CH703554A2 - Einlassmischerhalterung für einen Strahlpumpeneinspannaufbau eines Siedewasserreaktors (SWR) und Verfahren zum Anbringen einer Einlassmischerhalterung. - Google Patents
Einlassmischerhalterung für einen Strahlpumpeneinspannaufbau eines Siedewasserreaktors (SWR) und Verfahren zum Anbringen einer Einlassmischerhalterung. Download PDFInfo
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Abstract
Es handelt sich um ein Verfahren und eine Vorrichtung für eine Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung (30) eines Siedewasserreaktors (SWR), die einen starren Halt für Einlassmischer bereitstellt. Die Einlassmischerhalterung ist an einem herkömmlichen Strahlpumpenaufbau eines SWR angebracht, um den Einlassmischer von der Mittellinie eines Steigrohrs (1) wegzuziehen oder die bestehende Einlassmischerposition aufrechtzuerhalten. Die Einlassmischerhalterung (30) kann einen redundanten Halt bereitstellen, der andernfalls durch Stellschrauben eines herkömmlichen Einspannaufbaus bereitgestellt werden kann. Die Einlassmischerhalterung (30) kann alternativ anstelle der herkömmlichen Stellschrauben verwendet werden. Die Einlassmischerhalterung (30) kann auch einer zusätzlichen Seitenbelastung, die auf Einlassmischer ausgeübt werden kann, entgegenwirken, um die Einlassmischerbewegung und -schwingung zu stabilisieren, wenn der Strahlpumpenaufbau des SWR in Betrieb steht. Optional kann die Einlassmischerhalterung (30) auch eine Abtrennung von bestehenden Einspannklammer-Stellschrauben verhindern.
Description
Gebiet der Erfindung
[0001] Beispielhafte Ausführungsformen betreffen im Allgemeinen Kernreaktoren und genauer ein Verfahren und eine Vorrichtung für eine Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung eines Siedewasserreaktors (SWR), die einen starren Halt für Einlassmischer bereitstellen. Die Einlassmischerhalterung kann an einem herkömmlichen Strahlpumpenaufbau eines SWR angebracht werden, um die Einlassmischer von der Mittellinie eines Steigrohrs wegzuziehen oder sie an ihrer bestehenden Position zu halten.
Stand der Technik
[0002] Ein Reaktordruckbehälter (RDB) eines Siedewasserreaktors (SWR) weist eine im Allgemeinen zylindrische Form auf und ist an beiden Enden geschlossen (zum Beispiel durch einen Bodenkopf und einen abnehmbaren oberen Kopf). Eine obere Führung ist typischerweise über einer Kernplatte im RDB beabstandet. Eine Kernumfassung, oder Umfassung, umgibt typischerweise den Kern und wird durch einen Umfassungsstützaufbau gestützt. Insbesondere weist die Umfassung eine im Allgemeinen zylinderförmige Form auf und umgibt sie sowohl die Kernplatte als auch die obere Führung. Zwischen dem zylindrischen Reaktordruckbehälter und der zylinderförmigen Umfassung ist ein Raum oder Ringraum vorhanden.
[0003] In einem SWR stellen hohle röhrenförmige Strahlpumpen, die im Umfassungsringraum angeordnet sind, den benötigten Reaktorkern-Wasserstrom bereit. Der obere Abschnitt der Strahlpumpe, der als der Einlassmischer bekannt ist, ist seitlich angeordnet und wird durch einen schwerkraftbeeinflussten Keil an zwei einander gegenüberliegenden starren Kontakten in Strahlpumpen-Einspannklammern gehalten. Die Einspannklammern halten den Einlassmischer, indem sie den Einlassmischer am benachbarten Strahlpumpensteigrohr anbringen.
