CH698145B1 - Saftextraktor und Presse für Zitrusfrüchte. - Google Patents

Saftextraktor und Presse für Zitrusfrüchte. Download PDF

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CH698145B1
CH698145B1 CH01046/05A CH10462005A CH698145B1 CH 698145 B1 CH698145 B1 CH 698145B1 CH 01046/05 A CH01046/05 A CH 01046/05A CH 10462005 A CH10462005 A CH 10462005A CH 698145 B1 CH698145 B1 CH 698145B1
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CH01046/05A
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Keith Hensel
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Breville R & D Pty Ltd
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Abstract

Ein Saftextraktor (50) für eine Presse für Zitrusfrüchte (10) weist mehrere Rippen auf, die aus einem oberen Profil und einem unteren Profil bestehen. Die Rippen können dabei messerartig ausgeführt sein, damit die Saftextraktion maximiert werden kann. Eine Frucht kann mit dem Saftextraktor mittels eines Bewegungsarms (70) in Kontakt gebracht werden. Der Bewegungsarm (70) besteht mit Vorteil aus einem viergliedrigen Gelenk mit einem Hauptschwenkarm (80) und einem Nebenschwenkarm (100). In einer motorisierten Ausführungsform unterstützt ein Gehäuse (20) den Saftextraktor (50) und beinhaltet einen Motor und ein Motorgetriebe (29). Der extrahierte Saft wird in einer Saftauffangschale (40) gesammelt, die zwischen dem Gehäuse (20) und dem Saftextraktor (50) liegt. Optional kann die Saftauffangschale (40) mit einem Fruchtfleischfilter (45) ausgestattet sein.

Description


  Technisches Gebiet

  

[0001]    Die Erfindung betrifft Entsafter und insbesondere Entsafter für Zitrusfrüchte mit Verbesserungen, die zu einer leichten Verwendung und Entsaftungseffizienz beitragen.

Hintergrund der Erfindung

  

[0002]    Es sind die verschiedensten Entsafter für Zitrusfrüchte bekannt, einschliesslich voll manuelle, vollautomatische und motorisierte Saftextraktorarten. Bei einer bekannten Art wird ein motorisierter Saftextraktor durch ein Gehäuse gestützt. Eine umgekehrte Kuppel wird von einer einfachen Schwenkanordnung getragen, und die Kuppel ist zur Aufnahme einer Hälfte einer Zitrusfrucht ausgeführt. Die Schwenkwirkung der Kuppel bringt die Zitrusfruchthälfte mit dem sich drehenden Saftextraktor in Kontakt. Durch anhaltenden manuellen Druck gegen die Kuppel wird die Frucht gegen den Saftextraktor ausgedrückt und der Fruchtsaft dadurch extrahiert und aufgefangen. Bei dieser Anordnung ist die Bewegung der umgekehrten Kuppel allgemein ein Kreisbogen, dessen Mitte durch ein einfaches Gelenk definiert wird, das die umgekehrte Kuppel mit dem Gehäuse verbindet.

  

[0003]    Diese Bewegungsart erzeugt gemäss ihrer Definition einen ungleichmässigen Kontaktdruck zwischen der Zitrusfrucht und dem Saftextraktor und lässt deshalb Teile der Frucht intakt. Weiterhin kann diese Bewegungsart die Frucht von dem oberen Ende des Saftextraktors hinunterstossen, bevor die Frucht vollständig von der Kuppel eingekapselt ist. Die Bewegung der umgekehrten Kuppel kann linearer ausgeführt werden, wenn der Drehpunkt einen grossen Abstand von der Kuppel bewegt wird, jedoch ist dies im Allgemeinen unpraktisch.

  

[0004]    Des Weiteren profitiert der manuelle Druck, der dazu erforderlich ist, die Frucht mit dem Saftextraktor in Kontakt zu bringen, nicht von einem bedeutenden mechanischen Vorteil. Deshalb ist die Vorrichtung manchmal schwer zu verwenden, und zwar insbesondere für Personen mit eingeschränkter Mobilität, Gewandtheit oder Stärke.

  

[0005]    Des Weiteren ist die Ausführung des Saftextraktors für die einfache Verwendung, Effizienz und Vielseitigkeit eines Entsafters für Zitrusfrüchte von Bedeutung. Der Saftextraktor soll in eine Hälfte einer Zitrusfrucht eindringen. Druck zwischen der Frucht und dem Saftextraktor und eine relative Drehung zwischen den beiden führt zur Trennung des Safts von der Frucht. Die Aussenfläche des Saftextraktors ist normalerweise mit Rippen versehen, um die bei Zitrusfrüchten typischen Safttaschen zu zerreissen.

  

[0006]    Einige Entsafter verwenden das Innere einer Kuppel als Mittel dazu, zweckmässig Druck an die Aussenseite der zu entsaftenden Zitrusfrucht anzulegen. Andere Entsafter verlassen sich auf Handruck. In jedem Fall ist ein einziger Saftextraktor nach dem Stand der Technik im Allgemeinen gut für die die Aufgabe des Extrahierens von Saft aus den verschiedensten Zitrusfruchtarten nicht gut geeignet. Saftextraktoren, die sich für Limonen eignen, eignen sich selten, wenn überhaupt, für grössere Orangen und Pampelmusen. Somit weisen Pressen für Zitrusfrüchte nach dem Stand der Technik bekanntermassen austauschbare Saftextraktoren auf.

  

[0007]    Darüber hinaus werden an den verschiedensten Geräten Ausgiesser verwendet. Bei bevorzugten Ausführungsformen wird sich in einer Auffangschale ansammelnder Saft durch eine Öffnung zu einem Ausgiesser abgegeben, der den aufgefangenen Saft in einen Behälter, wie zum Beispiel ein Trinkglas, abgibt. Wenn die Öffnung in der Saftauffangschale nicht abgedichtet werden kann, führt das Entfernen oder Austauschen eines Glases oder das Entfernen der Auffangschale zur Reinigung oder für andere Zwecke zu einem unerwünschten Lecken durch die Öffnung.

  

[0008]    Es sind zwar Arten von schwenkbaren Abdichtungsausgiessern bekannt, aber jeder der schwenkbaren Ausgiesser nach dem Stand der Technik erfordert die Verwendung einer Art von elastischer Feder- oder Arretierungsmechanismus oder eine andere mechanische Komplexität, damit der Ausgiesser sowohl in einer abgedichteten als auch in einer Ausgabeposition gehalten werden kann.

Aufgaben und kurze Darstellung der Erfindung

  

[0009]    Eine Aufgabe besteht in der Bereitstellung einer Entsaftungsvorrichtung für Zitrusfrüchte, die effizient und vielseitig ist.

  

[0010]    Eine weitere Aufgabe besteht in der Bereitstellung eines Saftextraktors für Zitrusfrüchte, der in motorisierten Entsaftern, nicht motorisierten Entsaftern, Entsaftern mit Fruchtkuppeln und Entsaftern, bei denen die Zitrusfrucht nur mit der Hand auf den Saftextraktor aufgebracht wird, von Nutzen ist.

