CH699088A2 - Unterarmtasche. - Google Patents
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Abstract
Die Unterarmtasche (1) enthält eine relativ flache Innentasche (2), die beispielsweise zum Mitführen von Kosmetika, Schmuck oder sonstigen Utensilien gedacht ist. Die Innentasche (2) kann mit einem Reissverschluss (3) versehen sein und trägt an ihrem unteren Abschnitt ein Klettverschlussband (7). Eine von der Innentaschen-Rückseite (2b) sich erstreckende Frontklappe (5), die in etwa die Abmessungen der Innentasche (2) aufweist, trägt an ihrer Innenfläche ebenfalls ein Klettverschlussband (6). Wenn die Tasche geschlossen ist bzw. am Unterarm getragen wird, liegen die beiden Klettverschlussbänder (6,7) aufeinander und halten die Frontklappe (5) fest. Da die Tasche damit sicher an einem Unterarm befestigt ist, kann das Öffnen und Wiederverschliessen derselben mit nur einer Hand erfolgen. Beim Tragen wirkt die Tasche wie eine Manschette und kann durch ein auf deren Aussenfläche angebrachtes, gegebenenfalls auch auswechselbares Frontdekor (9) verschönert werden. Auf der Aussenseite der Frontklappe (5) kann eine Halterung für ein Handy angebracht sein. Dieses kann dank einer dünnen, durchsichtigen Abdeckfolie von aussen betätigbar sein und muss dabei nicht aus der Halterung herausgenommen werden.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Unterarmtasche gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs. [0002] Unterarmtaschen, wie sie beispielsweise in der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 29 815 982 U1 beschrieben und dargestellt sind, weisen im allgemeinen Schlaufen oder an der Tasche befestigte Handgriffe auf, welche es gestatten, die Tasche am Unterarm hängend mitzuführen. Der Nachteil dieser Taschen ist darin zu sehen, dass sie ständig als separates Gepäckstück mitzutragen sind und dass bei Bedarf beide Hände für deren Öffnen bzw. das Herausnehmen der enthaltenen Gegenstände gebraucht werden. Die mit den Schlaufen am Unterarm hängenden Taschen neigen ferner zum Abrutschen und müssen meist in ihrer Lage ständig korrigiert bzw. festgehalten werden. [0003] Es ist ferner bekannt, dass junge Mädchen gerne hautenge Jeans tragen und daher Ausweise, Geld und Handy nur in den vorerwähnten, unbequemen Handtaschen mitführen können. Es fehlt ihnen eine praktische, einhändig zu bedienende Unterarmtasche, deren Akzeptanz je nach Bedarf mit einem variablen Design weiter verbessert werden kann. [0004] Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Unterarmtasche, d.h. eine am Unterarm mitzuführende Tasche so auszubilden, dass dieselbe die oben erwähnten Nachteile behebt und insbesondere während des Tragens derselben am Unterarm stabil fixiert ist sowie bei Bedarf mittels einer einzigen Hand problemlos geöffnet und auch wieder verschlossen werden kann. [0005] Die Lösung dieser Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs definiert. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. [0006] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. Es zeigen: <tb>Fig. 1<sep>eine Frontansicht einer möglichen Ausführungsform einer solchen Tasche, <tb>Fig. 2a<sep>eine Rückansicht derselben, <tb>Fig. 2b<sep>die Rückansicht einer Variante und <tb>Fig. 3<sep>die am Unterarm einer Trägerin zu einer Manschette geformte und befestigte Tasche. [0007] Fig. 1 zeigt in einer vereinfachten Perspektivansicht eine in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnete Unterarmtasche, die als wesentlichen Bestandteil eine zum Beispiel als Kosmetik- bzw. Schmuckkassette oder als Geldbörse dienende Innentasche 2 aufweist, die mittels Reissverschluss 3 verschliessbar ist. Die im vorliegenden Beispiel annähernd rechteckförmige Innentasche 2 kann zum Beispiel aus Leder oder einem textilen Material erstellt sein und weist eine Vorderwand 2a und eine, hier verdeckte, Rückwand 2b auf, die beide durch eine den Reissverschluss 3 tragende Zwischenwand 2c verbunden sind. [0008] An der Rückwand 2b ist eine biegsame Abdeckung 4 befestigt, die allseitig über die Rückwand hinausragt und sich gemäss Fig. 1 nach oben in Form einer Frontklappe 5 fortsetzt. Die gesamte Abdeckung 4 einschliesslich der Frontklappe 5 ist vorzugsweise ebenfalls aus Leder oder einem textilen Material erstellt und in ihren Abmessungen so gewählt, dass sie, wenn sie in Richtung des Pfeiles P nach unten geklappt wird, die Innentasche gänzlich überdeckt und damit den Blicken allfälliger Taschendiebe gänzlich entzieht. In dieser Lage trifft ein an der Innenfläche der Frontklappe 5 angeordneter Klettverschlussstreifen 6 auf einen an der Aussenseite der Innentasche komplementär angeordneten zweiten Klettverschlussstreifen 7, wodurch die Unterarmtasche verschlossen ist, nach Bedarf aber mit geringem Aufwand - und insbesondere mit nur einer Hand - wieder geöffnet werden kann. [0009] Anstelle des Klettverschlusses 6/7 liesse sich die unkomplizierte Verschliessbarkeit auch durch einen oder mehrere Druckknöpfe oder einen streifen- bzw. punktförmigen, ein- oder mehrteiligen Doppelmagneten erzielen. Die Abdeckung 4, welche bei der beschriebenen Ausführungsform einteilig mit der Frontklappe 5 