[0004] Der Strahlpumpenhaupt keil hält den Kontakt zwischen dem Einlassmischer und der Strahlpumpen-Einspannklammer aufrecht. Genauer arbeitet der Keil in Zusammenarbeit mit zwei Stellschrauben, die an die Einspannklammer heftgeschweisst sind, um den Kontakt mit dem Einlassmischer aufrechtzuerhalten. Der Strom des Wassers durch die Strahlpumpen umfasst typischerweise Druckschwankungen, die durch verschiedene Quellen im Reaktorsystem verursacht werden. Die Druckschwankungen können Frequenzen aufweisen, die dicht an einer oder mehreren Eigenschwingungsmoden der Strahlpumpenverrohrung liegen. Die Stabilität der Strahlpumpenverrohrung hängt von der engen Passung, oder von dem Kontakt, der Einspannklammern und der Einlassmischer ab. Doch die Stellschrauben können sich aus ihrer Position zurückziehen, wenn die Heftschweissungen, die die Stellschrauben an ihrer Stelle halten, versagen.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0005] Beispielhafte Ausführungsformen stellen ein Verfahren und eine Vorrichtung bereit, um einen redundanten und/oder zusätzlichen Kontakt zwischen den Einlassmischern und einer Einspannklammer eines Strahlpumpenaufbaus eines SWR bereitzustellen. Insbesondere kann ein Halteband verwendet werden, um einen zusätzlichen Kontaktpunkt zwischen einem Einlassmischer. und einer Halteklammer bereitzustellen. Das Halteband kann durch Mischerhalterungs-Anbringungsblöcke, die direkt an der Einspannklammer angebracht sein können und das Halteband an der Einspannklammer anbringen, an seiner Stelle gehalten werden. Durch das Befestigen des Haltebands an der Einspannklammer kann das Halteband einen einstellbaren Kontaktpunkt zwischen der Einspannklammer und dem Einlassmischer bereitstellen, wodurch der Einlassmischer auch dann stabilisiert wird, falls die herkömmlichen Stellschrauben an der Einspannklammer versagen. Daher halten beispielhafte Ausführungsformen die Einlassmischerposition selbst dann aufrecht, wenn sich die Stellschrauben aus ihrer Position bewegen. Beispielhafte Ausführungsformen verhindern auch die Abtrennung und/oder die teure und zeitaufwändige Reparatur der Stellschrauben, falls die Stellschrauben versagen sollten oder anderweitig eine Wartung erfordern.
[0006] Beispielhafte Ausführungsformen stellen auch in dem Fall, in dem durch die Verwendung eines Strahlpumpen-Haltesystems möglicherweise eine zusätzliche seitliche Belastung der Einlassmischer ausgeübt werden kann, eine zusätzliche Stabilität bereit. Eine derartige seitliche Belastung stellt eine seitliche Kraft bereit, die die Einlassmischer zur Mittellinie eines Steigrohrs eines Strahlpumpenaufbaus eines SWR zieht. Da herkömmliche Stellschrauben nicht dazu gestaltet sind, eine derartige zusätzliche seitliche Belastung zu tragen, stellen beispielhafte Ausführungsformen eine redundante und/oder zusätzliche Stabilität der Einlassmischer bereit, um sicherzustellen, dass ein mögliches Versagen der Stellschrauben nicht zu einer unannehmbaren Schwingung der Einlassmischer führt.
[0007] Darüber hinaus wurden herkömmlich Hilfskeile verwendet, um Kontaktpunkte zwischen den Einlassmischern und den Einspannklammern wiederherzustellen. Die Hilfskeile füllen Zwischenräume, die sich zwischen den Stellschrauben und den Einlassmischern bilden, aus, wodurch die Stabilität für die Einlassmischer wiederhergestellt wird. Beispielhafte Ausführungsformen stellen dadurch eine Alternative zur Verwendung von Hilfskeilen bereit.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0008] Die obigen und andere Merkmale und Vorteile von beispielhaften Ausführungsformen werden durch die ausführliche Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Zeichnungen offensichtlicher werden. Die beiliegenden Zeichnungen sollen beispielhafte Ausführungsformen darstellen und sollten nicht als Beschränkung des beabsichtigten Umfangs der Ansprüche ausgelegt werden. Die beiliegenden Zeichnungen sollen nicht als massstabgetreu betrachtet werden, sofern dies nicht ausdrücklich angegeben ist.
[0009] FIG. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines herkömmlichen Strahlpumpenaufbaus eines Siedewasserreaktors (SWR);
[0010] FIG. 2 ist eine ausführliche Ansicht eines herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbaus;
[0011] FIG. 3 ist eine ausführliche Ansicht eines herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbaus mit herkömmlichen Hilfskeilen;
[0012] FIG. 4 ist eine ausführliche Ansicht einer Strahl-pumpen-Einlassmischerhalterung eines SWR nach einer beispielhaften Ausführungsform;
[0013] FIG. 5 ist eine ausführliche Ansicht einer Strahl-pumpen-Einlassmischerhalterung eines SWR in Verwendung an einem herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbau eines SWR nach einer beispielhaften Ausführungsform;
[0014] FIG. 6 ist eine Seitenansicht einer Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung eines SWR in Verwendung an einem herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbau eines SWR nach einer beispielhaften Ausführungsform; und
[0015] FIG. 7 ist eine Untersicht einer Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung eines SWR in Verwendung an einem herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbau eines SWR nach einer beispielhaften Ausführungsform.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
[0016] Hierin sind ausführliche beispielhafte Ausführungsformen offenbart. Die bestimmten baulichen und funktionellen Einzelheiten, die hierin offenbart sind, sind allerdings lediglich zum Zweck der Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen repräsentativ. Beispielhafte Ausführungsformen können jedoch in vielen alternativen Formen ausgeführt werden und sollten nicht nur auf die hierin dargelegten Ausführungsformen beschränkt aufgefasst werden.