  

[0011]    Demgemäss wird ein Saftextraktor für einen Entsafter für Zitrusfrüchte bereitgestellt. Die Aussenfläche des Saftextraktors weist mehrere Primärrippen auf. Die Primärrippen erstrecken sich von einem oberen Teil des Saftextraktors zu einem unteren Rand des Saftextraktors. Die Rippen weisen ein Verbundprofil auf.

  

[0012]    Ein Saftextraktorprofil wird durch Spitzen der Rippen definiert. Es ist zu sehen, dass das Profil zwei getrennte Abschnitte aufweist.

  

[0013]    Bei anderen Ausführungsformen bildet eine obere Erstreckung jeder Primärgruppe weiterhin eine Spitze.

  

[0014]    Bei noch anderen Ausführungsformen enthält der Saftextraktor entlang einem unteren Rand Fruchtfleischrührpaddel.

  

[0015]    Eine Aufgabe besteht in der Bereitstellung einer Presse für Zitrusfrüchte, die sicher, effizient und zweckmässig ist.

  

[0016]    Demgemäss wird eine motorisierte Presse für Zitrusfrüchte bereitgestellt, die ein Gehäuse aufweist, in dem ein einen Saftextraktor antreibender Motor angeordnet ist. Ein manueller Betätigungsarm ist am Gehäuse befestigt. Bei einigen Ausführungsformen umfasst der manuelle Betätigungsarm einen Hauptarm, der Teil eines zusammenklappbaren viereckigen Gelenks bildet. Der Betätigungsarm ist so konfiguriert, dass der Endteil der Bewegung der Zitrusfrucht gegen den Saftextraktor im Wesentlichen linear ist.

  

[0017]    Bei bevorzugten Ausführungsformen wirkt der Betätigungsarm mit einer Mikroschaltersperre zusammen, die eine frühe Drehung des Saftextraktors verhindert.

  

[0018]    Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines einfachen, zuverlässigen Ausgiessers, der in eine Abdichtungsposition schwenkt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungsfiguren

  

[0019]    
<tb>Fig. 1<sep>ist eine auseinander gezogene perspektivische Darstellung eines motorisierten Entsafters für Zitrusfrüchte gemäss den Lehren der vorliegenden Erfindung;


  <tb>Fig. 2<sep>ist eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Entsafters;


  <tb>Fig. 3<sep>ist eine Querschnittsansicht eines Entsafters mit abtrennbarem Saftextraktor;


  <tb>Fig. 4<sep>ist eine perspektivische Ansicht des Saftextraktors und der Basis ohne Betätigungsarm;


  <tb>Fig. 5<sep>ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Saftextraktors;


  <tb>Fig. 6(a) bis (d)<sep>sind eine Seiten-, eine perspektivische, eine Drauf- und eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform des Saftextraktors;


  <tb>Fig. 6(e) bis (f)<sep>sind Seiten- und perspektivische Ansichten einer anderen Saftextraktorausführungsform;


  <tb>Fig. 6(g) bis (h)<sep>sind Seitenansichten anderer Ausführungsformen des Saftextraktors;


  <tb>Fig. 7(a) bis 7(d)<sep>sind eine Unter-, eine perspektivische, eine Seiten- und eine Querschnittsansicht einer Kuppel;


  <tb>Fig. 8 bis 11<sep>sind Querschnittsansichten verschiedener Zitrusfrüchte, die mit einem Saftextraktor und einer Kuppel verwendet werden;


  <tb>Fig. 12<sep>ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht, die den Hauptarm und den Fruchtkuppelweg zeigt;


  <tb>Fig. 13<sep>ist eine Teilquerschnittsansicht eines Entsafters für Zitrusfrüchte, die die Endposition des Betätigungsarms zeigt;


  <tb>Fig. 14<sep>eine Teilquerschnittsansicht eines Entsafters für Zitrusfrüchte, die die Kuppel und den Weg der Fruchtbewegung zeigt;


  <tb>Fig. 15<sep>eine Seitenansicht des Betätigungsarms mit aktivierter Mikroschaltersicherheitsverriegelung, wodurch eine Drehung des Saftextraktors verhindert wird; Fig. 16eine Seitenansicht, die den Betätigungsarm mit freigegebener Mikroschaltersicherheitsverriegelung zeigt, wodurch ein Drehen des Saftextraktors gestattet wird.


  <tb>Fig. 17<sep>eine Teilquerschnittsansicht des Betätigungsarms, die die Anfangs-, Zwischen- und Endposition des Betätigungsarms zeigt;


  <tb>Fig. 18<sep>eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Arms und der Fruchtkuppel;


  <tb>Fig. 19(a) und (b)<sep>perspektivische Ansichten einer Saftauffangschale mit Ausgiesser in einer Ausgabe- bzw. abgedichteten Position;


  <tb>Fig. 20(a) und (b)<sep>Querschnittsansichten der Saftauffangschale und des Ausgiessers, die in den Fig. 19(a)und (b) dargestellt werden;


  <tb>Fig. 21(a) bis (c)<sep>teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansichten, die die Saftauffangschale und den Ausgiesser der vorliegenden Erfindung darstellen; und


  <tb>Fig. 22<sep>eine umgedrehte perspektivische Ansicht eines Ausgiessers, die die Unterseite der elastomeren Dichtung darstellt.

Beste Durchführungsweise und andere Ausführungsformen der Erfindung

Übersicht

  

[0020]    Wie in Fig. 1 gezeigt, umfasst eine Ausführungsform einer Presse oder eines Entsafters 10 für Zitrusfrüchte einen von einem Gehäuse 20 gestützten Saftextraktor 50 mit einer Saftauffangschale 40 dazwischen. In diesem Beispiel enthält der Saftextraktor ein integrales Sieb 48, und beide sind vorzugsweise aus Blech gepresst. Bei der in Fig. 1gezeigten motorisierten Ausführungsform enthält das Gehäuse des Weiteren ein Motorgetriebe 29, das eine daran befestigte Hauptwelle 28 antreibt, um den Saftextraktor 50 zu drehen.

   Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird die Frucht durch Anlegen von Kraft durch einen Betätigungsarm 70 an eine Kuppel 90 auf den Saftextraktor 50 gepresst, wobei die Kuppel 90 so ausgeführt ist, dass sie die Frucht im Wesentlichen stationär gegen den Saftextraktor hält, während sich der Saftextraktor 50 dreht, um Saft aus dem Fleisch der Frucht zu extrahieren. Der extrahierte Saft wird in der Saftauffangschale 40 aufgefangen, bis eine am Ausgiesser befestigte Dichtung 114 von der Ablassöffnung entfernt wird, um zu gestatten, dass der Saft in ein darunter stehendes Glas oder einen darunter stehenden Behälter fliesst. Der Entsafter 10 kann optional einen Fruchtfleischfilter 45 zum Beispiel als getrenntes Teil zwischen dem Saftextraktor und der Auffangschale aufweisen.

