CH694885A5 - Gerot und Verfahren zum Befordern von Mehrwegflaschen. - Google Patents
Gerot und Verfahren zum Befordern von Mehrwegflaschen. Download PDFInfo
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Description
Aus dem Stand der Technik sind Beförderungssysteme für Mehrwegflaschen bekannt, bei denen eine Mehrwegflasche von einem obenliegenden Verkaufsraum durch ein separates Fallrohr in einen darunterliegenden Lagerraum fallen kann. Es sind solche Geräte aus dem Stand der Technik bekannt, bei denen der darunterliegende Raum mit einer drehenden Bürsteneinrichtung versehen ist, durch die die Mehrwegflasche von dem darunterliegenden Raum weiter auf ein getrenntes Förderband bewegt werden kann. Zusätzlich zu der Verwendung als eine Übertragungseinrichtung dient die drehende Bürsteneinrichtung auch als eine Bremseinrichtung des Fallens der Mehrwegflasche, wodurch der Aufschlag der Flasche gegen den darunterliegenden Ort vermindert wird.
Aus dem Stand der Technik sind auch Bremseinrichtungen in dem Fallrohr, wie zum Beispiel Bremsräder, bekannt, mit deren Hilfe die Fallbewegung der nach unten fallenden Flasche in dem Fallrohr gebremst wird. Auch Dämpfmaterialien für den darunterliegenden Ort sind aus dem Stand der Technik bekannt. Ein aufgeschäumtes Kunststoffmaterial ist ein Beispiel für solch ein Dämpfmaterial.
Jedoch ist das vorstehend erwähnte Gerät gemäss dem Stand der Technik beim Befördern einer Mehrwegflasche nicht zuverlässig genug. Es besteht ein Risiko beim Brechen der Flasche und folglich bei einer Unterbrechung des Betriebs des gesamten Mechanismus. Auch die Gerätaufbauten dieser Erfindung gemäss dem Stand der Technik sind nicht für eine uneingeschränkte Verwendung geeignet, bei der sie direkt an einen Mehrwegflaschenautomaten angeschlossen werden könnten, da ihre Beförderungsgeschwindigkeiten nicht ausreichend sind.
Die bei dem Stand der Technik bekannten Gerät-aufbauten können jedoch auch das Fallen der Flasche nicht genügend dämpfen. Infolgedessen brechen die Flaschen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine Verbesserung bezüglich der vorstehend erwähnten Probleme vorgeschlagen. Gemäss der Lehre der vorliegenden Erfindung wurde ein neuartiges Beförderungsgerät für Mehrwegflaschen ausgebildet, mit dem die Mehrwegflasche von einem obenliegenden Raum über ein Fallrohr in einen darunterliegenden Raum fallen kann. Gemäss der Lehre der vorliegenden Erfindung ist das Fallrohr so angeordnet, dass es relativ zu der vertikalen Richtung eine schräge Stellung hat, und es wird vorzugsweise solch ein Fallrohr verwendet, das gerade Wände mit einem dazwischenliegenden Winkel aufweist, so dass die Mehrwegflasche so geführt werden kann, dass sie an beiden Wänden weiterbefördert wird und ausserdem durch die Schwerkraft entsprechend dem Winkel nach unten in den Fallraum niedergedrückt wird.
Gemäss der Lehre der vorliegenden Erfindung ist das Fallrohr mit einem Bremsmechanismus versehen, und ausserdem ist das Ende des Fallrohrs mit einer separaten Dreheinrichtung versehen, durch die die Mehrwegflasche in die vertikale Stellung gedreht wird, während sie sich an der Oberseite des Förderbandes befindet. Die Dreheinheit ist vorzugsweise eine Einrichtung, die mit geraden Wänden mit einem dazwischenliegenden Winkel so versehen ist, dass die Wände in der Beförderungsrichtung des Förderbands so angeordnet sind, dass sie die Mehrwegflasche auf dem Band stützen und verhindern, dass sie kippt, wenn das Band angeschaltet wird. Vorzugsweise werden separate Stützeinrichtungen, wie zum Beispiel Stützschieber, zusammen mit der Dreheinrichtung verwendet, mit deren Hilfe die Mehrwegflasche fest gegen eine Ecke in der Dreheinrichtung gedrückt wird.
