CH698776B1 - Garofen. - Google Patents

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CH698776B1
CH698776B1 CH00201/06A CH2012006A CH698776B1 CH 698776 B1 CH698776 B1 CH 698776B1 CH 00201/06 A CH00201/06 A CH 00201/06A CH 2012006 A CH2012006 A CH 2012006A CH 698776 B1 CH698776 B1 CH 698776B1
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CH00201/06A
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Christoph Walther
Harald Poerner
Dietmar Hildner
Hermann Fersterra
Manfred Von Dobschuetz
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Electrolux Home Prod Corp
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Garofen mit - einer Ofenmuffel (4), die an der Frontseite durch eine Tür verschliessbar ist,- einem Wrasenkanal (44), der an der Frontseite in einer Wrasenöffnung (18) mündet, und- einer Filtervorrichtung (48), die von der Frontseite her durch die Wrasenöffnung (18) hindurch in den Wrasenkanal (44) wechselbar einsetzbar ist.

Description


  [0001]    Die Erfindung betrifft einen Garofen mit einer Ofenmuffel, die an der Frontseite durch eine Tür verschliessbar ist.

  

[0002]    Es ist bekannt, derartige Garöfen mit Filtern auszustatten, die beim Garen entstehende Wrasen von Fett und Geruchspartikeln befreien. Ein Herd gemäss DE 19 829 651 A1 weist hierzu einen flachen Wrasenfilter auf, der von oben her hochkant auf ein über einem Backofen angeordnetes Kochfeld wechselbar aufsetzbar ist, wobei sich unter der Aufsetzposition eine Wrasenöffnung befindet, die mit einem an den Backofen führenden Wrasenkanal in Verbindung steht. Die einfache Wechselbarkeit des Wrasenfilters geht jedoch nicht nur zu Lasten des verfügbaren Platzes auf dem Kochfeld. Sie wird auch damit erkauft, dass der Wrasenfilter auf dem Kochfeld durch Spritzer verstopfen oder durch Geschirr beschädigt werden kann.

  

[0003]    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Garofen zu schaffen, der diese Nachteile vermeidet oder zumindest vermindert.

  

[0004]    Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

  

[0005]    Der Garofen besitzt eine Ofenmuffel, die an der Frontseite durch eine Tür verschliessbar ist, einen Wrasenkanal, der an der Frontseite in einer Wrasenöffnung mündet, und eine Filtervorrichtung, die von der Frontseite her durch die Wrasenöffnung hindurch in den Wrasenkanal wechselbar einsetzbar ist.

  

[0006]    Die Wrasenöffnung ist insbesondere in einem Wrasenkanal und/oder einem Muffelrahmen ausgebildet, der die Ofenmuffel an der Frontseite umgibt. Der Wrasenkanal und/oder die Wrasenöffnung erstrecken sich vorzugsweise über der Ofenmuffel, insbesondere horizontal. Die Wrasenöffnung und/oder der Wrasenkanal können sich auch hinter einem sich horizontal erstreckenden Zwischenraum zwischen der Tür und einer über der Tür angeordneten Bedienblende erstrecken.

  

[0007]    Der Wrasenkanal ist insbesondere ein Ausblaskanal einer sich oberhalb der Ofenmuffel erstreckenden Gebläseeinheit. Er führt insbesondere Wrasen oder eine Mischung aus Wrasen und Kühlluft.

  

[0008]    Die Filtervorrichtung ist vorzugsweise flach, insbesondere taschenförmig, ausgebildet. Sie taucht insbesondere vollständig in die Wrasenöffnung ein, d.h., ihre nach aussen weisende Vorderkante kann im eingesetzten Zustand zumindest im Wesentlichen mit der Wrasenöffnung fluchten. Sie ist insbesondere mit dem Wrasenkanal und/oder der Wrasenöffnung und/oder dem Muffelrahmen lösbar verbindbar, insbesondere durch Verrasten, Verklipsen oder Verschnappen.

  

[0009]    Die Filtervorrichtung weist vorzugsweise einen insbesondere aus Kunststoff bestehenden Rahmen auf, der sich im eingesetzten Zustand der Filtervorrichtung zumindest an deren nach aussen weisenden Frontbereich erstreckt und dort eine Ausblasöffnung bildet und insbesondere als Träger für ein oder mehrere Bauteile der Filtervorrichtung ausgebildet ist. Die lösbare Verbindbarkeit der Filtervorrichtung mit dem Wrasenkanal und/oder der Wrasenöffnung und/oder dem Muffelrahmen erfolgt insbesondere dadurch, dass der Rahmen lösbar mit der dem Wrasenkanal und/oder der Wrasenöffnung und/oder dem Muffelrahmen verbindbar und vorzugsweise als Träger für ein oder mehrere Bauteile der Filtervorrichtung ausgebildet ist.

