CH694864A5 - Walze mit Durchbiegungsausgleich. - Google Patents

Walze mit Durchbiegungsausgleich. Download PDF

Info

Publication number
CH694864A5
CH694864A5 CH8612001A CH8612001A CH694864A5 CH 694864 A5 CH694864 A5 CH 694864A5 CH 8612001 A CH8612001 A CH 8612001A CH 8612001 A CH8612001 A CH 8612001A CH 694864 A5 CH694864 A5 CH 694864A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
core
spring
roller according
roller
heat transfer
Prior art date
Application number
CH8612001A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Wenzlik
Original Assignee
Netzsch Erich Holding
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7642809&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=CH694864(A5) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Netzsch Erich Holding filed Critical Netzsch Erich Holding
Publication of CH694864A5 publication Critical patent/CH694864A5/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/30Shape or construction of rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/44Cooling or heating rollers or bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


  



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walze gemäss dem Oberbegriff  des Patentanspruchs 1. Eine solche Walze ist aus der WO 95/33 932  bekannt. 



   Walzen der vorgenannten Art kommen beispielsweise in Walzenmühlen  zum Einsatz. Sie dienen insbesondere zum Mahlen oder auch zum Desagglomerieren  unterschiedlicher Materialien, um für nachfolgende Prozessschritte  definierte Ausgangsbedingungen zu schaffen. Die Walzen können entweder  mit einem definierten Abstand zu beispielsweise einer anderen Walze  angeordnet sein, so dass ein definierter Mahl- bzw. Walzenspalt entsteht,  oder sie können spaltfrei gegeneinander gepresst sein. 



   Seit langem ist bekannt, dass es im Betrieb solcher Walzen zu einer  gewissen Walzendurchbiegung kommt, d.h. der Walzenspalt ist im Betrieb  über die Länge der Walze nicht konstant. Typischerweise ist die Durchbiegung  in der Mitte einer Walze am grössten. Diese Walzendurchbiegung ist  unerwünscht, denn sie führt zu einer Abweichung von den vorgegebenen  Betriebsparametern und damit zu einer grösseren Schwankungsbreite  der Eigenschaften des mit einer Walze behandelten Materials. 



   Zur Beseitigung dieses Problems sind viele Lösungen vorgeschlagen  worden. Beispielsweise können sogenannte bombierte Walzen verwendet  werden. Die Form dieser Walzen ist so berechnet, dass sie unter den  gewünschten Betriebsbedingungen einen über die gesamte Länge der  Walze konstanten Mahlspalt aufweisen. Nachteilig ist, dass eine bombierte  Walze nur auf bestimmte Betriebsbedingungen hin optimiert sein kann,  so dass bei anderen Betriebsbedingungen nach wie vor eine Walzendurchbiegung  bzw. ein ungleichmässiger Mahlspalt auftritt. 



     Auch bekannt sind sogenannte durchbiegungssteuerbare Walzen. Bei  diesen wird mittels aufwendiger konstruktiver und steuerungstechnischer  Anordnungen die im jeweiligen Betriebszustand auftretende Walzendurchbiegung  ausgeglichen, indem beispielsweise mittels Hydraulikdrucks Stützelemente  gegen den Innenumfang einer Hohlwalze gedrückt werden. Hingewiesen  sei in diesem Zusammenhang beispielshalber auf die EP-A-0 451 470,  die EP-A- 0 482 318 und die EP-A-0 021 297. 



   Des Weiteren ist es bekannt, die Walzen mittels eines Wärmeträgermediums  zu kühlen oder zu heizen. Die DE 4 205 167 A1 beschreibt eine als  Wärmetauscher dienende Walze mit einem Biegelinienkompensator. Aus  der eingangs bereits genannten WO 95/33 932 ist bekannt, zwischen  einem Walzenkern und einem Walzenmantel ringförmige Federelemente  anzuordnen. Gemäss einer Alternative können die Federelemente auch  die Form von Längsrippen haben. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walze mit einem nicht  gesteuerten, passiven Durchbiegungsausgleich anzugeben, deren Gebrauchseigenschaften  verbessert sind. 



   Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik ist diese  Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Federelemente,  die zwischen dem Walzenmantel und dem Walzenkern angeordnet sind,  die Gestalt von auf dem Walzenkern befestigten, wendelförmigen Federstegen  haben, die unter einem Winkel von wenigstens 10 Grad zur Walzenlängsachse  verlaufen. Anders als Längsrippen führen die wendelförmigen Federstege  zu einer erheblich gleichmässigeren Abstützung des Walzenmantels,  denn es ist über die Länge der Walze unabhängig von deren Drehstellung  immer eine im Wesentlichen gleiche Anzahl von Abstützstellen vorhanden.

    Bei einer Längsrippe hingegen findet entweder eine Abstützung auf  der gesamten Länge der Walze statt, nämlich dann, wenn die Längsrippe  sich unterhalb der Berührungslinie der Walze befindet, oder es findet  gar keine direkte Abstützung statt, dann nämlich, wenn die Berührungslinie  der Walze sich zwischen zwei benachbarten Längsrippen befindet. Die  wendelför   migen Federstege bieten trotz der gleichmässigen Abstützung  des Walzenmantels, die in etwa mit der Abstützung vergleichbar ist,  wie sie mit den aus der WO 95/33 932 bekannten ringförmigen Federelementen  erzielt wird, beste Voraussetzungen für die Durchströmung eines Wärmeträgerfluides,  denn zwischen je zwei benachbarten wendelförmigen Federstegen ergeben  sich Kanäle, durch die ein Wärmeträgerfluid ohne Strömungsumlenkung  geführt werden kann.

   Hinzu kommt, dass die wendelförmigen Federstege  im Betrieb, d.h. bei einer Drehung der Walze, eine Pumpwirkung auf  das Wärmeträgerfluid ausüben, so dass abhängig vom Einsatzzweck auf  eine separate Pumpe zur Umwälzung des Wärmeträgerfluids verzichtet  werden kann. Insgesamt wird durch die wendelförmigen Federstege eine  über die Länge der Walze gleichmässigere Kühlung bzw. Erwärmung erreicht,  was nicht nur der Lebensdauer des Walzenmantels zugute kommt, sondern  auch die Qualität des behandelten Produktes fördert. 



   In einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemässen Walze ist  an jedem Ende des Walzenkerns ein federstegfreier Abschnitt vorhanden.  Diese federstegfreien Endabschnitte haben auf die Gleichmässigkeit  der Abstützung des Walzenmantels keinen spürbaren Einfluss, ermöglichen  jedoch auf vorteilhafte Weise die Zu- und Abfuhr des Wärmeträgerfluides.  So bildet gemäss einer Ausführungsform der eine federstegfreie Endabschnitt  des Walzenkerns zusammen mit dem Walzenmantel einen Verteilerraum  für das Wärmeträgerfluid, d.h. das Wärmeträgerfluid wird in diesen  Verteilerraum eingespeist und verteilt sich von dort auf die Kanäle  zwischen den Federstegen, während der federstegfreie Abschnitt am  anderen Ende des Walzenkerns zusammen mit dem Walzenmantel einen  Expansionsraum für das Wärmeträgerfluid bildet, aus dem Letzteres  abgeführt wird.

   Dieser Expansionsraum sorgt für eine Strömungsberuhigung  und verhindert eine Pulsation des Wärmeträgerfluids. 



   Gemäss einer konstruktiv vorteilhaften Ausgestaltung ist der Walzenkern  der erfindungsgemässen Walze mit einem inneren, zumindest an einem  Walzenende offenen Hohlraum versehen, der durch erste Verbindungskanäle  mit dem zuvor genannten Vertei   lerraum und durch zweite Verbindungskanäle  mit dem Expansionsraum für das Wärmeträgerfluid verbunden ist. Das  Wärmeträgerfluid kann bei dieser Ausführungsform durch die Achse  der Walze dem genannten Hohlraum zugeführt werden, strömt dann durch  die ersten Verbindungskanäle in den Verteilerraum, von dort durch  die Kanäle zwischen den wendelförmigen Federstegen zum Expansionsraum  und dann durch die zweiten Verbindungskanäle wieder zurück in den  inneren Hohlraum des Walzenkerns, aus dem das Wärmeträgerfluid dann  abgeführt wird.

