CH700174B1 - Liegeplatz für Kühe und Rinder. - Google Patents

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Abstract

Ein Liegeplatz für Kühe und Rinder wurde mit dem Ziel entwickelt, den Trennbügel (10) der Liegeboxenabtrennung aus einem Rohr am Stück zu fertigen, um Schweissnähte und damit Sollbruchstellen gänzlich zu vermeiden. Durch ein nach oben gebogenes Aussteifungsrohr (30), das in Kombination mit einer flexiblen Nackenabgrenzung (50) montiert ist, erhalten die Kühe ausreichenden Freiraum, um Verletzungen beim Aufstehen oder Abliegen auszuschliessen. Gleichzeitig sind die Tiere durch die flexible Nackenbegrenzung und die spezielle Form des Trennbügels (10) der Liegeboxenabtrennung ausreichend fixiert, um Verschmutzungen der Liegebox zu verhindern. Die Boxenfüsse (4) sind alternativ in verschraubter oder verzahnter Ausführung anzubringen. Eine Fussplatte (6) ermöglicht die Montage der Trennbügel (10) auf einen vorhandenen Untergrund.

Description


  [0001]    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Liegeplatz für Kühe und Rinder, mit Trennbügeln und mit einer Anbindevorrichtung für Kühe und Rinder.

  

[0002]    Liegeplätze dieser Gattung sind bereits bekannt. Im vorliegenden Fall handelt es sich um einen Liegeplatz für Laufställe. Der Trennbügel ist in Laufställen jeweils zwischen zwei benachbarten Tieren angeordnet. Die Anordnung des Trennbügels kann wandständig oder gegenständig sein.

  

[0003]    Ein Trennbügel besteht üblicherweise aus mehreren Metallrohren, welche hintereinander angeordnet und miteinander verschweisst oder verschraubt sind. Dies hat zur Folge, dass es undichte Spalte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelrohren gibt. Ein Trennbügel verfügt normalerweise über mindestens einen vertikalen Fuss, der im Boden des Stalles bzw. im Untergrund einbetoniert ist oder der aufgedübelt ist. Solche Bodenstreben können verzinkt sein. Solche Bodenstreben bzw. Rohrpfosten können im Laufe der Zeit zu starker Korrosion des Materials neigen, welche durch Feuchtigkeit, Urin, Desinfektions- und Einstreuzusätze oder auch durch Fehlströme bei ungenügender Erdung des Trennbügels ausgelöst werden.

   Um zu vermeiden, dass nur partiell von Rost befallene Rohrpfosten oder Trennbügel komplett ausgetauscht werden müssen, sind zumeist aufwendige Reparaturarbeiten erforderlich.

  

[0004]    Vor allem bei den auf dem Stallboden aufgedübelten Trennbügeln ist eine Aussteifung dieser erforderlich, welche sich zwischen den benachbarten Trennbügeln erstreckt. Ein solches und normalerweise geradlinig verlaufendes Aussteifungsrohr wirkt zugleich als eine starre Nackenbegrenzung für die Rinder. Eine solche Nackenbegrenzung stellt eine Verletzungsgefahr für das Tier dar, wenn dieses aufsteht. Dies deswegen, weil dem Tier die erforderliche Kopffreiheit zur Ausübung des für die Rinder typischen Kopf-Hals-Schwungs oftmals nicht gegeben ist. Andererseits ermöglicht zu viel Kopffreiheit dem stehenden Tier, sich im Liegeplatz schräg oder sogar quer zu stellen, was zur Folge haben kann, dass die ganze Liegefläche verkotet wird.

  

[0005]    Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die genannten sowie noch weitere Nachteile des Standes der Technik zu beheben.

  

[0006]    Diese Aufgabe wird beim Liegeplatz der genannten Gattung erfindungsgemäss so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 definiert ist.

  

[0007]    Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
<tb>Fig. 1 <sep>in Draufsicht den vorliegenden Liegeplatz mit Trennbügeln,


  <tb>Fig. 2 <sep>in einer rückwärtigen Ansicht den Liegeplatz aus Fig. 1.