  

[0010]    Die Filtervorrichtung kann auch einen Grobfilter aufweisen, der insbesondere als durchbrochener Metallfilter ausgebildet und vorzugsweise an den Rahmen angesetzt oder über den Rahmen gestülpt ist. Sie kann auch einen Feinfilter aufweisen, der insbesondere Aktivkohle enthält und vorzugsweise an den Rahmen angesetzt ist oder den Rahmen oder den Grobfilter innen auskleidet.

  

[0011]    Die Filtervorrichtung (48) dient insbesondere der Geruchsminderung und/oder der Fettabscheidung.

  

[0012]    Sie kann durch einen Bypasskanal (60), der sich insbesondere bei einem vorbestimmten Überdruck im Wrasenkanal (44) öffnet, umgangen werden. Der Bypasskanal ist insbesondere durch eine Klappe verschliessbar. Der Filtervorrichtung kann ein Prallfilter vorgelagert sein.

  

[0013]    Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>einen geschnittenen Ausschnitt eines Garofens mit einer in einen Wrasenkanal eingesetzten Filtervorrichtung,


  <tb>Fig. 2<sep>einen dreidimensionalen Ausschnitt eines Garofens mit einer in einen Wrasenkanal einsetzbaren Filtervorrichtung,


  <tb>Fig. 3<sep>einen dreidimensionalen Ausschnitt eines Garofens mit einer in einen Wrasenkanal eingesetzten und/oder integrierten Filtervorrichtung,


  <tb>Fig. 4<sep>eine Garofenmuffel mit Gebläseeinheit,


  <tb>Fig. 5<sep>einen Schnitt durch einen Wrasenkanal eines weiteren Ausführungsbeispiels,


  <tb>Fig. 6<sep>eine dreidimensionale Darstellung einer weiteren Filtervorrichtung.

  

[0014]    Der Garofen 2 ist in den Fig. 1bis 3 durch eine Garofenmuffel 4, einen Muffelrahmen 6 und eine Gebläseeinheit 8 angedeutet.

  

[0015]    Die Garofenmuffel 4 weist einander gegenüberliegende Seitenwände 10, einen nichtdargestellten Boden, eine Decke 12, eine Rückwand 14 und eine Beschickungsöffnung 16 auf, die durch eine nichtdargestellte Tür verschliessbar ist.
Der Muffelrahmen 6 ist an der Garofenmuffel 4 angeordnet. Er umgibt deren Beschickungsöffnung 16 und reicht nach aussen über die Seitenwände 10, den nicht dargestellten Boden und die Decke 12 hinaus.

  

[0016]    An dem nach oben über die Decke 12 hinausreichenden Abschnitt des Muffelrahmens 6 ist eine Wrasenöffnung 18 ausgebildet, die sich im Wesentlichen über die gesamte Breite der Garofenmuffel 4 erstreckt und dem Ausblasen des Wrasens dient. Unmittelbar unter dieser Wrasenöffnung 18 befindet sich eine Luftöffnung 20, die sich ebenfalls über die gesamte Breite der Garofenmuffel 4 erstreckt und dem Ansaugen von Luft dient. Die Wrasenöffnung 18 und die Luftöffnung 20 sind durch einen horizontalen Steg 22 voneinander getrennt.

  

[0017]    Die seitlich über die Seitenwände hinausreichenden Abschnitte des Muffelrahmens 6 weisen nach oben gerichtete vertikale Verlängerungen 24 auf, an denen eine nichtdargestellte Bedieneinheit befestigt werden kann.

  

[0018]    Die Gebläseeinheit 8 ist oberhalb der Muffeldecke 12 angeordnet. Sie weist einen Motor 26 auf, dessen Welle 28 ein unteres erstes Gebläserad 30 trägt, mit dem Wrasen W aus der Garofenmuffel 4 und Frischluft L aus dem Aussenraum axial in die Gebläsekammer 32 angesaugt werden kann, und ein oberes zweites Gebläserad 34 trägt, mit dem Kühlluft K aus der Umgebung der Garofenmuffel 4 axial in die Gebläsekammer 32 angesaugt und zusammen mit der durch das Gebläserad 30 angesaugten Mischung aus Wrasen W und Frischluft L radial ausgeblasen werden kann. Die Gebläseräder haben hier einen gemeinsamen Träger 36.

