CH703485A1 - Schreibgerät. - Google Patents

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CH703485A1
CH703485A1 CH01355/10A CH13552010A CH703485A1 CH 703485 A1 CH703485 A1 CH 703485A1 CH 01355/10 A CH01355/10 A CH 01355/10A CH 13552010 A CH13552010 A CH 13552010A CH 703485 A1 CH703485 A1 CH 703485A1
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CH
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writing
writing instrument
adhesive
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sep
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CH01355/10A
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English (en)
Inventor
Karl-Heinz Bosch
Original Assignee
Karl-Heinz Bosch
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K25/00Attaching writing implements to wearing apparel or objects involving constructional changes of the implements

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft Schreibgeräte (1) mit einem Haftbereich (9, 10), der entweder direkt am Schreibgerät oder auf einem Träger ein- bzw. beidseitig aufgebracht ist. Der Haftbereich ist dabei so gestaltet, dass sich das Schreibgerät wieder lösen und befestigen lässt. Die Schreibgeräte können in Form und Farbe sowie Oberfläche mannigfaltig ausgebildet sein. Ausserdem sind die erfindungsgemässen Schreibgeräte flexibel ausgestattet. Hierzu bieten sich daher flexible biegbare Materialien wie Papier, Karton oder Kunststoff als Herstellungsmaterial an. Dies hat den Vorteil, dass in Zeitschriften oder Zeitungen eingeklebte Stifte mit dem jeweiligen Untergrund mitgeknickt oder gebogen werden können.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät nach dem Oberbegriff des Anspruch 1.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl unterschiedlichster Art und Form von Schreibgeräten bekannt und auf dem Markt erhältlich.
[0003] So ist beispielsweise aus der DE 20 113 646 U1 ein magnetischer Kugelschreiber mit innenliegenden Magneten bekannt, welcher die Besonderheit aufweist, das erstmalig ein in Farbe und Form beliebiger, handelsüblicher Kugelschreiber durch Magnetismus an metallischen Flächen, auch in der Senkrechten oder über Kopf, Halt findet. Hierbei lässt der im Inneren verborgene Magnet jegliches Design zu, da er nicht (nachträglich) von aussen auf den Stift angebracht wird.
[0004] Nachteilig hierbei ist allerdings, dass ein Befestigen des Magnet-Kugelschreibers aus dem Stand der Technik nur auf metallischem Untergrund möglich ist.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schreibgerät zu schaffen, welches die oben genannten Nachteile des Standes der Technik behebt oder zumindest lindert.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe führt das Kennzeichen des Anspruchs 1.
[0007] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist ein Schreibgerät einen Haftbereich auf. Bevorzugt handelt es sich bei dem Schreibgerät um Kugelschreiber, Bleistifte, Filzstifte, Schreibminen zwischen zwei flächigen Plastik- oder Kartonteilen oder Füller. Vorteilhaft hierbei ist, dass der Aufbau solcher Schreibgeräte eine Oberfläche bietet, die für einen Haftbereich geeignet ist. Dies gewährleistet dem Nutzer eine möglichst hohe Flexibilität.
[0008] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Haftbereich flächig, punktuell oder streifenförmig auf dem Schreibgerät angebracht. Dies hat den Vorteil, dass das Schreibgerät von einem Untergrund gelöst und an einen anderen Untergrund geheftet werden kann.
[0009] Weiter ist bevorzugt als Untergrund jegliches Material anzunehmen. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Untergrund aus Papier, Pappe, Karton, Kunststoff, Metall oder Glasfaser besteht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Umstand, dass der Haftbereich mit dem Untergrund zusammenwirken kann, d. h. der Haftbereich eine wiederlösbare Verbindung mit dem Untergrund eingehen kann. Vorteilhaft hierbei wiederum ist, dass der Nutzer eine möglichst hohe Flexibilität beim Einsatz des Schreibgeräts erreicht, indem der Haftbereich auf verschiedenen Arten von Untergrund wiederlösbar aufgebracht werden kann.
