CH695779A5 - Reinigungsvorrichtung, insbesondere für eine Karde oder Reinigungsmaschine, für Fasergut, insbesondere Baumwolle. - Google Patents

Reinigungsvorrichtung, insbesondere für eine Karde oder Reinigungsmaschine, für Fasergut, insbesondere Baumwolle. Download PDF

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CH695779A5
CH695779A5 CH01707/01A CH17072001A CH695779A5 CH 695779 A5 CH695779 A5 CH 695779A5 CH 01707/01 A CH01707/01 A CH 01707/01A CH 17072001 A CH17072001 A CH 17072001A CH 695779 A5 CH695779 A5 CH 695779A5
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clothing
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rollers
clothing roller
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CH01707/01A
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Gerd Pferdmenges
Markus Schmitz
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Truetzschler Gmbh & Co Kg
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    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
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  • Detergent Compositions (AREA)

Description


  [0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere für eine Karde oder Reinigungsmaschine, für Fasergut, insbesondere Baumwolle, gemäss dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. 

[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung ist jeder Garniturwalze eines Mehrwalzenreinigers eine Abscheidekante (Abscheidemesser) zugeordnet, die mit einem Abdeckelement zusammenarbeitet, das einen Teil derselben Garniturwalze abdeckt. Durch diese Abdeckung bewegt sich das von der Garnitur der vorgeschalteten Garniturwalze abgelöste und von der Garnitur der nachgeschalteten Garniturwalze erfasste Fasergut in Drehrichtung in einem abgeschlossenen Raum. Das Abdeckelement reicht entgegen der Drehrichtung bis in die vorgeordnete Walzenfuge hinein und füllt diese vollständig aus.

   Zwischen der Abscheidekante und dem offenen Ende des Abdeckelements ist eine Abscheideöffnung für Trash u. dgl. vorhanden. Die Abscheidekante arbeitet mit einer Absaughaube zusammen.

[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere für eine Karde oder Reinigungsmaschine, für Fasergut, insbesondere Baumwolle, noch weiter zu verbessern.

[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere für feine Karde oder Reinigungsmaschine, mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

[0005] Durch die erfindungsgemässe Anordnung der Abscheidekante wird eine Ablösung von Trash u. dgl. aus dem Fasergut im Bereich der Öffnung des Fasergutes ermöglicht.

   Dadurch, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Garniturwalzen in Arbeitsrichtung zunimmt, unterliegt das Fasergut beim Übergang von einer vorgeschalteten zur nachgeschalteten Garniturwalze einem Verzug. In dieser Situation bewegen sich alle Fasern relativ zueinander. Das Fasergut wird dabei aufgelöst. Auch die im Fasergut vorhandenen Verunreinigungen bewegen sich und orientieren sich im verstreckten und damit gelockerten Faserverband neu. Es kommt hinzu, dass das Fasergut beim Übergang auf die nachgeschaltete Garniturwalze in eine entgegengesetzt gebogene Form wechselt.

   An dieser Stelle, insbesondere zwischen dem Ablöseort von der vorgeschalteten Garniturwalze bis zum Übernahmeort auf der nachgeschalteten Garniturwalze, in der das Fasergut zur Verwirklichung des Verzuges zwischen den Garnituren frei liegt, werden die Verunreinigungen durch die Abscheidekante wirksam aus dem Fasergut abgetrennt und weggeleitet.

[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Reinigungsvorrichtung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

[0007] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
<tb>Fig. 1 <sep>schematisch in Seitenansicht eine Karde mit einer erfindungsgemässen Reinigungsvorrichtung,


  <tb>Fig. 2<sep>die Reinigungsvorrichtung der Karde nach Fig. 1 im Detail,


  <tb>Fig. 3<sep>schematisch in Seitenansicht eine erfindungsgemässe Reinigungsvorrichtung im Detail,


  <tb>Fig. 4<sep>Übergang und Verzug des Fasermaterials zwischen zwei zusammenarbeitenden Garniturwalzen,


  <tb>Fig. 5<sep>Zuordnung mit Winkel und Abstand des Abscheidemessers zu einem Vorreisser mit Sägezahngarnitur, und


  <tb>Fig. 6<sep>eine weitere Ausführungsform von Teilen der Erfindung.