  

[0021]    Das Gehäuse 20 ist so ausgeführt, dass es ein Motorgetriebe 29 enthält. Bei bevorzugten Ausführungsformen ist die Haupt- oder Ausgangswelle 28 des Motors in einem kleinen Winkel von der Vertikalen angebracht. Das Gehäuse 20 enthält einen oberen Bund 24 mit einem oberen Rand 25, der ähnlich geneigt ist. Das Hauptgehäuse 20 ist mit einem mittleren Spalt an einem sich nach vorne erstreckenden Fussformteil 21 befestigt. Dank des Spalts kann eine Auffangvorrichtung, wie zum Beispiel ein Glas, unter dem Ausgiesser positioniert werden. Unter dem Fussformteil ist ein Kabelaufwickler 22 angebracht, der ein Abstandsstück 23 enthält, um das das Anschlusskabel der Einheit herum gewickelt werden kann.

  

[0022]    Das Motorgetriebe 29 wird durch eine obere Kappe 30, durch die die Hauptwelle ragt, im Gehäuse 20 aufgenommen und gehalten. Das Motorgetriebe enthält einen Mikroschalterbetätiger 26. Der Betätiger dient dazu, den Elektromotor in Eingriff zu bringen, wenn die Hauptwelle 28 niedergedrückt wird und wenn Strom zur Verfügung steht. Eine Bewegung der Hauptwelle 28 aktiviert einen inneren Hebel, der wiederum den Mikroschalter 26 so niederdrückt, wie es bei Vorrichtungen dieser Art bekannt ist. Die Hauptwelle 28 bewegt sich ca. 3 mm zwischen der deaktivierten und der aktivierten Position des Betätigers. Dies gestattet es dem Saftextraktor 50, stationär zu bleiben, bis von einem Benutzer ein Schwelldruck angelegt wird.

   Die Druckschwelle des Mikroschalterbetätigers 26 weist eine geeignete Empfindlichkeit auf, damit das Gewicht der Frucht ohne Aktivierung des Mikroschalters auf den Saftextraktor geladen werden kann. Bei einigen Ausführungsformen wird der Schalter 26 durch einen dem Arm 70 zugeordneten Sperrschalter deaktiviert.

  

[0023]    Eine mittlere Öffnung 32 in der oberen Kappe 30 des Gehäuses nimmt eine optional Antriebswellenkappe 27 auf, die auf der Hauptwelle 28 angeordnet wird und sich durch die Saftauffangschale 40 erstreckt. Die Saftauffangschale 40 umfasst ein einstückiges Formteil mit einer mittleren Erhöhung mit einer Öffnung 41 zum Durchlassen der Antriebswellenkappe.

  

[0024]    Saft in der Saftauffangschale 40 fliesst entlang einem Ausgiesser 42. Der Ausgiesser 42 ist an der Unterseite der Saftauffangschale angelenkt und enthält ein Verschlussstück 114 (siehe Fig. 2) , das passgenau in eine Durchgangsöffnung passt, die im Boden der Saftauffangschale neben dem Ausgiesser ausgebildet ist. Wenn sich der Ausgiesser in einer oberen Position befindet, wird die Öffnung durch das Verschlussstück 114 blockiert, und wenn der Ausgiesser 42 abgesenkt wird, kann Saft durch die Öffnung und den Ausgiesser hinunterfliessen. Die Öffnung und der Ausgiesser befinden sich an einem unteren Teil der Saftauffangschale, wenn diese auf der geneigten Antriebswellenkappe installiert ist.

  

[0025]    Bei einer Ausführungsform erstreckt sich die Antriebswellenkappe 27 durch die Saftauffangschale 40 und durch einen optionalen stationären Fruchtfleischfilter 45. Der Fruchtfleischfilter enthält eine vergrösserte Hauptöffnung und mehrere Perforationen 46, die Saft durchlassen, aber den Fluss von Fruchtfleisch begrenzen. Die Drehung eines Saftextraktors 50 (mit dem integralen Filterkorb) in der Nähe des Filters 45 hilft dabei, die Perforationen 46 im Filter 45 frei zu machen. Die Fruchtfleischauffangvorrichtung 45 enthält eine mittlere Öffnung 47, durch die sich die Antriebswellenkappe 27 erstreckt, um in eine damit zusammenwirkende Öffnung einzutreten, die auf der Unterseite des Saftextraktors 50 ausgebildet ist. Der Saftextraktor 50 enthält einen mittleren Kegel 51, der von radialen Schlitzen 52 umgeben ist, die in erster Linie Kerne abfangen sollen.

  

[0026]    Frucht wird unter Verwendung eines speziell konfigurierten Betätigungsarms 70 (siehe Fig. 12-18) mit dem Saftextraktor 50 in Kontakt gebracht. Der Betätigungsarm enthält einen Hauptarm 71, in dem eine Öffnung 123 ausgebildet ist, die den Stumpf 91 einer Fruchtkuppel 90 aufnimmt. Die Fruchtkuppel 90 enthält eine innere Rippe 134 und/oder Stifte 13 6, die verhindern, dass sich die Fruchthälfte 110 unter dem Einfluss des sich drehenden Saftextraktors dreht. Des Weiteren enthält die Fruchtkuppel 90 eine äussere Rippe 125, die in einen Schlitz im Hauptarm 71 eingreift und ein Drehen der Kuppel verhindert. Somit ist der Betätigungsarm eine Anordnung, die den Hauptarm und Verbindungsglieder in Form des Hauptschwenkarms 80 und des Nebenschwenkarms 100 enthält, wie unten erläutert wird.

  

[0027]    Wie in Fig. 2 gezeigt, stellt eine alternative Ausführungsform einen gegossenen Saftextraktor 57 und ein getrenntes Sieb 56 bereit, wie unten erläutert wird.

Fruchtsaftextraktor

  

[0028]    In beispielsweise den Fig. 1, 2 und 3 funktioniert der Saftextraktor 50 (mit oder ohne integralem/s Sieb) unter Zusammenwirkung mit einer Fruchtkuppel 90 zur Bildung der Presse für Zitrusfrüchte. Wie in den Fig. 6(e)und 6(f)gezeigt, braucht ein Saftextraktor gemäss der Erfindung jedoch keine Kuppel 90 oder keinen Griff 70 zu verwenden, er braucht noch nicht einmal einen Motor oder eine motorisierte Basis, in dem Sinne, dass gewisse neue Merkmale, die unter Bezugnahme auf den Saftextraktor beschrieben werden, gleichermassen für alle Arten von Saftextraktionsvorrichtungen für Zitrusfrüchte gelten.

  

[0029]    Bei einer Ausführungsform nach der Darstellung in Figur 5 enthält ein mittlerer Kegel 51 des Saftextraktors 50 Volllängenstege sowie Teillängenstege 54. Weiterhin umfasst der mittlere Kegel 51 einen optionalen Stift 55, der die Frucht festhalten soll, wenn sie auf den Saftextraktor geladen ist. Diese Ausführungsform ist aus einer Platte gepresst und enthält ein integrales umgebendes Sieb 48 mit radialen Schlitzen 52.

  

[0030]    Es sei darauf hingewiesen, dass der Stift 55 und die Rippenendspitzen 245 (siehe Fig. 6(a)in erster Linie in Verbindung mit einer Fruchtkuppel verwendet werden. Bei einem manuellen Saftextraktor können diese Merkmale weggelassen werden (siehe Fig. 6(e) und (f)).

