CH702985A1 - Vorrichtung zur Überprüfung kontaminierter Getränke. - Google Patents

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CH702985A1 CH00540/10A CH5402010A CH702985A1 CH 702985 A1 CH702985 A1 CH 702985A1 CH 00540/10 A CH00540/10 A CH 00540/10A CH 5402010 A CH5402010 A CH 5402010A CH 702985 A1 CH702985 A1 CH 702985A1
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Abstract

Es wird eine Vorrichtung (11) zur Überprüfung eines kontaminierten Getränks (F) vorgeschlagen. Die Vorrichtung umfasst einen Grundkörper (12) und mindestens ein am Grundkörper angeordnetes Testmittel (13), wobei das mindestens eine Testmittel relativ beweglich zu mindestens einem Teil des Grundkörpers ist (12).

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Überprüfung kontaminierter Getränke, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Teststreifen zur Indikation von verschiedenen chemischen Inhaltsstoffen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Ein weitläufiger Einsatzbereich dieser Schnelltest sind Drogenkontrollen, bei denen eine Analyse anhand einer Blut, Speichel oder Urinprobe und dem Farbumschlags des Teststreifens stattfindet.
[0003] Neben stetig ansteigendem Drogenkonsum und der anwachsenden Nachfrage nach Schnelltest, hat die Problematik des sogenannten «Drug-assisted crime» in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Bei dieser Form der Kriminalität wird dem Opfer unbemerkt ein Betäubungsmittel, beispielweise 4-Hydroxybuttersäure (auch Gamma Hydroxybuttersäure GHB genannt) in Getränk gemischt um bei einsetzender Wirkung die kriminelle Handlung vorzunehmen. Besondere Bedeutung hat diese Problematik beim Offenausschank von Getränken in Gläser, bevorzugt in einem Umfeld in dem viele Menschen aufeinander treffen, beispielsweise in Bars, Clubs oder bei Konzertveranstaltungen. Neben grossen Menschenmengen in ausgelassener Stimmung, zeichnen sich diese Orte auch durch schlechte Lichtverhältnisse aus, zwei Faktoren die es für Dritte einfach machen, Drogen unbemerkt vom Opfer in ein offenes Getränk zu kippen.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind mehrere Lösungen bekannt, die Einmal-Schnelltests vorschlagen. Als Beispiel soll an dieser Stelle der sogenannte Drink Detective™ genannt werden. Der Drink Detective™ besteht aus einem Set umfassend eine Einweg-Pipette und eine Testkarte mit Indikatorpapier. Das zu überprüfende Getränk wird mit Hilfe der Pipette aus dem Glas gesogen und auf die Testkarte mit dem Indikatorpapier geträufelt. Auf der Testkarte befinden sich insgesamt drei verschiedene Testfelder mit dazugehörigen Referenzfeldern für drei verschiedene Drogentypen. Durch den Vergleich, des Farbumschlags Testfeld zu Referenzfeld kann auf das Vorhandensein des entsprechenden Drogentyps im Getränk geschlossen werden. Nachteilig am Drink Detective™ ist, dass um die Testkarte zu beträufeln immer ein zweiter Gegenstand erforderlich ist, beispielsweise die vorgesehene Pipette. Im Notfall, sollte diese nicht zur Hand sein, ist es notwendig mittels eines Löffels oder eines anderen am Tisch vorhandenen Gegenstands eine Probe aus dem zu überprüfenden Getränk zu nehmen.
[0005] Weiters bedingt die Verpackung als Zweierset einen hohen Entsorgungsaufwand und gegebenenfalls die Trennung von Kunststoff-Pipetten und Testkarten nach dem Gebrauch. Die Handhabung der kleinen Kunststoff-Pipetten erfordert eine ruhige Hand. Der Umgang damit in einem Umfeld, wo viele Menschen dicht aneinander gedrängt stehen oder sitzen gestaltet sich als sehr schwierig. Wenn notwendig muss der Benutzer den Raum verlassen um den Test in einem weniger stark frequentierten Nebenraum durchzuführen.
Aufgabe der Erfindung
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Überprüfung kontaminierter Getränke zur Verfügung zu stellen, die die oben erwähnten und andere Nachteile nicht aufweist.
