CH695978A5 - Mechanische Umstechvorrichtung. - Google Patents

Mechanische Umstechvorrichtung. Download PDF

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CH695978A5
CH695978A5 CH00184/02A CH1842002A CH695978A5 CH 695978 A5 CH695978 A5 CH 695978A5 CH 00184/02 A CH00184/02 A CH 00184/02A CH 1842002 A CH1842002 A CH 1842002A CH 695978 A5 CH695978 A5 CH 695978A5
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umstechvorrichtung
parting
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foot lever
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CH00184/02A
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Franz Josef Scherer
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Franz Josef Scherer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/02Spades; Shovels
    • A01B1/028Spades; Shovels with ground abutment shoes or earth anchors for facilitating lifting

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Soil Working Implements (AREA)

Description


  [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine mechanische Umstechvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

[0002] Der hier verwendete Begriff "Umstechvorrichtung" umfasst sämtliche Vorrichtungen, die zum Umstechen oder Umgraben insbesondere von Erdreich geeignet und einsetzbar sind.

[0003] Aus der DE-U1-29 816 690 ist ein Zusatzgriff für Spaten oder Grabegabel zur leichteren Handhabung bei der Bodenbearbeitung bekannt. Mit dem Zusatzgriff kann die Person in aufrechter Stellung den Spaten nach dem Einstechen anheben und wenden.

[0004] Aus der DE-U1-29 802 570, der US-A-6 086 049, der FR-A1-2 773 663, der GB-629 327, der US-A-4 881 332 und der GB-619 410 sind Gartengeräte meist in Form von Spaten bekannt, welche mit einer zusätzlichen Hebel-Kipp-Vorrichtung ausgestattet sind.

   Mit Hilfe letzterer Vorrichtung kann der Spaten mit dem auf dem Spatenblatt befindlichen Material zurückgezogen und dabei gleichzeitig hochgezogen oder um einen am Boden befindlichen Abstützpunkt hochgeschwenkt werden, so dass das Arbeiten mit einem derartigen Gerät erleichtert ist. Aus den beiden letztgenannten Druckschriften ist es auch bekannt, das Gerät mit einer oder mehreren Rollen zu versehen.

[0005] Aus der DE-375 247, der FR-A1-2 676 324, der FR-980 992 und der FR-1 306 074 sind mechanische Umstechvorrichtungen bekannt, bei denen ebenfalls ein Arbeiten in aufrechter oder zumindest nahezu aufrechter Stellung der das Gerät einsetzenden Person möglich ist. Mit diesen Geräten ist ein Abstechen, Hochheben und Wenden bzw.

   Abkippen des ausgehobenen Materials durch Drehen des Abstechteils am Gerät möglich.

[0006] Eine mechanische Umstechvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der DE-848 117 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist die Drehvorrichtung für das Abstechteil schwenkbar am Träger der Vorrichtung gelagert. Zum Abkippen des auf dem Abstechteil befindlichen Materials wird die Drehvorrichtung mitsamt dem Abstechteil verschwenkt und dabei gleichzeitig gedreht, so dass das auf dem Abstechteil befindliche Material von diesem herab zum Boden fällt.

[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mechanische Umstechvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche einfacher aufgebaut und leichter handhabbar ist.

[0008] Erfindungsgemäss ist die Drehvorrichtung ortsfest am Träger befestigt.

   Dadurch ist die Anbringung der Drehvorrichtung vereinfacht und deren Lebensdauer erhöht. Ausserdem ist das Betätigen der Drehvorrichtung vereinfacht, da diese zum Auslösen einer Abkippbewegung lediglich gedreht, nicht jedoch gleichzeitig am Träger verschwenkt werden muss.

[0009] Vorteilhafterweise durchdringt die Drehvorrichtung den Träger und verläuft die Längsachse der Drehvorrichtung parallel zur Längsachse des Abstechteils.

   Damit ist die Drehvorrichtung in allen Betriebszuständen sicher und stabil gehalten, und zum Abkippen der auf dem Abstechteil liegenden Erde ist lediglich eine einfache Drehbewegung um eine im Wesentlichen horizontale Achse erforderlich.

[0010] Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist die Drehvorrichtung ein Drehlager, deren Drehachse an ihrem vorderen Ende mit dem Abstechteil und an ihrem hinteren Ende mit einer am Träger befestigten Betätigungseinrichtung verbunden ist, wobei vorzugsweise das vordere Ende der Drehachse und der Träger einen Winkel von 110 deg. einschliessen. Eine solche Drehvorrichtung ist einfach und aus gängigen Teilen aufgebaut und daher preiswert herstellbar.