[0008] Fig. 1 zeigt eine Karde, z.B. Trützschler Hochleistungskarde DK 903, mit Speisewalze 1, Speisetisch 2, Vorreisser 3a, 3b, 3c, Trommel 4, Abnehmer 5, Abstreichwalze 6, Quetschwalzen 7, 8, Florleitelement 9, Flortrichter 10, Abzugswalzen 11, 12 und Wanderdeckel 13 mit langsam umlaufenden Deckelstäben 14. Die Drehrichtung der Garniturwalzen der Karde sind durch gebogene Pfeile angegeben. Am Ausgang der Karde befindet sich ein Kannenstock 16 mit Kanne 15 zur Bandablage. Mit A ist die Arbeitsrichtung (Fasermaterialflussrichtung) bezeichnet.

   In der Walzenfuge (Zwickel) zwischen den Vorreissern 3a und 3b ist ein Abscheidemesser 22 und in der Walzenfuge zwischen den Vorreissern 3b und 3c ist ein Abscheidemesser 27 angeordnet (Fig. 2).

[0009] Von einer nicht näher dargestellten Vorrichtung wird das zu kardierende Fasermaterial in Form von Watte der Faserspeisevorrichtung zugeführt, die aus dem Speisetisch 2 und der Speisewalze 1 besteht. Die Watte wird zwischen Speisewalze 1 und Speisetisch 2 festgehalten und durch Drehung der Speisewalze 1 im Uhrzeigersinn langsam in Richtung der Stiftwalze 3a gefördert. Die Stifte 32 der Stiftwalze 3a greifen in die vorgeschobene Watte ein und lösen Fasern aus der Watte, die durch die Stifte bzw. Nadeln 32 weiter transportiert werden.

   Die Stiftwalze 3a rotiert dabei mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als die Speisewalze 1 und dreht sich - entgegen der Drehrichtung der Speisewalze 1 - im Gegenuhrzeigersinn. Die gelösten Fasern passieren eine Abscheideöffnung, wo an einer Abscheidekante eines Abscheidemessers Verunreinigungen entfernt werden, die mittels einer Absaugeinrichtung abtransportiert werden. Im Anschluss daran passieren die Fasern ein Festkardierelement 18, ehe sie zum folgenden Vorreisser 3b gelangen, der mit einer Sägezahngarnitur 34 bestückt ist, sich im Uhrzeigersinn dreht und mit höherer Umfangsgeschwindigkeit als der Vorreisser 3a umläuft. Von dem rotierenden Vorreisser 3b werden die Fasern dem im Gegenuhrzeigersinn rotierenden Vorreisser 3c übergeben.

   Auch der Vorreisser 3c ist mit einer Sägezahngarnitur 36 versehen, jedoch sind hier die Sägezähne feiner ausgeführt als bei dem Vorreisser 3b. Von dem Vorreisser 3c werden die Fasern der Trommel 4 der Karde übergeben. Alle Vorreisser 3a bis 3c - auch die Stiftwalze 3a ist ein Vorreisser - sind soweit möglich mit einer Abdeckung versehen.

[0010] Zwischen den Vorreissern 3a und 3b sind zwei Walzenfugen (Zwickel) vorhanden. Nach Fig. 2 ist der konvergierenden, d.h. in Drehrichtung 31 bzw. 33 sich schliessenden Walzenfuge, ein Abdeckelement 21 angeordnet, z.B. ein Strangpressprofil, das die Walzenfuge verschliesst. In der divergierenden, d.h. in Drehrichtung 31 bzw. 33 sich öffnenden Walzenfuge, ist ein Abscheidemesser 22 angeordnet, dessen Abscheidekante entgegen der Drehrichtung 33 des Vorreissers 3b der Garnitur 34 in einem Abstand gegenüberliegend angeordnet ist.

   Der Abstand a (siehe Fig. 5) ist durch eine Einstelleinrichtung 25 einstellbar, z.B. durch eine Einstellschraube. Ebenfalls in der divergierenden Walzenfuge ist ein gebogenes Abdeckelement 23 mit einem offenen Ende vorhanden, das einen Teil des Vorreissers 3a abdeckt. Das Abdeckelement 23 ist (in nicht dargestellter Weise) konzentrisch zur Mantelfläche des Vorreissers 3a verschiebbar. Es kann auch um einen Drehpunkt von dem Vorreisser 3a weg bzw. auf den Vorreisser 3a hingeschwenkt werden. Dem Abscheidemesser 22 und dem Abdeckelement 23 ist eine gemeinsame Abdeckhaube 24 für Trash, Staub, Kurzfasern u. dgl. zugeordnet.

[0011] In entsprechender Weise sind zwischen den Vorreissern 3b und 3c zwei Walzenfugen (Zwickel) vorhanden.

