CH695477A5 - Liege- oder Sitzunterlage. - Google Patents
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Description
CH 695 477 A5
Beschreibung
[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiete der Möbelherstellung und betrifft eine Liege- oder Sitzunterlage nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] In der Patentschrift EP-0 151 218 (bzw. US-4 644 596) ist eine Liegeunterlage für ein Bett beschrieben, welche Liegeunterlage zwei, übereinander angeordnete Lattenroste aus je einer Mehrzahl von quer ausgerichteten Latten aufweist, wobei die beiden Lattenroste durch eine Mehrzahl von federnden Längsholmen voneinander getrennt sind und der untere Lattenrost auf einer weiteren Mehrzahl von federnden Längsholmen aufliegt. Dabei sind die unteren Längsholmen gegenüber den zwischen den Lattenrosten angeordneten Längsholmen versetzt. Für die Benützung der genannten Liegeunterlage wird üblicherweise auf dem oberen Lattenrost eine matratzenartige Auflage, beispielsweise eine Matte aus geschäumtem Latex oder aus einem geschäumten Kunststoff aufgelegt und wird die Unterlage beispielsweise auf den Tragholmen eines Bettgestells aufgelegt, derart, dass die unteren federnden Längsholmen der Liegeunterlage auf den Tragholmen aufliegen.
[0003] Es zeigt sich, dass die oben genannte Liegeunterlage sehr bequem ist und zu einem gesunden Schlaf verhilft. Dies ist auf die sehr günstigen Federeigenschaften zurückzuführen, auf die kleine Dicke der matratzenartigen Auflage und darauf, dass das Ganze ohne weiteres Dazutun immer gut durchlüftet ist.
[0004] Es zeigt sich aber auch, dass die genannte Liegeunterlage in verschiedenen Bereichen ästhetisch nicht passt. Dies insbesondere da, wo ein Bettgestell mit Seitenladen unerwünscht ist, wo also die Liegeunterlage gegebenenfalls auch zusammen mit der matratzenartigen Auflage als Ganzes direkt als Möbelstück präsentieren soll.
[0005] Die Erfindung stellt sich also die Aufgabe, eine Liege- oder Sitzunterlage zu schaffen, die einen gleichen Komfort bezüglich Federeigenschaften und Durchlüftung bietet wie die oben genannte Liegeunterlage, die aber zusammen mit einer geeigneten, matratzenartigen Auflage eine ästhetische Einheit bildet. Dabei soll die Herstellung der erfindungsge-mässen Liege- oder Sitzunterlage möglichst einfach sein.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Liege- oder Sitzunterlage, wie sie in den Patentansprüchen definiert ist.
[0007] Die erfindungsgemässe Liege- oder Sitzunterlage weist wie die Liege- oder Sitzunterlage gemäss der eingangs genannten Publikationen einen unteren und einen oberen Lattenrost auf, die je aus einer Mehrzahl von quer ausgerichteten Latten bestehen und die federnd gegeneinander abgestützt sind. Ferner weist die erfindungsgemässe Liege- oder Sitzunterlage eine auf dem oberen Lattenrost aufliegende, matratzenartige Auflage auf und eine unter dem unteren Lattenrost angeordnete, ebenfalls federnde Unterlage.
[0008] Die matratzenartige Auflage, die federnde Unterlage sowie die die beiden Lattenroste federnd gegeneinander abstützende, federnde Zwischenlage sind beispielsweise alle als flächige Matten ausgebildet, die alle im Wesentlichen gleich gross sind und im Wesentlichen die ganze Fläche der Liege- oder Sitzunterlage decken. Die federnde Zwischenlage kann auch in Form einer Mehrzahl von federnden Längselementen ausgebildet sein, die mit geeigneten Mitteln in ihrer relativen Lage gehalten werden. Die federnde Unterlage kann eine mittige Öffnung aufweisen, das heisst rahmen-förmig ausgebildet sein. Die matratzenartige Auflage sowie die federnde Zwischenlage und die federnde Unterlage bestehen beispielsweise aus geschäumtem Latex oder aus einem geschäumten Kunststoff.