[0010] Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel eines Haftbereichs für ein Schreibgerät besteht der Haftbereich entweder selbst aus einem Kleber oder ist auf einem Träger beidseitig aufgebracht. Bei dem Kleber kann es sich um handelsüblichen Kleber handeln. Die einzige Eigenschaft hierbei ist, dass der Kleber mehrmals auf einen Untergrund aufgebracht und wiederlösbar mit dem Untergrund verbunden werden kann. Der Umstand, dass der Kleber auf einem Träger aufgebracht sein soll, birgt den Vorteil, dass der Träger dem Kleber eine Stabilität verleiht, die es dem Nutzer wiederum erlaubt, den Haftbereich ohne weiteres von einem Untergrund oder vom Schreibgerät zu entfernen.
[0011] Weiter soll vom Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung abgedeckt sein, dass nach dem erstmaligen Abnehmen des Schreibgeräts von einem Untergrund der Haftbereich auf dem Untergrund verbleibt und das Schreibgerät immer wieder auf den Untergrund aufgesetzt werden kann. Vorteilhaft hierbei ist, dass das Schreibgerät während des Schreibens nicht klebrig in den Händen des Nutzers liegt.
[0012] Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in der Weise angeordnet, dass der Haftbereich nach dem ersten Entfernen von einem Untergrund am Schreibgerät bleibt. Hierbei soll der Haftbereich wiederverwendbar, d. h. aufs Neue mit einem anderen oder dem gleichen Untergrund verbindbar sein. Vorteilhaft hierbei ist, dass das Schreibgerät auch bei wechselndem Untergrund immer wieder durch den Nutzer abgelegt werden kann, ohne dass das Schreibgerät hierbei verloren geht.
[0013] Ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Haftbereichs ist auf einem Untergrund aufgebracht. Beim Entfernen des Schreibgeräts von diesem Untergrund soll der Haftbereich entweder klebend auf dem Schreibgerät oder klebend auf dem Untergrund verbleiben. Daneben soll es aber auch möglich sein, dass nach dem Entfernen des Schreibgeräts von dem Untergrund weder das Schreibgerät noch der Untergrund wieder miteinander verbindbar sind.
[0014] Die Schreibgeräte können in Form und Farbe sowie Oberfläche mannigfaltig ausgebildet sein. Die Schreibgeräte können transparent ausgebildet sein, um darunter liegende Informationen lesen zu können. Ausserdem sind die erfindungsgemässen Schreibgeräte flexibel ausgestattet. Hierzu bieten sich daher flexible biegbare Materialien wie Papier, Karton oder Kunststoff als Herstellungsmaterial an. Dies hat den Vorteil, dass in Zeitschriften oder Zeitungen eingeklebte Stifte mit dem jeweiligen Untergrund mitgeknickt oder gebogen werden können.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0015] <tb>Fig. 1<sep>zeigt ein erfindungsgemässes Schreibgerät in einer perspektivischen Ansicht von seitlich oben; <tb>Fig. 2<sep>zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts aus einer perspektivischen Seitenansicht von schräg oben; <tb>Fig. 3<sep>zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts mit abknickbaren Flügeln; <tb>Fig. 4<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts; <tb>Fig. 5<sep>zeigt eine vergrösserte Ansicht eines Teils der Fig. 4; <tb>Fig. 6<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schreibgeräts in Anfangslage; <tb>Fig. 7<sep>zeigt das Schreibgerät nach Fig. 6in Arbeitslage; <tb>Fig. 8<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schreibgeräts zum Aufklappen in Anfangslage; <tb>Fig. 9<sep>zeigt das Schreibgerät nach Fig. 8in Arbeitslage; <tb>Fig. 10<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts schräg von oben seitlich; <tb>Fig. 11<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts; <tb>Fig. 12<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts in Herzform; <tb>Fig. 13<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts aus der Ansicht von schräg oben; <tb>Fig. 14<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts mit mehreren Schreibminen in Ruhelage; <tb>Fig. 15<sep>zeigt das Schreibgerät nach Fig. 14in Gebrauchslage; <tb>Fig. 16<sep>zeigt eine seitliche Frontansicht eines erfindungsgemässen Schreibgeräts; <tb>Fig. 17<sep>zeigt ein anderes erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel eines Schreibgeräts; <tb>Fig. 18<sep>zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts; <tb>Fig. 19<sep>zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts; <tb>Fig. 20<sep>zeigt eine geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemässen Schreibgeräts; <tb>Fig. 21<sep>zeigt ein anderes erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel eines Schreibgeräts in geschnittener Seitenansicht; <tb>Fig. 22<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts in einer geschnittenen Seitenansicht; <tb>Fig. 23<sep>zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts von schräg oben; <tb>Fig. 24<sep>zeigt ein Ausführungsbeispiel von mehreren miteinander verbundenen erfindungsgemässen Schreibgeräten; <tb>Fig. 25<sep>zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel von miteinander verbundenen Schreibgeräten.
