CH695715A5 - Apparat für elektrische Hausinstallationen. - Google Patents
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Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen Apparat für elektrische Hausinstallationen, welcher gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 als Apparat für die Unterputzmontage bzw. gemäss Oberbegriff des Anspruchs 2 als Apparat für die Aufputzmontage ausgestaltet ist sowie einen Montagesatz für diese Apparate gemäss Anspruch 8. [0002] Apparate für elektrische Hausinstallationen sind z.B. als Steckdosen und Schalter für die Netzspannung bekannt, andererseits aber auch als Apparate mit speziellen Funktionen, z.B. als Raumthermostat. Apparate stehen grundsätzlich für die Unterputz- oder Aufputzmontage zur Verfügung. Die Apparate können einzeln oder in Kombination mit anderen Apparaten vorgesehen sein und sind in verschiedenen Designvarianten erhältlich. [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, elektrische Hausinstallationsapparate zu verbessern. Dies wird bei Unterputzapparaten der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht sowie bei Aufputzapparaten mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 2. [0004] Dadurch, dass in beiden Fällen ein Tragring vorgesehen ist, ergibt sich eine einfache Montagemöglichkeit für Funktionseinsätze, die ansonsten nur mit wesentlich höherem Aufwand im Apparat montierbar wären oder allenfalls gar nicht voll in die Designlinie integrierbar wären. Durch den Tragring als mechanisches Interface wird die Möglichkeit gegeben, eine einfache Montage ohne Änderung an den bestehenden Funktionseinsätzen zu erzielen. Funktionseinsätze werden damit zudem aufputztauglich. Ferner wird es einfach möglich, Funktionseinsätze, die bisher dazu nicht tauglich waren, auch in Kombinationen mit anderen Apparaten zu integrieren und sie damit in bestehende Design-Linien zu integrieren, z.B. in die EDIZIOdue<(RTM)>-Linie der Anmelderin. Der Tragring weist Mittel zur Befestigung einer Bauschutzhaube auf. [0005] Der Tragring bildet ferner in einer Ausgestaltung aus elektrisch isolierendem Material ein Element, das für die Einhaltung der nötigen Kriech- und Luftstrecken zwischen der metallenen Befestigungsplatte und den aktiven Teilen des Funktionseinsatzes dienlich ist. [0006] Bevorzugterweise ist der Tragring so ausgestaltet, dass er sowohl für Unterputzmontage als auch für Aufputzmontage eines Funktionseinsatzes ausgebildet ist. [0007] Ebenfalls bevorzugt ist es, wenn der Tragring mindestens ein Befestigungsmittel und/oder Lagebestimmungsmittel für die Frontplatte des Apparates aufweist. Bevorzugterweise ist ferner der Funktionseinsatz ein Raumthermostat. [0008] Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungen der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt <tb>Fig. 1 <sep>eine schaubildliche Darstellung eines Tragrings, einer Bauschutzhaube und eines Funktionseinsatzes; <tb>Fig. 2<sep>eine schaubildliche Darstellung eines Apparates bei Unterputzmontage; und <tb>Fig. 3<sep>eine schaubildliche Darstellung eines Apparates bei Aufputzmontage. [0009] Anhand der Fig. 1 und 2 wird nun die erste Ausführungsform der Erfindung für Unterputzmontage erläutert. Fig. 2 zeigt dabei in schaubildlicher Explosionsdarstellung einen Apparat 1 für die Unterputzmontage, bei welchem der Tragring 8 bereits am Funktionseinsatz 2 befestigt ist. Fig. 1 zeigt zur weiteren Erläuterung den Tragring 8 separat und noch nicht am Funktionseinsatz 2 montiert. Der Funktionseinsatz 2 ist z.B. ein Raumthermostat mit entsprechenden Bedienungsmitteln 22 und 23, was noch erläutert wird, und besitzt jedenfalls Mittel, welche mit Mitteln am Tragring zusammenwirken, um den Funktionseinsatz 2 und den Tragring 8 aneinander befestigen zu können. Vorzugsweise sind dies Befestigungsmittel, welche eine werkzeuglose Montage von Funktionseinsatz 2 und Tragring 8 erlauben, z.B. Rastmittel, und z.B. die dargestellten rampenförmigen Rastmittel 24 am Funktionseinsatz 2 und entsprechende Aufnahmetaschen 16 am Tragring 8, welche das Befestigen von Tragring 8 und Funktionseinsatz 2 aneinander erlauben, indem diese Teile gegeneinander gepresst werden, bis die Rastmittel einrasten. [0010] Andererseits weist der Tragring 8 Befestigungsmittel auf, mittels welchen der Tragring 8 an einer Befestigungsplatte 3 des Apparates befestigbar ist. Bevorzugterweise ist diese Befestigung des Tragrings 8 an der Befestigungsplatte 3 auf herkömmliche Weise ausgeführt, indem der Tragring 8 Ausnahmen 18 