CH701272A2 - Orthese. - Google Patents
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Abstract
Orthese für das Schultergelenk mit A) einem am Torso befestigbaren ersten Teil (1) mit einer Brustpartie (2), einer Rückenpartie (3) und mindestens einer Schulterpartie (4); B) einem am Oberarm befestigbaren, zweiten Teil (10); und C) mindestens zwei Bändern (20) zur Befestigung des zweiten Teils (10) am ersten Teil (1) und zur Positionierung des zweiten Teils (10) relativ zum ersten Teil (1), wobei D) mindestens Teile der Oberflächen des ersten und zweiten Teils (1;10) sowie der Bänder (20) als lösbare Klett- oder Haftverschlüsse ausgebildet sind.
Description
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Orthese gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und auf einen Kit mit Orthese gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 10.
[0002] Zweck solcher Orthesen ist es die Bewegungsfreiheit eines krankhaften oder traumatisierten Schultergelenkes einzuschränken, um weitere Schäden oder Komplikationen zu verhindern.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach zu handhabende Orthese für das Schultergelenk zu schaffen, welche dem Arzt oder Therapeuten die grösstmögliche Freiheit gibt den Bewegungsumfang des Schultergelenkes nach den therapeutischen Bedürfnissen einzuschränken, bzw. zu erschweren.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit einer Orthese, welche die Merkmale gemäss dem Anspruch 1 aufweist und mit einem Kit mit Orthese, welcher die Merkmale gemäss dem Anspruch 10 aufweist.
[0005] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im Wesentlichen darin zu sehen, dass dank der erfindungsgemässen Orthese die Gefahren einer Dislokation oder Subluxation des Schultergelenkes reduzierbar sind, ohne die Beweglichkeit des Unterarms einschränken zu müssen.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können wie folgt kommentiert werden:
[0007] In einer speziellen Ausführungsform sind das erste Teil und das zweite Teil als zwei separate Teile realisiert, welche nur mittels der Bänder miteinander verbindbar sind. Dadurch sind die Vorteile erreichbar, dass die Orthese einfach an- und abgezogen werden kann und dass an der Verbindungsstelle der beiden Teile keine unerwünschte Faltenbildung bei jeder Bewegung des Oberarms entsteht.
[0008] In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Orthese mindestens drei Bänder, so dass jede mögliche Bewegung des Schultergelenkes einschränkbar, beziehungsweise kontrollierbar ist. Typischerweise umfasst die Orthese vier Bänder, welche zur Befestigung des zweiten Teils am ersten Teil und zur Positionierung des zweiten Teils relativ zum ersten Teil dienen. Zwei obere Bänder sind vorzugsweise an der Schulterpartie befestigt, wovon eines gegen die Brustpartie und das andere gegen die Rückenpartie gerichtet ist. Durch die zwei oberen Bänder lässt sich der Oberarm gegen Bewegungen nach vorne, hinten und unten fixieren. Zudem kann durch die zwei oberen Bänder der Oberarm in einer definierten abgespreizten Position ohne Aufwendung von Muskelkraft durch den Patienten gehalten werden. Zwei untere Bänder sind vorzugsweise an der Brustpartie, respektive an der Rückenpartie befestigbar. Durch die zwei unteren Bänder lässt sich der Oberarm einerseits gegen Bewegungen nach vorne und hinten und andererseits gegen ein weiteres Abspreizen fixieren.
[0009] In einer anderen Ausführungsform sind die Brustpartie und die Rückenpartie mindestens teilweise zweilagig ausgebildet, wobei die äussere, nicht für den Hautkontakt vorgesehene Lage, steifer ausgebildet ist als die innere Lage. Damit sind die Vorteile erreichbar, dass der erste westenartige Teil stabiler wird und weniger leicht relativ zum Körper des Patienten verrutscht, so dass auch die Relation zum zweiten, manschettenartigen Teil erhalten bleibt und damit auch die vom Arzt, bzw. Therapeuten vorgenommen Einschränkung der Beweglichkeit des Schultergelenkes. Die steife Lage kann noch zusätzlich mit einer dritten Lage nach aussen abgedeckt werden. Dabei kann entweder die steife Lage oder die dritte Lage eine Oberfläche aufweisen, welche die Befestigung der Bänder mittels flächigen Klett- oder Haftverschlüssen erlaubt.