[0009] Eine federnde Zwischenlage, die flächig ausgebildet ist, ist in einer schlauchförmigen Hülle untergebracht, die beidseitig entlang den beiden Längskanten je eine Taschenreihe trägt (vier Taschenreihen). In den Taschen der Taschenreihen sind die Enden der Latten gehalten, derart, dass die Zwischenlage, die schlauchförmige Hülle und die Latten eine einfach herstellbare und einfach handhabbare Untereinheit bilden. Die schlauchförmige Hülle besteht beispielsweise aus zwei Tuchlagen, deren Grösse im Wesentlichen der Fläche der Liege- oder Sitzunterlage entspricht und die entlang ihren Längskanten durch je ein Doppeltaschenband mit zwei Taschenreihen zu einem Schlauch aneinander befestigt sind. Die beiden Doppeltaschenbänder überspannen die Dicke der Zwischenlage und reichen bis auf deren Un-ter- und Oberseite. Die schlauchförmige Hülle kann auch vier, beispielsweise auf das Hüllenmaterial aufgenähte Taschenbänder aufweisen.
[0010] Eine federnde Zwischenlage, die aus einer Mehrzahl von federnden Längselementen besteht, weist anstelle der oben beschriebenen, schlauförmigen Hülle mit Taschenreihen ein Tuch mit Tunnelbahnen für die Längselemente auf, wobei die beiden äusserten Tunnelbahnen in der gleichen Weise wie die schlauchförmige Hülle mit je zwei Taschenreihen ausgerüstet sind.
[0011] Die Latten stecken mit ihren Enden in zwei einander gegenüberliegenden Taschen und bilden mit der Zwischenlage und der schlauchförmigen Hülle oder dem Tuch mit Tunnelbahnen eine Untereinheit der erfindungsgemässen Lie-ge- oder Sitzunterlage.
[0012] Diese Untereinheit ist zusammen mit der federnden Unterlage und der matratzenartigen Auflage in einer ver-schliessbaren Umhüllung untergebracht.
[0013] Die erfindungsgemässe Liege- oder Sitzunterlage wird beispielsweise wie folgt hergestellt:
- Latten, federnde Unterlage, Zwischenlage und Auflage werden in an sich bekannter Weise hergestellt, wobei sie bezüglich Grösse und Federeigenschaften aufeinander abgestimmt werden.
- Ein bezüglich Querschnitt auf die Zwischenlage abgestimmter, quasi endloser Schlauch aus Hüllenmaterial und Taschenbändern oder ein entsprechendes Tuch mit Tunnelbahnen wird hergestellt und in einzelne, schlauchförmige Hüllen oder Tuchteile zerteilt.
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- Die Zwischenlage wird in der schlauchförmigen Hülle bzw. die Längselemente der Zwischenlage werden in den Tunnelbahnen positioniert und die Latten werden durch Einstecken ihrer Enden in Taschen der Taschenreihen an der Zwischen läge befestigt.
- Die Unterlage, die Untereinheit mit der Zwischenlage und den Latten und die Auflage werden in der offenen Umhüllung aufeinander gestapelt.
- Die Umhüllung wird geschlossen.
[0014] Wenn als Bett verwendet, wird die erfindungsgemässe Liege- oder Sitzunterlage auf mindestens zwei Tragholmen oder auf einer durchbrochenen, beispielsweise gitterartigen Tragplatte vom Boden beabstandet angeordnet.
[0015] Die erfindungsgemässe Liege- oder Sitzunterlage wird im Zusammenhang mit den folgenden Figuren im Detail beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Bestandteile einer beispielhaften Ausführungsform der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage in einer explodierten Darstellung;
Fig. 2 Teil einer beispielhaften Untereinheit bestehend aus Zwischenlage, schlauchförmiger Hülle mit Taschenreihen und Latten;
Fig. 3 ein beispielhaftes Doppeltaschenband für die schlauchförmige Hülle der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Liege- oder Sitzunterlage, deren Bestandteile in der Fig. 1 dargestellt sind;
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine weitere, beispielhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage.
[0016] Fig. 1 zeigt die Bestandteile einer beispielhaften Ausführungsform der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage. Diese Bestandteile sind von oben nach unten: die matratzenartige Auflage 1, die Latten 2 des oberen Lattenrostes 3, die schlauchförmige Hülle 4 mit den Taschenreihen 5, die in der schlauchförmigen Hülle 4 zu positionierende, federnde Zwischenlage 6, die Latten 7 des unteren Lattenrostes 8, die federnde Unterlage 9 und die verschliessbare Umhüllung 10, die derart ausgelegt ist, dass alle anderen Bestandteile 1 bis 9 aufeinander gestapelt darin positioniert werden können und sie dann verschlossen werden kann.
