



   Bei dieser Gestaltung bildet die Trittschutzleiste vorteilhaft mit  den seitlichen Aussenleisten je einen stumpfen Stoss. Die Trittschutzleiste  kann so in den Aussenrahmen integriert werden, ohne dass ihre Aussenseite  gleich den Aussenseiten der seitlichen Aussenleisten profiliert sein  müsste. Die seitlichen Aussenleisten können an ihren Stirnflächen  entsprechend der Trittschutzleiste profiliert abgelängt sein. Alternativ  kann die Trittschutzleiste an ihren Stirnflächen entsprechend den  seitlichen Aussenleisten profiliert abgelängt sein. Die Trittschutzleiste  kann auch durch an die seitlichen Aussenleisten grenzende Kappen  verschlossen sein. Ferner können die Trittschutzleiste und je eine  seitliche Aussenleiste an den stumpfen Stössen miteinander verbunden  sein. 



   Vorteilhafte Weiterbildungen sehen ferner vor, dass mit der Trittschutzleiste  ein Wasserablaufblech, insbesondere einstückig verbunden ist, und  dass an der Trittschutzleiste ein Tropfsteg ausgebildet ist, der  insbesondere die Verbindungselemente überdeckt. 



   Als Material für die Trittschutzleiste wird vorteilhaft Aluminium  gewählt, so dass die Trittschutzleiste kostengünstig durch Strangpressen  hergestellt werden kann. 



     Die erfindungsgemäss befestigte Trittschutzleiste ist insbesondere  für Türrahmen mit Innenleisten aus Holz und Aussenleisten aus Aluminium  vorgesehen. Sie kann alternativ auch für Türrahmen mit Kunststoff-Aussenleisten  verwendet werden. 



   Im Folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen  Türrahmens anhand der beigefügten schematischen Figuren näher erläutert.  Es zeigen:      Fig. 1 eine Ecke eines ersten Ausführungsbeispiels  einer erfindungsgemässen, geschlossenen Türe in der Vorderansicht  von aussen,     Fig. 2 den Schnitt II-II in Fig. 1,     Fig.  3 eine Ecke eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen,  geschlossenen Türe in der Vorderansicht von aussen, und     Fig.  4 den Schnitt IV-IV in Fig. 3.  



   Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Türe  ist mit einem Türflügel 10 versehen, der einen raumseitig anzuordnenden  Innenflügel 12 aus Holz und einen aussenseitig anzuordnenden Aussenflügel  14 aus Aluminium aufweist. Der Türflügel 10 ist in Verbundrahmenkonstruktion  ausgeführt, wobei der Aussenflügel 14 bekanntlich mit mehreren, längs  an ihm verteilten Haltern 16 mit dem Innenflügel 12 verbunden ist.  Zwischen dem Innenflügel 12 und dem Aussenflügel 14 ist eine Verglasung  18 gehalten. Die Verglasung 18 ist mit einer raumseitigen Dichtung  20 und einer aussenseitigen Dichtung 22 zu dem Innenflügel 12 bzw.  dem Aussenflügel 14 abgedichtet. 



   Die Türe weist ferner einen Türrahmen 24 auf, der in Vorsatzrahmenkonstruktion  mit einem Innenrahmen 26, von dem in Fig. 1 eine untere Innenleiste  28 dargestellt ist, und einem Aussenrahmen 30 gestaltet ist, von  dem eine untere Aussenleiste 32 und eine seitliche Aussenleiste 34  dargestellt sind. Die Aussenleisten 32 und 34 bilden an einer Ecke  des Aussenrahmens    30 einen gegehrten Stoss 36, an dem sie mit  einem nicht dargestellten Winkelelement in bekannter Weise verbunden  sind. 



   Die Aussenleisten 32 und 34 weisen je eine profilierte Wandung 38  auf, an deren dem Aussenflügel 14 zugewandten Endbereich eine Nut  40 ausgebildet ist. In der Nut 40 ist eine Dichtung 42 eingesetzt,  die zum Aussenflügel 14 abdichtet, wenn die Türe wie dargestellt  geschlossen ist. An der dem Innenrahmen 26 zugewandten Seite der  Wandung 38 weisen die Aussenleisten 32 und 34 je einen ersten Steg  44 und einen zweiten Steg 46 auf. Zwischen den Stegen 44 und 46 sind  bekanntlich mehrere Halter 48 angeordnet, die mit dem Innenrahmen  26 so verschraubt sind, dass der Aussenrahmen 30 an dem Innenrahmen  26 befestigt ist. 



   In der unteren Innenleiste 28 ist eine zum Innenflügel 12 offene  Nut 50 ausgebildet, in der eine Dichtung 52 eingesetzt ist. Die Dichtung  52 weist einen ersten Dichtungsabschnitt 54 auf, der von der unteren  Innenleiste 28 absteht und zum Innenflügel 12 abdichtet, wenn die  Türe geschlossen ist. Ferner weist die Dichtung 52 einen sich von  der Nut 50 aus erstreckenden, nach aussen schräg abfallenden zweiten  Dichtungsabschnitt 56 auf. Der zweite Dichtungsabschnitt 56 leitet  Tropfwasser ab, das die Dichtungen 22 oder 42 passiert hat. Im ersten  Steg 44 und in der Wandung 38 der unteren Aussenleiste 32 sind ferner  Öffnungen 58 bzw. Öffnungen 60 ausgebildet, so dass vom Dichtungsabschnitt  56 abtropfendes Wasser aus der unteren Aussenleiste 32 abfliessen  kann. 



