CH698399A2 - Schirm. - Google Patents

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CH698399A2
CH698399A2 CH662009A CH662009A CH698399A2 CH 698399 A2 CH698399 A2 CH 698399A2 CH 662009 A CH662009 A CH 662009A CH 662009 A CH662009 A CH 662009A CH 698399 A2 CH698399 A2 CH 698399A2
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standpipe
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eingriffsabdeckelement
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CH662009A
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CH698399B1 (de
Inventor
Herbert Forthuber
Igor Veres
Original Assignee
Doppler E Doppler & Co Gmbh
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Publication date
Application filed by Doppler E Doppler & Co Gmbh filed Critical Doppler E Doppler & Co Gmbh
Publication of CH698399A2 publication Critical patent/CH698399A2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/14Devices for opening and for closing umbrellas

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  • Tents Or Canopies (AREA)

Abstract

Ein Schirm, insbesondere Sonnenschirm, umfasst ein Standrohr (1) , in dem ein Tragrohr (2) verschiebbar gelagert ist, wobei an dessen freiem Ende (2.1) Sprossen (3) für eine Dachhaut (4) angelenkt und diese über Stützstreben (5) gelenkig mit dem Standrohr (1) verbunden sind. Zum Öffnen und Schliessen des Schirmes ist am Standrohr (1) eine in Axialrichtung erstreckte, schlitzförmige Durchgriffsöffnung (7) für einen von ausserhalb des Standrohres (1) zugänglichen, mit dem Tragrohr (2) verbundenen Handgriff (6) vorgesehen. Zur Arretierung des Schirmes in Öffnungsstellung ist am Standrohr (1) eine mit dem Tragrohr (2) zusammenwirkende Verriegelungsmechanik (8) vorgesehen. Der Handgriff (6) ist tragrohrseitig mit einem Eingriffsabdeckelement (9) zur Durchgriffsöffnung (7) versehen.

Description


  [0001]    Die Erfindung betrifft einen Schirm, insbesondere Sonnenschirm, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

  

[0002]    Sonnenschirme der genannten Art sind hinlänglich bekannt und in Benutzung. Ein druckschriftlicher Nachweis dazu kann nicht erbracht werden. Hinzuweisen ist aber auf einen in etwa gleichartigen Schirm, insbesondere Sonnenschirm nach der DE 20 313 473 U1, der sich von dem der einleitend genannten Art dadurch unterscheidet, dass die hier so genannten Stützstreben bzw. Stützspeichen für die Dachtragarme bzw. Sprossen mit einem am Standrohr geführten Gleitring gelenkig verbunden sind. Statt der Anlenkung der Stützstreben an einem Gleitring sind beim Schirm der einleitend genannten Art diese direkt am oberen Ende des mit einer axial erstreckten Durchgriffsöffnung versehenen Standrohres angelenkt, in dem das Tragrohr geführt ist. Das Tragrohr weist dabei für seine axiale Verstellung einen Zu- bzw.

   Handgriff auf, der sich längs der Durchgriffsöffnung beim Schliessen und Öffnen des Schirmes verstellt bzw. verstellbar ist. In Schliessstellung ist also beim hier interessierenden Schirm die Mast- bzw. Stocklänge grösser als in Öffnungsstellung.

  

[0003]    Ausgehend von einem Schirm der eingangs genannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schirm dieser Art zu verbessern.

  

[0004]    Diese Aufgabe ist an einem solchen Schirm nach der Erfindung im Sinne des unabhängigen Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich nach den abhängigen Ansprüchen.

  

[0005]    Bei dieser erfindungsgemässen Lösung bzw. Verbesserung des Schirmes ist die durch die schlitzartige Durchgriffsöffnung für den Zugriff bzw. Handgriff bedingte Gefährdung für die zur Betätigung des Schirmes zugreifende Hand bzw. Finger behoben, die sonst bei Unachtsamkeit zwischen am unteren Ende des Tragrohres angeordneten Handgriff und den Randkanten der Durchgriffsöffnung am Standrohr geklemmt werden können, und zwar insbesondere dann, wenn der Handgriff zwecks Öffnung des Schirmes nach unten gezogen werden muss, um das untere Ende des Tragrohres an der im Standrohr in entsprechender Höhe angeordneten Fixierung bzw. Verriegelungsmechanik festzulegen. Ausserdem besteht die sonst gegebene, aber nunmehr behobene Verklemmungs- bzw.

   Verletzungsgefahr sogar dann noch, wenn, wie sich gezeigt hat, die Randkanten der Durchgriffsöffnung am Standrohr entgratet bzw. abgerundet ausgebildet sein sollten.