   Dadurch, dass der mittlere Abschnitt der Drehvorrichtung fest am Träger angeordnet ist und sowohl das vordere Ende als auch das hintere Ende lediglich um ein kurzes Stück nach vorne bzw. nach hinten hin aus dem Träger herausragen brauchen, ist es für die Drehvorrichtung nicht erforderlich, hohe Querkräfte und damit hohe Drehmomente aufzunehmen. Somit ist ein Ausschlagen des Drehlagers weitgehend verhindert.

[0011] Gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung weist die Betätigungseinrichtung einen am Träger befestigten Fusshebel auf, welcher über ein Gestänge mit dem hinteren Ende der Drehachse verbunden ist, wobei der Fusshebel vorzugsweise hochschwenkbar am Träger gelagert ist und die Schwenkachse des Fusshebels mit einer am Fusshebel fixierten Lagerachse des Gestänges zusammenfällt.

   Durch die Handhabung der Betätigungseinrichtung mittels des Fusshebels ermüdet die die erfindungsgemässe Vorrichtung verwendende Person weniger leicht, da die mittels des Fusshebels aufzubringende Drehkraft für die Drehvorrichtung im Vergleich zur Beinkraft der betreffenden Person gering gehalten werden kann. Dadurch kann die Person länger mit der erfindungsgemässen Vorrichtung arbeiten, bis eine Pause einzulegen ist. Durch das Hochschwenken des Fusshebels kann die Vorrichtung zusammen mit dem Abklappen der Handgriffarme und dem Zurückschwenken der Schaufel auf ein kleines Verpackungs- und Aufbewahrungs-Volumen gebracht werden.

   Ein Hochschwenken des Fusshebels hat bei dieser Weiterbildung also keinerlei Auswirkung auf die Stellung der restlichen Betätigungseinrichtung, so dass Letztere auch dann konstant bleibt, wenn der Fusshebel sich in seiner hochgeschwenkten Stellung am Träger befindet. Damit kann mit der erfindungsgemässen Vorrichtung eine totale Beinfreiheit beim Schieben mit der Rolle und beim Gebrauch in Verbindung mit einem Trottinett erreicht werden.

   Mit dieser Vorrichtung kann aber auch völlig unproblematisch bei hochgeklapptem Fusshebel gearbeitet werden, falls ein seitliches Abkippen des auf dem Abstechteil befindlichen Materials nicht gewünscht ist.

[0012] Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Abstechteil nach dem Zurückziehen der zwei Handgriffarme und nach dem gleichzeitigen Umkippen der abgestochenen Scholle mittels der Fussbetätigungseinrichtung in eine vorzugsweise 110 deg. gedrehte Lage zu bringen, wobei das Aushubmaterial in seiner Lage gewendet abgeworfen wird. Nach dem Loslassen des Fusshebels dreht sich das Abstechteil durch den vorgespannten Federdruck automatisch in die Ausgangsstellung an den Anschlag zurück. In der normalen Arbeitsstellung befindet sich das Abstechteil in seiner nicht gedrehten Stellung, d.h. das Abstechteil verläuft etwa quer zur Längsachse des Trägers.

   In der Schiebestellung hingegen verläuft das Abstechteil und seine Drehachse horizontal zur Bodenebene, d.h., die Schaufel oder Gabel hat dank der Abstütrolle ca. 10 cm Bodenfreiheit.
Diese Bodenfreiheit erreicht man dank der Abstützrolle und dank der Lage der Handgriffarme zu der die Vorrichtung bedienenden Person.

[0013] Gemäss einer anderen Weiterbildung ist das Aufstützteil eine drehbar am unteren Ende des Trägers gelagerte Rolle oder Walze. Dieses Teil liegt nach dem Einstich, welcher in das Erdreich erfolgte, auf dem noch festen Boden hinter dem Einstich auf, sodass bei einem Zurückschwenken des Trägers mit den zwei Handgriffarmen um die Drehachse des Abstützteils, welches aus einer Abstützrolle oder Walze bestehen kann, auf Kraft sparende Weise ein Ausheben der abgestochenen Erdscholle erfolgt.

   Da sich die Rolle oder Walze nahe dem unteren Ende des Trägers befindet, steht für die Schwenkbewegung des Trägers um die Achse der Rolle oder Walze mit Hilfe des Handgriffarms ein Hebelarm zur Verfügung, so dass sich die für diese Bewegung aufzuwendende Kraft in engen Grenzen hält und auch von alten Personen und Leuten mit einem schwachen Rücken aufgebracht werden kann. Dadurch ist der Einsatzbereich der mit der erfindungsgemässen Vorrichtung arbeitenden Personen erweitert.

[0014] Vorteilhafterweise sind die beiden Handgriffarme lenkerförmig ausgebildet und höhenverstellbar am Träger befestigt. Dadurch können sich die Hände der mit der Vorrichtung arbeitenden Person in allen Betriebszuständen neben dem Körper befinden.

