CH702672A1 - Verfahren zum verbinden von schaufeln einer turbine mit einem deckbandelement. - Google Patents

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CH702672A1 CH00163/10A CH1632010A CH702672A1 CH 702672 A1 CH702672 A1 CH 702672A1 CH 00163/10 A CH00163/10 A CH 00163/10A CH 1632010 A CH1632010 A CH 1632010A CH 702672 A1 CH702672 A1 CH 702672A1
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Steffen Risse
Wilfried Storch
Klaus Blaensdorf
Ralf Boywitt
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden von Schaufeln (11) einer Turbine mit einem Deckbandelement (14), welches Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Bereitstellen einer Mehrzahl von auf einem Schaufelträger angeordneten Schaufeln (11), welche jeweils an der Schaufelspitze wenigstens einen sich in radialer Richtung erstreckenden Nietzapfen (13) aufweisen; Bereitstellen eines Deckbandelements (14), welches zu den Nietzapfen (13) der Schaufeln (11) passende Durchgangslöcher aufweist; Aufsetzen des Deckbandelements (14) auf die Schaufelspitzen der Mehrzahl von Schaufeln (11), wobei die Nietzapfen (13) der Schaufeln (11) in die Durchgangslöcher des Deckbandelements (14) gesteckt werden und auf der den Schaufelspitzen gegenüberliegenden Seite des Deckbandelements (14) aus dem Deckbandelement (14) hervorstehen; Heisspressumformen der Nietzapfen (13) mit einem Werkzeug (16) unter Ausbildung eines Nietkopfes (13b) zur formschlüssigen Verbindung zwischen Schaufeln (11) und Deckbandelement (14). Bei einem solchen Verfahren wird eine Vereinfachung bei hoher Qualität der Verbindung dadurch erreicht, dass die für das Heisspressumformen der Nietzapfen (13) notwendige Erwärmung der Nietzapfen (13) durch Reibung zwischen den Nietzapfen (13) und dem Werkzeug (16) erzeugt wird.

Description

TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Technik von Turbinen, insbesondere Dampfturbinen. Sie betrifft Verfahren zum Verbinden von Schaufeln einer Turbine mit einem Deckbandelement gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] In Turbinenläufer und Dampfstromleitelemente eingebaute Turbinenschaufeln werden im Turbinenbetrieb durch Schwingungen belastet. Die Schaufelschwingungen können verursacht werden durch Strömungsimpulse von benachbarten Gittern (Nachlaufdellen, Stauwirkungen, etc.) abgerissene Strömungen; umlaufendes Abreissen Konstruktionseinflüsse (Unsymmetrien: Rippen, Teilfugen, Abblasöffnungen, etc.) störende Einbauten kritische Drehzahl des Rotors; Kurzschluss des Generators, etc.
[0003] Unkontrollierte Schaufelschwingungen werden als funktionskritisch für den Turbinenbetrieb angesehen. Mit technisch variablen Lösungen wird dem Nachteil von Schaufelschwingungen begegnet. Bevorzugte Lösungen sind Deckbänder und Deckplatten zum Verbinden einzelner Schaufeln zu Gruppen (siehe z.B. die DE-PS 928 347 oder die US-A 2 277 484). Diese Bindeelemente werden auf den Schaufelblattspitzen mit den Schaufelblättern befestigt und erfahren im Turbinenbetrieb eine Biegebeanspruchung, die durch geeignete Befestigungsverfahren funktionssicher aufzunehmen ist. Bekannte Lösungen sind Schweissverbindungen und Nietverbindungen. Für die Ausführung von Schweissverbindungen zwischen Schaufeln und Deckbändern gelten spezielle Herstellervorschriften. Die bekannten Verfahrenstechniken zur Verbindungsausführung weisen eine hohe Kompliziertheit auf, was zur qualitativ sicheren Ausführung spezieller Maschinen bedarf, sowie handwerklicher Qualifikation des Ausführpersonals und Funktionsnachweisen für Schweisstechnologien mittels Verfahrensprüfungen.
