CH702289A2 - Schalteranordnung, insbesondere für den Einbau in ein Gurtschloss. - Google Patents

Schalteranordnung, insbesondere für den Einbau in ein Gurtschloss. Download PDF

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CH702289A2
CH702289A2 CH01786/09A CH17862009A CH702289A2 CH 702289 A2 CH702289 A2 CH 702289A2 CH 01786/09 A CH01786/09 A CH 01786/09A CH 17862009 A CH17862009 A CH 17862009A CH 702289 A2 CH702289 A2 CH 702289A2
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Clau Lombriser
Antonino Spataro
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Polycontact Ag
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Abstract

Es ist eine Schalteranordnung, insbesondere für den Einbau in ein Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems, beschrieben, die ein Festkontaktteil (3) und ein federelastisches Schaltkontaktteil (4) umfasst, die auf einer Montageplatte (2) angeordnet sind. Das Schaltkontaktteil (4) weist wenigstens einen Fortsatz (5) auf, der in Betriebsstellung eine Aussenfläche (21) der Montageplatte (2) überragt. Bei einer Druckbeaufschlagung des Schaltkontaktteils (4) in Richtung der Montageplatte (2) wird ein elektrisch leitender Kontakt (6, 7) zwischen dem Schaltkontaktteil (4) und dem Festkontaktteil (3) unterbrochen bzw. hergestellt. Darüber hinaus sind Fixiermittel (8) vorgesehen, über welche das Schaltkontaktteil (4) derart vorgespannt ist, dass der Fortsatz (5) die Aussenfläche (21) der Montageplatte (2) nicht überragt. Diese Fixiermittel (8) sind jedoch bei der Montage der Schalteranordnung (1) unter Freigabe des federelastischen Schaltkontaktteils (4) lösbar. Weiters sind auch Verwendungen der erfindungsgemässen Schalteranordnung beschrieben.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft eine Schalteranordnung, insbesondere für den Einbau in ein Gurtschloss, mit einem beweglichen Kontaktteil, welches im montierten Zustand in eine Verstellbahn eines verstellbaren Bauteils des Gurtschlosses ragt, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Gurtschlösser von Rückhaltesystemen, insbesondere von Sicherheitsgurtsystemen, beispielsweise in Kraftfahrzeugen, werden oft mit Zustandsgebern ausgestattet, mit denen die ordnungsgemässe Verriegelung einer in das Gurtschloss eingesteckten Zunge des Sicherheitsgurtes überprüft werden kann. Die Kenntnis des Verriegelungszustands des Gurtschlosses ist erforderlich, um die Insassen durch ein Signal auf das Anlegen und Schliessen der Sicherheitsgurte aufmerksam zu machen. Seit der Einführung von Sicherheits-Airbags ist die Information über den Verriegelungszustand der Sicherheitsgurtsysteme auch für die Aktivierung oder Deaktivierung von Mechanismen zum Aufblasen von Fahrer- und Beifahrerairbags bzw. von Seiten- und Kopfairbags von Bedeutung.
[0003] Neben berührungslosen Zustandsgebern, beispielsweise Hallsensoren, kommen auch elektromechanische Systeme zur Anwendung, um ein oder mehrere Bauteile des Gurtschlosses, die bei der Betätigung des Verriegelungsmechanismus ihre Lage verändern, insbesondere zwei unterschiedliche Endlagen einnehmen können, zu überwachen. In der EP-B-1585 276 ist ein Gurtschloss beschrieben, bei dem der Verriegelungszustand durch einen mechanisch betätigbaren Schalter überprüfbar ist. Der Schalter besteht aus einem Festkontaktblech und einem als Federkontakt ausgebildeten Kontaktblech, das in den Verschiebeweg eines in zwei Endstellungen verschiebbaren Schiebers ragt. Der Schieber drückt im Verriegelungsfall gegen einen mittleren gebogenen Bereich des Federkontakts, wodurch ein hammerförmig ausgebildetes Kontaktende in Kontakt zu dem Festkontaktblech gelangt. Der mechanische Schalter ist in einer separaten, gegenüber aussen geschlossenen Kammer des Gurtschlossgehäuses untergebracht. Der bewegliche Federkontakt ragt durch eine Öffnung der Kammer in den axialen Verschiebeweg des Schiebers. Die Montage dieser Schalteranordnung in der separaten Kammer des Gurtschlossgehäuses ist relativ umständlich und kaum automatisierbar. Bei der Montage von Hand muss mit grosser Sorgfalt erfolgen, damit der bewegliche Federkontakt nicht verbogen oder geknickt wird.
