[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchflussmessung eines strömenden Mediums, mit einem Hauptkörper mit einem Einlass und einem Auslass, zwischen denen ein geschlossener Rohrstutzen angeordnet ist, dessen Inneres zumindest durch eine Trennwand in einen Einlass- und einen Auslassbereich getrennt ist und die mit Abstand zumindest zum Einlass und Auslass fernen Boden des Rohrstutzens endet, wodurch ein Durchlass zwischen Boden und Trennwand freigelassen ist, wobei weiterhin am Einlass und Auslass nahem Ende des Rohrstutzens ein erster Piezowandler angeordnet ist.
[0002] Derartige Vorrichtungen zur Durchflussmessung nach dem Laufzeit- bzw. Time-of-Flight Durchfluss-Messverfahren (TOF) mit Piezo- oder Ultraschallsensoren bzw. -wandlern sind bekannt. Derartige Durchflussmesser bieten den Vorteil, dass auch die Strömung bzw. der Durchfluss und damit Durchflussmenge und -volumen von Medien ohne definierte Mindestleitfähigkeit gemessen werden können. Darüber hinaus ist der Strombedarf gegenüber magnetisch-induktiven Durchflussmessern gering.
[0003] Die DE 10 2005 001 895 A1 zeigt eine gattungsgemässe Vorrichtung zur Durchflussmessung mit einer Ultraschallwandleranordnung, die lediglich einen Piezoschwinger hat, allerdings in einer Abstrahl- und einer Empfangsfläche unterteilt ist. Das ausgestrahlte Ultraschallsignal wandert entlang einer ersten Wandseite einer Strömungstrennwand, wird umgelenkt und wandert entlang der zweiten Strömungstrennwand zur Ultraschallwandleranordnung zurück. Eine solche Anordnung ist aufwändig.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemässe Vorrichtung dahingehend weiterzubilden, dass sie bei konstruktiv einfacher Ausgestaltung preisgünstig herstellbar ist, dennoch aber genaue Messungen erlaubt.
[0005] Erfindungsgemäss wird die genannten Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass am Einlass und Auslass fernen Ende, im ersten Piezowandler gegenüberliegend ebenfalls ein zweiter Piezowandler angeordnet ist, so dass zwischen beiden Piezowandlern eine Ultraschallmessstrecke gebildet ist.
[0006] Damit die Bildung von Luftblasen verhindert wird, sieht die Erfindung in bevorzugter Ausgestaltung vor, dass die Trennwand in ihren Einlass und Auslass nahen Bereichen zumindest ein Entlüftungsloch aufweist.
[0007] Eine äusserst bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung sieht vor, dass die Trennwand als konzentrisch innerhalb des Rohrstutzens angeordnetes Messrohr ausgebildet ist, das mit Ein- und Auslass in Fluidverbindung steht. Durch diese Ausgestaltung kann eine genau definierte Ultraschallmessstrecke geschaffen werden. Zur Verbindung des Messrohres mit dem Hauptkörper ist vorgesehen, dass das Messrohr über schräge Wandungen mit dem Hauptkörper verbunden ist.
[0008] Während in Weiterbildung grundsätzlich vorgesehen ist, dass die Stirnseiten des Rohrstutzens durch die Piezowandler aufnehmende zylindertopfförmige Sensorträger verschlossen sind, können spezifische Ausgestaltungen derart ausgebildet sein, dass ein Piezowandler durch einen ihn aufnehmenden Sensorträger umspritzt ist oder dass zwischen Piezowandler und Sensorträger ein Ultraschallkopplungsmedium, wie Silikonfett, vorgesehen ist.
[0009] Weiterbildungen der erfindungsgemässen Vorrichtung sehen eine Anzeige zur Anzeige des momentanen und/oder eines Gesamtdurchflusses und/oder eine Auswerteelektronik vor.