[0007] Insbesondere soll eine Vorrichtung realisiert werden, die neben ihrer Funktion als Drogentest platzsparend ist und entsprechende Zusatzfunktionen aufweist.
[0008] Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen gegeben.
Darstellung der Erfindung
[0009] Die Vorrichtung zur Überprüfung eines kontaminierten Getränks umfasst einen Grundkörper und mindestens ein am Grundkörper angeordnetes Testmittel, wobei das mindestens eine Testmittel relativ beweglich zu mindestens einem Teil des Grundkörpers ist.
[0010] Die Relativbeweglichkeit ermöglicht, dass das Testmittel in das zu überprüfende Getränk eingebracht und nach Ablauf der Testzeit aus dem Getränk wieder entfernt werden kann um das Ergebnis abzulesen. In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist das Testmittel als Schnelltest ausgeführt und verbleibt nach Beendigung der Überprüfung nicht im Getränk.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich beim Grundkörper um einen ausziehbaren Trinkhalm. Der Trinkhalm ist, in bekannter Weise zweiteilig aufgebaut, einem oberen Teil und einem unteren Teil, wobei ein Teil einen grösseren Durchmesser aufweist als der zweite Teil. Die beiden Teile können teleskopartig gegeneinander verschoben werden und von einer platzsparenden ineinander gesteckten Position in eine ausgezogene Trinkposition gebracht werden.
[0012] Am oberen Teil, welcher vor Gebrauch nicht mit dem Getränk in Berührung steht, sind Testmittel angebracht. Vorgesehen sind beispielsweise ein oder mehrere Teststreifen, die eine oder mehrere der gängigen Drogen wie Gamma Hydroxybuttersäure, Gamma Butyrolacton (GBL), Butandiol, Benzodiazepine, Ketamine, Amphetamine und andere in Flüssigkeit verabreichbare chemische, gesundheitsgefährdende, verbotene Substanzen. Durch die Ausziehfunktion des Trinkhalms werden die Teststreifen in das Getränk eingebracht. In einer Ausführungsform wird hierbei der obere Teil des Trinkhalms gegen den unteren Teil, oder umgekehrt, verschoben. Die Ausziehfunktion des Trinkhalms wird dazu genutzt, das Testmittel mit dem zu überprüfenden Getränk in Berührung zu bringen und nach Beendigung des Tests wieder zu entfernen. Vorteilhaft zum Stand der Technik ist, dass keine Pipette oder ein ähnlicher Gegenstand notwendig ist, um das Testmittel in Kontakt mit dem Getränk zu bringen. Die erfindungsgemässe Vorrichtung kombiniert ein Testmittel mit einem Trinkhalm.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Testmittel schiebbeweglich, beispielsweise als Hülse an einem handelsüblichen Trinkhalm angeordnet. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass das Testmittel nach Beendigung der Überprüfung vom Trinkhalm entfernt und getrennt entsorgt werden kann. Der Trinkhalm kann weiter verwendet werden. Je nach Bedarf werden verschiedene Testmittel auf den Trinkhalm aufgesteckt. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Testmittel als Fähnchen ausgebildet, umfassend einen den Grundkörper umhüllenden Bereich, einen Testbereich und einen Haltebereich.
[0014] Vorteilhaft an der erfindungsgemässen Vorrichtung ist, dass im Vergleich zum Stand der Technik, der Verpackungsaufwand gering ist. Fähnchen oder Hülsen können mit geringem Platzbedarf getrennt von den Trinkhalmen, welche ohnehin Teil des herkömmlichen Barbedarfs sind, aufbewahrt werden. Die Entsorgung nach Gebrauch gestaltet sich ebenfalls einfacher und das Abfallaufkommen ist geringer.
[0015] Anstelle des Trinkhalms kann als Grundkörper auch ein Rührstäbchen verwendet werden.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein Grundkörper mit einem Schwenkarm ausgestattet, auf dem das mindestens eine Testmittel angebracht ist. Vorzugsweise handelt es sich beim Grundkörper um ein Rührstäbchen. Vorteilhafterweise sind der Schwenkarm und die Verbindung zwischen Rührstäbchen und Schwenkarm, derart ausgebildet, dass sich das Testmittel zu einem unteren Teil des Rührstäbchens verschwenken lässt. Im Gebrauch steht der untere Teil in dieser Schwenkposition in Kontakt mit dem Getränk. Der Schwenkarm ist zum Beispiel durch ein Filmscharnier oder ein Drehgelenk mit dem Rührstäbchen verbunden und lässt sich nach Ablauf der Testzeit wieder aus dem Getränk entfernt, respektive in eine obere Position verschwenken.