[0004] Die Anmelderin hat in der anhängigen Schweizer Patentanmeldung Nr. CH 01 644/09 bereits eine Schalteranordnung vorgeschlagen, welche als eine bauliche Einheit ausgebildet sein kann, die gesamthaft an einem Ober- oder Unterteil eines Rahmens des Gurtschlosses montiert werden kann. Die Schalteranordnung umfasst ein Festkontaktteil und ein federelastisches Schaltkontaktteil, welche beispielsweise als Kontaktbleche ausgebildet sein können. Von den Schenkeln eines U-förmigen freien Endabschnitts des Schaltkontaktteils erstrecken sich Fortsätze, die durch Aussparungen im Ober- oder im Unterteil des Rahmens in die Verschiebebahn eines Auswerfers des Gurtschlosses ragen. Bei der axialen Verschiebung des Auswerfers aus seiner ersten Endposition im entriegelten Zustand in die zweite Endposition im verriegelten Zustand des Gurtschlosses überfährt er die in seine Verschiebebahn ragenden Fortsätze des Schaltkontaktes. Dadurch wird das Schaltkontaktblech mit Druck beaufschlagt, und die sonst zusammenwirkenden Kontakte am Festkontaktblech bzw. am Schaltkontaktblech der als Öffner ausgebildeten Schalteranordnung werden getrennt. Die vom Schaltkontaktblech abragenden Fortsätze verlaufen etwa senkrecht zu dessen Längserstreckung und ragen über die Schalteraufnahme hinaus. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie beim Transport oder bei der Montage mit anderen Bauteilen verhaken und dadurch deformiert und verbogen werden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den geschilderten Nachteilen der insbesondere für den Einsatz bei Gurtschlössern vorgesehenen mechanischen Schalteranordnungen des Stands der Technik abzuhelfen. Es soll eine Schalteranordnung geschaffen werden, die als kompakte Einheit vorliegt und einfach am bzw. im Gurtschloss montierbar ist. Insbesondere soll die Schalteranordnung für eine automatisierte Montage vorbereitet sein. Beschädigungen der Kontaktbleche bei Transport und/oder Montage sollen vermieden werden.
[0006] Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgaben besteht in einer Schalteranordnung, insbesondere für den Einbau in ein Gurtschloss, welche die im unabhängigen Patentanspruch 1 aufgelisteten Merkmale aufweist. Weiterbildungen und/oder vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sowie Verwendungen derselben sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0007] Durch die Erfindung wird eine Schalteranordnung, insbesondere für den Einbau in ein Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems, geschaffen, die ein Festkontaktteil und ein federelastisches Schaltkontaktteil umfasst, die auf einer Montageplatte angeordnet sind. Das Schaltkontaktteil weist wenigstens einen Fortsatz auf, der in Betriebsstellung eine Aussenfläche der Montageplatte überragt. Bei einer Druckbeaufschlagung des Schaltkontaktteils in Richtung der Montageplatte wird ein elektrisch leitender Kontakt zwischen dem Schaltkontaktteil und dem Festkontaktteil unterbrochen bzw. hergestellt. Darüber hinaus sind Fixiermittel vorgesehen, über welche das Schaltkontaktteil derart vorgespannt ist, dass der Fortsatz die Aussenfläche der Montageplatte nicht überragt. Diese Fixiermittel sind jedoch bei der Montage der Schalteranordnung unter Freigabe des federelastischen Schaltkontaktteils lösbar.
[0008] Die erfindungsgemässe Schalteranordnung ist sehr kompakt ausgebildet und als eine bauliche Einheit montierbar. Durch die Fixiermittel für das Schaltkontaktteil ist sichergestellt, dass es vor der Montage der Schalteranordnung zu keinen Beschädigungen der für seine Funktion wichtigen Komponenten kommen kann. Das Schaltkontaktteil ist derart fixiert, dass es die Montageplatte nicht überragt. Dadurch kann es auch nicht mehr verbogen werden. Auch wird dadurch verhindert, dass die einzelnen Schalteranordnungen bei der Lagerung oder beim Transport miteinander verhaken. Die Fixiermittel sind derart ausgebildet, dass sie bei der Montage der Schalteranordnung leicht wieder lösbar sind. Dadurch sind die Voraussetzungen für eine weit gehende Automatisierung der Montage der Schalteranordnung, beispielsweise an einem Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems, gegeben.
[0009] Die Fixiermittel können beispielsweise von Hand gelöst werden. Bevorzugt sind die Fixiermittel mit Hinblick auf eine kostengünstige automatisierbare Montage jedoch derart ausgebildet, dass sie bei der Montage automatisch lösbar sind.
[0010] Je nach Ausführungsvariante der Schalteranordnung können die Fixiermittel einen Schieber oder eine den wenigstens einen Fortsatz übergreifende Klappe oder dergleichen mit einer Sollbruchstelle umfassen. Die Sollbruchstelle kann beispielsweise als ein Filmscharnier ausgebildet sein. Der Schieber ist derart betätigbar, dass er in einer ersten Endstellung das Schaltkontaktteil bzw. den wenigstens einen abragenden Fortsatz fixiert und in einer zweiten Endstellung freigibt, dass der Fortsatz die Aussenfläche der Montageplatte überragt. Die Fixiermittel können auch von einem Stift, Sperrstift oder dergleichen gebildet sein, der derart an der Montageplatte angeordnet ist, dass er das Kontaktteil unter Vorspannung hält, damit der wenigstens eine Fortsatz nicht über die Aussenfläche der Montageplatte hinausragt.
[0011] In einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Schalteranordnung umfassen die Fixiermittel eine Schutzhülse, die mit der Montageplatte verbunden und gegenüber derselben unter Freigabe des federelastischen Schaltkontaktteils verschiebbar ist. Die Montageplatte und die verschiebbare Schutzhülse bilden ein weitgehend geschlossenes Gehäuse für die zusammenwirkenden Kontakte, die beispielsweise als Kontaktbleche ausgebildet sind. Innerhalb des Gehäuses sind die Kontakte vor mechanischen Beschädigungen und gegenüber Kurzschlüssen geschützt.
[0012] Zur Erleichterung der Relativverschiebung ist die Montageplatte in einer zweckmässigen Ausführungsvariante der Erfindung mit einer Schiebeführung für die Schutzhülse versehen.
[0013] Insbesondere für die automatische Freigabe des sonst fixierten Schaltkontaktteils bei der Montage erweist sich eine Ausführungsvariante der Schalteranordnung von Vorteil, bei der an der Montageplatte ein Anschlag vorgesehen ist, der im Zusammenwirken mit einer korrespondierenden Aussparung an der Schutzhülse eine Verschiebung der Schutzhülse von einer Fixierposition in eine Freigabeposition und umgekehrt erlaubt. Der Anschlag ist beispielsweise eine von der Montageplatte abragende Rastnocke, die in eine Schlitzführung in der Schutzhülse eingreift. Die Schlitzführung ist dabei derart ausgebildet, dass zum Verschieben der Schutzhülse ein Widerstand überwunden werden muss und die Schutzhülse in der jeweiligen Verschiebeposition (Schaltkontaktteil arretiert oder freigegeben) fixierbar ist.
[0014] In einer weiteren Ausführungsvariante der Schalteranordnung ist das Schaltkontaktteil als ein bügelförmiges Federblech mit zwei axial verlaufenden Seitenstegen ausgebildet. Von jedem der beiden Seitenstege erstreckt sich ein Fortsatz, der die Montageplatte seitlich überragt. Durch diese Ausbildung des Schaltkontaktteils ist eine gleichmässigere Betätigung gewährleistet. Die Fixiermittel fixieren beide Fortsätze. Nur im freigegebenen Zustand ragen die freien Enden der Fortsätze über die Aussenfläche der Montageplatte hinaus. Zur Erleichterung der Druckbeaufschlagung des Schaltkontaktteils sind die freien Enden der Fortsätze kufenartig ausgebildet.
[0015] Zur weiteren konstruktiven Vereinfachung der Schalteranordnung ist diese in einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung als ein Öffner ausgebildet. Das heisst, dass die normalerweise aneinander liegenden Kontakte des Festkontaktteils und des Schaltkontaktteils bei Druckbeaufschlagung des Schaltkontaktteils geöffnet werden.
[0016] Die Schalteranordnung ist mit Vorteil derart ausgebildet, dass ihre Montageplatte derart an einer Rahmenstruktur eines Verriegelungsmechanismus eines Gurtschlosses eines Sicherheitsgurtsystems montierbar ist, dass der bzw. die Fortsätze des federelastischen Schaltkontaktteils in die Verschiebebahn eines bei der Betätigung des Verriegelungsmechanismus aus einer ersten Endstellung in eine zweite Endstellung verschiebbaren Bauteils ragen und von diesem druckbeaufschlagbar sind. Bei dem zwischen zwei Endstellungen verschiebbaren Bauteil handelt es sich beispielsweise um den Auswerfer des Verriegelungsmechanismus. Die Schalteranordnung ist hinsichtlich ihrer Abmessungen derart ausgelegt, dass sie zu den auf dem Markt befindlichen Gurtschlössern von Sicherheitsgurtsystemen von Kraftfahrzeugen kompatibel ist und innerhalb bestehender Gehäuseschalen angeordnet werden kann.
[0017] Die erfindungsgemässe Schalteranordnung kann beispielsweise in einem Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems eingesetzt werden, um ein optisches und/oder akustisches Warnsignal für die Insassen, beispielsweise eines Automobils, zu generieren, sich anzugurten. Weiters kann die erfindungsgemässe Schalteranordnung in einem Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems auch für die Aktivierung oder Deaktivierung von Mechanismen zum Aufblasen von Airbags für die Insassen eines Automobils verwendet werden. Für den Fachmann erschliesst sich auch noch eine Vielzahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten, die alle aufzuzählen, den Umfang der vorliegenden Anmeldung sprengen würde.
[0018] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Prinzipdarstellungen von Ausführungsbeispielen der erfindungsgemässen Vorrichtung. Es zeigen in nicht massstabsgetreuer, teilweise schematischer Darstellung: <tb>Fig. 1<sep>eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemässen Schalteranordnung mit einem durch Fixiermittel vorgespannten Schaltkontaktteil; <tb>Fig. 2<sep>eine Prinzipdarstellung einer weiteren Ausführungsvariante der Schalteranordnung mit andersartig ausgebildeten Fixiermitteln; <tb>Fig. 3<sep>eine Prinzipdarstellung der Schalteranordnung mit freigegebenem Schaltkontaktteil; <tb>Fig. 4<sep>eine Explosionszeichnung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Schalteranordnung; <tb>Fig. 5<sep>eine perspektivische Darstellung der zusammengesetzten Schalteranordnung gemäss Fig. 4; <tb>Fig. 6<sep>eine perspektivische Darstellung gemäss Fig. 5 ohne verschiebbare Schutzhülse; <tb>Fig. 7<sep>eine vergrösserte Darstellung der zusammengesetzten Schalteranordnung gemäss Fig. 5; <tb>Fig. 8<sep>eine schematische Seitenansicht der zusammengesetzten Schalteranordnung gemäss Fig. 5mit arretiertem Schaltkontaktteil; <tb>Fig. 9<sep>eine schematische Seitenansicht der Schalteranordnung gemäss Fig. 8 mit freigegebenem Schaltkontaktteil; <tb>Fig. 10<sep>eine an einem Rahmen eines Verriegelungsmechanismus eines Gurtschlosses eines Sicherheitsgurtsystems montierte Schalteranordnung; <tb>Fig. 11<sep>die am Rahmen montierte Schalteranordnung aus Fig. 10 ohne verschiebbare Schutzhülse; und <tb>Fig. 12<sep>eine alternative Ausführungsvariante eines Verriegelungsmechanismus eines Gurtschlosses mit an einen Rahmen montierter Schalteranordnung.
[0019] Das in Fig. 1 stark schematisiert dargestellte erste Ausführungsbeispiel der Schalteranordnung trägt gesamthaft das Bezugszeichen 1. Es weist eine Montageplatte 2 auf, auf der in nicht näher bezeichneter Weise ein Festkontaktteil 3 und ein federelastisches Schaltkontaktteil 4 befestigt sind. Beispielsweise besteht das Schaltkontaktteil 4 aus einem Federblech. An seinem freien Ende besitzt das Schaltkontaktteil 4 einen Fortsatz 5, der im montierten Zustand in Wechselwirkung mit einem verschiebbaren Bauteil tritt (nicht dargestellt), insbesondere von diesem druckbeaufschlagt wird. Die Schalteranordnung 1 ist als ein sogenannter Öffner ausgebildet, d.h. bei Druckbeaufschlagung des Fortsatzes 5 wird das Schaltkontaktteil 4 angehoben und die bei 6 bzw. 7 angedeuteten Kontaktbereiche werden getrennt; dadurch wird ein Stromkreis unterbrochen. Fig. 1 zeigt ein Fixiermittel 8, das derart mit dem Fortsatz 5 zusammenwirkt, dass dieser nicht über eine Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 hinausragt. Beispielsweise ist das Fixiermittel i als eine Klappe ausgebildet, die, wie durch den Pfeil P1 angedeutet ist, über den Fortsatz 5 schnappt und diesen fixiert und unter Vorspannung hält. Das Fixiermittel 8 erfüllt die Funktion eines Montageschutzes und verhindert, dass das Schaltkontaktteil 4 beschädigt, insbesondere verbogen wird.
[0020] Zum Lösen der Fixierung und Freigeben des Fortsatzes 5 und des Schaltkontaktteils 4 wird die Klappe 8 beispielsweise an einer Sollbruchstelle oder an einem Filmscharnier 81 abgetrennt. Dadurch wird die Vorspannung des Schaltkontaktteils 4 aufgehoben und der Fortsatz 5 an seinem freien Ende ragt über die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 hinaus, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Dabei kommen die Kontaktbereiche 6 und 7 am Festkontaktteil 3 bzw. am Schaltkontaktteil 4 in Anlage zueinander. Wird der Fortsatz 5 nun in Richtung der Montageplatte 2 druckbeaufschlagt, wird das Schaltkontaktteil 4 angehoben. Dadurch werden die Kontaktbereiche 6, 7 voneinander getrennt.
[0021] Das in Fig. 2 schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel der Schalteranordnung ist wiederum gesamthaft mit dem Bezugszeichen 1 versehen. Das Festkontaktteil, beispielsweise ein Kontaktblech, ist mit 3 bezeichnet und weist einen Kontaktbereich 6 auf. Das federeleastische Schaltkontaktteil 4, beispielsweise ein Federblech, mit seinem Fortsatz 5 weist einen Kontaktbereich 7 auf. Das Festkontaktteil 3 und das Schaltkontaktteil sind wiederum in nicht näher dargestellter Weise auf einer Montageplatte 2 befestigt. Wie aus der Darstellung ersichtlich ist, weist die Schalteranordnung 1 ein wiederum mit dem Bezugszeichen 8 versehenes Fixiermittel auf, das als ein Schieber ausgebildet ist. Im dargestellten eingeschobenen Zustand verhindert der Schieber 8, dass der Fortsatz 5 des Schaltkontaktteils 4 über die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 hinausragt, und hält er das Schaltkontaktteil 4 unter Vorspannung.
[0022] Zum Lösen der Fixierung des Fortsatzes 5 und Aufheben der Vorspannung des Schaltkontaktteils 4 wird der Schieber 8 gemäss dem Pfeil P2 verschoben. Dadurch wird das Schaltkontaktteil 4 freigegeben und der Fortsatz 5 ragt über die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 hinaus, wie dies wiederum aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dabei kommen die Kontaktbereiche 6 und 7 am Festkontaktteil 3 bzw. am Schaltkontaktteil 4 in Anlage zueinander. Wird der Fortsatz 5 nun in Richtung der Montageplatte 2 druckbeaufschlagt, wird das Schaltkontaktteil 4 angehoben. Dadurch werden die Kontaktbereiche 6, 7 voneinander getrennt.
[0023] Die Explosionszeichnung in Fig. 4zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäss ausgebildeten Schalteranordnung, die wiederum gesamthaft mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist. Die Schalteranordnung 1 umfasst eine Montageplatte 2, auf der ein Festkontaktteil 3 und ein federelastisches Schaltkontaktteil 4 befestigbar sind. Das Festkontaktteil 4 weist eine hammerförmige Gestalt auf und besitzt einen Kontaktbereich 6, der in der Darstellung dem Betrachter zugewendet ist. Das Schaltkontaktteil 4 ist bügelartig ausgebildet und umfasst zwei Seitenstege 41, 42, die über einen Quersteg 43 miteinander verbunden sind. Im Bereich des Querstegs 43 sind an den Seitenstegen 41, 42 jeweils Kontaktbereiche 7 ausgebildet, die in der Darstellung vom Betrachter weg weisen. In der Nähe des Querstegs 43 ragen von den Seitenstegen etwa rechtwinkelig Fortsätze 5 ab, deren freie Enden 51 kufenartig ausgebildet sind. Die Fortsätze 5 erstrecken sich von den Aussenseiten der Seitenstege 41, 42 in Richtung der Unterseite des Schaltkontaktteils 4. Dies erleichtert die Herstellung des beispielsweise aus einem Federblech gefertigten Schaltkontaktteils in einem Blechstanz- und -biegeverfahren. An ihren von den Kontaktbereichen 6, 7 abgewandten Endbereichen sind das Festkontaktteil 3 und das Schaltkontaktteil 4 jeweils mit Anschlussbereichen 31, 44 für Drähte einer Versorgungsleitung 10 ausgestattet. An der Montageplatte 2 ist eine mit einer Durchführung für die Versorgungsleitung 10 versehene Zugentlastung 22 vorgesehen.
[0024] Die Schalteranordnung 1 ist mit Fixiermitteln 8 ausgestattet, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als eine Schutzhülse ausgebildet sind. Die Schutzhülse 8 ist auf die Montageplatte 2 aufsetzbar und gegenüber dieser in Längsrichtung verschiebbar. Dazu ist die Montageplatte 2 an ihren Längsseiten mit einer Schiebeführung 23 ausgestattet, die mit korrespondierend ausgebildeten Führungen 82 an der Schutzhülse 8 zusammenwirkt. Zur Begrenzung der Längsverschiebung der Schutzhülse 8 gegenüber der Montageplatte 2 ragt von der Montageplatte 2 eine Rastnocke 24 ab, die im montierten Zustand in eine schlitzförmige Aussparung 83 in der Schutzhülse 8 eingreift. Die schlitzförmige Aussparung 83 ist derart verengt ausgebildet, dass bei der Relativverschiebung zwischen der Montageplatte 2 und der Schutzhülse 8 von einer ersten Endstellung in die zweite Endstellung ein Widerstand überwunden werden muss. Dadurch ist sichergestellt, dass es zu keiner unbeabsichtigten Verschiebung kommen kann. Die Schutzhülse 8 ist an ihren Längsrändern mit einander gegenüberliegenden Ausnehmungen 84 versehen. Durch diese Ausnehmungen 84 ragen im montierten Zustand die Fortsätze 5 des Schaltkontaktteils 4.
[0025] Fig. 5 zeigt die Schalteranordnung 1 im zusammengebauten Zustand. Die Schutzhülse 8 ist auf die Montageplatte 2 aufgesetzt. Die von der Montageplatte 2 abragende Rastnocke 24 greift in die schlitzförmige Aussparung 83 der Schutzhülse 8 ein. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet das aus der Schalteranordnung 1 ragende Versorgungskabel. Die Darstellung zeigt die Schalteranordnung 1 mit vorgespanntem bzw. fixiertem Schaltkontaktteil, in dem die kufenförmig ausgebildeten freien Enden 51 der Fortsätze 5 die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 nicht überragen. Dazu liegen die kufenförmig ausgebildeten freien Enden 51 der Fortsätze 5 an einer die seitliche Ausnehmung 84 einseitig begrenzenden Stirnflanke 85 der Schutzhülse 8 an. In Fig. 5 ist nur ein Fortsatz 5 sichtbar. Es versteht sich, dass die Verhältnisse auf der für den Betrachter nicht sichtbaren gegenüberliegenden Seite der Schalteranordnung analog sind.
[0026] Fig. 6 ist eine zu Fig. 5 analoge Darstellung, wobei die Schutzhülse 5 (Fig. 5) entfernt ist. Das Schaltkontaktteil 4 ist in vorgespanntem Zustand dargestellt, in dem der abragende Fortsatz 5 mit seinem kufenförmig ausgebildeten freien Ende 51 die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 nicht überragt. Das unterhalb des Schaltkontaktteils 4 angeordnete Festkontaktteil ist bei 3 angedeutet.
[0027] Die vergrösserte Ausschnittdarstellung der Schalteranordnung 1 in Fig. 7 zeigt die Schutzhülse 8 in einer Zwischenposition, kurz vor Erreichen einer der Endpositionen. Die von der Montageplatte 2 abragende Rastnocke 24 befindet sich dabei in der verengten Passage der schlitzförmigen Aussparung 83. Der vom Seitensteg 41 des Schaltkontaktteils abragende Fortsatz 5 mit seinem kufenförmig ausgebildeten freien Ende 51 ist immer noch im fixierten Zustand gezeigt und würde sich durch die Entspannung des Schaltkontaktteils nach unten (in die Zeichenebene hinein) bewegen und über die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 hinausragen. Die die seitliche Ausnehmung 84 begrenzende Stirnflanke, an der sich im vorgespannten Zustand das kufenförmige freie Ende 51 des Fortsatzes abstützt, ist wiederum mit dem Bezugszeichen 85 versehen. In der Darstellung ist auch angedeutet, wie die Schiebeführung 23 an der Montageplatte 2 und die dazu korrespondierenden seitlichen Führungen 82 an der Schutzhülse 8 zusammenwirken.
[0028] Fig. 8 und Fig. 9 zeigen Seitenansichten der Schalteranordnung 1 gemäss Fig. 5. Dabei zeigt Fig. 8die Schalteranordnung 1 im Lager- und Auslieferzustand, in dem das Schaltkontaktteil durch die Hülse 8 derart vorgespannt ist, dass der Fortsatz 5 die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 nicht überragt. Fig. 9 zeigt die Schalteranordnung 1 in montiertem Zustand an einem Bauteil 9, das mit einer Öffnung 11 versehen ist. Bei der Montage wird die Schutzhülse 8 gegenüber der Montageplatte 2 verschoben. Dadurch wird das Schaltkontaktteil freigegeben, und der Fortsatz 5 erstreckt sich über die Aussenfläche 21 der Montageplatte 2 hinaus und ragt durch die Öffnung 92 des Bauteils 9. Dort kann das kufenartig ausgebildete freie Ende 51 des Fortsatzes von einem daran entlang gleitenden Bauteil druckbeaufschlagt werden, um die Schaltanordnung 1 zu betätigen. Die Verschiebung der Schutzhülse 8 kann bei der Montage beispielsweise automatisch erfolgen, wenn die Schutzhülse 8 bei der Positionierung der Schaltanordnung 1 an einen Anschlag 91 des Bauteils 9 anstösst.