[0010] Das Medium, dessen Strömung zu messen ist, fliesst durch einen Einlass des Hauptkörpers in die erfindungsgemässe Vorrichtung, entlang der Trennwand oder bei Ausbildung derselben als Messrohr durch dieses bzw. am Aussenumfang entlang und schliesslich zum Auslass. Ein Ultraschallpuls wird von einem als Sender fungierenden Piezowandler durch das Medium zum anderen als Empfänger fungierenden Piezowandler gesendet, wobei die Ultraschallwellen nach einer durch die Geschwindigkeit beeinflussten Zeit den Empfänger erreichen. Basierend auf bekanntem Querschnitt und bekannter Länge der Messstrecke, gegebenenfalls des Messrohres, ist der Volumenstrom errechenbar, wozu vorzugsweise ein Mikrocontroller mit entsprechender Software als Auswerteelektronik eingesetzt wird.
[0011] Um den Einfluss von Faktoren, die die Ultraschall-Laufzeit beeinflussen können, wie Flüssigkeitstemperatur und statischem Druck, zu minimieren, wird die Laufzeit in beiden Richtungen gemessen, d.h. jeder Wandler wird sowohl als Sender als auch Empfänger eingesetzt. Dadurch, dass die Ultraschallwellen sich parallel zur Durchflussrichtung ausbreiten, weist die Messmethode eine hohe Empfindlichkeit auf.
[0012] Temperaturänderungen können darüber hinaus berücksichtigt werden, indem ein Temperatursensor an einer dem Medium zugewandten Fläche des Hauptkörpers vorgesehen ist, beispielsweise unter einer Leiterkarte im Sensorgehäuse.
[0013] Die Erfindung gewährleistet eine kostengünstige Ankopplung des Wandlers an das Medium über den Wandlerhalter- oder Träger aus Kunststoff. Die automatische Entlüftung über Lüftungslöcher vermeidet Luftansammlungen. Die erfindungsgemässe Konstruktion erlaubt eine geringe Einbaulänge bei leichter Installation in ein Rohrsystem, wodurch Nachrüstungen ohne grössere Umbauarbeiten an den Rohrleitungen ohne weiteres möglich sind. Verschiedene Einflüsse können durch den Einsatz von Hin- und Rückrichtungs-Messung kompensiert werden. Es wird eine sehr gute Trennung der mechanischen Belastung zwischen Messrohr und Anschlüssen erreicht, so dass korrekte Messergebnisse auch bei eventuellen Verformungen durch Kräfte in Rohrleitungen erzielt werden. Die Messspanne, d.h. das Verhältnis maximalem zu minimalem Durchfluss ist relativ gross.
[0014] Die Erfindung beinhaltet darüber hinaus insbesondere die Möglichkeit zum Einbau in verschiedenen Armaturen. So sieht eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung vor, dass sie als Ventilkörper eines Kugelventils ausgebildet ist bzw. beinhaltet die Erfindung ein Ventil mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung als Ventilkörper. Darüber hinaus ist die erfindungsgemässe Vorrichtung auch beispielsweise in Filtern oder dergleichen einbaubar, so dass insgesamt vielfältige Applikationsmöglichkeiten eröffnet werden.
[0015] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sehen vor, dass der piezo-elektrische Wandler durch eine Schutzfolie, insbesondere eine Niro-Folie, gegenüber dem Fluidraum abgetrennt ist, wobei insbesondere eine Abdichtung durch einen O-Ring erfolgt oder dass der piezoelektrische Wandler durch einen Sensorträger, vorzugsweise aus Kunststoff, vollständig umspritzt ist.
[0016] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung im Einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
<tb>Fig. 1<sep>einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Durchflussmessung in Form eines T-Stücks;
<tb>Fig. 2<sep>eine perspektivische Schnittsteilung;
<tb>Fig. 3<sep>eine Hauptansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung gemäss Fig.1;
<tb>Fig. 4<sep>einen Längsschnitt durch eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Durchflussmessung als Ventilkörper
<tb>Fig. 5<sep>einen alternativen Sensorträger mit einer durch eine Schutzfolie abgedeckten Öffnung zum Medium hin; und
<tb>Fig. 6<sep>eine weitere Ausgestaltung eines Sensorträgers durch Umspritzen des Wandlers.