[0017] Anders als Indikatorstreifen aus dem Laborbereich, wird das Rührstäbchen oder der Trinkhalm nach Beendigung des Tests und bei negativem Testergebnis in seiner eigentlichen Funktion als Rührstäbchen oder Trinkhalm weiterverwendet. Das Testmittel steht dabei nicht mehr mit dem Getränk in Kontakt. Es ist für den Konsumenten gut sichtbar und das Testergebnis kann abgelesen werden. Nach Abschluss der Überprüfung wird das Testmittel vom Grundkörper entfernt.
[0018] Der Grundkörper ausgeführt als Rührstäbchen oder Trinkhalm, kann beispielsweise aus Holz, Kunststoff oder Metall oder aus Materialkombinationen davon gefertigt sein. Beim Testmittel handelt es sich beispielsweise um einen Teststreifen oder eine Hülse. In einer weiteren Ausführungsform ist das Testmittel flächenförmig, beispielsweise als Rechteck, Quadrat oder punktförmige Fläche auf den Grundkörper aufgebracht. Die Verbindung zwischen Testmittel und Grundkörper ist in einer bevorzugten Ausführungsform eine stoffschlüssige Verbindung, beispielsweise eine Klebeverbindung oder eine Schweissverbindung. In einer weiteren Ausführungsform handelt es sich um eine kraft- oder formschlüssige Verbindung.
[0019] Das Testmittel detektiert eine oder mehrere der folgenden chemischen Substanzen Gamma Hydroxybuttersäure, Gamma Butyrolacton (GBL), Butandiol, Benzodiazepine, Ketamine, Amphetamine und andere in Flüssigkeit verabreichbare chemische, gesundheitsgefährdende, verbotene Substanzen.
[0020] In einer Ausführungsform der Erfindung ist auf der Verpackung der Vorrichtung die Beschreibung der Ergebnisparameter vorgesehen. Nach Abschluss des Test kann so das Testmittel mit den Ergebnisparametern auf der Verpackung verglichen und Rückschlüsse auf die Anwesenheit eine chemische Substanz im Drink gezogen werden.
[0021] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Beschreibung der Ergebnisparameter auf der Vorrichtung vorgesehen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0022] Anhand von Figuren, welche lediglich Ausführungsbeispiele zeigen, wird die Erfindung im Folgenden erläutert. Es zeigen: <tb>Fig. 1<sep>eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei das Testmittel noch nicht ins Getränk eingebracht wurde, <tb>Fig. 2<sep>eine Schnittdarstellung einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei das Testmittel noch nicht in das Getränk eingebracht wurde, <tb>Fig. 3(a)<sep>eine Schnittdarstellung der erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei das Testmittel als Fähnchen ausgebildet ist, <tb>Fig. 3(b)<sep>eine Darstellung des Testmittels von Vorne, ausgebildet als Fähnchen umfassend drei Bereiche, den Grundkörper umhüllenden Bereich, einen Testbereich und einen Haltebereich, <tb>Fig. 4<sep>eine Darstellung der erfindungsgemässen Vorrichtung von Vorne, im speziellen die des Grundkörpers mit Schwenkarm, <tb>Fig. 5<sep>eine Schnittdarstellung der erfindungsgemässen Vorrichtung, eingebracht in ein Getränk, wobei der Grundkörper eine Öffnung aufweist.
Ausführung der Erfindung
[0023] Fig. 1 zeigt die Vorrichtung 11, wobei der Grundkörper 12 als Trinkhalm ausgeführt ist. Der untere Teil 14 des Grundkörpers hat einen kleineren Durchmesser, bezogen auf die Querschnittsfläche, als der obere Teil 15. Der obere Teil 15 und der untere Teil 14 werden, wie der Richtungspfeil R zeigt, teleskopartig gegeneinander verschoben. Durch Verschieben des oberen Teils 15 gegen den unteren Teil 14, reduziert sich die Gesamtlänge des Grundkörpers 12, das Testmittel 13 wird in Richtung des Getränks F bewegt und taucht in dieses ein (in Fig. 1 nicht dargestellt). In der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 1ist das Testmittel aus drei Teststeifen aufgebaut, die den oberen Teil 15 aussenseitig umlaufen. Nach Beendigung der Überprüfung wird das Testmittel 13 durch Ziehen am oberen Teil 15 des Grundkörpers 12 aus dem Getränk entfernt und das Testergebnis kann abgelesen werden.
