CH702150B1 - Halter für einen Kieswinkel. - Google Patents

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CH702150B1
CH702150B1 CH17272009A CH17272009A CH702150B1 CH 702150 B1 CH702150 B1 CH 702150B1 CH 17272009 A CH17272009 A CH 17272009A CH 17272009 A CH17272009 A CH 17272009A CH 702150 B1 CH702150 B1 CH 702150B1
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Beat Meister
Martin Steinmann
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Gabs Ag
Schoop & Co Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
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    • E04D13/0459Drainage borders, e.g. dripping edges, gravel stops or dispersers
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Abstract

Der Halter (13) für einen Kieswinkel umfasst zwei Schenkel (15, 17), an denen Laschen (19, 29) angeformt sind. In den Laschen (19, 29) sind schlitzförmige Öffnungen (33) ausgestanzt, welche das Herumlegen der Laschenenden (29 oder 19) um die Kanten von einem aufzunehmenden Kieswinkel erleichtern.

Description

[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Halter für einen Kieswinkel gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Kieswinkel werden im Flachdachbau zum Separieren von verschiedenen Flächennutzungen verwendet. Beispielsweise eine Separierung vom Nacktdach zum Plattenbelag, zur Bekiesung und/oder zu einer Begrünung.
[0003] Kieswinkel sind aus dem Stand der Technik bekannt und bestehen aus einem Blechstreifen, der längs einer Biegelinie umgebogen wird, so dass zwei in einem Winkel von 90° liegende streifenförmige Blechabschnitte bestehen. Über die Biegelinie hinaus in die beiden Blechabschnitte verlaufende Schlitze ermöglichen den Durchtritt von Dachwasser zu den beiden durch den Kieswinkel getrennten Flächennutzungen.
[0004] Die bekannten Kieswinkel erfüllen ihre Aufgabe, die verschiedenen Flächennutzungen zu separieren, nur mangelhaft. Die heutigen Kieswinkel gewähren wegen der Form und Anordnung oder Löcher einen schlechten Durchtritt des Dachwassers von einer Fläche zur anderen. Sie haben weiter den Nachteil, dass deren Befestigung auf der Dachhaut auf Folien aus Kunststoff oder Dachpappe und dergleichen schwierig ist und folglich Verschiebungen der Nutzungsbereiche nicht ausgeschlossen werden können.
[0005] Kieswinkel werden in endlichen Abschnitten von einem bis mehreren Metern hergestellt und müssen folglich jeweils mit dem benachbarten Kieswinkel verbunden werden. Dazu sind Kieswinkelhalter bekannt, welche aus einer Grundplatte und aus zwei an einer Kante der Grundplatte angeformten Laschen bestehen, welche die nebeneinanderliegenden Kieswinkel ausrichten. Mit einer aus der Grundplatte herausgestanzten Lasche können die Kieswinkel an die vertikalen Laschen angelehnt gehalten werden. Diese bekannten Kieswinkel sind nur mit grossem Aufwand standsicher mit der Dachhaut zu verbinden.
[0006] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, einen die Kieswinkel verbindenden und diese auf der Dachhaut positioniert haltenden Kieswinkelhalter zu schaffen, der einerseits die Nachteile bekannter Kieswinkelhalter meidet und andererseits einfach zu handhaben ist.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Halter für Kieswinkel gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0008] Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird nachfolgend die Erfindung beschrieben. Es zeigen <tb>Fig. 1<SEP>eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Kieswinkels, <tb>Fig. 2<SEP>eine Vorderansicht des Kieswinkels in Fig. 1 , <tb>Fig. 3<SEP>eine Aufsicht auf den Kieswinkel in Fig. 1 , <tb>Fig. 4<SEP>eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Kieswinkels, <tb>Fig. 5<SEP>eine Vorderansicht des Kieswinkels in Fig. 4 , <tb>Fig. 6<SEP>eine Aufsicht auf den Kieswinkel in Fig. 4 , <tb>Fig. 7<SEP>eine perspektivische Darstellung eines Halters für einen Kieswinkel in einer ersten Ausführungsform, <tb>Fig. 8<SEP>eine Seitenansicht des Halters in Fig. 7 , <tb>Fig. 9<SEP>eine Aufsicht auf den Halter in Fig. 7 und <tb>Fig. 10<SEP>eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Halters.
[0009] Ein Kieswinkel 1 besteht aus einem abgewinkelten Blechstreifen. Die beiden vorzugsweise in einem rechten Winkel zueinander liegenden, entlang einer Biegelinie 3 miteinander verbundenen Blechabschnitte 5, 7 weisen eine Vielzahl von schlitzförmigen ersten und zweiten Ausnehmungen 9,11 auf. Im ersten Ausführungsbeispiel verlaufen die ersten Ausnehmungen 9 vom ersten Blechabschnitt 5 durch die Biegelinie 3 zum zweiten Blechabschnitt 7. Die zwischen den ersten Ausnehmungen 9 liegenden zweiten Ausnehmungen 11 liegen innerhalb des zweiten Blechabschnitts 7. Im ersten Blechabschnitt 5 sind daher nur die Ausnehmungen 9 sichtbar (vgl. Fig. 2 ). Im zweiten Ausführungsbeispiel verlaufen beide Ausnehmungsformen 9,11 über die Biegelinie 3 vom ersten Blechabschnitt 5 zum zweiten Blechabschnitt 7. Eine der beiden Ausnehmungen erstreckt sich über eine grössere Distanz auf dem zweiten Blechabschnitt 7 als die benachbarten Ausnehmungen.
[0010] In beiden Ausführungsformen können die Blechabschnitte 5, 7 unterschiedliche Breiten b, B oder gleiche Breiten (Letztere nicht abgebildet) aufweisen. Es ist damit möglich, den nach dem Verlegen auf einem Flachdach rechtwinklig zur Dachhaut liegenden Blechabschnitt 5, 7 der Füllhöhe von Kies, Substrat oder der Dicke von Platten anzupassen.
[0011] Zur gegenseitigen Verbindung von in Linie angeordneten Kieswinkeln 1 werden Kieswinkelhalter 13, kurz Halter 13 genannt, gemäss den Fig. 7 bis 10 eingesetzt. Diese umfassen zwei rechtwinklig liegende erste und zweite Schenkel 15 und 17. Die Halter 13 sind wie die Kieswinkel 1 durch eine Stanz- und Biegeoperation erzeugt worden. Am in den Figuren unten liegenden zweiten Schenkel 17 sind zwei Laschen 19 ausgebildet, die in einem Abstand zueinander liegen und im Bereich der Biegelinie 35 zwischen den beiden Schenkeln 15, 17 durch einen Steg 23 miteinander verbunden sind. Am Steg 23 ist weiter eine mittlere Lasche 25, welche in der Ebene des ersten Schenkels 15 liegt, angebunden. Entlang der Biegelinie 21 ist an der mittleren Lasche 25 eine Ausnehmung 27 ausgestanzt. Die Ausnehmung 27 kann sich über die Biegelinie 21 in den Steg 23 erstrecken. Im ersten Schenkel 15 sind wiederum zwei Laschen 29 ausgebildet, die durch einen Verbindungsstreifen 31, welcher die mittlere Lasche 25 überbrückt, miteinander verbunden sind.
[0012] In den Laschen 19 und 29 am zweiten Schenkel 17 und am ersten Schenkel 15 können schlitzförmige Öffnungen 33 angebracht sein. Diese vereinfachen und erleichtern das Umbiegen der Laschen 19, 29 um die Längskanten des in den Halter 13 eingelegten Kieswinkels 1 (keine Abbildung).
[0013] Nachfolgend wird der Einsatz der Kieswinkel 1 und der Halter 13 erläutert. Je nach Höhe der Bekiesung oder der Dicke des Plattenbelags wird ein Halter 13 auf die Dachhaut aufgelegt, d.h. entweder mit dem kürzeren zweiten Schenkel 17, wenn die Bekiesung eine grosse Höhe aufweist, oder mit dem längeren ersten Schenkel 15, wenn die Dicke eines Plattenbelages kleiner ist. Der jeweils auf der Deckenhaut liegende Schenkel 15 oder 17 kann mit dieser verklebt oder durch Aufbringen eines Klebebandes oder einer Folie mit dieser verbunden werden. Um die Auflagefläche des aufliegenden kürzeren zweiten Schenkels 17 zu vergrössern, kann die mittlere Lasche 25 in die Ebene des zweiten Schenkels 17 gebogen werden. Auf diese Weise kann auch hinter dem Halter 13 eine Verklebung mit der Deckenhaut erfolgen. Die Verklebung kann durch ein Band erfolgen, das durch eine Öffnung 34 unter der Brücke 31 hindurchgeführt wird. Zusätzlich bietet die abgebogene Lasche 25 eine grössere Auflagefläche und verhindert somit ein Nach-hinten-Kippen. Danach werden zwei Kieswinkel 1 stirnseitig aufeinanderstossend auf den Halter 13 aufgelegt und die vertikal nach oben ragenden Laschen 29 um die Kanten der beiden Kieswinkel 1 herumumgebogen. Selbstverständlich können bei mehreren Metern langen Kieswinkeln 1 zwischen deren Enden ein oder mehrere Halter 13 angeordnet werden, um eine Verschiebung der Kieswinkel 1 auf der Dachhaut zu verhindern.

