CH695161A5 - Wendevorrichtung für eine raffbare Lamellenjalousie. - Google Patents

Wendevorrichtung für eine raffbare Lamellenjalousie. Download PDF

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CH695161A5
CH695161A5 CH8852000A CH8852000A CH695161A5 CH 695161 A5 CH695161 A5 CH 695161A5 CH 8852000 A CH8852000 A CH 8852000A CH 8852000 A CH8852000 A CH 8852000A CH 695161 A5 CH695161 A5 CH 695161A5
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CH
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ring segment
turning device
tension member
turning
fixed
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CH8852000A
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Ulrich Lang
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Warema Renkhoff Gmbh & Co Kg
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/32Operating, guiding, or securing devices therefor
    • E06B9/322Details of operating devices, e.g. pulleys, brakes, spring drums, drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description


  



   Die Erfindung befasst sich mit einer Wendevorrichtung für eine raffbare  Lamellenjalousie mit wenigstens einer drehstarr auf der Antriebswelle  zum Verstellen der Ausfahrlänge des Lamellenbehangs sitzenden Wenderolle,  die eine sich radial nach aus-sen erweiternde Umfangskeilnut aufweist,  in welcher ein Ringsegment mit den Flanken der Umfangskeilnut angepassten  seitlichen Keilflächen angeordnet ist, das mit Zugmitteln zum Wenden  der Lamellen verbunden und unter einem durch die über die Zugmittel  eingeleitete Gewichtskraft des Behangs entstehenden Reibschluss zwischen  der Umfangskeilnut und den Keilflächen zwischen Anschlägen in Umfangsrichtung  mitnehmbar ist, die beim Auflaufen des Ringelements dieses verlagern  und dadurch das übertragene Reibmoment zumindest verringern. 



   Eine derartige Wendevorrichtung ist aus der DE 3 018 955 C2 bekannt.  Die in dieser Patentschrift beschriebene Wendevorrichtung eignet  sich jedoch nur zum Verstellen von Behängen mit zwei Wendeschnüren,  die bei einem Verdrehen der Wenderolle in entgegengesetzter Richtung  auf jeweils eine Flanke der Lamellen wirken. Dadurch wird eine Verdrehbewegung  der einzelnen Lamellen um ihre Mittellängsachse bewirkt. Andererseits  ist es notwendig, das Ringsegment mit den beiden Wendeschnüren, die  mit jeweils gleicher Gewichtskraft beaufschlagt sind, gleichmässig  in die Umfangskeilnut zu drücken, um einen ausreichenden Reibschluss  zum Verstellen der Lamellen zu bewirken.

   Im Übrigen bietet diese  Art von Wendevorrichtung eine besonders einfache Möglichkeit, das  Wenden eines Lamellenbehangs mit Hilfe der ohnehin vorhandenen Antriebsvorrichtung  zu bewerkstelligen, so dass ein separater Wendeantrieb entfal   len  kann. Die Verringerung oder Aufhebung des Reibschlusses im Bereich  der Anschläge sorgt für einen niedrigen Verschleiss der Reibpaarung  bei häufigem Ein- und Ausfahren des Lamellenbehangs. 



   Bei bestimmten Konstruktionen von Lamellenjalousien erfolgt die Wendung  der Lamellen jedoch nicht mehr paarweise über zwei Wendeschnüre,  sondern über eine einzelne Wendeschnur. In einem solchen Fall kann  die in der DE 3 018 955 C2 beschriebene Wendevorrichtung nicht mehr  eingesetzt werden, da bei einer einseitig angreifenden Wendeschnur  das Ringsegment aufgrund der ungleichmässigen Belastung aus der Keilnut  herausgezogen wird, so dass keine Mitnahme des Ringsegments beim  Verdrehen der Antriebswelle mehr gewährleistet ist. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Wendevorrichtung zu  schaffen, die auch bei nicht paarweise vorhandenen Wendeschnüren  zuverlässig arbeitet. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass bei einer  Wendevorrichtung der eingangs beschriebenen Art die Zugmittel aus  einem einzigen, einseitig wirkenden Zugglied bestehen, welches das  Ringsegment und die Wickelwelle wenigstens im Verstellbereich des  Ringsegments umschlingt und an dem Ringsegment in Zugrichtung festgelegt  ist. 



   Aufgrund der Tatsache, dass das Zugglied - wobei der Begriff Zugglied  u.a. schnurartige, seilartige, bandartige oder kettenartige Zugmittel  umfasst - das Ringsegment vollständig umschlingt, wobei die Umschlingung  der Wenderolle wenigstens im Verstellbereich des Ringsegments dafür  sorgt, dass dies in allen Stellungen des Ringelements gewährleistet  ist, wird das    Ringsegment gleichmässig in die Umfangskeilnut in  der Wenderolle gedrückt, so dass in allen Winkelstellungen eine sichere  Mitnahme des Ring-elements beim Verdrehen der Antriebswelle möglich  ist. Die Festlegung des Zuggliedes an dem Ringsegment in Zugrichtung  sorgt dafür, dass die zum Verstellen der Lamellenneigung notwendigen  Kräfte sicher auf das Zugglied übertragen werden können. 



