CH698523B1 - Ladewagen. - Google Patents
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Abstract
Ladewagen (8) für Blatt- oder Halmgut mit einem Kratzboden (7) und einer zwischen einer geschlossenen und einer offenen Stellung verschwenkbaren hinteren Bordwand (5) und einer am Heck des Ladewagens (1) angeordneten Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) für das Gut (40), die aus einer Aufnahmeeinrichtung (14) und einer Fördereinrichtung (2) besteht. Die Fördereinrichtung (2) weist Mitnehmer (23) für das Gut auf. Um ein einfaches Be- und Entladen des Ladewagens (8) zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass die Fördereinrichtung (2) zwischen einer Aufnahme- und Ladestellung und einer Entladestellung schwenkbar ist, wobei die Mitnehmer (23) in den Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens (7) und der hinteren Bordwand (5) in deren geschlossener Stellung sowohl in der Aufnahme- und Ladestellung und in der Entladestellung hineinragen. Die Fördereinrichtung (2) der Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) bildet in Verbindung mit dem Kratzboden (7) eine vollständige Entladeeinrichtung.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen Ladewagen für Blatt- oder Halmgut nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Bei einem bekannten Ladewagen (AT 401 135 B) ist unterhalb der Ebene des Kratzbodens im Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens und der geschlossenen hinteren Bordwand eine Fördereinrichtung vorgesehen, die über einen feststehenden Förderkanal das zu ladende Gut nach oben fördert. Dabei gelangt das zu ladende Gut mittels einer am Boden abgestützten Aufnahmeeinrichtung in den Bereich der Fördereinrichtung. Bei diesem bekannten Ladewagen ist eine separate Entladeeinrichtung vorgesehen, die durch ein mit Mitnehmern versehenes Förderband gebildet ist, das in der Transportstellung hinter der geschlossenen hinteren Bordwand über Hebel in einer vertikalen Lage gehalten ist.
Zum Entladen wird die hintere Bordwand nach oben geschwenkt und dabei gleichzeitig die Entladeeinrichtung in eine im Wesentlichen horizontale Stellung geschwenkt, wobei ein Ende des Förderbandes nahe an das hintere Ende des Kratzbodens heranreicht und somit das obere Ende des Förderkanals überbrückt. (In diesem Bereich bleibt sonst oft das zu entladende Gut hängen, was händische Arbeit erfordert.)
[0002] Bei dieser Lösung ist es kaum mehr erforderlich, beim Entladen das zu entladende Gut von Hand aus über den Zwischenbereich zwischen dem Kratzboden und der Entladeeinrichtung zu befördern. Allerdings ergibt sich der Nachteil, dass neben der Aufnahme- und Ladeeinrichtung auch eine separate Entladeeinrichtung auf dem Ladewagen montiert und ständig mitgeführt werden muss.
[0003] Des Weiteren wurde durch die DE 3 103 975 A1 ein Ladewagen der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Aufnahme- und Ladeeinrichtung im Frontbereich des Ladewagens angeordnet ist. Dabei ist die Aufnahmeeinrichtung zwischen einer angehobenen Transport- und Entladestellung einerseits und einer auf den Boden abgesenkten Aufnahmestellung andererseits verschwenkbar, wobei die mit Schubstangen versehene und über zwei Achsen umlaufende Fördereinrichtung zusammen mit der Aufnahmeeinrichtung verschwenkt wird, und zwar zwischen einer nach hinten oben geneigten Ladestellung und einer nach vorne oben geneigten Transport- und Entladestellung.
Zum Beladen wird das Gut von der am Boden abgestützten Aufnahmeeinrichtung in einen Förderkanal gefördert, in den die Schubstangen der Fördereinrichtung eingreifen und das Gut nach oben zum Kratzboden befördern, der das Gut nach hinten in den Laderaum schiebt.
[0004] Zum Entladen sind hinter der vorderen Bordwand vertikal voneinander beabstandete, antreibbare Austragswalzen vorgesehen, wobei zwischen der vorderen Bordwand und den Austragswalzen noch ein Querförderband angeordnet ist, mit dem das Gut seitlich neben dem Ladewagen abgeworfen wird.
[0005] Bei dieser Lösung greift die Transporteinrichtung in den Bereich zwischen dem vorderen Ende des Kratzbodens und den Austragswalzen ein. Dadurch wird beim Entladen das vom Kratzboden nach vorne geförderte Gut von der Fördereinrichtung etwas angehoben, wodurch es von den Austragswalzen leichter erfasst und auf das Querförderband abgeworfen wird.