[0010] In wiederum einer anderen Ausführungsform reagiert mindestens eines der Bänder in seiner Längsrichtung auf Zugkräfte im Wesentlichen unelastisch.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform reagiert mindestens eines der Bänder in seiner Längsrichtung auf Zugkräfte im Wesentlichen elastisch. Die Elastizität des Bandes kann beispielsweise durch Einsetzen eines elastischen Längssegmentes in das Band hergestellt werden.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform ist ein Ende eines der Bänder, vorzugsweise von zwei Bändern fest mit der Schulterpartie verbunden.
[0013] In einer anderen Ausführungsform ist die Oberfläche der Schulterpartie mindestens teilweise für eine Verbindung mit den Bändern mittels lösbaren Klett- oder Haftverschlüssen ausgebildet.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform kann der erste Teil den gesamten Brustumfang umschliessen.
[0015] In wiederum einer weiteren Ausführungsform kann der zweite Teil den gesamten Oberarmumfang umschliessen.
[0016] In einer anderen Ausführungsform werden keine elastische Bänder verwendet, d.h. es werden nur unelastische Bänder eingesetzt.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform wird nur ein einziges elastisches Band eingesetzt.
[0018] In einer anderen Ausführungsform werden unelastische Bänder eingesetzt, wobei die Länge der unelastischen Bänder fest ist, d.h. die Bänder sind unverlängerbar.
[0019] In der Praxis werden verschieden grosse erste und zweite Teile beim Hersteller bzw. beim Grossisten gelagert. Der Benutzer (Arzt, Therapeut) bestellt für jeden einzelnen Patienten einen passenden Kit, der nur für diesen Patienten verwendet wird und später weggeworfen wird. Der erste Teil wird in einer Rechts- und einer Linksausführung bereitgestellt. Bei einer Rechtsausführung bleibt somit die linke Schulter frei.
[0020] Eine bevorzugte Verwendung der Orthese gemäss einer der oben aufgeführten Ausführungsformen ist die therapeutische Behandlung des Schultergelenkes.
[0021] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der teilweise schematischen Darstellungen eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>eine Ansicht auf die Brustseite einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Orthese; und
<tb>Fig. 2<sep>eine Ansicht auf die Rückenseite der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemässen Orthese.
[0023] Die in der Fig. 1 dargestellte Ausführungsform ist als Rechtsausführung ausgebildet und umfasst einen westenartigen, am Torso befestigbaren ersten Teil 1 und einen separaten, am Oberarm befestigbaren zweiten Teil 10 in Form einer verschliessbaren Manschette. Das erste Teil 1 hat eine zweiteilige, vorne geöffnete Brustpartie 2 mit einer in Richtung der Sagittalebene des Patienten verlaufenden durchgehenden Öffnung 6, eine an den Seiten fest mit der Brustpartie 2 verbundene Rückenpartie 3 und auf der rechten Seite eine Schulterpartie 4, mittels welcher die rechte Hälfte der Brustpartie 2 und die Rückenpartie 3 miteinander fest verbunden sind. Bei einer Rechtsausführung bleibt somit die linke Schulter frei.
[0024] Die Brustpartie 2 und die Rückenpartie 3 des ersten Teils 1 sind dreilagig ausgeführt. Das für den Hautkontakt bestimmte Innenfutter ist aus einem hautfreundlichen Material, beispielsweise aus einer frotteartigen Baumwolle hergestellt. Die mittlere Lage kann beispielsweise aus einem starken Baumwolltuch hergestellt sein, so dass durch diese steife Schicht eine geeignete Stabilität des ersten Teils 1 erreichbar ist. Die Aussenschicht ist optional und kann auch aus einem für den Klettverschluss geeigneten Material hergestellt sein, so dass sich in diesem Fall die Haltestreifen 24 erübrigen.
[0025] An der linken Hälfte der Brustpartie 2 sind drei Zugbänder 23 befestigt, welche auf ihrer gegen die Brust gerichteten Innenseite mit einer ersten Klettverschluss-Schicht versehen sind. An der rechten Hälfte der Brustpartie 2 ist ein parallel zur Sagittalebene des Patienten verlaufender erster Verschlussstreifen 24 mit einer zweiten Klettverschluss-Schicht angenäht. An der linken Seite der Rückenpartie 3 sind zwei weitere Zugbänder 23 befestigt, welche auf ihrer gegen die Brust gerichteten Innenseite mit einer ersten Klettverschluss-Schicht versehen sind. An der linken Hälfte der Brustpartie 2 ist an der Schulter ein quer zur Körperlängsrichtung verlaufender zweiter Verschlussstreifen 24 mit einer zweiten Klettverschluss-Schicht angenäht.
