CH697382B1 - Prägevorrichtung. - Google Patents
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Abstract
Prägevorrichtung, mit einem Gestell (1), einer führenden Walze (2), und mindestens einer angetriebenen Walze (11), wobei die führende Walze (2) und die angetriebene Walze (11) eine geriffelte Oberfläche mit gegenseitig sich kreuzenden Reihen von wechselnden Vertiefungen und Vorsprüngen mit einer Möglichkeit der Zusammenwirkung haben, wobei die Reihen der Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberflächen von einer Walze (2, 11) parallel zur Drehachse der Walze liegen, und die Reihen von Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberfläche der anderen Walze (11, 2) unter einem Winkel bezüglich der Drehachse der Walze liegen, der sich vom geraden Winkel unterscheidet, und der Abstand zwischen zwei nebeneinander liegenden Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberfläche einer Walze (2, 11) mehr als der Abstand zwischen zwei nebeneinander liegenden Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberfläche der anderen Walze beträgt.
Description
[0001] Die Erfindung gehört zum Bereich der mechanischen Bearbeitung vom Blech- oder Rollen- oder Schichtenmaterial, und zwar zu den Mitteln der mechanischen Deformation ohne Stoffbeseitigung, zum Beispiel zur Prägung. [0002] Es sind die Mittel für Prägung des Blechmaterials bekannt (siehe zum Beispiel, RU 2 227 095, 1998-03-02, B31F1/07). [0003] Die nächste technische Lösung zur angemeldeten Vorrichtung ist die Prägevorrichtung, haben das Gestell, die führende Walze, befestigt auf dem Gestell und habende die geriffelte Oberfläche mit gegenseitig sich kreuzenden Reihen der wechselnden Vertiefungen und Vorsprünge, sich verengenden vom Grund zur Höhe, der Antrieb der führenden Walze und mindestens eine angetriebene Walze, befestigt am Gestell und habende die geriffelte Oberfläche mit gegenseitig sich kreuzenden Reihen der wechselnden Vertiefungen und Vorsprünge, sich verengenden vom Grund zur Höhe und angeordneten mit einer Möglichkeit der Zusammenwirkung mit der geriffelten Nebenoberfläche der führenden Walze (US 6 715 411, 2004-04-06, B31F1/07). [0004] Der Nachteil dieser technischen Lösung ist die Vereinigung bei den Vorsprüngen der Funktion des kinematischen Gliedes des Eingriffes bei Zusammenwirkung mit den angrenzenden Vorsprüngen der geriffelten Nebenoberfläche und der Funktion der Stempel mit der Matrize im Prozess der lokalen Deformierung des der Prägung sich untergeworfenen Materials. Als Folge davon die geriffelten Oberflächen müssen Vorsprünge haben, die sind angeordnet in Reihen mit relativ grossem Schritt; das herabsetzt am Ende die Qualität der Prägung wegen der Unmöglichkeit der Verkleinerung von Abständen zwischen den Prägenelementen und begrenzt die mögliche Vielfältigkeit der Bildmittel auf der Materialoberfläche bei der Änderung der Wiederspiegelungsmöglichkeit der Oberfläche. Ausserdem die angegebene technische Lösung erschwert wesentlich die Aufgabe der Voreinstellung und der Instandhaltung der Wechselbeziehung der führenden und der angetriebenen Walzen, die nötig ist für Stabilisierung der Prägung. [0005] Die Aufgabe, auf deren Lösung die angemeldete Erfindung gerichtet ist, ist das Schaffen eines effektiven und wirtschaftlichen Mittels zur Prägung der Folie oder des Schichtenmaterials mit der Folie, die in der Tabakindustrie verwendet werden. [0006] Das technische Ergebnis, das bei der Verwirklichung der Erfindung bekommen werden kann, besteht in der Gewährleistung der Möglichkeit der Selbststabilisierung der Walzen ohne Verschiebung und der hochgenauen Prägung mit der vielartigen Anordnung der Reliefelemente der Prägung bei der Verkleinerung des Abstandes zwischen ihnen. [0007] Das angegebene technische Ergebnis wird durch die Vorrichtung gemäss Anspruch 1 erreicht. [0008] Das angegebene technische Ergebnis wird ebenfalls durch die Vorrichtung gemäss Ansprüche 2 bis 5 erreicht. [0009] Das Wesen der Erfindung ist mit Zeichnungen erklärt, wo in <tb>Fig. 1<sep>das