CH694861A5 - Vorrichtung zum Einspannen von Druckzylindern und Drehen derselben in Galvanik-Anlagen. - Google Patents

Vorrichtung zum Einspannen von Druckzylindern und Drehen derselben in Galvanik-Anlagen. Download PDF

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CH694861A5
CH694861A5 CH00872/00A CH8722000A CH694861A5 CH 694861 A5 CH694861 A5 CH 694861A5 CH 00872/00 A CH00872/00 A CH 00872/00A CH 8722000 A CH8722000 A CH 8722000A CH 694861 A5 CH694861 A5 CH 694861A5
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Bruno Baettig
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Ecograph Ag
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/06Suspending or supporting devices for articles to be coated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
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Description


  



   Die vorliegend befasste Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einspannen  von Druckzylindern und Drehen derselben in Galvanik-Anlagen sowie  die Verwendung der genannten Vorrichtung. 



   Zur Vorbereitung auf das Tiefdruckverfahren werden bekanntlich die  Druckzylinder nach der Reinigung und Entfettung der Oberfläche mit  Metallschichten, zuletzt normalerweise mit Cu, oberflächenbeschichtet.  In die Cu-Oberflächenschicht wird dann das Druckmuster eingeätzt  bzw. -geritzt oder -geschnitten. Von der mit flüssiger Farbe überzogenen  Druckform wird der Farbüberschuss dann durch eine Rakel abgenommen,  so dass Farbe nur in den tiefliegenden Druckelementen verbleibt.  Das Papier wird mittels eines Andruckzylinders an die Druckform,  eben ein Druckzylinder, gepresst, wodurch die Farbe auf das Papier  übertragen wird. 



   Die Vorgänge vor dem Anbringen des Druckmusters verlaufen in verschiedenen  Galvanik-Bädern unter aufwendigem Einspannen der Druckzylinder in  den jeweiligen Bädern. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung erlaubt es nun, dieses Einspannen  zu vereinfachen und automatisch durchzuführen. 



     Die längenadaptive Vorrichtung zum Einspannen von Druckzylindern  und Drehen derselben in Galvanik-Bädern ist gemäss den weiter unten  folgenden Patentansprüchen gekennzeichnet durch: - zwei hinsichtlich  der Vorrichtungs-Längsachse symmetrisch angeordnete Führungs- und  Tragschienen neben und über der Galvanikanlage, - zwei an den Führungsschienen  beweglich befestigte Schlitten mit je einer Halterungs-Pinole für  den Zylinder, sowie - mittig zu den Führungsschienen und dazu versetzt  angeordnete Verstell- und Festhaltespindeln für die Schlitten,  wobei die Führungsschienen an den beiden Frontwänden der Vorrichtung  befestigt und die Spindeln darin gelagert sind. 



   Die genannten Führungsschienen und die Spindeln sind dabei vorteilhafterweise  so angeordnet, dass weder durch das Einspannen der Zylinder noch  durch deren Drehung in den Galvanik-Bädern die Lage der Führungsschienen  zu den Spindeln geändert oder die Geradlinigkeit der Achse: Spindel-Zylinder-Spindel  beeinträchtigt wird. 



   Die Spindeln sind üblicherweise beidseitig motorisiert und hinsichtlich  der Vorrichtungs-Mitte gegengleich beweglich angeordnet, und die  in den Schlitten eingebauten Pinolen sind drehbar, dichtend und den  Strom leitend ausgebildet. 



   Wichtig ist auch, dass die Schlitten so vorgesehen sind, dass sie  von den Führungsschienen leicht ablösbar sind. 



   Die genannte Vorrichtung kann auch - nach dem Einsetzen des Druckzylinders  - mittels eingebauter Regel- und Steueranlagen automatisch laufen.                                                             



     Verwendung findet die oben beschriebene Einspann- und Drehvorrichtung  zur durch Einspannen gesicherten Aufnahme von Zylindern, insbesondere  Druckzylindern, und Drehung derselben speziell in Elektrolytbädern,  wobei dem Zylinder Gleichstrom zugeleitet und die Zylinder-Oberfläche  metallisch beschichtet wird. 



   Gegebenenfalls können dabei auch mehr als ein Zylinder mittels entsprechender  Adapterteile gleichzeitig eingesetzt und behandelt werden. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung sowie ihre Verwendung werden nun  anhand der detaillierten Beschreibung der beiliegenden Fig. 1 und  2 beispielhaft erläutert.      Fig. 1: Schematische An- und Durchsicht  auf/durch die Längsseite der Vorrichtung     Fig. 2: Schematische  An- und Durchsicht auf/durch die Frontseite der Vorrichtung.  



   In Fig. 1 sind mit 1.1 die Grundplatte und mit 1.2 eine der Frontplatten  der Vorrichtung bezeichnet; die eigentliche Galvanik-Wanne mit der  Elektrolyt-Lösung ist nicht eingezeichnet. 



   Über der Vorrichtung sind die zwei Führungs- und Tragschienen 1.3  angeordnet. Auf ihnen laufen die zwei Schlitten 1.4, deren Lage mittels  der Verstell- und Festhaltespindeln 1.5 eingestellt und fixiert wird.                                                          



   In den genannten Schlitten sind die Pinolen 1.6, d.h. die Vorrichtungen  zur gesicherten Aufnahme des Druckzylinders, zur Abdichtung gegen  das Eindringen von Bad-Lösungen in die Pinole sowie zur Zuführung  des für die elektrolytische Beschichtung der Zylinderoberfläche notwendigen  Gleichstromes untergebracht. Der Zylinder selbst ist in der Fig.  1 mit 1.7 bezeichnet. 