   Zum Verschwenken des Trägers nach hinten mit Hilfe solcher Handgriffarme ist es für die Bedienungsperson daher nicht erforderlich, einen Schritt zurückzugehen. Vielmehr kann die Aushubbewegung, d.h. die Schwenkbewegung des Trägers um die Rolle oder Walze, in der Stellung der Person durchgeführt werden, in der sich die Person von dem vorhergehenden Arbeitsschritt, nämlich dem Einstechen des Abstechteils in den Boden, gerade befindet.

   Auch durch diese Weiterbildung ist daher die Handhabung der erfindungsgemässen Vorrichtung erleichtert.

[0015] Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung hat der Träger nahe seinem unteren Ende eine Befestigungseinrichtung zum Anbringen eines Trottinetts, welche Befestigungseinrichtung vorzugsweise eine den Träger durchdringende Bohrung und eine Schraubbolzen-Mutter-Verbindung aufweist, wobei vorzugsweise der Träger der Vorrichtung als Lenkstange und die beiden Handgriffarme der Vorrichtung als Lenker des Trottinetts ausgebildet und angeordnet sind. Damit ist es auf einfache Weise möglich, die erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem Trottinett zu verbinden, das besonders einfach, nämlich ohne grosse Lenkstange und ohne Lenker, ausgebildet sein kann.

   Auch bei dieser Weiterbildung ist es vorteilhaft, die Betätigungseinrichtung in Form des Fusshebels, wie sie zuvor anhand einer bevorzugten Weiterbildung beschrieben worden ist, am Träger hochzuschwenken. Damit ist eine besonders einfache Möglichkeit geschaffen, die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Arbeitsstelle zu überführen. Der Transport der Vorrichtung kann durch Schieben der Vorrichtung mit Hilfe des Trottinetts oder aber auch so erfolgen, wie ein Trottinett üblicherweise durch Abstossen am Boden fortbewegt wird.

[0016] Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung bilden.

   Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>eine schematische Seitenansicht einer mechanischen Umstechvorrichtung;


  <tb>Fig. 2<sep>eine schematische, teilweise Seitenansicht einer Betätigungseinrichtung der Vorrichtung in der Ruhestellung von der im Vergleich zu Fig. 1 anderen Seite her;


  <tb>Fig. 3<sep>eine schematische Darstellung der Betätigungseinrichtung gemäss Fig. 2 in der Arbeitsstellung;


  <tb>Fig. 4<sep>eine schematische, teilweise Draufsicht auf die Umstechvorrichtung; und


  <tb>Fig. 5<sep>eine schematische Seitenansicht eines mit der Umstechvorrichtung verbundenen Trottinetts.

[0017] In Fig. 1 ist eine mechanische Umstechvorrichtung 1 schematisch in einer Seitenansicht dargestellt.

[0018] Die Umstechvorrichtung 1 hat einen stielartigen Träger 2, welcher beispielsweise in Form eines Vierkantrohres ausgebildet ist. Der Träger 2 hat nahe seinem unteren Ende 3 ein Abstechteil 4 und an seinem oberen Ende 5 zwei Handgriffarme 6.

   Ferner hat der Träger 2 an seinem unteren Ende 3 ein Aufstützteil 7, mit dem die Umstechvorrichtung 1 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung auf einem Boden 8 aufsteht.

[0019] Ferner weist die Umstechvorrichtung eine am Träger 2 gehaltene und mit dem Abstechteil 4 verbundene Drehvorrichtung 9 auf, welche ebenfalls im unteren Teil des Trägers 2 angeordnet und zum seitlichen Abkippen eines auf dem Abstechteil 4 befindlichen Materials 10 (siehe Fig. 2) ausgebildet ist.

[0020] Erfindungsgemäss ist die Drehvorrichtung 9 ortsfest am Träger 2 befestigt. Die Drehvorrichtung 9 durchdringt, wie in Fig. 1 gezeigt, den Träger 2 derart, dass die Längsachse 11 der Drehvorrichtung 9 etwa parallel zur Längsachse 12 des Abstechteils 4 verläuft.

[0021] Die Drehvorrichtung 9 ist als Drehlager 13 mit einem zylindrischen Rohr 14 und einer das Rohr 14 durchdringenden Drehachse 15 ausgebildet.

   Auf das vordere Ende 16 der Drehachse 15 und das hintere Ende 17 der Drehachse 15 sind Hülsen 18, 19 drehfest aufgesteckt, so dass zwischen der Drehachse 15 und den Hülsen 18, 19 keine Relativbewegung möglich ist. Das vordere Ende 16 der Drehachse 15 ist über die Hülse 18 und eine Halteplatte 20 mit dem Abstechteil 4 verbunden, während das hintere Ende 17 der Drehachse 15 über die Hülse 19 mit einer am Träger 2 befestigten Betätigungseinrichtung 21 verbunden ist. Wie in den Fig. 1 bis 3 sowie 5 angedeutet, schliessen das vordere Ende 16 der Drehachse 15 und der Träger 2 einen Winkel 22 von vorzugsweise etwa 110 deg. ein.