  

[0031]    Für die Zwecke der vorliegenden Beschreibung und der folgenden Ansprüche beutet ein Profil (in Bezug auf eine Rippe oder einen Saftextraktor) einen Abschnitt entlang der Länge einer Rippe oder eines Saftextraktors, der bei Seitenansicht durch ein ausgeprägtes visuelles Merkmal von anderen Abschnitten getrennt ist. Zu Merkmalen, die benachbarte Profile voneinander trennen können, gehören ein Biegestelle, eine Diskontinuität (das heisst eine Ecke oder eine scharfe Krümmungsänderung) oder ein Übergang oder Ineinanderübergehen, der bzw. das einen Abschnitt sichtbar von einem anderen trennt. Im Allgemeinen weisen Saftextraktorprofile funktionale Attribute auf, die gemäss ihrer Grösse und ihrer Position am Saftextraktor einen Abschnitt so auszuführen, dass er für eine Zitrusfrucht bestimmter Grösse geeignet ist.

   Ein Verbundprofil bezieht sich auf zwei oder mehr verschiedene, aufeinander folgende Profile, die in einer einzigen Rippe oder einem einzigen Saftextraktor eingesetzt werden.

  

[0032]    Wie in den Fig. 6a bis 6d gezeigt, weist eine Doppelprofilausführungsform des Saftextraktors 50 eine Längsdrehachse 240 auf. Der Saftextraktor 50 weist eine gewölbte Rippenstützfläche 241 und Haupt- oder Primärrippen 242 auf. Die Stützfläche 241 kann niedrigere oder Sekundärrippen 243 enthalten, die zwischen den Primärrippen 242 angeordnet sind. In diesem Beispiel sind von den Primärrippen 242 vier vorhanden, und sie erstrecken sich vom oberen Ende des Saftextraktors über die ganze Strecke hinunter bis zum unteren Rand 244. Jede Primärrippe kann einen erhöhten Vorsprung 245 oder eine Spitze am Scheitel der Rippen enthalten, die dazu dient, die Frucht bei Entsaftungsvorgängen zu stabilisieren. Die mittlere Spitze 253 wirkt als ein Abstandsstück zwischen der sich absenkenden Fruchtkuppel 90 und dem Saftextraktor 50.

   Dadurch wird gewährleistet, dass die Fruchtkuppel nicht störend auf die Rippen am Saftextraktor einwirken kann.

  

[0033]    Der untere Teil 246 des Saftextraktors zur Basis der Rippen hin weist ein Rippenprofil auf, das auf grössere Früchte, wie zum Beispiel Orangen oder Pampelmusen, einwirkt. Die Längsradien 247, 249 können als der Radius eines Kreises definiert werden, der sich in der gleichen Ebene wie die Längsachse 240 befindet und deshalb ein Profil in der gleichen Ebene wie die Längsachse 240 überstreicht.

  

[0034]    Die unteren Profile der Rippen 242 weisen einen Längsradius 247 auf, der sich dem Radius grosser Orangen oder Pampelmusen annähert.

  

[0035]    Ein oberes Profil der Primärrippen 248 berührt auch die grosse Frucht, muss aber auch ein effizientes Entsaften von Limonen, kleinen Orangen oder Zitronen gestatten. In diesem Beispiel ist das obere Rippenprofil durch einen oberen Längsradius 249 gekennzeichnet, der grösser ist als der untere Längsradius 247. Wenn der grössere Radius des oberen Profils gross genug ist, kann er einer geraden Linie ähneln.

  

[0036]    Der Saftextraktor mit Doppelprofil oder Verbundprofil kann auch einen Übergangsabschnitt 250 enthalten, der sich zwischen dem oberen Profil 248 und dem unteren Profil 246 befindet. Dieser Abschnitt lässt die beiden Profile unter Verwendung einer das obere und das untere Profil miteinander verbindenden Konkavität fliessend ineinander übergehen und gestattet, dass längere Früchte reibungslos an den Rippenspitzen hinunter gleiten, wenn sie auf den Saftextraktor gepresst werden.

  

[0037]    Wie in Fig. 6b gezeigt, kann der Saftextraktor 50 Paddel 252 enthalten. In diesem Beispiel erstrecken sich die Paddel von dem unteren Rand 244 weg und werden in erster Linie dazu verwendet, störendes Fruchtfleisch aus dem Sieb 50 abzustreichen, so dass Saft effizienter zum Ausgiesser 42 fliessen kann.

  

[0038]    Wie in den Fig. 6c und 6d gezeigt, sind die Primärrippen 242 schaufelförmig oder vom Fuss zur Spitze konisch zulaufend und erstrecken sich über der Hauptaussenfläche des Saftextraktors. Jede Rippe 242 weist eine abgerundete Spitze 260 auf, die relativ hohe Oberflächendrücke bei der Zitrusfrucht erzeugen soll, jedoch nicht so scharf ist, dass sie die Frucht beschädigt oder zu einer Verletzung führen kann. Die Zwischen- oder Sekundärrippen 243 unterteilen die Aussenfläche des Saftextraktors in konkave, ausgezackte Bereiche 270. Die Sekundärrippen 243 spielen beim Entsaftungsvorgang eine gewisse Rolle und helfen dabei, eine geringe Reibung zwischen dem Saftextraktor und der Frucht aufrechtzuerhalten. Die Sekundärrippen 243 unterstützen die Frucht dabei, während des Entsaftungsprozesses ihre Form zu behalten.

  

[0039]    Wie in den Fig. 6(e)und 6(f) gezeigt, sind die Spitzen 245 optional, und die Hauptrippen 242 können über der gewölbten Fläche zusammengefügt werden, um ein abgerundetes Kreuz 271 zu bilden, das sich besonders zum manuellen Entsaften eignet.

  

[0040]    Wie in Fig. 6(g) gezeigt, kann das obere Profil 248 relativ flach anstatt gekrümmt sein. Wenn das Profil flach oder nahezu flach ist, kann es als einen spitzen Scheitelwinkel definierend oder aufweisend angesehen werden (hier an der Verbindungsstelle der gestrichelten Linie über dem Stift 253 dargestellt) . Bei dieser Darstellung wird das obere Profil als flach und das untere Profil 246 als gekrümmt angesehen, mit einem Radius, der der ungefähren Grösse einer grossen Orange 247 entspricht. Der scharfe Wendepunkt 259 ist ausgeprägt und bildet einen sichtbaren Übergang zwischen dem flachen oberen Profil und dem gekrümmten unteren Profil.

  

[0041]    Wie in Fig. 6(h) gezeigt, können das obere und das untere Profil beide gekrümmt sein, wobei der Längsradius des oberen Profils 248 kleiner ist als der Längsradius des unteren Profils 246. Des Weiteren sind zwei Wendepunkte 259 dargestellt, die sich am Übergang der Profile zwischen konvex und konkav entlang der Länge der Rippe 242 befinden.