[0017] Die matratzenartige Auflage 1 ist weich und dient dem Liege- oder Sitzkomfort. Die federnde Zwischenlage 6 dient der relativen Federung des oberen Lattenrostes 3 gegenüber dem unteren Lattenrost 8. Die federnde Unterlage dient der Federung des unteren Lattenrostes 8. Matratzenartige Auflage 1, federnde Zwischenlage 6 und federnde Unterlage 9 sind beispielsweise je etwa 10 cm dick und bestehen beispielsweise aus geschäumtem Latex oder aus einem geschäumten Kunststoff. Für eine gute Durchlüftung ist die Porosität des Schaumstoffes eine offene Porosität oder weisen die Lagen eine Vielzahl von durchgehenden Öffnungen auf (Gitterplatten, Lochplatten, voneinander beabstandete Elemente).
[0018] Die Latten 2 und 7 sind beispielsweise Massivholzlatten, deren Material und/oder Querschnitt derart gewählt sind, dass die Latten 2 des oberen Lattenrostes 3 weniger steif sind als die Latten 7 des unteren Lattenrostes 8.
[0019] Die schlauchförmige Hülle 4 besteht beispielsweise aus einem leichten Baumwollstoff. Die vier Taschenreihen 5 werden beispielsweise gebildet durch zwei Doppeltaschenbänder, die zwischen zwei flächigen Hüllenteilen aus dem genannten Hüllenmaterial eingenäht oder auf das Hüllenmaterial aufgenäht sind und die entlang der Längsrichtung laufende Stirnseite der Zwischenlage 6 umspannen, wie dies in der Fig. 1 angedeutet ist. Es können auch vier Taschenbänder vorgesehen werden, die sich je auf der Ober- und der Unterseite der Zwischenlage entlang der Längskanten erstrecken.
[0020] Ein besonders vorteilhaftes Taschenband für die schlauchförmige Hülle 4 der Zwischenlage 6 der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage ist weiter unten beschrieben und in der Fig. 3 dargestellt.
[0021] Die Umhüllung 10 ist beispielsweise aus einem schwereren Baumwollstoff hergestellt und ist vorteilhafterweise derart genau auf die aufeinander positionierten anderen Bestandteile 1 bis 9 der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage zugeschnitten, dass sie in gefülltem und geschlossenem Zustand stramm sitzt. Die Umhüllung 10 ist vorteilhafterweise aus verschiedenen Tuchstücken zusammengenäht, die eine Unterseite, eine Oberseite, zwei schmale Längsseiten und zwei schmale Querseiten bilden. Unterseite und Oberseite sind im Wesentlichen rechteckig und an die flächigen Ausdehnungen der anderen Bestandteile angepasst. Längs- und Querseiten sind an die Höhe der aufeinander gestapelten, anderen Bestandteile angepasst. Die Umhüllung ist mit Mitteln zum Öffnen und Schliessen, beispielsweise mit einem Reissverschluss 11 ausgestattet.
[0022] Fig. 2 zeigt in einem etwas grösseren Massstab als Fig. 1 einen Ausschnitt aus der zusammengebauten Untereinheit 20 der Ausführungsform der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage, deren Bestandteile in der Fig. 1 dargestellt sind. Die Untereinheit umfasst die Zwischenlage 6, die schlauchförmige Hülle 4 mit den Taschenreihen 5 und die Latten 2 und 7 des oberen und unteren Lattenrostes 3 und 8. Zur Verbindung der genannten Teile zur Untereinheit wird die Zwischenlage 6 in der schlauchförmigen Hülle 4 derart positioniert, dass die Taschenreihen 5 entlang der Längskanten der Zwischenlage 6 verlaufen. Dann werden die Enden der Latten 2 und 7 in die Taschen geschoben.
[0023] Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einem für die erfindungsgemässe Liege- oder Sitzunterlage geeigneten Doppeltaschenband 30.