für Schrauben 31 aufweist, welche im Tragring 8 vormontiert sein können, so dass sich mit einer herkömmlichen Befestigungsplatte 3 mit randseitig teilweise offenen Ausnehmungen 32 der Tragring 8 mittels der vormontierten Schrauben 31 in die Befestigungsplatte 3 einhängen lässt, worauf die Schrauben 31 weiter angezogen werden können, bis der Tragring 8 an der Befestigungsplatte 3 fixiert ist. Die Befestigungsplatte 3 wird dann mittels Schrauben und den Ausnehmungen 33 an der Gebäudewand befestigt, in welcher die Ausnehmung für den Funktionseinsatz 2 vorgesehen ist, so dass dieser in der Wand montiert ist und mittels des Tragrings 8 an der Befestigungsplatte 3 befestigt ist. [0011] Der Tragring 8 weist weiter Befestigungsmittel 19 auf, welche zur Befestigung einer Bauschutzhaube 9 (Fig. 1) vorgesehen sind, welche Bauschutzhaube entsprechende Befestigungsmittel aufweist, welche die Befestigung der Bauschutzhaube an den Befestigungsmitteln 19 des Tragrings erlauben. Im gezeigten Beispiel sind diese Befestigungsmittel als Haken 19 ausgestaltet. Natürlich können die Befestigungsmittel auch auf andere Weise ausgestaltet sein, um die Befestigung der Bauschutzhaube 9 zu erlauben und natürlich die spätere Montage der weiteren Apparateteile nach Entfernung der Bauschutzhaube nicht zu behindern. Die Bauschutzhaube dient zum Schutz des in der Bauphase des Gebäudes in der Wand mittels der Befestigungsplatte 3 und dem Tragring 8 montierten Funktionseinsatzes, welcher vor den Einwirkungen der weiteren Bauarbeiten (z.B. Gipserarbeiten und Malerarbeiten) geschützt werden soll. Die Bauschutzhaube 9 deckt dabei die Befestigungsplatte mindestens teilweise und den Funktionseinsatz 2 vollständig ab, so dass sich ein Schutz ergibt. [0012] Bei der Fertigmontage des Apparates nach Entfernung der Bauschutzhaube wird gemäss Fig. 2 ein Abdeckrahmen 4 als Abdeckung entsprechend der gewünschten Designlinie des Apparates über der Befestigungsplatte 3 befestigt, wobei dies vorzugsweise mittels der Frontplatte 5 erfolgt. Die Frontplatte 5 kann am Funktionseinsatz 2 befestigt werden und fixiert durch ihre Befestigung zugleich den Abdeckrahmen 4. Bevorzugterweise wird aber eine Befestigung oder zumindest Lagefixierung der Frontplatte 5 auch am Tragring 8 vorgesehen. Bei der gezeigten Variante von Fig. 2 erfolgt damit eine Fixierung und/oder Lagebestimmung der Frontplatte sowohl am Funktionseinsatz 2 als auch am Tragring 8. Auch eine weitere Variante ist möglich, bei der die Befestigung und Lagefixierung nur am Tragring 8 stattfindet. In dem gezeigten Beispiel ist eine Befestigung mit der Schraube 51 vorgesehen, welche in eine entsprechende Aufnahme 25 am Funktionseinsatz 2 eingreift. Weiter ist an der Frontplatte ein Zapfen 52 vorgesehen, welcher in eine Ausnehmung 15 des Tragrings 8 eingreift. Damit ist die Frontplatte 5 in ihrer Lage bestimmt und mindestens über die Schraube 51 befestigt. Auch der Zapfen 52 und dessen Aufnahme 15 am Tragring sind vorzugsweise so ausgeführt, dass sich nicht nur eine Lagefixierung der Frontplatte, sondern durch Reib- und/oder Formschluss des Zapfens auch eine Befestigung am Tragring 8 ergibt. Der weitere Montageschritt umfasst dann die Befestigung des Einstellrades 53 zur Bedienung des Funktionseinsatzes bzw. des Raumthermostaten. In der Frontplatte 5 sind ferner entsprechende Ausnehmungen für die weiteren Bedienungs- oder Anzeigeelemente des Funktionseinsatzes vorgesehen. [0013] Anhand von Fig. 1 und Fig. 3 wird nun ein Apparat 10 für die Aufputzmontage erläutert. Dabei ist in diesem Beispiel der Funktionseinsatz 2 mit dem Tragring wiederum gleich ausgebildet wie in der Unterputzvariante. Indes ist es generell bevorzugt, dass der Tragring jeweils für Unterputz- und Aufputzmontage identisch ausgebildet ist. Für die Aufputzvariante ist nun anstelle der Befestigungsplatte 3 ein Befestigungsbügel 13 vorgesehen, welcher an der Gebäudewand montiert wird, wobei an der Wand ferner ein Basisteil 30 vorgesehen sein kann. Der Bügel 13 bildet wiederum Befestigungsmittel 32 aus, an welchen der Tragring mittels den Schrauben 31 befestigt werden kann, so dass damit auch der mit dem Tragring verbundene Funktionseinsatz 2 am Bügel 13 befestigt ist. Anstelle des Abdeckrahmens 4 ist bei der Aufputzmontage nun eine Aufputzkappe 14 vorgesehen, welche wiederum durch Befestigung der Frontplatte 5 fixiert wird. Die Frontplatte 5 kann dabei auf die bereits erläuterten Arten am Funktionseinsatz 2 und/oder dem Tragring 8 befestigt und lagefixiert werden.