[0006] Bei dieser Lösung ergibt sich der Nachteil, dass ebenfalls eine separate Entladeeinrichtung vorhanden sein muss und sich ausserdem durch das Querförderband und die Austragswalzen ein erheblicher Verlust an Stauraum für das Gut ergibt. Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen Ladewagen der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, der sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet und bei dem auf eine separate Entladeeinrichtung verzichtet werden kann.
[0007] Erfindungsgemäss wird dies bei einem Ladewagen der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
[0008] Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist sichergestellt, dass einerseits bei der Aufnahme des zu beladenden Gutes dieses sicher in den Bereich des Kratzbodens gelangt und dass andererseits beim Entladevorgang das vom Kratzboden zum Heck des Ladewagens geförderte Gut durch die Fördereinrichtung der Aufnahme- und Ladeeinrichtung nach hinten ausgeworfen werden kann. Erfindungsgemäss erübrigt sich die Anordnung einer separaten Entladeeinrichtung, wie dies bei den bekannten Lösungen der Fall ist.
[0009] Gemäss Anspruch 2 ist vorgesehen, dass nur die Abdeckung der Fördereinrichtung mit dem tangential anschliessenden Ansatz verschwenkt wird. Dies ist insbesondere dann ausreichend, wenn die Fördereinrichtung lediglich aus einer Trommel mit ungesteuerten Mitnehmern ("fester Zinkenrotor") besteht. In diesem Fall laufen die Mitnehmer entlang einer Kreisbahn um, und eine zusätzliche Verschwenkung der Trommel wäre wirkungslos. Durch das Verschwenken der Abdeckung mit dem tangential anschliessenden Ansatz ist beim Entladen auf einfache Weise eine Förderebene für das zu entladende Gut sichergestellt, wobei der tangential abstehende Ansatz der Abdeckung der Trommel der Fördereinrichtung in jedem Betriebszustand den Förderbereich des Gutes begrenzt.
[0010] Wenn jedoch gemäss Anspruch 3 eine Steuerungseinrichtung für die Mitnehmer (z.B. mittels einer Kurvenbahn) vorgesehen ist, dann ist es günstig, wenn auch diese Steuerungseinrichtung zusammen mit der Abdeckung verschwenkt wird. Andernfalls wäre die Winkellage der Mitnehmer wohl in einer der beiden Stellungen nicht optimal.
[0011] Durch die Merkmale des Anspruches 4 ergibt sich der Vorteil, dass die Betätigungseinrichtung zum Verschwenken der Fördereinrichtung (z.B. zum Verschwenken der Abdeckung der Trommel zusammen mit dem tangentialen Ansatz) gleichzeitig auch zur Verriegelung der hinteren Bordwand eingesetzt wird. Dies kann z.B. dadurch realisiert werden, dass ein Fortsatz der Betätigungseinrichtung oder die Abdeckung der Trommel aussen an der hinteren Bordwand anliegt.
[0012] Damit erübrigt sich die Anordnung einer separaten Verriegelungseinrichtung für die hintere Bordwand.
[0013] Gemäss Anspruch 5 ist vorgesehen, dass die Aufnahmeeinrichtung unabhängig von der Fördereinrichtung verschwenkbar ist.
[0014] In der Aufnahme- und Ladestellung ist die Aufnahmeeinrichtung abgesenkt und die Fördereinrichtung in der etwa senkrechten Stellung. Zum Umstellen in die Transportstellung wird nur die Aufnahmeeinrichtung angehoben, die Fördereinrichtung bleibt in der etwa senkrechten Stellung. (Wenn auch die Merkmale von Anspruch 4 verwirklicht sind, bleibt somit die hintere Bordwand verriegelt.) Zur Umstellung aus der Transportstellung in die Entladestellung wird die Fördereinrichtung in die etwa horizontale Lage verschwenkt, die Aufnahmeeinrichtung bleibt angehoben.
[0015] Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Aufnahme- und Ladeeinrichtung vorzuschlagen, mit der es möglich ist, einen mit einem Kratzboden ausgestatteten Wagen in einen erfindungsgemässen Ladewagen umzurüsten. Dies wird durch die Merkmale des Anspruches 6 erreicht.
