CH694817A8 - Hochdruckschlauchleitung. - Google Patents

Hochdruckschlauchleitung. Download PDF

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CH694817A8
CH694817A8 CH14612000A CH14612000A CH694817A8 CH 694817 A8 CH694817 A8 CH 694817A8 CH 14612000 A CH14612000 A CH 14612000A CH 14612000 A CH14612000 A CH 14612000A CH 694817 A8 CH694817 A8 CH 694817A8
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Frank Hohmann
Joerg Hohmann
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Frank Hohmann
Joerg Hohmann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L35/00Special arrangements used in connection with end fittings of hoses, e.g. safety or protecting devices

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  • Joints That Cut Off Fluids, And Hose Joints (AREA)
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Description


  



   Die Erfindung betrifft eine Hochdruckschlauchleitung mit einem in  einem Hochdruckschlauch eingepressten Einpressnippel und einer die  druckfeste Verbindung zwischen dem Hochdruckschlauch und dem Einpressnippel  bewirkenden, beide übergreifenden Einpresshülse. 



   Der Einpressnippel wird in den Hochdruckschlauch eingepresst und  weist am in den Hochdruckschlauch eingepressten Teil Umfangsnuten  auf. Die Einpresshülse wird mit dem Hochdruckschlauch so verpresst,  dass sich Bereiche des Hochdruckschlauchs in den Nuten des Einpressnippels  verkrallen, wodurch eine mechanisch einwandfreie und druckdichte  Verbindung zwischen dem Einpressnippel und dem Hochdruckschlauch  bewirkt wird. Am Einpressnippel ist ein Gewindenippel vorgesehen,  mit dem sich eine Hochdruckkupplung verschrauben lässt. 



   Hochdruckschlauchleitungen dieser Art werden für sehr hohe Drücke  (zurzeit bis zu 4000 bar) hergestellt und dienen beispielsweise zur  Verbindung zwischen einer Hochdruckpumpe und einem hydraulischen  Schraubenspannzylinder, mit dem sich hochbeanspruchte Schrauben grösseren  Durchmessers genau auf eine vorgegebene Vorspannung bringen lassen.                                                            



   Diese Hochdruckschlauchleitungen können im rauen Betrieb an der Einpressstelle  starken Biegebelastungen unterliegen, die auf die Dauer zum Bruch  des Einpressnippels führen können. Der Bruch des Einpressnippels  tritt erfahrungsgemäss etwa in der Mitte des in den Hochdruckschlauch  eingepressten Teils im Bereich einer Umfangsnut auf und führt dazu,  dass die im Hochdruckschlauch aufgrund seiner Elastizität gespeicherte  Energie schlagartig freigesetzt wird, der abgebrochene Teil    des  Einpressnippels abgleitet und der Hochdruckschlauch mit der Einpresshülse  mit grosser Energie weggeschleudert werden, woraus sich eine hohe  Verletzungsgefahr für sich im Bereich des Hochdruckschlauchs aufhaltende  Personen und auch die Gefahr von Sachbeschädigungen ergeben. 



   Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Hochdruckschlauchleitung  gegen das Wegschleudern von Teilen der Hochdruckschlauchleitung bei  Bruch dieser Teile zu sichern und dadurch die Gefahr von Personen-  oder Sachschäden zu vermindern. 



   Ausgehend von dieser Problemstellung wird bei einer Hochdruckschlauchleitung  mit einem in einen Hochdruckschlauch eingepressten Einpressnippel  mit einem zylindrischen Bereich und einem sich zu einem aus dem Hochdruckschlauch  herausragenden Bereich des Einpressnippels hin erweiternden konischen  Bereich und Nuten auf der Aussenfläche der Bereiche, einer die druckfeste  Verbindung zwischen dem Hochdruckschlauch und dem Einpressnippel  bewirkenden, beide übergreifenden, sich über die Länge der Bereiche  erstreckenden, aber mit dem Hochdruckschlauch nur im konischen Bereich  verpressten Einpresshülse vorgeschlagen, sie mit einer mit dem aus  dem Hochdruckschlauch und der Einpresshülse herausragenden Bereich  des Einpressnippels formschlüssig und mit der Aussenseite der Einpresshülse  reibschlüssig verbundenen, länglichen, biegsamen,

   sich über einen  längeren Bereich des Hochdruckschlauchs erstreckenden Einpresshülse  und einen Knickschutz bildenden Sicherheitshülle zu versehen. 