  

[0006]    Mit anderen Worten befindet sich nunmehr zwischen der zugreifenden Hand und dem Standrohr bzw. dessen schlitzartiger Durchgriffsöffnung quasi eine hier als Eingriffsabdeckung zur Durchgriffsöffnung bezeichnete Abschirmung, die es selbst bei blindem oder unachtsamen Zugriff mit Sicherheit verhindert, dass Finger in die Durchgriffsöffnung am Standrohr gelangen können. Unter tragrohrseitiger Anordnung des Eingriffsabdeckelementes sind dabei auch solche Ausführungsformen zu verstehen, die sich im Standrohr von innen im Bereich der Durchgriffsöffnung an die Standrohrwandung anlegen oder die sich in der Durchgriffsöffnung selbst führen. Bevorzugt, da am einfachsten, werden Ausführungsformen, die von aussen die Durchgriffsöffnung abdecken.

   Beim Ganzen sei als wesentlich darauf hingewiesen, dass sich die Abdeckung der schlitzartigen Durchgriffsöffnung immer nur auf den insoweit kritischen Zugriffsbereich zur Durchgriffsöffnung bezieht.

  

[0007]    Der erfindungsgemässe Schirm wird anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen nachfolgend näher erläutert. Die Figuren sind schematisch gezeichnet.
<tb>Fig. 1<sep>zeigt in Seitenansicht den Schirm in Schliessstellung;


  <tb>Fig. 2<sep>zeigt den Schirm gemäss Fig. 1in Öffnungsstellung;


  <tb>Fig. 3<sep>zeigt vergrössert und im Schnitt eine Ausführungsform des Eingriffsabdeckelementes;


  <tb>Fig. 4<sep>zeigt eine weitere Ausführungsform des Eingriffsabdeckelementes;


  <tb>Fig. 5<sep>zeigt eine Ausführungsform des Eingriffsabdeckelementes in Draufsicht, und


  <tb>Fig. 6<sep>zeigt eine besondere Ausführungsform des Eingriffsabdeckelementes.

  

[0008]    Orientiert an den Fig. 1und 2 besteht der Sonnenschirm aus einem Standrohr 1, in dem ein Tragrohr 2 verschiebbar gelagert ist, an dessen freiem Ende 2.1 Sprossen 3 für eine Dachhaut 4 angelenkt und diese über Stützstreben 5 gelenkig mit dem Standrohr 1 verbunden sind. Zum Öffnen und Schliessen des Sonnenschirmes ist am Standrohr 1 für einen von ausserhalb des Standrohres 1 zugänglichen, mit dem Tragrohr 2 verbundenen Handgriff 6 eine in Axialrichtung erstreckte, schlitzförmige Durchgriffsöffnung 7 und zur Arretierung des Sonnenschirmes in Öffnungsstellung am Standrohr 1 eine mit dem Tragrohr 2 zusammenwirkende Verriegelungsmechanik 8 vorgesehen .

  

[0009]    Für einen solchen Schirm ist nun wesentlich, dass der Handgriff 6 tragrohrseitig mit einem Eingriffsabdeckelement 9 zur Durchgriffsöffnung 7 versehen ist.

  

[0010]    Dieses Eingriffsabdeckelement 9 ist dabei in den Fig. 1 und 2zunächst nur schematisch mit angedeutet. Mit Rücksicht auf die schematischen und übersichtlichen Darstellungen in den Fig. 1und 2 wird eine Funktionsbeschreibung der Öffnungs- und Schliessvorgänge als entbehrlich angesehen, zumal solche Schirme bereits in Benutzung sind. Vermerkt sei nur, dass zwecks Schliessen des Schirmes aus seiner Öffnungsstellung gemäss Figur 2 das Tragrohr 2 per Handgriff 6 nach oben zu schieben und damit in Schliessstellung gemäss Fig. 1 zu bringen ist.

  

[0011]    Was die Verriegelungsmechanik 8 am Standrohr 1 betrifft, so sind diese und das untere Ende 2.2 des Tragrohres 2 derart ausgestaltet, dass sie miteinander bei Öffnungsstellung des Schirmes in geeigneter Weise verrastet bzw. fixiert sind, um ein etwa selbsttätiges Schliessen des Schirmes zu unterbinden.

  

[0012]    Fig. 3 zeigt insoweit eine besondere Ausführungsform des Handgriffes 6 als dieser hierbei mit dem Eingriffsabdeckelement 9 als ein integrales Bauteil ausgebildet ist, zu dem bei geeignetem Material und geeigneter Verbindung mit dem Tragrohr 2 gegebenenfalls auch ein einen Halterzapfen 6.1 bildendes Teil gehören kann. Wie in Fig. 3 mit verdeutlicht, kann das Eingriffsabdeckelement 9 bzw. die dieses bildende Abdeckscheibe 9.1 eine schalenartige Form erhalten, um den Hand- bzw. Fingerschutz noch weiter zu verbessern.

