CH700183B1 - Vorrichtung zum Rückführen von auf Streufahrzeugen verbliebenen Restmengen von Streugut. - Google Patents
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Rückführen von auf Streufahrzeugen (2) verbliebenen Restmengen von Streusalz in einen Silo verfügt über einen im Auslass eines Aufgabetrichters (4) angeordnete Zellradschleuse (5) zum dosierten Zuführen von Streugut in eine Förderleitung (6) und eine Gebläseeinheit (7) zum Erzeugen eines Druckluftstroms zum pneumatischen Fördern des Streuguts durch die Förderleitung (6). Für einen Standort-ungebundene Betriebsweise verfügt die Vorrichtung (1) für den Antrieb der Gebläseeinheit (7) über eine Zapfwelle (9), die an eine Zapfwelle eines weiteren Fahrzeuges (3) ankoppelbar ist. Zum Betreiben der Zellradschleuse (5) ist ein Ölmotor (8) vorgesehen, der mit einem Hydrauliksystem des weiteren Fahrzeuges (3) verbindbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rückführen von auf Streufahrzeugen verbliebenen Restmengen von Streugut gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1. Derartige Vorrichtungen werden insbesondere dazu verwendet, Streusalz-Restmengen nach einem Streueinsatz von einem Streufahrzeug zurück in eine Speicheranordnung zu transportieren. Das Streusalz kann dann dort gelagert oder allenfalls verarbeitet werden. Eine Speicheranordnung kann beispielsweise ein Streugutsilo sein, der zur Versorgung der Streufahrzeuge dient. [0002] Eine gattungsmässig vergleichbare Vorrichtung ist beispielsweise in der DE 4 131 001 A1 beschrieben. Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem Aufgabetrichter, einer Zellradschleuse zum dosierten Auslassen von Streusalz und einem Ventilator zum pneumatischen Fördern des Streusalzes in einer Förderleitung. Die Vorrichtung ist fest mit dem Boden verbunden. Eine solche stationäre Vorrichtung weist verschiedene Nachteile auf. Wegen der aufwendigen pneumatischen Leitungsführung sowie wegen den nötigen elektrischen Anschlüssen für den Betrieb der Vorrichtung sind hohe Investitionskosten sowie verschiedene baulichen Massnahmen für die Errichtung der Rückführanlage nötig. Die Vorrichtung benötigt viel Platz, der zudem ausserhalb des Winterdienstes nicht genutzt werden kann. [0003] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden, insbesondere eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die kostengünstig in der Anschaffung ist. Die Vorrichtung soll keine oder nur geringe bauliche Massnahmen verursachen und sich durch einen geringen Platzbedarf auszeichnen. Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss mit einer Vorrichtung gelöst, die die Merkmale in Anspruch 1 aufweist. [0004] Da die Vorrichtung mobil ausgestaltet ist und an keinen bestimmten Standort gebunden ist, kann sie bei Nichtgebrauch beispielsweise in einer Lagerhalle oder einem Stellplatz aufgestellt werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber fix installierten Vorrichtungen ist, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung einfacher gewartet und repariert werden kann. Zum Erzeugen des Druckluftstroms zum Fördern des Streuguts durch die Förderleitung wird eine Gebläseeinheit verwendet, die durch eine externe Antriebsanordnung mechanisch antreibbar ist. Diese Antriebsanordnung weist eine Zapfwelle auf, die mechanisch an die Gebläseeinheit angekuppelt werden kann. Die Antriebsanordnung kann bevorzugt einem weiteren Fahrzeug, insbesondere einem so genannten Kommunalfahrzeug oder einem Traktor zugeordnet sein. Dazu kann beispielsweise ein Fahrzeug verwendet werden, das einen Verbrennungsmotor enthält, der über ein Getriebe eine Zapfwelle