  

[0019]    Die Frischluft L wird in einem Kanal 38 geführt, der begrenzt ist durch eine obere Wandung 40, die im Bereich der Gebläseräder 30, 32 unterbrochen ist, und eine untere Wandung 42, die im Bereich des Wraseneintritts unterbrochen ist. Die Mischung aus Wrasen W, Kühlluft K und Frischluft L wird in einem Kanal 44 geführt, der begrenzt ist durch die untere Wandung 40 und eine obere Wandung 46, die im Bereich des Kühllufteintritts unterbrochen ist. Zur Bildung von nach vorn offenen Kanälen sind die Wandungen 42 und 46 an den seitlichen und hinteren Aussenrändern mit der Wandung 40 gasdicht verbunden. Von oben gesehen verbreitern sich alle Wandungen 40 bis 46 in Richtung Wrasen- und Luftöffnung, bis sie an der Wrasenöffnung 18 und der Luftöffnung 20 die Breite der Garofenmuffel 4 aufweisen.

   Auf diese Weise führt der Kanal 44 an die Wrasenöffnung 18 des Muffelrahmens 6 und der Kanal 38 an dessen Luftöffnung 20.

  

[0020]    Die Wrasen- und Luftöffnungen 18, 20 sind als Einzüge des Muffelrahmens 6 ausgebildet, die den Mittelsteg 22 U-förmig zurücklassen. Über die Einzüge 18, 20 und in den U-förmigen Mittelsteg 22 ist das offene Ende der Gebläseeinheit 8 gesteckt.

  

[0021]    Es versteht sich, dass die Kanäle 44 und 38 auf vielfältige Weise abgegrenzt sein können. So kann beispielsweise die untere Wandung 42 des unteren Kanals 38 mit der Muffeldecke 12 zusammenfallen.

  

[0022]    Auch kann statt eines Wrasen führenden und eines Frischluft führenden Kanals nur ein Wrasen führender Kanal vorgesehen sein.

  

[0023]    Um die im Kanal 44 geführte Mischung aus Wrasen W, Kühlluft K und Frischluft L vor ihrem Austritt aus der Wrasenöffnung 18 zu reinigen, lässt sich von der Frontseite der Garofenmuffel 4 her ein Filter 48 durch die Wrasenöffnung 18 hindurch in den Kanal 44 einsetzen.

  

[0024]    Der sich vorzugsweise über die gesamte Breite des Kanals 44 erstreckende Filter 48 ist im Querschnitt dübelförmig ausgebildet, wobei sich sein Flansch 50 im Bereich der Wrasenöffnung 18 am Muffelrahmen 6 abstützen kann und sich sein vom Flansch weg verjüngender Schaft 52 in den Kanal 44 hineinerstreckt.

  

[0025]    Der Filter 48 besteht insbesondere aus einem oder mehreren Filterabschnitten 54, die. in Richtung Längserstreckung der Wrasenöffnung 18 hintereinander angeordnet und miteinander verbunden sind und jeweils einen zumindest teilweise umlaufenden Rahmenabschnitt 56, der einen Wrasenöffnungs-Abschnitt freigibt, und Lappen 58 aufweist, die sich vom Rahmenabschnitt 56 in Richtung Kanal 44 wegerstrecken und zumindest in einem ersten Abschnitt die Verbindung der Filterabschnitte 54 untereinander bilden. In einem zweiten Abschnitt können sich die verbindenden Lappen 58 in separate Lappen aufspalten, die in Richtung der Längserstreckung der Wrasenöffnung 18 derart voneinander beabstandet sind, dass die einzelnen Filterabschnitte 54 in dieser Richtung untereinander federn.

  

[0026]    Zwischen den Rändern der Lappen 58 eines Filterabschnitts 54 sind Kohlefaservliese gespannt, die auch an die Rahmenabschnitte 56 heranführen und so je Filterabschnitt 54 eine Tasche bilden, die sich in Richtung Nutzer öffnet.

  

[0027]    Über je eine Tasche oder über alle Taschen gemeinsam ist ein taschenförmiges Edelstahlgeflecht oder Edelstahlgitter gestülpt.