kynematische Diagramm der Vorrichtung gezeigt ist, in <tb>Fig. 2<sep>der Querschnitt A-A von Fig. 1, in <tb>Fig. 3<sep>die schematische Darstellung des Fragmentes der geriffelten Oberfläche einer von der Walzen, in <tb>Fig. 4<sep>die schematische Darstellung eines Fragmentes der geriffelten Oberfläche der anderen Walze, in <tb>Fig. 5<sep>die schematische Darstellung des Fragmentes der geriffelten Oberfläche in der Lage des Zusammenwirkens der Walzen, in <tb>Fig. 6<sep>die schematische Darstellung des Fragmentes der geriffelten Oberfläche der Walzen mit dem Stumpfungsplatz der Vorsprungspitzen. [0010] Die Vorrichtung zur Prägung enthält ein Gestell 1, worauf die führende Walze 2 und der Antrieb der angetriebenen Walze befestigt sind. Die führende Walze 2 hat die geriffelte Oberfläche 4 mit den gegenseitig sich kreuzenden Reihen 5 und 6 der wechselnden Vertiefungen 7 und Vorsprünge 8. Die Vorsprünge 8 sind vom Grund aus zur Spitze verengt ausgeführt. Auf dem Gestell 1 ist wenigstens eine angetriebene Walze 11 befestigt. (Es ist möglich die Ausführung, zum Beispiel mit zwei angetriebenen Walzen. Das ist in der Zeichnung nicht gezeigt), die seinerseits, zum Beispiel eine geriffelte Oberfläche 12 mit den gegenseitig sich kreuzenden Reihen 13 und 14 der wechselnden Vertiefungen 7 und Vorsprünge 8 hat. Die letzten, so wie auch früher erwähnten, verengen sich vom Grund 9 zu der Spitze 10. [0011] Die Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 12 sind mit einer Möglichkeit ihrer Anordnung in der Vertiefung 7 ausgeführt, die durch die Kreuzung von vier nebeneinander liegenden Vertiefungen 7 der Oberfläche 4 gebildet ist dadurch, dass die Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 12 unter einem Winkel liegen, der sich vom geraden unterscheidet, relativ der Drehachse der Walze sowie auch dadurch, dass der Abstand "b" zwischen zwei nebeneinander liegenden Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 12 sind grösser als der Abstand "a" zwischen zwei benachbarten Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 4. Die angegebene Lage entsteht beim Zusammenwirken der angrenzenden Vorsprünge 8 der entsprechend zusammenwirkenden geriffelten Oberflächen 4 und 12 und ist dadurch gewährleistet, dass in dieser Lage (in der Zone der maximalen Annäherung der Oberflächen), die Reihen 13 und 14 der Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der Walze 11 die Richtung haben, die die Richtung der Reihen 5 und 6 der Walze 2 durchkreuzt (Fig. 5). [0012] Das analoge Ergebnis mit dem gleichen Zusammenwirken und der Anordnung der Spitzen 10 wird stattfinden in dem Fall, wenn die Spitzen 10 der Vorsprünge 8 mit der horizontale und/oder geneigten Stumpfungsplatz ausgeführt sind. Da bei der gezeigten Ausführung das kynematische Glied der Kraftmomentübertragung von der führenden Walze zu der angetriebenen Walze die Spitzen 10 der Vorsprünge 8 sind, gewährleistet die gemeldete Lösung die Prägung mit dem Gebrauch der verschiedenen Formen der Vertiefungen 7 und der Vorsprünge 8. Insbesondere können die wechselnden Vertiefungen 7 und die Vorsprünge 8 pyramidal oder kegelförmig sein (in der Zeichnung ist es nicht gezeigt). Und die führende Walze 2 und die angetriebene Walze 11 können entweder mit der Oberfläche 4 oder mit der Oberfläche 12 ausgeführt werden. [0013] Die Vorrichtung funktioniert wie folgt: Zwischen den geriffelten Oberflächen der führenden 2 und der angetriebenen 11 Walzen wird das Ende des zu prägenden Blechmaterials (zum Beispiel, die Folie) eingeführt. Im Drehprozess durch den Antrieb 3 unterziehen die Vorsprünge 8 der führenden Walze 2 im Zusammenwirken mit den angrenzenden Vorsprüngen 8 der angetriebenen Walze 11 das Blechmaterial der plastischen Deformation auf dem Bereich der Vertiefungen 7 mit der Bildung des Mikroreliefs ihrer Form, Grösse und der Anordnung entsprechend. Da die Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 12 mit einer Möglichkeit ihrer Anordnung in der Vertiefung 17 ausgeführt sind, die durch die Kreuzung von vier