[0017] Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchflussmessung 1 weist einen Hauptkörper 2 mit einem Einlass 3 und einem Auslass 4 für ein durchfliessendes Fluid auf. Einlass 3 und Auslass 4 sind mit (Aussen-)Gewinden 5 versehen, über welche die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 in eine Rohrleitung mittels Muttern eingebaut werden kann.
[0018] Zwischen Einlass 3 und Auslass 4 und sich senkrecht zu deren Achsen A, A erstreckend ist ein Rohrstutzen 6 angeordnet. Im Inneren des Rohrstutzens 6 befindet sich eine Trennwand 7, die im dargestellten Ausführungsbeispiel ein koaxial innerhalb des Rohrstutzens 6 ausgebildetes Messrohr ist.
[0019] Der Rohrstutzen 6 ist an seinen Enden mit Sensorträgern 8 verschlossen, die zylindertopfartig ausgebildet sind und in deren Inneren auf der dem Rohrstutzen 6 abgewandten Seite jeweils ein piezo-elektrischer Wandler 9 angeordnet ist, der in gutem akustischem Kontakt mit dem Sensorträger 8 steht. Ein solcher wird beispielsweise dadurch erreicht, dass der piezo-elektrische Wandler 9 durch den Sensorträger 8 umspritzt ist oder aber zwischen dem piezo-elektrischen Wandler 9 und dem Boden des Sensorträgers 8 ein Kopplungsmedium, wie Silikonfett oder dergleichen vorgesehen ist.
[0020] Die Sensorträger 8 sind auf ihrer dem Rohrstutzen 6 abgewandten Aussenseite mittels einer Kappe 11 verschlossen, in deren einer sich gegebenenfalls eine Auswerteelektronik befinden kann und die mit - vorzugsweise die obere Kappe -mit einer Anzeige versehen sein kann. Beide piezoelektrischen Wandler 9 sind über elektrische Leitungen mit einer solchen Auswerteelektronik verbunden. Die Anzeige kann den momentanen Durchfluss oder, gegebenenfalls auch anwählbar über einen Wahlschalter, einen Gesamtdurchfluss anzeigen; auch kann sie auf "Null" zurückgesetzt werden.
[0021] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist, wie dies insbesondere in der Fig. 3ersichtlich ist, eine Anzeige 12 auf der Vorderseite eines Elektronikgehäuses 13 angeordnet, das seitlich am durchflossenen Hauptkörper 2 angeordnet ist und die Elektronik aufnimmt.
[0022] Das die Trennwand 7 im dargestellten Ausführungsbeispiel bildende Messrohr 7a endet jeweils mit axialem Abstand zu beiden Sensorträgern 8, so dass Fluid vom Einlass 3 her zwischen beispielsweise dem oberen Sensorträger 8 in das Messrohr 7a eintreten und an dessen unterem dem weiteren Sensorträger 8 gegenüber liegenden Ende aus dem Messrohr 7a austreten und seitlich ausserhalb des Messrohrs 7a zum Auslass 4 zurückfliessen und aus diesem aus der Vorrichtung austreten kann.
[0023] Das Messrohr 7a wird über schräge Wandungen 14, 15 am Hauptkörper 2 gehalten.
[0024] In den schrägen Wandungen 14, 15 sind Entlüftungslöcher 16 vorgesehen, die dazu dienen Luftblasenansammlungen in der erfindungsgemässen Vorrichtung zu vermeiden. Der hydraulische Einfluss dieser Entlüftungslöcher 16 kann softwaremässig kompensiert werden.
[0025] Der Abstand zwischen den beiden Piezowandlern 9 ist fest vorgegeben und bekannt, desgleichen der Durchmesser des Messrohres 7a, so dass aufgrund der die Laufzeit von Ultraschallwellen zwischen Piezowandlern 9 bestimmenden Messergebnissen auch Durchflussmenge bzw. -volumen bestimmt werden können.
