CH700313A2 - Stuckmarmor-Platte mit Glasfaserarmierung. - Google Patents

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CH700313A2
CH700313A2 CH1192009A CH1192009A CH700313A2 CH 700313 A2 CH700313 A2 CH 700313A2 CH 1192009 A CH1192009 A CH 1192009A CH 1192009 A CH1192009 A CH 1192009A CH 700313 A2 CH700313 A2 CH 700313A2
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CH1192009A
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Alexandros Ikonomou
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Alexandros Ikonomou
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    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
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    • E04F13/144Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass with an outer layer of marble or other natural stone

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Dekorationselement mit einer Platte (1) aus Stuckmarmor (neu und/oder historisch), die von einer Trägerplatte (3) aus Gips oder Gipskalk und einer Armierung (4) aus Fasern, deren Länge ca. 0,5–4 cm ist, getragen wird, sowie das Verfahren zu deren Herstellung.

Description


  [0001]    Die Erfindung betrifft Stuckmarmorschicht auf Gips-/Gipskalkplatten, die eine Armierung aus Glas- o.ä. Fasermatten haben. Zur Verwendung beispielsweise als Wand- oder Deckenverkleidungsplatten, sowie deren Herstellung.

Stand der Technik

  

[0002]    Der seit Jahrhunderten bekannte Stuckmarmor, der zu Dekorationszwecken angewendet wurde, ist üblicherweise auf mineralischen Untergründen z.B. Mauerwerk oder auf Holzuntergründen aufgetragen.
Es wird also eine Mischung aus Gips, Knochenleim und Farbpigmenten kunstvoll vermischt und auf diesen Träger aufgebracht. Diese Technik hat sich seit den Anfängen kaum verändert. Materialien: Gips, Leim, Farbpigmente.

Aufgabenstellung

  

[0003]    Aufgabe der Erfindung ist es, neue Möglichkeiten zur Aufbringung auf dem Untergrund zu schaffen.

  

[0004]    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch den im Anspruch 1 angegebenen, mit einer Stuckmarmorschicht versehenen Gips-/Gipskalkplatte, die eine Armierung aus Glas- o.a. Fasern hat, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung gelöst.

  

[0005]    Die Platte kann aus Gips oder einer Mischung aus Gips und Kalk hergestellt werden. Diese Platte hat einen Kern aus Glas- o.Ä. Fasern, so dass sich dadurch im gesamten ein gewichtsmässig leichtes Element ergibt. Mit solchen Leichtbauelementen können Stuckmarmorverkleidungen auch dort realisiert werden, wo dies sonst aus statisch und/oder aus Feuchtigkeitsgründen nicht möglich wäre.

Ausführungsbeispiel

  

[0006]    Die Erfindung wird nachstehend beispielhalber mehr im Einzelnen beschrieben, wobei auch auf die anliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen zeigt:

  

[0007]    Fig. 1 in vergrösserter, ausschnittweiser Schnittdarstellung. Eine erste Herstellungsstufe einer Gips-/Gipskalk-Platte nach der Erfindung.

  

[0008]    Fig. 2 eine vergrösserte, ausschnittweise Darstellung einer fertigen, mit einer Stuckmarmorschicht versehene Gips-/Gipskalk-Platte nach der Erfindung.

  

[0009]    Eine mit Stuckmarmor beschichtete Gips-/Gipskalk-Platte wird folgendermassen hergestellt:
1. Version: Platte mit selbst hergestellter Stuckmarmorschicht Es wird eine Gipsplatte in variabler Grösse bis ca. 2 m Breite x 2 m Höhe gegossen in der Stärke bis 5 cm. Materialien sind Gips, Wasser, Verzögerungsmittel und evtl. Kalk.
In dieser wird eine Glas- o.a. Fasermatte eingebettet und liegen gelassen, bis diese Platte hart geworden ist. Es kann auch eine fertige Platte verwendet werden aus identischen Materialien.
Auf dieser Platte wird der Stuckmarmor in bekannter Manier aufgetragen von einer Stärke bis zu 3 cm, dann geschliffen und poliert.
2.

   Version: Platten mit schon existierender alter Stuckmarmorschicht Die vorhandene Stuckmarmorschicht, an einem Stück oder in Teilen, wird mit der Vorderseite auf dem Tisch nebeneinander gelegt, in eine Negativ-Form oder identischer Unterlage in der Position wie Sie dann gebraucht werden, so dass die Rückseite der alten Stuckmarmorschicht bearbeitet werden kann. Rückseite Reste der existierenden Stuckmarmorschicht werden reduziert, in einer durchgehenden Stärke. Lücken im Stuckmarmor werden mit einem Spezialmörtel ausgefüllt bis zur gleichen Schichtstärke der Umgebung.
Über die gesamte Fläche wird nun ein dünnes Mörtelbett aus Gips gelegt bzw. Gipskalk evtl. mit einem Verzögerungsmittel. Auf diesem Mörtelbett wird eine Glas- o.ä. Fasermatte gelegt und mit einem weiteren Mörtelbett verschlossen. Das gesamte Mörtelbett mit Glas- o.ä.

   Faserarmierung sollte nicht stärker als max. 3 cm werden. Nach Abbinden des gesamten Mörtels sind die Platten aufzustellen. Die Fehlstellen werden mit Stuckmarmor nach üblicher Mischtechnik aufgefüllt. Die gesamte Vorderfläche wird nach Bedarf geschliffen und poliert.

  

[0010]    Die schematischen Zeichnungen zeigen einen ausschnittweisen Querschnitt durch den Aufbau einer Platte nach der Erfindung, wobei die Darstellung nicht unbedingt massstäblich ist, sondern den Aufbau deutlich erkennen lassen soll. Dabei zeigt Fig. 1 die erfindungsgemässe Gips-/Gipskalkplatte mit Glasfaserkern (o.Ä. Faserkern) im herzustellenden Zustand.
Fig. 2zeigt die fertige Stuckmarmorplatte im Endzustand von Version 1 und Version 2.

  

[0011]    Fig. 2 zeigt einen vergrösserten Schnitt durch die fertige Platte, also durch den vollständigen Schichtaufbau. 1. Die Stuckmarmorschicht, 2. Politurschicht, 3. die Gips-/Gipskalkschicht, 4. die eingebettete Glas- o.ä. Faser-Matte.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen.

Claims (2)

1. Dekorationselement mit einer Platte aus Stuckmarmor (neu und/oder historisch), die von einer Trägerplatte aus Gips oder Gipskalk und einer Armierung aus Fasern, deren Länge ca. 0,5-4 cm ist, getragen wird, sowie das Verfahren zu deren Herstellung.
2. Dekorationselement nach Anspruch, wobei die Gesamtschicht (Stuckmarmor und Trägerplatte) eine Dicke von ca. 1-3 cm aufweist.
CH1192009A 2008-04-11 2009-01-27 Stuckmarmor-Platte mit Glasfaserarmierung. CH700313A2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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ITMI20120906A1 (it) * 2012-05-24 2013-11-25 Luca Egidio De Elemento costruttivo per pareti e rivestimento di pareti e metodo di realizzazione dell¿elemento

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