CH695027A5 - Kaminaufsatz. - Google Patents

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CH695027A5
CH695027A5 CH20322001A CH20322001A CH695027A5 CH 695027 A5 CH695027 A5 CH 695027A5 CH 20322001 A CH20322001 A CH 20322001A CH 20322001 A CH20322001 A CH 20322001A CH 695027 A5 CH695027 A5 CH 695027A5
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CH
Switzerland
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chimney cowl
annular
chimney
uppermost
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CH20322001A
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English (en)
Inventor
Adrian Ohnsorg
Franz Ohnsorg
Original Assignee
Ohnsorg Soehne Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/08Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues with coaxial cones or louvres
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2213/00Chimneys or flues
    • F23J2213/50Top cover

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Description


  



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen gemäss dem Oberbegriff  des Anspruchs 1 ausgebildeten Kaminaufsatz. 



   Mit derartigen Kaminaufsätzen soll einerseits ein guter Abzug der  Rauchgase gewährleistet und andererseits ein Eindringen von Regenwasser  in den Kamin verhindert werden. Es sind bereits gattungsgemässe Kaminaufsätze  bekannt, die mit mehreren gleichachsig übereinander aufgereihten  Ringkörpern versehen sind und einen zwischen dem obersten und dem  darunter liegenden Ringkörper angeordneten Leitkörper aufweisen.  Von unten nach oben gesehen, sind die einzelnen Ringkörper mit einem  horizontalen ebenen Rand, einem nach aussen gewölbten Mittelteil  sowie einem vertikalen Ringstutzen versehen, welch Letzterer eine  gleichachsig angeordnete Ringöffnung begrenzt.

   Obwohl ein derart  gestalteter Kaminaufsatz sehr gute Abzugverhältnisse garantiert,  wäre es wünschenswert, wenn die Ringkörper, und damit der gesamte  Kaminaufsatz, im Durchmesser reduziert werden könnten, ohne dass  sich dadurch die Abzugverhältnisse nennenswert verschlechtern. 



   Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen Kaminaufsatz vorzuschlagen,  welcher in der Grösse, insbesondere im Durchmesser, optimiert ist,  welcher einfach aufgebaut ist und einen kontrolliert guten Rauchgasabzug  sichert. 



   Diese Aufgabe wird mit einem Kaminaufsatz gelöst, der die im Kennzeichen  des Anspruchs 1 angeführten Merkmale aufweist. 



   Indem die Ringkörper im Wesentlichen tellerförmig gestaltet sind  und deren unterer Endbereich im Wesentlichen hohlzylindrisch gestaltet  ist, kann der Durchmesser nachhaltig reduziert werden, da auf den  horizontalen ebenen Rand verzichtet werden kann. Versuche mit erfindungsgemäss  gestalteten Kaminaufsätzen haben gezeigt, dass diese trotz des kompakteren  Aufbaus in Bezug auf den Rauchgasabzug unter praktisch allen Bedingungen  zumindest gleich gute Resultate erbringen. 



   Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen  Ansprüchen 2 bis 9 beschrieben. 



     So wird bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorgeschlagen,  dass zumindest zwei vertikal verlaufende Haltestreben vorgesehen  sind und der Leitkörper zusammen mit dem obersten Ringkörper lösbar  an den Haltestreben befestigt ist. Durch diese Ausgestaltung wird  für den Kaminfeger die Zugänglichkeit zum Kamin verbessert, indem  der Leitkörper zusammen mit dem obersten Ringkörper einfach entfernt  werden kann, so dass der Kamin von oben frei zugänglich ist. 



   In der einzigen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Kaminaufsatzes  gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Der in der Seitenansicht dargestellte Kaminaufsatz weist einen am  Kamin zu befestigenden Basisteil 1 auf, an dem drei vertikal verlaufende  Streben 2, 3 angeordnet sind. Von den drei Streben sind aus dieser  Darstellung jedoch nur deren zwei ersichtlich. Am oberen Ende sind  die Streben 2, 3 abgewinkelt ausgebildet. In jede dieser Abwinkelungen  2a, 3a ist eine Gewindebohrung eingelassen, die zum Fixieren von  Rändelschrauben 17, 18 dient. Die Funktion dieser Rändelschrauben  17, 18 wird nachfolgend noch näher erläutert. 



   An den Streben 2, 3 sind mehrere gleichachsig übereinandergereihte  Ringkörper 4, 5, 6 befestigt. Da die drei Ringkörper 4, 5, 6 gleich  ausgebildet sind, wird bei der Erläuterung der Gestaltung nur jeweils  auf einen Ringkörper Bezug genommen. Der sich nach unten erweiternde  Ringkörper 4, 5, 6 ist im Wesentlichen tellerförmig gestaltet und  beidseitig offen. Sowohl der oberste wie auch der unterste Abschnitt  9, 9a, 9b; 10, 10a, 10b des Ringkörpers 4, 5, 6 sind hohlzylindrisch  ausgestaltet. Der obere zylindrische Abschnitt 9, 9a, 9b begrenzt  dabei eine kreisförmige Öffnung 8, 8a, 8b. Indem der unterste Abschnitt  10, 10a, 10b hohlzylindrisch ausgebildet ist, kann auf einen horizontal  verlaufenden Rand verzichtet werden, wie er bei einigen nach dem  Stand der Technik ausgebildeten Ringkörpern üblich ist.

   Wie bereits  eingangs ausgeführt, kann durch diese Gestaltung der Durchmesser  der Ringkörper 4, 5, 6, und damit des ganzen Kaminaufsatzes, reduziert  werden. 