[0026] An einer dem Medium zugewandten Fläche des Hauptkörpers 2 ist ein Temperatursensor angebracht, mittels dessen die Temperatur des Mediums und Änderungen derselben gemessen werden können, damit diese durch die Auswerteelektronik gegebenenfalls kompensiert werden können.
[0027] Das Medium, dessen Durchfluss zu messen ist, strömt über den Einlass 3 in die erfindungsgemässe Vorrichtung ein, strömt dann durch das Messrohr 7a und weiter entlang dessen zurück zum Auslass 4 und tritt durch diesen aus der erfindungsgemässen Vorrichtung aus.
[0028] Vom oberen oder ersten Piezowandler wird ein Ultraschallimpuls ausgesendet, der das Messrohr 7a durchwandert und nach einer von der Strömungsgeschwindigkeit des Mediums abhängigen Laufzeit auf dem unteren oder zweiten Piezowandler 9 auftrifft. Unmittelbar anschliessend wird von diesem aus ebenfalls ein Ultraschallpuls ausgesandt, der das Messrohr 7a entgegen der Strömungsrichtung des Mediums durchwandert und ebenfalls nach einer durch die Strömungsgeschwindigkeit bedingten - längeren - Zeit auf dem oberen oder ersten Piezowandler auftrifft. Durch Messung der Laufzeit in beiden Richtungen können Einflüsse von Faktoren, wie Flüssigkeitstemperatur und statischem Druck minimiert werden.
[0029] Eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Durchflussmessung zeigt die Fig. 4. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Bei der Ausgestaltung der Fig. 4 ist die erfindungsgemässe Vorrichtung als Ventilkörper eines Kugelventils 21 in einem Ventilgehäuse 22 desselben ausgebildet bzw. beinhaltet die Fig. 4 ein Kugelventil 21 mit einem Ventilgehäuse 22 und einem in diesem verschwenkbaren Ventilkörper, der zur Durchflussmessung in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet ist.
[0030] Zur Erläuterung wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen. Im Folgenden werden lediglich die durch die Ausbildung als Kugelventil bedingten Änderungen und Ergänzungen beschrieben.
[0031] Das Ventilgehäuse 22 weist Gewindeanschlüsse 23, 24 auf. Die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 ist als Ventilkörper um ihre Symmetrieachse des Rohrstutzens 6 verschwenkbar, aber axial fest im Ventilgehäuse 22 eingespannt und zum Verschwenken mit einem Betätigungshebel 25 versehen. In einem oberhalb des oberen oder ersten Piezowandlers ausgebildeten Hohlraum des Ventilkörpers sind nahe dem inneren Befestigungsende des Hebels 25 eine Elektronik, beispielsweise in Form einer Leiterkarte 26, eine Batterie 27 sowie einer Anzeige 28 angeordnet, die letztere von aussen sichtbar ist und über die momentaner Durchfluss und aufgelaufene Durchflussmenge wahlweise abgelesen werden können.
[0032] Durchfluss des Mediums und Messvorgänge entsprechen denen, wie sie oben insbesondere unter Bezug auf die Fig. 1 beschrieben wurden. Mittels des Hebels 25 kann die Durch-flussmenge durch das Kugelventil verändert bzw. eingestellt werden.
[0033] Grundsätzlich ist es möglich, auch statt des Hebels 25 einen elektromotorischen Antrieb vorzusehen, so dass die Durchflussmenge derart elektromotorisch gesteuert oder auch geregelt und damit beispielsweise bei unterschiedlichen Druckverhältnissen konstant gehalten werden kann.
