CH698093A2 - Nivellierfuss. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Nivellierfuss (10), insbesondere für einen hygienegerechten Schaltschrank, mit einem auf dem Boden (12) aufsetzbaren Fussteller (14), der mit einem in Richtung (Pfeil A) auf die Unterseite des Schaltschrankes vorstehenden, mit einem Aussengewinde (16) versehenen Gewindebolzen (18) verbunden ist. An dem Gewindebolzen (18) ist ein hohlzylindrisches Hülsenelement (20) mit einem Innengewinde (22) aufschraubbar, wobei das in Richtung (Pfeil A) auf die Unterseite des Schaltschrankes über das obere Ende (24) des Hülsenelements (20) vorstehende obere freie Ende (26) des Gewindebolzens (18) in eine Aufnahme an der Unterseite des Schaltschranks oder an einem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell einführbar ist. Das Hülsenelement (20) ist am Gewindebolzen in einer Position dauerhaft fixiert, in welcher das obere freie Ende (26) des Gewindebolzens (18) über das obere Ende des Hülsenelements (20) um eine vorbestimmte Vorstehlänge (L) hervorsteht. An dem Fussteller (14) steht in Richtung (Pfeil A) auf die Unterseite des Schaltschrankes eine hohlzylindrische Gewindeaufnahme (28) vor, die mit einem Innengewinde (30) versehen ist, in welches das untere freie Ende (32) des Gewindebolzens (18) einschraubbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen Nivellierfuss, insbesondere für einen Schaltschrank, mit einem auf dem Boden aufsetzbaren Fussteller, der mit einem in Richtung auf die Unterseite des Schaltschrankes vorstehenden, mit einem Aussengewinde versehenen Gewindebolzen verbunden ist. An dem Gewindebolzen ist ein hohlzylindrisches Hülsenelement aufbringbar. Das in Richtung auf die Unterseite des Schaltschrankes über das obere Ende des Hülsenelements vorstehende obere freie Ende des Gewindebolzens ist in eine Aufnahme an der Unterseite des Schaltschranks oder an einem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell einführbar. [0002] Aus dem Stand der Technik ist ein Nivellierfuss bekannt, der einen durchgehenden Gewindebolzen aufweist, an welchem sowohl das Hülsenelement aussen am Schaltschrank als auch die im Inneren des Schaltschranks an der Aufnahme für den Gewindebolzen vorgesehene Mutter aufgeschraubt sind. [0003] Wird der Schaltschrank mit einem derartigen Nivellierfuss in die niedrigste Stellung nivelliert, so steht ein langes Gewindestück des Gewindebolzens, in den Schaltschrank hinein, wodurch es zu Beschädigungen der Schaltschrankeinbauten kommen kann. [0004] Zudem ist der bekannte Nivellierfuss nur umständlich in seiner Höhe einzustellen. So muss beispielsweise zum Hochnivellieren zuerst die Mutter im Schaltschrankinnen räum gelöst werden. Anschliessend muss das Hülsenelement auf die gewünschte Höhe eingestellt werden. Danach muss die Mutter im Schaltschrankinnenraum wieder festgezogen werden. Während des Nivelliervorgangs ist der Fuss lose. [0005] Bei der Anwendung eines Schaltschrankes im Hygienebereich, beispielsweise irr Krankenhäusern oder im Lebensmittelbereich, werden an Schaltschränke zusätzlich besondere Anforderungen hinsichtlich der Reinigungsmöglichkeiten gestellt. [0006] Bei den bekannten Nivellierfüssen besteht ein Nachteil darin, dass sie Kanten, Rillen, Hinterschneidungen oder dergleichen Erhöhungen und Vertiefungen aufweisen, die leicht verschmutzen können. Insbesondere können sich in Vertiefungen oder Kantenoder Eckbereichen Verunreinigungen festsetzen. Deshalb sind derartige Nivellierfüsse für den Einsatz im Hygienebereich, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie oder in Krankenhäusern nur bedingt geeignet. Die im Hygienebereich eingesetzten Geräte müssen zum einen so konzipiert sein, dass sich keine übermässigen oder hartnäckigen Verschmutzungen festsetzen. Zum anderen müssen derartige Geräte ohne