Die gegenseitige Verträglichkeit beim Betrieb des Bremsmechanismus, der Dreheinheit und der Zuführungseinrichtung oberhalb des Fallrohres für Mehrwegflaschen wird unter Verwendung eines Lichtquellenerfassungssystems gesichert, durch das das Eintreten einer fallenden Flasche in die Station und des Weiteren ihr Fallen in der Dreheinheit erfasst werden. Vorzugsweise werden zwei Lichtquellenerfassungseinrichtungen verwendet: die erste jeweils an der Öffnung des Fallrohres und die andere jeweils zusammen mit der Dreheinheit.
Das erfindungsgemässe Gerät und das erfindungsgemässe Verfahren zum Befördern von Mehrwegflaschen sind durch die gegenwärtigen Ansprüche gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf bestimmte vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen abgebildet sind, wobei die Erfindung jedoch nicht ausschliesslich darauf beschränkt ist. Fig. 1A zeigt eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Gerätes, und auf der Grundlage der Fig. 1A wird eine vorteilhafte Verwendung der erfindungsgemässen Einrichtung zum Bewegen von Mehrwegflaschen von einem obenliegenden Verkaufsraum in einen darunterliegenden Lagerraum beschrieben. Fig. 1B zeigt das Gerät in der Richtung eines Pfeils K 1 in der Fig. 1A. Fig. 1C zeigt einen mit einem Einlassrohr gekoppelten Wechsler, der dazu eingerichtet ist, das Ende des Einlassrohres in alternative Positionen so zu bewegen, dass dieses mit zwei verschiedenen Fallrohren koppelbar ist.
Fig. 2A zeigt das erfindungsgemässe Gerät in einer Seitenansicht. Fig. 2B zeigt das Gerät gemäss der Fig. 2A in der Richtung eines Pfeils K 2 in der Fig. 2A. Fig. 3A zeigt den Bremsmechanismus des Fallrohres. Fig. 3B zeigt einen Schnitt entlang einer Linie I-I in der Fig. 3A. Fig. 4A zeigt gemäss der Erfindung eine unten angeordnete Dreheinheit zusammen mit dem Flaschenbeförderungsgerät, wobei die Dreheinheit in eine vertikale Position gedreht ist und durch ihr Gelenk gestützt ist. Fig. 4B zeigt einen Schnitt entlang einer Linie II-II in der Fig. 4A. Fig. 4C zeigt eine Führung eines Lichtstrahls zum Erfassen einer fallenden Mehrwegflasche durch Öffnungen in dem Wandaufbau gemäss der Fig. 4A, der mit der Dreheinheit 20 gekoppelt ist.
Die Fig. 1A zeigt eine allgemeine Abbildung des erfindungsgemässen Gerätes, nach der von einem obenliegenden Verkaufsraum E 1 Mehrwegflaschen in einen darunterliegenden Lagerraum E 2 mit Hilfe des erfindungsgemässen Gerätes 10 fallen. Der obenliegende Verkaufsraum E 1 weist vorzugsweise einen Mehrwegflaschenautomaten P auf, der Mehrwegflaschen aufnimmt, von dessen Förderband H 100 eine Mehrwegflasche in ein Einlassrohr 11 und durch dieses in ein Fallrohr 13a 1 oder 13a 2 übertragen wird. Die Fallrohre 13a 1 , 13a 2 sind nebeneinander angeordnet und zusätzlich bezogen auf die Längsachsen relativ zu einer vertikalen Richtung Y mit einem Schrägungswinkel alpha angeordnet. Von dem Einlassrohr 11 wird die Mehrwegflasche mit Hilfe eines Wechslers 12 entweder in das Fallrohr 13a 1 oder in das Fallrohr 13a 2 geführt.