[0024] Fig. 2 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung 21, in der Ausführungsform als Trinkhalm oder Stäbchen. Das Testmittel 23 ist vorzugsweise schiebbeweglich am unteren Teil 24 des Grundkörpers 22 angeordnet, beispielsweise als Hülse. Die Hülse umläuft den unteren Teil 24, vorzugsweise aussenseitig. Beim Überprüfen des Getränks F wird durch das Verschieben des oberen Teils 25 gegen den unteren Teil 24, das Testmittel 23 entlang der Vertikalachse A des unteren Teils 24 bewegt und in das Getränk F eingebracht. Nach Beendigung des Tests wird die Vorrichtung 21 aus dem Getränk F genommen und das Verschieben solange fortgesetzt bis das Testmittel vom unteren Teil 24 abgestreift werden kann.
[0025] Fig. 3 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung 31. Beim Testmittel 33 handelt es sich um ein Fähnchen oder mehrere Fähnchen welche einen den Grundkörper 32 umhüllenden Bereich 38, einen Testbereich 37 und einen Haltebereich 36 aufweisen. Beim Grundkörper 32 handelt es sich um einen handelsüblichen Trinkhalm mit oder ohne Knickfunktion. Der Grundkörper 32 weist einen oberen Teil 35 und einen unteren Teil 34, der in das Getränk F getaucht wird auf. In dieser Ausführungsform ist der Grundkörper einstückig ausgeführt. Beim Durchführen der Überprüfung wird das Fähnchen am Haltebereich 36, entlang der vertikalen Achse A in Richtung des unteren Teils 34 des Grundkörpers 32 verschoben und so in das Getränk F eingebracht. Nach Beendigung des Tests wird der Trinkhalm 32 aus dem Getränk F genommen. Das Testmittel 33 wird vom unteren Teil 34 abgestreift und das Testergebnis anhand des Testbereichs 37 kontrolliert. In einer bevorzugten Ausführungsform, wie sie in Fig. 3(b) vergrössert dargestellt ist, ist der Haltebereich 36 und der den Grundkörper umhüllenden Bereich 38 aus einer Kunststofffolie ausgeführt. Den mittleren Teil des Fähnchens bildet der Testbereich 37, welcher in einer bevorzugten Ausführungsform auf die Kunststofffolie aufgebracht ist.
[0026] Fig. 4 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung 41, vorzugsweise als Rührstäbchen. Am Grundkörper 42 ist ein Schwenkarm 45 angeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Testmittel 43 am Schwenkarm 45 angeordnet. Der Schwenkarm 45 ist über die Verbindung 46 mit dem Grundkörper 42 verbunden. In bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung handelt es sich bei der Verbindung um ein Drehgelenk oder ein Filmscharnier (nicht dargestellt). Bei der Ausführungsform als Drehgelenk wird das Testmittel 43 durch die resultierende Drehbewegung in das Getränk (nicht dargestellt) eingebracht und wieder entfernt. In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Schwenkarm um mindestens 180° gemessen zum Grundkörper 42 verschwenkt werden. In einer weiteren Ausführungsform erfolgt eine Verschwenkung um 360°. Bei Durchführung der Überprüfung liegt der Schwenkarm 45, vorzugsweise derart deckungsgleich über dem Grundkörper 42, dass der Grundkörper 42 und insbesondere der Bereich des Schwenkarms 45, welcher das Testmittel 43 trägt in Kontakt mit dem zu überprüfenden Getränks steht.
[0027] Bei den Ausführungsformen mit Filmscharnier (nicht dargestellt) wird der Schwenkarm 45, gegen den Grundkörper 42, der mit dem zu überprüfenden Getränk in Berührung steht, geklappt. Beide Teile, stehen in dieser Position in Kontakt mit dem Getränk und der Test kann durchgeführt werden.