Beschädigung leicht zu reinigen sein, beispielsweise unter Zuhilfenahme eines Dampfstrahlreinigers. [0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Nivellierfuss anzugeben, der zum einen einfach zu Verstellen ist und zum anderen eine Beschädigung von Schaltschrankeinbauten vermeidet. [0008] Zudem soll der erfindungsgemässe Nivellierfuss für den Einsatz im Hygienebereich geeignet sein. Weiterhin soll ein Schaltschrank mit derartigen Nivellierfüssen angegeben werden. [0009] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch einen Nivellierfuss mit den Merkmalen, des Anspruchs 1 und durch einen Schaltschrank mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemässen Gegenstands. [0010] Demgemäss ist das Hülsenelement am Gewindebolzen in einer Position dauerhaft fixiert, in welcher das obere freie Ende des Gewindebolzens über das obere Ende des Hülsenelements um eine vorbestimmte Vorstehlänge hervorsteht. An dem Fuss teuer steht in Richtung auf die Unterseite des Schaltschrankes eine hohlzylindrische Gewindeaufnahme vor. Die Gewindeaufnahme ist mit einem Innengewinde versehen, in welches das untere freie Ende des Gewindebolzens einschraubbar ist. [0011] Mit dem erfindungsgemässen Nivellierfuss ist es möglich, den Fuss fest am Schaltschrank zu verschrauben, indem das über das obere Ende des Hülsenelements vorstehende obere freie Ende des Gewindebolzens in die zugeordnete Aufnahme an der Unterseite des Schaltschranks oder an dem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell eingeführt und die Hülse zusammen mit dem damit fest verbundenen Gewindebolzen verdreht und mit der im Inneren des Schaltschrankes angeordneten oder fest mit dem Schaltschrankuntergestell verschweissten Mutter verschraubt wird. [0012] Durch Verdrehen der Gewindeaufnahme kann dann auf einfache Weise der Fussteller in seinem Abstand zu der Schaltschrankunterseite bzw. zum Schaltschrankuntergestell verstellt werden, indem die Gewindeaufnahme auf dem fest mit der Schaltschrankunterseite bzw. dem Schaltschrankuntergestell verbundenen Gewindebolzen in die gewünschte Richtung verschraubt wird. Während des Verstellvorgangs ist der Fuss fest mit dem Schrank verbunden. [0013] Der Abstand zwischen dem oberen Ende des Hülsenelements, an welchem die Unterseite des Schaltschranks oder das Schaltschrankuntergestell unmittelbar anliegen, und dem oberen freien Ende des Gewindebolzens beträgt stets die vorbestimmte, dauerhaft fixierte Vorstehlänge. Es wird mit dieser Massnahme wirkungsvoll verhindert, dass der Gewindebolzen unbeabsichtigt zu tief in den Innenraum- des- Schaltschrankes eindringt und dort befindliche Einrichtungen beschädigt. [0014] Ein Innengewinde kann mittig in einem kreisrunden Deckel ausgebildet sein, der an dem dem Schaltschrank zugewandten oberen Ende des Hülsenelements ausgebildet bzw. an dem Hülsenelement aufgesetzt ist. Mit dem Innengewinde kann das hohlzylindrische Hülsenelement vor dem Anbringen der dauerhaften Fixierung auf den Gewindebolzen aufschraubt werden. Das Innengewinde kann auf einfache Weise mit einem kleineren Durchmesser als der Innendurchmesser des hohlzylinderförmigen Hülsenelements ausgebildet werden, um zwischen dem Gewindebolzen und der Innenfläche des Hülsenelements einen ausreichenden Abstand für das Einführen der Gewindeaufnahme zu schaffen. [0015] Anstelle des Innengewindes kann in dem kreisrunden Deckel eine mittige Durchgangsöffnung angebracht werden, durch welche das freie obere Ende des Gewindebolzens bis zu der vorbestimmten Position eingeschoben werden kann. [0016] Dabei kann das obere Ende des Gewindebolzens eine an die Form der Durchgangsöffnung angepasste Aussenkontur aufweisen. Insbesondere kann die Durchgangsöffnung beispielsweise einen mehreckigen Querschnitt aufweisen. [0017] Auf besonders einfache Weise kann