  <tb>Fig. 3 <sep>in einer Seitenansicht einen der Trennbügel aus Fig. 1 sowie ein Aussteifungsrohr, welches sich zwischen zwei benachbarten Trennbügeln erstreckt,


  <tb>Fig. 4 <sep>in einer Seitenansicht eine erste Möglichkeit zur Befestigung des Trennbügels auf dem Boden des Liegeplatzes,


  <tb>Fig. 5 <sep>in einer Seitenansicht eine zweite Möglichkeit zur Befestigung des Trennbügels auf dem Boden des Liegeplatzes,


  <tb>Fig. 6 <sep>in einer Seitenansicht eine Detaildarstellung der Befestigung des Aussteifungsrohres gemäss Fig. 3auf dem Trennbügel gemäss Fig. 3 und


  <tb>Fig. 7 <sep>in einer rückwärtigen Ansicht eine Detaildarstellung der Befestigung des Aussteifungsrohres und einer flexiblen Nackenabgrenzung am Trennbügel gemäss Fig. 2.

  

[0008]    Der vorliegende Liegeplatz umfasst einen Boden 1 (Fig. 1 und 2), welcher als ein Kurzstand ausgeführt sein kann. Vorne ist eine Stirnwand 2 des Liegeplatzes vorhanden, welche so ausgeführt ist, dass sie die Fütterung der Tiere ermöglicht (nicht dargestellt). Der Liegeplatz ist in nebeneinanderliegende Buchten 3 unterteilt, wobei jede dieser Buchten 3 für die Aufnahme eines Tieres bestimmt und ausgeführt ist. In Fig. 1ist der Liegeplatz mit drei Buchten 3 in Draufsicht dargestellt.

  

[0009]    Am rückwärtigen Ende der Bucht 3 ist eine Jaucherinne 23 in einem vertikalen Schnitt dargestellt. Auf dem Boden 1 befindet sich Unterstreu 24, welche mittels einer hochkant stehenden Leiste 25 am Ende des Kurzstandes 3 gegen Abrutschen in die Jaucherinne gehindert wird. Vorne befindet sich eine zweite Begrenzungsleiste 26.

  

[0010]    Je ein Trennbügel 10 befindet sich zwischen zwei benachbarten Buchten 3. Der Trennbügel 10 ist aus einem einzigen Stück Rohr ausgeführt, sodass der Trennbügel 10 keine undichten Stellen wie Spalte im Bereich von Schweissnähten oder dgl. aufweist. Im Grunde genommen ist der Grundkörper des Trennbügels 10 U-förmig (Fig. 3). Der Trennbügel 10 weist zwei Schenkel 11 und 12 auf, welche praktisch parallel zueinander verlaufen und welche abwärtsgerichtet sind, wenn der Trennbügel 10 an Ort und Stelle montiert ist. Diese Schenkel 11 und 12 stellen Endpartien des Trennbügels 10 dar, über welche der Trennbügel 10 auf dem Boden 1 des Liegeplatzes abgestützt sein kann. Die erste dieser Endpartien 11 liegt näher an der Stirnwand 2, sodass diese Endpartie 11 auch als vordere Endpartie genannt werden kann.

   Die zweite dieser Endpartien 12 liegt entfernt von der Stirnwand 2, sodass diese Endpartie 12 auch als hintere Endpartie des Trennbügels 10 genannt werden kann.

  

[0011]    Die sich zwischen diesen Endpartien 11 und 12 erstreckende mittlere Partie 13 des Trennbügels 10 ist mehrfach gebogen. An die vordere Endpartie 11 des Trennbügels 10 schliesst sich ein erster knieförmiger Abschnitt 14 der mittleren Partie 13 des Trennbügels 10 einerends an, dessen andere Endpartie von der Stirnwand 2 abgewandt gerichtet liegt. An diese Endpartie des Kniestückes 14 schliesst sich ein bogenförmiger, konkaver Abschnitt 15 des Trennbügels 10 einerends an. Das Innere dieses konkaven Bogens 15 öffnet sich gegen die Stirnwand 2 hin. Dieser sich an den Knieabschnitt 14 anschliessende konkave Abschnitt 15 befindet sich wegen der Lage des Kniestückes 14 in einer grösseren Entfernung von der Stirnwand 2 als die erste Endpartie 11 des Trennbügels 10.