Fruchtkuppel

  

[0042]    Eine Fruchtkuppel gemäss den Lehren der vorliegenden Erfindung wird in den Fig. 7(a)bis 7(d) und 18 dargestellt. Wie in Figur 7 (a) gezeigt, ist das Innere 181 der Kuppel bei einer Ausführungsform durch innere und nach innen weisende Rippen 182 gekennzeichnet. Es sei darauf hingewiesen, dass jede Rippe 182 eine flache Fläche 183 und eine abgewinkelte Fläche 184 aufweist. In diesem Beispiel dreht sich der Saftextraktor in Richtung des Pfeils 185, so dass der Verdrehbewegung der Zitrusfruchthälfte durch die flache Fläche 183 jeder Rippe 182 entgegengewirkt wird.

  

[0043]    Wie in Fig. 7(b) gezeigt, sind die Rippen 182 allgemein gerade und erstrecken sich vom mittleren Teil 186 der Kuppel 90 zum unteren Rand 187. Der mittlere Teil 186 enthält eine napfförmige Vertiefung, die so ausgeführt ist, dass sie den Stift 245 am Saftextraktor berührt. In diesem Beispiel sind die Rippen allgemein gerade, sie können aber auch eine leichte Verwindung oder einen spiralförmigen Verlauf aufweisen, die bzw. der die Fruchthälfte zum mittleren Teil 186 treibt. Wie in Fig. 7(d) gezeigt, weist jede Rippe 182 ein Profil 160 auf, das dem äusseren Profil der Rippen am Saftextraktor stark ähnelt. Es ist von Vorteil, dass der obere Teil eine Form mit einem relativ scharfen Scheitelwinkel 162 aufweist.

  

[0044]    Wie in den Fig. 7(c)und (d) und 18 gezeigt, kann die entfernbare Fruchtkuppel 90 eine Wellenstumpfkomponente 121 mit einer Ausrichtungsrippe 125 aufweisen. Der Stumpf 121 kann einen Schlitz 124 zur Aufnahme eines 0-Rings aufweisen.

  

[0045]    Bei anderen Ausführungsformen (Fig. 18) sind der Stumpf 121 und die Ausrichtungsrippe 125 als separate Komponente mit einem Befestigungsflansch 130 hergestellt. Die Unterseite des Flansches 130 kann mit einem oder mehreren kleinen Stiften 136 versehen sein, um eine Drehung der Frucht weiter anzuhalten. Für eine leichtere Herstellung kann eine getrennte halbkugelförmige Schale 131 an dem Flansch und der integralen Rippe 122 angebracht werden. Der Stumpf 121 wird von einer damit zusammenwirkenden Öffnung 123 am Betätigungsarm, der sich zwischen der Primärkrümmung 75 und dem Griff 74 befindet, aufgenommen. Die integrale Ausrichtungsrippe 125 greift in einen Schlitz im Hauptarm ein, um ein Drehen der Kuppel zu verhindern.

  

[0046]    Des Weiteren zeigt Figur 7 (d) ein anderes Ausführungsverfahren für eine Fruchtkuppel. In diesem Beispiel sind in einer inneren Schale oder einem inneren Einsatz aus Polyamid oder einem anderen Polymer die Merkmale des Stumpfes 121 und der Rippe 125 usw. und auch der inneren Ränder 182 eingeformt. Diese innere Schale wird dann mit einer äusseren Schale, zum Beispiel einer äusseren Schale 193 aus Metall, die für Steifigkeit und ein ästhetisches Erscheinungsbild sorgt, zusammengefügt. Der Stumpf oder der Stumpf und die Rippe ragen aus einer oberen Öffnung in der äusseren Schale 193. Bei der Alternative kann die Rippe in der äusseren Schale geformt sein.

  

[0047]    Reibung zwischen dem Stumpf 121 und der Öffnung 123 wird durch das Vorsehen eines O-Rings 115 im Schlitz 124 des Stumpfes verbessert, der in den Fig. 7(c)und 12bis 15 deutlicher gezeigt wird.

Zusammenwirken zwischen dem Saftextraktor und der Kuppel

  

[0048]    In der Vergangenheit hat sich der Versuch als schwierig erwiesen, verschiedene Zitrusfrüchte auf den Saftextraktor anzuordnen, was zum Design austauschbarer Saftextraktoren für verschiedene Früchte führte. Die Profile der Kuppel 90 und des Saftextraktors 50 können komplementär sein, um die Vielseitigkeit des Saftextraktors 50 für verschiedene Zitrusfruchtarten zu maximieren.

  

[0049]    Wie in den Fig. 8(a)und 8(b) gezeigt, wird eine Pampelmuse 111 auf den Saftextraktorstift 253 geladen und anschliessend durch an die Kuppel 90 angelegten Druck in Position über den Saftextraktor 50 abgesenkt. Wie in Fig. 8(b) gezeigt, ist die Kombination aus Saftextraktor 50 und Kuppel 90 in der Lage, die einen grossen Durchmesser aufweisende Pampelmuse effizient zu entsaften, weil sich die Schale 112 der Pampelmuse an die äussere Verbundkrümmungsform des Saftextraktors 50 anpassen kann, ohne zu zerspalten. Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Schale 112 im Wesentlichen im Bereich des Zwischenteils biegt.

  

[0050]    Die Fig. 9(a) und 9(b) stellen die gleichen Grundzüge dar, die auf eine Orange angewandt werden. Die Grösse der Orange ist derart, dass sie an das obere Profil des Saftextraktors 148 angepasst ist, den Übergangsteil 250 aufnimmt und sich nur leicht in das untere Profil 24 6 grossen Durchmessers erstreckt.

  

[0051]    Das Entsaften einer Zitrone wird in den Fig. 10(a) und 10(b)dargestellt. Die nahezu konischen Formen des oberen Profils des Saftextraktors und der Kuppel sind vorzugsweise dazu optimiert und behilflich, zu gewährleisten, dass die Zitrone stationär ist, wenn sich der Saftextraktor dreht, und dass die Schale der Zitrone beim Entsaften nicht reisst. Die Konfiguration der Rippen am Saftextraktor und an der Kuppel wirkt auch mit dem Saftextraktorprofil zusammen, um den verschiedensten Zitrusfrüchten zum Entsaften Rechnung zu tragen.

  

[0052]    Wie in den Fig. 11(a)und 11(b) gezeigt, ist das obere Profil 248 des Saftextraktors zum Entsaften kleiner Früchte, wie zum Beispiel Limonen, ideal. Die Limone passt sich leicht dem oberen Profil 248 an und erreicht kaum den Übergangsabschnitt 250.

  

[0053]    Bei einer Ausführungsform wird die Kuppel 90 von einem Betätigungsarm 70 getragen. Wie in Fig. 12gezeigt, erzeugt das Zusammenwirken der sich bewegenden Teile des Betätigungsarms einen komplexen Weg für die Fruchtkuppel, wobei der Weg, wie unten beschrieben, bogenförmige und lineare Teile umfasst.