[0017] Obwohl beispielhafte Ausführungsformen folglich zu verschiedensten Abwandlungen und alternativen Formen fähig sind, sind Ausführungsformen davon in den Zeichnungen beispielhaft gezeigt und werden sie hierin ausführlich beschrieben werden. Es sollte sich jedoch verstehen, dass keine Absicht besteht, beispielhafte Ausführungsformen auf die bestimmten offenbarten Formen zu beschränken, sondern dass beispielhafte Ausführungsformen im Gegenteil alle Abwandlungen, Entsprechungen und Alternativen, die in den Umfang beispielhafter Ausführungsformen fallen, abdecken sollen. Gleiche Zahlen beziehen sich über die Beschreibung der Figuren hinweg auf gleiche Elemente.
[0018] Obwohl die Ausdrücke «erst», «zweit» usw. hierin verwendet werden können, um verschiedenste Elemente zu beschreiben, wird sich verstehen, dass diese Elemente nicht durch diese Ausdrücke beschränkt werden sollten. Diese Ausdrücke werden nur verwendet, um ein Element von einem anderen zu unterscheiden. Zum Beispiel könnte ein erstes Element als zweites Element bezeichnet werden, und könnte ebenso ein zweites Element als erstes Element bezeichnet werden, ohne vom Umfang beispielhafter Ausführungsformen abzuweichen. Der hierin verwendete Ausdruck «und/oder» beinhaltet jegliche und alle Kombinationen eines oder mehrerer der zugehörigen angeführten Elemente.
[0019] Es wird sich verstehen, dass ein Element dann, wenn es als mit einem anderen Element «verbunden» oder «gekoppelt» bezeichnet wird, direkt mit dem anderen Element verbunden oder gekoppelt sein kann oder dazwischenliegende Elemente vorhanden sein können. Im Gegensatz dazu sind keine dazwischenliegenden Elemente vorhanden, wenn ein Element als «direkt» mit einem anderen Element «verbunden» oder «gekoppelt» bezeichnet wird. Andere Worte, die zur Beschreibung der Beziehung zwischen Elementen verwendet werden, sollten auf eine ähnliche Weise interpretiert werden. (z.B. «zwischen» im Gegensatz zu «direkt zwischen», «angrenzend» im Gegensatz zu «direkt angrenzend» usw.).
[0020] Die hierin verwendete Terminologie dient nur zum Zweck der Beschreibung bestimmter Ausführungsformen und soll beispielhafte Ausführungsformen nicht beschränken. Die hierin verwendeten Einzahlformen «ein», «eine» und «der/die/das» sollen auch die Mehrzahlformen enthalten, sofern der Kontext nicht eindeutig anderes angibt. Es wird sich ferner verstehen, dass die Ausdrücke «umfasst», «umfassend», «beinhaltet» und/oder «beinhaltend» bei Verwendung hierein den Zustand der angegebenen Merkmale, Ganzzahlen, Schritte, Tätigkeiten, Elemente und/oder Bestandteile angeben, aber das Vorhandensein oder das Hinzufügen eines oder mehrerer anderer Elemente, Ganzzahlen, Schritte, Tätigkeiten, Elemente, Bestandteile und/oder Gruppen davon nicht ausschliessen.
[0021] Es sollte auch bemerkt werden, dass die angegebenen Funktionen/Tätigkeiten in einigen alternativen Ausführungen ausserhalb der in den Figuren angegebenen Reihenfolge stattfinden können. Zum Beispiel können zwei Figuren, die hintereinander gezeigt sind, abhängig von der Funktionalität/den beteiligten Tätigkeiten tatsächlich im Wesentlichen gleichzeitig oder manchmal in der umgekehrten Reihenfolge ausgeführt werden können.
[0022] Unter Bezugnahme auf FIG. 1ist eine perspektivische Ansicht eines herkömmlichen Strahlpumpenaufbaus eines Siedewasserreaktors (SWR) dargestellt. Der Strahlpumpenaufbau beinhaltet herkömmliche Strahlpumpeneinspannaufbauten 10, die am Steigrohr 1 angebracht sind und jegliche Bewegung der Einlassmischer 2 in Bezug auf das Steigrohr 1 stabilisieren, während der Strahlpumpenaufbau in Verwendung steht.