   Der besseren Übersicht halber ist der genannte Winkel lediglich in Fig. 2 angedeutet.

[0022] Die Betätigungseinrichtung 21 ist genauer in den Fig. 2 und 3 dargestellt und weist einen am Träger 2 befestigten Fusshebel 23 auf, welcher über ein Gestänge 24 mit dem hinteren Ende 17 der Drehachse 15 verbunden ist. Der Fusshebel 23 ist über eine erste Lagerachse 25 drehbar an einem Schwenkarm 26 gelagert, welcher nahe der ersten Lagerachse 25 einen Anschlag 27 für den Fusshebel 23 hat. Der Schwenkarm 26 ist wiederum mittels einer Schwenkachse 28 an einem Stützhebel 29 drehbar gelagert, welcher fest mit dem Träger 2 verbunden ist. Die Längsachse des Stützhebels 29 verläuft etwa parallel zur Längsachse 11 der Drehvorrichtung 9.

[0023] An seinem äusseren, freien Ende 30 hat der Stützhebel 29 einen Anschlag 31 für den Schwenkarm 26.

   Die Schwenkachse 28 ist daher zwischen dem am Träger 2 befestigten Ende und dem äusseren, freien Ende 30 am Stützhebel 29 angeordnet.

[0024] Der Fusshebel 23 ist, wie ein Vergleich zwischen den Darstellungen der Fig. 1 auf der einen Seite sowie der Fig. 2 und 3 auf der anderen Seite zeigt, hochschwenkbar am Träger 2 gelagert, wobei gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Schwenkachse 28 des Fusshebels 23 mit einer am vorderen Ende 32 des Fusshebels 23 fixierten, zweiten Lagerachse 33 für das Gestänge 24 zusammenfällt.

[0025] Das Gestänge 24 hat zwei Kugelgelenke 34, 35, wobei gemäss Fig. 2 das obere Kugelgelenk 34 drehbar mit dem vorderen Ende 32 des Fusshebels 23 verbunden ist und die zweite Lagerachse 33 bildet und wobei das in Fig.

   2 untere Kugelgelenk 35 des Gestänges 24 drehbar mit einem kurzen Hebel 36 verbunden ist, welcher an der Hülse 19 fixiert ist.

[0026] Damit ist das Abstechteil 4 mittels der Drehvorrichtung 9 und der Betätigungseinrichtung 21 aus seiner in den Fig. 1 und 2 gezeigten Arbeitsstellung in eine vorzugsweise um 110 deg. gedrehte Kippstellung (siehe Fig. 3) und umgekehrt zum seitlichen Abkippen des auf dem Abstechteil 4 befindlichen Materials 10 überführbar.

[0027] Dazu wird auf ein seitlich abstehendes Endstück 37 des Fusshebels 23 in Fig. 2 in Richtung des Pfeils A mit dem Fuss eine Kraft ausgeübt.

   Dadurch verschwenkt der Fusshebel 23 im Gegenuhrzeigersinn um die erste Lagerachse 25, wodurch das vordere Ende 32 des Fusshebels 23 in Richtung des Pfeils B nach oben schwenkt, so dass sich eine scherenartige Ausbildung zwischen dem vorderen Abschnitt des Fusshebels 23 auf der einen Seite und dem Schwenkarm 26 sowie dem Stützhebel 29 auf der anderen Seite gemäss Fig. 3 ergibt. Durch das Hochschenken des vorderen Endes 32 des Fusshebels 23 wird auch das Gestänge 24 mit den Kugelgelenken 34, 35 nach oben verschoben, wodurch die Hülse 19 über den kurzen Hebel 36 ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn entlang dem Pfeil C gedreht wird.

   Dadurch wird letztlich das Abstechteil 4 aus seiner in Fig. 2 gezeigten Arbeitsstellung in seine in Fig. 3 angedeutete Kippstellung gedreht, so dass das ausgehobene Material 10 von dem Abstechteil 4 zum Boden fällt.

[0028] In der Draufsicht gemäss Fig. 4 ist in gestrichelten Linien die Betätigungseinrichtung 21 angedeutet, woraus sich ergibt, dass die Betätigungseinrichtung sich vom Träger 2 weg schräg nach rechts hinten erstreckt, so dass das abstehende Endstück 37 des Fusshebels 23 von seiner Anordnung her günstig mit dem Fuss herabgedrückt werden kann.

   Durch die schräge Anordnung der Betätigungseinrichtung ist ein Vorschieben der gesamten Umstechvorrichtung 1 mit Hilfe des Aufstützteiles 7 über den Boden 8 in Richtung des Pfeils D in Fig. 4 möglich, ohne dass die die Vorrichtung bedienende Person beim Voranschreiten mit ihrem rechten Bein gegen die Betätigungseinrichtung 21 stösst.