   Aussenseitig ist die untere Aussenleiste 32 nahezu gesamt von einer  Trittschutzleiste 62 abgedeckt. Die Trittschutzleiste 62 hat eine  Wandung 64, die im Wesentlichen gleich der Wandung 38 der unteren  Aussenleiste 32 profiliert ist. An ihren Enden ist die Trittschutzleiste  62 mit lotrechten Stirnflächen 66 versehen. Die Trittschutzleiste  62 verhindert, dass die unter ihr liegende untere Aussenleiste 32  des Aussenrahmens 30 durch Trittbelastung beschädigt wird. 



     Die Trittschutzleiste 62 ist mit Befestigungselementen 68 unmittelbar  an der unteren Innenleiste 28 befestigt und daher besonders stabil  am Türrahmen 24 angebracht. 



   Die bereits erwähnten Öffnungen 60 in der Wandung 38 der unteren  Aussenleiste 32 dienen je zum Aufnehmen eines Befestigungselements  68. Jede Öffnung 60 ist dazu derart gross bemessen, dass je ein Befestigungselement  68 mit Spiel a hindurchragt. Das Spiel a dient dazu, Relativbewegungen  zwischen der unteren Aussenleiste 32 und der Trittschutzleiste 62,  beispielsweise aufgrund von Wärmedehnung spannungsfrei auszugleichen.                                                          



   In der unteren Innenleiste 28 sind sich waagrecht erstreckende Bohrungen  70 ausgebildet, in die je ein Befestigungselement 68 mit einer Schraubhülse  72 eingeschraubt ist. Die Schraubhülse 72 weist hierzu einen Gewindeabschnitt  74 auf, an den sich axial aussen ein erster Bund 76 anschliesst.  Der erste Bund 76 liegt aussen an der unteren Innenleiste 28 an und  begrenzt dadurch den Einschraubweg der Schraubhülse 72. Auf den Bund  76 folgt ein Distanzabschnitt 78 und anschliessend ein zweiter Bund  80 sowie ein Abschnitt 82 mit einem Schlüsselansatz. Die Schraubhülsen  72 sind mit einem auf den Schlüsselansatz aufgesteckten Werkzeug  eingeschraubt worden. 



   In dem im angebauten Zustand unteren, senkrechten Abschnitt der Wandung  64 der Trittschutzleiste 62 sind voneinander regelmässig beabstandete  Löcher 84 ausgebildet, die mit je einer Schraubhülse 72 fluchten.  Die Löcher 84 können insbesondere als Langlöcher ausgebildet sein.  Die Trittschutzleiste 62 ist mit den Löchern 84 auf die Abschnitte  82 aufgesetzt. Anschliessend ist je eine Schraube 86 mit einem am  Schraubenkopf einstückig ausgebildeten Bund 88 in eine Gewindebohrung  in der Schraubhülse 72 eingeschraubt. Statt dem Bund 88 kann alternativ  eine Scheibe vorgesehen sein. 



   Die Trittschutzleiste 62 ist zwischen den Bunden 80 und 88 eingeklemmt  und über die Schraubhülse 72 an die untere Innen   leiste 28 gekoppelt.  Die Länge des Distanzabschnitts 78 ist so bemessen, dass die Wandung  64 der Trittschutzleiste 62 an ihrer Innenseite nicht an der Aussenseite  der Wandung 38 der unteren Aussenleiste 32 anliegt. Zwischen den  Wandungen 38 und 64 verbleibt ein Abstand b, der eine Relativbewegung  zwischen Trittschutzleiste 62 und unterer Aussenleiste 32 zulässt,  ohne dass zwischen diesen Teilen Reibung besteht. Im in Fig. 1 oberen  Abschnitt der Wandungen 38 und 64 haben diese einen Abstand c, so  dass sich die Trittschutzleiste 62 bedingt durch Trittbelastung nach  unten durchbiegen kann, ohne die untere Aussenleiste zu belasten.  Der Abstand b ist mit wenigen Zehntelmillimetern, der Abstand c mit  wenigen Millimetern bemessen.

   Die untere Aussenleiste 32 weist im  Wesentlichen eine Wandstärke d von ca. 1,5 mm auf, während die Trittschutzleiste  62 im Wesentlichen mit einer Wandstärke e von 3 mm stabiler ausgebildet  ist. 



   Die Trittschutzleiste 62 ist aus Aluminium hergestellt, dessen Oberfläche  im Allgemeinen nicht versiegelt ist. Im oberen Abschnitt der Wandung  64 der Trittschutzleiste 62 sind aussen Riefen 90 ausgebildet, um  die Oberfläche der Trittschutzleiste 62 griffiger zu gestalten. Über  den Löchern 84 steht von der Wandung 64 der Trittschutzleiste 62  nach aussen ein Tropfsteg 92 ab, der sich zunächst waagrecht erstreckt  und nachfolgend U-förmig nach unten abgewinkelt ist. Der Tropfsteg  92 überdeckt die Schrauben 86. 