[0023] FIG. 2 zeigt eine ausführliche Ansicht eines herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbaus 10 an einem Steigrohr 1. Der Einspannaufbau 10 beinhaltet eine Einspannklammer 12, die mit dem Steigrohr 1 verbunden ist. Drei Kontaktpunkte ordnen den Einlassmischer 2 in der Einspannklammer 12 an. Die drei Kontaktpunkte sind zwei Stellschrauben 15, die sich ungefähr zwischen jedem Einlassmischer 2 und dem Steigrohr 1 befinden (es ist nur eine Stellschraube 15 gezeigt, während sich die andere Stellschraube 15 an der Hinterseite der Abbildung von FIG. 2befindet), und der Hauptkeil 14 (der Hauptkeil 14 ist der dritte Kontaktpunkt). Der Hauptkeil 14 hilft dabei, sicherzustellen, dass die Einspannklammer 12 an den beiden Stellschrauben 15 verbleibt. Der Hauptkeil 14 ist entlang der Keilstange 8 senkrecht frei beweglich und wird durch die Schwerkraft an seiner Stelle zwischen dem Einlassmischer 2 und der Einspannklammer 12 gehalten. Die Unterseite der Keilstange 20 wird durch eine untere Halterung, die zwei senkrechte Platten 26 und eine waagerechte Platte 24 beinhaltet, an ihrer Stelle gehalten (man beachte, dass die Unterseite der Keilstange 20 die waagerechte Platte 24 der unteren Halterung durchdringt und daran fest gehalten wird). Die Oberseite der Keilstange 20 wird durch eine obere Halterung, die zwei senkrechte Platten 18 und eine waagerechte Platte 16 beinhaltet, an ihrer Stelle gehalten (man beachte, dass die Oberseite der Keilstange 20 die waagerechte Platte 16 durchdringt und über eine Mutter 22 fest daran gehalten wird).
[0024] FIG. 3 ist eine ausführliche Ansicht eines herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbaus 10 mit herkömmlichen Hilfskeilen 25. Die herkömmlichen Hilfskeile 25 helfen dabei, jeglichen Zwischenraum, der zwischen den Stellschrauben 15 und den Einlassmischern 2 erzeugt worden sein mag, auszufüllen, um eine redundante und/oder zusätzliche Stabilisierung der Einlassmischer 2 bereitzustellen.
[0025] FIG. 4 ist eine ausführliche Ansicht einer Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung eines SWR nach beispielhaften Ausführungsformen. Die Einlassmischerhalterung 30 kann Einlassmischerhalterungs-Anbringungsblöcke 32/34 beinhalten, die an beiden Enden eines Einlassmischer-Haltebands 40 angebracht sind. Insbesondere kann an beiden Enden des Haltebands 40 ein oberer Anbringungsblock 32 und ein unterer Anbringungsblock 34 bereitgestellt sein, wobei die oberen/unteren Anbringungsblöcke 32/34 über eine oder mehrere Spannschrauben 36 aneinander angebracht sein können. Die oberen und die unteren Anbringungsblöcke 32/34 und die Spannschrauben 36 können verwendet werden, um eine Klemmkraft bereitzustellen, um die Anbringungsblöcke 32/34 an einer herkömmlichen Einspannklammer 12 eines Strahlpumpenaufbaus 10 eines SWR zu befestigen, wie in FIG. 5gezeigt ist. Neben der Verwendung von Spannschrauben 36 können andere Mittel zur Verbindung der oberen und unteren Anbringungsblöcke 32/34 aneinander und an einer Einspannklammer 12 Klammern, eine Schraubzwinge, Drähte, Schweissungen oder jedes beliebige andere Material, das die Anbringungsblöcke 32/34 fest aneinander und an einer Einspannklammer 12 befestigen kann, beinhalten.
[0026] Der obere Anbringungsblock 32 kann eine Kerbe 38 beinhalten, die so in der Grösse bemessen sein kann, dass sie einer Dicke einer senkrechten Seitenwand einer Einspannklammer entspricht (in FIG. ausführlicher gezeigt).