das Hülsenelement im Bereich des Innengewindes bzw. der Durchgangsöffnung mittels einer Klebeverbindung- oder dergleichen dauerhaften Verbindung am Gewindebolzen fixiert sein. Alternativ zur Klebeverbindung ist beispielsweise eine Klemm- oder Schweissverbindung möglich. [0018] Damit sich die Gewindeaufnahme relativ zum Hülsenelement zum einen verdrehen und zum anderen in seiner Lage in Längsrichtung verschrauben lässt, kann die innere Zylinderfläche des Hülsenelements an der äussere Umfangsfläche der Gewindeaufnahme gleitend anliegen. [0019] Um eine insbesondere auch hygienegerechte Abdichtung zu schaffen, kann am dem Fussteller zugewandten unteren Ende des Hülsenelements eine Dichtung zwischen der inneren Zylinderfläche des Hülsenelements und der äussere Umfangsfläche der Gewindeaufnahme angebracht sein. [0020] Diese Dichtung verhindert das Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit in den Zwischenraum zwischen dem Gewindebolzen und dem Hülsenelement. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform kann die Dichtung ein an der inneren Zylinderfläche des Hülsenelements angebrachter O-Ring sein. [0021] Damit der Nivellierfuss an der Unterseite des Schaltschranks oder am Schaltschrankuntergestell ebenfalls hygienegerecht dichtend anschliesst, kann am dem Schaltschrank zugewandten oberen Ende des Hülsenelements ein bündig mit dessen Aussenkontur umlaufendes Dichtungselement angeordnet sein, welches an der Unterseite des Schaltschranks oder an dem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell dichtend zur Anlage bringbar ist. [0022] Um für eine Anwendung im Hygienebereich auch Spalten zwischen dem Fussteller und dem Boden zu vermeiden, kann an der dem Boden zugewandten Unterseite des Fusstellers ein Dichtungs- und Dämmelement angeordnet sein. [0023] Der Gewindebolzen kann zusammen mit dem daran dauerhaft fixierten Hülsenelement in eine eingefahrene Position verbracht werden, in welcher das der Unterseite des Schaltschranks zugewandte obere Ende der Gewindeaufnahme von Innen her an den kreisrundem Deckel des Hülsenelements anschlägt. In dieser Position ist die minimal einzustellende Höhe des Nivellierfusses definiert. [0024] Um insbesondere auch im Zusammenspiel mit der zwischen der inneren Zylinderfläche des Hülsenelements und der äussere Umfangsfläche der Gewindeaufnahme angebrachten Dichtung sicherzustellen, dass auch in der ausgefahrenen Position des Nivellierfusses eine gute Dichtwirkung erreicht wird, liegt in der ausgefahrenen Position das untere Ende des Hülsenelements im Bereich des oberen Endes der Gewindeaufnahme an. [0025] angesetzten Schraubenschlüssels lässt sich die Gewindeaufnahme relativ zum Hülsenelement und dem damit verbundenen Gewindebolzen verdrehen. [0026] Auch kann an am der Unterseite des Schaltschranks zugewandten oberen Endbereich des Hülsenelements an dessen äusserer Umfangsfläche eine Werkzeugaufnahme für einen Schraubenschlüssel ausgeformt sein. Mittels eines angesetzten Schraubenschlüssels lassen sich das Hülsenelement und der damit verbundenen Gewindebolzen verdrehen und in der Aufnahme an der Schaltschrankunterseite oder am Schaltschrankuntergestell verschrauben. [0027] Um einen gewissen Neigungsausgleich zwischen dem Schaltschrank und dem Boden zu erreichen, kann zwischen dem Fussteller und der Gewindeaufnahme ein Gelenkstück angeordnet sein. Dabei kann das Gelenkstück als ein Vollgummiteil mit einer daran angebrachten Stahlblechblende ausgebildet sein. [0028] Das Vollgummiteil bildet dabei gleichzeitig ein Fussteil, in welchem das untere freie Ende der Gewindeaufnahme mittig verankert ist. Das Vollgummiteil ermöglicht dabei eine Verschwenkbewegung um bis zu 10[deg.] gegenüber einer zum Boden senkrecht stehenden Achse. [0029] Gemäss einem weiteren Grundgedanken der Erfindung kann