[0004] Für entsprechende Nietverbindungen zwischen Deckband und Schaufeln sind verschiedene Verfahren bekannt. In der DE-A12 649 050 ist eine Vorrichtung zum Verbinden eines Deckbandes mit den Leitschaufeln einer Turbomaschine beschrieben, mit welcher maschinell eine Nietverbindung zwischen Schaufeln und Deckband nach dem Radial-Kaltnietverfahren hergestellt werden kann. Die durch das Deckband hindurchreichenden Zapfen an den Schaufelspitzen werden dabei durch eine elektrohydraulisch angetriebene Nietvorrichtung kalt verformt. Das Kaltnieten kann wegen der hohen Belastung jedoch leicht zu Rissen im Material führen, die im Betrieb Schäden an der Turbine zur Folge haben.
[0005] Aus der GB-A 425 084 ist ein Warmnietverfahren für die Verbindung zwischen Schaufeln und Deckband bekannt, bei dem die Zapfen auf den Schaufelspitzen für die Verformung durch einen Strom aufgeheizt werden, der fliesst, wenn ein Stromkreis durch Aufsetzen eines Nietwerkzeugs auf die Zapfen geschlossen wird. Die dafür notwendigen hohen Ströme müssen in aufwändiger Weise und mit entsprechenden Querschnitten und geringen Kontaktwiderständen durch die Apparatur zum Zapfen geführt werden, damit nur dort die Erwärmung stattfindet.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Turbinenschaufelspitzen mit schwingungsdämpfenden Deckblechen bzw. Deckbändern mittels einer nietähnlichen Verbindung auszustatten und dabei die bekannten Nachteile der herkömmlichen Technologien zu vermeiden. Insbesondere soll die Ausführung der Verbindungen zwischen Schaufeln und Deckbändern vereinfacht und der qualitätssichernde Prozessablauf kostengünstiger und produktiver gegenüber den bekannten Technologien gestaltet werden.
[0007] Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Wesentlich für das erfindungsgemässe Heisspressumformverfahren ist, dass die für das Heisspressumformen der Nietzapfen notwendige Erwärmung der Nietzapfen durch Reibung zwischen den Nietzapfen und dem Werkzeug erzeugt wird.
[0008] Eine Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Reibung zwischen den Nietzapfen und dem Werkzeug das Werkzeug mit Druck flächig auf die Stirnfläche der Nietzapfen aufgesetzt und relativ zu den Nietzapfen um eine senkrecht zur Stirnfläche orientierte Achse gedreht wird.
[0009] Insbesondere führt das Werkzeug zusätzlich zur Rotation um die Achse eine axiale Zustellbewegung zur Verformung der heissen Nietzapfen ausführt.