Claims (8)
1. Apparat für elektrische Hausinstallationen, der als Unterputzapparat (1) ausgestaltet ist, wobei der Apparat (1) einen Funktionseinsatz (2), eine Befestigungsplatte (3), einen Abdeckrahmen (4) und eine Frontplatte (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragring (8) zwischen Funktionseinsatz und Befestigungsplatte vorgesehen ist, welcher einerseits zur Befestigung des Funktionseinsatzes am Tragring (8) und andererseits zur Befestigung des Tragrings (8) an der Befestigungsplatte ausgestaltet ist, und dass der Tragring (8) Befestigungsmittel (19) aufweist, die zur Befestigung einer Bauschutzhaube (9) am Tragring bestimmt und ausgestaltet sind.
2. Apparat für elektrische Hausinstallationen, der als Aufputzapparat (10) ausgestaltet ist, wobei der Apparat einen Funktionseinsatz (2), einen Befestigungsbügel (13), eine Aufputzkappe (14) und eine Frontplatte (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragring (8) zwischen Funktionseinsatz (2) und Befestigungsbügel (13) vorgesehen ist, welcher einerseits zur Befestigung des Funktionseinsatzes am Tragring (8) und andererseits zur Befestigung des Tragrings (8) an dem Befestigungsbügel ausgestaltet ist, und dass der Tragring (8) Befestigungsmittel (19) aufweist, die zur Befestigung einer Bauschutzhaube (9) am Tragring bestimmt und ausgestaltet sind.
3. Apparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (8) derart ausgestaltet ist, dass er sowohl für die Unterputzmontage als auch für die Aufputzmontage eines Funktionseinsatzes (2) ausgebildet ist.
4. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (8) aus elektrisch isolierendem Material gebildet ist.
5. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (8) und der Funktionseinsatz (2) zur Befestigung aneinander mit Rastelementen (16, 24) ausgestaltet sind.
6. Apparat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (8) und die Frontplatte (5) derart ausgebildet sind, dass diese miteinander korrespondierende Befestigungsmittel und/oder Lagebestimmungsmittel (15, 52) aufweisen.
7. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionseinsatz ein Raumthermostat ist.
8. Montagesatz für einen elektrischen Hausinstallationsapparat (1; 10) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, umfassend einen Tragring (8) mit ersten Befestigungsmitteln (16) ausgestaltet zur Montage eines Funktionseinsatzes (2) am Tragring, zweiten Befestigungsmitteln (31), ausgestaltet zur Montage des Tragrings an einer Befestigungsplatte (3) oder einem Befestigungsbügel (13), sowie mit dritten Befestigungsmitteln (19), die zur Befestigung der Bauschutzhaube ausgestaltet und bestimmt sind, und umfassend eine Bauschutzhaube (9) mit Mitteln, die zum Zusammenwirken mit den dritten Befestigungsmitteln (19) des Tragrings (8) ausgestaltet sind.
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| CH14112005A CH695715A5 (de) | 2005-08-29 | 2005-08-29 | Apparat für elektrische Hausinstallationen. |
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| CH695715A5 true CH695715A5 (de) | 2006-07-31 |
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| CH14112005A CH695715A5 (de) | 2005-08-29 | 2005-08-29 | Apparat für elektrische Hausinstallationen. |
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| CH (1) | CH695715A5 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010007802U1 (de) | 2010-06-01 | 2010-11-04 | Zidatech Ag | Anschlussdose |
| EP2483978A2 (de) * | 2009-09-29 | 2012-08-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Anordnung zum installieren von geräten der gebäudesystemtechnik |
| DE102012109885B3 (de) * | 2012-10-17 | 2013-09-19 | Berker Gmbh & Co. Kg | Elektrisches Installationsgerät |
| EP3910656A1 (de) * | 2020-05-12 | 2021-11-17 | Sanube GmbH | Schalteranordnung |
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2005
- 2005-08-29 CH CH14112005A patent/CH695715A5/de not_active IP Right Cessation
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