CH703241B1 - Kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung, wobei ein kabelgebundener Hörer (32) in die Basis (3) einsetzbar und mit der Basis (3) verbindbar ist, wobei ein schnurloser Kopfhörer (4) in den kabelgebundenen Hörer (32) einsetzbar und mit dem kabelgebundenen Hörer (32) verbindbar ist. Die Erfindung ist insofern vorteilhaft, als dass zwei Kommunikationsmöglichkeiten dem Benutzer zur Bereitstellung stehen, nämlich mit dem schnurlosen Kopfhörer (4), mit dem kabelgebundenen Hörer (32) und mit der Basis (3).
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung, umfassend
eine Basis, in der ein Steuerschaltkreis für die Basis zur Bereitstellung eines Festnetz-Services vorgesehen ist;
einen Hörer-Aufnahmeraum, in dem ein Telefonabnahme-Schalter vorgesehen ist, der mit dem Steuerschaltkreis für die Basis elektrisch verbunden ist;
einen kabelgebundenen Hörer, der über ein Kommunikationsverbindungskabel mit der Basis verbunden ist;
und einen Kopfhörer-Aufnahmeraum.
[0002] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines konventionellen Telefongeräts bei der Ausführung. Bei einem traditionellen Telefongerät 2 ist zwischen einem Hauptgerät mit Drucktasten 20 und einem Hörer 22 ein Kommunikationsverbindungskabel 24 vorgesehen, das mit einem öffentlichen Telefonnetz (PSTN) 7 verbunden ist. Der Benutzer kann die Tasten 28 am Hauptgerät mit Drucktasten 20 auswählen, dann wird eine Verbindung mit einer Kontaktperson am anderen Ende über das öffentliche Telefonnetz (PSTN) 7 hergestellt, so dass der Benutzer mit dem Hörer 22 mit der Kontaktperson ein Gespräch führen kann.
[0003] Dank der Entwicklung der Technologie der drahtlosen Kommunikation wurde ein schnurloser Hörer 2 ́ mit der Funktion drahtloser Kommunikation entwickelt, das mit einer Basis 20 ́ kombiniert ist, die ebenfalls mit der Funktion drahtloser Kommunikation versehen ist. Wie in Fig. 2gezeigt, ist der schnurlose Hörer 2 ́ mit der Basis 20 ́ drahtlos verbunden, die wiederum mit dem öffentlichen Telefonnetz (PSTN) 7 verbunden ist, so dass ein Gespräch in einem bestimmten Raum ohne Einschränkung der Entfernung ermöglicht wird.
[0004] Gleichzeitig ist die Bluetooth-Kommunikationstechnologie bereits an verschiedenen personalen Mobilkommunikationsgeräten angewendet worden. Beispielsweise ermöglicht die Kommunikation zwischen einem Bluetooth-Kopfhörer und einem Bluetooth-Mobiltelefon dem Benutzer, unter allen Umständen das Telefon abzunehmen und frei zu sprechen.
[0005] Jedoch bestehen bei den vorstehenden beiden herkömmlichen Ausführungsformen noch folgende Nachteile: das traditionelle Telefongerät ist durch das Kommunikationskabel 26 verbunden; der schnurlose Hörer 2 ́ ist zwar drahtlos bedienbar, doch muss der der Benutzer unter Schmerzen leiden, nachdem er das Telefongerät längere Zeit gehalten hat. Dies beeinträchtigt die Gesprächsqualität bei der Arbeit und im Alltagsleben.
[0006] Angesichts der oben genannten Probleme stellt es ein anzustrebendes Ziel für die Hersteller dar, eine Festnetz-Kommunikationsvorrichtung mit Freisprech-Funktion anzubieten.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung aus einem Hörer, einer Basis und einem Kopfhörer zu schaffen, wobei der Hörer in die Basis einsetzbar und mit der Basis verbindbar ist, wobei der Kopfhörer in den Hörer einsetzbar und mit dem Hörer verbindbar ist. Dem Benutzer stehen drei Kommunikationsmöglichkeiten zur Bereitstellung, nämlich mit dem Kopfhörer, dem Hörer oder der Basis. Ausserdem kann der Kopfhörer in die Basis eingesetzt werden.