Betätigungsarm

  

[0054]    Zur Bereitstellung eines effizienten Entsaftens von Zitrusfrüchten, muss eine Zitrusfruchthälfte 110 mit dem sich drehenden Saftextraktor 50 in Kontakt gebracht werden. Die vorliegende Erfindung behandelt verschiedene ergonomische und Sicherheitsaspekte durch Bereitstellung eines manuellen Betätigungsarms mit Komponenten, die in den Fig. 1, 2, 3 und 12 bis 18verschiedenartig dargestellt sind. Es versteht sich, dass die Komponenten des Betätigungsarms aneinander angelenkt oder schwenkbar miteinander verbunden sind. In der Praxis ist unerheblich, welche Komponenten genau die Aufnahme- oder Steckteile der Gelenk- oder Schwenkverbindung tragen.

  

[0055]    Wie in Fig. 1 gezeigt, enthält der Betätigungsarm einen Hauptschwenkarm 80. Bei bevorzugten Ausführungsformen bildet der Hauptschwenkarm 80 einen Kanal mit Seitenwänden 160. Der Hauptschwenkarm 80 weist untere Drehpunkte 82 auf, die, die von einem unteren Teil 33 einer vertikalen Vertiefung 34, die sich vom oberen Rand 24 des Gehäuses 20 aus erstreckt, gehalten werden und sich vorzugsweise darin befinden. Obere Drehzapfen 83 des Hauptschwenkarms 80 sind an einer unteren Schwenkverbindung 84 des Hauptarms 71 befestigt und schwenken mit einer unteren Schwenkverbindung 84 des Hauptarms 71.

  

[0056]    Der Hauptarm 71 gemäss der Darstellung von Fig. 18 erstreckt sich vom Drehzapfen 84 zu einer Hauptkrümmung 73 von fast neunzig Grad, von der aus der Hauptarm 71 seine Richtung ändert und sich in einer sanften Kurve zu einem Griffteil 74 erstreckt. Ein zweiter oder oberer Drehzapfen befindet sich zwischen dem unteren Drehpunkt 84 und dem Griff 74 und genauer zwischen dem unteren Drehzapfen 84 und der Hauptkrümmung 73.

  

[0057]    Der zweite oder obere Drehzapfen 75 des Hauptarms ist mit einem ersten oder oberen Ende 101 eines Nebenschwenkarms 100 verbunden. Eine untere Schwenkverbindung 102 des Nebenschwenkarms 100 ist mit einem mit ihr zusammenwirkenden oberen Schwenkhalter 103 verbunden (siehe Fig. 13), der am Gehäuse 20 oder an der oberen Kappe 30 befestigt ist.

  

[0058]    Der Betätigungsarm kann durch eine Zug- oder Ausgleichsfeder 135, die den Schwenkarm 80 mit dem Gehäuse verbindet und ihn zum Gehäuse zieht (siehe Fig. 1und 13), gegen die Schwerkraft von Saftextraktor weg vorbelastet sein. Dadurch wird der Hauptarm in seiner oberen oder ausgestreckten Position gehalten, während die Frucht geladen wird. Wenn der Arm in der unteren Position (Wegpunkt 10) gelassen wird, wird auch die Abwärtskraft der Armanordnung durch die Feder 135 reduziert, so dass der Motor aus Versehen aktiviert wird.

  

[0059]    Somit wird ein zusammenklappbares Gelenkviereck gebildet, das die folgenden Komponenten aufweist: (a) den Teil des Hauptschwenkarms 80 zwischen dem unteren und dem oberen Drehzapfen 82, 83; (b) den Teil des Hauptarms 71 zwischen dem unteren und dem oberen Drehzapfen 84; 75; (c) den Nebenschwenkarm 100 zwischen seinem unteren und oberen Drehzapfen 101, 102; (d) und den Teil des Gehäuses zwischen dem unteren und dem oberen Drehzapfen 82, 103. Die vier Komponenten (a)-(d) bilden ein Gelenkviereck.

  

[0060]    Dieses Gelenk wirkt als ein vierstängiges Gelenk, bei dem die Drehpunkte 103 und 82 am Gehäuse 20 festgelegt sind. Wie in Fig. 12 gezeigt, wirkt der Hauptschwenkarm 80 als eine Schwingenstange, die sich um den Drehpunkt 82 dreht, um das untere Ausmass der Bewegung des Betätigungsarms zu definieren, wodurch am Drehzapfen 83 praktisch ein einziger Drehpunkt für den Betätigungsarm gebildet wird, wenn sich der Schwenkarm 80 in der Nähe des Gehäuses 20 befindet, da sich die Schwenkpunkte 83 und 103 praktisch überlappen. Dadurch kann der Betätigungsarm zum Laden der Frucht zum Saftextraktor und davon wegschwenken. Zweitens wirkt der Nebenschwenkarm 100 als eine Schwingenstange, um die Bewegung des Betätigungsarms zu begrenzen und so die lineare Bahn der Kuppel zum Saftextraktor unter Zusammenwirkung mit den Grenzen des vierstängigen Gelenks zu erzeugen (siehe Fig. 13).

  

[0061]    Die durch die obigen Komponenten hergestellte Geometrie bietet mehrere Vorteile. Sie stellt eine Anordnung bereit, die es ermöglicht, einen grossen Druck auf die zu pressende Frucht auszuüben. Sie ist in Anbetracht des durch die gebotenen mechanischen Vorteils kompakt. Sie bietet eine zweckmässige bogenförmige oder gekrümmte Bewegung für die Kuppel, wenn diese den Scheitelpunkt ihres Wegs erreicht. Dies gestattet einen leichten Zugang zum Saftextraktor zum Laden der Frucht. Des Weiteren stellt sie eine allgemein lineare Bewegung während des Teils der Kuppelbahn bereit, wenn eine lineare Bewegung erforderlich ist, das heisst, wenn die Fruchtkuppel damit beginnt, die Frucht einzukapseln und sie um den Saftextraktor herum nach unten zusammenzudrücken.

Fruchtkuppelweg

  

[0062]    Gemäss den Fig. 12 bis 17 beschreibt die Mitte der Fruchtkuppel 90 im Gebrauch einen durch die Wegepunkte 1-10 definierten Weg 105. Der Verlauf des Wegs 105 wird durch die Ausrichtung der verschiedenen sich bewegenden Teile bestimmt, die den Betätigungsarm bilden. Es ist von Bedeutung, dass der Weg 105 entlang den Endwegpunkten 5-10 eine allgemein lineare Bahn beschreibt, die mit der Drehachse des Saftextraktors 50 zusammenfällt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Frucht nicht vom oberen Ende des Saftextraktors herunter gestossen wird, wenn sich der Arm in Position bewegt, und es wird ein gleichmässiger Spalt und Kontaktdruck mit der Frucht und deshalb eine effiziente Entsaftung gewährleistet.

  

[0063]    Wie in Fig. 12 gezeigt, weist der Betätigungsarm eine anfängliche ganz geöffnete Position auf, in der sich der Hauptschwenkarm 80 in unmittelbarer Nähe des Gehäuses 20 befindet, wobei der obere und der untere Schwenkpunkt 82, 83 des Hauptschwenkarms 80 in einer ungefähr vertikalen Ebene liegen. In dieser Ausrichtung ist der Nebenschwenkarm in dem im Betätigungsarm ausgebildeten Kanal angeordnet. In dieser Position (Wegpunkt 1) befindet sich die Fruchtkuppel 90 noch über der Saftauffangschale 40, jedoch in einem grossen Abstand vom Saftextraktor 50, damit die Frucht leichter geladen werden kann. Insbesondere befindet sich der unterste Punkt des Rands der Fruchtkuppel über der Hauptöffnung der Saftauffangschale, so dass jegliche aus der Fruchtkuppel fallende Tropfen von der Saftauffangschale 40 aufgefangen werden.