   In den Fig. 3 und 4 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei  dem der Aussenrahmen 30 keine untere Aussenleiste aufweist. Eine  seitliche Aussenleiste 94 bildet mit einer Trittschutzleiste 96 einen  waagrechten stumpfen Stoss 98. Die seitliche Aussenleiste 94 ist  an ihrer unteren Stirnfläche 100 derart profiliert, dass sie an der  Trittschutzleiste 96 anliegt, die sich über die gesamte Breite des  Aussenrahmens 30 erstreckt und aussen an einer senkrechten Stirnfläche  102 endet. Die Trittschutzleiste 96 deckt damit die untere Innenleiste  28 aussenseitig insgesamt ab. Alternativ kann sich die seitliche  Aussenleiste 94 bis an das untere Ende des Aussenrahmens 30 er    strecken und die Trittschutzleiste mit dieser Aussenleiste einen  senkrechten stumpfen Stoss bilden.

   Die restlichen Teile des Türrahmens  24 und des Türflügels 10 sind analog zu dem Ausführungsbeispiel nach  Fig. 1 und 2 gestaltet. 



   Am oberen Endbereich der Trittschutzleiste 96 ist (analog zur unteren  Aussenleiste 32 nach Fig. 2) eine Nut 104 ausgebildet, in die eine  Dichtung 106 eingelegt ist. Innenseitig weist die Trittschutzleiste  96 einen ersten Steg 108 und einen zweiten Steg 110 auf, die analog  zu den Stegen 44 und 46 gestaltet sind. In den Stegen 108 und 110  sind Öffnungen 112 bzw. 114 ausgebildet, um Wasser abzuleiten, das  vom Dichtungsabschnitt 56 tropft. Zwischen die Stege 108 und 110  kann ferner ein (nicht dargestellter) Eckwinkel eingesetzt werden,  um die Trittschutzleiste 96 an ihren Enden mit je einer seitlichen  Aussenleiste 94 zu verbinden. 



   Die Trittschutzleiste 96 ist analog zur Trittschutzleiste 62 mit  Befestigungselementen 68 an der unteren Innenleiste 28 des Innenrahmens  26 befestigt. An ihrer Aussenseite ist sie analog zur Trittschutzleiste  62 mit Riefen 90 und einem Tropfsteg 92 versehen.

Claims (12)

1. Türrahmen (24) in Vorsatzrahmen- oder Verbundrahmenkonstruktion mit - einem Innenrahmen (26), der Innenleisten (28) aufweist, die raumseitig anzuordnen sind, und - einem Aussenrahmen (30), der mindestens an den seitlichen Aussenrahmenteilen Aussenleisten (32, 34, 94) aufweist, die aussenseitig anzuordnen sind, und mit - einer unteren Rahmenleiste, die eine untere genannte Innenleiste (28) des Innenrahmens (26) aufweist, sowie - einer Trittschutzleiste (62, 96), die die untere Rahmenleiste aussenseitig zumindest teilweise abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittschutzleiste (62, 96) an der unteren Innenleiste (28) befestigt ist.
2. Türrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Rahmenleiste eine untere genannte Aussenleiste (32) aufweist, die von der Trittschutzleiste (62) im Wesentlichen überdeckt ist.
3.
Türrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Aussenleiste (32) mit der jeweiligen genannten seitlichen Aussenleiste (34) einen gegehrten Stoss (36) bildet.
4. Türrahmen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittschutzleiste (62) von der Aussenseite der unteren Aussenleiste (32) beabstandet (b, c) ist.
5. Türrahmen nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittschutzleiste (62) an der unteren Innenleiste (28) mit einem Befestigungselement (68) befestigt ist, und in der unteren Aussenleiste (32) eine Öffnung (60) ausgebildet ist, durch die das Befestigungselement (68) mit Spiel (a) hindurchragt.
6. Türrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Innenleiste (28) nur die Trittschutzleiste (96), jedoch keine untere Aussenleiste angebracht ist.
7.
Türrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittschutzleiste (96) mit der jeweiligen genannten seitlichen Aussenleiste (94) einen stumpfen Stoss (98) bildet.
8. Türrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Trittschutzleiste (62, 96) ein Wasserablaufblech, insbesondere einstückig verbunden ist.
9. Türrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Trittschutzleiste (62, 96) ein Tropfsteg (92) ausgebildet ist, der insbesondere die Befestigungselemente (68) teilweise überdeckt.
10. Türrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittschutzleiste (62, 96) aus Aluminium hergestellt ist.
11.
Türrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Innenleiste (28) aus Holz und die Aussenleiste (32, 34, 94) aus Aluminium hergestellt sind.
12. Türe mit einem Türrahmen (24), der die Merkmale eines vorhergehenden Anspruchs aufweist.
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