   Dieser konkave Bogenabschnitt 15 des Trennbügels 10 liegt auf einer Höhe über dem Boden 1 der Bucht 3, auf der sich der Hals des Tieres befindet, wenn es liegt.

  

[0012]    Der im vorderen, d.h. kopfseitigen Bereich der Bucht 3 liegende Bogenabschnitt 15 des Trennbügels 10 begrenzt eine Aussparung zwischen diesem Bogenabschnitt 15 und der Stirnwand 2. Diese Aussparung bietet dem Tier eine gewisse Kopffreiheit, wenn das Tier liegt. Die genannte besondere Art der Rohrbiegung ermöglicht dem Tier im Liegen den Kopf zur Seite zu wenden, was aus Gründen der Tiergerechtheit positiv zu beurteilen ist.

  

[0013]    An das gegenüberliegende Ende des konkaven Bogenstückes 15 schliesst sich ein bogenförmiger, jedoch konvexer Abschnitt 16 des Trennbügels 10 einerends an. Das Innere dieses konvexen Bogens 16 öffnet sich von der Stirnwand 2 weg. An das andere Ende dieses ersten konvexen Abschnittes 16 des Trennbügels 10 schliesst sich ein erster, praktisch geradlinig verlaufender Abschnitt 17 des Trennbügels 10 an. Die Länge dieses geradlinig verlaufenden Abschnittes 17 des Trennbügels 10 hängt mit der Länge des Tieres zusammen. Dieser erste geradlinige Abschnitt 17 des Trennbügels 10 liegt etwa auf der Höhe des Rückens des Tieres. Im dargestellten Fall verläuft dieser geradlinige Abschnitt 17 geneigt, sodass seine zweite bzw. rückwärtige Endpartie 19 tiefer liegt als seine erste bzw. vordere Endpartie 18.

  

[0014]    An die rückwärtige Endpartie 19 des ersten geradlinig verlaufenden Abschnittes 17 schliesst sich ein zweiter konvexer Abschnitt 20 des Trennbügels 10 einerends an. Das Innere dieses zweiten konvexen Bogens 20 öffnet sich gegen die Stirnwand 2 hin. An die zweite Endpartie dieses zweiten konvexen Bügelabschnittes 20, welcher sich im rückwärtigen Bereich des Liegeplatzes befindet, schliesst sich einerends ein zweiter geradlinig verlaufender Abschnitt 21 an, welcher zwar schräg abwärts aber gegen die Stirnwand 2 hin gerichtet verläuft. An das andere Ende dieses zweiten geradlinigen Bügelabschnittes 21 schliesst sich ein zweiter Knieabschnitt 22 des Trennbügels 10 an, dessen andere Endpartie abwärtsgerichtet ist und an die rückwärtige Endpartie 12 des Trennbügels 10 angeschlossen ist.

   Der Abstand zwischen den zwei Endpartien 11 und 12 des Trennbügels 10 ist kleiner als die in gleicher Richtung verlaufende Abmessung des mittleren Abschnittes 13 des Trennbügels 10.

  

[0015]    Der Trennbügel 10 stellt eine seitliche Begrenzung der jeweiligen Bucht 3 dar. Wenn sich das Tier an den Trennbügel 10 anlehnt, könnte der Trennbügel 10 wegen grossem Gewicht des Tieres nachgeben. Um dies zu verhindern, umfasst der Liegeplatz ferner Aussteifungsrohre 30, von welchen sich jedes zwischen zwei benachbarten Trennbügeln 10 und somit praktisch rechtwinklig zu diesen erstreckt. Denkbar ist auch eine Ausführung der Aussteifung 30, bei der ein einziges Rohr sich über mehrere Buchten 3 erstreckt.

  

[0016]    Das Aussteifungsrohr bzw. die Aussteifungsrohre 30 sind auf der vorderen und praktisch waagrecht verlaufenden Endpartie 18 des ersten geradlinigen Abschnittes 17, d.h. an der höchsten Stelle der Trennbügel 10 angebracht. Jene Partien der Aussteifungsrohre 30, welche an die Trennbügel 10 unmittelbar angeschlossen sind, befinden sich auf der Höhe des Rückens der Tiere. Die mittlere Partei des jeweiligen Aussteifungsrohres 30 auf dieser Höhe würde das Tier an der Ausführung des genannten Kopf-Hals-Schwungs beim Aufstehen hindern. Um dies zu vermeiden, ist die mittlere Partie 31 des Aussteifungsrohres 30 als eine sich aufwärtserhebende Wölbung ausgeführt. Diese Wölbung 31 ist so hoch und so breit ausgeführt, dass das Tier den Kopf-Hals-Schwung beim Aufstehen ungehindert durchführen kann.

   Das Aussteifungsrohr bzw. die Aussteifungsrohre 30 sind mittels Haltevorrichtungen 40 an den Trennbügeln 10 befestigt. Fig. 6und 7 zeigen vergrössert die Haltevorrichtung 40 für die Aussteifungsrohre 30 auf dem Trennbügel 10.

  

[0017]    Der vorliegende Liegeplatz umfasst ferner eine flexible Nackenbegrenzung 50 für die Tiere, welche sich zweckmässigerweise über mehrere Buchten 3 erstreckt und zu den Trennbügeln 10 praktisch rechtwinklig verläuft. Diese Nackenbegrenzung 50 umfasst eine Kette oder ein Nylonband. Die Nackenbegrenzung 50 ist mittels zweiter Haltevorrichtungen 51 (Fig. 6) an den Trennbügeln 10 befestigt.

  

[0018]    Die flexible Nackenbegrenzung 50 kombiniert mit dem durch die Wölbung 31 nach oben gewonnenen Freiraum im Aussteifungsrohr 30 erlauben Tieren unterschiedlicher Grösse, den Kopf-Hals-Schwung beim Aufstehvorgang verletzungsfrei durchzuführen. Zugleich stellt die Nackenbegrenzung 50 sicher, dass sich das Tier in der Liegebucht 3 nicht umdrehen kann. Dies deswegen, weil die flexible Nackenbegrenzung 50 auf dem Hals des Tieres aufliegt. Und wenn das Tier sich umdrehen möchte, dann verhakt sich eines seiner Hörner mit der Nackenbegrenzung 50.

  

[0019]    In Fig. 6 ist in einer Seitenansicht und in Fig. 7ist in einer Frontansicht die Vorrichtung 40 zur Halterung des Aussteifungsrohres 30 auf dem Trennbügel 10 dargestellt. Diese Haltevorrichtung 40 umfasst eine längliche Lasche 41, an deren Enden sich je ein Lappen 42 und 43 befindet. Zwischen diesen Lappen 42 und 43 befindet sich ein bogenförmiger Abschnitt 44 der Lasche 41. Dieser bogenförmige Abschnitt 44 der Lasche 4 ist so geformt, dass er das Aussteifungsrohr 30 umgreifen kann. Die Lappen 42 und 43 sind zum Aufliegen auf dem Trennbügel 10 bestimmt und ausgeführt, wobei die längliche Lasche 41 parallel zum Trennbügel 10 verläuft. Die Lappen 42 und 43 sind breiter als der Trennbügel 10. Es sind zwei Anschlussbügel 45 und 46 vorgesehen, welche den Trennbügel 10 umgreifen können.

   Die Gewindeenden dieser Anschlussbügel 45 und 46 gehen durch entsprechende Öffnungen im jeweiligen Lappen 42 und 43 hindurch. An den die Lappen 42 und 43 überstehenden Partien der Gewindeenden werden Muttern angebracht. Der bogenförmige Abschnitt 44 der Lasche 41 ist so geformt, dass die Neigung des Aussteifungsrohres 30 nach vorne bzw. nach hinten verstellt werden kann.

