CH700238A2 - Defense system for protecting civilian ships, comprises reconnaissance units, and civilian ship is temporarily or permanently mounted with stationary weapon, where reconnaissance systems are varied and activated - Google Patents

Defense system for protecting civilian ships, comprises reconnaissance units, and civilian ship is temporarily or permanently mounted with stationary weapon, where reconnaissance systems are varied and activated Download PDF

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CH700238A2
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Abstract

The defense system comprises reconnaissance units. A civilian ship is temporarily or permanently mounted with a stationary weapon, where the reconnaissance systems are varied and activated. The stationary weapon comprises an adjusted weapon, like a machine gun, naval cannon (2a), an armored personnel carrier, a tank or an artillery gun. Independent claims are also included for: (1) a method for outfitting the civilian ships for protection and defense in endangered areas; (2) a unit for executing a method for outfitting the civilian ships for protection and defense in endangered areas; and (3) an insert for a defense system.

Description

       

  [0001]    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verteidigungssystem zum Schutz von zivilen Schiffen, und ist dadurch gekennzeichnet, dass das zivile Schiff wahlweise temporär oder dauerhaft mit wenigstens einer beliebigen stationären Bewaffnung und/oder wenigstens einem beliebigen stationären oder instationären Aufklärungsmittel ausrüstbar ist, einschliesslich jeder beliebigen Kombination davon, und die Menge der Bewaffnung und der Aufklärungsmitteln zeitlich und räumlich beliebig variierbar und aktivierbar ist, sowie entsprechende Mittel und Hilfsmittel zur Ausrüstung der zivilen Schiffe und Verfahren zur Evaluation, Aufarbeitung, Bereitstellung und Anwendung erfindungsgemässer Verteidigungssysteme.

  

[0002]    In der Regel werden verschiedene Massnahmen zur Gewährleistung einer hohen Zuverlässigkeit und Sicherheit in der Seefahrt angewendet, beginnend von der Ausbildung der Besatzung sowie den vielfältigen technischen Hilfsmittel an Bord, von Radar und Echolot über Brandmeldeanlagen und Notstromversorgungen bis hin zu modernsten Navigationsinstrumenten wie GPS etc.

  

[0003]    Im Weiteren bestehen vielfältige Vorschriften und Regeln bezüglich Wahrnehmung von Sicherheitsfunktionen von der Deklaration der Ladungen und deren Sicherung an Bord über Verhaltensregeln bei Störungen und Vorkommnissen bis hin zur Einsatzplanung und Besetzung der wichtigen Funktionen an Bord eines Schiffes.

  

[0004]    Im Friedenszeiten unterstehen die Schiffe internationalen Seefahrtsregeln, welche eine Bewaffnung von zivilen Schiffen, namentlich von Handels- Schiffen grundsätzlich nicht vorsehen, diese jedoch auch nicht explizit verbieten, insbesondere nicht ausserhalb von nationalen Territorialgebieten wie Häfen oder Uferzonen.

  

[0005]    Auf offener See, ausserhalb von Häfen und der Dreimeilenzone oder je nach geographischem Gebiet allenfalls einer Zwölfmeilenzone stellen die zivilen Schiffe zudem Hoheitsgebiet des jeweiligen Flaggenstaates dar.

  

[0006]    Im Zeitalter asymmetrischer Bedrohung werden die bewährten internationalen Regeln und deren Anwendung zunehmend häufiger in Frage gestellt, derzeit beispielsweise durch Piraten vor der Somalischen Küste.

  

[0007]    Die Piraterie ist nach der UNO Konvention über das offene Meer umfassend definiert und eindeutig verboten, und dieses Verbot ist seit 1962 als gültiges Völkerrecht festgeschrieben.

  

[0008]    Mit der konventionellen Anwendung der geltenden Regeln der internationalen Seefahrt ist dieser Bedrohung derzeit offenbar kaum beizukommen, ausser durch militärische Eskorten zu Wasser oder in der Luft.

  

[0009]    Hierbei stellen sich für Schiffe und Flotten von Binnenländern spezifische Probleme, da diese Länder in der Regel weder über geeignete Marineverbände noch über entsprechend geschultes militärisches Personal für Marineeinsätze zum Schutz der zivilen Schiffe verfügen.

  

[0010]    Im Weiteren sind die Handelsschiffe der Handelsflotte in deren verschiedenen Ausführungsformen wie Tanker, Container- oder Mehrzweck- oder Massengutschiffe mit Nutzlasten im Bereich von 4780 t bis 73035 t für den Transport der jeweiligen Waren ausgelegt und optimiert, sodass eine nachträgliche Bewaffnung mit konventionellen Marinegeschützen nicht ohne weiteres möglich ist, da dies meist aufwendige Deckpenetrationen erfordert.

  

[0011]    Im Weiteren ist eine Abwehr von Angriffen von Piraten im durch die allenfalls behelfsmässig ausgerüsteten Besatzung oder auch durch Sicherheitskräfte an Bord im Nahkampf sehr schwierig und risikoreich, indem der Angreifer in diesem Fall über sämtliche Vorteile bezüglich Wahl von Ort und Angriffszeitpunkt verfügt.

  

[0012]    Eine indirekte Lösung des Problems durch Aufruf von Hilfeleistungen durch Dritte birgt weiterhin die latente Angriffsgefahr sowie die enormen Risiken einer allenfalls zu späten Intervention durch Dritte sowie dem Verlust der Entscheidungs- und Handlungsfreiheiten.

  

[0013]    Zudem sind beispielsweise bei betroffenen neutralen Ländern wie die Schweiz weitere Hürden wie Neutralitätspolitische Auslegungen von allfälligen Auslandseinsätzen von Schweizer Truppen zu überwinden.

  

[0014]    Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben genannten Nachteile zu überwinden.

  

[0015]    Es ist insbesondere ein Ziel der vorliegenden Erfindung, den derzeitigen Zielkonflikt der Neutralität sowie von Truppeneinsätzen zur Sicherung der Handelsflotte elegant und verblüffend einfach zu überwinden.

  

[0016]    Es ist insbesondere ein Ziel der vorliegenden Erfindung, Binnenländern hierzu eine möglichst autonome und flexible Lösung zur Verfügung zu stellen.

  

[0017]    Es ist insbesondere ein Ziel der vorliegenden Erfindung, in der kritischen Phase der Passage von gefährdeten Routen auf Hoher See die Gefahren der Piraterie mit geeigneten Verfahren und Mitteln abzuwenden.

  

[0018]    Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, den vielfältigen Entscheidungsträgern eine günstige Auswahl an geeigneten Mitteln und Verfahren zur kostengünstigen Bewältigung der komplexen Risiken und Gefahren der Hochseepiraterie zur Verfügung zu stellen.

  

[0019]    Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, durch die gezielte Bündelung von Mitteln, Hilfsmitteln und Verfahren eine rasche und kostengünstige Lösung der komplexen Problematik auf konventionellen Passagier- und Handelsschiffen aller Art zu ermöglichen.

  

[0020]    Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, die bisherigen Vorteile der nahkampfbasierten Angreifer und die damit einhergehenden Nachteile der nahkampfbasierten Schiffsverteidigung zu überwinden.

  

[0021]    Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, durch die gezielte Verwendung bereits vorhandener oder kurzfristig verfügbarer Mitteln, Systemen und Truppen sowie dem ergänzenden Einsatz von geeigneten und kurzfristig verfügbaren oder realisierbaren Hilfsmitteln eine rasche und glaubwürdige Wahrung der legitimen nationalen Interessen auf hoher See zu ermöglichen.

  

[0022]    Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine rasch umsetzbare Lösung der Problematik zu ermöglichen, ohne dass bestehende internationale Verträge gebrochen werden müssen, oder allenfalls unerwünschte weitere internationale Verpflichtungen oder weitere vielfältige und zudem im Hinblick auf das geltende Schifffahrtsrecht überflüssige Konzessionen gegenüber fragwürdigen Staaten/Organisationen eingegangen werden müssen.

  

[0023]    Diese Ziele werden mit der vorliegenden Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen definiert ist, auf eine verblüffend einfache Art und Weise erreicht.

  

[0024]    Das erfindungsgemässe Verteidigungssystem zum Schutz von zivilen Schiffen ist dadurch gekennzeichnet, dass das zivile Schiff wahlweise temporär oder dauerhaft mit wenigstens einer beliebigen stationären Bewaffnung und/oder wenigstens einem beliebigen stationären oder instationären Aufklärungsmittel ausrüstbar ist, einschliesslich jeder beliebigen Kombination davon, und die Menge der Bewaffnung und der Aufklärungsmitteln zeitlich und räumlich beliebig variierbar und aktivierbar ist.

  

[0025]    Bevorzugte Ausführungsformen dieser Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

  

[0026]    Dabei werden Ausführungsformen, wie sie in den abhängigen Ansprüchen definiert sind, normalerweise nicht wiederholt.

  

[0027]    Als wesentliche Vorteile der erfindungsgemässen Flugzeugfamilie sind folgende Punkte hervorzuheben:
Überwindung des Zielkonfliktes der Sicherung neutraler Handelsflotten ohne eigene Marinestreitkräfte unter Wahrung des internationalen Seerechtes.
Wahrung der Souveränität und Autonomie bei der Sicherung und allfälligen Verteidigung von Schiffen unter eigener Flagge gegen Piraterie auf offener See.
Überwindung des Vorurteiles dass eine Binnennation ihre Handelsflotte nicht mit eigenen Mitteln schützen und gegebenenfalls auch verteidigen kann.
Überwindung des derzeit akuten Vorurteiles,

   dass einzig und allein nur Marinestreitkräfte zur Problemlösung geeignet und sinnvoll einsetzbar seien.
Überwindung des Vorurteiles dass zur Bewaffnung und Verteidigung von Schiffen ausschliesslich konventionelle Marinebewaffnungen einzusetzen sind.
Überwindung des hartnäckigen Vorurteiles dass landgestützte Waffensysteme wie Schützenpanzer, Panzer und konventionelle Flabgeschütze nicht auf neutralen Schiffen zu deren Schutz einsetzbar sind.
Überwindung des Nachteiles dass zivile Schiffe in der Regel über einen sehr beschränkten Ausblick respektive Aufklärungshorizont verfügen, welche eine Annäherung von relativ kleinen Schiffen/Schnellbooten schwer frühzeitig erkennbar und erfassbar machen.
Überwindung des Nachteiles,

   dass herkömmliche eingeführte und bewährte luftgestützte Aufklärungssysteme auf hoher See trotz Katapultstartmöglichkeiten mangels geeigneter Landefelder nicht einsetzbar sind.
Gezielte Vermeidung von politischen Risiken und Abhängigkeiten terrestrischer Auslandseinsätze.
Kurzfristige Umsetzbarkeit unter Nutzung von vorwiegend bestehenden oder kurzfristig beschaffbaren Mitteln und spezifischen Hilfsmitteln in Kombination mit dem Einsatz von geeigneten und bereits vorhandenen Truppenkörpern wie beispielsweise Flab- oder Panzertruppen.
Kostengünstige Lösung unter Nutzung von Synergien erprobter, eingeführter und in genügender Stückzahl verfügbarer und teilweise im Friedensdienst nicht anderweitig benötigter oder allenfalls bereits gar Überzähliger (Üz) Systeme, insbesondere deren neuartigen modularen Kombination von Mitteln, Hilfs- und Subsystemen.