antreibt. Derartige Zapfwellenantriebe werden beispielsweise zum Betreiben landwirtschaftlicher Arbeitsgeräte verwendet. Die Vorrichtung kann somit also von zwei Fahrzeugen beaufschlagt sein, wobei das eine Fahrzeug das Streufahrzeug ist, von dem das Streugut in den Aufgabetrichter bringbar ist und wobei das zweite Fahrzeug für den Betrieb wenigstens der Gebläseeinheit verwendet wird. An sich wäre es aber auch denkbar, dass die Gebläseeinheit durch das Streufahrzeug selbst angetrieben werden könnte. In diesem Fall würde das Zapfwellengetriebe des Streufahrzeuges, welches sonst zum Streuen des Streusalzes verwendet wird, für den Antrieb der Gebläseeinheit verwendet. [0005] In einer ersten Ausführungsform kann die Gebläseeinheit ein Rotations-Kompressor sein, der durch einen Zapfwellenantrieb antreibbar ist. Der Rotations-Kompressor kann als Kupplungsmittel über eine frei liegende Zapfwelle verfügen, die an eine Zapfwelle des vorzugsweise weiteren Fahrzeuges ankoppelbar ist. Im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen ist keine Gebläseeinheit mit einem integrierten elektrischen Antriebsmotor erforderlich. Da der Antrieb der Gebläseeinheit von aussen erfolgt, sind aufwändige und teure elektrische Zuleitungen unnötig. [0006] Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn zum Betreiben der Dosiereinheit ein Ölmotor vorgesehen ist, der mit einem Hydrauliksystem des vorzugsweise weiteren Fahrzeuges verbindbar ist. In dieser Anordnung wird somit sowohl die Gebläseeinheit als auch die Dosiereinheit durch externe Antriebsanordnungen betrieben. Beide Antriebsandordnungen können bevorzugt auf dem weiteren Fahrzeug angeordnet sein, wobei die eine Antriebsanordnung das Zapfwellengetriebe bzw. die Zapfwelle enthält und die andere Antriebsanordnung das Hydrauliksystem enthält. [0007] Die Vorrichtung kann in einer Draufsicht hinsichtlich ihrer Aussenkonfiguration etwa rechteckig ausgebildet sein, wobei im Bereich einer Rechteckseite die Kupplungsmittel, insbesondere die Zapfwelle des Rotations-Kompressors, angeordnet sein kann. Im Bereich einer zu dieser senkrechten Rechteckseite kann ein Anschlussstutzen angeordnet sein, an den die Förderleitung anschliessbar ist. Auf der zur Rechteckseite mit dem Kupplungsmittel gegenüberliegenden Rechteckseite kann beispielsweise das Streufahrzeug positioniert sein, von welchem das Streugut in den Aufgabetrichter bringbar ist. [0008] Die Streufahrzeuge können Streugeräte zum Streuen des Streuguts auf Wege, Strassen etc. aufweisen. Diese Streugeräte können auf vorteilhafte Art und Weise zum Rückführen des Streuguts verwendet werden, wobei mit Hilfe der Streugeräte das Streugut in den Aufgabetrichter aufgegeben werden kann. Hierzu wird beispielsweise das Streufahrzeug derart zur Vorrichtung positioniert, dass das Streugerät sich über dem Aufgabetrichter befindet. Selbstverständlich ist es auch möglich, manuell, beispielsweise mit Schaufeln, Streugut vom Streufahrzeug in den Aufgabetrichter aufzugeben. [0009] Vorteilhaft kann es sein, wenn die Vorrichtung eine Andockanordnung mit einem Kupplungsdreieck enthaltend Andockzapfen zum Andocken des weiteren Fahrzeuges aufweist. Solche Kupplungsdreiecke sind seit längerer Zeit bekannt und gebräuchlich und werden beispielsweise zum Andocken landwirtschaftlicher Gerätschaften an einen Ackerschlepper (Traktor) verwendet. Die dem Ackerschlepper zugeordneten Andockmittel können beispielsweise Dreieckslenker sein. Selbstverständlich können an das Kupplungsdreieck auch Kommunalfahrzeuge andockbar sein, die in der Regel ebenfalls über komplementäre Andockmittel verfügen. Kommunalfahrzeuge können