angrenzenden Vertiefungen 7 der Oberfläche 4 gebildet ist und dadurch, dass die Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 12 unter dem Winkel angeordnet sind, der sich vom geraden unterscheidet, relativ der Drehachse der Walze, zum Beispiel 45 deg. gleich, dabei der Abstand "b" zwischen zwei angrenzenden Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 12 mehr als der Abstand "a" zwischen zwei angrenzenden Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 4 ist. Das Verhältnis der Grösse des Abstandes "a" zwischen zwei angrenzenden Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 4 der Walze 2 zu der Grösse des Abstandes "b" zwischen zwei angrenzenden Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche 12 der Walze 11 beträgt 0,5-0,8. Die angegebene Lage beim Zusammenwirken der angrenzenden Vorsprünge 8 entsprechend zusammenwirkender geriffelter Oberflächen 4 und 12 gewährleistet in der Zone der maximalen Annäherung der angegebenen Oberflächen ihre konstante Positionierung (Selbststabilisation) relativ zueinander und des Blechmaterials, unabhängig von der Form der Vorsprünge 8 und der Grösse der Deformation des Blechmaterials. Als Folge davon kann man die geriffelten Oberflächen mit den Vorsprüngen ausführen, die sind in den Reihen mit dem relativ kleinem Schritt angeordnet, was zum Schluss die Qualität der Prägung erhöht und die nötige Genauigkeit der Reliefelementenprägung bis zum 0,2 mm im Vergleich mit den Analogen gewährleistet. [0014] Die Spitzen 10 der Vorsprünge 8 der geriffelten Oberfläche der Walzen können mit einer Horizontalen oder geneigten Abstumpfungsfläche ausgeführt werden. Bei solcher Ausführung der Abstumpfungsfläche wird die verschiedene Grösse ihrer Fläche gewährleistet, was zu der Vielfältigkeit der Darstellungsmittel auf der Oberfläche des Materials infolge der Änderung der Widerspiegelungsfähigkeit der Oberfläche führt.
Claims (5)
1. Prägevorrichtung, mit einem Gestell (1), einer führenden Walze (2), und mindestens einer angetriebenen Walze (11), die am Gestell (1) befestigt sind, wobei die führende Walze (2) eine geriffelte Oberfläche (4) mit gegenseitig sich kreuzenden Reihen (5, 6) von wechselnden Vertiefungen (7) und Vorsprüngen (8) hat, mit Vorsprungsspitzen (10), die sich vom Grund zur Höhe verengen;
wobei die angetriebene Walze (11) eine geriffelte Oberfläche (12) mit gegenseitig sich kreuzenden Reihen (13, 14) von wechselnden Vertiefungen (7) und Vorsprüngen (8) hat, mit Vorsprungsspitzen (10), die sich vom Grund zur Höhe verengen und mit einer Möglichkeit der Zusammenwirkung mit der geriffelten Nebenoberfläche der führenden Walze (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen der Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberflächen von der einen Walze (2, 11) parallel zur Drehachse der Walze liegen, und die Reihen der Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberfläche der anderen Walze (11, 2) unter einem Winkel (a) bezüglich der Drehachse der Walze liegen, der sich vom geraden Winkel unterscheidet, und der Abstand (b) zwischen zwei nebeneinander liegenden Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberfläche einer Walze (2, 11) mehr als der Abstand (a)
zwischen zwei nebeneinander liegenden Vorsprungsspitzen der geriffelten Oberfläche der anderen Walze beträgt.
2. Vorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungsspitzen (10) der geriffelten Oberfläche (12) der einen Walze (2, 11) mit einer horizontalen Abstumpfungsfläche ausgeführt sind.
3. Vorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungsspitzen (10) der geriffelten Oberfläche (12) der einen Walze (2, 11) mit einer geneigten Abstumpfungsfläche ausgeführt sind.
4. Vorrichtung gemäss Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstumpfungsfläche mit einer Möglichkeit zur Änderung der Grösse seiner Fläche versehen ist.
5. Vorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wechselnden Vertiefungen und Vorsprüngen pyramidal ausgeführt sind.
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