[0029] An der vorderen Hülse 18 ist gemäss Fig. 3 ein oberer Winkelhebel 38 befestigt, an dem das eine Ende einer in Fig. 3 lediglich gestrichelt angedeuteten Zugfeder 39 eingehängt ist. Das andere Ende der Zugfeder 39 ist an einem unteren Winkelhebel 40 eingehängt, welcher mit dem unteren Ende 3 des Trägers 2 fest verbunden ist.

   Infolge der Federkraft der Zugfeder 39 kehrt das Abstechteil 4 selbsttätig aus seiner in Fig. 3 gezeigten Kippstellung in seine in Fig. 2 gezeigte Arbeitsstellung zurück, sofern auf den Fusshebel 23 keine Kraft mehr in Richtung des Pfeils A ausgeübt wird. Infolge der Federkraft der Zugfeder 39 wird die Drehvorrichtung 9 im Uhrzeigersinn, d.h. entgegen dem Pfeil C, gedreht, wodurch der kurze Hebel 36 nach unten verschwenkt und dadurch auch das Gestänge 24 und das vordere Ende 32 des Fusshebels nach unten zurück in die in Fig. 2 gezeigte Arbeitsstellung bewegt werden.

[0030] In Fig. 1 ist an der Drehvorrichtung 9 eine Anschlageinrichtung 41 mit einem an dem Rohr 14 fixierten Anschlag 42 und einem an dem kurzen Hebel 36 fixierten Anschlagdorn 43 ausgebildet.

   In der in Fig. 1 gezeigten Arbeitsstellung liegt der Anschlagdorn 43 an der rechten Seite des Anschlags 42 an, so dass das Abstechteil 4 aufgrund der Kraft der Zugfeder 39 sicher in seiner Arbeitsstellung gehalten ist. Daraus ergibt sich, dass das Abstechteil 4 mittels der Zugfeder 39 und der Anschlageinrichtung 41 in seine Arbeitsstellung vorbelastet ist. Der besseren Übersicht halber ist die Anschlageinrichtung 41 in den Fig. 2 und 3 nicht gezeigt. Ebenso ist in Fig. 2 die Zugfeder einschliesslich der Winkelhebel weggelassen.

[0031] Gemäss Fig. 1 ist das Aufstützteil 7 eine drehbar am unteren Ende 3 des Trägers 2 gelagerte Rolle 44 oder Walze, welche über einen Gabelhebel 45 fest mit dem Träger 2 verbunden ist.

   Im Bereich der Verbindungsstelle zwischen dem unteren Ende 3 des Trägers 2 und dem Gabelhebel 45 befindet sich ein nach links hin seitlich vom Träger abstehender Tritthebel 46, mit dessen Hilfe das Abstechteil 4 in den Boden 8 überführbar ist.

[0032] In Fig. 4 ist eine teilweise Draufsicht auf die Umstechvorrichtung schematisch dargestellt. Daraus ergibt sich, dass die beiden Handgriffarme 6 lenkerförmig ausgebildet und höhenverstellbar am Träger 2 befestigt sind. Dazu hat der Handgriffarm 6 einen linken Griffarm 47 sowie einen rechten Griffarm 48 mit jeweils abstehenden Handgriffen 49, 50, welche mit ihrem jeweiligen Griffarm 47, 48 etwa einen Winkel 51 zwischen 100 deg. und 120 deg. einschliessen.

[0033] In der Darstellung gemäss Fig. 4 sind die Griffarme 47, 48 bogenförmig ausgebildet.

   Es ist aber auch möglich, die Griffarme jeweils abgewinkelt mit einem vorderen, zum Träger 2 weisenden Abschnitt und einem hinteren, zum jeweiligen Handgriff weisenden Abschnitt auszubilden, wobei der von den Abschnitten eingeschlossene Winkel 52 etwa 160 deg. beträgt.

[0034] Das obere Ende 5 des Trägers 2 ist gemäss den Fig. 1 und 4 nach vorne hin abgewinkelt. An einem Winkelstück 53 ist der Haltegriff 6 verstellbar befestigt. Das Winkelstück 53 ist gemäss Fig. 4 ein vierkantförmiges Rohrstück, an dessen hintere Seitenflächen sich Befestigungsplatten 54, 55 mit jeweils einer Bohrung 56 mit Innengewinde erstrecken. Auf den vorderen Seitenflächen des Winkelstücks 53 befinden sich mehrere Bohrungen 63 (siehe Fig. 1), in die ein Zapfen 57 eines vorderen, plattenförmigen Endabschnitts 58 jedes Griffarms 47, 48 eingreift.

   Zusätzlich dazu hat jeder vordere Endabschnitt der Griffarme eine Durchgangsbohrung 59.