  

[0020]    Die Befestigung der flexiblen Nackenabgrenzung 50 ist ebenfalls verstellbar und ähnlich wie die Haltevorrichtung 40 für das Aussteifungsrohr 30 ausgeführt. Durch die Verstellbarkeit des Aussteifungsrohres 30 sowie der flexiblen Nackenabgrenzung 50 kann die Liegestelle an unterschiedliche Tiergrössen angepasst werden.

  

[0021]    Der vorliegende Liegeplatz umfasst schliesslich Füsse 4, welche mit dem Boden 1 des Liegeplatzes verbunden sein können und in welchen die Endpartien 11 und 12 des Trennbügels 10 eingesetzt sind. Die Füsse 4 sind an Fussplatten 6 angeschlossen, welche auf dem Untergrund 1 befestigt sind. Die Endpartien 11 und 12 des Trennbügels 10 sind mittels einer Schraubverbindung oder mittels einer Zahnung an die Füsse 4 angeschlossen. Diese beide Ausführungen dieser Verbindungsmittel werden mittels der Fussplatten 6 mit dem Boden 1 der Liegebucht 3 verschraubt.

  

[0022]    Der Boxenfuss 4 in verschraubter Ausführung (Fig. 4) weist zwei Halbrohre 35 und 36 auf, deren untere Enden mit der Fussplatte 6 verbunden sind. Der untere Endabschnitt 11 bzw. 12 des Trennbügels 10 ist zwischen die Halbrohre 35 und 36 gesteckt und mit Hilfe von zwei Schrauben 37 und 38 mit dem Boxenfuss 4 verbunden, welche durch die Halbrohre 35 und 36 hindurchgehen.

  

[0023]    Beim Liegeboxenfuss 4 mit Spezialverzahnung (Fig. 5) ist der untere Endabschnitt 11 bzw. 12 des Trennbügels 10 in einer Muffe 53 aus zwei Teilen 54 und 55 eingesteckt, welche den gesamten Umfang des Trennbügels 10 umfasst. Diese Rohrmuffe 53 ist mittels einer Schraube, die sich an der vom Tier abgewandten Seite befindet, festgeklemmt. Diese Klemmbefestigung ist jederzeit problemlos zu demontieren und wurde mit dem Ziel entwickelt, Roststellen an Rohrpfosten oder Liegeboxenabtrennungen mittels einfacher Reparaturarbeiten schnell und nachhaltig zu beseitigen bzw. die Rostentwicklung durch die Verwendung der Klemmbefestigung beim Neueinbau von vornherein zu verhindern bzw. zu verzögern. Der Trennbügel 10 ist bevorzugt aus Edelstahl hergestellt. Er kann aber auch nur aus verzinktem Stahl sein.

  

[0024]    Die spezielle Form des Trennbügels 10 kombiniert mit dem nach oben gebogenen Aussteifungsrohr 30 und mit der flexiblen Nackenbegrenzung 50 gewähren dem Tier ausreichenden Kopf- und Bewegungsfreiraum zur Ausübung des Kopf-Hals-Schwungs beim Aufstehen und verhindern gleichzeitig das Verkoten des Liegeplatzes.

  

[0025]    Auch im Stehen gewährt der Trennbügel der Kuh ausreichend Bewegungsfreiheit. Durch die spezielle Form des Trennbügels 10 wird die Bewegungsfreiheit des Tieres nur insofern eingeschränkt, als es dem stehenden Tier nicht möglich ist, den Kopf zur Seite zu drehen und sich anschliessend schräg im Liegeplatz zu stellen. Wegen dem dadurch bedingten liegenplatzmittigen Abliegen des Tieres kann es nicht zur Verschmutzung des ganzen Liegeplatzes kommen.