[0034] Bei den Ausgestaltungen der Fig. 1bis 4ist der piezo-elektrische Wandler 9 in einem topfförmigen Sensorträger 8 aufgenommen, der mit seinem Boden zum Medium, dessen Geschwindigkeit bestimmt werden soll, gerichtet ist. Zwischen dem piezo-elektrisehen Wandler 9 und der Innenseite der Bodenwandung des Sensorträgers 8 kann zur Verbesserung der Schallübertragung ein Schallübertragungsmittel in Form in eines Gels oder Fettes vorgesehen sein, gegen das der Wandler beispielsweise durch die Kappe 11 gedrückt wird.
[0035] Alternative Ausgestaltungen des Sensorträgers 8 sind in den Fig. 5 und 6 dargestellt.
[0036] Bei der Fig. 5 weist der Sensorträger 8 in seinem Boden 8.1 eine Öffnung oder einen Durchbruch 8.2 auf, der innenseitig, also auf der Innenseite 8.3 des Bodens 8.1 durch eine Schutzfolie 8.4 abgedeckt ist. Zur Erzielung einer vollständigen Dichtigkeit ist auf der Innenseite 8.3 des Bodens 8.1 eine Ringnut ausgebildet, in der ein O-Ring 8.5 angeordnet ist, auf dem die Folie 8.4 aufliegt. Die Folie 8.4 kann eine kann eine Niro-Schutzfolie sein. Der Wandler 9 ist mittels eines geeigneten Mittels, wie eben die Kappe 11, gegen die Folie 8.4 gedrückt.
[0037] Bei der Ausgestaltung der Fig. 6ist der Wandler 9 vollständig durch den Sensorträger in Form eines den Wandler 9 vollständig umgebenden Gehäuses umspritzt, wobei lediglich die Anschlussleitung 9.1 aus diesem herausgeführt ist.
[0038] Durch sämtliche Ausgestaltungen ist der Wandler 9 sicher gegenüber dem Medium M abgedichtet und gegenüber diesem geschützt.
Bezugszeichenliste
[0039]
<tb>1<sep>Vorrichtung zur Durchflussmessung
<tb>2<sep>Hauptkörper
<tb>3<sep>Einlass
<tb>4<sep>Auslass
<tb>5<sep>(Aussen-)Gewinde
<tb>6<sep>Rohrstutzen
<tb>7<sep>Trennwand
<tb>7a<sep>Messrohr
<tb>8<sep>Sensorträger
<tb>8.1<sep>Boden
<tb>8.2<sep>Durchbruch
<tb>8.3<sep>Innenseite
<tb>8.4<sep>Schutzfolie
<tb>8 . 5<sep>O-Ring
<tb>9<sep>piezo-elektrischer Wandler
<tb>9.1<sep>Anschlussleitung
<tb>11<sep>Kappe
<tb>12<sep>Anzeige
<tb>13<sep>Elektronikgehäuse
<tb>14, 15<sep>Wandungen
<tb>16<sep>Entlüftungslöcher
<tb>21<sep>Kugelventil
<tb>22<sep>Ventilgehäuse
<tb>21, 22<sep>Gewindeanschlüsse
<tb>25<sep>Betätigungshebel
<tb>26<sep>Leiterkarte
<tb>27<sep>Batterie
<tb>28<sep>Anzeige
<tb>A, A<sep>Achsen
<tb>M<sep>Medium
The invention relates to a device for flow measurement of a flowing medium, comprising a main body having an inlet and an outlet, between which a closed pipe socket is arranged, the interior of which is separated at least by a partition in an inlet and an outlet region and with Distance at least to the inlet and outlet remote bottom of the pipe socket ends, whereby a passage between the bottom and the partition wall is released, further comprising at the inlet and outlet near the end of the pipe socket a first piezoelectric transducer is arranged.
Such devices for flow measurement according to the transit time or time-of-flight flow measurement method (TOF) with piezo or ultrasonic sensors or transducers are known. Such flowmeters offer the advantage that the flow or the flow and thus flow rate and volume of media can be measured without a defined minimum conductivity. In addition, the power requirement compared to magnetic-inductive flow meters is low.