[0035] Zum Befestigen jedes Griffarms an dem Winkelstück 53 ist ferner jeweils eine Befestigungseinrichtung 60 in Form eines Schraubbolzens 61 mit einem Griffrad 62 (siehe Fig. 1) vorgesehen. Der Schraubbolzen 61 ist jeweils durch die Durchgangsbohrung 59 des Griffarms hindurchsteckbar und, nachdem der Zapfen 57 jedes Griffarms in eine der Bohrungen 63 des Winkelstücks eingesteckt worden ist, mit der Bohrung 56 mit Innengewinde verschraubbar, so dass jeder Griffarm 47, 48 fest, allerdings lösbar und verstellbar mit dem Winkelstück 53 des Trägers 2 verbunden ist.

   Es ist klar, dass die Bohrungen 63 gemäss Fig. 1 auf einem Teilkreis um die Bohrung 56 am Winkelstück angeordnet sind.

[0036] Eine bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemässen mechanischen Umstechvorrichtung 1 ist in Fig. 5 in einer schematischen Seitenansicht gezeigt.

[0037] Wie in den Fig. 1 und 2 angedeutet, hat der Träger 2 dazu nahe seinem unteren Ende 3 eine weitere Befestigungseinrichtung 64 zum Anbringen eines Trottinetts 65. Diese weitere Befestigungseinrichtung 64 ist vorzugsweise in Form einer den Träger 2 durchdringenden Bohrung 66 und einer Schraubbolzen-Mutter-Verbindung 67 ausgebildet, wobei der Schraubbolzen in eine fest auf einer Seite, in Fig. 2 ist dies die rechte Seite, des Trägers 2, fixierte Mutter 68 einschraubbar ist. In der Darstellung gemäss Fig. 3 ist die am Träger fixierte Mutter 68 der besseren Übersicht halber weggelassen.

   Hier ist lediglich ebenfalls die Bohrung 66 vorgesehen.

[0038] Die weitere Befestigungseinrichtung 64 weist eine nicht näher gezeigte Halbschale auf, welche in der in Fig. 5 gezeigten Stellung einen Abschnitt des Trägers 2 bei eingeschraubter Schraubbolzen-Mutter-Verbindung 67 fest umgreift. Es ist klar, dass bei einem Lösen der genannten Verbindung 67 die Umstechvorrichtung 1 vom Trottinett 65 abnehmbar ist.

[0039] Das Trottinett 65 ist in üblicher Weise mit einer Vorderstange 69, welche über eine Verbindungsstange 70 mit der weiteren Befestigungseinrichtung 64 verbunden ist, und einer Vorderradgabel 71 versehen. An die Vorderstange 69 schliesst sich nach hinten hin eine abwärts gerichtete Haltestange 72 und an diese eine horizontale Trittbrettstange 73 an, welche in einer Hinterradgabel 74 endet.

   In der Vorderradgabel 71 und der Hinterradgabel 74 befindet sich jeweils ein Rad oder Reifen 75, welcher in der jeweiligen Gabel drehbar gelagert ist.

[0040] Es ist klar, dass die Vorderstange 69 eine drehbare Lagerung der Vorderradgabel 71 ermöglicht. Aus der Darstellung gemäss Fig. 5 ergibt sich, dass, sofern die Umstechvorrichtung 1 mit dem Trottinett 65 mittels der weiteren Befestigungseinrichtung 64 verbunden ist, der Träger 2 der Vorrichtung 1 als Lenkstange und die beiden Handgriffarme 6 der Vorrichtung 1 als Lenker des Trottinetts 65 ausgebildet und angeordnet sind.

[0041] Wie in Fig. 3 lediglich schematisch angedeutet, ist das Abstechteil 4 an seiner linken Kante 76 mit einem hochstehenden Rand 77 versehen. Bei der üblichen Grösse des Abstechteils beträgt die Höhe des Randes 77 etwa 2 cm.

   Diese Randerhöhung bewirkt, dass das auf dem Abstechteil befindliche Material bei einer Dreh- oder Kippbewegung, d. h. bei einem Überführen des Abstechteils aus seiner Arbeitsstellung in seine Kippstellung, möglichst lange auf dem Abstechteil verbleibt und dann sozusagen als Ganzes von dem Abstechteil abgeworfen wird.

[0042] Das Abstechteil 4 kann in Form einer in den Fig. 2 bis 3 sowie 5 angedeuteten Schaufel oder auch in Form einer mit verschiedenen Zinken versehenen Gabel ausgebildet sein.

[0043] Die erfindungsgemässe, mechanische Umstechvorrichtung 1 ist wie folgt handhabbar.

[0044] Zunächst wird das Abstechteil 4 in den Boden 8 wie bei einem üblichen Spaten eingestochen, indem zunächst der Träger 2 so nach vorne verschwenkt wird, dass das Abstechteil 4 in dem gewünschten Winkel in den Boden einführbar ist.