   Im Übrigen sorgen bei der erfindungsgemässen Wendevorrichtung die  Anschläge in gleicher Weise wie bei bekannten Lösungen dafür, dass  sich das Reibmoment zwischen dem Ringsegment und der Wenderolle beim  Erreichen der Endstellung verringert, wodurch die Reibflächen vor  übermässigem Verschleiss geschützt werden, wobei auch die erhebliche  Reduzierung des notwendigen Antriebsmoments beim Verfahren des Lamellenbehangs  hervorzuheben ist. 



   Die erfindungsgemässe Wendevorrichtung eignet sich auch zum Verstellen  von Lamellenjalousien mit sehr grosser Behanglänge, d.h. mit einer  sehr grossen auf das Zugglied wirkenden Gewichtskraft, da das Ringsegment  unter dem Gewicht stärker in die Umfangskeilnut gedrückt und dadurch  das übertragbare Reibmoment zwischen der Wenderolle und dem Ringelement  erhöht wird. 



   In einer ersten weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,  dass das Zugglied die Wenderolle vollständig umschlingt und mit seinem  freien Ende an dem Ringsegment festgelegt ist. 



     Bei dieser Ausführungsform wird auf besonders einfache Weise durch  das Ausbilden einer sich unter der Gewichtskraft des Behangs zuziehenden  Schlinge eine sichere Mitnahme des Ringsegments beim Verdrehen der  Wenderolle erreicht. Da bei dieser Ausführungsform das Zugglied im  Umschlingungsbereich nicht an dem Ringsegment festgelegt ist, kann  sich die Schlinge beim Erreichen eines Anschlages lösen, so dass  wiederum das Reibmoment verringert wird. 



   Das durch die einseitig wirkenden Zugmittel entstehende Moment auf  die Antriebswelle ist unproblematisch, da meist selbsthemmende Antriebe  verwendet werden, die verhindern, dass unter der Last der Lamellen  die Antriebswelle zurückgedreht werden kann, bis das Ringsegment  einen Anschlag erreicht. 



   Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass  das Zugglied im Umschlingungsbereich an dem Ringsegment und mit seinem  freien Ende an einem ortsfesten Punkt festgelegt ist, wobei sie zwischen  dem Ringsegment und dem ortsfesten Punkt über einen elastischen Längenausgleich  verfügt. 



   Bei dieser Ausführungsform ist der Bereich des Zuggliedes zwischen  dem Ringsegment und dem ortsfesten Punkt von den Gewichtskräften  entlastet, die unmittelbar bereits im Umschlingungsbereich in das  Ringsegment eingeleitet werden. Allerdings sollten die in diesem  Bereich wirkenden Zugkräfte ausreichend gross sein, so dass sie für  ein gleichmässiges Eindrücken des Ringsegments in die Umfangskeilnut  sorgen. Vorzugsweise liegt die Zugkraft des elastischen Längenausgleichs  daher in der Grössenordnung der auf die Wendeschnur wirkenden     Gewichtskraft. Die hierzu notwendige Vorspannung kann beispielsweise  durch eine als Längenausgleich eingesetzte Zugfeder aufgebracht werden.                                                        



   Vorzugsweise erstreckt sich das Ringsegment über einen Winkel zwischen  90 DEG  und 180 DEG . Während ein sich über einen relativ kleinen  Winkelbereich erstreckendes Ringsegment einen grossen Verstellbereich  ermöglicht, wobei grundsätzlich auch Ringsegmente mit Winkelerstreckungen  von unter 90 DEG  denkbar sind, ergibt sich im bevorzugt gewählten  Winkelbereich ein besonders sicherer Sitz des Ringsegments und damit  eine besonders zuverlässige Mitnahme. 



   Die Anschläge sind vorzugsweise an einem die Wenderolle umgebenden  Gehäuse vorgesehen. In den meisten Anwendungsfällen wird man es bei  zwei Endanschlägen belassen, die mit entsprechend geneigten Anschlagflächen  in der Lage sind, die Ringsegmente radial nach aussen anzuheben,  wenn diese auf sie auflaufen. Es ist ohne weiteres denkbar, die Anschläge  in ihrer Lage variabel auszuführen oder neben den Endanschlägen zusätzliche  Anschläge anzuordnen, die in den Verstellweg des Ringsegments einführbar  sind. 