Claims (7)

1. Halter für einen Kieswinkel zum Separieren von Flächennutzungen auf Flachdächern, wobei der Kieswinkel entlang einer Biegelinie (3) rechtwinklig abgekantetes streifenförmiges Blech mit einer Mehrzahl nebeneinander angeordneter, sich über die Biegelinie (3) erstreckender Ausnehmungen (9, 11) aufweist, der Halter ist gekennzeichnet durch zwei in einem rechten Winkel entlang einer Biegelinie (35) aufeinandertreffende plattenförmige erste und zweite Schenkel (15, 17) aus Blech oder Kunststoff, wobei der zweite Schenkel (17) zwei aussenliegende beabstandete Laschen (19) umfasst und der erste Schenkel (15) zwei aussenliegende (29) und eine mittlere (25) von der Biegelinie wegführende Laschen (25, 29) umfasst und wobei die mittlere Lasche (25) kürzer ist als die beiden aussenliegenden Laschen (29).
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beabstandeten und die aussenliegenden Laschen (19, 29) der beiden Schenkel einen oder mehrere parallel zur Biegelinie (35) verlaufende Schlitze oder Ausnehmungen (33) als Schwächungsbereiche aufweisen.
3. Halter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden aussenliegenden Laschen (29) am ersten Schenkel (15) im Bereich von deren Anbindung an die Biegelinie (35) miteinander verbunden sind.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Schenkel (15) die aussenliegenden Laschen (29) in einem Abstand zur Biegelinie (35) miteinander durch einen Steg (23) verbunden sind.
5. Halter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steg (23) und der Biegelinie (35) die mittlere Lasche (25) angeordnet ist.
6. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Biegelinie (35) und dem zentralen Bereich der mittleren Lasche (25) ein Schlitz oder eine Ausnehmung (27) ausgebildet ist.
7. Halter nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (27) sich über die Biegelinie (35) hinweg in den Steg (23) und in die mittlere Lasche (25) hineinerstreckt.
CH17272009A 2009-11-10 2009-11-10 Halter für einen Kieswinkel. CH702150B1 (de)

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