   Das Einstechen des Abstechteils 4 in den Boden erfolgt, indem sich die Hände der die Vorrichtung benutzenden Person an den abstehenden Handgriffen 49, 50 der beiden Handgriffarme 6 befinden und der linke Fuss fest auf den Tritthebel 46 gedrückt wird. Bei einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform kann der Tritthebel 46 auch entfallen. In diesem Fall wird das Abstechteil 4 durch Auftreten beispielsweise des linken Fusses auf den oberen Rand des Abstechteils in den Boden gepresst.

[0045] Das Abstechteil 4 ist so weit in den Boden 8 einführbar, bis das Aufstützteil 7 in Form der Rolle 44 auf dem Boden 8 aufliegt.

   In dieser Stellung ragt der Träger 2 schräg nach vorne; die Arme der die Vorrichtung bedienenden Person sind nach oben und vorne gestreckt.

[0046] In einem zweiten Arbeitsgang wird die gesamte Vorrichtung um die Drehachse des Aufstützteils 7 nach hinten verschwenkt, wobei für diese Schwenkbewegung ein Hebelarm infolge des länglichen Trägers 2 und der relativ weit ausladenden Handgriffarme 6 zur Verfügung steht. Umgekehrt ist das Abstechteil 4 relativ nahe am Aufstützteil 7 angeordnet. Mittels einer einfachen Schwenkbewegung, bei der die Handgriffarme 6 nach hinten, d.h. zum Körper der Person hin (oder genauer: beidseits neben den Körper), gezogen wird, stützt sich das Aufstützteil 7 auf dem Boden 8 ab, so dass ein Anheben des Abstechteils 4 mitsamt des abgestochenen Materials möglich ist.

   Bei dieser Schwenkbewegung überführt die die Vorrichtung bedienende Person die Arme aus ihrer nach oben und vorne gestreckten Position in eine untere, beidseits des Körpers liegende Position, ohne dass ein Krümmen des Rückens dazu erforderlich wäre. Die beidseits nach unten gestreckten Arme und Hände leisten damit beim Niederdrücken des Fusspedals die notwendige Gegenkraft. Die beidseits nach unten gestreckten Arme und Hände werden anschliessend angezogen, bis beide Handgriffarme beidseits des Körpers (mit nach unten gestreckten Armen) in die Erdlage kommen, ohne dass dabei ein Krümmen des Rückens erforderlich ist.

   Am Ende dieses zweiten Arbeitsschrittes befindet sich die Umstechvorrichtung in einer im Vergleich zu Fig. 1 leicht nach hinten verschwenkten Position, in der sich das Abstechteil 4 etwa in einer horizontalen Position befindet.

[0047] In einem dritten und letzten Arbeitsschritt wird die Betätigungseinrichtung 21 durch Niederdrücken des Fusshebels 23 und Verschwenken der Drehvorrichtung 9 und damit des Abstechteils 4 in Richtung des Pfeils C in Fig. 2 beaufschlagt. Dadurch wird die Vorrichtung aus ihrer in Fig. 2 gezeigten Arbeitsstellung in ihre in Fig. 3 gezeigte Kippstellung überführt, durch welche das auf dem Abstechteil befindliche Material von dem Abstechteil abgeworfen wird.

   Dieses Abwerfen geschieht etwa an dem Ort, an dem zuvor das Material durch den Abstechvorgang ausgehoben worden ist.

[0048] Sodann wird die erfindungsgemässe Vorrichtung ein Stück weit nach hinten, d. h. entgegen der Richtung des Pfeils D, verschoben, wobei die Rolle 44 über den Boden 8 abrollt. Sodann beginnt der nächste Umstech- bzw. Umgrabvorgang.

[0049] Es ist klar, dass mit Hilfe der zuvor beschriebenen Befestigungseinrichtung 60 eine Höhenverstellung der Handgriffarme 6 und damit eine Anpassung der Lage der Handgriffarme an die die Vorrichtung bedienende Person möglich ist.

[0050] Zum Anbringen der Umstechvorrichtung 1 an dem Trottinett 65 wird die Schraubbolzen-Mutter-Verbindung 67 mit Hilfe der weiteren Befestigungseinrichtung 64 an dem unteren Ende 3 des Trägers 2 befestigt.

   Dabei wird der Schraubbolzen der genannten Verbindung durch die Bohrung 66 des Trägers hindurchgesteckt und in die Mutter 68 (siehe Fig. 2) eingeschraubt. Sodann kann die Kombination aus mechanischer Umstechvorrichtung 1 und Trottinett 65 wie ein normales Trottinett benutzt werden, wobei es auch möglich ist, auf dem Abstechteil 4 Gepäckstücke zu befestigen oder das Abstechteil 4 mit einer nicht gezeigten Gummipolsterung zu versehen, um die Gefahr von Verletzungen anderer Personen abzumildern.