   Der Zu- und Abfluss des Wärmeträgerfluides in den  Hohlraum ist dabei voneinander zu trennen, jedoch lässt sich dies  einfach erreichen, beispielsweise mittels zweier konzentrisch zueinander  angeordneter Leitungen. 



   Bei bevorzugten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemässen Walze  ist der Walzenmantel kraftschlüssig mit den wendelförmigen Federstegen  verbunden. Das bedeutet, dass die von den Federstegen auf den Mantel  ausgeübten Kräfte dazu ausreichen, eine Drehbewegung des Walzenkerns  auf den Walzenmantel zu übertragen. Ebenso sind vorzugsweise die  wendelförmigen Federstege kraftschlüssig mit dem Walzenkern verbunden.  Beispielsweise können die wendelförmigen Federstege Teil einer Hülse  sein, die an dem Kern befestigt ist. Diese Hülse kann z.B. auf den  Walzenkern aufgeschrumpft oder aufgegossen sein, alternativ kann  sie aber auch mit anderen Mitteln am Walzenkern befestigt werden.  Vorzugsweise sind bei einer Ausführungsform mit einer Hülse die Federstege  einstückig mit dieser Hülse ausgebildet.

   Wird als Material für die  Federstege ein Kunststoff verwendet, lässt sich ein solches hülsenförmiges  Teil mit den daran ausgebildeten wendelförmigen Federstegen kostengünstig  durch Giessen fertigen. 



   Bei einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Walze ist  jeder Federsteg formschlüssig mit dem Walzenkern verbunden, insbesondere  mittels einer zugehörigen, im Walzenkern ausgebildeten Schwalbenschwanznut.                                                    



     Die Neigung der wendelförmigen Federstege zur Walzenlängsachse,  die wenigstens etwa 10 Grad betragen soll, liegt vorzugsweise in  einem Bereich von 10 bis 30 Grad. In diesem Bereich besteht ein ausgewogenes  Verhältnis zwischen gleichmässiger Abstützung des Walzenmantels durch  die Federstege und guter Pumpwirkung. 



   Obwohl die wendelförmigen Federstege erfindungsgemäss aus jedem federnd  elastischen Material bestehen können, bestehen sie vorzugsweise aus  Polyurethan mit einer Härte im Bereich von 80 bis 90 Shore. 



   Zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemässen Walze werden im  Folgenden anhand der beigefügten, schematischen Figuren näher erläutert.  Es zeigt:      Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen  Walze, wobei der Walzenkern ungeschnitten und der Walzenmantel im  Längsschnitt wiedergegeben sind,     Fig. 2 die Ansicht gemäss  Fig. 1 im Längsschnitt, und     Fig. 3 einen Ausschnitt aus einer  Walze gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel im Querschnitt.                                                               



   Die Fig. 1 und 2 zeigen eine hier als Glattwalze ausgebildete Walze  10 zum Vermählen oder Desagglomerieiren. Die Walze 10 umfasst einen  steifen, hohlzylindrischen Kern 12, der mittels zweier an ihm befestigter  Flansche 14 drehbar gelagert werden kann (nicht dargestellt). 



   Auf dem Kern 12 ist eine Hülse 16 aus Polyur-ethan mit einer Härte  von 80 bis 90 Shore durch Aufgiessen befestigt. Alternativ kann die  Hülse 16 auch auf den Kern 12 aufgeschrumpt oder mit dem Kern 12  verklebt sein. Mit der Hülse 16 einstückig ausgebildet, d.h. aus  demselben Material wie die Hülse bestehend, ist eine Reihe von auf  der Hülse 16 wendelförmig verlaufender Federstege 18. Die Federstege  18 stehen radial von der Hülse 16    hervor und sind in Umfangsrichtung  gleichmässig voneinander beabstandet. 