[0024] Das Doppeltaschenband hat zwei Längskanten 25 und 25' und besteht im Wesentlichen aus ineinander gewo3
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benen Kettfäden, die parallel zu den Längskanten 25 und 25' verlaufen, und Schussfäden, die quer zu den Längskanten 25 und 25' verlaufen. Das dargestellte Band ist mit strichpunktierten Linien in fünf Längsbereiche eingeteilt: zwei Kantenbereiche 30 und 30', zwei Taschenbereiche 31 und 31 ' sowie einen Mittelbereich 32, dessen Breite im Wesentlichen der Dicke der Zwischenlage entspricht.
[0025] Die Kettfäden der Kantenbereiche 30 und 30' und des Mittelbereiches 32 bestehen aus einem schrumpfbaren Material, während die Kettfäden der Taschenbereiche 31 und 31 ' sowie die Schussfäden aus einem Material bestehen, das bei gleichen Bedingungen nicht schrumpfbar ist oder bedeutend weniger schrumpfbar ist als das schrumpfbare Material.
[0026] Zwischen den Kantenbereichen 30 und 30' und den Taschenbereichen 31 und 31' weist das Doppeltaschenband knopflochartige Längsschlitze 33 auf, deren Länge und Abstände auf die Latten der Lattenroste abgestimmt sind.
[0027] Das in der Fig. 3 dargestellte Doppeltaschenband wird wie ein bekanntes Knopflochband in einer flachen Form gewoben. Das fertige Band wird dann Bedingungen ausgesetzt, bei denen das schrumpfbare Material schrumpft. Dadurch werden die Kantenbereiche 30 und 30' und der Mittelbereich 32 kürzer als die Taschenbereiche 31 und 31 ', so dass die Längsschlitze 33 sich öffnen.
[0028] Das geschrumpfte Band wird in den Kantenbereichen 30 und 30' auf das Hüllenmaterial aufgenäht oder an das Hüllenmaterial angenäht, derart, dass die geschrumpften Bereiche gleich lang sind wie das Hüllenmaterial. Wenn die Latten in die Schlitze 33 eingesteckt werden, verändert sich die Bandlänge (Länge der geschrumpften Bereiche) nicht, da die geschrumpften Bandbereiche flach bleiben und die Lattenquerschnitte von den ungeschrumpften Taschenbereichen 31 und 31 ' umrundet werden. Dies bedeutet, dass nicht nur das Doppeltaschenband sondern auch das Hüllenmaterial straff an der Zwischenlage 6 anliegend positioniert werden kann.
[0029] Fig. 4 zeigt einen Teil eines Längsschnittes durch eine weitere, beispielhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage. Gleiche Elemente sind mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet wie in der Fig. 1. Die Ausführungsform weist eine federnde Unterlage 9 auf, die bedeutend dicker ist als die federnde Zwischenlage 6 und die matratzenartige Auflage 1. Ferner sind alle Lagen 1, 6 und 9 für eine bessere Durchlüftung mit durchgehenden Öffnungen 40 versehen.
[0030] Fig. 5 zeigt eine weitere, beispielhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen Liege- oder Sitzunterlage in einem Schnitt parallel zur Querausdehnung. Die Umhüllung ist in dieser Figur nicht dargestellt. Die Zwischenlage dieser Ausführungsform ist nicht flächig ausgebildet sondern besteht aus einer Mehrzahl von voneinander beabstandeten, federnden Längselementen 6', die in Tunnelbahnen 50 eines entsprechenden Tuches 4 festgehalten sind. Die Taschenreihen 5 sind an den beiden äussersten Tunnelbahnen angebracht, in derselben Weise wie weiter oben für die schlauchförmige Hülle beschrieben wird.
[0031] Die federnde Unterlage der in der Fig. 5 dargestellten Ausführungsform weist eine mittige Ausnehmung auf, das heisst, sie besteht im Wesentlichen aus zwei Längsholmen 9', von denen der eine in der Fig. 5 sichtbar ist, und aus zwei in der Fig. 5 nicht sichtbaren Querelementen am Kopf- und Fussende der Liege- oder Sitzunterlage. Damit die Längsholmen 9' und die Querelemente nicht aus ihrer Position verschoben werden können, ist es vorteilhaft, sie mindestens lose an der Untereinheit aus Latten und Zwischenlage oder gegebenenfalls an der Umhüllung zu befestigen, beispielsweise wie in der Fig. 5 dargestellt mittels entsprechender Längstaschen 51 und Quertaschen, die am Tuch 4' angenäht sind.