  

[0028]    Im folgenden Teil werden mögliche Ausführungsformen beschrieben.

  

[0029]    Gemäss einer ersten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden zwei bis vier Hilfs- oder Versorgungsschiffe mit geeigneten Mitteln für den Transport und den Austausch von stationären Bewaffnungen wie Flabkanonen, Schützenpanzern, Panzern, Panzerabwehrsystemen, Minenwerfer oder Artilleriegeschützen sowie den zugehörigen Feuerleitsystemen von den Hilfs- oder Versorgungsschiffen auf die zu schützenden zivilen Schiffen, insbesondere Passagier-und Handelsschiffen ausgerüstet, sowie diese mit weiteren geeigneten Systemen und Hilfsmittel für die Aufklärung und allfällige weitere Unterstützung wie Helikoptern versehen.

   Diese sind mit bekannten eingeführten Kameras und Sensoren ausgerüstet, und die Auswertung der Aufnahmen kann unter Nutzung der bekannten Geräten und Verfahren durch entsprechendes vorhandenes Fachpersonal erfolgen. Die entsprechenden Geräte sind in Containern untergebracht, sodass sich ein relativ einfacher Umschlag unter Nutzung vorhandener Infrastrukturen wie Kräne bewerkstelligen lässt.

   Die Hilfs- oder Versorgungsschiffe werden entlang der Schiffsrouten vor Beginn der jeweiligen Gefahrenzone wie dem Golf von Aden, beispielsweise im Roten Meer in der Nähe des Suezkanal und nach dem Ende der Gefahrenzone im Indischen Ozean auf offener See, das heisst ausserhalb der Territorialgewässer respektive der jeweiligen 3-Meilenzone oder 12-Meilenzone stationiert, wobei wenigstens zwei bis drei der Schiffe entlang der Routen dauernd in günstigen Positionen stationiert sind, und allfällige weitere Hilf- oder Versorgungsschiffe alternierend für Nachschub von Truppen und Material eingesetzt werden.

   Vor der Einfahrt in die bekannten Gefahrenzonen werden die Schiffe von den Hilfs- oder Versorgungsschiffen temporär mit den stationären Bewaffnungen sowie die zu deren Einsatz notwendigen Zusatzausrüstungen wie Feuerleitsystemen und Munition und allenfalls ergänzenden Aufklärungsmitteln wie mit geeigneten Kameras und Sensoren ausgerüsteten Fesselballone, Fesselluftschiffe oder Schleppdrachen versehen, sowie entsprechende Truppen zur Bedienung der Bewaffnung und der Aufklärungsmittel auf das zivile Schiff gebracht. Hierzu ist das Hilfs- oder Versorgungsschiff mit entsprechenden Vorrichtungen und Hilfsmittel wie Kranen ausgerüstet.

  

[0030]    Gemäss einer zweiten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden zur temporären stationären Bewaffnung des Handelsschiffes von dem ersten bei der Zufahrt zur Gefahrenzone positionierten Hilfs- oder Versorgungsschiff entsprechende Systeme auf dem Handelsschiff installiert und diese nach der Durchfahrt der Gefahrenzone von einem zweiten Hilfsoder Versorgungsschiff wieder vom Handelsschiff entfernt. Hierbei werden auf dem Bug (Fig. 1a) und Heck (Fig. 1b) des Handelsschiffes (Fig. 1) sowie beidseitig mittschiffs je eine 35 mm Flab Kanone 63/90 (Fig. 1c) an geeigneten Positionen aufgestellt und befestigt, zur Überwindung von lokalen Hindernissen wie Reling etc. beispielsweise auf Containern, sowie je nach Aufbauten des jeweiligen Handelsschiffes ein oder mehrere Feuerleitgeräte 75/95 (Fig. 1d) an geeigneter Position installiert.

   Mit dieser Bewaffnung können nun einerseits die Umgebung des Handelsschiffes im Umkreis von einigen Kilometern auf die Annäherung von fremden Schiffen oder Schnellbooten überwacht werden, und andererseits allfällige Piraten allein schon durch das Vorhandensein der weitreichenden Bewaffnung abgeschreckt oder bei Bedarf mit Warnschüssen vor den Bug auf Distanz gehalten und bei Eskalationen gezielt bekämpft werden. Fallweise wird je nach Grösse und Eignung des Handelsschiffes sowie der Bedrohungslage dieses mit weiteren Aufklärungs- und Hilfsmitteln ausgerüstet, beispielsweise mit Helikoptern zur Aufklärung sowie gegebenenfalls zur Seerettung nach dem allfälligen Versenken von Piratenschiffen.

   Die Truppe kann durch die Installation von geeignet angeordneten Wohncontainern nahe bei den jeweiligen Waffen und den vielfach ebenfalls modular aufgebauten und in Containern integrierten Aufklärungs- und Auswertungsgeräten untergebracht werden, was eine hohe Einsatzbereitschaft der Truppe auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen ermöglicht.

   Da die beschriebenen Bewaffnungen und Feuerleitgeräte oder allenfalls frühere Versionen davon in ausreichenden Mengen eingeführt und vorhanden sind, ergibt sich eine Volkswirtschaftlich äusserst interessante und zudem kurzfristig umsetzbare Nutzung dieser Systeme, indem einerseits zu deren Einsatz keine speziellen Beschaffungen und Ausbildungen notwendig sind, und andererseits der damit verbundene Truppeneinsatz durch zivile Anreise auf die Hilfs- oder Versorgungsschiffe und anschliessender Ausrüstung auf demselben sowie die Einsätze auf den Handelsschiffen ausserhalb der 12-Meilenzonen exklusiv auf Schweizer Hoheitsgebiet stattfinden, und somit auch keine Auslandseinsätze darstellen, wodurch diesbezügliche politische Probleme und allfällige Verzögerungen der Umsetzung von dringlichen Massnahmen elegant vermieden werden können.

  

[0031]    Gemäss einer dritten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden die Handelsschiffe mit je einem Schützenpanzer SP 2000 oder einem Panzer Leopard auf dem Bug und dem Heck sowie allenfalls auch Mittschiffs bestückt. Dies ergibt einerseits eine hohe und gut sichtbare Abschreckungswirkung sowie andererseits einen guten Schutz der Truppe, welche die Piraten mit einer guten Reichweite der Kanonen auf eine sichere Distanz zum Schiff zur Verhinderung einer allfälligen Enterung und Kaperung desselben halten kann. Zudem verfügen die eingeführten Schützenpanzer und Panzer über integrierte nützliche Systeme wie Nachtsichtgeräte, Feuerleitsysteme etc. und lassen sich zur Erzielung günstiger Schiesszonen auch in geeigneten Schräglagen auf dem Handelsschiff aufstellen und befestigen.

   Auch diese Systeme sind bekannt, eingeführt und kurzfristig verfügbar, was insbesondere bei der Verwendung von Üz Panzern Leopard eine sehr sinnvolle kostengünstige Massnahme mit grossem Abschreckungspotential darstellt. Die Aufstellung und Befestigung der Waffen und Aufklärungsmittel auf Deck oder Aufbauten lässt sich mit verfügbaren oder einfach herstellbaren und umladbaren Hilfsmitteln wie Containern, Rampen, Podesten etc. für den jeweiligen Schiffstyp bezüglich Position und Lage im Raum anpassen und auf günstige Feuerbereiche optimieren.

  

[0032]    Gemäss einer vierten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden die zivilen Passagier- und Handelsschiffe zusätzlich mit festen oder variierbaren Rampen (Fig. 6) oder Aufbauten (Fig. 5c) ausgerüstet, sodass sich der Elevationswinkel zum Einsatz der Bewaffnung gezielt verbessern lässt, indem die maximale Tiefstellung der Läufe der Waffensysteme gegenüber dem Horizont erhöht werden kann, und sich zugleich auch eine gute temporäre Befestigung der stationären Bewaffnung auf dem Schiff mit kleinem Aufwand günstig realisieren lässt.

   Dadurch lässt sich der Nahbereich um das Handelsschiff besser schützen, nachdem beispielsweise die Flabkanone 63/90 einen Elevationsbereich von -5[deg.] bis +93[deg.] aufweist, was bei einer mittleren Deckhöhe eines Handelsschiffes von beispielsweise 20 Metern über der Meeresoberfläche bereits eine tote Zone von 230 Meter ergibt. Mit einer zusätzlichen Neigung der Bewaffnung durch deren Anordnung auf Rampen von 25[deg.] Neigung (Fig. 5a, Fig. 5b) vermindert sich die tote Zone bei gleicher Deckhöhe sehr markant auf etwa 35 Meter.

  

[0033]    Gemäss einer fünften möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden die zivilen Passagier- und Handelsschiffe (Fig. 5) zusätzlich mit festen oder variierbaren Aufbauten (Fig. 5c) ausgerüstet, sodass sich die Flabkanonen, Schützenpanzer oder Panzer gegebenenfalls mit zusätzlicher Neigung (Fig. 5a, Fig. 5b) gegen den Wasserspiegel installieren lassen, sodass sich die toten Winkel zufolge der standardmässigen bescheidenen Elevation dieser Waffen im untersten deutlich reduzieren lassen. Zudem werden Aufklärungsmittel an günstigen Positionen (Fig. 5d) angebracht, sowie zusätzlich ein Teleskop- Mast (Fig. 5e) zur Verbesserung der Sichtbereiche durch eine höhere Anordnung der Aufklärungsmittel über Deck installiert.

   Dieser Teleskop- Mast kann für die Durchfahrt unter Hindernissen wie Brücken samt den daran befestigten Aufklärungsmitteln eingefahren werden. An derartigen Masten lassen sich auch Radarantennen wie beispielsweise ALERT befestigen, um eine gute Empfangsposition zu erzielen.

  

[0034]    Gemäss einer sechsten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden die Installationen der Waffen und Aufklärungssysteme als längerfristig temporär auf dem zivilen Passagier- oder Handelsschiff verbleibende Ausrüstung durchgeführt. Die Waffen und Aufklärungsmittel werden in den Gefahrenzonen offen und einsatzbereit gezeigt, und danach ohne Munition eingeschlossen und versiegelt. Hierzu werden vorzugsweise Container verwendet, deren Einsatz und Befestigung auf den Schiffen bekannt und entsprechende Mittel und Vorrichtungen insbesondere auf Containerschiffen bereits vorhanden sind. In dieser Konfiguration lässt sich das Handelsschiff als unbewaffnetes Handelsschiff durch Kanäle oder Schleusen fahren und in Häfen anlegen.