  

[0028]    Während das Edelstahlgeflecht oder Edelstahlgitter einen ersten (Grob-)Filter bildet, der die Luft passieren lässt und grössere Fettpartikel zurückhält, bildet das Kohlefaservlies einen zweiten Filter, der verbleibende Fettpartikel und Gerüche absorbiert, die durch organische Substanzen hervorgerufen werden. Jeweils zwei Filterabschnitten 54 gemeinsame Lappenabschnitte können sich vom Rahmenabschnitt 56 in Richtung Nutzer wegerstrecken und so sichtbare und leicht zugängliche Handhabungen zum Einsetzen und Entfernen des Filters 48 bilden, der sich nach Verbrauch für einen erneuten Einsatz in einem Geschirrspüler reinigen lässt.

  

[0029]    In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Zum einen fehlt hier der Frischluftkanal 38, so dass der Wrasenkanal 44 statt Wrasen W, Kühlluft K und Frischluft L nur die beiden ersten Medien führt, wie dies bereits zuvor erwähnt worden ist. Zum anderen ist hier ein zusätzlicher Bypasskanal 60 vorgesehen, der die Filtervorrichtung 48 umgeht und die Mischung aus Wrasen W und Kühlluft K direkt in den Aussenraum leitet. Der Bypasskanal 60 ist insbesondere durch eine Klappe 62 oder ein anderes Ventil verschlossen, das sich bei einem vorbestimmten Überdruck im Wrasenkanal 44 vorzugsweise selbsttätig öffnet. Dies könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Filtervorrichtung 48 nicht rechtzeitig gereinigt bzw. ausgetauscht wurde und somit zugesetzt ist.

   Die Kühlfunktion des Gebläses 8, das nicht nur als Radialgebläse, sondern auch als Axial- oder Tangentialgebläse ausgebildet sein kann, bleibt damit in jedem Falle erhalten.

  

[0030]    Der Bypasskanal 60 ist hier oberhalb des Wrasenkanals 44 angeordnet. Seine Klappe 62 lagert um eine horizontale Achse 66, die parallel zur Beschickungsöffnung 16 der Muffel 4 verläuft und an der Decke der Gebläsekammer 32 angeordnet ist. Im geschlossenen Zustand neigt sie sich von der Decke der Gebläsekammer 32 in Richtung Beschickungsöffnung 16 schräg nach unten. Sie kann dann beispielsweise mit ihrer zum Nutzer weisenden Vorderkante 68 auf der oberen Wand des Wrasenkanals 44, die gleichzeitig die untere Wand des Bypasskanals 60 ist, aufliegen. Im geöffneten Zustand verläuft die Klappe 62 parallel zur Decke der Gebläsekammer 32 bzw. liegt sie an dieser an. Das selbsttätige Öffnen der Klappe 62 kann durch einen Drucksensor ausgelöst werden oder auch durch das unter Überdruck stehende Medium W +, K selbst erfolgen.

  

[0031]    Unabhängig davon, ob ein Bypasskanal vorgesehen ist oder nicht, kann der eingesetzten Filtervorrichtung 48 ein Prallfilter 64 vorgelagert sein, der sich dann beispielsweise zwischen der unteren und oberen Wand des Wrasenkanals 44 erstreckt, vorzugsweise in geneigter Lage, hier in Richtung Nutzer von unten nach oben.

  

[0032]    In Fig. 6 ist eine weitere Filtervorrichtung 48 dargestellt, mit der in der Garofenmuffel 4 produzierte Geruchsstoffe bevorzugt mittels eingelagerter Aktivkohle 70 in Form von Pellets oder Bruchkohle bzw. mittels kohlebestückter oder -bestäubter Filtervliese 72 absorbiert werden. Im Falle von aktivierten Filtervliesen wird mit diesen ein Rahmengehäuse 74 umspannt, das ausblasseitig offen oder geschlossen bleiben kann. Die beschriebene Filtervorrichtung 48 lässt sich auch mit (anderen) Mitteln zur Fettabscheidung einsetzen, indem man beispielsweise die Aktivkohle (direkt oder mit Rahmenunterstützung) mit Streckmetall, Siebfiltern oder geeigneten Drahtgeflechtfiltern umgibt.

  

[0033]    Die Aufgabe des Schutzes der Aktivkohle vor Fettabscheidung kann auch durch den bereits erwähnten vorgelagerten Prallfilter gelöst werden. Die Fettabscheidungsmittel müssen nicht zwingend im Wrasenkanal 44 liegen. Sie könnten auch in Form von Fettfiltern 76 direkt vor dem Wrasenaustritt 78 aus der Garofenmuffel 4 in die Gebläsekammer 32 angeordnet sein.