erstellt ist, sollte aus einem Werkstoff hergestellt sein, der sich einerseits problemlos biegen lässt; andererseits wäre es aber von Vorteil, wenn die gemäss Fig. 1 geöffnete Frontklappe 5 mindestens im Bereich der gestrichelten Linie 8 eine gewisse Steifigkeit aufweist, so dass sie ihre geöffnete Lage bei Bedarf auch beibehält und damit den Zugang zur Innentasch 2 erleichtert. [0010] Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung muss die Abdeckung 4 nicht unbedingt als getrenntes Teil auf die Innentaschenwand aufgesetzt sein. Es wäre grundsätzlich auch möglich, dass die Innentaschenwand 2b selbst in ihrer Verlängerung die Frontklappe 5 bildet. Das würde ferner den Vorteil mit sich bringen, dass die gesamte Unterarmtasche noch leichter und biegsamer wäre. [0011] Die gemäss der vorliegenden Beschreibung ausgebildete Unterarmtasche lässt sich somit, wie Fig. 3zeigt, problemlos manschettenartig an den an das Handgelenk angrenzenden Abschnitt des Unterarms anlegen und mittels des Klettverschlusses 6/7 verschliessen. Die Innentasche 2 wird vorzugsweise relativ flach gehalten und legt sich damit der Unterarmform gut an, so dass die Tasche das Aussehen einer schmucken Manschette gewinnt. Die Aussenfläche der Frontklappe 5 kann, wie Fig. 2zeigt, mit einem Frontdekor 9, d.h. einer zeichnerischen Darstellung oder auch einer plastischen Figur, versehen werden. Auch kann dieses Frontdekor lösbar befestigt und damit nach Belieben auswechselbar sein. [0012] Die Aussenfläche der Frontklappe 5 kann aber auch anderen Funktionen dienen. So könnte beispielsweise auf derselben eine Halterung 10a (Fig. 2a) für ein Handy vorgesehen sein, das dann mit der freien Hand leicht greifbar und bedienbar wäre. Auch die Handyhalterung weist vorzugsweise einen doppelten Klettverschlussstreifen 11 oder eine ähnlich praktische Verschlussmöglichkeit auf. [0013] Die in Fig. 2b dargestellte Rückansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Unterarmtasche weist einerseits an der Aussenfläche ihrer Frontklappe 5 ein anderes Frontdekor 9 auf, zeichnet sich aber vor allem durch eine neue Variante der hier mit 10b bezeichneten Handytasche aus. Wie die Fig. 2b zeigt, ist von der Handytasche 10b im Grunde nur der Reissverschluss 12 zu sehen, während die gesamte Tasche 10b ins Innere der Innentasche 2 verlagert ist. Wird das Handy in seinem Betätigungsbereich mit einer dünnen, durchsichtigen Folie überdeckt, so muss dasselbe zwecks Betätigung gar nicht aus seiner Halterung herausgenommen werden und das gewünschte Gespräch kann über ein Kabel erfolgen. Gemäss dieser in Fig. 2bdargestellten Variante ist das Handy ausserdem natürlich besser geschützt, als dies bei der lediglich aufgesetzten Tasche 10a gemäss Fig. 2ader Fall ist. [0014] Die in Fig. 3 am Arm einer Dame dargestellte Tasche zeigt sich dem Betrachter als eine modische Manschette und kann selbstverständlich rechts oder links oder auch beidseitig getragen werden.
Claims (8)
1. Unterarmtasche zur Mitführung kleiner Gebrauchsgegenstände wie Kosmetika, Schmuck oder anderer Wertsachen, mit einer zur Aufnahme dieser Gegenstände bestimmten Innentasche (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (2b) der Innentasche (2) bzw. ein mit derselben verbundenes biegsames Abdeckteil (4) unter Bildung einer Frontklappe (5) verlängert ist, dass die Frontklappe (5) ferner an ihrer Innenseite ein Befestigungsorgan (6) aufweist und an der Aussenseite (2a) der Innentasche (2) ein weiteres Befestigungsorgan (7) komplementär angeordnet ist, derart, dass die Unterarmtasche (1) manschettenartig an dem dem Handgelenk benachbarten Unterarmabschnitt des Trägers bzw. der Trägerin anlegbar ist und dank dem Zusammenwirken der beiden Befestigungsorgane (6/7) eine stabil sitzende und doch leicht lösbare Manschette bildet.
2. Unterarmtasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden komplementären Befestigungsorgane (6/7) als Klettverschlüsse, Druckknöpfe oder Magnete ausgebildet sind.
3. Unterarmtasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe an ihrer Aussenseite eine leicht zugängliche Handytasche (10a/Fig.2a) aufweist.
4. Unterarmtasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe auf der Innenseite ihrer Abdeckung (4) eine Handytasche (10b/Fig.2b) aufweist, die durch einen Reissverschluss (12) von aussen zugänglich ist.
5. Unterarmtasche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Handy in seinem Betätigungsbereich durch eine dünne und durchsichtige Folie abgedeckt ist und somit auch ohne Herausnahme aus der Handytasche (10b/Fig.2b)) betätigbar ist.
6. Unterarmtasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Innentasche (2) so flach ausgebildet ist, dass sich die gesamte Unterarmtasche (1) ohne weiteres um den an das Handgelenk angrenzenden Abschnitt eines Unterarms legen und befestigen lässt.
7. Unterarmtasche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontklappe (5) auf ihrer Aussenseite ein Frontdekor (9) aufweist.
8. Unterarmtasche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Frontdekor (9) abnehmbar und damit leicht auswechselbar ist.
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