[0008] Die o.g. Aufgabe wird durch die obige kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung gelöst, dadurch gekennzeichnet, dass im kabelgebundenen Hörer ein Steuerschaltkreis für den Hörer angeordnet ist, ein Kopfhörer-Aufnahmeraum angeordnet ist, wobei ein Anschluss mit dem Steuerschaltkreis für den Hörer verbunden ist; und dass ein schnurloser Kopfhörer mit einem Kopfhörer-Schaltkreis sowie ein Signalübertragungsanschluss, der mit dem Kopfhörer-Schaltkreis elektrisch verbunden ist und beim Einsetzen des schnurlosen Kopfhörers in den Kopfhörer-Aufnahmeraum mit dem Anschluss elektrisch verbunden wird.
[0009] Mit der oben beschriebenen kombinierten Festnetz-Kommunikationsvorrichtung sowie den Verbindungen der Schaltkreise werden die Probleme mit Schmerzen sowie die Unannehmlichkeiten bei den traditionellen Telefongeräten gelöst.
[0010] Im Folgenden werden die eingesetzten technischen Inhalte, Massnahmen und Funktionen der vorliegenden Erfindung anhand der detaillierten Beschreibung und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Jedoch soll die Erfindung nicht auf die Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen beschränkt werden. Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>eine perspektivische Ansicht eines konventionellen Telefongeräts bei der Ausführung;
<tb>Fig. 2<sep>eine perspektivische Ansicht eines konventionellen schnurlosen Telefongeräts bei der Ausführung;
<tb>Fig. 3<sep>eine Aussenansicht des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
<tb>Fig. 4<sep>eine Aussenansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung; und
<tb>Fig. 5<sep>eine Aussenansicht des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
[0011] Fig. 3 zeigt eine Aussenansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen kombinierten Festnetz-Kommunikationsvorrichtung, die eine Basis 10, einen schnurlosen Hörer 9 und einen schnurlosen Kopfhörer 5 umfasst.
[0012] In der Basis 10 ist ein Steuerschaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) für die Basis zur Bereitstellung eines Festnetz-Services vorgesehen; ausserhalb der Basis 10 ist ein Hörer-Aufnahmeraum 102 angeordnet, in dem ein erster Anschluss 104 vorgesehen ist, der mit dem Steuerschaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) in der Basis 10 elektrisch verbunden ist. Im schnurlosen Hörer 9 ist ein Steuerschaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) für den Hörer angeordnet; ausserhalb des schnurlosen Hörers 9 sind ein Kopfhörer-Aufnahmeraum 90 und ein erster Signalübertragungsanschluss 92 vorgesehen, wobei im Kopfhörer-Aufnahmeraum 90 ein zweiter Anschluss 902 angeordnet ist; der erste Signalübertragungsanschluss 92 und der zweite Anschluss 902 sind mit dem Steuerschaltkreis für den schnurlosen Hörer 9 elektrisch verbunden. Beim Einsetzen des schnurlosen Hörers 9 in den Hörer-Aufnahmeraum 102 der Basis 10 wird der erste Signalübertragungsanschluss 92 mit dem ersten Anschluss 104 elektrisch verbunden, um eine Verbindung mit dem Steuerschaltkreis in der Basis 10 herzustellen. Im schnurlosen Kopfhörer 5 ist ein Kopfhörer-Schaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) vorgesehen; ausserhalb des schnurlosen Kopfhörers 5 ist ein zweiter Signalübertragungsanschluss 50 vorgesehen, der mit dem Kopfhörer-Schaltkreis im Inneren des schnurlosen Kopfhörers 5 elektrisch verbunden ist und beim Einsetzen des schnurlosen Kopfhörers 5 in den Kopfhörer-Aufnahmeraum 90 des schnurlosen Hörers 9 mit dem zweiten Anschluss 902 elektrisch verbunden wird, um eine elektrische Verbindung mit dem Steuerschaltkreis des schnurlosen Hörers 9 herzustellen.
[0013] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die Basis 10 mit dem öffentlichen Telefonnetz (PSTN) 7 kabelgebunden, so dass eine Kommunikation mit einem anderen Ende über das PSTN 7 ermöglicht wird. Falls ein schnurloser Hörer 9 mit einem schnurlosen Kopfhörer 5 in die Basis 10 eingesetzt ist, kann der Benutzer 10 mit dem Gesprächspartner am anderen Ende frei sprechen, wobei der Gesprächspartner frei für jedermann zu hören ist. Alternativ kann der Benutzer den schnurlosen Hörer 9 aus der Basis 10 herausnehmen und ihn in der Hand halten, um ein intimes Gespräch zu führen, ohne dass der Gesprächspartner von jedermann gehört werden kann. Des Weiteren kann der Benutzer aus dem schnurlosen Hörer 9 den schnurlosen Kopfhörer 5 nehmen, um ein intimes Gespräch mit dem Gesprächspartner am anderen Ende zu führen, wobei der Gesprächspartner nicht für jedermann zu hören ist. Sofern der schnurlose Hörer 9 aus der Basis 10 herausgenommen ist, wird eine drahtlose Kommunikation zwischen dem schnurlosen Hörer 9 und der Basis 10 über die Bluetooth-Kommunikationstechnologie gestaltet. Sofern der schnurlose Kopfhörer 5 aus dem schnurlosen Hörer 9 herausgenommen ist, wird ebenfalls eine drahtlose Kommunikation zwischen dem schnurlosen Kopfhörer 5 und dem schnurlosen Hörer 9 über die Bluetooth-Kommunikationstechnologie gestaltet.
[0014] Um eine schnelle Verbindung des schnurlosen Kopfhörers 5 und des schnurlosen Hörers 9 im ersten Ausführungsbeispiel zu erzielen, wie aus Fig. 3ersichtlich, kann ferner ein anziehbares Element 52 am schnurlosen Kopfhörer 5 angeordnet werden; zudem kann ein magnetisches Element 904 im Kopfhörer-Aufnahmeraum 90 des schnurlosen Hörers 9 angeordnet werden. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, dass das magnetische Element 904 das anziehbare Element 52 im schnurlosen Kopfhörer 5 anzieht, wenn sich der schnurlose Kopfhörer 5 dem Kopfhörer-Aufnahmeraum 90 des schnurlosen Hörers 9 annähert. Dadurch kann der schnurlose Kopfhörer 5 schnell in den Kopfhörer-Aufnahmeraum 90 aufgenommen werden, wobei der Signalübertragungsanschluss 50 des schnurlosen Kopfhörers 5 mit dem zweiten Anschluss 902 des schnurlosen Hörers 9 elektrisch verbunden ist.
[0015] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind der erste Signalübertragungsanschluss 92 des schnurlosen Hörers 9 und der erste Anschluss 104 der Basis 10 über einen USB- (Universal Serial Bus) oder über einen metallenen Anschluss elektrisch verbunden. Gleichfalls sind der zweite Signalübertragungsanschluss 50 des schnurlosen Kopfhörers 5 und der zweite Anschluss 904 des schnurlosen Hörers 9 über einen USB- oder über einen metallenen Anschluss elektrisch verbunden. Ferner ist am schnurlosen Hörer 9 ein Verrieglungsmechanismus 94 vorgesehen, der dem Benutzer die Möglichkeit zur Bereitstellung stellt, den schnurlosen Kopfhörer 5 im Kopfhörer-Aufnahmeraum 90 zu verriegeln, damit der schnurlose Kopfhörer 5 für Kinder nicht zugänglich ist, um ein Verschlucken des schnurlosen Kopfhörers 5 zu vermeiden.
[0016] Fig. 4 zeigt eine Aussenansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen kombinierten Festnetz-Kommunikationsvorrichtung, die eine Basis 3, einen kabelgebundenen Hörer 32 und einen schnurlosen Kopfhörer 4 umfasst. In der Basis 3 ist ein Steuerschaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) für die Basis zur Bereitstellung eines Festnetz-Services vorgesehen; ausserhalb der Basis 3 ist ein Hörer-Aufnahmeraum 30 angeordnet, in dem ein Telefonabnahme-Schalter (nicht in der Zeichnung dargestellt) vorgesehen ist, der mit dem Steuerschaltkreis für die Basis elektrisch verbunden ist. Der kabelgebundene Hörer ist über ein Kommunikationsverbindungskabel 34 mit der Basis 3 verbunden. Im kabelgebundenen Hörer 32 ist ein Steuerschaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) für den Hörer angeordnet; ausserhalb des kabelgebundenen Hörers 32 ist ein Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 vorgesehen, in dem ein Anschluss 3202 angeordnet ist, der mit dem Steuerschaltkreis für den Hörer verbunden ist. Im schnurlosen Kopfhörer 4 ist ein Kopfhörer-Schaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) vorgesehen; ausserhalb des schnurlosen Kopfhörers 4 ist ein Signalübertragungsanschluss 40 vorgesehen, der mit dem Kopfhörer-Schaltkreis elektrisch verbunden ist und beim Einsetzen des schnurlosen Kopfhörers 4 in den Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 mit dem Anschluss 3202 elektrisch verbunden wird.
[0017] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist die Basis 3 mit dem öffentlichen Telefonnetz (PSTN) 7 per Kabel verbunden, so dass eine Kommunikation mit einem anderen Ende über das PSTN 7 ermöglicht wird. Der Benutzer kann den kabelgebundenen Hörer 32 in der Hand halten, um ein Gespräch mit einem Gesprächspartner am anderen Ende zu führen. Alternativ kann der Benutzer den schnurlosen Kopfhörer 4 herausnehmen, um ein Gespräch mit dem Gesprächspartner am anderen Ende zu führen, ohne den Hörer in der Hand halten zu müssen. Wenn der Benutzer mit dem kabelgebundenen Hörer 32 in der Hand mit einem Gesprächspartner am anderen Ende kommuniziert, wird der Telefonabnahme-Schalter aktiviert, wobei der Übertragungsweg der Tonsignale vom anderen Ende durch das PSTN 7, den Steuerschaltkreis der Basis 3 und das Kommunikationsverbindungskabel 34 bis zum Steuerschaltkreis des kabelgebundenen Hörers 32 verläuft, was ein Gespräch in beiden Richtungen ermöglicht. Sofern der Benutzer den schnurlosen Kopfhörer 4 aus dem kabelgebundenen Hörer 32 zum Zwecke der Freisprech-Kommunikation herausnimmt, wird der Steuerschaltkreis für den kabelgebundenen Hörer 32 den Steuerschaltkreis für die Basis 3 benachrichtigen, der sodann mit dem Kopfhörer-Schaltkreis des schnurlosen Kopfhörers 4 eine drahtlose Kommunikation gestaltet. Nun verläuft der Übertragungsweg der Töne vom anderen Ende durch das PSTN 7 und den Steuerschaltkreis der Basis 3 bis zum Kopfhörer-Schaltkreis des schnurlosen Kopfhörers 4, was ein Gespräch in beide Richtungen ermöglicht.
[0018] Um eine schnelle Verbindung des schnurlosen Kopfhörers 4 und des kabelgebundenen Hörers 32 im zweiten Ausführungsbeispiel zu erzielen, kann ferner, wie aus Fig. 4ersichtlich, ein anziehbares Element 42 am schnurlosen Kopfhörer 4 angeordnet werden; zudem kann ein magnetisches Element 3204 im Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 des kabelgebundenen Hörers 32 angeordnet werden. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, dass das magnetische Element 3204 das anziehbare Element 42 im schnurlosen Kopfhörer 4 anzieht, wenn sich der schnurlose Kopfhörer 4 dem Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 des kabelgebundenen Hörers 32 annähert. Dadurch kann der schnurlose Kopfhörer 4 schnell in den Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 aufgenommen werden, wobei der Signalübertragungsanschluss 40 des schnurlosen Kopfhörers 4 mit dem Anschluss 3202 des kabelgebundenen Hörers 32 elektrisch verbunden ist.
[0019] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind der Signalübertragungsanschluss 40 des schnurlosen Kopfhörers 4 und der Anschluss 3202 des Hörers 40 über einen USB- (Universal Serial Bus) oder über einen metallenen Anschluss elektrisch verbunden. Ferner ist am kabelgebundenen Hörer 32 ein Verrieglungsmechanismus 324 vorgesehen, der dem Benutzer die Möglichkeit zur Bereitstellung stellt, den schnurlosen Kopfhörer 4 im Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 zu verriegeln, damit der schnurlose Kopfhörer 4 für Kinder nicht zugänglich ist, um ein Verschlucken des schnurlosen Kopfhörers 4 zu vermeiden.