[0026] Die ersten Klettverschluss-Schichten an den Zugbändern 23 bilden mit der zweiten Klettverschluss-Schicht an den Haltestreifen 24 einen Klettverschluss, so dass mittels der drei an der linken Hälfte der Brustpartie 2 befestigten Zugbänder 23 und dem ersten Verschlussstreifen die zwei Hälften der Brustpartie 2 vorne gegeneinander gezogen und um den Oberkörper des Patienten fixiert werden können. Mittels der Klettverschlüsse zwischen den zwei an der Schulter angeordneten Zugbändern 23 und dem an der Schulter angenähten zweiten Verschlussstreifen 24 werden die linke Hälfte der Brustpartie 2 und die linke Seite der Rückenpartie 3 relativ zueinander fixiert.
[0027] Das am Oberarm befestigbare, zweite Teil 10 ist als verschliessbare Manschette ausgebildet. Das zweite Teil 10 ist als rechteckförmiges Gewebeteil mit zwei kurzen Seiten und zwei langen Seiten ausgebildet und weist parallel zu den kurzen Seiten eine Höhe H und parallel zu den langen Seiten eine Länge L auf, so dass eine röhrenartige Manschette mit einer Höhe H um den Oberarm gebildet werden kann. An einer kurzen Seite des zweiten Teils 10 sind wiederum drei Zugbänder 23 befestigt, welche auf ihrer gegen den Arm gerichteten Innenseite mit einer ersten Klettverschluss-Schicht versehen sind. Am zweiten Teil 10 ist parallel zu den kurzen Seiten des zweiten Teils 10 und auf der Aussenseite des zweiten Teils 10 ein weiterer Verschlussstreifen 24 angenäht, welcher mit einer zweiten Klettverschluss-Schicht versehen ist. Durch den aus den ersten Klettverschluss-Schichten an den drei Zugbändern 23 und der zweiten Klettverschluss-Schicht an diesem Verschlussstreifen 24 gebildeten Klettverschluss ist das zweite Teil 10 am Oberarm fixierbar. Am zweiten Teil 10 sind ferner parallel zu den kurzen Kanten zwei Fixationsstreifen 25 angeordnet, welche wiederum je mit einer zweiten Klettverschluss-Schicht versehen sind. Die zwei Fixationsstreifen 25 sind voneinander beabstandet angeordnet, so dass nach einer Befestigung des zweiten Teils 10 am Oberarm ein Fixationsstreifen 25 auf der Vorderseite des Oberarms und der andere Fixationsstreifen 25 auf der Rückseite des Oberarms zu liegen kommt.
[0028] Ferner umfasst die hier dargestellte Orthese vier Bänder 20, welche zur Befestigung des zweiten Teils 10 am ersten Teil 1 und zur Positionierung des zweiten Teils 10 relativ zum ersten Teil 1 dienen. Zwei obere Bänder 20 sind an der Schulterpartie 4 befestigt, wovon eines gegen die Brustpartie 2 und das andere gegen die Rückenpartie 3 gerichtet ist. Jedes dieser zwei oberen Bänder 20 ist auf der gegen den Körper des Patienten gerichteten Innenseite mit einer ersten Klettverschluss-Schicht versehen. Eines der zwei oberen Bänder 20 wird mittels des Klettverschlusses am Fixationsstreifen 25 auf der Vorderseite des Oberarms befestigt, während das andere der zwei oberen Bänder 20 am Fixationsstreifen 25 auf der Rückseite des Oberarms befestigt wird. Dadurch wird der Oberarm gegen Bewegungen nach vorne, hinten und unten fixiert. Der Oberarm kann zudem durch die zwei oberen Bänder 20 in einer definierten abgespreizten Position gehalten werden.
[0029] Zwei untere Bänder 20 sind vorzugsweise an der Brustpartie 2, respektive an der Rückenpartie 3 befestigbar. Dazu ist auf der rechten Hälfte der Brustpartie 2 und der Rückenpartie 3 je ein parallel zur Sagittalebene des Patienten verlaufender Fixationsstreifen 25 angenäht. Durch die Befestigung der zwei unteren Bänder 20 an den Fixationsstreifen 25 auf der Brust- und Rückenpartie 2, 3 lässt sich der Oberarm einerseits gegen Bewegungen nach vorne und hinten und andererseits gegen ein weiteres Abspreizen fixieren.