   In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,  dass das Zugglied mit den freien Enden von über ein Scharnier verschwenkbar  an feststehenden Lamellenteilen angelenkten Lamellenteilen verbunden  ist. Derartige variable Lamellen, die über reine Verschattungsaufgaben  hinaus zur gezielten Lichteinleitung in Räume verwendet werden können,  um in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung und den Erfordernissen  an die Raumbeleuchtung für optimale Lichtverhältnisse im Rauminneren  sorgen zu können, lassen sich mit    Hilfe der erfindungsgemässen  Wendevorrichtung ohne einen zusätzlichen Wendeantrieb in funktionssicherer  Weise präzise ansteuern. 



   Die Zugglieder einer erfindungsgemässen Wendevorrichtung können jedoch  auch mit den Flanken von Lamellen verbunden sein, deren gegenüberliegende  Flanken an unverstellbaren Tragmitteln aufgehängt sind. Bei einem  derartigen, aus herkömmlichen Lamellen aufgebauten Behang erfolgt  das Verschwenken im Gegensatz zu den bisherigen Varianten mit paarweise  an dem Ringsegment angreifenden Wendeschnüren nicht mehr um ihre  Längsmittelachse, sonderen um die feststehenden Aufhängungspunkte.  Dies bedeutet, dass sich die Lamellenneigung bei einem vergleichbaren  Drehwinkel der Antriebswelle nur noch in halbem Umfang ändert, so  dass eine erheblich präzisere Feineinstellung der Lamellen als mit  zweiseitig wirkenden Wendeschnüren möglich ist. 



   Ein besonders guter optischer Eindruck während des Verstellens entsteht  ausserdem, wenn die dem Rauminneren zugewandten Lamellenflanken feststehend  aufgehängt sind und die Aussenflanken der Lamellen durch eine erfindungsgemässe  Wendevorrichtung angehoben bzw. abgesenkt werden. 



   Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnung näher auf ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung eingegangen. 



   Die Abbildung zeigt eine Wendevorrichtung 10 für eine raffbare Lamellenjalousie,  wobei aus Gründen der Vereinfachung auf die Darstellung der Lamellenjalousie  und der Antriebswelle verzichtet wird. Die Wendevorrichtung 10 besteht  im Wesentlichen aus einer Wenderolle 12, die aus Kunststoff ein   stückig mit einer Aufzugsrolle 14 ausgebildet ist, auf welcher die  Aufzugsorgane der Lamellenjalousie beim Verstellen der Behanglänge  auf- und abwickelbar sind. Die Wenderolle 12 ist in ihrer Mitte mit  einer Vierkantöffnung 16 versehen, in welche die nicht dargestellte  Antriebswelle drehstarr eingreifen kann. Die Vierkantöffnung kann  unmittelbar in der Wenderolle 12 ausgebildet sein oder in der Mitte  eines Einsatzstückes vorgesehen sein, auf welchem die Wenderolle  12 drehstarr sitzt. 



   Die Wenderolle 12 besitzt eine Umfangskeilnut 18, die sich radial  nach aussen erweitert. 



   Ein weiteres wesentliches Element der Wendevorrichtung 10 ist ein  Ringsegment 20, das über seitliche Keilflächen 22 verfügt, die in  ihrer Neigung den Flanken der Umfangskeilnut 18 angepasst sind. Bei  dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Keilflächen 22 nur  in den seitlichen Endbereichen des Ringsegments 20 vorgesehen, wobei  auch eine Erstreckung über die gesamte Länge des Ringsegments 20  denkbar wäre. 



   Die Übertragung der Verstellkräfte erfolgt mit Hilfe einer Wendeschnur  24 als Zugglied, die mit frei beweglichen Flanken der Lamellen bzw.  Lamellenteile des Lamellenbehangs (nicht dargestellt) verbunden ist.  Die Wendeschnur 24, anstelle derer auch ein seil-, band- oder kettenartiges  Zugglied Verwendung finden könnte, umschlingt das Ringsegment 20  vollständig, wobei es in einer Nut 26 in dessen Aussenumfang geführt  ist, und ist ferner unter Ausbildung einer Schlinge vollständig um  die Umfangskeilnut 18 geschlungen und mit seinem Schnurende an dem  Ringsegment 20 festgelegt. Die    Abbildung zeigt dabei eine Montagestellung  mit geöffneter Schlinge, in welcher die Wendeschnur 24 noch nicht  mit den Gewichtskräften der Lamellen beaufschlagt ist. 



   Sobald die Wendeschnur 24 belastet wird, zieht sich die Schlinge  zusammen und die Wendeschnur 24 gleitet längs der Nut 26 über das  Ringsegment 20. Dabei wird das Ringsegment radial nach innen in die  Umfangskeilnut 18 gedrückt, wobei durch die geneigten Keilflächen  22 und die entsprechend geneigten Flanken der Umfangskeilnut 18 ein  Reibschluss hergestellt wird, der eine Mitnahme des Ringsegments  20 beim Verdrehen der Wenderolle 12 ermöglicht. Die Verstellbewegung  des Ringsegmentes 20 ist zwischen zwei Anschlägen (nicht gezeigt)  möglich, die an einem die Wenderolle 12 umgebenden Gehäuse angeordnet  sind und die Verstellbahn des Ringsegments 20 begrenzen.