   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass der bruchgefährdetste  Bereich derartiger Hochdruckschlauchleitungen im Bereich zwischen  dem zylindrischen und dem konischen Bereich des Einpressnippels liegt  und dass sich bei einem Bruch des Einpressnippels das Schlauchende  mit der Einpresshülse vom Einpressnippel und der daran befestigten  Hochdruckkupplung trennt. 



   Um dabei ein Auseinanderfliegen dieser Teile zu vermeiden bzw. deren  Energie beim Auseinanderfliegen zu vermindern, genügt es,    die  Sicherheitshülle mit dem Einpressnippel formschlüssig und mit der  Einpresshülse reibschlüssig zu verbinden, wobei sich die Sicherheitshülle  über einen längeren Bereich des Hochdruckschlauchs erstrecken kann.  Hierdurch steht der Einpresshülse ein längerer Weg in der Sicherheitshülle  zur Verfügung, und die innewohnende Energie bei einem Bruch des Einpressnippels  wird durch Reibung in der Sicherheitshülle abgebaut. Zusätzlich dient  die Sicherheitshülle in bekannter Weise auch als Knickschutz für  den Hochdruckschlauch. 



   Die Sicherheitshülle kann aus einem vorzugsweise armierten Schrumpfschlauch  bestehen. 



   Eine besonders einfache, formschlüssige Verbindung zwischen der Sicherheitshülle  und dem Einpressnippel lässt sich erreichen, wenn die Sicherheitshülle  als zylindrische Schraubenfeder ausgebildet ist und mit ihren endseitigen  Windungen auf ein entsprechendes Gewinde am Einpressnippel aufgeschraubt  wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die auf den Einpressnippel  aufgeschraubten Windungen der Sicherheitsfeder enger gewickelt sind  als die übrigen Windungen, um den Gewindeteil des Einpressnippels  kurz zu halten. Der Reibschluss der Sicherheitsfeder auf der Einpresshülse  lässt sich dadurch erreichen, dass sie so bemessen wird, dass sie  sich stramm auf die Einpresshülse aufschieben lässt. 



   Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten  Ausführungsbeispiels des Näheren erläutert. 



   Von der Hochdruckschlauchleitung ist nur das Ende teilweise im Schnitt  dargestellt. In das Ende eines Hochdruckschlauchs 1 ist ein Einpressnippel  2 mit einem zylindrischen Bereich 3 und einem sich konisch erweiternden  Bereich 4 eingepresst. Beide Bereiche sind mit Nuten, beispielsweise  in Form eines Gewindes, auf der Aussenfläche versehen, wobei die  Nuten vom zylindrischen Bereich 3 zum konischen Bereich 4 breiter  und tiefer werden. 



     Aus dem Hochdruckschlauch 1 ragt ein Bereich 6 des Einpressnippels  2 heraus, der auf seiner Aussenseite mit einem Rundgewinde 7 versehen  ist. An diesen Bereich 6 schliesst sich ein Gewindenippel 8 an, mit  dem eine Hochdruckkupplung 12 verschraubt ist. 



   Zur druckdichten und formschlüssigen Verbindung des Hochdruckschlauchs  1 mit dem Einpressnippel 2 wird eine Einpresshülse 9 über den zylindrischen  Bereich 3 und den konischen Bereich 4 des Einpressnippels 2 geschoben  und im konischen Bereich 4 hydraulisch so zusammengepresst, dass  das auf den konischen Bereich 4 aufgeschobene Ende des Hochdruckschlauchs  1 in die breiten und tieferen Bereiche der Nuten 5 im konischen Bereich  4 eindringt und dort gehalten wird. 