   Somit lässt sich der Aufwand der Aktivierung und Deaktivierung der Bewaffnung der Handelsschiffe reduzieren, indem von den Hilfs- oder Versorgungsschiffen nur noch die Truppe und Munition auf das Handelsschiff für die Fahrt durch die Gefahrenzone umgeladen werden müssen.

  

[0035]    Gemäss einer siebten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden die Installationen der Waffen und Aufklärungssysteme als längerfristig temporär auf dem zivilen Passagier- oder Handelsschiff verbleibende Ausrüstung durchgeführt. Die Waffen und Aufklärungsmittel werden in den Gefahrenzonen offen und einsatzbereit gezeigt, und danach ohne Munition eingeschlossen und versiegelt. Hierzu werden vorzugsweise Container verwendet, deren Einsatz und Befestigung auf den Schiffen bekannt und entsprechende Mittel und Vorrichtungen insbesondere auf Containerschiffen bereits vorhanden sind.

   Die Container werden zur Vermeidung von toten Winkeln für die Aufklärung und der Abwehr auf dem Handelsschiff speziell angeordnet, beispielsweise auskragend, schief oder räumlich beweglich, oder mit zusätzlichen Ausbauten zur lateralen Verschiebung oder zur anderweitigen Variationen der Waffensysteme in den Containern, beispielsweise als spezifische Ausführungsformen von Containern, welche deren Anordnung auf ausklapp-baren Seitenwänden ermöglichen, damit dadurch eine möglichst gute Verteidigbarkeit des Handelsschiffes erzielt werden kann. In dieser Konfiguration lässt sich das Handelsschiff mit jeweils eingefahrenen Waffen als unbewaffnetes Handelsschiff durch Kanäle fahren und in Häfen anlegen.

   Somit lässt sich der Aufwand der Aktivierung und Deaktivierung der Bewaffnung der Handelsschiffe reduzieren, indem von den Hilfs- oder Versorgungsschiffen nur noch die Truppe und Munition auf das Handelsschiff für die Fahrt durch die Gefahrenzone umgeladen werden müssen.

  

[0036]    Gemäss einer achten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems wird auf dem Heck des Handelsschiffes ein Brückenlegepanzer aufgestellt und befestigt. Darauf wird eine 35 mm Flab Kanone 63/90 aufgestellt und befestigt. Diese Konfiguration ermöglicht nun einerseits eine gegenüber dem Deck erhöhte und zudem lateral verschiebbare als auch in der Elevation veränderbare Anordnung der Flabkanone. Dadurch lassen sich einerseits die beschränkte negative Elevation der Flabkanone überwinden, und zugleich die Problematik der toten Winkel im bevorzugten Angriffsbereich der Piraten deutlich verkleinern. Zudem ergibt diese Konfiguration einen guten Schutz der Geschützbedienung gegen allfällige Angriffe mit Kurzdistanzwaffen.

  

[0037]    Gemäss einer neunten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems wird auf dem Heck des Handelsschiffes eine verstellbare Plattform aufgestellt und befestigt. Diese Plattform wird Vorzugsweise unter Verwendung bekannter Komponenten wie sie beispielsweise in der Industrie oder bei Brückenlegepanzern verwendet werden, verstellbar ausgeführt. Darauf wird eine 35 mm Flab Kanone 63/90 aufgestellt und befestigt. Diese Konfiguration ermöglicht nun einerseits eine gegenüber dem Deck erhöhte und zudem lateral verschiebbare als auch in der Elevation veränderbare Anordnung der Flabkanone. Dadurch lassen sich einerseits die beschränkte negative Elevation der Flabkanone überwinden, und zugleich die Problematik der toten Winkel im bevorzugten Angriffsbereich der Piraten deutlich verkleinern.

   Zudem ergibt diese Konfiguration einen guten Schutz der Geschützbedienung durch die Plattform gegen allfällige Angriffe mit Kurzdistanzwaffen.

  

[0038]    Gemäss einer zehnten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden auf dem jeweiligen Passagier- oder Handelsschiff Container (Fig. 2) aufgebaut und befestigt, welche über verschiedene, auf beweglichen Vorrichtungen oder an beweglichen Teilen der Container angebrachte Bewaffnungen verfügen. Hierbei ist eine Seitenwand (Fig. 2b) des entsprechenden speziell ausgerüsteten Containers (Fig. 2c) schwenkbar angeordnet, und darauf eine 35 mm Flab Kanone 63/90 (Fig. 2a) befestigt. Im ausgeschwenkten Zustand, der über entsprechend eingebaute mehrstufige Hydraulikzylinder (2d) bewirkt werden kann, lässt sich die Kanone mit guten Wirkradien einsetzen.

   Vor dem Einfahren der beweglichen Seitenwand wird die Kanone in Längsrichtung ausgerichtet, sodass anschliessend ein vollständiges Einfahren derselben in eine seitlich vertikale Lagerposition ermöglicht wird. Ausserhalb von Gefahrenzonen sind die Waffen in den Containern gut geschützt, und bei Bedarf lassen sich die Türen allenfalls zusätzlich versiegeln, beispielsweise zur Durchfahrt von Kanälen oder Schleusen. In den Gefahrenzonen können die Container partiell geöffnet werden, und die Waffen auf den beweglichen Vorrichtungen teilweise aus dem Container hinaus bewegt und in eine günstige Einsatzposition gebracht werden. Diese Lösung ermöglicht einerseits die Installation einer breiten Vielfalt von Aufklärungssystemen, Bewaffnungen und Feuerleitsystemen sowie andererseits nahezu beliebige Variationen von Containeranordnungen verschiedenster Dimensionen auf dem Schiff.

  

[0039]    Gemäss einer elften möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden auf dem jeweiligen Passagier- oder Handelsschiff spezifisch ausgerüstete Container gemäss Fig. 3 in modularer Anordnung aufgebaut und befestigt, welche wahlweise als gepanzerte Container ausgeführt sind, und mit verschiedenen Aufklärungssystemen und verschiedenen Waffen wie Kanonen (Fig. 3a) und Lenkwaffen, insbesondere Rapier und Stinger bestückt werden können.

   Zudem lassen sich zusätzlich auch fernbedienbare Waffen wie Maschinenkanonen einsetzen, welche sich bei grossem Hochschwenkwinkel [alpha] im Bereich von nahezu 180[deg.] für ferne Ziele sowie bei kleinem Hochschwenk- Winkel [alpha] von beispielsweise 110[deg.] auch bis über die Vertikale hinunter neigen lassen, sodass bei Bedarf auch eine geschützte Nahverteidigung mit einem Sicherheitsabstand (Fig. 3b) bis nahe an den Schiffskörper heran ermöglicht wird.

  

[0040]    Gemäss einer zwölften möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden auf dem jeweiligen Passagier- oder Handelsschiff spezifisch ausgerüstete Container gemäss Fig. 4 in modularer Anordnung aufgebaut und befestigt, welche wahlweise auch über seitlich ausfahrbare Bereiche (Fig. 4b) verfügen und in Kombination mit Wohncontainern (Fig. 4c) auf einem Containerschiff aufgebaut werden. Diese Stapelhöhe kann sich auf über 5 und mehr Container erstrecken, und ermöglicht eine einfache und in logistisch zur Fracht kompatible Ausrüstung der Schiffe mit einer Vielzahl von Bewaffnung- und Aufklärungsmittel sowie entsprechender Truppen.

   Mit dieser "Adlerhorst"- Anordnung auf der obersten Containerebene oder darauf lassen sich bei Containerschiffen vielfältige Vorteile erzielen, indem sich bei mittschiffiger Anordnung der Container (Fig. 4a) auf beliebiger Höhe, vorzugsweise zuoberst, in Kombination mit optischen oder elektronischen Aufklärungsmitteln (Fig. 4d) wie Radar, sodass im Gegensatz zur Standardbeladung nahezu keine toten Winkel seitlich des Schiffes mehr vorhanden sind. Zudem lassen sich Abwehrmittel (Fig. 4e) auch durch entsprechende Luken vertikal anwenden, analog zu den bei Burgen bekannten "Pechnasen". Bei Bedarf wie Kanal- oder Schleusendurchfahrten lässt sich der Bereich 4b seitlich einfahren, sodass das übliche Profil des Schiffes gewahrt werden kann.

  

[0041]    Gemäss einer dreizehnten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden auf dem jeweiligen Passagier- oder Handelsschiff spezifisch ausgerüstete Fesselballone oder Fessel- Luftschiffe angeordnet und zum Einsatz gebracht. Dies ermöglicht mit vergleichsweise bescheidenem Aufwand eine enorme Ausdehnung der Beobachtungszonen, insbesondere auch die Erschliessung zusätzlicher Perspektiven im Gebiet rund um das Schiff. Fesselballone positionieren sich nach je nach den herrschenden Windrichtungen nahezu unlenkbar auf einer durch die Seillänge und Windkomponenten gegebene Höhe über dem Schiff oder dessen Umgebung.

   Fesselluftschiffe ermöglichen durch deren Formgebung sowie dem integrierten Antrieb, der vorzugsweise elektrisch über das Halteseil gespiesen wird, eine beschränkte Lenkbarkeit, was insbesondere eine gewisse Variation der Position des Fesselluftschiffes um das Schiff herum ermöglicht. Diese Flugobjekte sind mit fernbedienbaren Aufklärungsmittel wie Kameras unterschiedlicher Spektren ausgerüstet, sodass die Ortung auch kleinerer Objekte mit schwachen Radarsignaturen wie Schlauchbooten möglich ist.

  

[0042]    Gemäss einer vierzehnten möglichen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verteidigungssystems werden auf dem jeweiligen Passagier- oder Handelsschiff wenigstens eines der in der Schweizer Armee eingeführtes System oder Subsystem installiert oder eingesetzt, beispielsweise die Flab Kanone 63/90, das Feuerleitgerät 75/95, der Schützenpanzer 2000, der Kampfpanzer Leopard, das Lenkwaffensystem Rapier, das Lenkwaffensystem Stinger, das Taktische Radar ALERT, der Helikopter Super Puma, das Aufklärungssystem ADS-95, insbesondere eine gezielten Auswahl von dessen Sub- und Teilsystemen wie dessen Sensorik, Übermittlungs- und Auswertungsgeräten.

  

[0043]    Gemäss einer ersten Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens werden die gefährdeten zivilen Passagier- oder Handelsschiffe vor Durchfahrt in den jeweils kritischen Gewässern gezielt und bewusst ausserhalb der nationalen Territorialzonen sowie unter Wahrung der UNO- Konvention über das offene Meer, durch entsprechend positionierte Hilfs- oder Versorgungsschiffe temporär mit Bewaffnungen und Aufklärungsmittel und Truppen ausgerüstet, sodass sich diese Schiffe auf der Durchfahrt der Gefahrenzone einerseits durch Abschreckung der gut sichtbar positionierten weiterreichenden Bewaffnungen und im Bedarfsfall auch durch deren Einsatz schützen und sich das Schiff gegen allfällige Annäherungen und Angriffe von Piraten auch gezielt sowie auf günstige Distanzen verteidigen kann,

   sowie durch den Einsatz der erfindungsgemässen Mittel und deren spezifischen Anordnung zugleich die Aufklärungsqualität gesteigert und die toten Winkel verkleinert werden können.

  

[0044]    Gemäss einer zweiten Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens werden die gefährdeten Passagier-und Handelsschiffe in den jeweils kritischen Gewässern gezielt und bewusst ausserhalb der nationalen Territorialzonen sowie unter Wahrung der UNO- Konvention über das offene Meer, durch die gezielte und bewusste temporäre Bemannung der Schiffe mit neutralen Truppen während der Passage der kritischen Gebiete geschützt und gegebenenfalls auch verteidigt.

  

[0045]    Gemäss einer dritten Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens werden die gefährdeten Schiffe in den jeweils kritischen Gewässern gezielt und bewusst ausserhalb der nationalen Territorialzonen sowie unter Wahrung der UNO- Konvention über das offene Meer, durch die gezielte und bewusste temporäre Ausrüstung der Schiffe mit bereits in genügender Anzahl vorhandenen und bei der Truppe eingeführten Waffensystemen wie Flabkanonen und Panzern sowie eingeführten Aufklärungsmitteln.

  

[0046]    Gemäss einer vierten Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens werden die gefährdeten Schiffe in den jeweils kritischen Gewässern gezielt und bewusst ausserhalb der nationalen Territorialzonen sowie unter Wahrung der UNO- Konvention über das offene Meer durch die temporäre Ausrüstung und Bemannung der Schiffe als nationales Territorium gegenüber allfälligen Piraten während der Passage der kritischen Gebiete geschützt und verteidigt, sodass sich daraus keine innenpolitisch umstrittene Auslandseinsätze der neutralen Truppen ergeben.

  

[0047]    Gemäss einer fünften Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens werden die gefährdeten Schiffe in den jeweils kritischen Gewässern gezielt und bewusst ausserhalb der nationalen Territorialzonen sowie unter Wahrung der UNO- Konvention über das offene Meer gegenüber allfälligen Piraten während der Passage der kritischen Gebiete geschützt, indem die Bewaffnung und die Bemannung der zu schützende Schiffe auf hoher See auf den jeweiligen Schiffen temporär installiert und gegebenenfalls eingesetzt und danach wieder von diesen entfernt werden, wobei zu diesem Zweck entsprechend ausgerüstete Hilf- oder Versorgungsschiffe am Beginn und am Ende der Gefahrenzonen stationiert und auf neutralen Kanälen unterhalten sowie mit geeigneten Truppen und Materialien versorgt werden.

  

[0048]    Gemäss einer sechsten Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens werden die gefährdeten Schiffe derart ausgerüstet, dass mit der Ausrüstung einerseits der Schutz des Schiffes auf dem offenen Meer ermöglicht wird, andererseits vor der Einfahrt in fremde Hoheitsgewässer die Bewaffnung in geeignete Behälter verbracht werden und diese gegebenenfalls verschlossen und versiegelt werden können, sodass danach ein Deklarieren und Passieren von fremden Hoheitsgewässern als unbewaffnetes Schiff ermöglicht wird.

  

[0049]    Gemäss einer siebten Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens können die Schiffe je nach Seegebiet und Gefährdungslage wahlweise entweder als bewaffnete oder unbewaffnete Handelsschiffe deklariert und eingesetzt werden.

  

[0050]    Gemäss einer achten Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens können die konventionelle Aufklärungsbereiche der zivilen Schiffe mit zusätzlichen Mitteln gezielt vergrössert werden, indem durch gezielte Vergrösserung der Aufklärungshöhen, der Aufklärungswinkel und der Aufklärungssektoren, wie durch zusätzliche Informationen welche aus verschiedenen Perspektiven um das Schiff über stationäre Installationen wie Teleskopmasten, Kranen oder über instationäre Installationen wie Fesselballone, Fesselluftschiffe über geeignete Systeme wie Radar, Kameras und Sensoren aufgenommen werden können. Zudem können damit die Erkennung der Annäherung von fremden Schiffen oder Schnellbooten sowie eine allfällige Verteidigung des Schiffes gegen Piraten auf vorteilhafte Distanz ausgeführt werden, idealerweise ausserhalb der Wirkbereiche der Bewaffnung der Piraten.

   Vorteilhafterweise werden hierzu eingeführte Mittel der Armee eingesetzt um kurze Reaktionszeiten zur Ausrüstung der Schiffe und deren geschützten Betrieb zu ermöglichen.

  

[0051]    Gemäss einer neunten Anwendung der erfindungsgemässen Verfahrens zur Evaluation, Aufarbeitung, Bereitstellung und Ausrüstung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten können der Transport der Bewaffnung und der Truppe zu den Hilfs- oder Versorgungsschiffen getrennt durchgeführt werden, indem die Truppe in Zivil anreist und auf dem Hilfs- oder Versorgungsschiff für den Einsatz ausgerüstet wird.

  

[0052]    Gemäss einer zehnten Anwendung der erfindungsgemässen Verfahren können in gefährdeten Zonen von Piraterien entsprechende Sicherheitszonen im Umkreis von zivilen Schiffen deklariert werden, beispielsweise je nach geographischem Gebiet eine oder zwei Seemeilen um das Schiff, bei deren Missachtung von einem potentiellen Angriff durch Piraten ausgegangen und dies mit geeigneten Waffen durch die Abgabe von Warnschüsse vor den Bug angekündigt und danach bei Bedarf eine weitere Annäherung suspekter fremder Schiffe an das zivile Schiff durch gezielten Beschuss verhindert werden kann.

  

[0053]    Gemäss einer elften Anwendung der erfindungsgemässen Verfahren sollen für die entsprechende Bewaffnung in der Schweiz eingeführte Systeme und Subsysteme in völlig neuartiger Art und Weise auf zivilen Schiffen eingesetzt werden, idealerweise als ergänzende Nutzung der in Friedenszeiten naturgemäss nicht vollständig ausgeschöpften und zum Teil eingelagerten Systemkapazitäten, beispielsweise dem Panzer Leopard.

  

[0054]    Gemäss einer zwölften Anwendung der erfindungsgemässen Verfahren können nebst den beliebigen Waffen- und Aufklärungssysteme wahlweise auch entsprechende Attrappen zur Täuschung und Abschreckung der Piraten auf den Schiffen installiert werden.

  

[0055]    Gemäss einer dreizehnten Anwendung der erfindungsgemässen Verfahren können Simulatoren aufgerüstet und zur Vorbereitung der Truppen eingesetzt werden.

  

[0056]    Als Mittel zur Ausführung der erfindungsgemässen Verfahren insbesondere zur sowie Ausweitung des Aufklärungshorizontes um das Schiff durch Erzielung einer grösseren Höhe der Aufklärungsmittel über Deck werden auf den zivilen Schiffen teleskopisch ausfahrbare Masten, oder zusätzlichen instationär einsetzbaren und gezielt rückführbaren Mittel wie Fesselballons, Fesselluftschiffen installiert und eingesetzt.



  The present invention relates to a defense system for the protection of civilian ships, and is characterized in that the civil ship can be equipped either temporarily or permanently with at least any stationary armament and / or at least any stationary or transient reconnaissance means, including any Combination thereof, and the amount of weapons and reconnaissance means temporally and spatially arbitrarily variable and activatable, and corresponding means and equipment for equipping the civilian ships and methods for the evaluation, processing, provision and application of defense systems according to the invention. 

  

In general, various measures to ensure a high reliability and safety in the sea are applied, starting from the training of the crew and the various technical aids on board, radar and sounder about fire alarm systems and emergency power supplies to the latest navigation instruments such as GPS Etc. 

  

Furthermore, there are a variety of rules and regulations regarding perception of safety functions of the declaration of the loads and their safety on board on behavioral rules in case of failures and incidents to the deployment planning and occupation of important functions on board a ship. 

  

In peacetime, the ships are subject to international maritime rules, which in principle do not provide for the arming of civilian ships, especially commercial vessels, but do not explicitly forbid them, especially not outside national territorial areas such as harbors or riparian zones. 

  

On the open sea, outside of ports and the three-mile zone or, depending on the geographical area, at most a twelve-mile zone, the civilian ships also constitute the territory of the respective flag State. 

  

[0006] In the age of asymmetric threats, the well-established international rules and their application are being increasingly questioned, for example by pirates off the Somali coast. 

  

Piracy is comprehensively defined and unequivocally prohibited under the UNOO Convention, and this prohibition has been in force since 1962 as a valid international law. 

  

With the conventional application of the current rules of international shipping, this threat is evidently difficult to manage at present, except through military escorts on the water or in the air. 

  

Here are specific problems for ships and fleets of landlocked countries, as these countries usually have neither suitable naval associations nor trained military personnel for naval missions to protect the civilian ships. 

  

Furthermore, the merchant fleet of the merchant fleet are designed and optimized in their various embodiments such as tankers, container or multipurpose or bulk carriers with payloads in the range of 4780 t to 73035 t for the transport of the respective goods, so that a subsequent armament with conventional Marine guns is not readily possible, since this usually requires elaborate Deckpenetrationen. 

  

Furthermore, a defense against attacks by pirates in by the possibly makeshift equipped crew or by security forces on board in close combat is very difficult and risky by the attacker in this case has all the advantages in terms of choice of location and attack time. 

  

An indirect solution to the problem by calling for assistance by third parties still harboring the latent risk of attack and the enormous risks of a possibly late intervention by third parties and the loss of freedom of decision and action. 

  

In addition, for example, affected neutral countries such as Switzerland, other hurdles such as neutrality policy interpretations of any foreign missions to be overcome by Swiss troops. 

  

It is an object of the present invention to overcome the above drawbacks. 

  

In particular, it is an object of the present invention to elegantly and surprisingly easily overcome the current trade-off of neutrality and troop deployments to secure the merchant fleet. 

  

In particular, it is an object of the present invention to provide landlocked countries with the most autonomous and flexible solution possible. 

  

It is in particular an object of the present invention to avert the dangers of piracy by suitable methods and means in the critical phase of passage of high-risk routes on the high seas. 

  

It is a further object of the present invention to provide a variety of decision makers with a convenient selection of suitable means and methods for cost-effectively addressing the complex risks and dangers of high seas piracy. 

  

It is a further object of the present invention to provide a rapid and cost-effective solution to the complex problem on conventional passenger and merchant ships of all kinds by the targeted bundling of means, tools and methods. 

  

It is a further object of the present invention to overcome the past advantages of melee-based attackers and the attendant disadvantages of melee-based ship defense. 

  

It is a further object of the present invention, through the deliberate use of existing or readily available resources, systems and troops and the complementary use of appropriate and readily available or feasible tools a rapid and credible protection of legitimate national interests on the high seas to enable. 

  

It is a further object of the present invention to provide a quick and viable solution to the problem without having to break existing international treaties, or at most undesirable international obligations or other diverse concessions that are also superfluous with current maritime law questionable states / organizations. 

  

These objects are achieved with the present invention as defined in the claims in a surprisingly simple manner. 

  

The defense system according to the invention for the protection of civilian ships is characterized in that the civilian ship can be equipped either temporarily or permanently with at least one arbitrary stationary armament and / or at least one arbitrary stationary or transient reconnaissance means, including any combination thereof, and the Amount of armament and reconnaissance means temporally and spatially arbitrarily variable and activatable. 

  

Preferred embodiments of this invention are defined in the dependent claims. 

  

Embodiments as defined in the dependent claims are not normally repeated. 

  

As essential advantages of the aircraft family according to the invention, the following points should be emphasized:
Overcoming the conflict of objectives of securing neutral merchant fleets without their own naval forces while respecting international maritime law. 
Maintaining sovereignty and autonomy in the protection and possible defense of ships flying their own flag against piracy on the open sea. 
Overcoming the prejudice that an interior nation can not protect and, if necessary, defend its merchant fleet with its own resources. 
Overcoming the currently acute prejudice,

   that only naval forces are suitable for problem solving and that they can be usefully used. 
Overcoming the prejudice that only conventional naval armaments should be used to arm and defend ships. 
Overcoming the persistent prejudice that land-based weapons systems such as armored personnel carriers, tanks and conventional anti-aircraft guns can not be used on neutral ships to protect them. 
Overcoming the disadvantage that civilian ships usually have a very limited outlook or reconnaissance horizon, which makes it difficult to detect and detect early the approach of relatively small vessels / speedboats. 
Overcoming the disadvantage

   that conventional, established and proven aerial reconnaissance systems on the high seas can not be used despite catapult launch possibilities due to the lack of suitable landing fields. 
Targeted avoidance of political risks and dependencies on terrestrial missions abroad. 
Short-term feasibility using predominantly existing or short-term available funds and specific tools in combination with the use of appropriate and already existing forces such as Flab or armored forces. 
Cost-effective solution using synergies of tried and tested, introduced and available in sufficient quantities and partly not needed in the peace service or possibly even supernumerary (Üz) systems, especially their novel modular combination of means, auxiliary and subsystems. 

  

In the following part possible embodiments are described. 

  

According to a first possible embodiment of the inventive defense system two to four auxiliary or supply ships with suitable means for the transport and exchange of stationary weapons such as Flabkanonen, armored personnel carriers, tanks, antitank systems, mine throwers or artillery guns and the associated fire control systems of the auxiliary - or supply vessels on the civilian ships to be protected, especially equipped passenger and merchant ships, as well as this provided with other suitable systems and tools for reconnaissance and any other support such as helicopters. 

   These are equipped with known imported cameras and sensors, and the evaluation of the recordings can be done using the known devices and methods by appropriate existing professionals.  The equipment is housed in containers, allowing relatively simple handling using existing infrastructures such as cranes. 

   The auxiliary or supply vessels will be deployed along the ship's routes before the beginning of the respective danger zone such as the Gulf of Aden, for example in the Red Sea near the Suez Canal and after the end of the danger zone in the Indian Ocean on the open sea, that is outside the territorial waters respectively the respective Stationed at least two to three of the ships along the routes permanently in favorable positions, and any other auxiliary or supply ships are used alternately for replenishment of troops and material. 

   Prior to entering the known danger zones, the ships are temporarily provided with auxiliary weapons or supply ships with the necessary additional equipment such as fire control systems and ammunition and possibly supplementing reconnaissance equipment such as equipped with suitable cameras and sensors tethered balloons, Fessel airships or towing dragons. and appropriate troops to operate the armament and reconnaissance equipment brought to the civilian ship.  For this purpose, the auxiliary or supply ship is equipped with appropriate devices and aids such as cranes. 

  

According to a second possible embodiment of the inventive defense system appropriate systems are installed on the merchant ship for temporary stationary arming of the merchant ship from the first positioned at the approach to the danger zone auxiliary or supply ship and this again after passing through the danger zone of a second auxiliary or supply ship away from the merchant ship.  Here, on the bow (Fig.  1a) and rear (Fig.  1b) of the merchant ship (Fig.  1) and on both sides amidships each a 35 mm Flab cannon 63/90 (Fig.  1c) at suitable positions and fixed, to overcome local obstacles such as railing etc.  For example, on containers, and depending on the structures of the respective merchant ship one or more Feuerleitgeräte 75/95 (Fig.  1d) installed at a suitable position. 

   With this armament, on the one hand, the surroundings of the merchant ship can be monitored within a few kilometers of the approach of foreign ships or speedboats, and on the other hand any pirates alone deterred by the presence of long-range armament or if necessary with warning shots in front of the bow at a distance and be targeted at escalations.  Depending on the size and suitability of the merchant ship and the threat situation, this will be equipped with further information and aids, for example with helicopters for reconnaissance and, if necessary, for sea rescue after the eventual sinking of pirate ships. 

   The troop can be accommodated by the installation of suitably arranged living containers close to the respective weapons and often also modular and built-in containers reconnaissance and evaluation equipment, which allows a high operational readiness of the troop even in adverse weather conditions. 

   Since the described armaments and Feuerleitgeräte or possibly earlier versions thereof are introduced and present in sufficient quantities, results in an economically interesting and also in the short term implementable use of these systems by, on the one hand to their use no special procurement and training are necessary, on the other hand linked deployment of troops by civilian means of access to the auxiliary and supply vessels and subsequent equipment thereon, and operations on merchant vessels outside the 12-mile zone exclusively on Swiss territory, and therefore also not foreign missions, resulting in political problems and possible delays in the implementation of urgent measures can be elegantly avoided. 

  

According to a third possible embodiment of the inventive defense system, the merchant ships are equipped with one each armored infantry fighting vehicle SP 2000 or a tank Leopard on the bow and the stern and possibly also midships.  On the one hand, this gives a high and highly visible deterrent effect and, on the other hand, good protection of the troops, which can keep the pirates with a good range of cannons at a safe distance from the ship to prevent any boarding and hijacking.  In addition, the imported armored personnel carriers and tanks have integrated useful systems such as night vision devices, fire control systems, etc.  and can be set up and secured on the merchant ship in suitable inclinations to achieve favorable shooting zones. 

   These systems are known, introduced and available at short notice, which represents a very sensible cost-effective measure with great deterrent potential, especially when using Üz tanks Leopard.  The installation and mounting of weapons and reconnaissance equipment on deck or superstructure can be done with available or easy to produce and reload aids such as containers, ramps, pedestals, etc.  adapt to the position and position of the respective ship in the room and optimize it for favorable fire areas. 

  

According to a fourth possible embodiment of the defense system according to the invention, the civilian passenger and merchant ships are additionally provided with fixed or variable ramps (FIG.  6) or structures (Fig.  5c) equipped, so that the elevation angle for the use of the armament can be specifically improved by the maximum subsidence of the barrel of weapons systems can be increased compared to the horizon, and at the same time a good temporary attachment of stationary armament on the ship with little effort low leaves. 

   As a result, the proximity to the merchant ship can be better protected, for example, after the Flabkanone 63/90 an elevation range of -5 °. ] to +93 [deg. ], which already results in a dead zone of 230 meters at a mean deck height of a merchant ship of, for example, 20 meters above the sea surface.  With an additional inclination of the armament by their arrangement on ramps of 25 [deg. ] Inclination (Fig.  5a, Fig.  5b), the dead zone at the same deck height decreases markedly to about 35 meters. 

  

According to a fifth possible embodiment of the inventive defense system, the civilian passenger and merchant ships (Fig.  5) additionally with fixed or variable structures (Fig.  5c) equipped so that the Flabkanonen, armored personnel carriers or tanks possibly with additional inclination (Fig.  5a, Fig.  5b) against the water level, so that the blind spots according to the standard modest elevation of these weapons can be significantly reduced in the lowest one.  In addition, reconnaissance means at favorable positions (Fig.  5d) attached, and in addition a telescopic mast (Fig.  5e) to improve visibility by installing a higher level of reconnaissance equipment above deck. 

   This telescopic mast can be retracted for passage under obstacles such as bridges, together with the reconnaissance equipment attached thereto.  Radar antennas such as ALERT can also be attached to such masts in order to achieve a good reception position. 

  

According to a sixth possible embodiment of the defense system according to the invention, the installations of the weapons and reconnaissance systems are carried out as equipment temporarily remaining temporarily on the civilian passenger or merchant ship.  The weapons and reconnaissance equipment are shown in the danger zones open and ready for use, and then enclosed and sealed without ammunition.  For this purpose, containers are preferably used whose use and attachment to the ships known and appropriate means and devices, especially on container ships already exist.  In this configuration, the merchant ship can travel as an unarmed merchant ship through canals or locks and dock in ports. 

   Thus, the effort of activating and deactivating the arming of merchant ships can be reduced by only having to reload the troops and ammunition from the aid or supply ships to the merchant ship for the journey through the danger zone. 

  

According to a seventh possible embodiment of the defense system according to the invention, the installations of the weapons and reconnaissance systems are carried out as equipment temporarily remaining on the civilian passenger or merchant ship for a longer period of time.  The weapons and reconnaissance equipment are shown in the danger zones open and ready for use, and then enclosed and sealed without ammunition.  For this purpose, containers are preferably used whose use and attachment to the ships known and appropriate means and devices, especially on container ships already exist. 

   The containers are specially arranged to avoid blind spots for reconnaissance and defense on the merchant ship, for example projecting, skewed or spatially movable, or with additional extensions for laterally shifting or otherwise varying the weapon systems in the containers, for example as specific embodiments of Containers, which allow their arrangement on expandable side walls, so that the best possible defensibility of the merchant ship can be achieved.  In this configuration, the merchant ship with each retracted weapons can drive through channels as an unarmed merchant ship and invest in ports. 

   Thus, the effort of activating and deactivating the arming of merchant ships can be reduced by only having to reload the troops and ammunition from the aid or supply ships to the merchant ship for the journey through the danger zone. 

  

According to an eighth possible embodiment of the inventive defense system, a bridge armor is placed and fastened on the stern of the merchant ship.  Then a 35 mm Flab cannon 63/90 is placed and fastened.  This configuration now allows, on the one hand, an arrangement of the flange cannon which is raised relative to the deck and laterally displaceable, as well as being variable in elevation.  This allows on the one hand overcome the limited negative elevation of the Flabkanone, and at the same time significantly reduce the problem of blind spots in the pirates' preferred attack area.  In addition, this configuration provides good protection of the gun operation against any short-range weapon attacks. 

  

According to a ninth possible embodiment of the inventive defense system, an adjustable platform is placed and secured on the stern of the merchant ship.  This platform is preferably made adjustable using known components such as those used in industry or in bridge armor.  Then a 35 mm Flab cannon 63/90 is placed and fastened.  This configuration now allows, on the one hand, an arrangement of the flange cannon which is raised relative to the deck and laterally displaceable, as well as being variable in elevation.  This allows on the one hand overcome the limited negative elevation of the Flabkanone, and at the same time significantly reduce the problem of blind spots in the pirates' preferred attack area. 

   In addition, this configuration provides good protection of the gun operation by the platform against any short-range weapon attacks. 

  

According to a tenth possible embodiment of the inventive defense system are on the respective passenger or merchant ship container (Fig.  2), which have various armatures mounted on moving devices or moving parts of the containers.  Here is a side wall (Fig.  2b) of the corresponding specially equipped container (Fig.  2c) pivotally mounted, and thereon a 35 mm Flab cannon 63/90 (Fig.  2a) attached.  In the swung-out state, which can be effected via appropriately installed multi-stage hydraulic cylinders (2d), the cannon can be used with good effective radii. 

   Before retracting the movable side wall, the gun is aligned in the longitudinal direction, so that then a complete retraction of the same is made possible in a laterally vertical storage position.  Outside of danger zones, the weapons in the containers are well protected and, if necessary, the doors can additionally be additionally sealed, for example for the passage of canals or locks.  In the danger zones, the containers can be partially opened, and the weapons on the moving devices partially moved out of the container and placed in a convenient position.  This solution enables on the one hand the installation of a wide variety of reconnaissance systems, armaments and fire control systems as well as on the other hand almost any variations of container arrangements of various dimensions on the ship. 

  

According to an eleventh possible embodiment of the inventive defense system on the respective passenger or merchant ship specifically equipped container according to FIG.  3 constructed and fixed in a modular arrangement, which are optionally designed as armored containers, and with various reconnaissance systems and various weapons such as cannons (Fig.  3a) and missiles, especially rapiers and stinger can be fitted. 

   In addition, it is also possible to use remote-controlled weapons such as machine guns which, at a large swivel angle [alpha], reach a range of nearly 180 °. ] for distant targets as well as at low high angle [alpha], for example 110 [deg. ] can also tilt down over the vertical, so that if necessary, a protected close defense with a safety margin (Fig.  3b) is made possible close to the hull. 

  

According to a twelfth possible embodiment of the inventive defense system on the respective passenger or merchant ship specifically equipped container according to FIG.  4 constructed and fixed in a modular arrangement, which optionally also on laterally extendable areas (Fig.  4b) and in combination with residential containers (Fig.  4c) are built on a container ship.  This stack height may extend to more than 5 and more containers, and allows for simple and logistically freight-compatible equipment of the ships with a variety of weaponry and reconnaissance equipment and troops. 

   With this "eagle nest" arrangement on the uppermost container level or on it can be achieved in container ships various advantages by the container in amidships arrangement (Fig.  4a) at any height, preferably at the top, in combination with optical or electronic reconnaissance means (Fig.  4d) like radar, so that, in contrast to the standard load, there are virtually no blind spots on the side of the ship.  In addition, repellent (Fig.  4e) can also be vertically applied through corresponding hatches, analogous to the "machicolations" known in castles.  If required, such as channel or lock passages, the area 4b can be retracted laterally so that the usual profile of the ship can be maintained. 

  

According to a thirteenth possible embodiment of the inventive defense system specifically equipped tethered balloons or tethered airships are placed on the respective passenger or merchant ship and used.  This allows a comparatively modest effort an enormous expansion of the observation zones, especially the development of additional perspectives in the area around the ship.  Tethered balloons position themselves according to the prevailing wind directions almost unknowable on a given by the rope length and wind components height above the ship or its surroundings. 

   Fessel airships allow by the shape and the integrated drive, which is preferably fed electrically via the tether, a limited steerability, which in particular allows a certain variation of the position of the Fessel airship around the ship.  These flying objects are equipped with remote-controlled reconnaissance equipment such as cameras of different spectra, so that the location of even smaller objects with weak radar signatures such as dinghies is possible. 

  

According to a fourteenth possible embodiment of the defense system according to the invention, at least one of the systems or subsystems introduced in the Swiss Army is installed or used on the respective passenger or merchant ship, for example the Flab cannon 63/90, the fire control device 75/95, the infantry fighting vehicle 2000, the Leopard battle tank, the Rapier guided missile system, the Stinger guided missile system, the ALERT tactical radar, the Super Puma helicopter, the ADS-95 reconnaissance system, in particular a targeted selection of its subsystems and subsystems such as its sensors, transmission and evaluation devices. 

  

According to a first application of the inventive method, the endangered civilian passenger or merchant ships before transit in each critical waters targeted and deliberately outside the national territorial zones and in compliance with the UNO Convention on the open sea, by appropriately positioned auxiliary or Supply vessels temporarily armed with weapons and reconnaissance equipment and troops, so that these ships on the passage through the danger zone on the one hand by deterring the well-positioned further-reaching armaments and if necessary, by their use protect and the ship against any approaches and attacks by pirates also targeted and can defend on cheap distances,

   as well as by the use of the inventive means and their specific arrangement at the same time increased the quality of education and the blind spot can be reduced. 

  

According to a second application of the inventive method, the endangered passenger and merchant ships in the respective critical waters deliberately and deliberately outside the national territorial zones and in compliance with the UN Convention on the open sea, through the deliberate and deliberate temporary crewing of ships Protected with neutral troops during the passage of the critical areas and possibly also defended. 

  

According to a third application of the inventive method, the endangered ships in the respective critical waters targeted and deliberately outside the national territorial zones and in compliance with the UNOOA, through the targeted and deliberate temporary equipment of ships with already in Sufficient number of existing and introduced in the troop weapon systems such as cannons and tanks and imported reconnaissance. 

  

[0046] According to a fourth application of the method according to the invention, the ships in danger in the respective critical waters are purposefully and consciously outside the national territorial zones as well as the UNO Convention on the open sea by the temporary equipment and crewing of the ships as national territory Protected and defended pirates during the passage of the critical areas, so that there are no internally controversial foreign missions of the neutral troops. 

  

[0047] According to a fifth application of the method according to the invention, the vulnerable ships in the respective critical waters are purposefully and deliberately protected outside the national territorial zones and in compliance with the UNOO Convention against any pirates during the passage of the critical areas, by Armament and the Manning of the ships to be protected on the high seas temporarily installed on the respective ships and optionally used and then removed from them again, equipped for this purpose appropriately equipped auxiliary or supply ships at the beginning and end of the danger zones and on neutral channels be entertained and provided with appropriate troops and materials. 

  

According to a sixth application of the inventive method, the endangered ships are equipped so that with the equipment on the one hand the protection of the vessel is made possible on the open sea, on the other hand, before entering foreign territorial waters, the armament are placed in suitable containers and this if necessary can be sealed and sealed so that afterwards a declaration and passage of foreign territorial waters as an unarmed ship is made possible. 

  

According to a seventh application of the inventive method, the ships can be either declared as an armed or unarmed merchant ships and used depending on the sea area and vulnerability. 

  

According to an eighth application of the method according to the invention, the conventional reconnaissance areas of civilian ships can be purposefully enlarged with additional means, such as additional information which from different perspectives around the ship over stationary ones by targeted enlargement of the reconnaissance heights, the reconnaissance angle and the reconnaissance sectors Installations such as telescopic masts, cranes or transient installations such as captive balloons, Fessel airships on suitable systems such as radar, cameras and sensors can be recorded.  In addition, the detection of the approach of foreign ships or speedboats as well as a possible defense of the ship against pirates can be carried out at an advantageous distance, ideally outside the effective ranges of arming the pirates. 

   Advantageously, funds of the army introduced for this purpose are used to allow short reaction times for the equipment of the ships and their protected operation. 

  

According to a ninth application of the inventive method for evaluation, processing, provision and equipment of civilian ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas, the transport of the weapon and the troop can be performed separately to the auxiliary or supply ships by the The civilian force arrives and is equipped for deployment on the auxiliary or supply ship. 

  

According to a tenth application of the inventive method can be declared in vulnerable zones of piracy corresponding security zones in the vicinity of civilian ships, for example, depending on the geographical area one or two nautical miles around the ship, in their disregard of a potential attack by pirates and this can be announced with suitable weapons by the delivery of warning shots before the bow and afterwards if necessary a further approximation of suspicious foreign ships to the civilian ship by targeted shelling can be prevented. 

  

According to an eleventh application of the inventive method should be used for the corresponding armament in Switzerland introduced systems and subsystems in a completely new way on civilian ships, ideally as a complementary use of the peacetime not completely exhausted and partially embedded system capacities for example, the Leopard tank. 

  

According to a twelfth application of the method according to the invention, as well as any weapons and reconnaissance systems, appropriate dummies for deceiving and deterring the pirates can be optionally installed on the ships. 

  

According to a thirteenth application of the inventive method simulators can be upgraded and used to prepare the troops. 

  

As a means of carrying out the inventive method in particular for extending the Aufklärungshorizontes around the ship by achieving a greater amount of reconnaissance equipment on deck telescopic extendable masts, or additional instationary deployable and targeted traceable means such as tethered balloons, Fessel airships are installed on the civilian ships and used. 