Claims (13)
1. Liege- oder Sitzunterlage, die eine Längs- und eine Querausdehnung hat und die einen oberen und einen unteren Lattenrost (3 und 8) aus parallel zur Querausdehnung ausgerichteten Latten (2, 7), Mittel zur federnden Abstützung des unteren Lattenrostes (8) auf einer festen Unterlage und Mittel zur federnden Abstützung des oberen Lattenrostes (3) auf dem unteren Lattenrost (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur federnden Abstützung eine unter dem unteren Lattenrost (8) angeordnete, federnde Unterlage (9) und eine zwischen den beiden Lattenrosten (3 und 8) angeordnete, federnde Zwischenlage (6) sind, dass die Liege- oder Sitzunterlage ferner auf dem oberen Lattenrost (3) eine matratzenartige Auflage (1) aufweist, dass die federnde Zwischenlage (6) und die Latten (2 und 7) der beiden Lattenroste (3 und 8) mit einem textilen Mittel, das zur Aufnahme der Zwischenlage (6) und mit sich parallel zur Längsausdehnung erstreckenden Taschenreihen (5) ausgerüstet ist, zu einer Untereinheit (20) verbunden sind und dass die federnde Unterlage (9), die Untereinheit (20) und die matratzenartige Auflage (1) aufeinander liegend in einer verschliessbaren Umhüllung (10) untergebracht sind.
2. Liege- oder Sitzunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die matratzenartige Auflage (1), die federnde Zwischenlage (6) und/oder die federnde Unterlage (9) aus geschäumtem Latex oder aus einem geschäumten Kunststoff bestehen.
3. Liege- oder Sitzunterlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die matratzenartige Auflage (1), die federnde Zwischenlage (6) und/oder die federnde Unterlage (9) als flächige Matten ausgebildet sind.
4. Liege- oder Sitzunterlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die matratzenartige Auflage (1), die federnde Zwischenlage (6) und/oder die federnde Unterlage (9) eine Mehrzahl von durchgehenden Öffnungen aufweisen.
5. Liege- oder Sitzunterlage nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Mittel eine
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schlauchförmige Hülle (4) ist, in der die als flächige Matte ausgebildete Zwischenlage (6) angeordnet ist.
6. Liege- oder Sitzunterlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Zwischenlage aus einer Mehrzahl von Längselementen (6') besteht und dass das textile Mittel ein Tuch (4') mit Tunnelbahnen (50) ist, in denen die Längselemente (6') angeordnet sind.
7. Liege- oder Sitzunterlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Unterlage rahmenförmig ist und eine mittige Ausnehmung aufweist.
8. Liege- oder Sitzunterlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die rahmenförmige, federnde Unterlage aus zwei Längsholmen (9') und zwei Querelementen besteht, die an der Untereinheit (20) oder an der Umhüllung (10) befestigt sind.
9. Liege- oder Sitzunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenreihen (5) des textilen Mittels als eingenähte oder aufgenähte Taschenbänder oder Doppeltaschenbänder (30) ausgebildet sind.
10. Liege- oder Sitzunterlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenbänder oder Doppeltaschenbänder (30) geschrumpfte und nicht oder weniger geschrumpfte Bereiche aufweisen.
11. Liege- oder Sitzunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (10) zum Öffnen und Schliessen einen Reissverschluss (11) aufweist.
12. Liege- oder Sitzunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (10) aus einer Mehrzahl von Tuchteilen zusammengenäht ist, wobei die Tuchteile eine Oberseite, eine Unterseite, zwei Längsseiten und zwei Querseiten bilden.
13. Liege- oder Sitzunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (10) und/oder die schlauchförmige Hülle (4) oder das Tuch (4') mit den Tunnelbahnen (50) aus Baumwollstoff bestehen.
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Legal Events
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| PFA | Name/firm changed |
Owner name: STUDIO HUESLER AG Free format text: STUDIO HUESLER#OBSTGARTEN 11#6402 MERLISCHACHEN (CH) -TRANSFER TO- STUDIO HUESLER AG#OBSTGARTEN 11#6402 MERLISCHACHEN (CH) |
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| PL | Patent ceased |