   Ein rohrförmiger Mantel 20 aus verschleissfestem Material stützt  sich über diese Federstege 18 auf dem Kern 12 der Walze 10 ab. Der  Mantel 20 drückt die Federstege 18 radial etwas zusammen, derart,  dass die von den Federstegen 18 auf die Innenseite des Mantels 20  übertragenen Druckkräfte dazu ausreichen, den Mantel 20 mittels der  Federstege 18 kraftschlüssig mit dem Kern 12 zu verbinden. Somit  kommt es im Betrieb der Walze 10 zwischen dem Mantel 20 und den Federstegen  18 zu keiner Relativdrehbewegung. 



   Im dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft jeder Federsteg 18  unter einem Winkel  alpha  von 30 Grad zur Längsachse A der Walze  10. Je zwei benachbarte Federstege 18 begrenzen zwischen sich einen  ebenfalls wendelförmigen Kanal 22 für Wärmeträgerfluid. Wie insbesondere  aus Fig. 1 ersichtlich, reichen die Federstege 18 nicht ganz bis  zum Ende des Kerns 12, sondern es bleibt an jedem Ende des Kerns  12 ein Endabschnitt 24 federstegfrei. Zusammen mit dem Mantel 20  begrenzt der in den Fig. 1 und 2 linke federstegfreie Endabschnitt  24 einen Verteilerraum 26 für Wärmeträgerfluid, während der in den  Fig. 1 und 2 rechte federstegfreie Endabschnitt 24 zusammen mit dem  Mantel 20 einen Expansionsraum 28 für das Wärmeträgerfluid definiert.                                                          



   Das Wärmeträgerfluid, das je nach Anwendungszweck zur Kühlung oder  zur Beheizung der Walze 10 dienen kann, wird über eine koaxial zur  Walzenlängsachse A angeordnete Einlassleitung 30 in einen inneren  Hohlraum 32 des Kerns 12 geführt. Im Betrieb sollte dieser Hohlraum  32 zur Vermeidung von unwuchten vollständig mit dem Wärmeträgerfluid  gefüllt sein. Von dem Hohlraum 32 aus gelangt das Wärmeträgerfluid  durch erste Verbindungskanäle 34 in den Verteilerraum 26, von wo  aus es durch die Vielzahl der Kanäle 22 strömt, die zwischen den  Federstegen 18 begrenzt sind. Im Betrieb der Walze 10, d.h. bei einer  Drehbewegung derselben in Richtung des Pfeils B, pumpen die wendelförmigen  Federstege 18 das Wärmeträgerfluid vom Verteilerraum 26 zum Expansionsraum  28, wodurch der Mantel 20 gekühlt bzw.    beheizt wird.

   Im Expansionsraum  28 beruhigt sich die Wärmeträgerfluidströmung und das Wärmeträgerfluid  kann ohne Pulsation durch zweite Verbindungskanäle 36 aus dem Expansionsraum  28 zurück in den Hohlraum 32 fliessen. Von dort wird es durch eine  konzentrisch zur Einlassleitung 30 angeordnete Auslassleitung 38  abgeführt. Eine Trennwand 40 verhindert, dass das durch die Einlassleitung  30 einströmende Wärmeträgerfluid sich mit dem Wärmeträgerfluid vermischt,  das durch die zweiten Verbindungskanäle 36 zurück in den Hohlraum  32 strömt. Dichtungen 42 sorgen dafür, dass kein Wärmeträgerfluid  zwischen den Flanschen 14 und dem Mantel 20 der Walze 10 austreten  kann. 



   Die Federstege 18 haben vorzugsweise eine Höhe von etwa 10 bis 15  mm, eine Breite von etwa 8 bis 10 mm, und einen Abstand voneinander  von etwa 50 bis 60 mm. Ersichtlich muss der Federweg, den die Federstege  18 in radialer Richtung erlauben, grösser sein als die zu erwartende  Durchbiegung der Walze 10. Dies lässt sich durch eine geeignete Dimensionierung  und Materialauswahl der Federstege 18 erreichen. 