    

Claims (25)

1. Verteidigungssystem zum Schutz von zivilen Schiffen, dadurch gekennzeichnet, dass das zivile Schiff wahlweise temporär oder dauerhaft mit wenigstens einer beliebigen stationären Bewaffnung und/oder wenigstens einem beliebigen stationären oder instationären Aufklärungsmittel ausrüstbar ist, einschliesslich jeder beliebigen Kombination davon, und die Menge der Bewaffnung und der Aufklärungsmitteln zeitlich und räumlich beliebig variierbar und aktivierbar ist. A defense system for the protection of civilian ships, characterized in that the civilian ship is selectively or permanently equipable with at least one of any stationary armament and / or at least any stationary or transient reconnaissance means, including any combination thereof, and the amount of weaponry and the reconnaissance means temporally and spatially arbitrarily variable and activatable. 2. Verteidigungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige stationäre Bewaffnung wenigstens eine richtbare Waffe wie eine Flabkanone, eine Marinekanone, einen Schützenpanzer, einen Panzer, oder ein Artilleriegeschütz umfasst, vorzugsweise in der Form wenigstens einer stationär auf dem Schiff angebrachten mittelkalibrigen Waffe mit einem zugehörigen Feuerleitsystem, beispielsweise je einer auf dem Bug und Heck des Schiffes installierbaren Flab- Maschinenkanone sowie wenigstens einem an geeigneter Position aufgebauten Überwachungs-, Radar- und Feuerleitgerät. 2. Defense system according to claim 1, characterized in that the arbitrary stationary armament comprises at least one directional weapon such as a Flabkanone, a naval cannon, an armored infantry, a tank, or an artillery gun, preferably in the form of at least one stationary mounted on the ship medium-caliber weapon with an associated fire control system, for example one flab machine gun which can be installed on the bow and stern of the ship, and at least one monitoring, radar and fire control device constructed at a suitable position. 3. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige stationäre Bewaffnung auf dem zivilen Schiff geometrisch beliebig variierbar installierbar ist, vorzugsweise auf oder in spezifisch ausgestalteten modularen Einheiten, beispielsweise auf an beliebigen Stellen installierbaren Rampen oder in spezifisch ausgerüsteten Containern mit in der Neigung variablen Innen- oder Seitenwänden. 3. Defense system according to one of claims 1 to 2, characterized in that the arbitrary stationary armament on the civilian ship geometrically arbitrarily variable installed, preferably on or in specifically designed modular units, for example installable anywhere ramps or in specially equipped containers with sloping inner or side walls. 4. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das beliebige stationäre oder instationären Aufklärungsmittel wenigstens ein Radar oder ein optisches Aufklärungssystem wie ein Periskop, eine Kamera oder eine Wärmebildkamera umfasst, vorzugsweise in der Form wenigstens einer stationär auf dem Schiff angebrachten Radarstation sowie wenigstens einer instationären Aufklärungsplattform, beispielsweise in der Form wenigstens eines mit geeigneten Subsystemen wie Kameras und Sensoren ausgerüsteten Fesselballons, Fesselluftschiffes oder Schleppdrachens. 4. Defense system according to one of claims 1 to 3, characterized in that the arbitrary stationary or transient reconnaissance means comprises at least one radar or an optical reconnaissance system such as a periscope, a camera or a thermal imaging camera, preferably in the form of at least one stationary mounted on the ship Radar station and at least one transient reconnaissance platform, for example in the form of at least one tethered balloon equipped with suitable subsystems such as cameras and sensors, Fessel airship or towed kite. 5. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewaffnung sowie wahlweise Aufklärungsmittel und Feuerleitsysteme während einem beliebigen Streckenabschnitt entlang einer Route auf dem Schiff autonom installierbar und temporär einsetzbar ist, vorzugsweise während der Durchfahrt einer gefährdeten Zone, beispielsweise dem Golf von Aden. 5. Defense system according to one of claims 1 to 4, characterized in that the weaponry and optional reconnaissance and fire control systems during any route along a route on the ship is autonomously installable and temporarily usable, preferably during the passage of a vulnerable zone, such as the Gulf from Aden. 6. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige zeitliche Variierbarkeit der Bewaffnung ausserhalb der Hohheitsgewässer ausführbar ist, vorzugsweise in der Form von autonomen modularen Systemen sowie entsprechender Truppen, welche ausserhalb der Hoheitsgewässer stationierbar und einsetzbar sind. 6. Defense system according to one of claims 1 to 5, characterized in that the arbitrary temporal variability of the armament outside the Hohheitsgewässer is executable, preferably in the form of autonomous modular systems and corresponding troops, which are stationable and deployable outside the territorial waters. 7. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige zeitliche Variierbarkeit der Bewaffnung und der zugehörigen Feuerleitsysteme sowie wahlweise weiteren beliebigen Aufklärungsmitteln und Ausrüstungen ausserhalb der Hohheitsgewässer ausführbar ist, vorzugsweise durch wenigstens ein geeignetes Hilfs- oder Versorgungsschiff, beispielsweise durch je ein mit Kranen versehenen Hilf- oder Versorgungsschiff, welches jeweils vor und nach der Gefahrenzone stationierbar ist. 7. Defense system according to one of claims 1 to 6, characterized in that the arbitrary temporal variability of the armament and the associated fire control systems and optionally any other reconnaissance means and equipment outside the Hohheits waters is executable, preferably by at least one suitable auxiliary or supply ship, for example by one each provided with cranes auxiliary or supply ship, which is stationed before and after the danger zone. 8. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige zeitliche Variierbarkeit der Bewaffnung und der zugehörigen Feuerleitsysteme sowie wahlweise weiteren beliebigen Aufklärungsmitteln und Ausrüstungen ausserhalb der Hohheitsgewässer ausführbar ist, vorzugsweise durch multifunktionale Aufbauten und Ausrüstungen, beispielsweise durch auf dem Schiff aufbaubare und befestigbare spezifische Container, welche als modulare Einheiten ausgebildet und in Gefahrenzonen als Waffensysteme zusammen mit Mannschaften einsetzbar sind, und vor der Einfahrt in Hoheitsgewässern oder Häfen in einen für die Passage oder Liegezeit neutralen Zustand versetzbar sind. 8. Defense system according to one of claims 1 to 7, characterized in that the arbitrary temporal variability of the armament and associated fire control systems and optionally any other reconnaissance means and equipment outside the Hohheits waters is executable, preferably by multi-functional structures and equipment, for example by on the ship buildable and attachable specific containers, which are designed as modular units and can be used in danger zones as weapons systems together with teams, and before entry into territorial waters or harbors in a neutral for the passage or laytime state are offset. 9. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige zeitliche Variierbarkeit der Bewaffnung und der zugehörigen Feuerleitsysteme sowie wahlweise weiteren beliebigen Aufklärungsmitteln und Ausrüstungen an beliebigen Orten ausführbar ist, vorzugsweise durch multifunktionale Aufbauten und Ausrüstungen, beispielsweise durch auf dem Schiff aufbaubaren spezifische Container, welche in Gefahrenzonen als Waffensysteme zusammen mit Mannschaften einsetzbar sind, und das Schiff je nach Region wahlweise als unbewaffnetes ziviles Schiff oder auch als bewaffnetes ziviles Passagier- oder Handelsschiff sowohl auf hoher See als auch in bestimmten Hoheitsgewässern entsprechend deklarierbar und einsetzbar ist. 9. defense system according to one of claims 1 to 8, characterized in that the arbitrary temporal variability of the armament and the associated fire control systems and optionally any other reconnaissance means and equipment is executable at any location, preferably by multifunctional structures and equipment, for example by on the ship buildable specific containers, which are used in dangerous areas as weapons systems together with teams, and the ship depending on the region either as an unarmed civilian ship or as an armed civilian passenger or merchant ship both on the high seas and in certain territorial waters can be declared and used accordingly. 10. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige räumliche Variierbarkeit der Bewaffnung durch laterales Verschieben oder räumliches Schwenken ausführbar ist, einschliesslich jeder beliebigen Kombination davon, vorzugsweise in der Form von an oder auf lateral verschiebbaren Plattformen oder Containern, oder auf dreh- und kippbaren Plattformen installierten Waffen, beispielsweise an oder auf klappbaren Containerwänden installierten beliebigen Waffen oder in der Form einer auf einem Brückenlegepanzer installierten Flabkanone. 10. Defense system according to one of claims 1 to 9, characterized in that the arbitrary spatial variability of the armament can be carried out by lateral displacement or spatial pivoting, including any combination thereof, preferably in the form of on or laterally displaceable platforms or containers, or on weapons installed on tiltable and tiltable platforms, for example any weapons installed on or on folding container walls or in the form of a flanged cannon installed on a bridge support tank. 11. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebige zeitliche Variierbarkeit der Truppe ausserhalb der Hohheitsgewässer ausführbar ist, vorzugsweise durch wenigstens ein geeignetes Hilfs- oder Versorgungsschiff, beispielsweise durch je ein mit Helikoptern versehenen Hilfs- oder Versorgungsschiff, welches jeweils vor und nach der Gefahrenzone stationierbar ist. 11. Defense system according to one of claims 1 to 10, characterized in that the arbitrary temporal variability of the troop outside the Hohheitsgewässer is executable, preferably by at least one suitable auxiliary or supply ship, for example by each provided with helicopters auxiliary or supply ship, which can be stationed before and after the danger zone. 12. Verteidigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der temporär oder dauerhaft installierbaren beliebigen stationären Bewaffnung und/oder wenigstens eines der beliebigen stationären oder instationären Aufklärungsmittel oder Hilfsmittel ein in der Schweizer Armee eingeführtes System oder Subsystem umfasst, vorzugsweise in der Form eines Geschützes, Panzers, Helikopters oder Aufklärungssystems, beispielsweise der Flab Kanone 63/90, dem Feuerleitgerät 75/95, dem Schützenpanzer 2000, dem Kampfpanzer Leopard, dem Lenkwaffensystem Rapier, dem Lenkwaffensystem Stinger, dem Taktischen Radar ALERT, dem Helikopter Super Puma, dem Aufklärungssystem ADS-95, insbesondere einer gezielten Auswahl von dessen Sub- und Teilsystemen wie dessen Sensorik, Übermittlungs- und Auswertungsgeräten. 12. A defense system according to any one of claims 1 to 11, characterized in that at least one of the temporarily or permanently installable any stationary armament and / or at least one of any stationary or transient reconnaissance means or aids comprises a system introduced in the Swiss Army system or subsystem, preferably in the form of a gun, tank, helicopter or reconnaissance system, such as the Flab cannon 63/90, the fire engine 75/95, the armored infantry fighting vehicle 2000, the main battle tank Leopard, the guided weapon system Rapier, the guided missile system Stinger, the tactical radar ALERT, the helicopter Super Puma, the reconnaissance system ADS-95, in particular a targeted selection of its sub and subsystems such as its sensors, transmission and evaluation devices. 13. Verfahren zur Ausrüstung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewaffnung und die zu deren Bedienung notwendige Truppe vor der Einfahrt des Schiffes in die Gefahrenzone auf das Schiff gebracht wird, und nach Durchfahren der Gefahrenzone wieder vom Schiff gebracht wird, und der Transfer von Bewaffnung und Truppe vorzugsweise ausserhalb der Hohheitsgewässer ausgeführt wird, beispielsweise über vor und nach der jeweiligen Gefahrenzonen stationierten Hilfsschiffen, sodass der Transfer als eine neutrale sowie insbesondere als eine hohheitlich autonome Lösung für eine ganze Hochseeflotte durchgeführt werden kann. 13. A method of equipping civilian ships for their protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 1 to 12, characterized in that brought the armament and the troops necessary for their operation before the entrance of the ship in the danger zone on the ship will be brought back from the ship and after passing through the danger zone, and the transfer of armament and troops is preferably carried out outside the Hohheitsgewässer, for example, before and after the respective danger zones stationed auxiliary ships, so that the transfer as a neutral and in particular as a sovereign autonomous Solution for a whole deepwater fleet can be performed. 