beispielsweise mit so genannten Aufbauplatten ausgerüstet sein, die - alternativ zur Ausführungsform mit dem Kupplungsdreieck - zum Andocken mit einer entsprechenden Andockanordnung der Vorrichtung verbindbar sind. [0010] In einer weiteren Ausführungsform kann der Aufgabetrichter aus Holz bestehen. Derartige Aufgabetrichter eignen sich insbesondere für Streusalz. Ein weiterer Vorteil kann in der Gewichtsersparnis liegen. [0011] Die Dosiereinheit und/oder die Gebläseeinheit können auf einer Plattform angeordnet sein, die derart gegenüber einer Bodenebene angehoben ist, dass zum Heben und Transportieren der Vorrichtung die Plattform mit Hebemitteln eines Flurförderfahrzeuges wie einem Gabelstapler oder einem Hubwagen unterfahrbar ist. Durch Unterfahren der Plattform mit z.B. Gabeln eines Gabelstaplers lässt sich die Vorrichtung dann besonders einfach heben und transportieren. [0012] Die Plattform kann Aufnahmekufen enthalten, die als U-förmige Profile ausgebildet sind und in die die Hebemittel eines Flurförderfahrzeuges, beispielsweise die Gabeln eines Gabelstaplers oder auch eines (Handpaletten-)Hubwagens einführbar sind. Eine derartige Plattform lässt sich auch einfach herstellen. [0013] Die Dosiereinheit und/oder die Gebläseeinheit kann auf einer Plattform angeordnet sein, wobei an der Plattform Bügel vorgesehen sind, die eine etwa quaderförmige Aussenkontur der Vorrichtung definieren können. Über die Bügel kann zum Schutz der Dosiereinheit und der Gebläseeinheit eine Abdeckung durch beispielsweise Überstülpen anbringbar oder angebracht sein. Die Abdeckung kann beispielsweise aus einer Plane aus plastifiziertem Textil bestehen. Bevorzugt wird eine Abdeckung verwendet, die eine quaderförmige, wannenartige Hülle ausbildet. [0014] Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn die Abdeckung an ihrer Oberseite eine Öffnung für den Einlass des Aufgabetrichters und/oder an ihren Seitenwänden Öffnungen für die Anschlüsse der Dosiereinheit, der Förderleitung und der Gebläseeinheit aufweist. [0015] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Rückführen von auf einem Steuerfahrzeug verbliebenen Restmengen von Streugut in eine Speicheranordnung, insbesondere in einen Streugutsilo. Dabei wird das Streugut aus dem Streufahrzeug in einen Aufgabetrichter einer Rückerführ-Vorrichtung aufgegeben. Das Streugut wird anschliessend durch eine Förderleitung in die Speicheranordnung pneumatisch transportiert, wobei hierzu ein weiteres Fahrzeug eingesetzt wird, dessen Zapfwelle bzw. von dessen Zapfwellengetriebe eine Gebläseeinheit zum Erzeugen eines Druckluftstroms für den Transport des Streuguts in die Förderleitung antreibt. [0016] Weitere Vorteile und Einzelmerkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und aus den Zeichnungen. Es zeigen: <tb>Fig. 1<sep>eine schematische Darstellung einer Anordnung zum Rückführen von auf Streufahrzeugen verbliebenen Restmengen von Streugut mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung, zwei Fahrzeugen und einem Streugutsilo, <tb>Fig. 2<sep>eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Rückführen von auf Streufahrzeugen verbliebenem Streusalz, <tb>Fig. 3-5<sep>weitere Ansichten der Vorrichtung gemäss Fig. 2 jeweils in verkleinerter Darstellung, <tb>Fig. 6<sep>die Vorrichtung gemäss Fig. 5mit einer Abdeckung, <tb>Fig. 7<sep>eine perspektivische Darstellung einer Anordnung mit der Vorrichtung gemäss Fig. 6sowie mit einem Streufahrzeug und einem weiteren Fahrzeug zum Betreiben der Vorrichtung, und <tb>Fig. 8<sep>eine Detailansicht der Anordnung gemäss Fig. 7 mit der Vorrichtung und den beiden Fahrzeugen. [0017] In