[0029] Fig. 10 und 11 zeigen eine Verwendung der erfindungsgemässen Schalteranordnung zur Anzeige des Verriegelungszustands in einem Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems. Mit Ausnahme der in Fig. 11nicht dargestellte Schutzhülsen sind Fig. 10 und Fig. 11 identisch. Fig. 10 und 11zeigen nur die Rahmenstruktur eines Verriegelungsmechanismus, wie er beispielsweise aus der EP-1 025 774 bekannt ist, welche diesbezüglich hiermit zum integralen Bestandteil der Beschreibung erklärt wird. Die üblicherweise metallische Rahmenstruktur, in und an der der Verriegelungsmechanismus des Gurtschlosses untergebracht ist, trägt gesamthaft das Bezugszeichen 12. Sie umfasst ein flächig ausgebildetes Oberteil 13 und ein zugehöriges flächig ausgebildetes Unterteil 14, die beispielsweise durch Vernieten fest miteinander verbunden sind. Das Oberteil 13 und das Unterteil 14 begrenzen einen spaltförmigen Führungskanal 15, in den eine, nicht dargestellte, Gurtzunge axial einschiebbar ist. In der Darstellung der Fig. 10und 11 erfolgt dies beispielsweise von links. Dabei wird ein innerhalb des Führungskanals 15 angeordnetes elektrisch nicht leitendes Bauteil, beispielsweise ein Auswerfer, gegen die Rückstellkraft einer Feder (nicht dargestellt) axial verschoben. Im Oberteil 13 sind Öffnungen 16 vorgesehen, durch welche die nach ihrer Freigabe von der Montageplatte der Schalteranordnung 1 abragenden, kufenförmig ausgebildeten freien Enden 51 der Fortsätze 5 des Schaltkontaktteils 4 in den Führungskanal 15 und in die Verschiebebahn des Auswerfers ragen. Die Fortsätze 5 sind für den Transport und die Lagerung fixiert und werden bei der Montage vorzugsweise automatisch freigegeben, damit sie in die Verschiebebahn des Auswerfers ragen. Bei der axialen Verschiebung des Auswerfers aus einer ersten Endposition im entriegelten Zustand in eine zweite Endposition im verriegelten Zustand des Gurtschlosses überfährt er die kufenförmigen freien Enden 51 der Fortsätze 5. Dadurch wird das Schaltkontaktteil 4 mit Druck beaufschlagt, und die zusammenwirkenden Kontakte am Festkontaktteil 3 bzw. am Schaltkontaktteil 4 der als Öffner ausgebildeten Schalteranordnung 1 werden getrennt.
[0030] Fig. 12 zeigt eine weitere Anwendung der erfindungsgemäss ausgebildeten Schalteranordnung in einem Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems. Die Schalteranordnung 1 wird dabei wiederum an einer Rahmenstruktur 12 des Verriegelungsmechanismus des Gurtschlosses montiert. Der Verriegelungsmechanismus entspricht beispielsweise dem aus der EP-B-0 060 254 bekannten Mechanismus, welche diesbezüglich zum integralen Bestandteil der vorliegenden Beschreibung erklärt wird. Auch bei diesem Verriegelungsmechanismus ist innerhalb der Rahmenstruktur ein Auswerfer gegen die Rückstellkraft einer Feder verschiebbar. Dabei überfährt er die kufenförmigen freien Enden 51 der Fortsätze 5 des Schaltkontaktteils, die durch Öffnungen in die Verschiebebahn des Auswerfers ragen. Dadurch wird das Schaltkontaktteil mit Druck beaufschlagt, und die zusammenwirkenden Kontakte am Festkontaktteil bzw. am Schaltkontaktteil der als Öffner ausgebildeten Schalteranordnung 1 werden getrennt.
[0031] Die durch die integrierte Schalteranordnung gewonnene Information über den Verriegelungszustand des Gurtschlosses kann beispielsweise für eine Gurtwarnanzeige verwendet werden, indem abhängig vom erkannten Verriegelungszustand des Sicherheitsgurtsystems ein optisches und/oder akustisches Warnsignal erzeugt wird, welches dem bzw. den Insassen eines Automobils bedeutet, sich anzugurten. Weiters kann das erfindungsgemäss ausgestattete Gurtschloss auch für die Aktivierung oder Deaktivierung von Mechanismen zum Aufblasen von Airbags für die Insassen eines Automobils verwendet werden. Befindet sich kein Beifahrer im Fahrzeug, so werden beispielsweise aufgrund des erkannten Verriegelungszustands (offen) die Airbags auf der Beifahrerseite deaktiviert.