   Im obersten Ringkörper 4 ist ein Leitkörper 12 aufgenommen. Dieser  Leitkörper 12 ist mittels Winkelblechen 13 am obersten, hohlzylindrisch  ausgebildeten Abschnitt 9 des    obersten Ringkörpers 4 mittels Nieten  befestigt. Der hohl ausgebildete Leitkörper 12 besteht aus einer  oberen und einer unteren Halbschale 14, 15, welche beide konvex gewölbt  sind. Die die Oberseite des Leitkörpers bildende obere Halbschale  14 erstreckt sich in radialer Richtung über die die Unterseite bildende  untere Halbschale 15 hinaus, wobei die Fortsetzung 14a der Oberseite  einen radial umlaufenden Tropf- und Leitrand bildet, der abwärts  gerichtet ist und radial über den obersten, die kreisförmige Öffnung  8a begrenzenden Abschnitt 9a des darunterliegenden Ringkörpers 5  hinausragt.

   Dadurch wirkt der Leitkörper 12 als Regenschutz und verhindert,  dass über die offene Oberseite des Kaminaufsatzes Regen in den Kamin  eindringt. Die konvex gewölbte Unterseite des Leitkörpers 12 bildet  eine Rauch- bzw. Luftleitfläche, welche die aufsteigenden Rauchgase  wirksam seitlich ableitet. Zwischen dem obersten Ringkörper 4 und  der oberen Halbschale 14 bzw. dem Leitrand 14a des Leitkörpers 12  entsteht eine Ringdüse mit nach unten verjüngtem Querschnitt. In  dieser Ringdüse werden die eventuell auftretenden und nach unten  gerichteten Strömungen, wie Fallwind etc. seitlich abgelenkt und  beschleunigt weggeführt. 



   In den Leitrand 14a des Leitkörpers 14 sind Bohrungen eingelassen,  welche dem Durchführen der Rändelschrauben 17, 18 dienen, so dass  diese in die Gewindebohrungen der Abwinkelungen 2a, 3a der Streben  2, 3 eingeschraubt werden können. Die Rändelschrauben 17, 18 sind  dabei derart ausgebildet, dass durch sie der Leitkörper 14, und damit  auch der oberste Ringkörper 4, am abgewinkelten Teil 2a, 3a der Haltestreben  2, 3 fixiert wird. Nach dem Lösen dieser Rändelschrauben 17, 18,  was ohne weitere Hilfsmittel manuell erfolgen kann, kann der Leitkörper  14 zusammen mit dem obersten Ringkörper 4 entfernt werden, wodurch  ein freier Zugang von oben zum Kamin gewährleistet wird. 



   Die beiden übrigen Ringkörper 5, 6 sind mittels Nieten 19 an den  Streben 2, 3 fixiert. 



   Der Kaminaufsatz weist ferner ein Halterohr 20 auf, welches direkt  auf den Kamin zu stecken bestimmt ist. Das Halterohr 20 kann unten  konisch erweitert ausgebildet und eckig oder rund geformt sein.

Claims (9)

1. Kaminaufsatz mit mehreren gleichachsig übereinander aufgereihten, sich nach unten erweiternden Ringkörpern (4, 5, 6), die beidseitig offen sind und mit einem Leitkörper (12), welcher oberhalb des zweitobersten Ringkörpers (5) angeordnet ist und sich in radialer Richtung über die obere kreisförmige Öffnung (8a) des zweitobersten Ringkörpers (5) hinaus erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringkörper (4, 5, 6) im Wesentlichen tellerförmig ausgebildet sind und einen im Wesentlichen hohlzylindrisch gestalteten unteren Endbereich (10, 10a, 10b) aufweisen.
2. Kaminaufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei vertikal verlaufende Haltestreben (2, 3) vorgesehen sind und der Leitkörper (12) zusammen mit dem obersten Ringkörper (4) lösbar an den Haltestreben (2, 3) befestigt ist.
3.
Kaminaufsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (12) mittels Winkelblechen (13) am obersten Ringkörper (4) befestigt ist.
4. Kaminaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (12) innerhalb des obersten Ringkörpers (4) angeordnet ist.
5. Kaminaufsatz nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestreben (2, 3) endseitig abgewinkelt sind und die Abwinkelungen (2a, 3a) mit je einer Gewindebohrung versehen sind und dass der Leitkörper (12) mittels in die Gewindebohrungen eingeschraubten Rändelschrauben (17, 18) fixierbar ist.
6.
Kaminaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (12) aus einem beidseitig konvex geformten Hohlkörper (14, 15) besteht, wobei sich die Oberseite (14) in radialer Richtung über die Unterseite (15) hinaus erstreckt und wobei die sich über die Unterseite (15) hinaus erstreckende Fortsetzung (14a) der Oberseite (14) einen radial umlaufenden Tropf- und Leitrand (14a) bildet, der abwärts gerichtet ist.
7. Kaminaufsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsetzung (14a) der Oberseite (14) mit Bohrungen zum Durchführen der Rändelschrauben (17, 18) versehen ist.
8. Kaminaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (14) und die Unterseite (15) des Leitkörpers (12), im Querschnitt gesehen, konvex ausgebildet sind.
9.
Kaminaufsatz nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit Ausnahme des obersten Ringkörpers (4) sämtliche Ringkörper (5, 6) mittels Nieten (19) an den Haltestreben (2, 3) fixiert sind.
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