Fig. 1 ist eine Anordnung gezeigt, mit der Streugut vom Streufahrzeug 2 über eine mit 1 bezeichnete Vorrichtung in einen Streugutsilo 17 geführt werden kann. Die Vorrichtung eignet sich dabei insbesondere zum Rückführen von auf dem Streufahrzeug 2 verbliebenem Streusalz nach einem Streueinsatz. Selbstverständlich könnte sich die Vorrichtung aber auch für anderes pneumatisch förderbares Gut eignen. Grundsätzlich kann die Vorrichtung mit allen Arten von Strassendienst-Fahrzeugen oder anderen Fahrzeugen kompatibel sein, die mit Zapfwellengetrieben ausgerüstet sind. Ein Anwendungebiet sind beispielsweise Streufahrzeuge kleinerer Kapazität (bis zu 1 m<3>) wie so genannte Kommunalfahrzeuge und Traktoren mit Anbaustreugeräten. [0018] Die Vorrichtung 1 verfügt über einen Aufgabetrichter 4, in welchen Streusalz eingegeben werden kann. Ausgangsseitig ist ein Anschlussstutzen 10 vorgesehen, an welchen eine Förderleitung 6 anschliessbar ist, die zum Silo 17 führt. Im Auslass des Aufgabetrichters ist eine Dosiereinheit 5 zum dosierten Zuführen des Streusalzes in die Leitung 6 angeordnet. Mit M ist ein Antriebsmotor bezeichnet, mit dem die Dosiereinheit 5 betrieben werden. kann. Zum pneumatischen Fördern des Streusalzes durch die Leitung 6 ist eine Gebläseeinheit 7 vorgesehen. [0019] Mittels eines weiteren Fahrzeuges 3, beispielsweise ebenfalls ein Kommunalfahrzeug oder ein Traktor, wird zum Betrieb der Vorrichtung der Motor M und die Gebläseeinheit 7 mit Energie versorgt. Die Gebläseeinheit wird dabei bevorzugt auf mechanischem Wege von aussen angetrieben. Die Anordnung gemäss Fig. 1 ermöglicht eine Standort-ungebundene Betriebsweise der Vorrichtung 1. Der konstruktive Aufbau sowie die genaue Wirkungsweise der Vorrichtung ist anhand der nachfolgenden Fig. 1bis 5im Detail beschrieben. [0020] Der Aufgabetrichter 4 besteht bevorzugt aus Holz, wodurch einerseits Gewicht eingespart werden kann und andererseits aufgrund der spezifischen Eigenschaften von Salz für dieses Streugut besonders vorteilhaft ist. Wie Fig. 2zeigt, ist im Auslass des Aufgabetrichters 4 eine Dosiereinheit 5 angeordnet. Diese ist als Zellradschleuse ausgebildet. Zum Betreiben der Zellradschleuse ist ein Ölmotor 8 vorgesehen, der mit einem (nicht dargestellten) Hydrauliksystem des weiteren Fahrzeuges verbindbar ist. Das Hydrauliksystem des Fahrzeuges kann Hydraulikflüssigkeit an den Ölmotor 8 liefern, wodurch dieser - wie die Gebläseeinheit - fremd angetrieben werden kann. [0021] Als Gebläseeinheit 7 ist ein Rotations-Kompressor vorgesehen, der durch einen Zapfenwellenantrieb betreibbar ist. Vergleichbare Rotations-Kompressoren sind beispielsweise in der Landwirtschaft als Gülle-Kompressoren bekannt und gebräuchlich. In Fig. 2 ist eine Zapfwelle 9 erkennbar, die aus dem Kompressorgehäuse des Rotations-Kompressors 7 hervorragt. Diese Zapfwelle 9 kann an eine (nicht dargestellte) Zapfwelle des zweiten Fahrzeuges mechanisch angekuppelt werden. Die Zapfwelle des Fahrzeuges kann vorzugsweise über eine Zapfwellenkupplung mit der Zapfwelle des. Rotations-Kompressors 7 verbunden sein. Zum Andocken des zweiten Fahrzeuges ist ein Kupplungsdreieck 11 enthaltend Andockzapfen 12 vorgesehen. Derartige Andockanordnungen sind aus anderen Anwendungsgebieten, beispielsweise bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen wie Ackerschleppern seit langer Zeit bekannt und gebräuchlich und werden darum nicht mehr näher beschrieben. [0022] Als Dosiereinheiten können handelsübliche Zellradschleusen verwendet werden. Ausgangsseitig schliesst an die Zellradschleuse 5 ein Aufnahmeraum für das dosierte Salz an, welcher vom Gebläse 7 