[0032] Die erfindungsgemäss ausgebildete Schalteranordnung ist als eine bauliche Einheit konzipiert und sehr einfach handzuhaben und zu montieren. Die druckbeaufschlagbaren Aktuatoren (Fortsätze) des Schaltkontaktteils sind während des Transports und der Lagerung der Schalteranordnung geschützt. Eine vorteilhafte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die Aktuatoren (Fortsätze) bei der Montage automatisch freigegeben werden, damit die Schaltanordnung ihre Funktion erfüllen kann.

Claims (13)

1. Schalteranordnung, insbesondere für den Einbau in ein Gurtschloss eines Sicherheitsgurtsystems, mit einem Festkontaktteil (3) und einem federelastischen Schaltkontaktteil (4), die auf einer Montageplatte (2) angeordnet sind, wobei das Schaltkontaktteil (4) wenigstens einen Fortsatz (5) aufweist der in Betriebsstellung eine Aussenfläche (21) der Montageplatte (2) überragt und bei dessen Druckbeaufschlagung in Richtung der Montageplatte (2) ein elektrisch leitender Kontakt (6, 7) zwischen dem Schaltkontaktteil (4) und dem Festkontaktteil (3) unterbrochen bzw. hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass Fixiermittel (8) vorgesehen sind, über welche das Schaltkontaktteil (4) derart vorgespannt ist, dass der Fortsatz (5) die Aussenfläche (21) der Montageplatte (2) nicht überragt, welche jedoch bei der Montage der Schalteranordnung (1) unter Freigabe des federelastischen Schaltkontaktteils (4) lösbar sind.
2. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiermittel (8) bei der Montage automatisch lösbar sind.
3. Schalteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiermittel (8) einen Schieber, oder eine den wenigstens einen Fortsatz (5) übergreifende Klappe oder dergleichen mit einer Sollbruchstelle, oder einen Stift oder Sperrstift oder dergleichen umfassen.
4. Schalteranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiermittel (8) eine Schutzhülse umfassen, die mit der Montageplatte (2) verbunden und gegenüber derselben unter Freigabe des federelastischen Schaltkontaktteils (4) verschiebbar ist.
5. Schalteranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) mit einer Schiebeführung (23) für die Schutzhülse (8) versehen ist.
6. Schalteranordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Montageplatte (2) ein Anschlag (24) vorgesehen ist, der im Zusammenwirken mit einer korrespondierenden Aussparung (83) an der Schutzhülse (8) eine Verschiebung der Schutzhülse (8) von einer Fixierposition in eine Freigabeposition und umgekehrt erlaubt.
7. Schalteranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (24) eine von der Montageplatte (2) abragende Rastnocke ist, die in eine Schlitzführung (83) in der Schutzhülse (8) eingreift.
8. Schalteranordnung nach einem der Ansprüche 4-7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltkontaktteil (4) als ein bügelförmiges Federblech mit zwei axial verlaufenden Seitenstegen (41, 42) ausgebildet ist und sich von jedem Seitensteg (41, 42) ein Fortsatz (5) erstreckt, der die Montageplatte (2) seitlich überragt und dessen freies Ende (51) im freigegebenen Zustand über die Aussenfläche (21) der Montageplatte (2) hinausragt.
9. Schalteranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (51) der Fortsätze (5) kufenartig ausgebildet sind.
10. Schalteranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie als ein Öffner ausgebildet ist.
11. Schalteranordnung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) derart an einer Rahmenstruktur (12) eines Verriegelungsmechanismus eines Gurtschlosses eines Sicherheitsgurtsystems montierbar ist, dass der bzw. die Fortsätze (5) des federelastischen Schaltkontaktteils (4) in die Verschiebebahn eines bei der Betätigung des Verriegelungsmechanismus aus einer ersten Endstellung in eine zweite Endstellung verschiebbaren Bauteils ragen und von diesem druckbeaufschlagbar sind.
12. Verwendung einer Schalteranordnung (1) gemäss einem der vorangehenden Ansprüche in einem Gurtschloss einer Sicherheitsgurtanordnung zur Generierung eines optischen und/oder akustischen Warnsignals.
13. Verwendung einer Schalteranordnung (1) gemäss einem der Ansprüche 1-11 in einem Gurtschloss einer Sicherheitsgurtanordnung für die Aktivierung oder Deaktivierung von Mechanismen zum Aufblasen von Airbags für die Insassen eines Automobils.
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