   Eine Sicherheitsfeder 10 ist mit ihren eng gewickelten Windungen  11 auf das Gewinde 7 des Einpressnippels 2 geschraubt, wodurch sich  eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Einpressnippel 2 und  der Sicherheitsfeder 10 ergibt. Der Innendurchmesser der Sicherheitsfeder  10 ist so bemessen, dass sie stramm an der Aussenfläche der Einpresshülse  9 anliegt und mit der Einpresshülse somit durch Reibschluss verbunden  ist. 



   Tritt ein Bruch des Einpressnippels 2 im mit der Bezugsziffer 13  bezeichneten Bereich auf, der erfahrungsgemäss etwa im Übergangsbereich  zwischen dem zylindrischen Bereich 3 und dem konischen Bereich 4  des Einpressnippels 2 liegt, rutscht das Ende des Hochdruckschlauchs  1 mit dem darin verbleibenden zylindrischen Bereich 3 und der Einpresshülse  9 vom konischen Bereich 4 des Einpressnippels 2 ab, wird an einem  schlagartigen Wegschleudern jedoch durch den Reibschluss zwischen  der Einpresshülse 9 und der Sicherheitsfeder 10 gehindert. Dabei  kann sich die Sicherheitsfeder 10 auch noch elastisch dehnen, so  dass auch bei einer begrenzten Länge der Sicherheitsfeder 10 ein  ausreichender, durch den Reibschluss gebremster Gleitweg der Einpresshülse  9 in der Sicherheitsfeder 10 zur Verfügung steht. 



     Ist die Sicherheitshülle als Schrumpfschlauch ausgebildet, lässt  sich die Befestigung am Gewinde 7 des Einpressnippels 2 und an der  Einpresshülse 9 durch Erwärmen des Schrumpfschlauches erreichen,  der sich aufgrund der Erwärmung zusammenzieht, sich im Gewinde 7  verkrallt und stramm an der Einpresshülse 9 zur Anlage kommt.

Claims (4)

1. Hochdruckschlauchverbindung mit - einem in einen Hochdruckschlauch (1) eingepressten Einpressnippel (2) mit einem zylindrischen Bereich (3) und einem sich zu einem aus dem Hochdruckschlauch (1) herausragenden Bereich (6) des Einpressnippels (2) hin erweiternden konischen Bereich (4) und Nuten (5) auf der Aussenfläche der Bereiche (3, 4), - einer die druckfeste Verbindung zwischen dem Hochdruckschlauch (1) und dem Einpressnippel (2) bewirkenden, beide übergreifenden, sich über die Länge der Bereiche (3, 4) erstreckenden, aber mit dem Hochdruckschlauch (1) nur im konischen Bereich (4) verpressten Einpresshülse (9) und - einer mit dem aus dem Hochdruckschlauch (1) und der Einpresshülse (9) herausragenden Bereich (6) des Einpressnippels (2) formschlüssig und mit der Aussenseite der Einpresshülse (9) reibschlüssig verbundenen, länglichen, biegsamen,
sich über einen längeren Bereich des Hochdruckschlauchs erstreckenden und einen Knickschutz bildenden Sicherheitshülle (10).
2. Hochdruckschlauchverbindung nach Anspruch 1, bei der die Sicherheitshülle (10) als zylindrische Schraubenfeder ausgebildet ist und mit ihren endseitigen Windungen (11) auf ein entsprechendes Gewinde (7) am Einpressnippel (2) aufgeschraubt ist.
3. Hochdruckschlauchverbindung nach Anspruch 2, bei der die auf dem Einpressnippel (2) aufgeschraubten Windungen (11) der Sicherheitsfeder (10) enger gewickelt sind als die übrigen Windungen.
4. Hochdruckschlauchverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Sicherheitsfeder (10) stramm auf die Einpresshülse (9) aufgeschoben ist.
CH14612000A 1999-07-23 2000-07-24 Hochdruckschlauchleitung. CH694817A8 (de)

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