  

[0013]    Unter Verweis auf die Fig. 4und 5 ist der Handgriff 6 an einem am Tragrohr 2 angeordneten, die Durchgriffsöffnung 7 durchgreifenden Haltezapfen 6.1 angeordnet. Bei diesem Haltezapfen 6.1 kann es sich beispielsweise um einen Gewindezapfen handeln, der in geeigneter Weise mit dem Tragrohr 2 verbunden ist und auf den der eigentliche Handgriff 6 aufgeschraubt werden kann. Bei diesen Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4und 5 ist das Eingriffsabdeckelement 9 in Form einer vom eigentlichen Griff unabhängigen Abdeckscheibe 9.1 ausgebildet, die, wie aus Fig. 5 ersichtlich an die Umfangsform des Standrohres 1 angepasst ist.

  

[0014]    Eine weitere und insoweit bevorzugte Ausführungsform besteht darin, dass das Eingriffsabdeckelement 9 in Form eines das Tragrohr 1 umfassenden Gleitringes 9.2 ausgebildet ist. Die Fig. 6 ist dabei mit ausgenutzt, um zu verdeutlichen, dass der Handgriff 6 auch kugelförmig ausgebildet sein kann, d.h., die eigentlichen Handgriffe 6 in den Fig. 3bis 5 könnten ebenfalls Kugelform oder eine angenäherte Kugelform haben, was bei Golf- oder Tennisballgrösse den Vorteil hat, dass sich dabei die Fingerspitzen der zugreifenden Hand an die Kugelform anlegen.

  

[0015]    Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Spalttoleranzen zwischen Standrohr 1, Tragrohr 2 und Eingriffsabdeckelement 9 sind als überzeichnet zu betrachten, d.h. hierbei handelt es sich um Gleit- bzw. Schiebsitzpassungen, wobei der Handgriff 6 so nah wie möglich dem Standrohr 1 zugeordnet ist, um den damit zum Tragrohr 2 gebildeten Hebelarm so klein wie möglich zu halten, da andernfalls das Tragrohr 2 in Bezug auf das Standrohr verkantet und damit der Anhub des Tragrohres 2 erschwert werden könnte.

  

[0016]    Diese quasi dichte "Packung" der beteiligten Elemente führt aber einerseits zu einer Annäherung der Finger an die schlitzartige Durchgriffsöffnung, andererseits sorgt aber das darin mit eingebundene Eingriffsabdeckelement 9 dafür, dass diese Gefährdung ausgeschlossen wird.

Claims (8)

1. Schirm, insbesondere Sonnenschirm, umfassend ein Standrohr (1), in dem ein Tragrohr (2) verschiebbar gelagert ist, an dessen freiem Ende (2.1) Sprossen (3) für eine Dachhaut (4) angelenkt und diese über Stützstreben (5) gelenkig mit dem Standrohr (1) verbunden sind, wobei zum Öffnen und Schliessen des Schirmes am Standrohr (1) für einen von ausserhalb des Standrohres (1) zugänglichen, mit dem Tragrohr (2) verbundenen Handgriff (6) eine in Axialrichtung erstreckte, schlitzförmige Durchgriffsöffnung (7) und zur Arretierung des Schirmes in Öffnungsstellung am Standrohr (1) eine mit dem Tragrohr (2) zusammenwirkende Verriegelungsmechanik (8) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (6) tragrohrseitig mit einem Eingriffsabdeckelement (9) zur Durchgriffsöffnung (7) versehen ist.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (6) an einem am Tragrohr (2) angeordneten, die Durchgriffsöffnung (7) durchgreifenden Haltezapfen (6.1) angeordnet ist.
3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsabdeckelement (9) in Form einer Abdeckscheibe (9.1) ausgebildet ist.
4. Schirm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckscheibe (9.1) an die Umfangsform des Standrohres (1) angepasst ist.
5. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsabdeckelement (9) in Form eines das Tragrohr (1) umfassenden Gleitringes (9.2) ausgebildet ist.
6. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (6) kugelförmig ausgebildet ist.
7. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (6) und das Eingriffsabdeckelement (9) als ein integrales Bauteil ausgebildet sind.
8. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr (1), das Tragrohr (2) und das Eingriffsabdeckelement (9) mit seinem Handgriff (6) im Sinne einer dichten, aber in sich verschiebbaren Packung einander zugeordnet sind.
CH662009A 2008-01-25 2009-01-16 Schirm. CH698399B1 (de)

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