Die Fig. 1B zeigt den Gerätaufbau gemäss der Fig. 1A, wenn er in einer Richtung eines Pfeils K 1 in der Fig. 1A betrachtet wird. In der Fig. 1B ist eine alternative Stellung des Einlassrohres 11 durch gestrichelte Linien gezeigt. Der Wechsler 12 bewegt das Ende 11a des Einlassrohres 11 in alternative Positionen, um es entweder mit dem Fallrohr 13a 1 oder mit dem Fallrohr 13a 2 zu koppeln. Die andere alternative Position des Endes 11a des Einlassrohres 11 ist durch gestrichelte Linien markiert. Die Übertragungsdistanz ist mit S bezeichnet.
Die Fig. 1C zeigt den Wechsler 12 in einer Prinzipskizze.
Der Wechsler 12 weist einen Druckluftzylinder 12a 1 und darin einen Kolben 12b 1 auf, an dem ein Körper 12c 1 angebracht ist. Des Weiteren ist das Einlassrohr 11 mit dem Körper 12c 1 verbunden, der mit Hilfe des Kolbens 12b 1 seitlich in eine Endposition des Zylinders 12a 1 bewegt wird, bei der das Fallrohr 13a 1 oder 13a 2 angeordnet ist. Der Zylinder 12a 1 weist eine Magneterfassungseinrichtung 12d 1 an seinem Verbindungsabschnitt auf, die die Lage des Kolbens 12b 1 und die Lage des damit verbundenen Endes 11a des Einlassrohres 11 erfasst.
Die Fig. 2A zeigt das erfindungsgemässe Gerät 10 in einer Seitenansicht. Der Wechsler 12 ist bei dem Einlassrohr 11 angeordnet und so eingerichtet, dass er das Ende des Einlassrohres 11 so bewegt, dass es alternativ entweder mit dem Fallrohr 13a 1 oder mit dem dazu benachbarten anderen Fallrohr 13a 2 gekoppelt ist, wie dies in der Figur gezeigt ist. Durch das Fallrohr 13a 1 , 13a 2 bewegt sich die Mehrwegflasche weiter zu dem unten angeordneten Drehgerät 20.
Jedes Fallrohr 13a 1 , 13a 2 weist gleichartige Aufbauten zum Befördern von Mehrwegflaschen auf. Das Fallrohr 13a 1 , 13a 2 weist einen Bremsmechanismus 15 auf, der durch einen Aktuator 16 bewegt wird, der vorzugsweise eine Zylindereinrichtung ist. Ein Reaktionsabschnitt 17 ist mit einem Kolben 16a der Zylindereinrichtung 16 verbunden und in dem Fallrohr 13a 1 , 13a 2 so bewegbar, dass er den Weg der Flasche kreuzt, um ihr Fallen zu bremsen und zu stoppen. Der Zylinder 16 ist vorzugsweise ein Pneumatikzylinder, durch den eine ausreichende Dämpfung erreicht wird. Innerhalb des Umfangs der Erfindung ist ebenfalls ein Ausführungsbeispiel denkbar, mit dessen Hilfe das Fallen der Flasche durch die Bremseinrichtung 15 nur gebremst wird. Der Bremsmechanismus 15 kann daher entweder die gesamte Fallbewegung der Flasche stoppen oder er kann sie nur bremsen.
Am Ende des Fallrohrs 13a 1 , 13a 2 ist eine Dreheinheit 20 vorgesehen, die einen Aktuator 23 zum Drehen der durch ein Gelenk gestützten 22 Dreheinheit 20 von einer schrägen Stellung, bei der sie die Flasche annimmt, zu einer vertikalen Stellung an dem Band H 1 aufweist.
Die Fig. 2B zeigt das Gerät der Fig. 2A in der Richtung eines Pfeils K 2 . Wie dies in der Figur gezeigt ist, sind sowohl das Fallrohr 13a 1 als auch das Fallrohr 13a 2 vorzugsweise mit quadratischen Querschnitten ausgestattet, wobei in ihrer Ecke D die Mehrwegflasche aufgrund der Schwerkraft platziert wird. Ein Rohr mit einem runden Querschnitt kann auch verwendet werden. Ein Lichtstrahl von einer Lichtquelle 14a 1 wird über einen Spiegel 14b 1 zu einer Erfassungseinrichtung 14c 1 und zurück zu der Umgebung der Lichtquelle 14a 1 geleitet, wodurch das Eintreten der Flasche in das Fallrohr 13a 1 erfasst werden kann. Die Rohre 13a 1 und 13a 2 sind jeweils mit zwei benachbarten Erfassungseinrichtungen vorgesehen, die das Eintreten einer Flasche in das entsprechende Fallrohr 13a 1 , 13a 2 erfassen.