DE 10 2005 001 895 A1 shows a generic device for flow measurement with an ultrasonic transducer assembly, which has only a piezoelectric vibrator, but is divided into a radiating and a receiving surface. The emitted ultrasonic signal travels along a first wall side of a flow dividing wall, is deflected, and travels along the second flow dividing wall back to the ultrasonic transducer assembly. Such an arrangement is expensive.
The invention is therefore the object of developing a generic device to the effect that it is inexpensive to produce in a structurally simple design, but still allows accurate measurements.
According to the invention the above object is achieved in a device of the type mentioned in that at the inlet and outlet far end, in the first piezoelectric transducer opposite also a second piezoelectric transducer is arranged so that an ultrasonic measuring section is formed between the two piezoelectric transducers.
In order to prevent the formation of air bubbles, the invention provides in a preferred embodiment that the partition has at least one vent hole in its inlet and outlet near areas.
An extremely preferred embodiment of the inventive device provides that the partition is designed as a concentrically arranged within the pipe socket measuring tube, which is in fluid communication with inlet and outlet. By this configuration, a well-defined ultrasonic measuring section can be created. For connecting the measuring tube with the main body is provided that the measuring tube is connected via oblique walls with the main body.
While basically provided in the development that the end faces of the pipe socket are closed by the piezoelectric transducer receiving cylinder-shaped sensor carrier, specific embodiments may be designed such that a piezoelectric transducer is encapsulated by a sensor carrier receiving it or that between piezo transducer and sensor carrier an ultrasonic coupling medium, like silicone grease, is provided.
Developments of the inventive device provide a display for displaying the current and / or total flow and / or an evaluation before.
The medium, whose flow is to be measured, flows through an inlet of the main body into the device according to the invention, along the dividing wall or, when it is formed as a measuring tube, through this or along the outer circumference and finally to the outlet. An ultrasonic pulse is transmitted from one acting as a transmitter piezoelectric transducer through the medium to the other acting as a receiver piezoelectric transducer, wherein the ultrasonic waves reach the receiver after a time influenced by the speed. Based on known cross-section and known length of the measuring section, optionally the measuring tube, the volume flow can be calculated, for which purpose preferably a microcontroller with appropriate software is used as an evaluation.
In order to minimize the influence of factors that can affect the ultrasonic transit time, such as liquid temperature and static pressure, the transit time is measured in both directions, i. E. Each transducer is used both as transmitter and receiver. Due to the fact that the ultrasonic waves propagate parallel to the flow direction, the measuring method has a high sensitivity.
Temperature changes can also be taken into account by a temperature sensor is provided on a medium-facing surface of the main body, for example, under a printed circuit board in the sensor housing.
The invention ensures a cost-effective coupling of the transducer to the medium via the Wandlerhalter- or plastic carrier. Automatic ventilation via ventilation holes prevents air build-up. The inventive construction allows a small installation length with easy installation in a pipe system, which retrofits without major modifications to the pipes are readily possible. Various influences can be compensated by the use of back and forth measurement. A very good separation of the mechanical load between the measuring tube and the connections is achieved, so that correct measuring results are achieved even in case of deformations due to forces in the pipelines. The span, i. the ratio of maximum to minimum flow is relatively large.
The invention also includes in particular the possibility of installation in various fittings. Thus, a preferred embodiment of the invention that it is designed as a valve body of a ball valve or the invention includes a valve with an inventive device as a valve body. In addition, the device according to the invention can also be installed, for example, in filters or the like, thus opening up a wide variety of possible applications.
Further preferred embodiments provide that the piezoelectric transducer is separated by a protective film, in particular a stainless steel foil, with respect to the fluid space, wherein in particular a seal is made by an O-ring or that the piezoelectric transducer by a sensor carrier, preferably made of plastic, completely encapsulated.
Further advantages and features of the invention will become apparent from the claims and the following description in which embodiments of the invention with reference to the drawings are explained in detail. Showing:
<Tb> FIG. 1 <sep> is a longitudinal section through a first embodiment of a device according to the invention for flow measurement in the form of a T-piece;
<Tb> FIG. 2 <sep> a perspective sectional division;
<Tb> FIG. 3 <sep> is a main view of the device according to the invention according to FIG.