ein Schaltschrank mit einer Anordnung von mehreren Nivellierfüssen an der Schaltschrankunterseite versehen sein. Dabei kann jeweils ein Nivellierfuss in den vier Eckbereichen an der Schaltschrankunterseite angeordnet sein. Diese Anordnung bietet neben einem festen Stand auch eine Vielzahl von Höhenverstellmöglichkeiten. [0030] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. [0031] Es zeigen: <tb>Fig. 1<sep>in schematischer Darstellung und in perspektivischer Ansicht einen Nivellierfuss für einen Schaltschrank; <tb>Fig. 2<sep>in schematischer Darstellung und in Seitenansicht den in der Fig. 1 gezeigten Nivellierfuss; <tb>Fig. 3<sep>in schematischer Darstellung und in Draufsicht den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Nivellierfuss; <tb>Fig. 4<sep>in schematischer Darstellung und in teilweise geschnittener Seitenansicht den in den Fig. 1bis 3 gezeigten Nivellierfuss in eingefahrener Position; <tb>Fig. 5<sep>in schematischer Darstellung und in teilweise geschnittener Seitenansicht den in den Fig. 1bis 4 gezeigten Nivellierfuss in ausgefahrener Position; <tb>Fig. 6<sep>in schematischer Darstellung und geschnittener Seitenansicht den in der Fig. 5 mit einem Kreis gekennzeichneten Teil VI in vergrösserter Darstellung; und <tb>Fig. 7<sep>in schematischer Darstellung und geschnittener Seitenansicht den in der Fig. 5 mit einem Kreis gekennzeichneten Teil VII in vergrösserter Darstellung. [0032] Ein Nivellierfuss 10 für einen (nicht gezeigten) Schaltschrank ist in der Fig. 1in perspektivischer Ansicht, in der Fig. 2in Seitenansicht und in den Fig. 3 in Draufsicht, gezeigt. Jeweils ein derartiger Nivellierfuss 10 kann beispielsweise in den vier Eckbereichen an der Unterseite eines Schaltschranks angeordnet sein. [0033] Der Nivellierfuss 10 weist an seinem unteren Ende einen auf dem Boden 12 aufsetzbaren Fussteller 14 auf. Am oberen Ende des Nivellierfusses steht in Richtung des Pfeils A ein mit einem Aussengewinde 16 versehener Gewindebolzen 18 hervor. An dem Gewindebolzen 18 ist ein hohlzylindrisches Hülsenelement 20 mit einem Innengewinde 22 aufgeschraubt. An dem dem Schaltschrank zugewandten oberen Ende 24 des Hülsenelements 20 ist ein kreisrunder Deckel 34 ausgebildet, in welchem mittig das Innengewinde 22 ausgebildet ist. [0034] Das in Richtung des Pfeils A über das obere Ende 24 des Hülsenelements 20 vorstehende obere freie Ende 26 des Gewindebolzens 18 lässt sich in eine (nicht gezeigte) Aufnahme an der Unterseite des Schaltschranks oder an einem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell einführen und dort entweder in eine (nicht gezeigte) ortsfest montierte Mutter einschrauben oder mittels einer aufgeschraubten Mutter fixieren. [0035] An der dem Boden 12 zugewandten Unterseite des Fusstellers 14 ist ein Dichtungs- und Dämmelement 48 aus Gummi als Standfläche angeordnet. Wie anhand der Fig. 3deutlich wird, ist an dem Fussteller 14 eine sich davon parallel zum Boden 12 erstreckende Lasche 60 zur Bodenbefestigung angeformt. Die Lasche 60 weist eine senkrecht zum Boden verlaufende Bohrung 62 auf, in welche eine (nicht gezeigte) Befestigungsschraube beispielsweise in eine im Boden 12 vorgesehene Aufnahme eingeschraubt werden kann. [0036] Die Fig. 4 zeigt in teilweise geschnittener Seitenansicht den Nivellierfuss 10 in eingefahrener Position, wohingegen die Fig. 5 den Nivellierfuss 10 in ausgefahrener Position zeigt. [0037] Das auf den Gewindebolzen 18 aufgeschraubte Hülsenelement 20 ist am Gewindebolzen 18 in einer Position dauerhaft fixiert, in welcher das obere freie Ende 26- des. Gewindebolzens 18 über das obere Ende des Hülsenelements 20 um eine vorbestimmte Vorstehlänge L hervorsteht. Dabei ist das Hülsenelement 20 im Bereich, des. Innengewindes 22 mittels einer Klebeverbindung 36 am Gewindebolzen 18 