Ein Lichtstrahl wird durch -Öffnungen f 1 , f 2 der Fallrohre 13a 1 , 13a 2 geleitet. Anstelle einer Erfassungseinrichtung, die auf einen Lichtstrahl beruht, können auch andere Erfassungseinrichtungen wie zum Beispiel Ultraschallerfassungseinrichtungen verwendet werden.
Die Fig. 3A zeigt einen Bremsmechanismus 15 in dem Fallrohr 13a 1 , der durch einen Aktuator 16 bewegt wird, der vorzugsweise eine Zylindereinrichtung ist. Der Kolben 16a der Zylindereinrichtung 16 ist mit einem bewegbaren Reaktionsbauteil 17 verbunden, das den Fallweg in den Fallrohren 13a 1 , 13a 2 in der Querrichtung verengen kann. Jedes Fallrohr 13a 1 , 13a 2 weist einen separaten Bremsmechanismus 15 für die durchfallenden Mehrwegflaschen auf. Das Reaktionsbauteil 17 ist durch ein Gelenk 17a 1 drehbar, und der Zylinder 16 ist durch ein Gelenk 16b 1 an dem Zylinderkolben mit dem Reaktionsbauteil 17 gelenkig gekoppelt und über den Zylinderkörper durch ein Gelenk 16c 1 mit dem Mechanismuskörper R gelenkig gekoppelt.
Die Fig. 3B zeigt einen Schnitt entlang einer Linie I-I in der Fig. 3A. Gemäss der Figur ist das Reaktionsbauteil 17 in einer Stellung, bei der es eine Flasche aufnimmt und ihr Fallen dämpft. Mit Hilfe des Reaktionsbauteils 17 kann das gesamte Fallen der Flasche gestoppt werden.
Die Fig. 4A zeigt eine Dreheinheit 20 an dem Ende des Fallrohrs. Die Enden von jedem Fallrohr 13a 1 , 13a 2 sind mit einzelnen Dreheinheiten versehen, die durch einen durch ein Gelenk 22 gestützten Aktuator 23 gedreht werden, der vorzugsweise ein Pneumatikzylinder ist. Die Dreheinheit kann auch durch einen anderen Aktuator wie zum Beispiel ein elektrischer Solenoid gedreht werden. Somit kann die Dreheinheit 20 durch den Aktuator 23 in eine vertikale Stellung und relativ zu dem vertikalen Niveau zurück in eine schräge Stellung mit einem Winkel alpha angeordnet werden, der gleich ist wie der Schrägungswinkel der Fallrohre 13a 1 , 13a 2 . Bei der schrägen Stellung, die mit der Stellung des Fallrohrs 13a 1 , 13a 2 übereinstimmt, nimmt die Dreheinheit 20 eine Mehrwegflasche von dem Fallrohr 13a 1 , 13a 2 auf.
Unter Verwendung des Aktuators 23 wird die auf das Band H 1 gefallene Flasche in die vertikale Stellung aufgerichtet. Der Körper der Dreheinheit 20 weist Wände 21a 1 , 21a 2 auf, die mit 90 DEG zueinander ausgerichtet sind, so dass die Mehrwegflasche aufgrund der Schwerkraft an einer Ecke D zwischen den Wänden platziert wird, wenn sie von dem Fallrohr 13a 1 , 13a 2 in die Dreheinheit 20 fällt. Die Dreheinheit 20 wird dann durch den Aktuator 23 in eine vertikale Stellung gedreht.