beaufschlagt ist und somit das Salz in einem Druckluftstrom pneumatisch aus der Vorrichtung weggeführt wird. Zum Einstellen der Dosierung ist der Ölmotor und/oder das Hydrauliksystem derart ausgestaltet, dass es über Steuermittel ansteuerbar ist. [0023] Der Rotations-Kompressor 7 und die Zellradschleuse 5 sind auf einer Plattform 13 montiert. An der Plattform 13 ist das Kupplungsdreieck 11 fixiert. Die Plattform verfügt über seitliche Arme, an denen jeweils Bügel 18 angeordnet sind. Die zwei Bügel 18 bestehen ersichtlicherweise aus zwei vertikalen Bügelelementen, die durch ein horizontales Bügelelement miteinander verbunden sind, wodurch sich eine U-Form ergibt. Die Höhe der Bügel 18 bzw. die Position des horizontalen Bügelelementes entspricht in etwa dem oberen Rand des Aufgabetrichters 4. [0024] In Fig. 3 ist nochmals die Vorrichtung 1 gezeigt, wobei hier die Andockanordnung mit dem Kupplungsdreieck 11 besonders gut erkennbar ist. Aus Fig. 4 geht hervor, dass die Plattform 13 zwei Aufnahmekufen 14 enthält, in die die Gabeln eines Gabelstaplers oder eines Hubwagens wie z.B. eines Handpalettenhubwagens einführbar sind. Mit Hilfe solcher Flurförderfahrzeuge kann die gesamte Vorrichtung auf einfache Art und Weise gehoben und dann transportiert werden. Somit kann eine noch höhere Mobilität der Vorrichtung 1 erreicht werden. [0025] Fig. 5 zeigt eine Ansicht von schräg oben auf die Vorrichtung 1. Ersichtlicherweise ist der Aufgabetrichter 4 in der Draufsicht etwa quadratisch ausgebildet. Auf zwei gegenüberliegenden Seiten ist die Vorrichtung 1 durch die Bügel 18 begrenzt, über die eine Abdeckung angebracht werden kann. Eine solche Abdeckung 15 ist in Fig. 6 gezeigt. [0026] Wie aus Fig. 6 hervorgeht, kann die Vorrichtung 1 nahezu vollständig durch die Abdeckung 15 verhüllt sein. Auf der Oberseite der Abdeckung ist eine Öffnung 16 zum Freilassen des Einlassbereichs des Aufgabetrichters 4 vorgesehen. Die Abdeckung 15 ist als etwa quaderförmige, wannenartige Hülle ausgebildet, die über die Vorrichtung 1 mit den Bügeln 18 gestülpt wird. Für die Anschlüsse der Dosiereinheit, der Förderleitung und der Gebläseeinheit weist sie ebenfalls (in Fig. 6nicht erkennbare) Öffnungen auf. Die Abdeckung kann aus einem flexiblen flächigen Material bestehen, beispielsweise eine Plane aus einem plastifizierten Textil. Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass die Abdeckung starr ausgebildet ist. Man könnte beispielsweise eine starre quaderförmige Wanne vorsehen, wobei man in diesem Fall sogar auf die Bügel 18 verzichten könnte. [0027] In Fig. 7 und 8 ist eine abgedeckte Vorrichtung 1 gezeigt, an der ein Streufahrzeug 2 sowie ein zweites Fahrzeug 3 auf gegenüberliegenden Seiten positioniert sind. Das zweite Fahrzeug 3 ist an die Andockanordnung mit dem Kupplungsdreieck 11 angedockt und liefert die Energie zum Betreiben des Rotations-Kompressors und des Ölmotors für die Dosiereinheit. Das Streufahrzeug 2 ist derart zur Vorrichtung 1 positioniert, dass seine Streueinheit 19 direkt über dem Eingangsbereich des Aufgabetrichters 4 angeordnet ist. Auf diese Weise kann besonders einfach mit Hilfe der Streueinheit direkt Streusalz in die Vorrichtung 1 eingebracht werden. [0028] Die Fig. 7 und 8 zeigen nochmals die quaderförmige Aussenform bzw. in der Draufsicht etwa rechteckige Form der Vorrichtung. Die Förderleitung 6 führt etwa senkrecht von den Fahrzeuglängsachsen der Fahrzeuge 2 und 3 weg.