fixiert. Alternativ kann auch eine andere dauerhafte Verbindung vorgesehen sein, beispielsweise eine Klemm- oder Schweissverbindung. [0038] An dem Fussteller 14 steht in Richtung des Pfeils A eine hohlzylindrische Gewindeaufnahme 28 vor, die mit einem Innengewinde 30 versehen ist, in welches das untere freie Ende 32 des Gewindebolzens 18 eingeschraubt ist. Die innere Zylinderfläche 38 des Hülsenelements 20 liegt dabei an der äussere Umfangsfläche 40 der Gewindeaufnahme 28 derart an, dass eine Dreh- und Gleitbewegung zwischen der Gewindeaufnahme 28 und dem Hülsenelement möglich ist. [0039] In der Darstellung der Fig. 4ist der Gewindebolzen 18 zusammen mit dem daran dauerhaft fixierten Hülsenelement 20 in eine eingefahrene Position gebracht. Dabei schlägt das der Unterseite des Schaltschranks zugewandte obere Ende 50 der Gewindeaufnahme 28 von Innen her an den kreisrunden Deckel 34 des Hülsenelements. 20 an. [0040] In der Darstellung der Fig. 5ist der der Gewindebolzen 18 zusammen mit dem daran dauerhaft fixierten Hülsenelement 20 in eine ausgefahrene Position gebracht. In dieser Position liegt das untere Ende 42 des Hülsenelements 20 im Bereich des oberen Endes 50 der Gewindeaufnahme 28 an. Am dem Fussteller 14 zugewandten unteren Ende 42 des Hülsenelements 20 ist eine umlaufende Dichtung 44 zwischen der inneren Zylinderfläche 38 des Hülsenelements 20 und der äussere Umfangsfläche 40 der Gewindeaufnahme 28 angebracht. In der ausgefahrenen Position gemäss der Fig. 5 dichtet die Dichtung 44 den Zwischenraum 45 zwischen dem Gewindebolzen 18 und dem Hülsenelement 20 nach unten hin gegen den Aussenraum ab. [0041] Am dem Fussteller 14 zugewandten unteren Endbereich der Gewindeaufnahme 28 ist an dessen äusserer Umfangsfläche 40 eine Werkzeugaufnahme 52 für einen Schraubenschlüssel ausgeformt. Am der Unterseite des Schaltschranks zugewandten oberen Endbereich 24 des Hülsenelements 20 ist an dessen äusserer Umfangsfläche 54-eine weitere Werkzeugaufnahme 56 für einen Schraubenschlüssel ausgeformt. [0042] Zwischen dem Fussteller 14 und der Gewindeaufnahme 28 ist ein (nicht detaillierter dargestelltes) Gelenkstück 58 zum Neigungsausgleich angeordnet. Das Gelenkstück ist als ein Vollgummiteil mit einer daran angebrachten Stahlblechblende ausgebildet. Das Vollgummiteil bildet dabei gleichzeitig ein Fussteil, in welchem das untere freie Ende der Gewindeaufnahme 28 mittig verankert ist. Das Vollgummiteil ermöglicht dabei eine Verschwenkbewegung des Nivellierfusses um bis zu 10[deg.] gegenüber einer zum Boden senkrecht stehenden Achse, wie in der Fig. 4 angedeutet. [0043] Der in der Fig. 5 mit einem Kreis gekennzeichnete Bereich VI ist in der Fig. 6 vergrössert dargestellt. [0044] Am dem dem Schaltschrank zugewandten oberen Ende 24 des Hülsenelements 20 ist ein bündig mit dessen Aussenkontur umlaufendes Dichtungselement 46 angeordnet, welches an der Unterseite des Schaltschranks oder an dem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell dichtend zur Anlage gebracht werden kann. An der Aussenkontur des oberen Endes 24 des Hülsenelements 20 ist eine umlaufende, stufenförmige Ausnehmung 64 ausgebildet, in welcher das Dichtungselement 46 eingelegt ist. Dabei steht das Dichtungselement 46 etwas über das oberen Ende 24 des Hülsenelements 20 in Richtung des Pfeils A vor. [0045] Der in der Fig. 5 mit einem Kreis gekennzeichnete Bereich VI ist in der Fig. 6 vergrössert dargestellt. [0046] Die umlaufende Dichtung 44 ist am dem Fussteller 14 zugewandten unteren Ende 42 des Hülsenelements 20 zwischen der inneren Zylinderfläche 38 des Hülsenelements 20 und der äussere Umfangsfläche 40 der Gewindeaufnahme 28 innerhalb einer an der inneren Zylinderfläche 38 des Hülsenelements 20 umlaufenden ringförmigen Ausnehmung 66 angebracht. Die Dichtung 44 ist als O-Ring ausgebildet.