   Fig. 3 zeigt ein alternatives zweiten Ausführungsbeispiel, bei dem  die Federstege 18 nicht an einer Hülse 16 ausgebildet sind, sondern  jeder für sich in einer zugehörigen Schwalbenschwanznut des Kerns  12 befestigt sind. Die Funktion des zweiten Ausführungsbeispiels  unterscheidet sich nicht von der des ersten Ausführungsbeispiels.                                                              



   Die Federstege 18 bestehen in den beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen  aus einem Material, welches selbst federnd elastische Eigenschaften  hat. Dies ist jedoch nicht zwingend. Bei anderen, hier nicht dargestellten  Ausführungsformen ist das Material der Federstege selbst nicht oder  kaum federnd elastisch; die federnden Eigenschaften werden den Federstegen  statt dessen durch separate Federelemente verliehen, die sich am  Kern 12 abstützen. Als Federelemente kommen beispielsweise Elastomerelemente  oder Schraubenfedern, aber auch Blattfedern und andere bekannte Federbauarten  in Betracht.

Claims (11)

1. Walze (10), insbesondere zum Vermählen oder Desagglomerieren, mit - einem steifen, zumindest im Wesentlichen zylindrischen Kern (12), und - einem drehfest mit dem Kern (12) verbundenen rohrförmigen Mantel (20), der sich über in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Federelemente auf dem Kern (12) abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass - die Federelemente auf dem Kern (12) befestigte, wendelförmige Federstege (18) sind, die unter einem Winkel von wenigstens 10 Grad zur Walzenlängsachse (A) verlaufen, und dass - je zwei benachbarte Federstege (18) zwischen sich einen Kanal (22) für Wärmeträgerfluid begrenzen.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des Kerns (12) ein federstegfreier Abschnitt (24) vorhanden ist.
3.
Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federstegfreien Endabschnitte (24) des Kerns (12) zusammen mit dem Mantel (20) einen Verteilerraum (26) und einen Expansionsraum (28) für das Wärmeträgerfluid bilden.
4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (12) einen inneren, zumindest an einem Ende offenen Hohlraum (32) aufweist, der durch erste Verbindungskanäle (34) mit dem Verteilerraum (26) und durch zweite Verbindungskanäle (36) mit dem Expansionsraum (28) für das Wärmeträgerfluid verbunden ist.
5. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) kraftschlüssig mit den Federstegen (18) verbunden ist.
6. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federstege (18) kraftschlüssig mit dem Kern (12) verbunden sind.
7.
Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federstege (18) Teil einer Hülse (16) sind, die an dem Kern (12) befestigt ist.
8. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federstege (18) einstückig mit der Hülse (16) ausgebildet sind.
9. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Federsteg (18) formschlüssig mit dem Kern (12) verbunden ist, insbesondere mittels einer Schwalbenschwanznut.
10. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Federstege (18) zur Walzenlängsachse in einem Bereich von 10 Grad bis etwa 30 Grad liegt.
11. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federstege (18) aus Polyurethan bestehen, das vorzugsweise eine Shore-A-Härte von 80 bis 90 hat.
CH8612001A 2000-05-19 2001-05-11 Walze mit Durchbiegungsausgleich. CH694864A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000124851 DE10024851C5 (de) 2000-05-19 2000-05-19 Walze mit Durchbiegungsausgleich

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH694864A5 true CH694864A5 (de) 2005-08-15

Family

ID=7642809

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH8612001A CH694864A5 (de) 2000-05-19 2001-05-11 Walze mit Durchbiegungsausgleich.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH694864A5 (de)
DE (1) DE10024851C5 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10349448B4 (de) * 2003-10-23 2005-09-15 Koenig & Bauer Ag Rotationskörper einer Druckmaschine
DE102004056750A1 (de) * 2004-11-24 2006-06-01 F.B. Lehmann Maschinenfabrik Gmbh Walze, insbesondere drehbare Walze für ein Fünfwalzwerk zur Schokoladenherstellung
DE102009033482A1 (de) * 2009-06-22 2011-01-05 Leonhard Breitenbach Gmbh Walze, insbesondere Refinerwalze
DE102010060557B4 (de) * 2010-11-15 2016-05-19 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Wälzmühle und Verfahren zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut
CN103657787B (zh) * 2013-12-16 2015-09-02 南通通用机械制造有限公司 研磨机内螺旋辊筒
DE102017103795A1 (de) * 2017-02-23 2018-08-23 Dirkra Sondermaschinenbau Gmbh Walze mit wärmetauscherfunktion
DE102017108520B4 (de) * 2017-04-21 2019-07-04 HÄHL GmbH Temperierbare Walze