[0030] Im Falle einer Linksausführung bleibt die rechte Schulter frei und die folgenden Elemente sind seitenvertauscht angeordnet:
– die Zugbänder 23 an der linken Brust- und der linken Rückenpartie 2, 3;
– der Verschlussstreifen 24 an der Brustpartie 2 bei der Schulter;
– die zwei oberen Bänder 20, welche an der Schulterpartie 4 befestigt sind; und
– die auf der Brustpartie 2 und der Rückenpartie 3 je parallel zur Sagittalebene des Patienten verlaufenden Fixationsstreifen 25.
[0031] Je nach Anwendung der Orthese können Bänder 20 eingesetzt werden, welche in ihrer Längsrichtung auf Zugkräfte unelastisch reagieren oder solche welche in ihrer Längsrichtung auf Zugkräfte elastisch reagieren.
[0032] Der Bewegungsumfang des Schultergelenkes kann durch den Arzt oder Therapeuten durch folgende Massnahmen gemäss den therapeutischen Bedürfnissen eingeschränkt, respektive erschwert werden:
[0033] a) Die Bänder 20 können unter einem gewünschten Winkel zur Sagittalebene des Patienten an einer geeigneten Stelle der eine Länge L aufweisenden Fixationsstreifen 25 fixiert werden. Typischerweise betragen die Längen L der Fixationsstreifen 25 auf der Brustpartie 2 zwischen 30 cm und 40 cm, respektive der Rückenpartie 3 zwischen 15 cm und 25 cm;
b) Durch die Wahl von unelastischen Bändern 20 kann der zu behandelnde Arm in einer gewünschten Position gehalten werden, so dass nur noch geringfügige Bewegungen möglich sind;
c) Durch die Wahl von elastischen Bändern 20 und deren Positionierung können gewünschte Bewegungen unterstützt werden, welche beispielsweise schmerzhaft oder nur erschwert durchführbar sind. Andererseits können die elastischen Bänder 20 so positioniert werden, dass bestimmte Bewegungen nur noch gegen den Widerstand des elastischen Bandes 20 ausgeführt werden können; oder
d) Durch den Einsatz von elastischen Bändern im Fall der oberen Bändern 20 kann der Druck auf das Schultergelenk erhöht werden.
Claims (10)
1. Orthese für das Schultergelenk mit
A) einem am Torso befestigbaren ersten Teil (1) mit einer Brustpartie (2), einer Rückenpartie (3) und mindestens einer Schulterpartie (4);
B) einem am Oberarm befestigbaren, zweiten Teil (10); und
C) mindestens zwei Bändern (20) zur Befestigung des zweiten Teils (10) am ersten Teil (1) und zur Positionierung des zweiten Teils (10) relativ zum ersten Teil (1), dadurch gekennzeichnet, dass
D) mindestens Teile der Oberflächen des ersten und zweiten Teils (1;10) sowie der Bänder (20) als lösbare Klett- oder Haftverschlüsse ausgebildet sind.
2. Orthese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil (1) und das zweite Teil (2) als zwei separate Teile realisiert sind, welche nur mittels der Bänder (20) miteinander verbindbar sind.
3. Orthese nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens drei Bänder (20) umfasst, so dass jede mögliche Bewegung des Schultergelenkes einschränkbar, beziehungsweise kontrollierbar ist.
4. Orthese nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brustpartie (2) und die Rückenpartie (3) mindestens teilweise zweilagig ausgebildet sind, wobei die äussere, nicht für den Hautkontakt vorgesehene Lage, steifer ausgebildet ist als die innere Lage.
5. Orthese nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Bänder (20) in seiner Längsrichtung auf Zugkräfte im Wesentlichen unelastisch reagiert.
6. Orthese nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Bänder (20) in seiner Längsrichtung auf Zugkräfte im Wesentlichen elastisch reagiert.
7. Orthese nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (21) eines der Bänder (20), vorzugsweise von zwei Bändern (20) fest mit der Schulterpartie (4) verbunden ist.
8. Orthese nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Schulterpartie (4) mindestens teilweise für eine Verbindung mit den Bändern (20) mittels lösbaren Klett- oder Haftverschlüssen ausgebildet ist.
9. Verwendung der Orthese nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur therapeutischen Behandlung des Schultergelenkes
10. Kit mit Orthese nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen ersten Teil (1) mit zwei an der Schulterpartie (4) befestigten Bändern (20) und mindestens zwei losen Bändern (20).
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