[0020] Fig. 5 zeigt eine Aussenansicht des dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen kombinierten Festnetz-Kommunikationsvorrichtung, die eine Basis 3 ́ und einen schnurlosen Kopfhörer 4 ́ umfasst. In der Basis 3 ́ ist ein Steuerschaltkreis (nicht in der Zeichnung dargestellt) für die Basis 3 ́ zur Bereitstellung eines Festnetz-Services vorgesehen; ausserhalb der Basis 3 ́ ist ein Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 ́ angeordnet, in dem ein Anschluss 3202 ́ vorgesehen ist, der mit dem Steuerschaltkreis für die Basis verbunden ist. Im schnurlosen Kopfhörer 4 ́ ist ein Schaltkreis für den Kopfhörer angeordnet; ausserhalb des schnurlosen Kopfhörers 4 ́ ist ein Signalübertragungsanschluss 40 ́ vorgesehen, der mit dem Kopfhörer-Schaltkreis elektrisch verbunden ist und beim Einsetzen des schnurlosen Kopfhörers 4 ́ in den Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 ́ mit dem Anschluss 3202 ́ im Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 ́ elektrisch verbunden wird.
[0021] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist die Basis 3 ́ mit dem öffentlichen Telefonnetz (PSTN) 7 kabelgebunden, so dass eine Kommunikation mit einem anderen Ende über das PSTN 7 ermöglicht wird. Der Benutzer kann den schnurlosen Kopfhörer 4 ́ herausnehmen, um ein Gespräch mit dem anderen Ende zu führen, ohne den Hörer in der Hand halten zu müssen. Sofern der Benutzer den schnurlosen Kopfhörer 4 ́ aus der Basis 3 ́ zum Zwecke der Freisprech-Kommunikation herausnimmt, wird der Steuerschaltkreis für die Basis 3 ́ zusammen mit dem Kopfhörer-Schaltkreis des schnurlosen Kopfhörers 4 ́ eine drahtlose Kommunikation gestalten. Nun verläuft der Übertragungsweg der Töne vom anderen Ende durch das PSTN 7, den Steuerschaltkreis der Basis 3 ́ bis zum Kopfhörer-Schaltkreis des schnurlosen Kopfhörers 4 ́, wodurch ein Gespräch in beide Richtungen ermöglicht wird.
[0022] Um eine schnelle Verbindung des schnurlosen Kopfhörers 4 ́ und der Basis 3 ́ im dritten Ausführungsbeispiel zu erzielen, wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann ferner ein anziehbares Element 42 ́ am schnurlosen Kopfhörer 4 ́ angeordnet werden; zudem kann ein magnetisches Element 3204 ́ im Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 ́ der Basis 3 ́ angeordnet werden. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, dass das magnetische Element 3204 ́ das anziehbare Element 42 ́ im schnurlosen Kopfhörer 4 ́ anzieht, wenn sich der schnurlose Kopfhörer 4 ́ dem Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 ́ der Basis 3 ́ annähert. Dadurch kann der schnurlose Kopfhörer 4 ́ schnell in den Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 ́ aufgenommen werden, wobei der Signalübertragungsanschluss 40 ́ des schnurlosen Kopfhörers 4 ́ mit dem Anschluss 3202 ́ der Basis 3 ́ elektrisch verbunden ist.
[0023] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind der Signalübertragungsanschluss 40 ́ des schnurlosen Kopfhörers 4 ́ und der Anschluss 3202 ́ der Basis 3 ́ über einen USB- (Universal Serial Bus) oder über einen metallenen Anschluss elektrisch verbunden. Ferner ist an der Basis 3 ́ ein Verrieglungsmechanismus 324 ́ vorgesehen, der dem Benutzer die Möglichkeit zur Bereitstellung stellt, den schnurlosen Kopfhörer 4 ́ im Kopfhörer-Aufnahmeraum 320 ́ zu verriegeln, damit der schnurlose Kopfhörer 4 ́ für Kinder nicht zugänglich ist, um ein Verschlucken des schnurlosen Kopfhörers 4 ́ zu vermeiden.
[0024] An der obigen Beschreibung lassen sich folgende Vorteile durch die erfindungsgemässe kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung realisieren: ein Hörer ist in eine Basis einsetzbar, in die ein schnurloser Kopfhörer einsetzbar ist; die Erfindung ist insofern vorteilhaft, als dass drei Kommunikationsmöglichkeiten dem Benutzer zur Bereitstellung stehen, nämlich mit der Basis, wobei der Benutzer mit einem Gesprächspartner am anderen Ende in Freisprech-Funktion kommunizieren kann, wobei der Gesprächspartner am anderen Ende für jedermann frei zu hören ist; mit dem Hörer, wobei der Benutzer den Hörer in der Hand mit einem Gesprächspartner am anderen Ende intim kommunizieren kann, ohne dass der Gesprächspartner am anderen Ende von jedermann gehört wird; und mit dem schnurlosen Kopfhörer, wobei der Benutzer mit einem Gesprächspartner am anderen Ende in Freisprech-Funktion intim kommunizieren kann, ohne dass der Gesprächspartner am anderen Ende von jedermann gehört wird. Somit werden die Probleme mit Schmerzen sowie die Unannehmlichkeiten bei den traditionellen Telefongeräten gelöst.