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE481365C (de) * 1926-11-07 1929-08-20 Herzogenrather Glaswerke Biche Walze zum Auswalzen von geschmolzenem Glase
DE1000665B (de) * 1953-04-25 1957-01-10 Bauermeister Hermann Maschf Hohlwalze fuer Reibwalzwerke
US2867414A (en) * 1955-12-23 1959-01-06 Mead Corp Chilling roll for paper coating machines
SE322471B (de) * 1966-04-28 1970-04-06 Skandinaviska Apparatind
DE2707907A1 (de) * 1976-02-24 1977-08-25 Trimay Engineering Co Walze bzw. welle
EP0021297A1 (de) * 1979-06-27 1981-01-07 Felix Böttcher GmbH & Co. KG Walze mit Durchbiegungsausgleich
DE4011826C1 (de) * 1990-04-12 1991-08-01 Eduard Kuesters Maschinenfabrik Gmbh & Co Kg, 4150 Krefeld, De
DE4033638C1 (de) * 1990-10-23 1992-02-13 Eduard Kuesters Maschinenfabrik Gmbh & Co Kg, 4150 Krefeld, De
DE9105482U1 (de) * 1991-05-03 1991-07-04 Derichs, Eberhard, 4150 Krefeld Als Wärmetauscher dienende Walze
DE4226740A1 (de) * 1992-08-13 1994-02-17 Bleistiftmaschinenfabrik Dipl Transportaggregat für Holzbrettchen
JP3464224B2 (ja) * 1994-06-06 2003-11-05 ビューラー・アクチェンゲゼルシャフト ロール

Also Published As

Publication number Publication date
DE10024851A1 (de) 2002-01-31
DE10024851C5 (de) 2010-12-16
DE10024851B4 (de) 2005-06-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3805350C2 (de)
DE3343313A1 (de) Walze zur behandlung von bahnen, vorzugsweise papierbahnen
EP1218186A1 (de) Zylinder einer rotationsdruckmaschine
DE3128722A1 (de) Durchbiegungssteuerbare walze
DE3925019C2 (de)
DE2646769A1 (de) Presswalze mit durchbiegungskontrollvorrichtung
DE19513500C2 (de) Walze mit einstellbarer Form
CH658498A5 (de) Presswalze an einem walzwerk, deren durchbiegung einstellbar ist.
DE19929149B4 (de) Walzen
DE8500950U1 (de) Beheizbare kalanderwalze mit einem einen stroemungsspalt bildenden verdraengerkoerper
DE10024851C5 (de) Walze mit Durchbiegungsausgleich
DE4111911A1 (de) Walze
EP0438580B1 (de) Durchbiegungseinstellwalze
DE4202033C2 (de) Heiz- oder Kühlwalze
DE3838852C1 (de)
DE4203497A1 (de) Ausgleichwalze zur druckbehandlung von warenbahnen
DE3011669C2 (de) Preßwalze mit einer Einrichtung zum Korrigieren der Durchbiegung des Walzenmantels
EP0203279B1 (de) Walze, vorzugsweise Gegendruckwalze eines Tiefdruckformzylinders, mit durchbiegbarem Walzenmantel
AT393522B (de) Hohlzylinderfoermige kuehlwalze
EP0921229B1 (de) Elastische Walze für eine Kalanderanordnung
DE8490184U1 (de) Walze zur Behandlung von Bahnen, vorzugsweise Papierbahnen
DE3909134C2 (de)
DE3490566C1 (de) Walze zur Behandlung von Bahnen,vorzugsweise Papierbahnen
DE10349341A1 (de) Durchbiegungseinstellwalze
DE3490566C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased