CH695021A5 - Kragplattenanschlusselement. - Google Patents

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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/003Balconies; Decks
    • E04B1/0038Anchoring devices specially adapted therefor with means for preventing cold bridging

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Description


  



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kragplattenanschlusselement  zur wärmedämmenden Verbindung einer Kragplatte mit einer damit fluchtenden  Betonboden- oder Betondeckenplatte gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs  1. 



   Kragplattenanschlusselemente der hier genannten Art sind seit vielen  Jahren bekannt. Das vermutlich älteste Kragplattenanschlusselement  geht aus der DE-3 005 571 B hervor. Dieses Kragplattenanschluss-element,  das auch auf dem Markt während einiger Jahre vertreten war, weist  einen länglichen, quaderförmigen Isolierkörper aus thermisch isolierendem  Material auf, das mit länglichen, metallenen Bewehrungselementen,  die sich im Wesentlichen quer zum Isolierkörper erstrecken und seitlich  vorstehen, durchsetzt war. Das Bauelement war als Fertigteil ausgebildet  und wies neben den erwähnten Bewehrungselementen Druckelemente auf,  die integriert im Isolierkörper untergebracht waren und dem Querschnitt  des Isolierkörpers entsprechende Abmessungen besassen.

   Die Druckelemente  waren Stahlkonstruktionsteile, die, wie bereits erwähnt, integral  in dem geschäumten Isolierkörper waren. Neben den bereits erwähnten  Zugstäben    waren üblicherweise auch Querkraftstäbe aus Armierungsstahl  ebenfalls integral im Fertigteil angeordnet. Baustatisch haben diese  Elemente alle Erfordernisse erfüllt. Trotzdem konnten sich diese  Kragplattenanschlusselemente auf dem Markt nicht halten, sondern  wurden verdrängt. Die Integration der Druckelemente in die Wärmedämmplatten  erwies sich als problematisch. Die Festigkeit des Isolierkörpers,  beispielsweise aus Polystyrolschaum, erlaubt kaum die Integration  von grossen und schweren Druckelementen. Entsprechend traten Defekte  auf. Die Handhabung solcher Kragplattenanschlusselemente erwies sich  zudem als problematisch.

   Entsprechend kamen neue Kragplattenanschlusselemente  gemäss der EP-A-0 119 165 auf den Markt, bei denen die Druckelemente  durch Druckstäbe ersetzt wurden. Im zitierten Kragplattenanschlusselement  wurden zudem die Druckstäbe und Zugstäbe zu geschlossenen Schlaufen  geformt. Dies führte zu entsprechend kompakten Bauelementen. 



   Auch aus der EP-0 338 972 ist ein Kragplattenanschlusselement der  zuvor genannten Bauart bekannt mit vertikal übereinander angeordneten  und verlaufenden getrennten Zug- und Druckstäben, die im Bereich  des Isolationskörpers zusätzlich gegen Korrosion geschützt und mit  Stirnplatten versteift sind. Ausführungen der zuletzt genannten Art  sind auch heute noch auf dem Markt erhältlich. Diese Lösungen, die  ihr Hauptgewicht auf grösstmögliche Sicherheit und höchste    Qualität  legen, lassen sich jedoch unter dem ständigen Preisdruck, der momentan  herrscht, immer weniger verkaufen. Lösungsansätze zur Reduktion der  Kosten wurden bisher vor allem darin gesehen, das Kragplattenanschlusselement  als mehrteiligen Bausatz zu gestalten, der erst auf der Baustelle  zusammengefügt wird.

   Lösungen dieser Art gehen beispielsweise aus  der DE-3 426 538 A sowie der EP-0 117 897 A, sowie der EP-0 388 692  B hervor. 



   Die vorliegende Erfindung greift nun wieder zurück auf die Ausführung  gemäss der DE-3 005 571 B, bei der statt eines Druckstabes ein Druckelement  vorhanden ist. Die Erfindung stellt sich dabei die Aufgabe, ein gegenüber  dem bekannten Stand der Technik wesentlich preiswerteres und leichteres  Bauelement zu schaffen. 



   Diese Aufgabe erfüllt ein Kragplattenanschlusselement mit den Merkmalen  des Patentanspruches 1. Hierbei wird von der Kenntnis ausgegangen,  dass einerseits Beton als druckübertragendes Material hervorragende  Eigenschaften aufweist und andererseits die Zugfestigkeit von Stahlarmierungen  genutzt wird, wobei die Kenntnisse der Fertigung von Gebäuden mit  Kragplatten in die Konzeption der erfindungsgemässen Lösung eingeflossen  sind. Im Gegensatz zu allen bekannten Kragplattenanschlusselementen  handelt es sich beim erfindungsgemässen Element eigentlich nicht  um ein    Fertigbauelement, sondern um ein Halbfabrikat, das erst  bei der Erstellung der Betonboden- oder Betondeckenplattenfertigung  zum Fertigelement wird. 



   Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen des Erfindungsgegenstandes  gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor, und deren Bedeutung und  Wirkungsweise sind in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. 



   In der anliegenden Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt und nachfolgend  detailliert beschrieben. Es zeigt:      Fig. 1 einen Vertikalschnitt  durch einen Gebäudeteil im Bereich eines eingebauten Kragplattenanschlusselementes  gemäss der Erfindung.     Fig. 2 zeigt eine Aufsicht auf ein Kragplattenanschlusselement  gemäss der Erfindung im nicht eingebauten Zustand.     Fig. 3 zeigt  eine Variante des erfindungsgemässen Kragplattenanschlusselementes  im nicht eingebauten Zustand in der Seitenansicht. In der     Fig.  4 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in  der Frontalansicht auf eine der beiden Längsseiten dargestellt, während       Fig. 5 nochmals eine Seitenansicht entsprechend der Variante  nach Fig. 3 zeigt.

       Fig. 6 zeigt eine perspektivische Darstellung  eines Elementes mit verstärktem Kantenschutz, während     Fig.  7 den Isolationskörper in Ansicht auf eine Längsseitenfläche zeigt,  die zur mittigen Anordnung der Gleitfolie geeignet ist und      Fig. 8 zeigt eine Sandwichkonstruktion, bei der die Gleitfolie zwischen  Metallplatten gehalten ist.  



   Mit Bezug auf die Fig. 1 ist vorerst die Einbausituation des erfindungsgemässen  Kragplattenanschlusselementes dargestellt. Mit G ist die Gebäudewand  bezeichnet, auf der die Betonbodenplatte oder Betondeckenplatte D  ruht. Mit der Betonbodenplatte oder Betondeckenplatte D ist die Kragplatte  K über das Kragplattenanschlusselement, welches gesamthaft mit 1  bezeichnet ist, verbunden. Das Kragplattenanschlusselement 1 hat  einen länglichen, quaderförmigen Isolierkörper 2 aus wärmedämmendem  Material. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um einen Isolierkörper  aus Polystyrolschaum. Der Isolierkörper 2 wird von mehreren, quer  zur Längsausrichtung des Isolierkörpers verlaufenden Durchgangsausnehmungen  6 durchsetzt. Auf der kragplattenseitigen Fläche des Isolierkörpers  2 sind die Durchgangsausnehmungen 6 mittels Gleitfolien 5 abgedeckt.

    Die Gleitfolien 5 können auf dem    Isolierkörper 2 aufgeklebt oder  aufgeschweisst sein. Vorzugsweise wird man die Gleitfolie 5 als selbstklebende  Folie gestalten. Im Prinzip kann die Gleitfolie 5 praktisch die gesamte  kragplattenseitige Fläche bedecken. Wesentlich ist nur, dass ein  genügend grosser Klebbereich 8 besteht. 



   Da zwischen der Kragplatte K und dem Gebäude G beziehungsweise der  Betonboden- oder Beton-deckenplatte unterschiedliche Dehnbewegungen  auftreten und eine Verbindung somit Bewegungen zulassen muss, ist  es sinnvoll, die Gleitfolie aus einem Material zu fertigen, das eine  Haftung des Betons an der Folie vermeidet. Dies kann durch die Wahl  des Folienmaterials gelöst werden. So kommt beispielsweise eine Folie  aus PTFE in Frage. Es kann jedoch auch eine Folie sein, die mit einer  Antihaftbeschichtung 13 versehen ist, beispielsweise einer PTFE-Beschichtung.                                                  



   Bei der Fertigung der Betonboden- oder -deckenplatte D wird man das  Kragplattenanschlusselement 1 so anordnen, dass es im gewünschten  Bereich praktisch als Abschalungsteil wirkt. Beim Auffüllen des Betons  zur Erstellung der Betonboden- oder -deckenplatte füllen sich automatisch  auch die Durchgangsausnehmungen 6 mit Beton, wobei der Beton selbstverständlich  auch in die Durchgangsausnehmungen 6 einströmt. Nachdem der eingegossene  Beton ausgehärtet ist, bildet sich so in der Durchgangsausnehmung  6 ohne weiteres Zutun das Druckelement 



     3. Da das Druckelement 3 ein statisch wesentliches Element der  Verbindung zwischen der Betonboden- beziehungsweise Betondeckenplatte  D und der Kragplatte K darstellt, ist es wesentlich zu vermeiden,  dass sich im Bereich der Druckelemente 3 Lufteinschlüsse befinden.  Dies kann durch zwei verschiedene Methoden vermieden werden. Im einfachsten  Fall wird man die Durchgangsausnehmungen 6 mit einer gewissen Konizität  gestalten. Die Durchgangsausnehmungen 6 können verschiedene Querschnittsformen  aufweisen. Ist die Querschnittsform der Durchgangsausnehmung 6 zylindrisch,  so wird man die Durchgangsausnehmung wie bereits erwähnt konisch  gestalten, so dass das Druckelement 3 praktisch die Gestalt eines  Kegelstumpfes aufweist.

   Selbstverständlich muss dabei darauf geachtet  werden, dass die weitere Öffnung der Durchgangsausnehmung 6 zur Betonboden-  beziehungsweise Betondeckenplatte zu liegen kommt und die kleinere  Öffnung von der Gleitfolie 5 verschlossen ist. In völlig analoger  Weise kann die Durchgangsausnehmung 6 auch einen rechteckigen oder  quadratischen Querschnitt haben, so dass dann das Druckelement 3  die Gestalt eines Pyramidenstumpfes hat, dessen Grundfläche wiederum  zur Betonboden- oder -deckenplatte hin gerichtet ist. 



   Es ist jedoch durchaus auch möglich, statt einer Konizität der Durchgangsausnehmung  6 diese den Isolierkörper 2 senkrecht durchsetzend zu gestalten und  mit einer    Entlüftungsbohrung 12 zu versehen. Besonders vorteilhaft  ist es dabei, wenn man die obere Begrenzungsfläche 11 der Durchgangsausnehmungen  6 giebelförmig oder gewölbt gestaltet und die Entlüftungsbohrung  12 am höchsten Punkt der oberen Begrenzungsfläche 11 in die Durchgangsausnehmung  6 einmünden lässt. 



   Der Isolierkörper 2 ist in regelmassigen Abständen von Zugstäben  4 durchsetzt. Diese Zugstäbe 4 liegen in einer Ebene E. Die Durchgangsausnehmungen  6 und damit folglich im eingebauten Zustand auch die Druckelemente  3 liegen unterhalb dieser Ebene E. Im Normalfall wird man die Zugstäbe  4 mittig über den Durchgangsausnehmungen 6 im Isolierkörper 2 diesen  durchsetzend anordnen. In den meisten Fällen wird man zusätzlich  zu den Zugstäben 4 noch Querkraftstäbe 7 vorsehen, die den Isolierkörper  2 ebenfalls durchsetzen. Sinnvollerweise ordnet man dabei die Querkraftstäbe  7 jeweils im Bereich zwischen zwei benachbarten Zugstäben 4 bzw.  zwischen zwei benachbarten Durchgangsausnehmungen 6 an. 



   Die Länge der Zugstäbe 4 ist entsprechend der gewünschten Verankerungslänge  gestaltet. Um die Verankerungslänge zu vergrössern, ohne dabei ein  unhandliches Kragplattenanschlusselement 1 zu erhalten, können die  Zugstäbe einseitig oder beidseitig zu Verankerungshaken 15 gebogen  sein. Um die Handlichkeit des erfindungsgemässen Kragplattenanschluss   elementes 1 zu verbessern ist es selbstverständlich auch möglich,  die Zugstäbe 4 sowie auch die Querkraftstäbe 7 mehrteilig zu gestalten.  Dies kann geschehen, indem die Zugstäbe 4 einseitig oder beidseitig  mit Schraubverbindungen 9 versehen sind. In gleicher Weise können  auch die Querkraftstäbe 7 einseitig oder beidseitig mit Schraubverbindungen  10 versehen sein.

   Entsprechend durchsetzen in diesem Falle genauer  gesagt nicht mehr die gesamten Zugstäbe 4 den Isolierkörper 2, sondern  nur noch Zugstababschnitte 4' beziehungsweise Querstababschnitte  7'. 



   Um räumliche Probleme zu vermeiden, wird man die giebelförmige oder  gewölbte Gestaltung der oberen Begrenzungsfläche 11 der Durchgangsausnehmung  6 entweder asymmetrisch gestalten, so dass die Entlüftungsbohrungen  12 vertikal verlaufend angeordnet sein können und trotzdem seitlich  an den Zugstäben 4 beziehungsweise Zugstababschnitten 4' vorbeikommen,  oder aber, wie dies in der Fig. 5 dargestellt ist, können die Entlüftungsbohrungen  12 leicht von der Vertikalen geneigt verlaufend angebracht sein,  so dass sie kreuzungsfrei an den Zugstäben 4 vorbeikommen. Auf jeden  Fall münden jedoch die Entlüftungsbohrungen 12 in die obere Stirnfläche  14 des Isolierkörpers 2. 



   Prinzipiell besteht der Wunsch, heute auf immer grössere Dicken der  Isolation zu gehen. Entsprechend wird der    Isolierkörper 2 immer  voluminöser. Dies könnte bei den Ausführungen der eingangs genannten  Form insofern Probleme geben, dass hierdurch die Länge der Durchgangsausnehmungen  6 immer grösser wird und entsprechend auch die Länge des Druckelementes  3, das hierin entsteht. Um dieses Problem wesentlich zu reduzieren,  wird vorgeschlagen, die Gleitfolie 5 im Innern des Isolierkörpers  2 anzuordnen. In einer bevorzugten Ausführungsform, wie sie in der  Fig. 7 offenbart ist, wird vorgeschlagen, schlitzförmige Durchgangslöcher  20 von der oberen Stirnfläche 14 quer durch den Isolierkörper 2 hindurch  anzubringen. Diese schlitzförmigen Durchgangslöcher 20 verlaufen  senkrecht zu den Durchgangsausnehmungen 6 und durchqueren dieselben.

    Die Breite der schlitzförmigen Durchgangslöcher 20 soll dabei grösser  sein als die Ausdehnung der Durchgangsausnehmungen 6 in derselben  Richtung. Bringt man nun in diese schlitzförmigen Durchgangslöcher  20 eine Gleitfolie an, so ist die Durchgangsausnehmung 6 vollständig  versperrt. Damit wird während des Einbaues das Druckelement 3 einerseits  von der Betonbodenplatte beziehungsweise Betondeckenplatte aus bis  zur Mitte des Isolierkörpers 2 gefüllt und anschliessend beim Vergiessen  der Kragplatte die Durchgangsausnehmung 6 von der anderen Seite her  gefüllt, so dass statisch gesehen ein durchgehendes Druckelement  3 entsteht, welches quer zu seiner Erstreckungsrichtung von der Gleitfolie  5 durchsetzt ist. 



     Da keineswegs zwingend gleichzeitig sowohl die Bodenplatte oder  Deckenplatte aus Beton wie auch die Kragplatte gegossen werden, liegt  während der Fertigung an der Gleitfolie 5 der Fülldruck an. Um diese  Kräfte aufzunehmen, ist es sinnvoll, entweder eine relativ steife  Gleitfolie aus entsprechend dickem Material zu fertigen oder, wie  hier vorgeschlagen, die Gleitfolie zwischen zwei druckaufnehmenden  Metallplatten 21 anzuordnen, wie dies in der Fig. 8 dargestellt ist.  Diese Sandwichkonstruktion ist auch von den physikalischen Überlegungen  her vorteilhaft. Würde direkt beidseitig an der Gleitfolie 5 der  Beton anliegen, so kann diese durch die auftretenden Relativbewegungen,  erzeugt durch Wärmedehnungen, oder auftretenden Schwingungen mit  der Zeit zerstört werden.

   Entsprechend wirken die Metallplatten 21  nicht nur zur Druckaufnahme, sondern haben zudem eine Schutzfunktion  für die Gleitfolie 5. Auch bezüglich der Gleitwirkung ist die Materialkombination  von Metall auf Gleitfolie wesentlich besser als die Materialkombination  von Gleitfolie und Beton. 



   Rationell lassen sich die erfindungsgemässen Kragplattenanschlusselemente  fertigen, indem man den Isolierkörper 2 mit einem Wasserstrahl schneidet.  Dies verlangt selbstverständlich, dass die schlitzförmigen Durchgangslöcher  20 genau so wie die Durchgangsausnehmungen 6 den Isolierkörper 2  vollständig durchsetzen. Entsprechend muss die Gleitfolie 5 beziehungsweise  die Sandwichkonstruktion aus Gleitfolie 5 und    Metallplatten 21  gegen ein Herausfallen aus den schlitzförmigen Durchgangslöchern  20 gesichert werden. Dies kann durch Verkleben, Verschweissen oder  mechanische Fixierung erfolgen. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltungsform  sieht jedoch vor, den Isolierkörper 2 an der oberen und unteren Stirnfläche  14 mit einer sie formschlüssig umgreifenden U-förmigen Schiene 16  zu versehen.

   Die U-förmige Schiene 16 schützt während des Transportes  und des Einbaus den zerstörungsanfälligen Isolierkörper 2 und sichert  dabei gleichzeitig ein Herausrutschen der Gleitfolie 5 beziehungsweise  der Sandwichkonstruktion aus der Gleitfolie 5 und den Metallplatten  21 gegen ein Herausgleiten aus den schlitzförmigen Durchgangs-löchern  20. Die ein- oder beidseitig angebrachten U-förmigen Schienen 16  können auch wieder auf vielfältige Weise mit dem Isolierkörper fixiert  sein. Bevorzugterweise erfolgt dies mittels Haltebändern 17, die  den Isolierkörper 2 mit den U-förmigen Schienen umreifen. 



   Neben der bereits erwähnten sandwichförmigen Aufbauvariante gemäss  der Fig. 8 ist selbstverständlich auch eine Variante denkbar, bei  der eine einzige Metallplatte vorhanden ist und beidseitig anschliessend  eine Gleitfolie.

Claims (19)

1. Kragplattenanschlusselement (1) zur wärmedämmenden Verbindung einer Kragplatte (K) mit einer damit fluchtenden Betonboden- oder Betondeckenplatte (D), mit einem länglichen, quaderförmigen Isolierkörper (2) aus thermisch isolierendem Material und mit länglichen Bewehrungselementen in der Gestalt von Zugstäben (4), die sich im Wesentlichen quer zum Isolierkörper (2) erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) Durchgangsausnehmungen (6) aufweist, die senkrecht zur Längserstreckung des Isolierkörpers verlaufen und mit einer wasserdichten Gleitfolie (5) verschlossen sind, und wobei die Durchgangsausnehmungen (6) unterhalb einer Ebene (E) liegen, in der die Zugstäbe (4) angeordnet sind.
2.
Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfolie (5) an einer äusseren Längsseite des Isolierkörpers (2) angeordnet ist.
3. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfolie (5) aus PTFE gefertigt ist.
4. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfolie (5) eine selbstklebende Folie ist.
5. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfolie (5) mindestens an der dem Isolierkörper (2) wegragenden Seite mit einer Antihaftbeschichtung (13) versehen ist.
6.
Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsausnehmungen (6) einen runden Querschnitt aufweisen und konisch gestaltet sind, wobei die kleineren Öffnungen der Durchgangsausnehmungen mit der Gleitfolie (5) verschlossen sind.
7. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsausnehmungen (6) einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen und pyramidenstumpfförmig gestaltet sind, wobei die kleineren Öffnungen der Durchgangsausnehmungen (6) mit der Gleitfolie (5) verschlossen sind.
8. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfolie (5) im Innern des Isolierkörpers (2) angeordnet ist und die Durchgangsausnehmungen (6) durchsetzt.
9.
Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) von schlitzförmigen Durchgangslöchern (20) durchsetzt ist, die jeweils die Durchgangsausnehmungen (6) senkrecht schneiden.
10. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den schlitzförmigen Durchgangslöchern (20) eine genannte Gleitfolie angeordnet ist, die zwischen zwei Metallplatten (21) gehalten ist.
11. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) mindestens mit der unteren Stirnfläche in einer U-förmigen Schiene (16) liegt, die mit dem Isolierkörper (2) verbunden ist.
12.
Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) mit der oberen und unteren Stirnfläche (14) je in einer U-förmigen Schiene (16) liegt und dass Bänder (17) vorhanden sind, die die Schienen (16) mit dem Isolierkörper (2) zusammenhalten.
13. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsausnehmung (6) eine in der Einbaulage obere Begrenzungsfläche (11) aufweist, die giebelförmig oder nach oben gewölbt gestaltet ist.
14. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Durchgangsausnehmung (6) mit einer Entlüftungsbohrung (12) versehen ist, die auf der oberen Stirnfläche (14) des Isolierkörpers (2) austritt.
15.
Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Zugstab (4) mehrteilig gestaltet ist, wobei der den Isolationskörper (1) durchsetzende Zugstababschnitt (4') mindestens einseitig mit einer Schraubverbindung (9) versehen ist.
16. Kragplattenanschlusselement nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsbohrung (12) mindestens annähernd an der höchsten Stelle der Begrenzungsfläche (11) in die Durchgangsausnehmung (6) mündet.
17. Kragplattenanschlusselement nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die giebelförmige oder gewölbte Begrenzungsfläche (11) asymmetrisch gestaltet ist, während die Zugstäbe (4) mittig über den Durchgangsausnehmungen (6) verlaufend angeordnet sind.
18.
Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) aus geschäumtem Material, vorzugsweise aus Polystyrol gefertigt ist.
19. Kragplattenanschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Längserstreckung des Isolierkörpers (2) jeweils zwischen zwei Zugstäben (4) mindestens ein Querkraftstab (7) angeordnet ist.
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