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Rückführen von auf Streufahrzeugen (2) verbliebenen Restmengen von Streugut, insbesondere von Streusalz in eine Speicheranordnung (17), insbesondere in einen Streugutsilo, mit einem Aufgabetrichter (4), einer im Auslass des Aufgabetrichters angeordneten Dosiereinheit (5) zum dosierten Zuführen von Streugut in eine Förderleitung (6), insbesondere in Form einer Zellradschleuse, und einer Gebläseeinheit (7) zum Erzeugen eines Druckluftstroms zum pneumatischen Fördern des Streuguts durch die Förderleitung (6), dadurch gekennzeichnet, dass für eine Standort-ungebundene Betriebsweise der Vorrichtung (1) für den Antrieb der Gebläseeinheit (7) diese über Kupplungsmittel (9) zum mechanischen Ankuppeln an eine Zapfwelle eines vorzugsweise weiteren Fahrzeuges (3) verfügt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläseeinheit (7) ein durch einen Zapfwellenantrieb antreibbarer Rotations-Kompressor ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betreiben der Dosiereinheit (5) ein Ölmotor (8) vorgesehen ist, der mit einem Hydrauliksystem des vorzugsweise weiteren Fahrzeuges (3) verbindbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einer Draufsicht etwa rechteckig ausgebildet ist, wobei im Bereich einer Rechteckseite die Kupplungsmittel (9) angeordnet sind und dass im Bereich einer zu dieser senkrechten Rechteckseite ein Anschlussstutzen (10) angeordnet ist, an den die Förderleitung (6) anschliessbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Andockanordnung mit einem Kupplungsdreieck (11) enthaltend Andockzapfen (12) zum Andocken an das weitere Fahrzeug aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufgabetrichter (4) aus Holz besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheit (5) und/oder die Gebläseeinheit (7) auf einer Plattform (13) angeordnet sind, die derart gegenüber einer Bodenebene angehoben ist, dass zum Heben und Transportieren der Vorrichtung (1) die Plattform (13) mit Hebemitteln eines Flurförderfahrzeuges wie einem Gabelstapler oder einem Hubwagen unterfahrbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (13) als U-förmige Profile ausgebildete Aufnahmekufen (14) enthält, in die die Hebemittel eines Flurförderfahrzeuges einführbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheit (5) und/oder die Gebläseeinheit (7) auf einer Plattform (13) angeordnet sind, wobei an der Plattform Bügel (18) vorgesehen sind, die eine etwa quaderförmige Aussenkontur definieren und über die zum Schutz der Dosiereinheit (5) und der Gebläseeinheit (7) eine Abdeckung (15) angebracht ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (15) an ihrer Oberseite eine Öffnung (16) für den Einlass des Aufgabetrichters (4) und/oder an ihren Seitenwänden Öffnungen für die Anschlüsse der Dosiereinheit, der Förderleitung und der Gebläseeinheit aufweist.
11. Verfahren zum Rückführen von auf einem Streufahrzeug (2) verbliebenen Restmengen von Streugut wie Salz oder Split in eine Speicheranordnung, insbesondere in einen Streugutsilo, bei welchem das Streugut aus dem Streufahrzeug (2) in einen Aufgabetrichter (4) einer Rückführ-Vorrichtung (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10 aufgegeben wird, und dann durch eine Förderleitung (6) in die Speicheranordnung pneumatisch transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Fahrzeug (3) eingesetzt wird, dessen Zapfwelle eine Gebläseeinheit (7) zum Erzeugen eines Druckluftstroms für den Transport des Streuguts in der Förderleitung (6) antreibt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| PUE | Assignment |
Owner name: BL SILOBAU AG Free format text: BLUMER-LEHMANN AG#ERLENHOF#9200 GOSSAU (CH) -TRANSFER TO- BL SILOBAU AG#ERLENHOF#9200 GOSSAU (CH) |
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| PL | Patent ceased |