[0016] Durch die vorgeschlagenen Massnahmen kann eine Aufnahme- und Ladeeinrichtung samt Halter vorgefertigt und an einem Wagen mit Kratzboden montiert werden.
[0017] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>schematisch einen erfindungsgemässen Ladewagen;
<tb>Fig. 2<sep>die Aufnahme- und Ladeeinrichtung des Ladewagens nach der Fig. 1 in der Entladestellung; und
<tb>Fig. 3<sep>die Aufnahme- und Ladeeinrichtung nach den Fig. 1 und 2in der Aufnahme- und Ladestellung.
[0018] Der Ladewagen 8 weist im Bereich seiner Ladefläche einen in üblicher Weise mit Mitnehmern versehenen Kratzboden 7 auf, dessen Bewegungsrichtung umkehrbar ist und der von einem nicht dargestellten Motor antreibbar ist. Ein Ladeaufbau 12 des Ladewagens 8 weist eine vordere und zwei seitliche Bordwände 121, 122 sowie eine hochschwenkbare hintere Bordwand 5 auf. Dabei ist die hintere Bordwand 5 mit einem an deren freiem Ende angeordneten Verschlussrohr 6 versehen, das, wie noch erläutert werden wird, zur Verriegelung der hinteren Bordwand 5 dient.
[0019] Am Heck des Ladewagens 8 ist eine Aufnahme- und Ladeeinrichtung 20 angeordnet, die zwischen zwei Trägern 21 gehalten ist, die im Heckbereich des Ladewagens 8 unter dessen Ladeaufbau angeordnet sind.
[0020] Die Aufnahme- und Ladeeinrichtung 20 weist eine Fördereinrichtung 2 auf, die an einer Achse 1 gehalten und mittels eines nicht dargestellten Antriebs in Drehung versetzt werden kann. Dabei weist die Fördereinrichtung 2 eine Trommel 22 auf, die mit Mitnehmern 23 versehen ist, die in ihrer Lage in Bezug auf eine Diagonalebene der Trommel 22 mittels einer nicht dargestellten Steuerungseinrichtung während einer Drehung der Trommel veränderbar ist, wobei die Veränderung der Lage im Wesentlichen in einer Änderung der Winkellage der Mitnehmer 23 gegenüber der durch die Anlenkung 24 des jeweiligen Mitnehmers 23 gehenden Diagonalebene der Trommel 22 besteht. Es ist aber natürlich auch möglich, eine ungesteuerte Fördereinrichtung mit festem Zinkenrotor zu verwenden.
[0021] Des Weiteren ist eine Aufnahmeeinrichtung 14 an einer die beiden Träger 21 verbindenden Achse 25 schwenkbar gehalten.
[0022] Diese Aufnahmeeinrichtung 14 weist eine zur Führung über den Boden dienende Tastrolle 3 und einen über einen nicht dargestellten Antrieb antreibbaren Aufnehmer 26 auf, der das zu ladende Blatt- oder Halmgut 40 über einen Aufnahmekanal 27 der Fördereinrichtung 2 zuführt, wobei der Aufnahmekanal 27 an der Achse 25 angelenkt ist.
[0023] Die beiden Träger 21 sind weiters über eine Begrenzung 28 eines Förderkanals 15 miteinander verbunden. Dabei liegt diese Verbindung in Fahrtrichtung des Ladewagens gesehen vor der Fördereinrichtung 2. In dieser Begrenzung 28 sind Messer 10 gehalten, die mit einer Messersicherung 11 gesichert sind und in den Förderkanal 15 hineinragen.
[0024] Wie insbesondere aus den Fig. 2und 3 zu ersehen ist, ragt der Förderkanal 15 bis knapp an das hintere Ende des Kratzbodens 7 heran, der um eine hintere und eine vordere Welle 13, 13 umläuft.
[0025] Der Förderkanal 15 wird auch von einer Abdeckung 29 der Trommel 22 der Fördereinrichtung 2 begrenzt, durch die die Mitnehmer 23 hindurchgreifen. Diese Abdeckung 29 umschlingt die Trommel 22 teilweise und ist mit tangential an die Abdeckung 29 anschliessenden, abstehenden Ansätzen 30, 30 versehen, von denen der erstere in der in der Fig. 1und 2dargestellten Entladestellung als Förderauflage für das zu entladende Gut dient und in der in der Fig. 3 dargestellten Aufnahme- und Ladestellung den Förderkanal 15 begrenzt.