Wie dies in der Fig. 4A gezeigt ist, sind Schieber 24a 1 , 24a 2 , die durch Aktuatoren 25a 1 , 25a 2 , vorzugsweise durch Pneumatikzylinder bewegbar sind, zusammen mit den Wänden 21a 1 , 21a 2 vorgesehen, wobei die Schieber den Raum zwischen den Wänden 21a 1 , 21a 2 begrenzen und die Mehrwegflasche in eine Ecke D zwischen den Wänden 21a 1 , 21a 2 lenken, wenn die Mehrwegflasche in den Fallraum F zwischen den Wänden 21a 1 , 21a 2 fällt. Jeder Schieber 24a 1 , 24a 2 wird durch seinen eigenen Aktuator 25a 1 beziehungsweise 25a 2 angetrieben.
Der Aktuator 23 ist vorzugsweise auch eine Zylindereinrichtung, die durch ein Gelenk O 1 an dem Zylinderkörper 23a 1 mit dem Maschinenrahmen R gelenkig gekoppelt ist und durch ein Gelenk O 2 an dem Zylinderkolben 23a 2 mit den Wänden 21a 1 , 21a 2 gelenkig gekoppelt ist. Für den Aktuator 23 kann auch ein elektrischer Solenoid verwendet werden.
Wie dies in der Fig. 4B gezeigt ist, öffnet sich der Raum F zwischen den Wänden 21a 1 , 21a 2 in der Bewegungsrichtung L 1 an der oberen Seite des Förderbands H 1 . Dabei wird die Mehrwegflasche wirksam an die Wände 21a 1 , 21a 2 in der dazwischenliegenden Ecke D gestützt, wenn das Band angeschaltet wird. Der Zylinderkörper 25b 1 des Aktuators 25 ist an einem Gelenk C 1 mit dem Gerätekörper gelenkig gekoppelt, und das Ende des Kolbenschafts 25b 2 des Aktuators 25a 1 ist durch ein Gelenk C 2 mit einem mittleren Schaft j gelenkig gekoppelt, der mit dem Schieber 24a 1 verbunden ist. Der Schieber 24a 1 ist durch ein Gelenk C 3 mit der Wand 21a 1 gelenkig gekoppelt. Der Befestigungsaufbau und der Aktuatoraufbau des anderen Stützschiebers 24a 2 sind jeweils identisch.
Die Fig. 4A zeigt zusätzlich die Dämpfeinheit 26 unterhalb des Bandes H 1 . Die Dämpfeinheit 26 ist vorzugsweise aus einem aufgeschäumten Kunststoff geschaffen.
Die Fig. 4C zeigt die mit der Dreheinheit 20 -gekoppelte Flaschenerfassungseinrichtung. Ein Lichtstrahl wird von einer Lichtquelle 27a zu einem Spiegel 27b gesendet. Der von dem Spiegel 27b reflektierte Lichtstrahl wird durch eine Erfassungsvorrichtung 27c empfangen. Der Lichtstrahl läuft durch Plattenöffnungen f 3 , f 4 , wie dies in der Fig. 4C gezeigt ist. Nachdem die Mehrwegflasche erfasst ist, kann der Wechsler 12 anschliessend über die mittlere Einheit so geführt werden, dass er das Einlassrohr 11 so bewegt, dass es mit dem anderen Fallrohr 13a 1 , 13a 2 gekoppelt ist.
Claims (9)
1. Gerät zum Befördern von Mehrwegflaschen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät (10) ein Fallrohr (13a 1 , 13a 2 ) für eine Mehrwegflasche aufweist, wobei das Fallrohr einen inneren Bremsmechanismus (15) zum Bremsen oder Stoppen der Fallbewegung der Mehrwegflaschen aufweist und das Fallrohr (13a 1 , 13a 2 ) an dem unteren Ende mit einer Dreheinheit (20) gekoppelt ist, die die Flasche aufnimmt, wobei die Einheit durch einen Aktuator (23) in eine vertikale Stellung drehbar ist.
2. Gerät gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreheinheit (20) ein Gelenk (22) aufweist, das die Dreheinheit (20) drehbar stützt, und dass ein Aktuator (23), vorzugsweise eine Zylindereinrichtung vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Dreheinheit (20) von einer relativ zu einer vertikalen Richtung schrägen Stellung in die vertikale Stellung drehbar ist.
3.