   Nach Fig. 2 ist der konvergierenden, d.h. in Drehrichtung 33 bzw. 35 sich schliessenden Walzenfuge, ein Abdeckelement 26 angeordnet, z.B. ein Strangpressprofil, das die Walzenfuge verschliesst. In der divergierenden, d.h. in Drehrichtung 33 bzw. 35 sich öffnenden Walzenfuge, ist ein Abscheidemesser 27 angeordnet, dessen Abscheidekante 27a entgegen der Drehrichtung 35 des Vorreissers 3c der Garnitur 36 in einem Abstand a gegenüberliegend angeordnet ist. Der Abstand a ist durch eine Einstelleinrichtung 30 einstellbar, z.B. durch eine Einstellschraube. Ebenfalls in der divergierenden Walzenfuge ist ein gebogenes Abdeckelement 28 mit einem offenen Ende 28a vorhanden, das einen Teil des Vorreissers 3b abdeckt. Das Abdeckelement 28 ist (in nicht darstellbarer Weise) konzentrisch zur Mantelfläche des Vorreissers 3b verschiebbar bzw. verschwenkbar.

   Dem Abscheidemesser 27 und dem Abdeckelement 28 ist eine gemeinsame Absaughaube 29 für Trash, Staub, Kurzfasern u. dgl. zugeordnet.

[0012] Dem Vorreisser 3b sind drei Festkardierelemente 19a, 19b und 19c, und dem Vorreisser 3c sind zwei Festkardierelemente 20a, 20b zugeordnet. Die Festkardierelemente sind in Drehrichtung der Garniturwalze dem jeweils vorgelagerten Abscheidemesser nachgeordnet.

[0013] Nach Fig. 3 sind vier Garniturwalzen 31, 32, 33 und 34 nacheinander angeordnet, deren Drehrichtungen mit A, B, C und D bezeichnet ist. Am Ende der Garniturwalze 34 ist eine pneumatische Absaugeinrichtung 35 für das Fasermaterial (Pfeil F) vorhanden. Der Durchmesser der Walzen 31 bis 34 ist gleich.

   Die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils nachgeschalteten Garniturwalze ist grösser als die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils vorgeschalteten Garniturwalze.

[0014] Der in einem geschlossenen Gehäuse angeordneten Reinigungsvorrichtung wird das zu reinigende Fasermaterial, das insbesondere Baumwolle ist, in Flockenform zugeführt (Pfeil G). Dies erfolgt beispielsweise durch einen (nicht dargestellten) Füllschacht, durch ein Förderband o. dgl. Die Watte wird mittels zweier Speisewalzen 36, 37 unter Klemmung einer Stiftwalze 31 (Durchmesser 150 bis 300 mm, z.B. 250 mm) zugeführt, die im Gehäuse drehbar gelagert ist und entgegen dem Uhrzeigersinn (Pfeil A) umläuft. Der Stiftwalze 31 ist eine Garniturwalze 32 nachgeschaltet. Die Garniturwalze 32 ist mit einer Sägezahngarnitur bezogen und hat einen Durchmesser von ca. 150 bis 300 mm, z.B. 250 mm.

   Die Walze 31 hat eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 10 bis 21 m/s, z.B. 15 m/s, die Walze 32 hat eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 15 bis 25 m/s, die Walze 33 hat eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 30 bis 35 m/s, z.B. 32 m/s und die Walze 34 hat eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 40 bis 50 m/s, z.B. 46 m/s.

[0015] Der Stiftwalze 31 ist eine Abscheideöffnung 38 für den Austritt von Faserverunreinigungen zugeordnet, deren Grösse dem Verschmutzungsgrad der Baumwolle angepasst bzw. anpassbar ist. Der Abscheideöffnung 38 ist eine Abscheidekante 39, z.B. ein Messer, zugeordnet. In Richtung des Pfeils A sind an der Walze 31 eine weitere Abscheideöffnung und eine Abscheidekante 41, z.B. ein Messer, vorhanden.

   Mit 42 und 43 sind Festkardierelemente bezeichnet.

[0016] In den konvergierenden Walzenfugen zwischen zwei benachbarten, zusammenarbeitenden Garniturwalzen ist jeweils ein die Walzenfuge ausfüllendes Abdeckelement vorhanden, d.h. ein Abdeckelement 44 zwischen den Walzen 31 und 32, ein Abdeckelement 45 zwischen den Walzen 32 und 33 und ein Abdeckelement 46 zwischen den Walzen 33 und 34.

   In den divergierenden Walzenfugen zwischen jeweils zwei benachbarten, zusammenarbeitenden Garniturwalzen ist jeweils ein Abscheidemesser mit Abscheidekante angeordnet, d.h. ein Abscheidemesser 47 zwischen den Garniturwalzen 31 und 32, ein Abscheidemesser 48 zwischen den Garniturwalzen 32 und 33 und ein Abscheidemesser 49 zwischen den Garniturwalzen 33 und 34.