14. Verfahren zur Bewaffnung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechende Bewaffnung auf dem Schiff installiert wird und temporär für die Durchfahrt von Gefahrenzonen jeweils in Gefechtsbereitschaft versetzt werden kann, und danach vorzugsweise wieder in einen neutralen Zustand versetzt werden kann, beispielsweise durch Entladen der in spezifisch ausgerüsteten Container untergebrachten Waffen sowie Verschliessung und Versiegelung der jeweiligen Container sowie wahlweise durch Abzug oder Umkleiden der Truppen, 14. A method for arming civilian ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 1 to 12, characterized in that the corresponding armament is installed on the ship and can be temporarily put into combat readiness for the passage of danger zones and thereafter preferably returned to a neutral state, for example by unloading the weapons housed in specially equipped containers and closing and sealing the respective containers and optionally by withdrawing or changing the troops, sodass in jeder Phase der Schiffsreise wahlweise die UNO- Konvention über das offene Meer auf souveräner Basis eingehalten und die Sicherheit der Schiffe gewährleistet oder aber das ein und dasselbe Schiff wahlweise entweder als ziviles unbewaffnetes Schiff in den Hoheitsgewässern oder Häfen eingesetzt oder aber je nach Region und Lage bei Bedarf in beliebigen Gewässern auch als bewaffnetes Passagier- oder Handelsschiff deklariert und eingesetzt werden kann.  so that at each stage of the voyage, the UNO Convention on Sea Confederation can be used either to sovereignly uphold the safety of the vessels or to use one and the same vessel either as a civilian unarmed vessel in territorial waters or ports or depending on the region and If required, it can also be declared and used as an armed passenger or merchant ship in any waters. 15. Verfahren zur Ausrüstung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der konventionelle Aufklärungsbereich des zivilen Schiffes mit zusätzlichen Mitteln gezielt vergrössert werden kann, vorzugsweise durch gezielte Vergrösserung der Aufklärungshöhen, der Aufklärungswinkel und der Aufklärungssektoren, beispielsweise durch zusätzliche Informationen welche aus verschiedenen Perspektiven um das Schiff über stationäre Installationen wie Teleskopmasten, Kranen oder über instationäre Installationen wie Fesselballone, Fesselluftschiffe oder Schleppdrachen, einschliesslich jeder beliebigen Kombination davon, über geeignete Systeme wie Radar, Kameras und Sensoren aufgenommen werden können. 15. A method for equipping civil ships for their protection according to the invention and defense in endangered areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that the conventional reconnaissance area of the civilian ship can be purposefully enlarged with additional means, preferably by targeted enlargement of the reconnaissance heights, the reconnaissance and reconnaissance sectors, for example, by providing additional information from various perspectives around the ship on stationary installations such as telescopic masts, cranes or transient installations such as tethered balloons, tethered or tugboats, including any combination thereof, through appropriate systems such as radar, cameras and sensors can be included. 16. Verfahren zur Evaluation, Aufarbeitung, Bereitstellung und Ausrüstung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennung der Annäherung von fremden Schiffen oder Schnellbooten sowie eine allfällige Verteidigung des Schiffes gegen Piraten auf vorteilhafte Distanz ausgeführt wird, vorzugsweise ausserhalb der Wirkbereiche der Bewaffnung der Piraten. 16. A method for the evaluation, processing, provision and equipment of civilian ships for their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that the detection of the approach of foreign ships or speedboats and any defense of the ship is performed against pirates at an advantageous distance, preferably outside the effective ranges of arming the pirates. 17. Verfahren zur Evaluation, Aufarbeitung, Bereitstellung und Ausrüstung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport der Bewaffnung und der Truppe zu den Hilfs- oder Versorgungsschiffen getrennt erfolgt, vorzugsweise derart, dass die Truppe zivil anreist und auf dem Hilfs- oder Versorgungsschiff für den Einsatz ausgerüstet wird. 17. A method for the evaluation, processing, provision and equipment of civilian ships for their protection according to the invention and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that the transport of the weapon and the troop to the auxiliary or supply ships takes place separately , preferably in such a way that the troop arrives civil and is equipped for the mission on the auxiliary or supply ship. 18. Verfahren zur Bewaffnung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechende Bewaffnung temporär auf dem Schiff installiert wird, vorzugsweise in internationalen Gewässern, und vor der Einfahrt in nationale Hoheitsgewässer oder Häfen wieder vom Schiff entfernt wird, beispielsweise derart, dass in jeder Phase der Schiffsreise die UNO- Konvention über das offene Meer auf souveräner Basis eingehalten und die Sicherheit der Schiffe gewährleistet werden kann. 18. A method for arming civilian ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that the corresponding armament is temporarily installed on the ship, preferably in international waters, and before entering national Territorial waters or harbors is removed from the ship, for example in such a way that the UNO Convention on the open sea can be sovereignly respected and the safety of ships ensured at every stage of the voyage. 19. Verfahren zur Bewaffnung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechende Bewaffnung auf dem Schiff an beliebigen geeigneten Standorten temporär installiert wird, und die temporäre Installation zudem weitere Variationen zur Verbesserung des Einsatzbereiches der Waffen ermöglicht, vorzugsweise durch die Variation der Neigung der Waffensysteme gegenüber dem Deck, und die Neigung der Waffen gegenüber dem Deck respektive gegenüber der Meeresoberfläche je nach Situation beispielsweise durch Variation der Neigung von entsprechenden Rampen oder durch Variation der Neigung von Containerböden oder von Containerwänden bei Bedarf zusätzlich vergrössert werden kann. 19. A method for arming civilian ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that the corresponding armament is temporarily installed on the ship at any suitable locations, and the temporary installation also further variations to improve the range of use of the weapons, preferably by varying the inclination of the weapons systems relative to the deck, and the inclination of the weapons relative to the deck or towards the sea surface depending on the situation, for example by varying the inclination of corresponding ramps or by varying the inclination of container bottoms or can be additionally increased by container walls if necessary. 20. Verfahren zur Bewaffnung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in gefährdeten Zonen von Piraterien entsprechende Sicherheitszonen im Umkreis von zivilen Schiffen deklariert werden, beispielsweise je nach geographischem Gebiet eine oder zwei Seemeilen um das Schiff, bei deren Missachtung von einem potentiellen Angriff durch Piraten ausgegangen und dies mit geeigneten Waffen durch die Abgabe von Warnschüsse vor den Bug angekündigt und danach bei Bedarf eine weitere Annäherung suspekter fremder Schiffe an das zivile Schiff durch gezielten Beschuss verhindert wird. 20. A method for arming civil ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that in vulnerable zones of piracy corresponding security zones are declared in the vicinity of civilian ships, for example, depending on the geographical area or two nautical miles around the ship, ignoring a potential attack by pirates and announcing it with appropriate weapons by issuing warning shots to the bow, and then, if necessary, preventing further approach of suspect alien ships to the civilian ship by targeted fire , 21. Verfahren zur Bewaffnung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass für die entsprechende Bewaffnung in der Schweiz eingeführte Systeme und Subsysteme in völlig neuartiger Art und Weise auf zivilen Schiffen eingesetzt werden, vorzugsweise als ergänzende Nutzung der in Friedenszeiten naturgemäss nicht vollständig ausgeschöpften und zum Teil eingelagerten Systemkapazitäten, beispielsweise dem Panzer Leopard. 21. A method for arming civilian ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that used for the corresponding armament in Switzerland systems and subsystems used in a completely new way on civilian ships , preferably as a supplemental use of the peacetime not fully exhausted and partly stored system capacities, such as the Leopard tank. 22. Verfahren zur Bewaffnung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass nebst den beliebigen Waffen- und Aufklärungssysteme wahlweise auch entsprechende Attrappen zur Täuschung und Abschreckung der Piraten auf den Schiffen installiert werden können. 22. A method for arming civilian ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that installed in addition to any weapon and reconnaissance systems optionally also dummies for deception and deterrence of the pirates on the ships can be. 23. Verfahren zur Bewaffnung von zivilen Schiffen zu deren erfindungsgemässen Schutz und Verteidigung in gefährdeten Gebieten nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Simulatoren der Waffen und Aufklärungsmittel mit den notwendigen Auf-und Nachrüstungen zur Ausbildung und Vorbereitung der Truppe für die Einsätze auf den Schiffen und den neuen Randbedingungen eingesetzt werden können. 23. A method for arming civilian ships to their inventive protection and defense in vulnerable areas according to one of claims 13 to 14, characterized in that simulators of the weapons and reconnaissance with the necessary upgrades and retrofits to train and prepare the troop for the missions on the ships and the new boundary conditions can be used. 24. Mittel zur Ausführung der erfindungsgemässen Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Aufklärungsmittel an Bord des zivilen Schiffes über Deck erhöht wird, vorzugsweise in der Form von an den zivilen Schiffen angebrachten oder mit diesen verbundenen stationären oder instationären Aufklärungssystemen, beispielsweise in der Form von mit geeigneten Mitteln wie Radar, Kameras und Sensoren ausgerüsteten teleskopisch ausfahrbaren zusätzlichen stationär auf dem zivilen Schiff installierten Masten, oder zusätzlichen instationär einsetzbaren und gezielt rückführbaren spezifischen Mitteln wie Fesselballons, Fesselluftschiffen oder Schleppdrachen, einschliesslich jeder beliebigen Kombination davon. 24. Means for carrying out the inventive method according to one of claims 13 to 23, characterized in that the height of the reconnaissance means on board the civil ship is increased above deck, preferably in the form of attached to the civilian ships or connected to these stationary or transient reconnaissance systems, for example in the form of telescopically extendable additional masts installed on the civilian ship with suitable means such as radar, cameras and sensors, or additional transiently deployable and specifically traceable specific means such as tethered balloons, tethered or tugboats, including any combination thereof , 25. Einsatz des erfindungsgemässen Verteidigungssystems nach einem der Ansprüche 1 bis 12 sowie Anwendung der erfindungsgemässen Mittel und Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 24 zur gezielten Verbesserung der Sicherheit von zivilen Schiffen wie Passagier- und Handelsschiffen auf hoher See, vorzugsweise in Gefahrengebieten von Piraterie auf hoher See und ausserhalb von Hoheitsgewässern, einschliesslich dem erfindungsgemässen Einsatz von Hilfs- oder Versorgungsschiffen, Waffensystemen, Aufklärungssystemen, Truppen und Hilfsmitteln wie Helikoptern sowie der Nutzung der spezifischen Vorteile der autonom ausführbaren Lösung zugunsten eines neutralen souveränen Staates sowie deren Reedereien. 25. Use of the inventive defense system according to one of claims 1 to 12 and application of the inventive means and method according to one of claims 13 to 24 for the targeted improvement of the safety of civilian ships such as passenger and merchant ships on the high seas, preferably in dangerous areas of piracy high seas and offshore waters, including the use of auxiliary or supply vessels, weapons systems, reconnaissance systems, troops and aids such as helicopters, as well as the use of the specific advantages of the autonomous solution in favor of a neutral sovereign state and its shipping companies.
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