   In dieser anfänglichen oder ganz geöffneten Position befindet sich das durch das Hauptgehäuse und die Komponenten des Betätigungsarms gebildete viereckige Gelenk in einer zusammengeklappten Position. Auf diese Weise ähnelt die Anfangsbewegung der Fruchtkuppel 90 einer Bewegung um einen festgelegten Drehzapfen, wodurch ein ungefähr bogenförmiger Weg durch die Wegpunkte 1-5 erzeugt wird.

  

[0064]    Wie in Fig. 13 gezeigt, besitzt der Betätigungsarm eine Endposition, in der sich die Fruchtkuppel direkt über dem mittleren Kegel 51 des Saftextraktors 50 und konzentrisch damit befindet. Es sei darauf hingewiesen, dass die mittlere Spitze 55 eine damit zusammenwirkende, in der Mitte der Innenseite der Fruchtkuppel ausgebildete Aussparung 186 berührt und somit einen Zapfen zum Drehen des Stifts 104 und einen festgelegten Spalt zwischen der Kuppel und dem Kegel erzeugt. In dieser Endstellung befindet sich das oben genannte viereckige Gelenk in einer ausgedehnten Position und verleiht der Fruchtkuppel somit eine allgemein lineare Bewegung.

   Es versteht sich, dass sobald die Kuppel die auf der Spitze 104 geladene Frucht berührt, weiterer Druck gegen den Handgriff 66 letztendlich bewirkt, dass die Hauptwelle 28 der Motor-Getriebe-Einheit den Mikroschalter 26 betätigt und dadurch ein Drehen des Motors verursacht. Des Weiteren erfordert eine Betätigung des Motors ein Deaktivieren eines Sicherheitssperrschalters, und die Funktionsweise des Schalters 194 wird unten erläutert.

Sicherheitssperre

  

[0065]    Wie in den Fig. 15 und 16 gezeigt, ist neben dem Hauptschwenkarm 80 ein Schalterbetätigungsverbindungsglied 190 angeordnet. Es schwenkt um eine untere Drehachse 191. Bei bevorzugten Ausführungsformen berührt ein Teil des Betätigungsarms eine an einem oberen Ende des Schalterbetätigungsverbindungsglieds 190 ausgebildete Kurvenfläche 192. Wenn der Betätigungsarm geöffnet und fast geöffnet ist (allgemein Wegpunkte 1-5), dann berührt die Kurvenfläche 192 einen normalerweise geschlossenen Mikroschalter 194 und öffnet dadurch den Kreis des Mikroschalters, wodurch der dem Motorgetriebe 29 zugeordnete Aktivierungsmikroschalter 26 deaktiviert wird. Somit beginnt der Saftextraktor nicht sich zu drehen, wenn die Frucht auf den Saftextraktor geladen wird.

  

[0066]    Wie in Fig. 16 gezeigt, wird das Schalterbetätigungsverbindungsglied von dem Schalter 194 weggedrängt, so dass der Mikroschalter 194 den Kreis schliesst, wodurch die Aktivierung des Mikroschalters 26 freigegeben wird, wenn sich die Fruchtkuppel 90 zumindest zu einem Zwischenwegpunkt entlang dem Weg 105 bewegt hat (allgemein den Wegpunkt 6). Dadurch kann Druck auf die Hauptwelle 28 den Motor im Motorgetriebe 29 aktivieren. Bei bevorzugten Ausführungsformen ist der Aktivierungsmikroschalter 26 nur während des linearen Teils des Weges 105 effektiv.

Saftauffangschale und Ausgiesser

  

[0067]    Wie in den Fig. 19-23 gezeigt, verlässt Saft in der Saftauffangschale 40 durch einen Ausgiesser 42 die Vorrichtung und wird zum Verbrauch aufgefangen.

  

[0068]    Wie in diesen Beispielen gezeigt, ist der Ausgiesser 42 aus gepresstem, rostfreiem Stahlblech gefertigt. Der hintere Teil des Ausgiessers 42 bildet eine Stütze und Drehachse 117, die durch einen Halter 118 festgehalten wird, der unter der Saftauffangschale 40 angebracht oder integral damit ausgebildet ist. Der Ausgiesser 42 bildet im Querschnitt ein flaches U, wie in Fig. 19 gezeigt. Zur Annehmlichkeit und Sicherheit für den Benutzer ist der vordere Teil des Ausgiessers 42 abgerundet 119. Der Ausgiesser 145 enthält eine mittlere Öffnung 42, in der eine runde elastomere Dichtung 114 aufgenommen ist, die sich zwischen der Drehachse 117 und dem vorderen Teil 119 des Ausgiessers befindet.

  

[0069]    Wie in den Fig. 20 und 21 gezeigt, ist der hintere Teil 141 des Ausgiessers 42 pressgeformt, um seitliche Ausgiesserhalter 142 zu definieren (siehe Fig. 20). Die Ausgiesserhalter 142 können durch Nieten 144 oder andere Mittel schwenkbar an den lateralen Enden des an der Auffangschale angebrachten Halters 143 befestigt sein. Des Weiteren zeigen die Fig. 20 und 21die mittlere Öffnung 145, die die elastomere Dichtung 114 aufnimmt. Wie in Fig. 13 gezeigt, läuft Saft durch Ausgabeöffnung 146 und zum Ausgiesser 42 hinunter, wenn die Dichtung 114 nicht in der Ausgabeöffnung 146 der Saftauffangschale 40 angeordnet ist. Wie in Fig. 20gezeigt, ist die elastomere Dichtung 114 so ausgeführt, dass sie die Öffnung 145 einnimmt und von ihr gehalten wird.

   Bei bevorzugten Ausführungsformen enthält die Dichtung 114 einen optimalen Taillen- oder Mittelbereich mit verkleinertem Durchmesser 147, der kleiner ist als der eines Kappenteils 148 der Dichtung. Die Taille 147 sorgt für eine gute Dichtungswirkung und taktiles Feedback, wenn sie in der Ausgabeöffnung 146 sitzt. Bei einigen bevorzugten Ausführungsformen weist die Ausgabeöffnung 146 einen abgerundeten inneren Rand 149 auf, der kleiner ist als der Durchmesser der Kappe der Dichtung 148, aber gross genug, die konisch zulaufenden Ränder 150 der Kappe 148 hineinzulassen, wenn der Ausgiesser 42 fest zur Auffangschale 40 gedrückt wird.

   Des Weiteren zeigen die Fig. 20und 21, dass die Dichtung 114 durch den Ausgiesser festgehalten werden kann, indem eine Umfangsnut 151 unter der Taille 147 in der Dichtung 114 für eine enge Passung zwischen der Dichtung 114 und der Ausgiesseröffnung 146 bereitgestellt wird.