Claims (15)
1. Nivellierfuss (10), insbesondere für einen Schaltschrank, mit einem auf dem Boden (12) aufsetzbaren Fussteller (14), der mit einem in Richtung (Pfeil A) auf die Unterseite des Schaltschrankes vorstehenden, mit einem Aussengewinde (16) versehenen Gewindebolzen (18) verbunden ist, wobei an dem Gewindebolzen (18) ein hohlzylindrisches Hülsenelement (20) aufbringbar ist, wobei das in Richtung (Pfeil A) auf die Unterseite des Schaltschrankes über das obere Ende (24) des Hülsenelements (20) vorstehende obere freie Ende (26) des Gewindebolzens (18) in eine Aufnahme an der Unterseite des Schaltschranks oder an einem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenelement (20) am Gewindebolzen in einer Position dauerhaft fixiert ist, in welcher das obere freie Ende (26) des Gewindebolzens (18)
über das obere Ende des Hülsenelements (20) um eine vorbestimmte Vorstehlänge (L) hervorsteht, und an dem Fussteller (14) in Richtung (Pfeil A) auf die Unterseite des Schaltschrankes eine hohlzylindrische Gewindeaufnahme (28) vorsteht, die mit einem Innengewinde (30) versehen ist, in welches das untere freie Ende (32) des Gewindebolzens (18) einschraubbar ist.
2. Nivellierfuss (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Schaltschrank zugewandten oberen Ende (24) des Hülsenelements (20) ein kreisrunder Deckel (34) ausgebildet ist, in welchem mittig ein Innengewinde (22) ausgebildet ist, mit welchem das hohlzylindrische Hülsenelement (20) vor dem Anbringen der dauerhaften Fixierung auf den Gewindebolzen aufschraubbar ist.
3. Nivellierfuss (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenelement (20) im Bereich des Innengewindes (22) mittels einer Klebeverbindung (36) oder dergleichen dauerhaften Verbindung am Gewindebolzen (18) fixiert ist.
4. Nivellierfuss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Zylinderfläche (38) des Hülsenelements (20) an der äussere Umfangsfläche (40) der Gewindeaufnahme (28) gleitend anliegt.
5. Nivellierfuss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am dem Fussteller (14) zugewandten unteren Ende des Hülsenelements (20) eine Dichtung (44) zwischen der inneren Zylinderfläche (38) des Hülsenelements (20) und der äussere Umfangsfläche (40) der Gewindeaufnahme (28) angebracht ist.
6. Nivellierfuss (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (44) ein an der inneren Zylinderfläche (38) des Hülsenelements (20) angebrachter O-Ring ist.
7. Nivellierfuss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am dem Schaltschrank zugewandten oberen Ende (24)des Hülsenelements (20) ein bündig mit dessen Aussenkontur umlaufendes Dichtungselement (46) angeordnet ist, welches an der Unterseite des Schaltschranks oder an dem mit dem Schaltschrank verbundenen Schaltschrankuntergestell dichtend zur Anlage bringbar ist.
8. Nivellierfuss (10 nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Boden (12) zugewandten Unterseite des Fusstellers (14) ein Dichtungs- und Dämmelement (48) angeordnet ist.
9. Nivellierfuss (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (18) zusammen mit dem daran dauerhaft fixierten Hülsenelement (20) in eine eingefahrene Position bringbar ist, in welcher das der Unterseite des Schaltschranks zugewandte obere Ende (50) der Gewindeaufnahme (28) von Innen her an den kreisrunder Deckel (34) des Hülsenelements (20) anschlägt.
10. Nivellierfuss (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (18) zusammen mit dem daran dauerhaft fixierten Hülsenelement (20) in eine ausgefahrene Position bringbar ist, in welcher das untere Ende (42) des Hülsenelements (20) im Bereich des oberen Endes (50) der Gewindeaufnahme (28) anliegt.
11. Nivellierfuss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der äusseren Umfangsfläche (40) der Gewindeaufnahme (28) ist eine Werkzeugaufnahme (52) für einen Schraubenschlüssel ausgeformt ist.
12. Nivellierfuss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der äusserer Umfangsfläche (54) des Hülsenelement (20) eine Werkzeugaufnahme (56) für einen Schraubenschlüssel ausgeformt ist.
13. Nivellierfuss (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fussteller (14) und der Gewindeaufnahme (28) ein Gelenkstück (58) zum Neigungsausgleich angeordnet ist.
14. Schaltschrank mit einer Anordnung von mehreren Nivellierfüssen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 an der Schaltschrankunterseite.
15. Schaltschrank nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Nivellierfuss (10) in den vier Eckbereichen an der Schaltschrankunterseite angeordnet ist.
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