[0017] Der Garniturwalzen 31, dem Abscheidemesser 47 gegenüberliegend, ist ein Abdeckelement 50, der Garniturwalze 32, dem Abscheidemesser 48 gegenüberliegend, ist ein Abdeckelement 51 und der Garniturwalze 33, dem Abscheidemesser 49 gegenüberliegend, ist ein Abdeckelement 52 zugeordnet.

   Das Abscheidemesser 47 und das Abdeckelement 50 sind an eine gemeinsame Absaugeinrichtung 53, das Abscheidemesser 48 und das Abdeckelement 51 an eine Absaugeinrichtung 54 und das Abscheidemesser 49 und das Abdeckelement 52 an eine Absaugeinrichtung 55 angeschlossen. Zwischen der Abscheidekante des Abscheidemessers 47 und dem offenen Ende des Abdeckelements 50 ist ein Spalt vorhanden, durch den der aus dem Fasermaterial H abgeschiedene Trash I hindurchtritt und abgesaugt wird. Der Spalt reicht weit in die Walzenfuge hinein. Zwischen dem Spalt und der Engstelle zwischen den Garniturwalzen 31 und 32 befinden sich keine Bauelemente. In diesem Raum geht das Fasermaterial H von der Garniturwalze 31 auf die Garniturwalze 32 über.

   Entsprechende Feststellungen gelten für die nachgeordneten Abscheidemesser 48, 49, Abdeckelemente 51, 52, Absaughauben 54, 55, divergierende Walzenfugen, konvergierende Walzenfugen, Fasermaterialübergänge, Trashabscheidungen und -ableitungen u. dgl.

[0018] Der Garniturwalze 32 sind zwei Festkardierelemente 56a, 56b, der Garniturwalze 33 sind zwei Festkardierelemente 57a, 57b und der Garniturwalze 34 sind zwei Festkardierelemente 58a, 58b zugeordnet.

[0019] Die Funktionsweise ist folgende: Die aus Faserflocken bestehende Watte wird von den Speisewalzen 36, 37 unter Klemmung der Stiftwalze 31 zugeführt, die das Fasermaterial durchkämmt und Faserbüschel auf ihren Stiften mitnimmt.

   Beim Vorbeilauf der Garniturwalze 31 an der Abscheideöffnung werden entsprechend der Umfangsgeschwindigkeit und Krümmung dieser Garniturwalze sowie der dieser ersten Ausscheidungsstufe angepassten Grösse der Abscheideöffnung Kurzfasern und grobe Verunreinigungen durch die Fliehkraft aus dem Fasermaterial herausgeschleudert, die nach Passieren der Abscheideöffnung in eine Schmutzkammer im Gehäuse gelangen. Das derart vorgereinigte Fasermaterial wird durch die Garniturspitzen der Garniturwalze 32 von der ersten Garniturwalze 31 abgenommen, wobei es weiter aufgelöst wird.

   Beim Vorbeilauf der Garniturwalze 32 an der Abscheidekante 47 werden weitere Verunreinigungen durch die Fliehkraft aus dem Faserverband herausgeschleudert.

[0020] Entsprechend Fig. 4 unterliegt das Fasermaterial H beim Übergang von dem langsamer umlaufenden Vorreisser 3b auf den schneller umlaufenden Vorreisser 3c einen Verzug. Mit Ö ist ein erstes Öffnungsmass bezeichnet. Es entspricht im Wesentlichen dem Abstand zwischen dem Ablöseort des Fasermaterials H vom Vorreisser 3b und dem Übernahmeort des Fasermaterials H durch den Vorreisser 3c.

   Der Abstand zwischen dem Ablöseort des Fasermaterials H vom Vorreisser 3b und dem offenen Ende 28a des Abdeckelements 28 ist als zweites Öffnungsmass Y bezeichnet.

[0021] Mit I sind die abgeschiedenen Fremdkörper wie Trash u. dgl. bezeichnet.

[0022] Nach Fig. 6 ist in der divergierenden Walzenfuge ein Abscheidemesser 56 dem Vorreisser 3a und ein Abdeckelement 57 dem Vorreisser 3b zugeordnet.