[0010] Eine andere Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Durchgangslöcher im Deckbandelement auf der den Schaufelspitzen gegenüberliegenden Seite in einem Abschnitt konisch erweitern, und dass beim Heisspressumformen der Nietzapfen der konische Abschnitt durch die verformten Nietzapfen ausgefüllt wird.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0011] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen <tb>Fig. 1<sep>in einem Ausschnitt in perspektivischer Seitenansicht eine beispielhafte Schaufelreihe einer Turbine, deren Schaufeln an den Schaufelspitzen mit Nietzapfen zur Verbindung mit einem Deckbandelement versehen sind (Fig. 1(a)), sowie das zugehörige Deckbandelement (Fig. 1(b)); <tb>Fig. 2<sep>in der teilweise geschnittenen Seitenansicht das Deckbandelement aus Fig. 1 in der Position kurz vor dem Aufsetzen auf die Schaufelspitze einer Schaufel aus Fig. 1; <tb>Fig. 3<sep>die Konfiguration aus Fig. 2nach dem Aufsetzen des Deckbandelements und dem Aufsetzen des Werkzeugs auf die Stirnfläche des Nietzapfens und <tb>Fig. 4<sep>die Konfiguration aus Fig. 3am Ende der Heisspressumformung des Nietzapfens.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0012] In Fig. 1 sind in einem Ausschnitt in perspektivischer Seitenansicht eine beispielhafte Schaufelreihe einer Turbine (Fig. 1(a)) sowie das zugehörige Deckbandelement (Fig. 1(b)) vor der Verbindung wiedergegeben. Die drei ausgewählten Schaufeln 11 der auf einer (nicht dargestellten) Rotorwelle einer Turbine (insbesondere Dampfturbine) 10 kranzförmig angeordneten Schaufelreihe enden aussen jeweils in einer Schaufelspitze 12, auf der das Deckbandelement aufliegen und befestigt werden soll. Zu dieser Befestigung ist pro Schaufel wenigstens ein radial nach aussen abstehender, zylindrisch oder mit unregelmässiger Randkontur (siehe z.B. die EP-A21 862642) versehener Nietzapfen 13 vorgesehen. Das zugeordnete Deckbandelement 14 ist in seiner Krümmung an den Umfang des Schaufelkranzes angepasst und weist drei den Nietzapfen in Grösse und Position angepasste Durchgangslöcher 15 auf. Jedes dieser Durchgangslöcher 15 hat vorzugsweise die in Fig. 2 erkennbare Innenwandkontur mit einem äusseren konischen Abschnitt 15a, einem mittleren zylindrischen Abschnitt 15b und einem unteren konischen Abschnitt 15c.
[0013] Die zu verbindenden Teile, nämlich die Schaufelspitzen 12 mit den Nietzapfen 13 und das Deckbandelement bzw. Deckblech 14 werden in bekannter Weise zusammenmontiert, was durch Auflegen des mit den Durchgangslöchern 15 versehenen Deckbandelements 14 auf den Schaufelverband geschieht (Fig. 2).
[0014] Der Verformungsprozess der auf den Schaufelspitzen 12 angeordneten Nietzapfen 13 erfolgt durch eine Erwärmung derselben mittels einer kraftschlüssigen Reibbewegung. Dazu wird gemäss Fig. 3 ein dafür vorgesehenes, um eine Achse 17 drehendes und axial zustellbares Werkzeug 16 stirnseitig auf den Nietzapfen 13 aufgesetzt. Die bei dessen Reibbewegung in der Stirnfläche 13a des Nietzapfens 13 entstehende Erwärmung wirkt solange auf den Nietzapfen 13, bis er verformbar wird und seine Verformung durch eine die Reibbewegung überlagernde, Zustellbewegung des Reibwerkzeugs 16 in axialer Richtung des Nietzapfens 13 die gewünschte Formgebung des Zapfens ermöglicht (Fig. 4). Diese Formgebung, die vergleichbar der Schlagnietung eine Verbindung der Schaufelspitze 12 mit dem Deckbandelement 14 sichert, bildet einen Formschluss zwischen Nietzapfen 13 und Deckbandelement 14, mit einem Nietkopf 13b, der den äusseren konischen Abschnitt 15a des Durchgangslochs 15 im Deckbandelement 14 ausfüllt.
[0015] Zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens kann auf die Nutzung geeigneter funktionskombinierter Maschinentechniken zurückgegriffen werden, die um die spezielle Arbeitsapparatur eines Reibschweisskopfes als Werkzeug 16 erweitert werden. So kann der Reibschweisskopf an vorhandene Bearbeitungsmaschinen angeflanscht werden. Auch eine Fräsanlage mit parallelkinematischer Werkzeugführung, die eine hochflexible Wellenbearbeitung mittels Fräsen ermöglicht und damit auch die notwendigen Eigenschaften zur selektiven Materialverformung (heissreiben und axial pressen) aufweist, ist zur Durchführung des Verfahrens geeignet.