[0025] Die vorstehende Beschreibung stellt nur bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und soll nicht die Patentansprüche beschränken.
Bezugszeichenliste
[0026]
<tb>der herkömmlichen Ausführungsform
<tb>2<sep>traditionelles Telefongerät
<tb>20<sep>Hauptgerät mit Drucktasten
<tb>22<sep>kabelgebundener Hörer
<tb>24<sep>Kommunikationsverbindungskabel
<tb>26<sep>Übertragungskabel
<tb>28<sep>Taste
<tb>2 ́<sep>schnurloser Hörer
<tb>20 ́<sep>Basis
<tb>7<sep>öffentliches Telefonnetz (PSTN)
<tb>der vorliegenden Erfindung
<tb>5, 4, 4 ́<sep>schnurloser Kopfhörer
<tb>50, 40, 40 ́<sep>Signalübertragungsanschluss
<tb>52, 42, 42 ́<sep>anziehbares Element
<tb>9<sep>schnurloser Hörer
<tb>32<sep>kabelgebundener Hörer
<tb>90, 320, 320 ́<sep>Kopfhörer-Aufnahmeraum
<tb>30<sep>Hörer-Aufnahmeraum
<tb>902, 3202, 3202 ́<sep>Anschluss
<tb>904, 3204, 3204 ́<sep>magnetisches Element
<tb>92<sep>Signalübertragungsanschluss
<tb>94, 324, 324 ́<sep>Verrieglungsmechanismus
<tb>10, 3, 3 ́<sep>Basis
<tb>34<sep>Kommunikationsverbindungskabel
<tb>102<sep>Hörer-Aufnahmeraum
<tb>104<sep>Anschluss
<tb>7<sep>öffentliches Telefonnetz (PSTN)
Claims (5)
1. Kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung, umfassend
– eine Basis (3), in der ein Steuerschaltkreis für die Basis zur Bereitstellung eines Festnetz-Services vorgesehen ist;
– ein Hörer-Aufnahmeraum (30), in dem ein Telefonabnahme-Schalter vorgesehen ist, der mit dem Steuerschaltkreis für die Basis elektrisch verbunden ist;
– einen kabelgebundenen Hörer (32), der über ein Kommunikationsverbindungskabel (34) mit der Basis (3) verbunden ist; und
– ein Kopfhörer-Aufnahmeraum (320),
dadurch gekennzeichnet, dass im kabelgebundenen Hörer (32) ein Steuerschaltkreis für den Hörer angeordnet ist, wobei ein Anschluss (3202) mit dem Steuerschaltkreis für den Hörer verbunden ist; und
dass ein schnurloser Kopfhörer (4) mit einem Kopfhörer-Schaltkreis sowie ein Signalübertragungsanschluss (40), der mit dem Kopfhörer-Schaltkreis elektrisch verbunden ist und beim Einsetzen des schnurlosen Kopfhörers (4) in den Kopfhörer-Aufnahmeraum (320) mit dem Anschluss (3202) elektrisch verbunden wird.
2. Kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (3202) und der Signalübertragungsanschluss (40) als USB-Anschluss ausgeführt sind.
3. Kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (3202) und der Signalübertragungsanschluss (40) als metallener Anschluss ausgeführt sind.
4. Kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ferner ein magnetisierbares Element (42) am schnurlosen Kopfhörer (4) angeordnet ist; zudem ist ein magnetisches Element (3204) im Kopfhörer-Aufnahmeraum (320) des kabelgebundenen Hörers (32) angeordnet; wenn sich der schnurlose Kopfhörer (4) dem Kopfhörer-Aufnahmeraum (320) annähert, zieht das magnetische Element (3204) das magnetisierbare Element (42) im schnurlosen Kopfhörer (4) an.
5. Kombinierte Festnetz-Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am kabelgebundenen Hörer (32) ferner ein Verrieglungsmechanismus (324) vorgesehen ist, der die Bereitstellung ermöglicht, den schnurlosen Kopfhörer (4) im Kopfhörer-Aufnahmeraum (324) zu verriegeln.
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