Claims (21)

1. Reinigungsvorrichtung, insbesondere für eine Karde oder Reinigungsmaschine, für Fasergut, insbesondere Baumwolle, mit wenigstens zwei einer Zuführeinrichtung nachgeordneten und hintereinander geschalteten Garniturwalzen (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34), z.B. Sägezahn- oder Nadelwalzen, bei der wenigstens einer Garniturwalze eine gegen die Drehrichtung gerichtete Abscheidekante (22, 27; 47, 48, 49; 56) für Verunreinigungen mit zugehöriger Abscheideöffnung zugeordnet ist und bei der zum Verzug des Fasergutes die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils nachgeschalteten Garniturwalze (3b, 3c; 32, 33, 34) grösser ist als die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils vorgeschalteten Garniturwalze (3a, 3b;
31, 32, 33) und die jeweils nachgeschaltete Garniturwalze mit der jeweils vorgeschalteten Garniturwalze als Abnahme- und Auflösewalze zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekante (22, 27; 47; 48, 49; 56) in einer Walzenfuge zwischen zwei zusammenarbeitenden Garniturwalzen (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) angeordnet ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekante (22, 27; 47; 48, 49; 56) an der einen Garniturwalze (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) mit einem Abdeckelement (23, 28; 50, 51, 52; 57) zusammenarbeitet, das die jeweils andere Garniturwalze (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) mindestens teilweise abdeckt.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (23, 28; 50, 51, 52; 57) gebogen ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (23, 28; 50, 51, 52; 57) parallel zur Oberfläche der Garniturwalze verschiebbar ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheidekante (22, 27; 47, 48, 49; 56) eine Absaughaube (24, 29; 53, 54, 55; 58) für Trash zugeordnet ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekante (22, 27; 47, 48, 49; 56) tangential in Bezug auf die Garniturwalze (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) angeordnet ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekante (22, 27; 47, 48, 49; 56) unter einem Winkel in Bezug auf die Garniturwalze (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) angeordnet ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung (33, 35; B, C, D) der jeweils nachgeschalteten Garniturwalze (3b, 3c; 32, 33, 34) entgegengesetzt zur Drehrichtung (31, 33; A, B, C) der jeweils vorgeschalteten Garniturwalze (3a, 3b; 31, 32, 33) ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung (33, 35; B, C, D) der jeweils nachgeschalteten Garniturwalzen (3b, 3c; 32, 33, 34) und die Drehrichtung der jeweils vorgeschalteten Garniturwalzen (3a, 3b; 31, 32, 33) gleich sind.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abscheidekante (22, 27, 27a; 47, 48, 49; 56) und der Garnitur (32, 34, 36; 60, 61, 62, 63) der Garniturwalzen (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) ein Abstand (a) vorhanden ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekante der jeweils nachgeschalteten Garniturwalze (3b, 3c; 32, 33, 34) zweier zusammenarbeitenden Garniturwalzen zugeordnet ist.
12. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (23, 28; 50, 51, 52; 57) der jeweils vorgeschalteten Garniturwalzen (3a, 3b; 31, 32, 33) zweier zusammenarbeitender Garniturwalzen zugeordnet ist.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Fasergut (H) bei dem Übergang zwischen den zusammenarbeitenden Garniturwalzen (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) eine Umlenkung erfährt.
14. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Trash zwischen der Abscheidekante (22, 27; 47, 48, 49; 56) und dem Abdeckelement (23, 28; 50, 51, 52; 57) hindurchtritt.
15. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekante (22, 27, 27a; 47, 48, 49; 56) in der sich öffnenden Walzenfuge angeordnet ist.
16. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Öffnungsmass (Ö), welches im Wesentlichen einem Abstand zwischen einem Ablöseort des Faserguts von einer vorgeschalteten Garniturwalze (3b) und dem Übernahmeort des Faserguts durch eine nachgeschaltete Garniturwalze (3c) entspricht, einstellbar ist, z.B. in Abhängigkeit von der Faserlänge und/oder der Abfallmenge.
17. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheideöffnung in der Walzenfuge angeordnet ist.
18. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaughaube (24, 29; 53, 54, 55; 58) der Walzenfuge zugeordnet ist.
19. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (23, 28; 50, 51, 52; 57) in der Walzenfuge angeordnet ist.
20. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem offenen Ende (28a) des Abdeckelements (23, 28; 50, 51, 52; 57) und dem Ablöseort des Fasergutes von der Garniturwalze (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) einstellbar ist.
21. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass den Garniturwalzen (3a, 3b, 3c; 31, 32, 33, 34) Festkardierelemente (18, 19a, 19b, 19c, 20a, 20b; 42, 43; 56a, 56b, 57a, 57b, 58a, 58b) zugeordnet sind.
CH01707/01A 2000-09-30 2001-09-17 Reinigungsvorrichtung, insbesondere für eine Karde oder Reinigungsmaschine, für Fasergut, insbesondere Baumwolle. CH695779A5 (de)

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