[0051] Gemäss einerweiteren, in Fig. 1 lediglich schematisch angedeuteten Ausführungsform ist die Halteplatte 20 derart ausgebildet, dass das Abstechteil 4 lösbar mit dem Träger verbunden ist. Dazu ist an der Halteplatte 20 eine schematisch angedeutete Wechseleinrichtung 78 vorgesehen. Mit Hilfe dieser Wechseleinrichtung 78 ist das Abstechteil 4 demontierbar ausgebildet.

   Das Abstechteil 4 ist auch aufklappbar. So ist es für den Versand z. B. praktischer, das Abstechteil 4 nicht zu demontieren, sondern lediglich aufzuklappen. Aus diesem Grunde wird das Abstechteil 4 höchstens abgenommen, wenn z.B. die Abstechschaufel durch eine Gabel ersetzt wird oder wenn die Vorrichtung nur für das Trottinett verwendet wird.

[0052] Zusätzlich kann, wie in Fig. 1 gezeigt, die Betätigungseinrichtung 21 aus der in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung in die in Fig. 1 gezeigte Arbeitsstellung überführt werden.

   Ausserdem können, wie zuvor erwähnt, die Griffarme 47, 48 der beiden Handgriffarme 6 mit leicht gelöster Schraube hinabgeschwenkt oder vom Träger 2 ganz demontiert werden, so dass die erfindungsgemässe Vorrichtung im zusammengelegten Zustand lediglich ein geringes Volumen einnimmt.

[0053] Damit ist eine mechanische Umstechvorrichtung geschaffen, welche einfach aufgebaut und leicht und sicher handhabbar ist.

Claims (11)

1. Mechanische Umstechvorrichtung mit einem stielartigen Träger (2), welcher nahe seinem unteren Ende (3) ein Abstechteil (4) und an seinem oberen Ende (5) Handgriffarme (6) aufweist, einem am unteren Ende (3) des Trägers (2) ausgebildeten Aufstützteil (7) und mit einer am Träger (2) gehaltenen und mit dem Abstechteil (4) verbundenen Drehvorrichtung (9), dadurch gekennzeichnet, dass die Drehvorrichtung (9) ortsfest am Träger (2) befestigt ist.
2. Umstechvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehvorrichtung (9) den Träger (2) durchdringt und die Längsachse (11) der Drehvorrichtung (9) parallel zur Längsachse (12) des Abstechteils (4) verläuft.
3. Umstechvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehvorrichtung (9) ein Drehlager (13) ist, deren Drehachse (15) an ihrem vorderen Ende (16) mit dem Abstechteil (4) und an ihrem hinteren Ende (17) mit einer am Träger (2) befestigten Betätigungseinrichtung (21) verbunden ist.
4. Umstechvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (15) und der Träger (2) einen Winkel (22) von vorzugsweise 110 deg. einschliessen.
5. Umstechvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (21) einen am Träger (2) befestigten Fusshebel (23) aufweist, welcher über ein Gestänge (24) mit dem hinteren Ende (17) der Drehachse (15) verbunden ist.
6. Umstechvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fusshebel (23) hochschwenkbar am Träger (2) gelagert ist und die Schwenkachse (28) des Fusshebels (23) mit einer am Fusshebel (23) fixierten Lagerachse (33) des Gestänges (24) zusammenfällt.
7. Umstechvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstechteil (4) mittels der Drehvorrichtung (9) und der Betätigungseinrichtung (21) aus seiner Arbeitsstellung in eine vorzugsweise um 110 deg. gedrehte Kippstellung und umgekehrt zum seitlichen Abkippen eines auf dem Abstechteil (4) befindlichen Materials (10) überführbar ist und das Abstechteil (4) mittels einer Feder (39) und einer Anschlageinrichtung (41) in seine Arbeitsstellung vorbelastet ist.
8. Umstechvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufstützteil (7) eine drehbar am unteren Ende (3) des Trägers (2) gelagerte Rolle (44) oder Walze ist.
9. Umstechvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Handgriffarme (6) lenkerförmig ausgebildet und höhenverstellbar am Träger (2) befestigt sind.
10. Umstechvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) an seinem unteren Ende (3) eine Befestigungseinrichtung (64) zum Anbringen eines Trottinetts (65) hat, welche Befestigungseinrichtung (64) vorzugsweise eine den Träger (2) durchdringende Bohrung (66) und eine Schraubbolzen-Mutter-Verbindung (67) aufweist.
11. Umstechvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei mit der Umstechvorrichtung (1) verbundenem Trottinett (65) der Träger (2) der Vorrichtung (1) als Lenkstange und die Handgriffarme (6) der Vorrichtung (1) als Lenker des Trottinetts (65) ausgebildet und angeordnet sind.
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