[0016] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemässes Schreibgerät 1 gezeigt. Die Ansicht ist von schräg oben ausgeführt. Dort ist ein Schreibgerät 1 zu erkennen, welches eine Schreibmine 2, einen Schreibkörper 3, sowie einen Klebebereich 4 aufweist.
[0017] In Fig. 2 besteht das Schreibgerät 1 aus dem Schreibkörper 3, der Schreibmine 2 sowie einem ersten Flügel 5 und einem zweiten Flügel 6, welche über jeweilige Falze 7 und 8 mit dem Schreibkörper 3 verbunden sind. Die Flügel 5, 6 weisen auf ihrer Unterseite jeweils einen Klebebereich 9 bzw. einen Klebebereich 10 auf. Diese Fig. zeigt ein Schreibgerät in knickbarer Ausführung in flachem Zustand. Die Flügel 5 und 6 können an dem jeweiligen Falz 7 bzw. 8 nach innen geknickt werden. Durch den jeweiligen Falz ist gewährleistet, dass sich die beiden Flügel 5, 6 nur so weit nach innen knicken lassen, bis sich die jeweiligen Flächen des Falzes 7 bzw. 8 berühren. Dadurch wird erreicht, dass sich ein stabiles dreikantiges Rohr bildet. Der an der Unterseite angebrachte jeweilige Klebebereich 9 bzw. 10 ist kürzer ausgebildet als das Schreibgerät, um ein Ablösen des Schreibgeräts von einem nicht gezeigten Untermaterial zu erleichtern. Der Stift ist vorne abgeschrägt, um das Schreiben mit schräg gehaltenem Schreibgerät zu ermöglichen.
[0018] Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts nach Fig. 2. Der Unterschied bei dem Schreibgerät nach Fig. 3 ist der Umstand, dass unterhalb des Schreibkörpers 3 ein weiterer Klebebereich 11 vorhanden ist. Ausserdem sind weitere Flügel 5a, 6a sowie entsprechende Klebebereiche 9a, 10a gezeigt.
[0019] In Fig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel eines knickbaren Schreibgeräts gezeigt. Das knickbare Schreibgerät kommt in einer sogenannten «vorgespannten» Ausführung aus der Fertigung. Dies bedeutet im Einzelnen, dass das Schreibgerät 1 in der Weise gestaltet ist, dass der jeweilige Flügel 12 bzw. 13 mit dem dazugehörigen Klebebereichen 14 bzw. 15 im Verhältnis zum Schreibkörper 3 leicht abgeknickt dargestellt ist. Daher ergibt sich bei einer hypothetisch geschnittenen Frontansicht ein abgeflachter Halbkreisbereich. Beim Aufkleben auf etwas stärkeres Papier oder einen anderen Untergrund wird das Schreibgerät durch die Stabilität des Untergrunds bzw. des Papiers an der Unterseite in eine gerade nicht abgeknickte Position gezwungen. Dies kann auch dadurch erreicht werden, dass zwischen Papier bzw. Untergrund und Stift eine stabile Zwischenlage geklebt wird. Wird der Stift nun vom Papier oder der Zwischenlage abgelöst, knickt er wieder in seine ursprüngliche abgeflachte Halbkreisform zurück. Durch einfachen Druck auf die Seitenkanten knickt der Stift automatisch in die gewünschte Schreibform.