[0026] Der Ansatz 30 weist mindestens einen verlängerten Arm 31 auf, der abgewinkelt ist. An diesem Arm 31 greift eine Zylinder-Kolbenanordnung 9 an, mit der die Abdeckung 29 zwischen der in den Fig. 1, 2 dargestellten Entladestellung und der in der Fig. 3dargestellten Aufnahme- und Ladestellung verschwenkt werden kann.
[0027] Wie aus der Fig. 3 weiter zu ersehen ist, liegt bei geschlossener hinterer Bordwand 5 das Verschlussrohr 6 in einer Aufnahme 4 und wird mittels des Armes 31 der Abdeckung 29 bzw. der Zylinder-Kolbenanordnung 9 in der geschlossenen Lage gehalten, wobei der Arm 31 an der hinteren Bordwand 5 aussen anliegt.
[0028] Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, liegt die Aufnahmeeinrichtung 14 mit der Tastrolle 3 am Boden auf, wobei die Aufnahmeeinrichtung 14 bzw. deren mit Mitnehmern versehene Aufnehmer 26 von einem abschaltbaren Kettenantrieb oder von einem Motor, z.B. einem Hydraulikmotor, angetrieben wird. Die Aufnahmeeinrichtung 14 fördert das Blatt- oder Halmgut 40 in den Aufnahmekanal 27, wo dieses schräg nach oben steigt. Im oberen Bereich des Aufnahmekanals 27 wird das zu ladende Gut 40 von den Mitnehmern 23 der Fördereinrichtung 2 erfasst und im Förderkanal 15 hochgefördert, wobei das Gut gegebenenfalls von den Messern 10 zerkleinert wird. Das im Förderkanal 15 hochgeförderte Gut 40 wird vom Kratzboden 7 erfasst und in den vorderen Bereich des Ladewagens 8 befördert.
Beim Aufnahme- und Ladevorgang drehen sich der Aufnehmer 26 und die Trommel 22 der Fördereinrichtung 2 in der gleichen Richtung, wobei die Abdeckung 29 (bzw. der tangentiale Ansatz 30 derselben) den Förderkanal 15 nach hinten zu begrenzt. Dabei greifen die Mitnehmer 23 der Fördereinrichtung 2 in den Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens 7 und der geschlossenen hinteren Bordwand 5 ein und ragen über die Förderebenen des Kratzbodens 7 nach oben hinaus.
[0029] Für den Transport des Gutes 40 wird als Transportstellung die Aufnahmeeinrichtung 14 ("Pick-up") angehoben und vom Antrieb getrennt. Die Fördereinrichtung (2) bleibt in der oben beschriebenen Stellung. Zum Entladen wird zusätzlich die Abdeckung 29 der Trommel 22 (bei starrem Zinkenrotor) bzw. die Abdeckung 29 zusammen mit der Steuerungseinrichtung der Zinken (bei gesteuerten Zinken) mit der Zylinder-Kolbenanordnung 9 in die in der Fig. 2dargestellte Lage verschwenkt, so dass der tangentiale Ansatz 30 der Abdeckung 29 in eine leicht nach hinten unten geneigte Lage gebracht wird, wobei gleichzeitig die hintere Bordwand 5 freigegeben und nach oben verschwenkt wird. Dabei befindet sich die Aufnahmeeinrichtung 14 (Pick-up) immer noch in der angehobenen, vom Antrieb getrennten Transportstellung.
[0030] Soll der Ladewagen entladen werden, dann fördert der Kratzboden 7 das zu entladende Gut 40 in Richtung auf das Heck des Ladewagens. Das Gut 40 wird durch die Mitnehmer 23 der Trommel 22 der Fördereinrichtung 2 vom hinteren Ende des Kratzbodens 7 auf die Abdeckung 29 der Trommel 22 (bzw. deren tangentialen Ansatz 30) befördert, der als Förderebene für das Abwerfen des Gutes 40 dient. Dabei bleibt die Drehrichtung der Trommel 22 in der Aufnahme-und Ladestellung sowie in der Entladestellung der Fördereinrichtung (2) gleich.
