CH694940A5 - Spitzenlose Rundschleifmaschine. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine spitzenlose Rundschleifmaschine für das Durchgangs- und das Einstechschleifen beliebiger Werkstücke nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Anstelle der Begriffe Durchgangs- und Einstechschleifen werden in der Literatur auch andere Begriffe wie Durchlauf- oder Längsschleifen und Querschleifen verwendet.
Spitzenlose Rundschleifmaschinen unterscheiden sich von den übrigen Rundschleifverfahren dadurch, dass das zu bearbeitende Werkstück nicht in der Maschine oder einer Einrichtung kraftschlüssig eingespannt ist, sondern lose auf einer Unterlage (Werkstückauflage) aufliegt. Das spitzenlose Schleifen ermöglicht gegenüber anderen Rundschleifverfahren eine höhere Fertigungsgenauigkeit und eine höhere Produktivität.
Gängige Bauweisen spitzenloser Rundschleifmaschinen haben üblicherweise einen in einer Achse (X S ) angetriebenen Schleifspindelstock mit einer Schleifscheibe sowie einen ebenfalls in einer Achse (X R ) angetriebenen Regelscheibenspindelstock mit einer Regelscheibe. Zwischen den beiden Spindelstöcken ist die Werkstückauflage bzw. ein dazu dienender Auflagebock fest auf dem Maschinenbett fixiert. Abrichtvorrichtungen für die Schleifscheibe und die Regelscheibe sind in der Regel aussen angebracht und über weitere angetriebene Achsen (X' und Y' sowie und X'' und Y'') relativ zu den jeweiligen Spindelstöcken bewegbar. Diese Bauweisen haben den Nachteil, dass eine grosse Anzahl - bis zu sechs! - angetriebener Positionierungsachsen vorhanden ist, was diese Maschinen sehr verteuert.
Die EP-0 674 970 beschreibt eine spitzenlose Rundschleifmaschine, die insbesondere für die Herstellung von Ventilstangen und dergleichen verwendet wird. Die Maschine wird im Durchlaufschleifverfahren betrieben, da die Regelscheibe gegenüber der Schleifscheibe leicht geneigt ist. Die Maschine hat eine fixe Werkstückauflage in der Form einer Platte mit einer abgewinkelten Auflagefläche sowie beidseitig angeordnete, motorisch verstellbare Anschläge zur Positionierung des Werkstückes. Die Anschläge sind in einer Richtung parallel zur Rotationsachse der Schleifscheibe positionierbar. Die Werkstückauflage sowie der Schleifspindelstock und der Regelspindelstock befinden sich jedoch nicht innerhalb eines Sicherheitsgehäuses.
Da die Werkstückauflage fix angeordnet ist, gibt es auch keine Möglichkeit, die Werkstückauflage zwecks Bedienung aus dem Gefahrenbereich der Schleif- und Regelscheibe zu bewegen.
Die Firma SCHAUDT MIKROSA BWF in Leipzig ist Herstellerin einer spitzenlosen Rundschleifmaschine neuerer Bauart vom Typ KRONOS S (Informationen dazu sind auch im INTERNET auffindbar). Der Maschinentyp KRONOS S besitzt eine Volleinhausung der Maschine, was einen hohen Sicherheitsstandard erfüllt. Bei der KRONOS S ist die Werkstückauflage ebenfalls fix auf dem Maschinenbett angeordnet. Der Schleifspindelstock und der Regelspindelstock haben jedoch je zwei angetriebene Achsen in X S - und Y S - bzw. X R - und Y R -Richtungen. Die Abrichtvorrichtungen sind hier im Bereich der Werkstückauflage angebracht (oder anbringbar).
Durch die Ausrüstung des Schleifspindelstockes und des Regelspindelstockes mit je zwei angetriebenen Achsen und der zentralen Anordnung der Abrichtvorrichtungen lässt sich mit nur vier angetriebenen Positionierungsachsen trotzdem der volle Funktionsumfang einer herkömmlichen sechsachsigen Maschine erreichen. Trotzdem kann auch hier die Werkstückauflage zwecks Bedienung nicht vollständig aus dem Gefahrenbereich von Schleifscheibe und Regelscheibe entfernt werden. Vielmehr sind alle genannten Maschinenteile stets innerhalb der Volleinhausung angeordnet.
Die Firma DOUGLAS CURTIS LTD in Colchester, Essex, ist Herstellerin einer weiteren spitzenlosen Rundschleifmaschine neuerer Bauart vom Typ CURTIS UCG [Universal Centerless Grinder] (Informationen dazu sind ebenfalls im INTERNET auffindbar). Der Maschinentyp CURTIS UCG besitzt ebenfalls eine Volleinhausung. Bei der CURTIS UCG ist sowohl die Werkstückauflage wie auch der Regelscheibenkopf fix auf dem Maschinenbett angeordnet. Der Schleifspindelstock hat zwei angetriebene Achsen in X S - und Y S -Richtungen. Die Abrichtvorrichtung für die Schleifscheibe ist neben dem Regelscheibenkopf ebenfalls fix auf dem Maschinenbett angebracht (oder anbringbar). Die Abrichtvorrichtung für die Regelscheibe ist neben der Schleifscheibe aber ebenfalls auf dem in den genannten zwei Achsen bewegbaren Schleifspindelstock angebracht.
Durch diese Anordnung der Abrichtvorrichtungen lässt sich mit nur zwei angetriebenen Positionierungsachsen trotzdem der volle Funktionsumfang einer herkömmlichen sechsachsigen Maschine erreichen. Da bei diesem Maschinentyp sowohl die Werkstückauflage wie auch der Regelscheibenkopf fix angeordnet sind, lassen sich trotz der Möglichkeit, die Schleifscheibe aus der Zone der Werkstückauflage wegzubewegen, Manipulationen an der Werkstückauflage nur in unmittelbarer Nähe der Regelscheibe ausführen. Zudem sind auch hier alle genannten Maschinenteile stets innerhalb der Volleinhausung angeordnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine spitzenlose Rundschleifmaschine für das Durchgangs- und Einstechschleifen beliebiger Werkstücke anzugeben, die mit einer geringen Anzahl angetriebener Positionierachsen auskommt und bei der Manipulationen im Bereich der Werkstückauflage, wie beispielsweise das Auflegen eines neuen Werkstückes oder das Aufsetzen oder Wechseln von Teilen zur Durchführung eines Abrichtvorganges, vom Bedienpersonal gefahrlos durchgeführt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Lösung besteht darin, dass neben angetriebenen Positionierachsen X S (bzw. U S ) und X R zur Verstellung des Schleifspindelstocks und des Regelspindelstocks eine weitere angetriebene und rechtwinklig zu der Achse X R verlaufende Achse Y W für einen Schlitten auf einer Schlittenbahn vorhanden ist, wobei die Werkstückauflage und vorzugsweise auch die Abrichtvorrichtung auf dem Schlitten angebracht sind, und wobei der Schlitten auf der Schlittenbahn in eine ausserhalb eines Sicherheitsgehäuses liegende Position bewegbar ist.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass spitzenlose Rundschleifmaschinen wegen der geringeren Anzahl angetriebener Positionierachsen (drei!) gegenüber herkömmlichen Maschinen dieser Art mit sechs angetriebenen Positionierachsen um einiges kostengünstiger hergestellt werden können. Trotzdem bleibt der Funktionsumfang vollständig erhalten.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Manipulationen im Bereich der Werkstückauflage, wie beispielsweise das Auflegen eines neuen Werkstückes oder das Aufsetzen oder Wechseln von Teilen zur Durchführung eines Abrichtvorganges, vom Bedienpersonal nicht nur völlig gefahrlos, sondern auch unter wesentlich verbesserter Zugänglichkeit durchführbar sind.
Der Antrieb des Schlittens auf der Schlittenbahn kann zudem in einer Weise ausgestaltet sein, dass eine oszillierende Bewegung des Schlittens stattfinden kann. Dadurch lassen sich bessere Rauwerte der geschliffenen Oberflächen erreichen.
Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1: eine schematische Zeichnung der Anordnung der Positionierachsen sowie der Werkstückauflage, der Schleifscheibe und der Regelscheibe, Fig. 2: eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine ohne das Sicherheitsgehäuse, Fig. 3: eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine mit geschlossenem Sicherheitsgehäuse und dem Schlitten mit der Werkstückauflage im Sicherheitsraum, Fig. 4: eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine mit hochgeklapptem Sicherheitsgehäuse und dem Schlitten mit der Werkstückauflage im Sicherheitsraum, Fig. 5:
eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine mit geschlossenem Sicherheitsgehäuse und dem Schlitten mit der Werkstückauflage in Bestückungsposition ausserhalb des Sicherheitsraums, und Fig. 6: eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine ohne das Sicherheitsgehäuse sowie eine schematische Darstellung in der Position beim Abrichten der Schleifscheibe. Fig. 7: eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine ohne das Sicherheitsgehäuse sowie eine schematische Darstellung in der Position beim Abrichten der Regelscheibe.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die prinzipielle Anordnung der bewegten Teile einer erfindungsgemässen spitzenlosen Rundschleifmaschine. Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht.
Eine Schleifscheibe 1 auf einem Schleifspindelstock 2 ist in einer ersten angetriebenen Positionierachse X S bewegbar. Eine Regelscheibe 3 auf einem Regelspindelstock 4 ist in einer zweiten angetriebenen Positionierachse X R bewegbar. Die Positionierachse X S verläuft dabei parallel zur Positionierachse X R . Die Positionierachsen X S und X R sind rechtwinklig zu den jeweiligen Rotationsachsen 5, 6 der Schleifscheibe 1 und der Regelscheibe 3 angeordnet. Zwischen dem Schleifspindelstock 2 und dem Regelspindelstock 4 ist eine Werkstückauflage 7 für ein Werkstück 8 und eine Abrichtvorrichtung 9 angeordnet. Die Abrichtvorrichtung 9 umfasst ein erstes Abrichtwerkzeug 10 für die Schleifscheibe 1 und ein zweites Abrichtwerkzeug 11 für die Regelscheibe 3.
Die Werkstückauflage 7 und die Abrichtvorrichtung 9 befinden sich auf einem Schlitten 12 der in einer Schlittenbahn 13 rechtwinklig zu den Achsen X S und X R in einer angetriebenen Positionierachse Y W bewegbar ist. Mittels des Schlittens 12 lassen sich die Werkstückauflage 7 und die Abrichtvorrichtung 9 aus dem Gefahrenbereich der Schleifscheibe 1 und der Regelscheibe 3 bewegen. Die Abrichtvorrichtung 9 ist wahlweise mit geeigneten Abrichtwerkzeugen 10, 11 zur Abrichtung von Schleifscheibe 1 und Regelscheibe 3 bestückbar.
Auf dem Schlitten 12 kann auch eine Kühlmittelzuführung angebracht sein (nicht dargestellt).
Der Schleifspindelstock 2, der Regelspindelstock 4 sowie der Schlitten 12 auf der Schlittenbahn 13 sind vorzugsweise auf einem Maschinenbett 14 aus thermostabilem Natur-Granit aufgebaut.
Die Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine mit einem geschlossenen Sicherheitsgehäuse 15 und mit dem Schlitten 12 innerhalb eines Sicherheitsraumes, der vom Sicherheitsgehäuse 15 gebildet wird. Der Schlitten befindet sich hier in einer Arbeitsstellung, es ist aber ersichtlich, dass der Schlitten 12 auf der Schlittenbahn 13 in eine ausserhalb des Sicherheitsgehäuses 15 liegende Position bewegbar ist.
Die Fig. 4 zeigt im Wesentlichen die gleiche Ansicht wie die Fig. 3, allerdings mit hochgeklapptem Sicherheitsgehäuse 15.
Die Fig. 5 zeigt schliesslich eine perspektivische Ansicht der spitzenlosen Rundschleifmaschine mit geschlossenem Sicherheitsgehäuse 15 und dem Schlitten 12 mit der Werkstückauflage 7, dem Werkstück 8 und der Abrichtvorrichtung 9 in "Bestückungsposition" ausserhalb des Sicherheitsraums. Schematisch angedeutet ist das "Beladen" mit einem neuen Werkstück 8' bzw. das "Entladen" eines bearbeiteten Werkstückes 8''.
Die Fig. 6 und 7 dienen zur schematischen Darstellung der Positionen beim Abrichten der Schleifscheibe 1 (Fig. 6) bzw. beim Abrichten der Regelscheibe 3 (Fig. 7). Zur besseren Veranschaulichung erfolgt die Darstellung ohne das Sicherheitsgehäuse 15.
Beim Abrichten der Schleifscheibe 1 (vgl. Fig. 6, vergrössert dargestelltes Detail) befindet sich das erste Abrichtwerkzeug 10 für die Schleifscheibe im Kontakt mit der Schleifscheibe 1. Dazu wird der Schlitten 12 mit der darauf angebrachten Werkstückauflage 7 und der Abrichtvorrichtung 9 in Y W -Richtung vor die Schleifscheibe 1 positioniert und Letztere zugestellt. Durch Verstellen des Abrichtwerkzeuges 10 in Y W -Richtung und gegebenenfalls durch gleichzeitiges Verstellen der Schleifscheibe 1 in X S -Richtung lassen sich prinzipiell beliebige Konturen an der Schleifscheibe 1 definieren bzw. abrichten.
Beim Abrichten der Regelscheibe 3 (vgl. Fig.7, vergrössert dargestelltes Detail) befindet sich das zweite Abrichtwerkzeug 11 für die Regelscheibe im Kontakt mit der Regelscheibe 3. Durch Verstellen des Abrichtwerkzeuges 11 in Y W -Richtung und gegebenenfalls durch gleichzeitiges Verstellen der Regelscheibe 3 in X R -Richtung lassen sich prinzipiell beliebige Konturen an der Regelscheibe 3 definieren bzw. abrichten.
Die Abrichtvorrichtung 9 ist wahlweise (je nach Bedarf) mit verschiedenartigsten Abrichtwerkzeugen zum Abrichten der Schleifscheibe 1 oder der Regelscheibe 3 bestückbar. Dies können Abrichtdiamanten, Diamantformrollen, Diamantprofilrollen, Fliesen oder ähnlich wirkende Abrichtgeräte sein. Die Abrichtvorrichtung 9 ist für den leichten Austausch und die wahlweise Bestückung mit derartigen Abrichtgeräten vorgesehen. Die genannten Abrichtgeräte können je nach Bedarf sowohl als erstes Abrichtwerkzeug 10 für die Schleifscheibe 1 als auch als zweites Abrichtwerkzeug 11 für die Regelscheibe 3 zum Einsatz gelangen.
Die bereits erwähnte Möglichkeit, den Schlitten 12 in der Y W -Richtung zu bewegen, eröffnet auch neue Formen der Bearbeitungsweise von Werkstücken 8. So kann der Antrieb für die Positionierachse Y W des Schlittens 12 so ausgeformt sein, dass oszillierende Bewegungen erzeugt werden können. Mit oszillierenden Bewegungen des Werkstückes 8 während des Schleifvorganges (nur beim Einstechschleifen) können verbesserte Rauwerte der geschliffenen Flächen erreicht werden.
Durch die zusätzliche Möglichkeit, nicht nur den Schlitten 12 in der Y W -Richtung, sondern gleichzeitig auch die Schleifscheibe 1 in der X S -Richtung zu bewegen, können eine oder mehrere Schultern am Werkstück 8 geschliffen werden. Vorzugsweise sind alle Antriebe oder zumindest die Antriebe für die Positionierachsen X S und Y W der erfindungsgemässen spitzenlosen Rundschleifmaschine so ausgeformt, dass gleichzeitige Bewegungen und Bewegungsabläufe in den X- und Y-Richtungen erfolgen können. Dabei kann die Schleifscheibe 1 bezüglich ihrer Rotationsachse 5 achsparallel oder unter einem Winkel zur Rotationsachse 6 der Regelscheibe 3 angeordnet sein.
Bezüglich der Anordnung der Positionierachsen besteht schliesslich auch noch die Möglichkeit, dass diejenige des Schleifspindelstocks 2 bezüglich derjenigen des Regelspindelstocks 4 geneigt angeordnet sein kann (nicht dargestellt). Zur besseren Unterscheidung gegenüber den bisher beschriebenen Anordnungen werden dann die Bezeichnungen Positionierachse U S für den Schleifspindelstock 2 und Positionierachse X R für den Regelspindelstock 4 verwendet. Bei einem solchen Maschinenaufbau kann die Rotationsachse 5 der Schleifscheibe 1 rechtwinklig zur Positionierachse U S für den Schleifspindelstock angeordnet sein; sie muss es aber nicht. Üblicherweise sind jedoch auch bei einem solchen Maschinenaufbau die Positionierachse X R rechtwinklig zur Rotationsachse (6) der Regelscheibe (3) angeordnet und die Positionierachse Y W rechtwinklig zur Positionierachse X R .
Claims (7)
1. Spitzenlose Rundschleifmaschine für das Durchgangs- und das Einstechschleifen beliebiger Werkstücke (8) mit einer ersten angetriebenen Positionierachse X S , U S für einen Schleifspindelstock (2) mit einer Schleifscheibe (1) und entweder: einer zweiten, parallel zur Positionierachse X S verlaufenden angetriebenen Positionierachse X R für einen Regelspindelstock (4) mit einer Regelscheibe (3), wobei die Positionierachsen X S und X R rechtwinklig zu Rotationsachsen (5, 6) der Schleifscheibe (1) und der Regelscheibe (3) angeordnet sind, oder einer zweiten, zur Positionierachse U S geneigt verlaufenden angetriebenen Positionierachse X R für einen Regelspindelstock (4) mit einer Regelscheibe (3), wobei die Positionierachse U S rechtwinklig zur Rotationsachse (5) der Schleifscheibe (1)
angeordnet sein kann und die Positionierachse X R rechtwinklig zur Rotationsachse (6) der Regelscheibe (3) angeordnet ist, sowie einer im Wesentlichen zwischen Schleifspindelstock (2) und Regelspindelstock (4) angeordneten Werkstückauflage (7) und einer ebenfalls im Bereich der Werkstückauflage (7) angeordneten Abrichtvorrichtung (9), wobei der Schleifspindelstock (2), der Regelspindelstock (4), die Werkstückauflage (7) und die Abrichtvorrichtung (9) sich innerhalb eines Sicherheitsgehäuses (15) befinden, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere angetriebene und rechtwinklig zu der Positionierachse X R verlaufende Positionierachse Y W für einen Schlitten (12) auf einer Schlittenbahn (13) vorhanden ist, - wobei die Werkstückauflage (7) und die wahlweise bestückbare Abrichtvorrichtung (9) auf dem Schlitten (12) angebracht sind,
und - wobei der Schlitten (12) auf der Schlittenbahn (13) in eine ausserhalb des Sicherheitsgehäuses (15) liegende Position bewegbar ist.
2. Spitzenlose Rundschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifspindelstock (2), der Regelspindelstock (4) und der Schlitten (12) in der Schlittenbahn (13) auf einem Maschinenbett (14) aus thermostabilem Natur-Granit aufgebaut sind.
3. Spitzenlose Rundschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kühlmittelzuführung auf dem Schlitten (12) angebracht ist.
4. Spitzenlose Rundschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antrieb für die angetriebene Achse Y W des Schlittens (12) zur Erzeugung oszillierender Bewegungen ausgeformt ist.
5.
Spitzenlose Rundschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrichtvorrichtung (9) einen Abrichtdiamanten oder ein Abrichtgerät für die Schleifscheibe und/oder einen Abrichtdiamanten oder ein Abrichtgerät für die Regelscheibe aufweist oder für die wahlweise Bestückung mit derartigen Abrichtgeräten vorbereitet ist.
6. Spitzenlose Rundschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifspindelstock (2) mit der Schleifscheibe (1) in der Positionierachse X S , U S und die Werkstückauflage (7) mit dem Werkstück (8) in der Positionierachse Y W gleichzeitig bewegbar sind, um eine oder mehrere Schultern des Werkstückes zu schleifen.
7.
Spitzenlose Rundschleifmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheibe (1) bezüglich ihrer Rotationsachse achsparallel oder unter einem Winkel zur Rotationsachse der Regelscheibe (3) angeordnet ist.
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