[0020] Fig. 5 zeigt eine vergrösserte Seitenansicht der Fig. 4. Dort ist nochmals gut zu erkennen, wie unterhalb des Schreibgeräts 3 ebenfalls ein Klebebereich 16 angeordnet ist. Ausserdem ist die abgeflachte Halbkreisform gezeigt.
[0021] Fig. 6 zeigt eine schematische Draufsicht von schräg oben auf ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts. Dort ist ein Schreibkörper 3 gezeigt, welcher eine flache Unterseite 17 sowie eine gewölbte Oberseite 18 aufweist. Ausserdem ist ein Flügel 19 gezeigt, welcher über ein Verbindungselement 20 verfügt. Ausserdem ist ein Flügel 21 zu erkennen, wobei die Flügel 19 und 21, wie in Fig. 7gezeigt, hin zur flachen Unterseite 18 des Schreibkörpers 3 gebogen werden können. Folglich kann das hier in den Fig. 6 und 7 gezeigte Schreibgerät aufgerollt werden. Zu sehen ist er in flacher Form, wenn er aufgeklebt ist und in aufgerollter, schreibbereiter Form, wenn er zur Nutzung bereit gemacht wird. Eine leichte runde «Vorspannung» vor dem Aufkleben erleichtert das Aufrollen nach dem Ablösen. Das Verbindungselement 20 auf einer oder beiden Seitenteilen hindert den Stift beim Abrollen und Schreiben daran, zu dünn zusammenzurollen. Das Verbindungselement 20 kann auch mit einem Klebebereich versehen sein, um eine einmal getroffene Verbindung entweder lösbar oder nichtlösbar miteinander zu gewähren. Der Unterschied zwischen lösbar oder nichtlösbar besteht darin, dass eine nichtlösbare Verbindung nur unter sichtbaren Materialbeeinflussungen stattfinden kann.
[0022] In Fig. 8 ist eine andere mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemässen Beispiels für ein Schreibgerät gezeigt. Dort ist die Schreibmine 2 in ein zusammengefaltetes rohrförmiges Element eingebettet. Das Schreibgerät 1 besteht hierzu aus zwei mit jeweils einem Falz versehenen und miteinander verbundenen Halbteilbereichen 22, 23 zusammengesetzt, welche in der Fig. 8 durch eine gestrichelte Linie getrennt werden können. Die gestrichelte Linie soll nur zur Erleichterung der Abgrenzung des ersten Halbteilbereichs zum zweiten Halbteilbereich gelten und ist in der tatsächlichen Ausführung nicht von Bedeutung. Ausserdem weist jeder Halbteilbereich 22, 23 einen Falz 24, 25 auf. Der untere Halbteilbereich weist ausserdem zwei Klebebereiche 26, 27 auf. Das Schreibgerät 1 weist ausserdem einen Durchmesser h auf. Dieser Durchmesser kann wie in Fig. 9gezeigt vergrössert werden, indem das Schreibgerät 1 an den jeweiligen Falzen 25, 26 sowie an den Verbindungsstellen der Halbteilbereiche 23, 22 aufgeknickt wird.
[0023] In Fig. 9 ist diese aufgeknickte Form besonders gut zu erkennen. Dort ist auch gezeigt, wie der Durchmesser h sich vergrössert hat. Denkbar sind hier grundsätzlich alle Arten von «Rohrformen». Die Rohre werden beim Aufkleben zusammengeknickt, um sich flach an das Papier bzw. an einen anderen Untergrund anzuschmiegen. Nach dem Ablösen erhalten sie ihre rohrähnliche Form und werden dadurch stabil. Die Schreibgeräte können als Rohr produziert werden, um automatisch nach dem Ablösen in ihre ursprüngliche Form zurückzuspringen.
[0024] Weiter ist in Fig. 10ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts gezeigt. Dort sind eine Aussparung 28 sowie eine Nut 29 zu erkennen, welche geeignet sind, ineinander geklickt zu werden. Die Aussparung 28 befindet sich hier auf der Unterseite des Schreibgeräts 1 und die Nut 29 verbindet sich auf einer Unterplatte 30. Diese Unterplatte 30 weist auf der dem Schreibgerät 1 abgewandten Seite einen Klebebereich 31 auf. Hier hat das Schreibgerät eine formschlüssige Kupplung, die in die Unterplatte 30 eingeklickt ist. Zum Lösen wird das Schreibgerät aus der Unterplatte 30 ausgeklickt und kann später wieder, sooft man will, eingeklickt werden.
[0025] In Fig. 11 ist ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts gezeigt. Die Ansicht ist von schräg unten gestaltet. Die Besonderheit ist hierbei, dass die Verdickung 32 zum Einbetten der Schreibmine 2 tiefer als die Klebebereiche 33, 34, 35 nach unten ragt. Zum Aufkleben auf einem Papier oder einen anderen Untergrund wird in diesem Bereich der Verdickung in das Papier ein Loch gestanzt. Der Vorteil hierbei ist, dass das Gesamtgebilde Papier und Schreibgerät insgesamt dünner ausfallen und somit weniger zwischen Seiten eines Buches oder Magazins auffallen würden.
[0026] In Fig. 12 ist ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts 1 gezeigt. Der Schreibkörper 3 weist hier die Form eines Herzens auf. Dies soll nur beispielhaft dafür herangezogen werden, dass jede erdenkliche Form für die Form als Schreibgerät möglich ist. Auf der Unterseite des Schreibgeräts 1 befindet sich auch hier ein Klebebereich 36.
[0027] In Fig. 13 ist ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schreibgeräts gezeigt. Hierbei handelt es sich um eine Bleistiftmine 37, welche in dem Schreibkörper 38 angebracht ist. Ausserdem ist in dem Schreibkörper 38 ein integrierter Radiergummi 39 vorhanden. Auf der Unterseite des Schreibkörpers oder der angeformten Flügel 40, 41 befindet sich ein nicht sichtbarer Klebebereich. Die Unterseite des Schreibgeräts 1 ist durch den Falz 42 zu erkennen.
[0028] In Fig. 14 ist ein anderes knickbares Schreibgerät 1 gezeigt. Die Besonderheit hierbei ist der Umstand, dass in dem Schreibgerät 1 drei verschiedenfarbige Schreibminen 43, 44, 45 integriert sind. Unterhalb jeder Schreibmine 43, 44, 45 befindet sich jeweils ein Klebebereich 46, 47, 48, welcher in Ruhelage zur Verbindung mit einem Untergrund dient.
[0029] In Fig. 15 ist die geknickte Variante des Schreibgeräts 1 nach Fig. 14 gezeigt. Der Nutzer kann anhand verschiedener Farben der jeweiligen Schreibminen 43, 44, 45 entscheiden, mit welcher Farbe er schreiben möchte.
[0030] In Fig. 16 ist eine Möglichkeit der Gestaltung eines Klebebereichs 49 gezeigt. Hier ist unter einem Schreibgerät 1 ein Klebebereich 49 gezeigt. Beim Ablösen des Schreibgeräts 1 von einem nicht gezeigten Untergrund verbleibt der Klebebereich 49 am Schreibgerät 1. So kann das Schreibgerät 1 später an gleicher oder anderer Stelle wieder angehaftet werden.
[0031] Auch kann das Schreibgerät 1 dazu verwendet werden, beispielsweise ein Papier an einen Kühlschrank zu kleben. Hierbei wird das Schreibgerät 1 mit einem Ende an das Papier und mit dem anderen Ende an den Kühlschrank geklebt.
[0032] In Fig. 17 ist eine andere Möglichkeit der Anbringung eines Klebebereichs 50, 51 an ein Schreibgerät 1 gezeigt. Hier besteht der Klebebereich aus zwei Schichten. Der untere Klebebereich 51 ist selbstklebend um das Schreibgerät 1 auf den Untergrund zu kleben. Der Klebebereich 50 ist zwischen Klebebereich 51 und Schreibgerät 1 eingebracht und fest mit dem Schreibgerät 1 verbunden.
[0033] Dies kann beispielsweise durch einen bereits fest abgebundenen Kleber geschehen. Wird nun das Schreibgerät 1 von einem nicht gezeigten Untergrund gelöst, trennt sich das Schreibgerät 1 von dem Klebebereich 50. Der Klebebereich 50 verbleibt am Untergrund. Weder das Schreibgerät 1 noch der Untergrund klebt nach dem Ablösen des Schreibgeräts 1. Das eignet sich besonders für Zeitschriften, weil hier nicht gewünscht ist, dass die Seiten, auf denen sich vorher das Schreibgerät befand, später zusammen kleben.
[0034] Ein weiteres Ausführungsbeispiel verschiedenartiger Klebebereiche findet sich in Fig. 18. Dort ist das Schreibgerät 1 mit einem Klebebereich 52, einem weiteren Klebebereich 53 und einem dritten Klebebereich 54 gezeigt. Der unterste Klebebereich 54 ist permanent klebend, um das Schreibgerät 1 auf einen nicht gezeigten Untergrund zu kleben. Darüber befindet sich eine Zwischenlage in Form des Klebebereichs 53, welche beispielsweise aus einer Kunststofffolie oder aus einer stabileren, dünnen Platte bestehen kann, um vorgespannte Schreibgeräte 1 flach zu halten, ohne dass der Untergrund, wenn es beispielsweise dünnes Papier ist, sich durch die Vorspannung der Stifte aufrollt. Der obere Klebebereich 52 ist ein Haftkleber. Beim Ablösen des Schreibgeräts 1 gibt es folglich drei Möglichkeiten. Entweder bleibt der Klebebereich 52 am Schreibgerät 1 kleben, so dass man das Schreibgerät 1 an den gleichen oder an andere Schreibgeräte wieder anhaften kann oder das Schreibgerät 1 und der Klebebereich 52 verbleibt an dem Klebebereich 53. Dies bedeutet, dass das Schreibgerät 1 dann nicht klebrig ist. Der am Untergrund verbleibende Kleber 54 kann dazu verwendet werden, den Untergrund zusammenzukleben. Dies kann z. B. beim Verschliessen von Papiertüten an deren Lasche das Gerät befestigt war, von Vorteil sein. Zuletzt ist es auch möglich, dass der Klebebereich 52 am Schreibgerät 1 bleibt und der Klebebereich 54 vom Klebebereich 53 getrennt wird. Folglich wären im Anschluss das Schreibgerät 1 als auch der Klebebereich 54 noch klebend ausgeführt.
[0035] In Fig. 19 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Klebebereichs ausgeführt. Dort ist ein Schreibgerät 1 zu erkennen, welches über zwei Klebebereiche 55, 56 mit einem nicht gezeigten Untergrund verbindbar ist. Bei den Klebebereichen 55, 56 handelt es sich um eine klebrige Masse, welche nach dem Ablösen sowohl vom Schreibgerät 1 wie auch vom Untergrund abgerubbelt werden können und ihre Klebefähigkeit verlieren können.
[0036] In Fig. 20 ist die Möglichkeit einer bestimmten Schreibmine 2 gezeigt. Die Schreibmine 2 ist hierbei eine kurze Mine. Kurz bedeutet in diesem Zusammenhang zwischen 5 mm und 5 cm. Vorteilhaft bei einer kurzen Mine ist der Umstand, dass das Schreibgerät hierbei flexibel bleibt und die Schreibmine 2 nicht brechen kann. Gerade beim Aufkleben des Schreibgeräts 1 auf Papier, beispielsweise in Zeitschriften, ist das erwünscht. In Fig. 20 ist ausserdem neben dem Schreibgerät 1 und der Schreibmine 2 ein Klebebereich 57 angedeutet.
[0037] In Fig. 21 ist neben der in Fig. 20 gezeigten Schreibmine 2 in Form einer Bleistiftmine eine integrierte Kugelschreibermine 58 gezeigt. Auch diese Kugelschreibermine 58 ist in das Schreibgerät 1 integriert, welches wiederum über einen Klebebereich 59 verfügt. Die Kugelschreibermine ist wieder möglichst kurz zu halten. Kurz bedeutet in diesem Zusammenhang 5 mm bis 5 cm und richtet sich letztendlich nach der Gesamtgrösse des Schreibgeräts 1.
[0038] In Fig. 22 ist wiederum ein Schreibgerät 1 gezeigt, welches über eine Schreibmine 60 verfügt. Diese Schreibmine 60 wird über ein Kapillarröhrchen 61 mit einem nicht gezeigten Tintentank verbunden.
[0039] In Fig. 23 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schreibgeräts 1 gezeigt. Hier besteht der vordere Teil des Schreibgeräts 1 aus Kunststoff in den Farbpartikel eingelagert sind. Diese Farbpartikel sind als kreisrunde Auslassungen gezeigt. Beim Schreiben nutzt sich der Kunststoff ab und gibt so an der Spitze immer neue Farbpartikel frei, die dann das Papier in verschiedenen Farben je nach Farbpartikelfarbe mit verschiedener Farbe belegen.
[0040] In den Fig. 24 und 25 sind erfindungsgemässe Beispiele von aneinander geklebten oder miteinander verbundenen Schreibgeräten 1 gezeigt. In Fig. 24können die Schreibgeräte 1 in verschiedenen Packvarianten angeboten werden. Hierbei sind mehrere Schreibgeräte 1 aneinandergereiht und lassen sich vor dem Aufkleben ganz einfach voneinander abbrechen. Jedes Schreibgerät 1 verfügt über eigene Klebebereiche, welche in Fig. 24 nicht gesondert gezeigt sind. In Fig. 25sind die Schreibgeräte 1 jeweils nebeneinander auf einem Träger 70 angeordnet. Dieser Träger 70 weist ausserdem Öffnungen 71 auf, welche zum Transport mittels handelsüblicher Transporträder geeignet sind. Die Schreibgeräte 1 können zum Aufkleben auf einen nicht gezeigten Untergrund entweder manuell oder maschinell abgelöst werden. Anschliessend können sie beispielsweise in eine Zeitschrift eingeklebt werden, um dort von einem eventuellen Nutzer abgelöst und genutzt zu werden. Auch können die Zwischenräume zwischen den einzelnen Schreibgeräten mit einer Zwischenlage ausgekleidet sein, die in etwa die Höhe der Stifte besitzt, um den Transport in automatischen Etikettiermaschinen zu verbessern.
Bezugszeichenliste
[0041] <tb>1<sep>Schreibgerät <tb>2<sep>Schreibmine <tb>3<sep>Schreibkörper <tb>4<sep>Klebebereich <tb>5<sep>Flügel <tb>6<sep>Flügel <tb>7<sep>Falz <tb>8<sep>Falz <tb>9<sep>Klebebereich <tb>10<sep>Klebebereich <tb>11<sep>Klebebereich <tb>12<sep>Flügel <tb>13<sep>Flügel <tb>14<sep>Klebebereich <tb>15<sep>Klebebereich <tb>16<sep>Klebebereich <tb>17<sep>Unterseite <tb>18<sep>Oberseite <tb>19<sep>Flügel <tb>20<sep>Verbindungselement <tb>21<sep>Flügel <tb>22<sep>Oberes Halbteil <tb>23<sep>Unteres Halbteil <tb>24<sep>Falz <tb>25<sep>Falz <tb>26<sep>Klebebereich <tb>27<sep>Klebebereich <tb>28<sep>Aussparung <tb>29<sep>Nut <tb>30<sep>Unterplatte <tb>31<sep>Klebebereich <tb>32<sep>Verdickung <tb>33<sep>Klebebereich <tb>34<sep>Klebebereich <tb>35<sep>Klebebereich <tb>36<sep>Klebebereich <tb>37<sep>Bleistiftmine <tb>38<sep>Schreibkörper <tb>39<sep>Radiergummi <tb>40<sep>Flügel <tb>41<sep>Flügel <tb>42<sep>Falz <tb>43<sep>Schreibmine <tb>44<sep>Schreibmine <tb>45<sep>Schreibmine <tb>46<sep>Klebebereich <tb>47<sep>Klebebereich <tb>48<sep>Klebebereich <tb>49<sep>Klebebereich <tb>50<sep>Klebebereich <tb>51<sep>Klebebereich <tb>52<sep>Klebebereich <tb>53<sep>Klebebereich <tb>54<sep>Klebebereich <tb>55<sep>Klebebereich <tb>56<sep>Klebebereich <tb>58<sep>Kugelschreibermine <tb>59<sep>Klebebereich <tb>60<sep>Schreibmine <tb>70<sep>Träger <tb>71<sep>Öffnungen <tb>i<sep>Höhe <tb>h<sep>Durchmesser

Claims (18)

1. Klebe-Schreibgerät
2. Schreibgerät, gekennzeichnet durch einen Klebebereich.
3. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät biegbar ist.
4. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebebereich wiederlösbar mit einem Untergrund verbunden ist.
5. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebebereich flächig oder punktuell aufgebracht ist.
6. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebebereich aus einem Kleber besteht, welcher auf das Schreibgerät aufgebracht ist.
7. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebebereich aus einem Träger besteht, welcher beidseitig klebend ausgeführt ist.
8. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät einen Durchmesser (h) zwischen 2 mm und 1 cm, bevorzugt 5 mm bis 0,5 cm ausgeführt ist.
9. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät zumindest einen ersten knickbaren Flügel umfasst, welcher geeignet ist, an einem vorgesehenen Falz geknickt zu werden.
10. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät einen zweiten Flügel umfasst.
11. Schreibgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flügel und der zweite Flügel über eine Verbindungseinrichtung verbindbar sind.
12. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät rohrförmig ist, geeignet um an zumindest vier Faltstellen aufgefaltet zu werden, so dass der Durchmesser der Rohrform vergrössert wird.
13. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät mit einer Verbindungsplatte wiederlösbar wiederverbindbar verbunden ist, wobei die Verbindungsplatte über einen Klebebereich verfügt.
14. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schreibminenbereich eine geringere Höhe (i) aufweist, als das restliche Schreibgerät, wobei der Klebebereich auf dem restlichen Schreibgerät angebracht ist.
15. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät die Form eines Herzens, eines Dreiecks, eines Vierecks, eines Kreises oder einer anderen zwei- oder dreidimensionalen Form aufweist.
16. Schreibgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schreibgerät mehrere Schreibminen mit verschiedenen Farben oder eine Schreibmine mit verschiedenen Farben aufweist.
17. Schreibgeräte-Block aus zumindest zwei Schreibgeräten nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schreibgerät mit ein dem zweiten Schreibgerät unterhalb des ersten Schreibgeräts liegend lösbar über den Klebebereich verbunden ist, geeignet, um die Schreibgeräte bei Bedarf voneinander zu trennen.
18. Schreibgeräte-Block nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schreibgerät mit dem zweiten Schreibgerät nebeneinanderliegend lösbar miteinander verbunden ist.
CH01355/10A 2010-07-22 2010-08-20 Schreibgerät. CH703485A1 (de)

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DE102010036572 2010-07-22
DE201010036953 DE102010036953A1 (de) 2010-07-22 2010-08-11 Schreibgerät

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DE (1) DE102010036953A1 (de)
WO (1) WO2012022411A1 (de)

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