   Die Anschläge  besitzen Anschlagflächen, die beim Auflaufen für ein Anheben des  Ringsegments 20 radial nach aussen sorgen, so dass der zwischen den  Keilflächen 22 und den Flanken der Umfangskeilnut 18 bestehende Reibschluss  aufgehoben wird. In dieser Lage lässt sich die Antriebswelle ohne  nennenswerte Mehrlast zum Verstellen des Lamellenbehangs weiterdrehen.                                                         



   Bei einer stärkeren auf die Wendeschnur 24 wirkenden Zugkraft, beispielsweise  infolge eines Behangs mit grösserer Ausfahrlänge oder schwereren  Lamellen, wird das Ringsegment 20 entsprechend stärker in die Umfangskeilnut  18 eingedrückt, so dass das übertragbare Moment erhöht und damit  den Erfordernissen des schwereren Behangs automatisch angepasst wird.                                                          



   Da die in der Wendeschnur 24 wirkende Zugkraft über die gesamte Länge  der Nut 26 im Wesentlichen konstant ist, ergibt    sich eine gleichmässig  auf das Ringsegment 20 wirkende Last, die für einen zuverlässigen  Reibschluss und ein ähnliches Verhalten des Ringsegments unabhängig  davon sorgt, auf welchen gehäuseseitigen Anschlag das Ringsegment  20 aufläuft. 



   Selbstverständlich werden Lamellenjalousien, insbesondere bei grösseren  Behangbreiten, häufig mit zwei oder mehr Wendevorrichtungen der zuvor  beschriebenen Art ausgestattet sein.

Claims (10)

1. Wendevorrichtung für eine raffbare Lamellenjalousie mit wenigstens einer drehstarr auf der Antriebswelle zum Verstellen der Ausfahrlänge des Lamellenbehangs aufsetzbaren Wenderolle (12), die eine sich radial nach aussen erweiternde Umfangskeilnut (18) aufweist, in welcher ein Ringsegment (20) mit den Flanken der Umfangskeilnut (18) angepassten seitlichen Keilflächen (22) angeordnet ist, das mit Zugmitteln (24) zum Wenden der Lamellen verbunden und unter einem durch die über die Zugmittel (24) eingeleitete Gewichtskraft des Behangs entstehenden Reibschluss zwischen der Umfangskeilnut (18) und den Keilflächen (22) zwischen Anschlägen in Umfangsrichtung mitnehmbar ist, die beim Auflaufen des Ringsegments (20) dieses verlagern und dadurch das übertragene Reibmoment verringern, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel aus einem einzigen,
einseitig wirkenden Zugglied (24) bestehen, welches das Ringsegment (20) und die Wenderolle (12, 18) wenigstens im Verstellbereich des Ringsegments (20) umschlingt und an dem Ringsegment (20) in Zugrichtung festgelegt ist.
2. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied (24) die Wenderolle (12, 18) vollständig umschlingt und mit seinem freien Ende an dem Ringsegment (20) festgelegt ist.
3. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied (24) im Umschlingungsbereich an dem Ringsegment (20) und mit seinem freien Ende an einem ortsfesten Punkt festgelegt ist, wobei sie zwischen dem Ringsegment (20) und dem ortsfesten Punkt über einen elastischen Längenausgleich verfügt.
4. Wendevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Längenausgleich eine Zugfeder eingesetzt ist.
5.
Wendevorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugkraft des elastischen Längenausgleichs in der Grössenordnung der auf das Zugglied (24) wirkenden Gewichtskraft liegt.
6. Wendevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied (24) in einer Nut (26) am Aussenumfang des Ringsegments (20) liegt.
7. Wendevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Ringsegment (20) über einen Winkel zwischen 90 DEG und 180 DEG erstreckt.
8. Wendevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge derart ausgebildet sind, dass sie an einem die Wenderolle (12) umgebenden Gehäuse anordbar sind.
9.
Wendevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied mit den freien Enden von über ein Scharnier verschwenkbar an feststehenden Lamellenteilen angelenkten Lamellenteilen verbindbar ist.
10. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied (24) mit den Flanken von Lamellen verbindbar ist, deren gegenüberliegende Flanken an unverstellbaren Tragmitteln aufgehängt sind.
CH8852000A 1999-05-08 2000-05-05 Wendevorrichtung für eine raffbare Lamellenjalousie. CH695161A5 (de)

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