CH700959A2 - Chronographen-Mechanismus sowie Chronograph mit diesem Mechanismus. - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, eine verlässliche automatische Ausrichtfunktion für einen Fall zu schaffen, wo die Anzeigen eines Chronographen aus einer Minutenanzeige und einer Sekundenanzeige bestehen. Ein Chronographen-Mechanismus (2) weist folgende Teile auf: ein Minutenherz und ein Sekundenherz; eine Hammerbetätigungshebel-Struktur (20), die zur Rotation eingerichtet ist, wenn ein Rückstellknopf gedrückt wird; eine Hammerstruktur (50) mit einer Hammerrotationswelle (51); mit einem angetriebenen Zahnrad (52), das konzentrisch mit der Hammerrotationswelle angeordnet ist; mit einem Paar Hammerarmen (53, 54), die sich jeweils auf beiden Seiten der Hammerrotationswelle erstrecken und um diese Welle drehbar sind, wobei die Hammerarme an ihren vorderen Endbereichen einen Minutenhammer (55) bzw. einen Sekundenhammer (56) tragen; und mit einem Hammerbetätigungs-Mechanismus (60), der zur Rotation bei einer Drehung der Hammerbetätigungshebel-Struktur eingerichtet und mit einem Antriebszahnrad (61) ausgestattet ist, welches das angetriebene Zahnrad in Drehung versetzt. Bei diesem Chronographen besitzt die Hammerrotationswelle (51) der Hammerstruktur (50) eine Rotations-Mittelachse (C51), die schwenkbar bzw. kippbar gelagert ist, und weiterhin ist eine elastische Hammerkappe (70) vorgesehen, welche ein Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle (51) ermöglicht.
Description
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Chronographen-Mechanismus sowie auf einen Chronographen, der mit diesem Mechanismus ausgestattet ist. Stand der Technik [0002] Ein Chronographen-Mechanismus und ein Chronograph (eine normale Uhr mit Stoppuhrfunktion), der mit diesem Mechanismus ausgestattet ist, sind in der Technik gut bekannt (siehe beispielsweise das Nichtpatent-Dokument "The Theory of Horology" (Theorie der Zeitmessung), zusammengestellt vom Schweizerischen Verband der technischen Schulen, 2. englische Auflage, April 2003, Seiten 232, 233 und 236). Man kennt auch noch aus dem Patentdokument JP-A-2004-294277 einen Chronographen 101, der dazu eingerichtet ist, die Stunden, Minuten und Sekunden anzuzeigen und der eine Struktur besitzt, die in den Fig. 7 bis 9 dargestellt ist. [0003] Der Chronograph 101 ist mit einer Hauptplatine 110, einer Chronographen-Hauptplatine 111 und einer Chronographenbrücke 112 ausgerüstet; je nach der Rotation eines Zentralrades mit Ritzel und eines dritten Rades mit Ritzel (von denen keines gezeigt ist), die von einem Federhaus des Uhrwerks in Drehung versetzt werden, können sich ein zweites Rad mit Ritzel 121 und ein Minutenzeiger 122 drehen. Ein zweites Ritzel des zweiten Rads mit Ritzel 121 kämmt mit einem dritten Rad (beide Räder sind nicht gezeigt) des dritten Rads mit Ritzel, und ein Minutenzahnrad 122a der Minutenanzeige 122, welches mit dem zweiten Rad mit Ritzel 121 konzentrisch ist, kämmt mit einem dritten (nicht dargestellten) Ritzel des dritten Rads mit Ritzel. [0004] Die Drehung wird von einem Sekunden-Übertragungsrad 129 auf ein Chronographen-Sekundenzahnrad 131 eines Sekunden-Zählerrades 130 übertragen, welches auf einer Sekundenwelle 121a des Sekundenrads mit Ritzel 121 montiert ist, und zwar über ein Sekundenzähler-Zwischenrad 135 (Fig. 7). Das Sekunden-Zählerrad 130 ist mit einer Sekunden-Chronographenwelle 132 ausgestattet, die sich entlang einer Rotations-Zentralachse PC erstreckt, welche sich am Mittelpunkt des Chronographen 101 befindet, und ein Chronographen-Sekundenzeiger 133 und ein Sekundenherz 134 sind auf der Sekunden-Chronographenwelle 132 fest angebracht. An einer Stelle, die gegenüber der Mittelachse PC in Richtung der 3-Uhr-Anzeige verschoben ist, befindet sich eine Sekundenanzeige 123, die mit dem Sekundenzähler-Zwischenrad 135 verbunden ist, und ein Sekundenzeiger 123b (Fig. 9) in Form eines kleinen Sekundenzeigers, der sich in einem kleinen Anzeigegebiet für Sekunden bewegen kann, ist auf einer Sekundenachse 123a der Sekundenanzeige 123 montiert. [0005] Die Minutenanzeige 122 ist mit einer zweiten Minutenanzeige 125 und einem Stundenrad 126 über ein zweites Minutenrad 124 (Fig. 7) verbunden, welches aus mehreren miteinander verbundenen koaxialen Zahnradteilen (grosse Zahnradteile) und Ritzelteilen (kleine Zahnradteile) zusammengesetzt ist; ein Minutenzeiger 125b ist auf einer zylindrischen Welle 125a der zweiten Minutenanzeige 125 angebracht, und ein Stundenzeiger 126b ist auf einer zylindrischen Hohlwelle 126a mit grossem Durchmesser befestigt, wobei diese Hohlwelle zu einem damit konzentrischen Stundenrad 126 gehört. Das Bezugszeichen 114 weist auf eine Krone hin. Das Bezugszeichen 115 bezieht sich auf eine Datumsanzeige, welche auf dem Zifferblatt 116 ein Datum 115a in einem Anzeigefenster für ein Datum 116a anzeigt. [0006] Ein verzahnter, nicht dargestellter Bereich des zweiten Minutenrads 124 ist mit einem Minutenzähler-Zwischenrad 141a verbunden; das Minutenzähler-Zwischenrad 141a ist mit einem Minutenzählerrad 140 über ein zweites Minutenzähler-Zwischenrad 141b verbunden. Das Minutenzählerrad 140 ist mit einer Minuten-Chronographenwelle 142 ausgerüstet, die sich entlang einer Rotations-Mittelachse PCM (M für Minuten) erstreckt, die an der 9-Uhr-Anzeigestelle der Uhr in Bezug auf das Rotationszentrum PC des Chronographen 101 angeordnet ist, und ein Chronographen-Minutenzähler 143 (Fig. 9) sowie ein Minutenherz 144 sind auf der Chronographen-Minutenwelle 142 befestigt. Das Minuten-Zählerrad 140 ist mit einem Kupplungsring (nicht gezeigt) des Minuten-Zählerrads zwischen einem Chronographen-Minutenzahnrad 145, das mit dem Minutenzähler-Zwischenrad 141b in Eingriff ist, und der Chronographen-Minutenwelle 142 angeordnet; wenn der Kupplungsring von einem Stunden-Minuten-Kupplungshebel 153 des Chronographen beeinflusst wird und das Chronographen-Minutenzahnrad 145 rotiert, kann sich die Chronographen-Minutenwelle 142 nicht drehen. [0007] Ein Stundenzählerrad 180 ist mit einer Chronographen-Stundenwelle 182 ausgestattet, welche sich entlang einer Rotations-Mittelachse PCH (H für Stunden) erstreckt, und welche sich an einer Stelle befindet, die von der Mittelachse PC um einen Abstand entfernt ist, der ungefähr gleich dem Abstand zwischen den beiden Mittelachsen PC und PCM ist und sich in Richtung auf die 6-Uhr-Anzeige der Uhr in Bezug auf die Rotations-Mittelachse PC des Chronographen 101 erstreckt; und ein Chronographen-Stundenzeiger 183 sowie ein Stundenherz 184 befinden sich auf der Chronographen-Stundenwelle 182, wo sie fest angebracht sind. Das Stundenzählerrad 180 ist über verzahnte Bereiche 186a, 186b eines Stundenzähler-Zwischenrades 186 mit dem Stundenrad 126 verbunden. Das Stundenzählerrad 180 ist mit einem Stundenzählerrad-Kupplungsring 187 zwischen einem Chronographen-Stundenzahnrad 185 (in Eingriff mit den verzahnten Bereichen 186b des Stundenzählerzwischenrades 186) und der Chronographen-Stundenwelle 182 in Eingriff; wenn der Kupplungsring 187 vom Kupplungshebel 153 des Stunden-Minutenwerks des Chronographen beeinflusst wird, kann sich die Chronographen-Stundenwelle 182 nicht drehen, wenn sich das Chronographen-Stundenzahnrad 185 dreht. Das Bezugszeichen 180a weist auf eine Kupplungsfeder des Stundenzählerrades 180 hin, das Bezugszeichen 180b auf einen Befestigungssitz der Kupplungsfeder des Stundenzählerrades 180, das Bezugszeichen 180c auf einen Aufnahmesitz für die Kupplungsfeder des Stundenzählerrads 180, und das Bezugszeichen 180d schliesslich auf einen Stift im Befestigungssitz der Kupplungsfeder des Stundenzählerrads 180. [0008] Ein Chronographen-Mechanismus 102 besitzt zusätzlich zu einem Getrieberad 103, das oben genannt ist und zum Chronographen gehört, einen Chronographen-Betriebsmechanismus 104. Der Chronographen-Betriebsmechanismus 104 weist einen Mechanismus auf, der sich auf eine Chronographenkupplung bezieht (Chronographen-Kupplungsmechanismus 105) und einen Mechanismus 106, der auf die Rückstellung gerichtet ist und die Rückstellung auf null besorgt (Chronographen-Rückstellmechanismus bzw. Rückstellmechanismus auf null der Stoppuhr). [0009] Der Chronographen-Kupplungsmechanismus 105 weist einen Chronographen-Kupplungsknopf 151 für Start und Stopp, einen ersten und einen zweiten Betätigungshebel 152a bzw. 152b (welche ebenfalls als Betätigungshebel A bzw. Betätigungshebel B bezeichnet werden), einen Chronographen-Kupplungshebel 153 für Stunden und Minuten und einen ersten und einen zweiten Chronographen-Kupplungshebel 154a und 154b auf, die sich auf die Sekunden beziehen und manchmal auch als Chronographen-Kupplungshebel A bzw. Chronographen-Kupplungshebel B bezeichnet werden. Eine Feder 152c für den Betätigungshebel ist für den ersten und den zweiten Betätigungshebel 152a, 152b vorgesehen, und eine Feder 154c für den Chronographen-Kupplungshebel befindet sich am zweiten Chronographen-Kupplungshebel 154b. Der Chronographen-Betriebsmechanismus 104 arbeitet im Zusammenwirken mit einem Säulenrad 108 und einem Stopphebel 109, und die Rotation des Säulenrads 108, welches mit mehreren Klinkenzähnen und mehreren Antriebszähnen versehen ist, wird durch einen Betätigungshebel 108a des Kolonnenrades schrittweise erzeugt. [0010] Wenn der Chronographen-Mechanismus 102 in Ruhe ist, kann der Chronographen-Kupplungsknopf 151 des Chronographen-Kupplungsmechanismus 105 heruntergedrückt werden, und dabei wird der Beginn einer Zeitmessung durch den Chronographen eingeleitet und zusätzlich auch der Beginn des Betriebs der Anzeige, was in der folgenden Beschreibung stillschweigend vorausgesetzt wird. Beim Herunterdrücken des Kupplungsknopfes 151 des Chronographen drehen sich der erste und der zweite Betätigungshebel 152a, 152b, und das Säulenrad 108 dreht sich um einen Schritt, wodurch die Zeitmessung durch den Chronographen gestartet wird. Als Ergebnis der Rotation des Säulenrades 108 um einen Schritt werden der erste und der zweite Chronographen-Kupplungshebel 154a und 154b gedreht, wodurch sich auch das zweite Zählerzwischenrad 135 drehen kann; und dessen Drehung wird vom zweiten Übertragungsrad 129 über das zweite Zählerzwischenrad 135 auf das Sekunden-Zählerrad 130 übertragen, und die Messung der Sekunden durch die Rotation des Sekunden-Zählerrades 130 wird ausgeführt. [0011] Weiterhin dreht sich der Chronographen-Kupplungshebel 153 für die Stunden und Minuten, wenn sich das Säulenrad 108 um einen Schritt weiter gedreht hat, und die Drehung der Minutenwelle 142 des Minuten-Zählerrades 140 des Chronographen und die Stundenwelle 182 des Chronographen am Stunden-Zählerrad 180 wird zugelassen, und durch diese Vorgänge werden am Chronographen die Minuten und die Stunden angezeigt. [0012] Andererseits wird die laufende Zeitmessung am Chronographen bei Niederdrücken der Kupplungstaste (des Start-Stopp-Knopfes) 151 des Kupplungsmechanismus 105 des Chronographen im Verlaufe der Zeitmessung am Chronographen durch den Chronographen-Mechanismus 102 angehalten. Nach Niederdrücken der Chronographen-Kupplungstaste 151 werden der erste und der zweite Betätigungshebel 152a, 152b gedreht, und das Säulenrad 108 wird um einen weiteren Schritt geschaltet, wodurch die Zeitmessung durch den Chronographen angehalten wird. Bei der Rotation des Säulenrades 108 um einen Schritt, d.h. bei einem Schrittschaltvorgang, werden einerseits der erste und der zweite Kupplungshebel des Chronographen 154a, 154b in Drehung versetzt, wodurch eine Drehung des Sekundenzähler-Zwischenrades 135 gesperrt wird; andererseits wird der Kupplungshebel 153 des Chronographen für Stunden und Minuten in Drehung versetzt, wodurch es nicht möglich ist, die Minutenwelle 142 des Chronographen am Minuten-Zählerrad 140 zu drehen, und ebenfalls wird die Stundenwelle 182 des Chronographen am Stundenzählerrad 180 gesperrt. In Abhängigkeit von der oben angegebenen Rotation des Säulenrades 108 um einen Schritt verursacht dieses Säulenrad 108 die Aktivierung des Stopphebels 109, wodurch die Rotation der Sekundenwelle 132 des Chronographen ebenfalls angehalten wird. [0013] Ein Rückstellmechanismus 106 des Chronographen weist einen Rückstellknopf bzw. eine Rückstelltaste 161 (zur Null-Rückstellung) auf, weiterhin einen ersten Hammer-Betätigungshebel 162 (welcher zuweilen ebenfalls als "Hammer-Betätigungshebel A" bezeichnet wird), der beim Niederdrücken der Rückstelltaste 161 in Richtung PP1 eine Rotation in Richtung PE1 ausführt, weiterhin einen zweiten Hammer-Betätigungshebel 163 (welcher zuweilen ebenfalls als "Hammer-Betätigungshebel B" bezeichnet wird), der bei einer Rotation des ersten Hammer-Betätigungshebels 162 in Richtung PE1 seinerseits in Richtung PG1 rotiert, und schliesslich einen Hammer 164, der bei der Rotation des zweiten Hammer-Betätigungshebels 163 in Richtung PG1 seinerseits in Richtung PK1 bewegt wird. Das Bezugszeichen 171 weist auf eine Klickfeder hin. [0014] Wenn sich der erste Hammer-Betätigungshebel 162 in Richtung PE1 dreht, tritt er in Eingriff mit dem Haltehebel 109, um die Rotationssperre des Sekundenzählerrades 130 durch den Haltehebel 109 aufzuheben. Der zweite Hammer-Betätigungshebel 163, welcher um eine Rotationsachse C163 in den Richtungen PG1 und PG2 drehbar ist, besitzt am vorderen Ende eines an der Vorderseite angebrachten Armes 163b einen U-förmigen Betätigungsbereich 163c für den Hammer, wobei sich die U-förmige Einbuchtung 163d in Eingriff mit einem Stift befindet. [0015] Der Hammer 164 hat im Allgemeinen die Form und die Konfiguration eines Vogels im Fluge und besitzt am Seitenarm einen Kopfteil 164a, einen Körperteil 164b sowie Flügelteile 164c und 164d. Der Kopfteil 164a am Seitenarm des Hammers 164 ist mit einer Führungsnut 165a versehen, und der Körperteil 164b am Seitenarm weist ein Führungsloch 165b auf, welches im Zusammenwirken mit der Führungsnut 165a eine Hammerführung bildet. Die Führungsnut 165a und das Führungsloch 165b umschliessen einen ersten und einen zweiten Hammerführungsstift 166a bzw. 166b, welche von der Hauptplatine 111 des Chronographen vorstehen. Es besteht ein kleines Spiel zwischen dem Aussenumfang des ersten und des zweiten Hammerführungsstiftes 166a bzw. 166b und den Innenflächen der Führungsnut 165a und des Führungsloches 165b. Der Hammer 164 kann sich im Allgemeinen in den Richtungen PK1 und PK2 entlang den Richtungen der Führungsnut 165a und des Führungsloches 165b bewegen. Die Führungsnut 165a und das Führungsloch 165b besitzen an einem Ende einen Nutenbereich bzw. einen Lochbereich mit einem etwas grösseren Durchmesser als die übrigen Bereiche der Führungsnut 165a und des Führungsloches 165b. Wenn sich also der erste und der zweite Hammerführungsstift 166a bzw. 166b in den Bereichen der Nut und des Führungsloches mit dem grösseren Durchmesser befinden, kann sich die Bewegung des Hammers 164 in mehreren Richtungen etwas ausdehnen. [0016] Ein Betätigungsstift 165c, auch Hammerbetätigungsstift genannt, steht vom linken Seitenarm 164c des Hammers 164 vor; der Hammerbetätigungsstift 165c ragt in die U-förmige Ausnehmung 163d des Hammer-Betätigungsbereichs 163c am Hammer-Betätigungshebel 163 hinein, und bei der Rotation des Sekunden-Hammerbetätigungshebels 163 in Richtung PG1 empfängt er eine Kraft PF (nicht dargestellt), wodurch er in Richtung PK1 verschoben wird. Der Hammer 164 weist am vorderen Ende des Körperteils 164b am Seitenarm einen zweiten Hammerbereich oder einen zweiten Herzkontakt 167a auf und besitzt am vorderen Ende des linken Flügels 164c am Seitenarm einen Minutenhammerbereich oder Minuten-Herzkontakt 167b, und er weist weiterhin am vorderen Ende des rechten Flügels 164d am Seitenarm einen Stunden-Hammerbereich oder Stunden-Herzkontakt 167c auf. [0017] Wenn der zweite Hammerbetätigungshebel 163 - nach Niederdrücken des Rückstellknopfes 161 in Richtung PP1 - in Richtung PG1 verschwenkt wird, empfängt der Hammerbetätigungsstift 165c vom Hammer Betätigungsbereich 163c die Kraft PF (nicht dargestellt), und der Sekunden-Herzkontakt 167a des Hammers 164, der von den Führungsstiften 166a und 166b in der Führungsnut 165a und im Führungsloch 165b zur Verschiebung in Richtung PK1 geführt wird, wird in Berührung, gegebenenfalls in Druckberührung mit dem Sekundenherz 134 gebracht, und der Stundenherzkontakt 167c wird in Berührung oder auch in Druckberührung mit dem Stundenherz 184 gebracht. Wenn dieser Kontaktzustand (oder Druckkontaktzustand) erreicht ist, befinden sich die Führungsstifte 166a und 166b exakt in den Bereichen der Nut mit grossem Durchmesser und des Führungsloches (ebenfalls mit grossem Durchmesser) in der Führungsnut 165a und dem Führungsloch 165b, so dass ein Zustand eingetreten ist, bei dem die Kontaktbereiche 167a, 167b und 167c des Hammers 164 exakt in Berührung (oder in Druckberührung) mit den Bereichen der entsprechenden Herzen 134, 144 und 184 mit dem kleinsten Durchmesser gehalten werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die nicht gezeigte Kraft PF, mit welcher der Hammerbetätigungsbereich 163c des Sekunden-Hammerbetätigungshebels 163 den Hammer 164 über den Hammer-Betätigungsstift 165c drückt, genau im Gleichgewicht mit der resultierenden Kraft aus (a) einer nicht dargestellten Kraft PF1, mit welcher das Sekundenherz 134 den Hammer 164 gegen den Sekundenherz-Kontaktbereich 167a drückt, (b) einer Kraft PF2 (nicht dargestellt), mit welcher das Minutenherz 144 den Hammer 164 über den Minuten-Herzkontaktbereich 167b drückt, und (c) einer Kraft PF3 (nicht dargestellt), mit welcher das Stundenherz 184 den Hammer 164 über den Stundenherz-Kontaktbereich 167c drückt. Die Momente der vier Kräfte PF, PF1, PF2, PF3 und PF4 (von denen keine dargestellt ist), welche am Hammer 164 anliegen, sind in diesem Moment im Gleichgewicht. Wenn trotzdem ein gewisses Ungleichgewicht vorherrscht, so wird dies vom Moment kompensiert, welches auf der Kraft beruht, mit der die Umfangswandungen des Nutenbereiches mit grossem Durchmesser und des Lochbereiches mit grossem Durchmesser der Führungsnut 165a bzw. des Führungsloches 165 die Führungsstifte 166a und 166b unterstützen, und dadurch kann der Hammer 164 in Ruhestellung gehalten werden. Unter diesen Bedingungen stellen der Sekundenherz-Berührungsbereich 167a, der Minutenherz-Berührungsbereich 167b und der Stundenherz-Berührungsbereich 167c des Hammers 164 das Sekundenzählerrad 130, das Minutenzählerrad 140 und das Stundenzählerrad 180 über das Sekundenherz 134, das Minutenherz 144 bzw. das Stundenherz 184 wieder auf null zurück. Dies bedeutet, dass die Position des Hammers 164 beim Chronographen 101 gemäss Patentdokument 1 selbst automatisch eingestellt wird, wie es oben beschrieben wurde (Selbsteinstellung), so dass es möglich ist, die Einstellung der Position verlässlich und gleichzeitig an den drei Herzen 134, 144 und 184 vorzunehmen. [0018] Beim Chronographen, der im Patentdokument JP-A-2004-294277 vorgeschlagen wird, werden gleichzeitig drei Chronographen-Anzeigevorrichtungen (für Stunden, Minuten und Sekunden) auf null zurückgestellt; und diese Uhr kann auf denjenigen Fall nicht angewendet werden, in welchem nur zwei chronographische Anzeigevorrichtungen vorhanden sind, nämlich für Minuten und Sekunden. Im Chronographen, der im Patentdokument JP-A-2004-294277 vorgeschlagen wird, ist die Kraft, welche der Hammer von den drei Herzen empfängt, im Gleichgewicht mit der Kraft, die auf den Hammer einwirkt. Wenn beispielsweise die Stundenwelle des Chronographen und die Anzeigevorrichtung für die Stunde vom Chronographen entfernt werden und gleichzeitig die spezifische Struktur des Chronographen beibehalten wird, der im Patentdokument JP-A-2004-294277 vorgeschlagen wird, können die Kräfte, welche auf den Hammer einwirken, nicht mehr gegenseitig kompensiert werden, und die automatische Einstellfunktion (Selbsteinstellfunktion) kann als solche nicht mehr arbeiten. ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG [0019] Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, einen Chronographen-Mechanismus zu schaffen, welcher eine Selbsteinstellfunktion (automatische Einstellfunktion) zuverlässig ausführt, wenn sich im Chronographen nur noch zwei Anzeigevorrichtungen, nämlich für Minuten und für Sekunden, befinden. Ausserdem hat die Erfindung zur Aufgabe, einen Chronographen anzugeben, der mit einem derartigen Mechanismus ausgestattet ist. [0020] Gemäss dem hauptsächlichen Aspekt der Erfindung stellt die vorliegende Erfindung einen Chronographen-Mechanismus zur Verfügung, der folgende Teile aufweist: ein Minutenherz und ein Sekundenherz; eine Struktur mit einem Hammerbetätigungshebel, welche beim Niederdrücken eines Rückstellknopfes zur Drehung eingerichtet ist; eine Hammerstruktur, die mit einer um eine Mittelachse drehbaren Hammer-Rotationswelle, einem mit der Hammer-Rotationswelle konzentrischen, angetriebenen Zahnrad sowie einem Paar Hammerbereichen ausgestattet ist, welche sich beiderseits der Hammer-Rotationswelle erstrecken und um diese Hammer-Rotationswelle rotieren, wenn sich das angetriebene Zahnrad dreht, wobei die beiden Hammerbereiche an seitlichen Flächen ihrer vorderen Enden einen Minutenhammer und einen Sekundenhammer aufweisen, die dazu eingerichtet sind, auf das Minutenherz bzw. das Sekundenherz einzuwirken, um einen Minutenzeiger und einen Sekundenzeiger des Chronographen auf null zurückzustellen. Weiterhin weist der Chronograph einen Hammerbetätigungs-Mechanismus auf, der dazu eingerichtet ist, sich bei einer Drehung der Hammerbetätigungshebel-Struktur ebenfalls zu drehen, sowie ein Antriebszahnrad, welches das angetriebene Zahnrad in Drehung versetzen kann. Bei dem erfindungsgemässen Chronographen besteht die Hammer-Rotationswelle der Hammerstruktur aus einer schwenkbaren (kippbaren) Rotationswelle, deren Rotations-Mittelachse schwenkbar (kippbar) gelagert ist. Weiterhin weist der Chronographen-Mechanismus beim erfindungsgemässen Chronographen ein elastisches Hammerabdeckmittel auf, welches zum Zeitpunkt der Rotation des über die Hammerbetätigungshebel-Struktur und den Hammerbetätigungs-Mechanismus angetriebenen Zahnrads nach Niederdrücken des Rückstellknopfes ein Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle ermöglicht, wenn der Minutenhammer oder der Sekundenhammer am Minutenherz bzw. am Sekundenherz zum Anschlag kommt und noch ein kleines Spiel zwischen dem jeweils anderen Hammer und dem entsprechenden Minutenherz bzw. Sekundenherz verbleibt. Dieses Verschwenken wird derart ermöglicht, dass die schwenkbare Rotationswelle unter der Einwirkung einer Reaktionskraft verschwenkt wird. Die Reaktionskraft ist die Resultierende aus (a) einer Kraft, mit der der eine Hammer auf das entsprechende Herz drückt, und (b) einer Rotationskraft des treibenden Zahnrads auf das damit kämmende betriebene Zahnrad. Beim Verschwenken wird das kleine Spiel zwischen dem anderen Hammer und dem entsprechenden Herz beseitigt. [0021] Insbesondere besteht die Hammer-Rotationswelle der Hammerstruktur beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung aus einer schwenkbaren Rotationswelle, deren Rotationsmittelachse schwenkbar gelagert ist. Ausserdem wird eine elastische Hammerabdeckung vorgesehen, welche das Verschwenken der schwenkbaren Rotationsachse ermöglicht. Wenn durch Niederdrücken des Rückstellknopfes zum Zeitpunkt der Rotation des über die Hammerbetätigungshebel-Struktur und den Hammerbetätigungs-Mechanismus angetriebenen Zahnrads der Minutenhammer oder der Sekundenhammer am Minutenherz bzw. am Sekundenherz zum Anschlag kommen und noch ein kleines Spiel zwischen dem jeweils anderen Hammer und dem entsprechenden Minutenherz bzw. Sekundenherz verbleibt, wird ein Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle dadurch ermöglicht, dass die schwenkbare Rotationswelle der Einwirkung einer resultierenden Reaktionskraft unterworfen wird. Dabei wird das noch verbliebene kleine Spiel zwischen dem anderen Hammer und dem zugehörigen Herz beseitigt. Die resultierende Reaktionskraft entsteht aus einer Kraft, mit der der eine Hammer auf das entsprechende Herz drückt, und einer Rotationskraft des treibenden Zahnrads auf das damit kämmende getriebene Zahnrad. [0022] Beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung besteht die Hammer-Rotationswelle der Hammerstruktur aus einer schwenkbaren Rotationswelle, deren Rotations-Mittelachse schwenkbar gelagert ist. Ausserdem ist eine elastische Hammerabdeckung vorgesehen, welche ein Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle ermöglicht, so dass dadurch eine selbsttätige Ausrichtefunktion (automatische Positionseinstellung) geschaffen wird, bei welcher die resultierende Kraft aus (a) der Reaktionskraft derjenigen Kraft, mit welcher der im Anschlag befindliche eine Hammer auf das entsprechende Herz drückt, und (b) der Rotationskraft des treibenden Zahnrads auf das damit kämmende angetriebene Zahnrad die schwenkbare Rotationswelle verschwenkt und dadurch den anderen Hammer in Druckkontakt mit dem zugehörigen Herz bringt. Dadurch wird eine automatische Nullstellung des Chronographenrads desjenigen Herzens erzielt, welches dem anderen Hammer zugehört. Beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung besteht demgemäss keine Notwendigkeit, den oder die Hämmer einzustellen, wenn die Herstellungstoleranz mit in Betracht gezogen wird. [0023] Was nun die Hammerabdeckung betrifft, so bezieht sich das Adjektiv "elastisch" darauf, dass die Hammerabdeckung nicht starr ist, d.h. dass ein Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle ermöglicht und die schwenkbare Rotationswelle trotzdem solide gelagert wird. Weiterhin bedeutet der Ausdruck "Hammerabdeckmittel" in Verbindung mit dem Adjektiv "elastisch", welches zusammen mit dem Hammerabdeckmittel verwendet wird, dass eine zwangsweise Rückstellung auf null (unter Trennung des Hammers vom Herz) weiterhin verunmöglicht wird, nachdem die vorgesehene Rückstellung auf null vollständig ist, und das Hammerabdeckmittel dient zum Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle in ihre nicht verschwenkte Stellung aus der verschwenkten Stellung (d.h. die Rückstellung wird elastisch ausgeführt). [0024] Weiterhin bedeutet, was die Hammerrotationswelle betrifft, der Ausdruck "verschwenkbar", dass die Mittelachse der Rotationswelle derart geneigt (gekippt) werden kann, dass die Richtung der Mittelachse der Rotationswelle geändert wird. Jedoch ist in diesem Falle der Ausdruck "verschwenkbar" auf ein Neigen der Achse nicht eingeschränkt. Es ist ebenfalls möglich, dass die Stellung der Mittelachse beispielsweise eine translatorische Bewegung auf einer gekrümmten Bahn ausführen kann (z.B. ist es für die beiden Wellenenden der Rotationsachse möglich, sich in einem Langloch zu bewegen), wobei die Richtung der Mittelachse unverändert bleibt, d.h. dass eine achsparallele Verschiebung stattfindet. Schliesslich ist es ebenfalls möglich, dass die Mittelachse der Rotationswelle sowohl einen Richtungswechsel als auch einen Stellungswechsel ausführt (d.h. gleichzeitiges Kippen und Verschwenken). [0025] Beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung dient das elastische Hammerabdeckmittel vorzugsweise dazu, die verschwenkte schwenkbare Rotationswelle wieder in ihre nicht verschwenkte Position zurückzuführen. [0026] Wenn die zwangsweise Rückstellung auf null gesperrt ist, kommt die Hammerrotationswelle der Hammerstruktur aus ihrer verschwenkten Position unter der Einwirkung der elastischen Kraft des Hammerabdeckmittels in die nicht verschwenkte Position zurück. [0027] Beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung besteht das elastische Hammerabdeckmittel vorzugsweise aus einer gabelförmigen Abdeckung für die schwenkbare Rotationswelle, deren proximaler Endbereich auf der Rotationswelle des treibenden Zahnrades angebracht ist, wobei ein Paar von Armen, welche die Zinken der Gabel darstellen, elastisch ausgeführt sind. [0028] In diesem Falle ist der Zapfenbereich an einem Ende der Hammerrotationswelle von einem Lager getragen, beispielsweise einem Lochstein, und der Zapfen am anderen Ende der Welle wird drehbar und elastisch in einer gabelförmigen schwenkbaren Abdeckung für die Rotationswelle gelagert, wodurch die Hammer-Rotationswelle kippbar ist und dadurch eine automatische Ausrichtung ausführen kann. [0029] Beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung besteht das Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle in einer Neigung der Mittelrotationsachse der Rotationswelle in Bezug auf ein Brückenelement. [0030] In diesem Falle ist es möglich, eine automatische Ausrichtung durch eine relativ einfache Struktur zu erzielen. Das Brückenelement besteht aus einer Hauptplatine, einer Brücke oder einem ähnlichen Element. Wie jedoch schon oben erwähnt wurde, kann das Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle anstelle einer Neigung beispielsweise ebenfalls in einer translatorischen Bewegung entlang einer Kurvenbahn erfolgen (beispielsweise ist es möglich, dass sich die Zapfen an beiden Enden der Rotationswelle in einem Langloch bewegen), wobei die Richtung der Mittelachse unverändert bleibt. Weiterhin ist es ebenfalls möglich, dass die Mittelachse der Rotationswelle sowohl eine Änderung der Richtung als auch eine Änderung der Stellung erfahren kann. [0031] Beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung besitzt die Hammerbetätigungshebel-Struktur typischerweise einen ersten Hammerbetätigungshebel, der sich beim Niederdrücken des Rückstellknopfes in Drehung versetzt, sowie einen zweiten Hammerbetätigungshebel, der seinerseits in Rotation tritt, wenn sich der erste Hammerbetätigungshebel dreht. [0032] In diesem Falle wird der erste Hammerbetätigungshebel beim Drücken des Rückstellknopfes (Rückstellung auf null) in Drehung versetzt. Wenn dies geschieht, d.h. bei einer Rotation des ersten Hammerbetätigungshebels, beginnt sich der zweite Hammerbetätigungshebel zu drehen, wobei das Antriebszahnrad des Hammerbetätigungsmechanismus in Rotation tritt und das treibende Zahnrad das angetriebene Zahnrad dreht, und dadurch führt die Hammerstruktur eine Rückstellung auf null aus. [0033] Beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise der zweite Hammerbetätigungshebel mit einem sektorförmigen Zahnrad versehen, und das treibende Zahnrad des Hammerbetätigungsmechanismus kämmt mit diesem sektorförmigen Zahnrad. [0034] Unter diesen Bedingungen wird das sektorförmige Zahnrad am zweiten Hammerbetätigungshebel in Drehung versetzt, wenn sich der erste Hammerbetätigungshebel dreht, was beim Drücken auf den Rückstellknopf (Rückstellung auf null) eintritt, und das Antriebszahnrad des Hammerbetätigungsmechanismus beginnt sich zu drehen, und dieses Antriebszahnrad dreht sodann das angetriebene Zahnrad, wodurch die Hammerstruktur die Rückstellung des Mechanismus auf null durchführt. Es sei noch erwähnt, dass das Antriebszahnrad ebenfalls als sektorförmiges Zahnrad ausgeführt sein kann. [0035] Vorzugsweise ist der Rückstellknopf beim Chronographen-Mechanismus der vorliegenden Erfindung an der 4-Uhr-Stellung eines Chronographen angeordnet, und das Sekundenherz befindet sich im Zentralbereich der Uhr, wobei das Minutenherz an einer Stelle zwischen der 8-Uhr-Anzeige und der 9-Uhr-Anzeige der Uhr eingebaut ist. [0036] Dadurch hat die Uhr unter diesen Bedingungen das gleiche Aussehen wie eine Uhr, bei der lediglich die Stundenanzeige eines üblichen, normalen Chronographen entfernt wird, auf welchem Anzeigevorrichtungen für Stunden, Minuten und Sekunden vorhanden sind, so dass die innere Struktur einer solchen Uhr schon mit kleinsten Änderungen verwirklicht werden kann. [0037] Der Chronograph der vorliegenden Erfindung ist mit einem wie oben beschriebenen Chronographen-Mechanismus ausgerüstet. [0038] Beim Chronographen der vorliegenden Erfindung sind nur noch zwei Chronographenanzeigen für Minuten und Sekunden vorhanden, und es ist auch noch möglich, eine Funktion zur selbsttätigen Positionseinstellung (Funktion zur Selbstausrichtung) vorzusehen, so dass es in der Tat nicht erforderlich ist, einen Hammer nachzustellen. KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN [0039] <tb>Fig. 1<sep>zeigt eine Draufsicht eines Chronographen nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welcher mit einem Chronographen-Mechanismus nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. <tb>Fig. 2<sep>stellt eine vergrösserte Draufsicht dar und zeigt die Beziehungen zwischen einem Hammerbetätigungsmechanismus, einem Hammer, einem Minutenherz und einem Sekundenherz des Chronographen-Mechanismus im Chronographen gemäss Fig. 1 (wobei ein Spalt übertrieben in einem Zustand dargestellt ist, in dem die Null-Rückstellung der Chronographenanzeige für Minuten und Sekunden gerade beendet ist). <tb>Fig. 3<sep>gibt eine Querschnittsansicht eines Teils des Chronographen-Mechanismus gemäss Fig. 1wieder. <tb>Fig. 4<sep>zeigt eine allgemeine Ansicht des Chronographen gemäss Fig. 1. <tb>Fig. 5A, 5B und 5C<sep>zeigen schematisch einige Betätigungsbedingungen des Hammerbetätigungsmechanismus des Hammers, des Minutenherzens und des Sekundenherzens gemäss Fig. 2im Chronographen-Mechanismus von Fig. 1. Fig. 5Azeigt den Zustand vor dem Beginn einer Rückstellung auf null, Fig. 5Bzeigt den Zustand während der Rückstellung auf null, und Fig. 5C zeigt den Zustand nach der Rückstellung auf null, bei dem eine Selbstausrichtung ausgeführt worden ist. <tb>Fig. 6A und 6B<sep>sind Querschnittsansichten, welche die Betätigungsbedingungen des Hammerbetätigungsmechanismus und des Hammers im Chronographen-Mechanismus gemäss Fig. 1zeigen. Dabei ist <tb>Fig. 6A<sep>eine Querschnittsansicht vor dem Beginn einer Rückstellung auf null, und Fig. 6Bzeigt die Vorgänge, bei denen die Rückstellung auf null von einer selbsttätigen Ausrichtung begleitet ist. <tb>Fig. 7<sep>zeigt in einer Ansicht ähnlich derjenigen von Fig. 1 einen üblichen, klassischen Chronographen. <tb>Fig. 8<sep>stellt einen Querschnitt durch den üblichen Chronographen dar. <tb>Fig. 9<sep>ist eine allgemeine Darstellung ähnlich derjenigen von Fig. 4 des üblichen, bekannten Chronographen. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG [0040] Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die beigegebenen Zeichnungen beschrieben werden. [0041] Es wird zunächst auf die Aussenansicht gemäss Fig. 4 Bezug genommen. Ein Chronograph 1 nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besitzt einen Chronographen-Sekundenzeiger 31, der um eine Mittelachse C rotiert, sowie einen Chronographen-Minutenzeiger 41, der sich um eine Mittelachse CM dreht und im Allgemeinen an der Stelle der 8-Uhr-Anzeige angeordnet ist. Der Chronograph 1 weist weiterhin einen kleinen Sekundenzeiger 81, einen Minutenzeiger 82 und einen Stundenzeiger 83 für die normale Zeitanzeige und schliesslich noch eine Datumsanzeige 84 auf. In diesem Beispiel befindet sich der kleine Sekundenzeiger 81 des Chronographen an der Stelle der 3-Uhr-Anzeige. Das Bezugszeichen 11 weist auf einen Knopf zum Starten und Anhalten (Chronographenkupplung) hin, das Bezugszeichen 21 auf einen Knopf zum Rückstellen (Rückstellung auf null), und das Bezugszeichen 85 bezeichnet eine Krone. [0042] Wie insbesondere aus der Draufsicht der Fig. 1 zusätzlich zu Fig. 4 hervorgeht, besitzt der Chronographen-Mechanismus 2 des Chronographen 1 einen Start-und-Stopp-Mechanismus 3 (Chronographenkupplung), mit welchem es möglich ist, die Stoppuhr zu starten und auch wieder anzuhalten (Kupplung des Chronographen), sowie einen Mechanismus zur Rückstellung des Chronographen auf null, d.h. eine Chronographen-Nullstellungsstruktur 4, mit welcher eine Rückstellung (Nullstellung) bewerkstelligt werden kann. [0043] Ein Säulenrad 8, dessen Rotationszentrum C8 sich ungefähr an der Stelle befindet, die der Anzeige von 4:30 Uhr entspricht, besitzt an seinem Aussenumfang eine gerade Anzahl von Klinkenzähnen 8a und an einer Seitenfläche 8b dreieckige Antriebszähne 8c, deren Anzahl die Hälfte der Klinkenzähne beträgt. Die Rotationsposition des Säulenrades 8 wird von einem Säulenradhebel 8j bestimmt, welcher auf die Klinkenzähne 8a einwirkt und dabei das Säulenrad schaltet. [0044] Wenn beim dargestellten Chronographen 1 die Stoppuhrfunktion mit ihrer Zeitanzeige ausser Betrieb ist, und wenn dann der Start-Stopp-Knopf 11 des Stoppuhrmechanismus 2 in Richtung A1 gedrückt wird, wird ein erster Betätigungshebel 12 (welcher üblicherweise als Betätigungshebel A bezeichnet wird) um ein Rotationszentrum C12 in Richtung B1 verschwenkt, wie es durch die gestrichelte Linie 12i dargestellt ist, und infolge dieser Bewegung wird ein zweiter Betätigungshebel 13 (üblicherweise als Betätigungshebel B bezeichnet) so verschwenkt, wie es durch die gestrichelte Linie 13i dargestellt ist, wobei eine Betätigungsklaue 14 am vorderen Ende dieses Hebels in Eingriff mit dem Klinkenzahn 8a des Säulenrades 8 tritt, und dabei wird das Säulenrad 8 in Richtung D1 um das Rotationszentrum C8 um einen Zahn der Klinkenzähne 8a weitergeschaltet. Infolge dieser Drehung des Säulenrades 8 werden ein Kupplungshebel 48 des Chronographen (Fig. 3) im Chronographen-Kupplungsmechanismus 3 und andere zugehörige Elemente, die nicht dargestellt sind, durch den Antriebszahn 8c des Säulenrades 8 betätigt, und dadurch wird die Zeitmessung des Chronographen entweder gestartet oder beendet, und dabei drehen sich der Sekundenzeiger 31 und der Minutenzeiger 41 der Stoppuhr 1. [0045] Wenn jedoch eine Zeitmessung am Chronographen läuft und sich der Sekundenzeiger 31 und der Minutenzeiger 41 des Chronographen bewegen, laufen beim erneuten Drücken des Start-Stopp-Knopfes 11 in Richtung A1 die folgenden Vorgänge ab. Der erste Betätigungshebel 12 wird in Richtung B1 um sein Rotationszentrum C12 verschwenkt, und er nimmt eine Stellung ein, die durch die gestrichelte Linie 12i angegeben ist. Sodann verschwenkt sich der zweite Betätigungshebel 13 wie vorstehend beschrieben und nimmt die durch die gestrichelte Linie 13i angedeutete Stellung ein. Die Betätigungsklaue 14 am vorderen Ende des zweiten Betätigungshebels greift in die Klinkenzähne des Säulenrades 8 ein und schaltet den Klinkenzahn 8a des Rades 8 in Richtung D1 um einen Zahn der Klinkenzähne 8a weiter. Als Folge dieser Drehung des Säulenrades 8 werden der Kupplungshebel 48 (Fig. 3) des Chronographen-Kupplungsmechanismus 3 und andere, nicht dargestellte zugehörige Teile vom Antriebszahn 8c des Säulenrades 8 in Tätigkeit gesetzt, und als Folge wird die Zeitmessung des Chronographen angehalten, und nun bewegen sich der Sekundenzeiger 31 und der Minutenzeiger 41 der Stoppuhr 1 nicht mehr, weil die Zeitmessung angehalten wurde. [0046] Diese Kupplungsvorgänge des Chronographen im Kupplungsmechanismus 3, wie sie eben beschrieben wurden, sind auch schon im Patentdokument 1 niedergelegt, und Bauteile davon sind schon teilweise im Abschnitt "Stand der Technik" dieser Beschreibung unter Bezugnahme auf Fig. 7und 8 beschrieben worden. Diese Verhältnisse und Teile sind im Allgemeinen in der Technik bekannt, so dass eine nähere Beschreibung und Darstellung des betreffenden Mechanismus hier nicht weiter vorgelegt werden sollen. [0047] Es soll nun ein Mechanismus 4 zur Rückstellung des Chronographen-Mechanismus 2 (Rückstellung auf null) beschrieben werden; dabei wird die Beschreibung auf diejenige eines Mechanismus 5 zum zwangsweisen Rückstellen auf null beschränkt, die sich auf die Nullstellung des Rückstellmechanismus 4 der Stoppuhr bezieht. [0048] Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist, trägt eine Sekundenwelle 32 des Chronographen ein Sekundenherz 33 und ausserdem einen Sekundenzeiger 31, und ein Minutenherz 43 ist auf eine Minutenwelle 42 des Chronographen montiert, welche ebenfalls noch einen Minutenzeiger 41 des Chronographen trägt. Das Bezugszeichen 34 weist auf ein Sekundenzählerrad, und das Bezugszeichen 44 auf ein Minutenzählerrad hin. [0049] Der Nullstellmechanismus 4 des Chronographen bzw. die betreffende Rückstellstruktur des Chronographen auf null besitzt zusätzlich zum Sekundenherz und Minutenherz 33, 43 eine Struktur 20 zum Betrieb eines Hammerbetätigungshebels, eine Hammerstruktur 50, einen Hammerbetätigungsmechanismus 60 sowie ein elastisches Hammerabdeckmittel 70. [0050] In diesem Beispiel weist die Hammerbetätigungshebel-Struktur 20 noch einen ersten Hammerbetätigungshebel 22 und einen zweiten Hammerbetätigungshebel 23 auf. [0051] Der erste Hammerbetätigungshebel 22 (welcher üblicherweise auf diesem technischen Gebiet als Hammerbetätigungshebel A bezeichnet wird) kann sich in den Richtungen E1 und E2 um eine Mittelachse C22 drehen und befindet sich ungefähr an der Stelle der 5-Uhr-Anzeige der Uhr. Er weist am proximalen Ende einen Seitenarm 22a an einer Stelle auf, die dem Rückstellknopf 21 gegenüberliegt. Wenn dieser Rückstellknopf 21 in Richtung P1 gedrückt wird, wird der erste Hammerbetätigungshebel 22 in Richtung E1 aus der in Fig. 1durchgezogen gezeichneten Position in eine andere Position verschwenkt, die durch die gestrichelten Linien 22i angedeutet ist. [0052] Der zweite Hammerbetätigungshebel 23 (dessen Eingangsseite eine Struktur aufweist, die ähnlich derjenigen ist, die im Stand der Technik üblicherweise als die Struktur des Hammerbetätigungshebels B bezeichnet wird) kann sich in den Richtungen G1 und G2 um eine Mittelachse C23 drehen und befindet sich ungefähr an der Stelle, die der Anzeige von 6:30 Uhr entspricht, und der Hebel weist einen Eingangsarm 23a und einen Ausgangsarm 23c auf. Ein Langloch 23b am Eingangsarm 23a des zweiten Hammerbetätigungshebels 23 wird von einem Stift 22c auf einem Arm 22b des ersten Hammerbetätigungshebels 22 durchsetzt. Der Stift 22c befindet sich ungefähr an der 6-Uhr-Anzeige. Wenn sich der erste Hammerbetätigungshebel 22 in Richtung E1 aus der Stellung, die durchgezogen dargestellt ist, als Reaktion auf das Drücken des Rückstellknopfes 21 in Richtung P1 bewegt, dreht sich der zweite Hammerbetätigungshebel 23 in Richtung G1 aus der durchgezogen dargestellten Position in Fig. 1 in die Position, die von der gestrichelten Linie 23i wiedergegeben wird. Der zweite Hammerbetätigungshebel 23 besitzt am vorderen Ende des ausgangsseitigen Armes 23c ein sektorförmiges Zahnrad 23d. [0053] Die Hammerstruktur 50 weist als bewegliche Rotationswelle eine kippbare Rotationswelle 51 auf, dazu ein angetriebenes Zahnrad 52 und ein Paar Hammerbetätigungshebelteile 53 und 54. [0054] Die kippbare Rotationswelle 51 ist in der Lage, zu kippen und sich zu verschwenken und ist ausserdem drehbar. Das angetriebene Zahnrad 52 ist konzentrisch mit der kippbaren Rotationswelle 51 und dreht sich um die Rotationsmittelachse C51 der kippbaren Rotationswelle 51. Solange es sich an den Hammerbetätigungshebelteilen 53 und 54 befindet, kann das angetriebene Zahnrad 52 in Verbindung mit der kippbaren Rotationswelle 51 sein oder aber eine Relativdrehung gegenüber dieser Rotationswelle 51 ausführen. Dabei ist die Rotations-Mittelachse C51 in der Lage, verschwenkt oder gekippt zu werden. Die Hammerbetätigungshebelteile 53 und 54 tragen an Seitenflächen 53b, 54b der vorderen Endbereiche 53a, 54a einen Minutenhammer 55 bzw. einen Sekundenhammer 56, welche das Minuten- bzw. Sekundenherz 43, 33 mit Druck beeinflussen, um den Minutenzeiger 41 und den Sekundenzeiger 31 des Chronographen auf null zurückzustellen. [0055] Der Hammerbetätigungsmechanismus 60 besitzt ein Antriebszahnrad 61, welches auf einer Rotationswelle 62 angebracht ist und um eine Mittelachse 62 rotieren kann. Das Antriebszahnrad 61 kämmt mit einem angetriebenen Zahnrad 52 der Hammerstruktur 50 und kämmt weiterhin mit dem sektorförmigen Zahnrad 23d des zweiten Hammerbetätigungshebels 23 der Hammerbetätigungshebel-Struktur 20. [0056] Wenn also der zweite Hammerbetätigungshebel 23 in den Richtungen G1, G2 gedreht wird, und zwar wenn der Rückstellknopf 21 gedrückt wird, wird das angetriebene Zahnrad 61 des Hammerbetätigungsmechanismus 60 in den Richtungen H1, H2 gedreht und dreht seinerseits die Hammerstruktur 50 inklusive des getriebenen Zahnrads 52 sowie die Hammerteile 53, 54 in den Richtungen J1 oder J2 um die kippbare Rotationswelle 51. [0057] Ein Zapfenteil 51a an einem Ende der schwenkbaren Rotationswelle 51 der Hammerstruktur 50 ist drehbar in einer Hauptplatine 9 des Chronographen über ein Lager oder einen Edelstein 9a gelagert, und ein Zapfenteil 51b mit grossem Durchmesser am anderen Ende der Rotationswelle ist elastisch in einer Hammerkappe 70 abgestützt. [0058] Die Hammerkappe 70 als elastisches Hammerabdeckmittel besteht aus einem gabelähnlichen Körper 72, dessen proximales Ende 71 auf der Rotationswelle 62 des Antriebszahnrads 61 angebracht ist; zwei Arme 73, 74, die die beiden Zinken der Gabel 72 bilden, besitzen eine gewisse Elastizität, und die vorderen endständigen Teile 75, 76 der elastischen Arme 73, 74 tragen drehbar den Zapfen 51b am freien Ende der schwenkbaren Rotationswelle 51 als Lager und dienen als Halt für die Welle. Die vorderen Enden 75, 76 haben bogenförmige Ausnehmungen 75a, 76a in den Flächen, welche der Umfangsfläche 51c des Zapfens 51b gegenüberliegen. [0059] Es soll nun die Ausführung der zwangsweisen Rückstellung auf null durch den Mechanismus 5 des Rückstellmechanismus 4 der Stoppuhr im Chronographen-Mechanismus 2 der Stoppuhr 1 in Einzelheiten beschrieben werden, wobei diese Mechanismen wie oben aufgebaut sind. Dabei wird Bezug auf Fig. 5A bis 5Csowie Fig. 6Aund 6B zusätzlich zu Fig. 1 bis 4 genommen. [0060] Wenn der Kupplungsmechanismus 3 des Chronographen-Mechanismus 2 in Tätigkeit gesetzt wird, indem der Start-Stopp-Knopf gedrückt wird, um eine Zeitmessung durch die Stoppuhr zu beginnen, oder wenn die Zeitmessung der Stoppuhr in Ruhe ist, befindet sich der Rückstellknopf 21 im nicht gedrückten Zustand, und der erste Hammerbetätigungshebel 22 der Hammerstruktur 20 nimmt eine Position ein, in welcher er zuvor in Richtung E2 gedreht wurde (nämlich die Position in Fig. 1, die durchgezogen dargestellt ist), wogegen der zweite Hammerbetätigungshebel 23 eine Position einnimmt, in welche er zuvor in Richtung G2 verschwenkt worden war (die durchgezogen gezeichnete Position in Fig. 1). Wie demgemäss aus Fig. 5A hervorgeht, nimmt das Antriebszahnrad 61 des Hammerbetätigungsmechanismus 60 eine Position ein, bei der eine Nullstellung nicht stattfindet, und in welche der Mechanismus zuvor in Richtung H2 gedreht worden war. Dabei nehmen das angetriebene Zahnrad 52 und die Hammerteile 53, 54 der Hammerstruktur 50 sämtlich Positionen ein, in welche sie zuvor in Richtung J2 verschwenkt worden waren und die keine Nullstellung bewirken. Als Ergebnis wird festgehalten, dass sich der Minutenhammer 55 und der Sekundenhammer 56 in Positionen befinden, die sich im Abstand zum entsprechenden Minutenherz 43 und Sekundenherz 33 befinden, und die Rotation der Minutenwelle 42 und der Sekundenwelle 32 des Chronographen findet nicht statt. [0061] Wie in Fig. 3 sowie Fig. 6A gezeigt ist, wird die kippbare Rotationswelle 51 der Hammerstruktur 50 unter diesen Bedingungen drehbar im Lager 9a der Hauptplatine 9 des Chronographen unterstützt und andererseits zwischen den gekrümmten Bereichen 75a, 76a an den vorderen Endteilen 75, 76 der Arme 73, 74 des gabelförmigen Körpers 72 der Hammerabdeckung 70 gehalten, und die Welle wird in Richtung J2 um eine nicht kippbare Mittelachse C51n geführt, die senkrecht auf der Hauptplatine 9 des Chronographen steht. Dabei besteht die Hammerkappe 70 aus dem gabelähnlichen Körper 72, dessen proximales Ende 71 auf der Rotationswelle 62 angebracht ist und dessen Arme 73, 74 bogenförmige vordere Enden 75a, 76a haben, die den Zapfen 51b der kippbaren Rotationswelle 51 mit dem grossen Durchmesser von aussen umfassen, so dass es möglich ist, einen festen Abstand zwischen den Rotationswellen 62 und 51 einzustellen, wobei die Mittelachse C51 der kippbaren Rotationswelle 51 in einem festen Zustand C51n gehalten werden kann (eine nicht kippbare Position Qn als nicht schwenkbare Stellung), bei welchem die Welle senkrecht zur Hauptplatine 9 des Chronographen steht. [0062] Wenn in diesem Zustand (der typischerweise ein Ruhezustand ist) der Rückstellknopf 21 in Richtung P1 gedrückt wird, wird der erste Hammerbetätigungshebel 22 der Betätigungsstruktur 20 in Richtung E1 verschwenkt, und der zweite Hammerbetätigungshebel 23 wird in Richtung G1 gedreht, wobei das sektorförmige Zahnrad 23d des zweiten Hammerbetätigungshebels 23 ebenfalls in Richtung G1 verdreht wird, so dass sich das Antriebszahnrad 61 des Hammerbetätigungsmechanismus 60 in Richtung H1 dreht und das angetriebene Zahnrad 52 sowie die Hammerbereiche 53, 54 der Hammerstruktur 50 in Richtung J1 gedreht werden, wobei einer der beiden Hämmer, nämlich entweder der Minutenhammer 55 oder der Sekundenhammer 56, als erster am entsprechenden Herz 43 bzw. 33 anstösst. [0063] Es soll nun angenommen werden, wie es in Fig. 5B dargestellt ist, dass der Sekundenhammer 56 als erster am entsprechenden Sekundenherz 33 anstösst. Wie es in Fig. 5Bgezeigt ist, verbleibt im Augenblick, in dem der Sekundenhammer 56 demnach am Sekundenherz 33 anstösst, noch ein Luftspalt gm zwischen dem Minutenhammer 55 und dem Minutenherz 43. Während der Sekundenzeiger 31 der Stoppuhr, welcher auf der Sekundenwelle 32 des Chronographen zusammen mit dem Sekundenherz 33 angebracht ist, auf null zurückgesetzt wird, kann der Minutenzeiger 41 des Chronographen, welcher zusammen mit dem Minutenherz 43 auf der Minutenwelle 42 des Chronographen angebracht ist, nicht vollständig auf null zurückgesetzt werden. [0064] Wenn man nun die Fabrikationstoleranzen der Komponenten in Betracht zieht und lediglich einen einfachen Zusammenbau der Komponenten vornimmt, ist es üblicherweise sehr schwierig, ohne besondere Massnahmen einen kleinen, aber wohldefinierten Luftspalt (gm) zwischen einem Hammer und dem zugehörigen Herz zu erzeugen und beizubehalten, wenn ein Hammer das andere Herz zwecks Rücksteilen auf null beaufschlagt. [0065] Unter den Bedingungen von Fig. 5Bkann die kippbare Rotationswelle 51 der Hammerstruktur 50 mit den vorderen gekrümmten Endbereichen 75a, 76a der Arme 73, 74 des gabelähnlichen Körpers 72 der Hammerkappe 70 in Berührung verbleiben, so dass, wie es in Fig. 6A gezeigt ist, die Rotationsmittelachse C51 der kippbaren Rotationswelle 51 im Zustand C51n gehalten wird, in welchem sie sich senkrecht zur Hauptplatine 9 des Chronographen erstreckt. [0066] Wie es in Fig. 5B dargestellt ist, wird der Sekundenhammer 56 in Druckkontakt mit dem Sekundenherz 33 gehalten, um das Sekundenherz 33 gegen die Rotationsmittelachse C der Sekundenwelle 32 des Chronographen zu drücken, so dass der Sekundenhammer 56 eine Kraft F1 vom Sekundenherz 33 als Reaktionskraft seiner Druckkraft empfängt. Die Richtung der Kraft F1 steht senkrecht auf der Richtung, in der sich die Hammerteile 53, 54 der Hammerstruktur 50 erstrecken. [0067] Wie es weiterhin aus Fig. 5Bhervorgeht, empfängt das angetriebene Zahnrad 52 der Hammerstruktur 50, welches mit dem Antriebszahnrad 61 des Hammerbetätigungsmechanismus 60 kämmt, eine tangentiale Kraft F2, wenn eine Rotations-Antriebskraft in Richtung J1 an der Stelle angreift, an der die beiden Zahnräder miteinander kämmen. [0068] Als Ergebnis aus Fig. 5Bwird bei dem Zustand, in dem der Sekundenhammer 56 das Sekundenherz 33 auf null zurückgestellt hat (der Zustand, bei dem der Luftspalt gm zwischen dem Minutenhammer 55 und dem Minutenherz 43 noch verbleibt, d.h. der Zustand, bei dem der Luftspalt gm aufrecht erhalten wird, wenn das Minutenherz 43 seine auf null zurückgestellte Position eingenommen hat), eine resultierende Kraft FA erzeugt, welche die vektorielle Summe der Kräfte F1 und F2 ist, und diese Resultierende wird allgemein an die Hammerstruktur 50 angelegt. Diese Verhältnisse sind in Fig. 5Bdargestellt. Im Zustand, der in Fig. 5Bdargestellt ist, wird die Kraft vom Minutenherz 43 nicht auf den Minutenhammer 55 übertragen, so dass die einzige Kraft, die in der Richtung anliegt, die senkrecht auf derjenigen Richtung steht, in welcher sich die Hammerteile 53, 54 erstrecken, die Kraft F1 ist, mit welcher das Sekundenherz 33 auf den Sekundenhammer 56 zurückwirkt (wobei die Kraft, die sich auf den Eingriff der Zahnräder 61 und 62 bezieht, ausgeschlossen ist). [0069] Wie es in Fig. 6B dargestellt ist, nimmt die kippbare Rotationswelle 51 aufgrund der anliegenden Kraft FA eine gekippte Position Qs als bewegte Position ein, wobei die Mittelachse C51 in Richtung FA einen gekippten Zustand C51s ausgehend von einem nicht gekippten Zustand C51n einnimmt (in Fig. 6Bist die Achse um einen Winkel (c) gekippt), und der Zapfen 51 b mit dem grossen Durchmesser der kippbaren Rotationsachse 51, die derart gekippt ist, drückt die vorderen Enden 75, 76 der Arme 73, 74 des gabelähnlichen Körpers 72 der Hammerkappe 70 in Richtung FA. [0070] Die Arme 73, 74 des gabelähnlichen Körpers 72 der Hammerkappe 70 besitzen eine gewisse Elastizität, so dass der Arm 74, der die Kraft FA vom Zapfen 51b mit dem grossen Durchmesser der kippbaren Rotationswelle 51 empfängt, abgebogen wird. Er kann nun eine Bewegung von einigen Graden ausführen, und dieser Arm wird vom Zapfen 51 b mit grossem Durchmesser der kippbaren Rotationswelle 51 in Richtung der Einwirkung der Kraft FA abgelenkt. Der Hammerteil 53 und der Minutenhammer 55 auf der einen Seite am vorderen Ende der Welle kommen nun in Druckkontakt mit dem Minutenherz 43, und dieses Minutenherz 43 wird nun auf null zurückgestellt (Fig. 5C). [0071] In diesem Falle wird die wegen der Kraft F1 nicht ausgeglichene Kraft FA, solange der Luftspalt gm zwischen dem Minutenhammer 55 (der in der auf null zurückgestellten Position angenommen wird) und dem Minutenherz 43 aufrecht erhalten wird, auf die kippbare Rotationswelle 51 der Hammerstruktur 50 angelegt, so dass die kippbare Rotationswelle 51 in Übereinstimmung mit der unausgeglichenen Kraft FA verschoben wird, und eine Rückstellung des Minutenherzens 43 auf null wird tatsächlich automatisch ausgeführt. Dies bedeutet, dass die vorliegende Konstruktion eine selbsttätige Ausrichtung (automatische Positionseinstellung oder Autopositionierung) bewirkt, bei welcher die Hammerstruktur 50 automatisch auf das Sekundenherz 33 und das Minutenherz 43 ausgerichtet wird. [0072] Wie in Fig. 2 vergrössert dargestellt ist, wurde die kippbare Rotationswelle 51 im Zustand, bei dem eine Rückstellung auf null mit einer derartigen Selbstausrichtung erzielt worden ist, in Richtung F1 verschoben, während ein Arm 74 des gabelähnlichen Körpers 72 der Hammerkappe 70 elastisch verbogen worden ist. Auf diese Weise ist ein kleiner Luftspalt gs zwischen dem Wellenzapfen 51b mit grossem Durchmesser der kippbaren Rotationswelle 51 und dem vorderen Ende 75 sowie dem anderen Arm 73, insbesondere zwischen der Umfangsfläche 51c des Zapfens 51b mit grossem Durchmesser der kippbaren Rotationswelle 51 und der bogenförmigen Ausnehmung 75a am vorderen Endbereich 75 entstanden. [0073] Unter diesen Bedingungen ist die elastische Kraft der Verformung, die am Arm 74 des gabelähnlichen Körpers 72 erzeugt wird, klein genug, um eine Rückführung nicht zuzulassen, selbst wenn der Rückstellknopf 21 nicht mehr eingedrückt wird. [0074] Im oben vorgestellten und beschriebenen Beispiel besteht ein Druckkontakt zwischen dem Sekundenhammer 56 und dem Sekundenherz 33, bevor der Druckkontakt zwischen dem Minutenhammer 55 und dem Minutenherz 43 eintritt, und der Luftspalt gm wird zunächst zwischen dem Minutenhammer 55 und dem Minutenherz 43 gebildet. Diese Verhältnisse können selbstverständlich auch umgekehrt eingestellt werden. Das heisst, dass es möglich ist, die gleiche Funktion und die gleichen Ergebnisse zu erzielen, wenn der erste Druckkontakt zwischen dem Minutenhammer 55 und dem Minutenherz 43 eintritt, bevor sich ein solcher Druckkontakt zwischen dem Sekundenhammer 56 und dem Sekundenherz 33 einstellt, wobei auch der Luftspalt gm zunächst zwischen dem Sekundenhammer 56 und dem Sekundenherz 33 auftritt. [0075] Beim Mechanismus 5 zur zwangsweisen Rückstellung auf null im Nullstellmechanismus 4 des Chronographen, der wie oben aufgebaut ist, geht aus einem Vergleich der Fig. 1 mit Fig. 7hervor, dass die Position des Minutenzählerrades 44 ganz allgemein zwischen der 8-Uhr-Anzeige und der 9-Uhr-Anzeige gewählt werden kann, wenn dies aus Konstruktionsgründen angezeigt erscheint. Im Vergleich mit einem Chronographen, welcher drei Chronographen-Anzeigen für Stunden, Minuten und Sekunden aufweist und bei dem alle drei Anzeigen zwangsweise auf null zurückgestellt werden können, ist es ebenfalls möglich, eine bereits vorliegende Stoppuhr zur Anzeige von drei Chronographenwerten für Stunden, Minuten und Sekunden in einen Chronographen zur Anzeige von nur zwei Werten, nämlich für Minute und Sekunde, mit minimalen Kosten umzuarbeiten, ohne die gesamte Konstruktion von Grund auf und mit anderen Uhrenteilen neu aufzubauen, sondern es genügt, lediglich den Betätigungshebel 23 für den Sekundenhammer, den Hammerbetätigungsmechanismus 60, die Hammerkappe 70 und die Hammerstruktur 50 in dem Bereich umzuarbeiten, welcher zuvor vom Sekundenhammer-Betätigungshebel, vom Hammer und von den Bauteilen eingenommen wurde, die sich auf die Stundenanzeige des Chronographen und die Nullstellung der drei Chronographen-Anzeigewerte für Stunden, Minuten und Sekunden eingenommen wurde.
Claims (8)
1. Chronographen-Mechanismus, der mit folgenden Teilen versehen ist:
einem Minutenherz und einem Sekundenherz;
einer Struktur mit einem Hammerbetätigungshebel, welche zur Drehung beim Niederdrücken eines Rückstellknopfes eingerichtet ist;
einer Hammerstruktur, die mit einer um eine Mittelachse drehbaren Hammer-Rotationswelle, einem mit der Hammer-Rotationswelle konzentrischen, angetriebenen Zahnrad und einem Paar Hammerbereichen ausgestattet ist, welche sich beiderseits der Hammer-Rotationswelle erstrecken und um diese Hammer-Rotationswelle rotieren, wenn sich das angetriebene Zahnrad dreht, wobei die beiden Hammerbereiche an seitlichen Flächen ihrer vorderen Enden einen Minutenhammer bzw. einen Sekundenhammer aufweisen, die dazu eingerichtet sind, auf das Minutenherz und das Sekundenherz einzuwirken, um einen Minutenzeiger und einen Sekundenzeiger des Chronographen auf null zurückzustellen; und
einem Hammerbetätigungsmechanismus, der dazu eingerichtet ist, sich bei einer Drehung der Hammerbetätigungshebel-Struktur zu drehen, und mit einem Antriebszahnrad, welches das angetriebene Zahnrad in Drehung versetzt;
bei welchem die Hammer-Rotationswelle der Hammerstruktur aus einer Schwenk-Rotationswelle besteht, deren Rotations-Mittelachse schwenkbar gelagert ist; und
bei dem der Chronographen-Mechanismus weiterhin ein elastisches Hammerabdeckmittel aufweist, welches zum Zeitpunkt der Rotation des über die Hammerbetätigungshebel-Struktur und den Hammerbetätigungsmechanismus angetriebenen Zahnrads nach Niederdrücken des Rückstellknopfes, und wenn der Minutenhammer oder der Sekundenhammer am Minutenherz bzw. am Sekundenherz zum Anschlag kommt und noch ein kleines Spiel zwischen dem jeweils anderen Hammer und dem entsprechenden Minutenherz bzw.
Sekundenherz verbleibt, ein Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle derart ermöglicht, dass die schwenkbare Rotationswelle unter der Einwirkung einer resultierenden Reaktionskraft aus einer Kraft, mit der der eine Hammer auf das entsprechende Herz drückt, und einer Rotationskraft des treibenden Zahnrads auf das damit kämmende getriebene Zahnrad verschwenkt wird und dabei das kleine Spiel zwischen dem anderen Hammer und dem zugehörigen Herz beseitigt.
2. Chronographen-Mechanismus nach Anspruch 1, bei welchem die elastischen Hammerabdeckmittel dazu dienen, die ausgeschwenkte, schwenkbare Rotationswelle wieder in ihre nichtverschwenkte Stellung zurückzubringen.
3. Chronographen-Mechanismus nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem das elastische Hammerabdeckmittel aus einer gabelförmigen Kappe für die schwenkbare Rotationswelle besteht, deren proximales Ende mit der Rotationswelle des treibenden Zahnrads verbunden ist, wobei ein Armpaar, welches die Zinken der Gabel bildet, Elastizität aufweist.
4. Chronographen-Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das Verschwenken der schwenkbaren Rotationswelle dadurch bewirkt wird, dass die Rotations-Mittelachse der Rotationswelle gegenüber einem Brückenelement gekippt wird.
5. Chronographen-Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Struktur der Hammerbetätigungshebel einen ersten Hammerbetätigungshebel aufweist, der beim Niederdrücken des Rückstellknopfes gedreht wird, und einen zweiten Hammerbetätigungshebel, der bei der Rotation des ersten Hammerbetätigungshebels gedreht wird.
6. Chronographen-Mechanismus nach Anspruch 5, bei welchem der zweite Hammerbetätigungshebel mit einem sektorförmigen Zahnrad versehen ist, und bei dem das Antriebszahnrad des Hammerbetätigungsmechanismus mit dem sektorförmigen Zahnrad kämmt.
7. Chronographen-Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem sich der Rückstellknopf an der 4-Uhr-Stellung eines Chronographen befindet, und bei dem das Sekundenherz im Zentralbereich der Uhr angeordnet ist, wobei das Minutenherz an einer Stelle zwischen der 8-Uhr-Anzeige und der 9-Uhr-Anzeige eingebaut ist.
8. Chronograph, ausgestattet mit einem Chronographen-Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
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