Claims (10)

1. Liegeplatz für Kühe und Rinder, mit Bügeln zur Trennung der einzelnen Buchten (3) des Liegeplatzes voneinander, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennbügel (10) aus einem Stück Rohr ist und dass dieses Rohr so gebogen ist, dass die Bewegungsfreiheit des Tieres nur insofern eingeschränkt ist, als es dem stehenden Tier nicht möglich ist, sich in der Box schräg zu stellen.
2. Liegeplatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper des Trennbügels (10) im Wesentlichen U-förmig ist, dass ein solcher Trennbügel (10) zwei Schenkel (11, 12) aufweist, welche praktisch parallel zueinander verlaufen und welche abwärtsgerichtet sind, wenn der Trennbügel (10) an Ort und Stelle montiert ist, wobei diese Schenkel (11, 12) die Endpartien des Trennbügels (10) darstellen, dass die sich zwischen diesen Endpartien (11, 12) erstreckende mittlere Partie (13) des Trennbügels (10) mehrfach gebogen ist und dass der Abstand zwischen den zwei Endpartien (11, 12) des Trennbügels (10) kleiner ist als die in gleicher Richtung verlaufende Abmessung des mittleren Abschnittes (13) des Trennbügels (10).
3. Liegeplatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein erster knieförmiger Abschnitt (14) des mittleren Abschnittes (13) des Trennbügels (10) an den ersten Endabschnitt (11) des Trennbügels (10) einerends anschliesst, dass die andere Endpartie dieses Kniestückes (14) gegen den zweiten Endabschnitt (12) des Trennbügels (10) hin gerichtet ist, dass sich ein bogenförmiger, konkaver Abschnitt (15) des Trennbügels (10) an diese Endpartie des Kniestückes (14) anschliesst, dass sich ein bogenförmiger, jedoch konvexer Abschnitt (16) des Trennbügels (10) an das andere Ende des konkaven Bogenstückes (15) anschliesst, dass ein erster, praktisch geradlinig verlaufender Abschnitt (17) des Trennbügels (10) auf den ersten konvexen Abschnitt (16) des Trennbügels (10) folgt, dass sich ein zweiter konvexer Abschnitt (20) des Trennbügels (10)
an die rückwärtige Endpartie (19) des ersten geradlinig verlaufenden Abschnittes (17) anschliesst, dass ein zweiter geradlinig verlaufender Abschnitt (21) auf den zweiten konvexen Bogen (20) folgt, und dass dieser zweite geradlinige Bügelabschnitt (21) über ein zweites Kniestück (22) an die zweite Endpartie (12) des Trennbügels (10) angeschlossen ist.
4. Liegeplatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der konkave Bogen (15) des Trennbügels (10) dem Tier im Liegen Kopffreiheit gewährt.
5. Liegeplatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aussteifungsrohr (30) vorgesehen ist, dass sich dieses Aussteifungsrohr in Querrichtung zu den Trennbügeln (10) erstreckt, sodass die Trennbügel (10) miteinander verbunden sind, und dass dieses Aussteifungsrohr (30) zumindest einen nach oben gebogenen Abschnitt (31) aufweist.
6. Liegeplatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussteifungsrohr (30) mittels einer Haltevorrichtung (40) mit den Trennbügeln (10) so verbunden ist, dass eine Neigung des Aussteifungsrohres (30) nach vorne oder nach hinten möglich ist.
7. Liegeplatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine flexible Nackenabgrenzung (50) vorgesehen ist, dass diese Nackenabgrenzung (50) als eine Kette oder als ein Nylonband ausgeführt sein kann, und dass diese Nackenabgrenzung (50) mittels einer Befestigungsvorrichtung (51) am Trennbügel (10) verstellbar angebracht ist.
8. Liegeplatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Füsse (4) zwischen zwei Buchten (3) angeordnet sind und dass diese Buchtenfüsse für die Aufnahme der Endpartien (11, 12) des Trennbügels (10) bestimmt sind.
9. Liegeplatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Boxenfuss (4) mit einer Fussplatte (6) versehen ist, mit deren Hilfe der Fuss (4) mit dem Boden (1) der Bucht (3) verschraubt ist.
10. Liegeplatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Trennbügels (10) mit den Boxenfüssen (4; 5) mittels einer Schraubbefestigung (35, 36, 37, 38) oder mittels einer Klemmbefestigung (53) erfolgt.
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