  

[0034]    Schliesslich ist es möglich, die Filtervorrichtung 48 ausschliesslich als Fettfilter auszubilden, wobei dann die Aktivkohle zur Geruchsbeseitigung entfällt. Wesentlich ist, dass die Filtervorrichtungen 48 von der Frontseite her durch die Wrasenöffnung 18 hindurch in den Wrasenkanal 48 wechselbar einsetzbar sind, und zwar durch den Nutzer selbst. Hierbei können Rastmittel, Schnappmittel oder Clips 80 eingesetzt werden

Claims (20)

1. Garofen mit
- einer Ofenmuffel (4), die an der Frontseite durch eine Tür (82) verschliessbar ist,
- einem Wrasenkanal (44), der an der Frontseite in einer Wrasenöffnung (18) mündet, und
- einer Filtervorrichtung (48), die von der Frontseite her durch die Wrasenöffnung (18) hindurch in den Wrasenkanal (44) wechselbar einsetzbar ist.
2. Garofen nach Anspruch 1, bei dem die Wrasenöffnung (18) in einem Wrasenkanal (44) und/oder einem Muffelrahmen ausgebildet ist, der die Ofenmuffel (4) an der Frontseite umgibt.
3. Garofen nach Anspruch 1 oder 2, bei dem sich der Wrasenkanal (44) und/oder die Wrasenöffnung (18) über der Ofenmuffel (4), insbesondere horizontal, erstrecken.
4. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem sich die Wrasenöffnung (18) und/oder der Wrasenkanal (44) hinter einem sich horizontal erstreckenden Zwischenraum zwischen der Tür und einer über der Tür angeordneten Bedienblende erstrecken.
5. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der Wrasenkanal (44) ein Ausblaskanal einer sich oberhalb der Ofenmuffel erstreckenden Gebläseeinheit (8) ist und insbesondere Wrasen oder eine Mischung aus Wrasen und Kühlluft führt.
6. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Filtervorrichtung (48) flach, insbesondere taschenförmig, ausgebildet ist.
7. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Filtervorrichtung (48) durch die Wrasenöffnung (18) hindurch vollständig in den Wrasenkanal (44) eintaucht.
8. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Filtervorrichtung (48) mit dem Wrasenkanal (44) und/oder der Wrasenöffnung (18) und/oder dem Muffelrahmen lösbar verbindbar ist, insbesondere durch Verrasten, Verklipsen oder Verschnappen .
9. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Filtervorrichtung (48) einen insbesondere aus Kunststoff bestehenden Rahmen (56) aufweist, der sich im eingesetzten Zustand der Filtervorrichtung 48) zumindest an deren nach aussen weisenden Frontbereich erstreckt und dort eine Ausblasöffnung bildet.
10. Garofen nach Anspruch 9, bei dem der Rahmen (56) mit dem Wrasenkanal (44) und/oder der Wrasenöffnung (18) und/oder dem Muffelrahmen lösbar verbindbar ist, insbesondere durch Verrasten, Verklipsen oder Verschnappen.
11. Garofen nach Anspruch 9 oder 10, bei dem der Rahmen (56) als Träger für ein oder mehrere Bauteile der Filtervorrichtung (48) ausgebildet ist.
12. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Filtervorrichtung (48) einen Grobfilter aufweist, der insbesondere als durchbrochener Metallfilter ausgebildet ist.
13. Garofen nach Anspruch 12, bei dem der Grobfilter an den Rahmen (56) angesetzt oder über den Rahmen (56) gestülpt ist.
14. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei dem die Filtervorrichtung (48) einen Feinfilter aufweist, der insbesondere Aktivkohle enthält.
15. Garofen nach Anspruch 14, bei dem der Feinfilter an den Rahmen (56) angesetzt ist oder den Rahmen (56) oder den Grobfilter innen auskleidet.
16. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei dem die Filtervorrichtung (48) derart ausgebildet ist, dass sie der Geruchsminderung und/oder der Fettabscheidung dient.
17. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei dem die Filtervorrichtung (48) durch einen Bypasskanal (60) umgehbar ist.
18. Garofen nach Anspruch 17, bei dem der Bypasskanal (60) derart ausgebildet ist, dass er sich bei einem vorbestimmten Überdruck im Wrasenkanal (44) öffnet.
19. Garofen nach Anspruch 17 oder 18, bei dem der Bypasskanal (60) durch eine Klappe (62) verschliessbar ist.
20. Garofen nach einem der Ansprüche 1 bis 19, bei dem der Filtervorrichtung (48) ein Prallfilter (64) vorgelagert ist.
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