<Tb> FIG. 4 shows a longitudinal section through a further embodiment of a device according to the invention for flow measurement as a valve body
<Tb> FIG. 5 <sep> an alternative sensor carrier with an opening covered by a protective film towards the medium; and
<Tb> FIG. 6 <sep> another embodiment of a sensor carrier by encapsulation of the transducer.
The inventive device for flow measurement 1 has a main body 2 with an inlet 3 and an outlet 4 for a flowing fluid. Inlet 3 and outlet 4 are provided with (external) threads 5, via which the device 1 according to the invention can be installed in a pipeline by means of nuts.
Between inlet 3 and outlet 4 and perpendicular to their axes A, A extending a pipe socket 6 is arranged. Inside the pipe socket 6 is a partition wall 7, which is a coaxially formed within the pipe socket 6 measuring tube in the illustrated embodiment.
The pipe socket 6 is closed at its ends with sensor carriers 8, which are formed like a cylinder pot and in the interior of which the pipe socket 6 side facing away from a piezoelectric transducer 9 is arranged, which is in good acoustic contact with the sensor carrier 8 , Such is achieved for example in that the piezoelectric transducer 9 is encapsulated by the sensor carrier 8 or between the piezoelectric transducer 9 and the bottom of the sensor carrier 8, a coupling medium, such as silicone grease or the like is provided.
The sensor carrier 8 are closed on its side facing away from the pipe socket 6 outside by means of a cap 11, in which one optionally a transmitter can be located and with - may be provided with a display - preferably the upper cap. Both piezoelectric transducers 9 are connected via electrical lines with such evaluation. The display can indicate the instantaneous flow or, optionally also selectable via a selector switch, a total flow; Also, it can be reset to "zero".
In the illustrated embodiment, as is particularly apparent in Fig. 3, a display 12 is arranged on the front side of an electronics housing 13, which is arranged laterally on the main body 2 through which the electronics are accommodated.
The measuring tube 7a forming the dividing wall 7 in the exemplary embodiment illustrated terminates in each case at an axial distance from both sensor carriers 8, so that fluid enters the measuring tube 7a from the inlet 3 between, for example, the upper sensor carrier 8 and faces the further sensor carrier 8 at the lower thereof lying end of the measuring tube 7a and laterally outside the measuring tube 7a flow back to the outlet 4 and can emerge from this from the device.
The measuring tube 7a is held by inclined walls 14, 15 on the main body 2.
In the inclined walls 14, 15 vent holes 16 are provided, which serve to avoid accumulation of bubbles in the inventive device. The hydraulic influence of these vent holes 16 can be compensated by software.
The distance between the two piezo transducers 9 is fixed and known, likewise the diameter of the measuring tube 7a, so that due to the duration of ultrasonic waves between piezoelectric transducers 9 determining measurement results and flow rate or volume can be determined.
On a medium-facing surface of the main body 2, a temperature sensor is mounted, by means of which the temperature of the medium and changes in the same can be measured, so that they can be optionally compensated by the transmitter.
The medium whose flow is to be measured, flows through the inlet 3 in the inventive device, then flows through the measuring tube 7a and further along the back to the outlet 4 and exits through this from the inventive device.
From the upper or first piezoelectric transducer, an ultrasonic pulse is emitted, which passes through the measuring tube 7a and impinges on a dependent of the flow rate of the medium running time on the lower or second piezoelectric transducer 9. Immediately thereafter, an ultrasonic pulse is likewise emitted from the latter, which passes through the measuring tube 7a counter to the direction of flow of the medium and also impinges on the upper or first piezoelectric transducer after a longer time due to the flow velocity. By measuring the transit time in both directions, influences of factors such as liquid temperature and static pressure can be minimized.