  

[0070]    Wie in Fig. 21(a) gezeigt, weist der Ausgiesser 42 eine ganz geöffnete Position auf. In dieser Position kann der Ausgiesser 42 durch einen hinteren Rand 152 des Ausgiessers 42 zur Verhinderung von Überdrehen gegen die Saftauffangschale 40 stabilisiert werden. Die ganz geöffnete Position ermöglicht leichten Zugang zu dem Dichtungsbereich, dem Ausgiesser 42 und der Ausgabeöffnung 146 zur Reinigung. Wie in Fig. 21(b)gezeigt, kann sich der Ausgiesser 42 über einen Bereich von Zwischenpositionen zwischen der ganz geöffneten Position und der geschlossenen Position frei drehen. Wie in Fig. 21(c) gezeigt, weist der Ausgiesser 42 eine geschlossene oder abgedichtete Position auf, die er einnimmt, wenn die Dichtung 114 von der Auffangschalenöffnung 146 gegen Schwerkraft zurückgehalten wird.

   In dieser Position kann kein Saft durch die Ausgabeöffnung 146 entweichen, und der Ausgiesser 42 löst sich nicht alleine durch den Einfluss von Schwerkraft von der Ausgabeöffnung 146. Durch leichtes Nachuntendrücken des Ausgiessers 42 mit dem Finger kann sich die Kappe 148 der Dichtung 114 verformen und passt dadurch durch die Ausgabeöffnung 146.

  

[0071]    Wie in Fig. 22 gezeigt, enthält der Ausgiesser 42 vorzugsweise einen Umfangsrand 153, der in den Ausgiesser 42 gedrückt ist und ihn versteift. Des Weiteren wird in dieser Figur der untere Teil 154 der Dichtung 114 gezeigt, der, einen grösseren Durchmesser aufweist als die Öffnung 145 und an der Unterseite 155 des Ausgiessers 42 sichtbar ist.

  

[0072]    Obgleich die Erfindung unter Bezugnahme auf besondere Konstruktionsdetails offenbart worden ist, sollen diese als nur beispielhaft und nicht als Beschränkungen des Schutzbereichs oder Gedankens der Erfindung verstanden werden.

Claims (21)

1. Saftextraktor zur Verwendung beim Extrahieren von Saft aus einer Zitrusfrucht, der mehrere Primärrippen zum Berühren des Fleisches der Zitrusfrucht umfasst, wobei die Primärrippen mindestens zwei Profile aufweisen.
2. Saftextraktor nach Anspruch 1, bei dem die Primärrippen ein oberes Profil und ein unteres Profil aufweisen.
3. Saftextraktor nach Anspruch 2, bei dem das obere Profil einen grösseren Längsradius oder einen schärferen Scheitelwinkel aufweist als das untere Profil.
4. Saftextraktor nach Anspruch 2, bei dem die Profile der Primärrippen durch einen Übergangsabschnitt, durch den das obere und das untere Profil ineinander übergehen, verbunden sind.
5. Saftextraktor nach Anspruch 4, wobei der Übergangsabschnitt eine Konkavität aufweist.
6. Saftextraktor nach Anspruch 1, bei dem die Primärrippen messerartig sind.
7. Saftextraktor nach Anspruch 1, bei dem das obere Ende mindestens einiger der Primärrippen Spitzen zum Festhalten der Frucht bildet.
8. Saftextraktor nach Anspruch 1, der Sekundärrippen enthält, die zwischen dem durch die Primärrippen definierten Profil und innerhalb dessen angeordnet sind.
9. Saftextraktor nach Anspruch 1, der in der Nähe der Basis der Primärrippen Paddel zum Entfernen von Fruchtfleisch enthält.
10. Presse für Zitrusfrüchte, die Folgendes umfasst: einen Saftextraktor nach einem der Ansprüche 1 bis 9; ein Gehäuse zur Abstützung des Saftextraktors; einen Motor zum Antrieb des Saftextraktors, wobei der Motor im Gehäuse enthalten ist; und eine von einem Betätigungsarm getragene Fruchtkuppel; wobei die Fruchtkuppel eine von dem Betätigungsarm bestimmte Bahn besitzt, welche einen gekrümmten Teil und einen allgemein linearen Teil aufweist, der mit einer Drehachse des Saftextraktors allgemein zusammenfällt.
11. Presse für Zitrusfrüchte, die Folgendes umfasst: einen Saftextraktor nach einem der Ansprüche 1 bis 9; ein Gehäuse zur Abstützung des Saftextraktors; einen Motor zum Antrieb des Saftextraktors, wobei der Motor im Gehäuse enthalten ist; und eine von einem Betätigungsarm getragene Fruchtkuppel; wobei der Betätigungsarm ein Gelenkviereck mit mindestens einem am Gehäuse befestigten festgelegten Drehzapfen aufweist.
12. Presse für Zitrusfrüchte nach Anspruch 11, bei der der Betätigungsarm ein zusammenklappbares Gelenkviereck ist.
13. Presse für Zitrusfrüchte nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der der Betätigungsarm mit einer Mikroschaltersperre zusammenwirkt, um eine frühe Drehung des Saftextraktors zu verhindern.
14. Presse für Zitrusfrüchte nach einem der Ansprüche 10 oder 11, deren Saftextraktor einen Scheitel aufweist, auf dem eine mittlere Spitze ausgebildet ist, die mit einer Innenfläche der Fruchtkuppel zur Begrenzung des Spalts zwischen dem Saftextraktor und der Kuppel zusammenwirkt.
15. Presse für Zitrusfrüchte nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der die Fruchtkuppel ein Profil an ihrer Innenfläche enthält, das dem Profil des Saftextraktorprofils entspricht.
16. Presse für Zitrusfrüchte nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der die Fruchtkuppel zum Waschen entfernt werden kann.
17. Presse für Zitrusfrüchte nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der die Fruchtkuppel einen Wellenstumpf zur Befestigung der Kuppel an einer entsprechenden Öffnung im Betätigungsarm enthält.
18. Presse für Zitrusfrüchte nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der die Fruchtkuppel einen oder mehrere innere Ränder zum Ergreifen der Schale der Frucht enthält.
19. Presse für Zitrusfrüchte nach einem der Ansprüche 10 oder 11, bei der die Saftauffangschale einen abdichtbaren Ausgiesser zur Kontrolle des Saftflusses aus der Saftauffangschale enthält.
20. Presse für Zitrusfrüchte nach Anspruch 19, dessen Ausgiesser zur Begrenzung des Fluidflusses aus der Saftauffangschale, an der Saftauffangschale angelenkt ist, wobei der Ausgiesser einen elastomeren Stopfen stützt; zudem die Saftauffangschale eine Ausgabeöffnung in der Saftauffangschale umfasst; wobei der elastomere Stopfen in die Ausgabeöffnung passt, um den Fluidfluss dadurch anzuhalten; wobei der Stopfen einen Teil aufweist, der grösser ist als die Ausgabeöffnung, wobei der Teil verhindert, dass der Stopfen unter dem Einfluss von Schwerkraft gelöst wird.
21. Presse für Zitrusfrüchte nach Anspruch 20, deren Teil des Stopfens ein im Vergleich zur Öffnung vergrösserter Anschlag ist.
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