Gerät gemäss Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreheinheit (20) Wände (21a 1 , 21a 2 ) aufweist, zwischen denen sich die Mehrwegflasche an einer Ecke ( D ) platziert, wenn die Dreheinheit (20) in einer Stellung ist, bei der sie die Flasche aufnimmt, und dass die Dreheinheit (20) Schieber (24a 1 , 24a 2 ) aufweist, die durch einen Aktuator (25a 1 , 25a 2 ) bewegbar sind, mit deren Hilfe die Mehrwegflasche weiterhin gegen die Wände (21a 1 , 21a 2 ) gedrückt wird, wenn die Dreheinheit (20) in die vertikale Stellung aufgerichtet wird.
4.
Gerät gemäss einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fallrohr (13a 1 ) einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt an einer Ecke (D) aufweist, an der sich die Mehrwegflasche durch die Schwerkraft platziert, wenn sie in das Fallrohr fällt, und dass das Fallrohr in seinem Inneren einen Bremsmechanismus (15) aufweist, der durch eine Zylindereinrichtung (16) so angetrieben ist, dass ein bewegbares Reaktionsbauteil (17) dazu veranlassbar ist, das Fallrohr zu verengen, um das Fallen der Mehrwegflasche zu verlangsamen.
5.
Gerät gemäss einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät an dem oberen Ende des Fallrohrs (13a 1 , 13a 2 ) eine Einrichtung zum Erfassen des Laufes der Mehrwegflasche aufweist, wie zum Beispiel eine Lichtquelle (14a 1 ), die einen Lichtstrahl erzeugt, und eine Erfassungseinrichtung (14c 1 ), die den Lichtstrahl empfängt, mit deren Hilfe der Lauf der Mehrwegflasche in dem Fallrohr (13a 1 , 13a 2 ) erfassbar ist.
6.
Gerät gemäss einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreheinheit (20) eine Lichtquelle (27a), einen Spiegel (27b) und eine Erfassungseinrichtung (27c) aufweist, durch die eine in dem Raum zwischen den Wänden (21a 1 , 21a 2 ) der Dreheinheit (20) fallende Mehrwegflasche erfasst wird, und ein Lichtstrahl so gerichtet ist, dass er sich durch Öffnungen (f 3 , f 4 ), der Wände (21a 1 , 21a 2 ) fortpflanzt.
7. Gerät gemäss einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät zwei parallele Fallrohre (13a 1 , 13a 2 ) und an deren Enden zwei Dreheinheiten (20) aufweist, und das Gerät einen Wechsler (12) aufweist, durch den eine aus einem Einlassrohr (11) fallende Mehrwegflasche alternativ entweder in das eine Fallrohr (13a 1 ) oder in das andere Fallrohr (13a 2 ) geführt ist.
8.
Verfahren zum Befördern von Mehrwegflaschen bei einem Gerät gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Verfahren eine Mehrwegflasche in ein Fallrohr (13a 1 , 13a 2 ) geführt wird, das relativ zu dem vertikalen Niveau schräggestellt ist, und dass die Mehrwegflasche in dem Fallrohr mit Hilfe eines Bremsmechanismus (15) oder einer gleichwertigen Vorrichtung gebremst oder gestoppt wird, und dass die Mehrwegflasche anschliessend von dem Fallrohr zu einer Dreheinheit (20) in einen Raum ( F ) zwischen ihren Wänden (21a 1 , 21a 2 ) und gegen die Wände gelenkt wird, und dass die Dreheinheit (20) anschliessend so geführt wird, dass sie sich in die vertikale Stellung aufrichtet, wodurch die Dreheinheit (20) die Mehrwegflasche von der schrägen Stellung aufrecht dreht.
9.
Verfahren gemäss dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrwegflasche an der Oberseite eines Förderbandes (H 1 ) aufgerichtet wird, und dass mit der Dreheinheit (20) gekoppelte Schieber (24a 1 , 24a 2 ) so geführt werden, dass die Mehrwegflasche anschliessend durch das Band (H 1 ) aus dem Raum ( F ) zwischen den Wänden (21a 1 , 21a 2 ) der Dreheinheit (20) beförderbar ist.
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