     Auch der Antrieb zum Drehen des Druckzylinders erfolgt anhand  der Pinolen, diese sind also in den Schlitten drehbar vorgesehen;  der Antrieb der Pinolen erfolgt dabei in bekannter Weise von aussen.                                                           



   In Fig. 2 sind mit 2.1 die beiden Führungs- und Tragschienen bezeichnet;  mittig dazu und leicht nach unten versetzt befindet sich die Verstell-  und Festhaltespindel 2.2. Im Schlitten 2.3 ist schliesslich die Pinole  2.4 angeordnet. 



   Verwendet wird die erfindungsgemässe Vorrichtung, wie gesagt, zur  mittels Einspannen gesicherten Aufnahme und Drehung von Druckzylindern  in den verschiedenen Galvanik-Bädern. Dazu werden die Schlitten mit  den spezifischen Pinolen gegen die Frontseiten auseinandergefahren  und der zu behandelnde Zylinder - bei entleerter Wanne - mittels  einer beweglichen Tragvorrichtung zwischen die - gegebenenfalls ausgewechselten  - Pinolen gebracht. Anhand der Verstell- und Festhaltespindeln werden  nun die beiden Schlitten hinsichtlich der Vorrichtungsmitte gegengleich  laufend an die beiden Zylinderachsen geführt und der Zylinder zwischen  den Pinolen festgedrückt. Nach einer kurzen Probedrehung wird anschliessend  die Bad-Flüssigkeit eingeführt und der Strom an die Pinolen angeschlossen;  die elektrolytische Beschichtung des eingesetzten Zylinders kann  beginnen. 



   Die technischen Vorteile der erfindungsgemässen Vorrichtung sind  dem Fachmann sofort ersichtlich: 



   Durch die Möglichkeit der Längen-Adaptation sowie durch die leicht  auswechselbaren Pinolen wird die Behandlung einer hinsichtlich ihrer  Ausmasse grossen Zahl von Druckzylindern mit einem Minimum an manueller  Arbeit ermöglicht. Durch die Ausrüstung der Vorrichtung mit den an  sich bekannten Mess- und Regelgeräten sowie, gegebenenfalls, durch  eine programmierbare, angepasste Hardware kann der Betrieb der erfindungsgemässen  Vorrichtung weiter automatisiert werden.

Claims (8)

1. Längenadaptive Vorrichtung zum Einspannen von Zylindern, insbesondere von Druckzylindern, und Drehen derselben in Galvanik-Anlagen, gekennzeichnet durch - zwei hinsichtlich der Vorrichtungs-Längsachse symmetrisch angeordnete Führungs- und Tragschienen (1.3) neben und über der Galvanik-Anlage, - zwei an den Führungsschienen beweglich befestigte Schlitten (1.4) mit je einer Halterungs-Pinole (1.6) für den Zylinder, sowie - mittig zu den Führungsschienen und dazu versetzt angeordnete Verstell- und Festhaltespindeln (1.5) für die Schlitten, wobei die Führungsschienen an den beiden Frontwänden (1.2) der Vorrichtung befestigt und die Spindeln darin gelagert sind.
2.
Einspann- und Drehvorrichtung gemäss Patent-anspruch 1, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen und die Spindeln so angeordnet sind, dass weder durch das Einspannen der Zylinder noch durch deren Drehung die Lage der Führungsschienen zu den Spindeln geändert oder die Geradlinigkeit der Achse: Spindel-Zylinder-Spindel beeinträchtigt wird.
3. Einspann- und Drehvorrichtung gemäss Patent-anspruch 2, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Spindeln beidseitig motorisiert und hinsichtlich der Vorrichtungs-Mitte gegengleich beweglich angeordnet sind.
4. Einspann- und Drehvorrichtung gemäss Patent-anspruch 2 oder 3, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Pinolen in den Schlitten drehbar, dichtend und den Strom leitend ausgebildet sind.
5.
Einspann- und Drehvorrichtung gemäss Patent-anspruch 4, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten von den Führungsschienen leicht ablösbar ausgeführt sind.
6. Einspann- und Drehvorrichtung gemäss einem der vorangegangenen Patentansprüche, weiter dadurch gekennzeichnet, dass sie - nach dem Einsetzen des Druckzylinders - mittels eingebauter Regel- und Steueranlagen automatisch läuft.
7. Verwendung der Einspann- und Drehvorrichtung gemäss den Patentansprüchen 1 bis und mit 6 zur durch Einspannen gesicherten Aufnahme und Drehung von Zylindern, insbesondere Druckzylindern, speziell in Elektrolytbädern, wobei dem Zylinder Gleichstrom zugeleitet und die Zylinder-Oberfläche metallisch beschichtet wird.
8.
Verwendung gemäss Patentanspruch 7, weiter dadurch gekennzeichnet, dass mehr als ein Zylinder mittels entsprechender Adapterteile gleichzeitig eingesetzt und behandelt wird.
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