Claims (6)
1. Ladewagen (8) für Blatt- oder Halmgut (40) mit einer hinteren Bordwand (5), einem Kratzboden (7) und einer Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) für das zu ladende Gut (40), welche aus einer Aufnahmeeinrichtung (14) und einer Fördereinrichtung (2) besteht, wobei die Fördereinrichtung (2) aus einer Aufnahme- und Ladestellung in eine Entladestellung verschwenkbar ist und Mitnehmer (23) für das Gut (40) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) am Heck eines Wagens mit Kratzboden(7) angeordnet ist, dass die Mitnehmer (23) der Fördereinrichtung (2) in den Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens (7) und der hinteren Bordwand (5) in deren geschlossener Stellung sowohl in der Aufnahme- und Ladestellung wie auch in der Entladestellung hineinragen, dass die hintere Bordwand (5)
zwischen einer geschlossenen und einer offenen Stellung verschwenkbar ist und dass die Fördereinrichtung (2) in Verbindung mit dem Kratzboden (7) eine vollständige Entladeeinrichtung bildet.
2. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (2) der Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) eine Trommel (22) mit den Mitnehmern (23) aufweist, wobei die Trommel (22) über einen Teil ihres Umfanges von einer von den Mitnehmern (23) durchgreifbaren Abdeckung (29) eingehüllt ist, die auch eine Begrenzung eines Förderkanals (15) bildet und mindestens einen tangential ausgerichteten, an die Abdeckung (29) anschliessenden, abstehenden Ansatz (30, 30) trägt, und dass der tangential ausgerichtete Ansatz (30) der Abdeckung (29) der Trommel (22) der Fördereinrichtung (2) zwischen einer im Wesentlichen vertikalen bzw.
in einem spitzen Winkel zur Vertikalen schräg nach hinten oben gerichteten Aufnahme- und Ladestellung und einer im Wesentlichen horizontalen oder in einem spitzen Winkel zur Horizontalen nach hinten unten verlaufenden Entladestellung verschwenkbar gehalten ist.
3. Ladewagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (22) eine Steuerungseinrichtung für die Mitnehmer (23) aufweist, wobei durch diese Steuerungseinrichtung die Winkellage der Mitnehmer (23) zur jeweils entsprechenden Diagonalebene der Trommel (22) während der Drehung der Trommel (22) verändert wird, und dass die Steuerungseinrichtung zusammen mit der Abdeckung (29) verschwenkbar ist.
4. Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschwenken der Fördereinrichtung (2) eine Betätigungseinrichtung, insbesondere eine Zylinder-Kolbenanordnung (9), vorgesehen ist, die in der Aufnahme- und Ladestellung die hintere Bordwand (5) verriegelt.
5. Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (14) unabhängig von der Fördereinrichtung (2) zwischen einer Aufnahme- und Ladestellung einerseits und einer Entladestellung andererseits verschwenkbar ist.
6. Aufnahme- und Ladeeinrichtung für einen Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, welche aus einer Aufnahmeeinrichtung (14) und einer Fördereinrichtung (2) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (2) zwischen zwei an einem Wagen montierbaren, im Wesentlichen in parallelen Ebenen ausgerichteten Trägern (21) schwenkbar angeordnet ist und Mitnehmer (23) für das zu ladende Gut aufweist, dass an den Trägern (21) weiters die Aufnahmeeinrichtung (14) für das zu ladende Blatt- oder Halmgut (40) um eine zwischen den Trägern (21) verlaufende, senkrecht zu diesen stehende Achse (25) schwenkbar gehalten ist, wobei die Drehrichtung der Aufnahmeeinrichtung (14) und der Fördereinrichtung (2) gleich ist und zwischen den Trägern (21) eine im montierten Zustand der Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) in Fahrtrichtung vor der Fördereinrichtung (2)
angeordnete Begrenzung (28) eines Förderkanals (15) verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT2112005 | 2005-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH698523B1 true CH698523B1 (de) | 2009-08-31 |
Family
ID=41010715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH00512/06A CH698523B1 (de) | 2005-04-06 | 2006-03-30 | Ladewagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH698523B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2759193A1 (de) * | 2013-01-27 | 2014-07-30 | Lüönd & Co. AG | Fahrbares Ladegerät für die Bergung und den Transport von landwirtschaftlichem Halmgut |
-
2006
- 2006-03-30 CH CH00512/06A patent/CH698523B1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2759193A1 (de) * | 2013-01-27 | 2014-07-30 | Lüönd & Co. AG | Fahrbares Ladegerät für die Bergung und den Transport von landwirtschaftlichem Halmgut |
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