[0016] Das zur Ausführung des Reiberwärmungsprozesses und der Zapfen- bzw. Nietkopfformung benutzte Werkzeug 16 sollte aus einem die Arbeitsbelastung (Temperatur, Tribologie, etc.) vertragendem Werkstoff bestehen. Das können hochwarmfeste Wolfram-Rhenium-Legierungen und Verbundwerkstoffe mit Wolframcarbiden oder polykristallines kubisches Bornitrid sein.
[0017] Insgesamt wird mit der Erfindung ein Verfahren zum Verbinden von Turbinenschaufeln mit Deckbandelementen bzw. -blechen vorgestellt, bei dem die Verbindungsbildung zwischen den Teilen formschlüssig erfolgt und der Formschluss durch eine Heisspressumformung der Nietzapfen ausgeführt wird. Der Heisspressumformprozess erfolgt durch ein rotierendes Werkzeug, das zusätzlich zur kraftübertragenden Rotationsbewegung eine axiale kraftausübende Zustellbewegung in Richtung des Nietzapfens zu dessen formgebender Umformung ermöglicht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0018] <tb>10<sep>Turbine <tb>11<sep>Schaufel <tb>12<sep>Schaufelspitze <tb>13<sep>Nietzapfen <tb>13a<sep>Stirnfläche <tb>13b<sep>Nietkopf <tb>14<sep>Deckbandelement <tb>15<sep>Durchgangsloch <tb>15a, c<sep>konischer Abschnitt <tb>15b<sep>zylindrischer Abschnitt <tb>16<sep>Werkzeug (rotierend, zustellbar) <tb>17<sep>Achse

Claims (4)

1. Verfahren zum Verbinden von Schaufeln (11) einer Turbine (10) mit einem Deckbandelement (14), welches Verfahren die folgenden Schritte umfasst: - Bereitstellen einer Mehrzahl von auf einem Schaufelträger angeordneten Schaufeln (11), welche jeweils an der Schaufelspitze (12) wenigstens einen sich in radialer Richtung erstreckenden Nietzapfen (13) aufweisen; - Bereitstellen eines Deckbandelements (14), welches zu den Nietzapfen (13) der Schaufeln (11) passende Durchgangslöcher (15) aufweist; - Aufsetzen des Deckbandelements (14) auf die Schaufelspitzen (12) der Mehrzahl von Schaufeln (11), wobei die Nietzapfen (13) der Schaufeln (11) in die Durchgangslöcher (15) des Deckbandelements (14) gesteckt werden und auf der den Schaufelspitzen (12) gegenüberliegenden Seite des Deckbandelements (14) aus dem Deckbandelement (14) hervorstehen; Heisspressumformen der Nietzapfen (13) mit einem Werkzeug (16) unter Ausbildung eines Nietkopfes (13b) zur formschlüssigen Verbindung zwischen Schaufeln (11) und Deckbandelement (14); dadurch gekennzeichnet, dass - die für das Heisspressumformen der Nietzapfen (13) notwendige Erwärmung der Nietzapfen (13) durch Reibung zwischen den Nietzapfen (13) und dem Werkzeug (16) erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Reibung zwischen den Nietzapfen (13) und dem Werkzeug (16) das Werkzeug (16) mit Druck flächig auf die Stirnfläche (13a) der Nietzapfen (13) aufgesetzt und relativ zu den Nietzapfen (13) um eine senkrecht zur Stirnfläche (13a) orientierte Achse (17) gedreht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (16) zusätzlich zur Rotation um die Achse (17) eine axiale Zustellbewegung zur Verformung der heissen Nietzapfen (13) ausführt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Durchgangslöcher (15) im Deckbandelement (14) auf der den Schaufelspitzen (12) gegenüberliegender Seite in einem Abschnitt (15a) konisch erweitern, und dass beim Heisspressumformen der Nietzapfen (13) der konische Abschnitt (15a) durch die verformten Nietzapfen (13) ausgefüllt wird.
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