A further embodiment of an inventive device for flow measurement is shown in FIG. 4. The same parts are designated by the same reference numerals. In the embodiment of Fig. 4, the inventive device is formed as a valve body of a ball valve 21 in a valve housing 22 thereof or includes the Fig. 4, a ball valve 21 with a valve housing 22 and a pivotable in this valve body, for flow measurement in the above Way is formed.
For explanation, reference is made to the above statements. In the following, only the changes and additions caused by the design as a ball valve will be described.
The valve housing 22 has threaded connections 23, 24. The inventive device 1 is pivotable about its axis of symmetry of the pipe socket 6 as a valve body, but axially fixed in the valve housing 22 and provided for pivoting with an actuating lever 25. In an above the upper or first piezoelectric transducer formed cavity of the valve body near the inner mounting end of the lever 25 electronics, for example in the form of a printed circuit board 26, a battery 27 and a display 28 are arranged, the latter is visible from the outside and on the instantaneous flow and accumulated flow rate can be optionally read.
Flow of the medium and measuring operations correspond to those as described above in particular with reference to FIG. 1. By means of the lever 25, the flow rate through the ball valve can be changed or adjusted.
In principle, it is also possible to provide an electromotive drive instead of the lever 25, so that the flow rate can be controlled or controlled by an electric motor and thus kept constant, for example, at different pressure ratios.
In the embodiments of Fig. 1bis 4ist the piezoelectric transducer 9 is received in a cup-shaped sensor carrier 8, which is directed with its bottom to the medium whose speed is to be determined. Between the piezoelectric transducer 9 and the inside of the bottom wall of the sensor carrier 8, a sound transmission medium in the form of a gel or fat can be provided to improve the sound transmission, against which the transducer is pressed, for example, by the cap 11.
Alternative embodiments of the sensor carrier 8 are shown in FIGS. 5 and 6.
5, the sensor carrier 8 in its bottom 8.1 an opening or breakthrough 8.2, which is covered on the inside, ie on the inside 8.3 of the bottom 8.1 by a protective film 8.4. To achieve complete tightness, an annular groove is formed on the inside 8.3 of the bottom 8.1, in which an O-ring 8.5 is arranged, on which the film rests 8.4. The film 8.4 may be a stainless steel protective film. The transducer 9 is pressed by means of a suitable means, such as the cap 11, against the film 8.4.
In the embodiment of FIG. 6, the transducer 9 is completely encapsulated by the sensor carrier in the form of a housing completely surrounding the transducer 9, wherein only the connecting line 9.1 is led out of this.
By all embodiments, the transducer 9 is securely sealed against the medium M and protected from this.
LIST OF REFERENCE NUMBERS
[0039]
<tb> 1 <sep> Flow measurement device
<Tb> 2 <sep> main body
<Tb> 3 <sep> inlet
<Tb> 4 <sep> outlet
<Tb> 5 <sep> (outer) thread
<Tb> 6 <sep> pipe socket
<Tb> 7 <sep> Partition
<Tb> 7 <sep> measuring tube
<Tb> 8 <sep> sensor support
<Tb> 8.1 <sep> Floor
<Tb> 8.2 <sep> breakthrough
<Tb> 8.3 <sep> inside
<Tb> 8.4 <sep> protector
<tb> 8. 5 <sep> O-ring
<tb> 9 <sep> Piezoelectric transducer
<Tb> 9.1 <sep> Connection cable
<Tb> 11 <sep> cap
<Tb> 12 <sep> Display
<Tb> 13 <sep> electronics housing
<tb> 14, 15 <sep> walls
<Tb> 16 <sep> vent holes
<Tb> 21 <sep> ball valve
<Tb> 22 <sep> valve housing
<tb> 21, 22 <sep> Threaded connections
<Tb> 25 <sep> Control lever
<Tb> 26 <sep> PCB
<Tb> 27 <sep> Battery
<Tb> 28 <sep> Display
<tb> A, A <sep> axes
<Tb> M <sep> Medium