[0028] Nach Durchführung des Tests lässt sich der Schwenkarm 45, welcher das Testmittel 43 trägt, in eine obere Position verschwenken bzw. klappen, sodass das Testmittel 43 nicht mehr mit dem Getränk in Kontakt ist und das Ergebnis abgelesen werden kann.
[0029] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung 51. Bei dieser Ausführungsform ist aussenseitig am Grundkörper 52 ein Testmittel 53 angebracht. Weiters ist im Grundkörper 52 eine Öffnung 54 vorgesehen. In dieser Ausführungsform ist der Grundkörper 52 als Trinkhalm ausgebildet. Das Testmittel 53 und die Öffnung 54 sind vorzugsweise im obersten Drittel gemessen an der Gesamtlänge des Grundkörpers 52 angebracht. Wird das Getränk F durch den Trinkhalm gesaugt, tritt ein kleiner Teil durch die Öffnung 54 an die Aussenseite des Grundkörpers und in Kontakt mit dem Testmittel 53.
[0030] In einer weiteren, nicht in den Figuren dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das Testmittel am Grundkörper innenseitig angebracht.
Bezugszeichenliste
[0031] <tb>11, 21, 31, 41, 51<sep>Vorrichtung <tb>12, 22, 32, 42, 52<sep>Grundkörper <tb>13, 23, 33,43, 53<sep>Testmittel <tb>14, 24, 34<sep>untere Teil <tb>15, 25, 35<sep>oberer Teil <tb>36<sep>Haltebereich <tb>37<sep>Testbereich <tb>38<sep>umhüllender Bereich <tb>45<sep>Schwenkarm <tb>46<sep>Verbindung <tb>54<sep>Öffnung <tb>A<sep>Vertikalachse <tb>F<sep>Getränk <tb>C<sep>Glas <tb>(...)<sep>

Claims (10)

1. Vorrichtung (11, 21, 31, 41, 51) zur Überprüfung eines kontaminierten Getränks, umfassend einen Grundkörper (12, 22, 32, 42, 52) und mindestens ein am Grundkörper angeordnetes Testmittel (13, 23, 33, 43, 53), dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Testmittel (13, 23, 33, 43, 53) relativ beweglich zu mindestens einem Teil des Grundkörpers (12, 22, 32, 42, 52) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Relativbeweglichkeit um eine Schiebbeweglichkeit des Testmittels (13, 23, 33) entlang einer vertikalen Achse (A) des Grundkörpers handelt, wobei das Testmittel (13, 23, 33) vorzugsweise eine Schiebbeweglichkeit in Richtung eines unteren Teils des Grundkörpers aufweist und der untere Teil (14, 24, 34) beim Gebrauch der Vorrichtung mit dem Getränk in Kontakt steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Testmittel (13, 23, 33) eine Schiebbeweglichkeit in Richtung eines oberen Teils (15, 25, 35) des Grundkörpers aufweist und der obere Teil (15, 25, 35) beim Gebrauch der Vorrichtung nicht oder nur teilweise mit dem Getränk in Kontakt steht.
4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Testmittel (33) als Fähnchen ausgebildet ist, umfassend einen den Grundkörper umhüllenden Bereich (38), einen Testbereich (37) und einen Haltebereich (36).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (42) ein Schwenkarm (45) angeordnet ist, der das mindestens eine Testmittel (43) trägt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (45) und eine Verbindung (46) zwischen Grundkörper (42) und Schwenkarm (45), derart ausgebildet sind, dass sich das Testmittel (43) zum Grundkörpers (4.2) verschwenken lässt, welcher beim Gebrauch mit dem Getränk in Kontakt steht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Verbindung (46) um ein Gelenk oder ein Scharnier handelt, vorzugsweise um ein Drehgelenk oder ein Filmscharnier.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Testmittel als eine Hülse ausgebildet ist, die den Grundkörper umhüllt.
9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper ein dünner lang gestreckter Körper ist, vorzugsweise ein Trinkhalm oder ein Rührstäbchen.
10. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Testmittel verwendbar ist folgende chemische Substanzen zu detektieren: Gamma Hydroxybuttersäure, Gamma Butyrolacton (GBL), Butandiol, Benzodiazepine, Ketamine, Amphetamine und andere in Flüssigkeit verabreichbare chemische, gesundheitsgefährdende, verbotene Substanzen.
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