[0027] Die Anbringungsblöcke 32/34 können durch Anzugschrauben 42 an jedem Ende des Haltebands 40 angebracht sein. Die Anzugschrauben 42 können mit Gewindeverbindungen in den unteren Anbringungsblöcken 34 und im Halteband 40 eingreifen. Alternativ können die Anzugschrauben 42 mit Gewindeverbindungen der oberen Anbringungsblöcke 32 anstelle der unteren Anbringungsblöcke 34 eingreifen. Andere Mittel zur Anbringung beider aus den oberen/unteren Anbringungsblöcken 32/34 am Halteband 40 können Klammern, eine Schraubzwinge, Drähte, eine Schweissung oder jedes beliebige andere Material, das einen oder beide Halteblöcke 32/34 fest mit dem Halteband 40 verbinden kann, beinhalten. Das Halteband kann in der Form eines langen schlanken Bands sein, dass mit einer Krümmung geformt sein kann, damit es um die Umfangsfläche eines Einlassmischers 2 passt.
[0028] Eine optionale Fangplatte 46 kann an einer Aussenfläche entweder eines oberen Anbringungsblocks 32 oder eines unteren Anbringungsblocks 34 beinhaltet sein. Die optionale Fangplatte 46 kann als dünne rechteckige Platte geformt sein, die über Schrauben 44 (in FIG. 5gezeigt) entweder an den oberen oder an den unteren Anbringungsblöcken 32/34 angebracht sein kann. Andere Befestigungsmittel zwischen den Anbringungsblöcken 32/34 und der Fangplatte 46 können Klammern, eine Schraubzwinge, Drähte, eine Schweissung oder jedes beliebige andere Material, das eine Fangplatte 46 fest mit einem oder beiden Anbringungsblöcken 32/34 verbinden kann, beinhalten.
[0029] Alle Einlassmischerhaltebestandteile können aus Materialien hergestellt werden, von denen bekannt ist, dass sie für eine nukleare Umgebung zulässig sind. Zum Beispiel können Edelstahl (304, 316, XM-19 oder gleichwertig) oder auf Nickel beruhende Legierungen (Iconel, X-750, X-718 oder gleichwertig) verwendet werden.
[0030] FIG. 5 ist eine ausführliche Ansicht einer Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung 30 eines SWR in Verwendung an einem herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbau eines SWR nach beispielhaften Ausführungsformen. Spannschrauben 36 können verwendet werden, um die Anbringungsblöcke 32/34 der Einlassmischerhalterung 30 an der Einspannklammer 12 zu fixieren, wie in der Figur gezeigt ist. Es ist zu beachten, dass die Kerbe 38 des oberen Anbringungsblocks 32 dem Anbringungsblock 32 einen passgenauen Sitz an einer senkrechten Wand 12a der Einspannklammer 12 gestattet. Die Spannschrauben 36 können dann verwendet werden, um die Anbringungsblöcke 32/34 direkt fest an der Einspannklammer 12 zu befestigen. Die Anbringungsblöcke 32/34 können derart an der Einspannklammer 12 angebracht werden, dass eine Seitenfläche der Anbringungsblöcke 32/34 mit Stellschrauben-Führungsansätzen 17 in Kontakt tritt, wodurch die Führungsansätze 17 veranlasst werden, im Fall eines möglichen geringfügigen Gleitens der Anbringungsblöcke 32/34 während der Verwendung entlang der Einspannklammer 12 einen physischen Anschlag zu bilden. Es ist jedoch nicht nötig, dass die Anbringungsblöcke 32/34 direkt in der Nähe des Führungsansatzes 17 positioniert sind, da die Anbringungsblöcke 32/34 alternativ in einem Abstand von der Stelle der Führungsansätze an der Einspannklammer 12 angebracht sein können (d.h., es ist kein Kontakt zwischen den Anbringungsblöcken 32/34 und dem Führungsansatz 17 nötig). Die genaue Stelle der Anbringungsblöcke 32/34 an der Einspannklammer ist nicht völlig kritisch, da Anzugschrauben 42 verwendet werden können, um die tatsächliche Spannung, die auf das Halteband 40 ausgeübt wird, einzustellen. Die Anzugschrauben 42 können daher eingestellt werden, um sicherzustellen, dass das Halteband 40 passgenau an der äusseren Fläche des Einlassmischers 2 sitzt. Der Zweck der Anzugschrauben 42 ist, die Spannung auf das Halteband 40, die zum Wegziehen des Einlassmischers 2 von der Mittellinie der Steigverrohrung 1 wirkt, einzustellen. Daher kann die Spannung, die durch die Anzugschrauben 42 ausgeübt wird, einer jedweden seitlichen Belastung, die möglicherweise auf den Einlassmischer ausgeübt wird, wobei die seitliche Belastung verwendet werden kann, um den Einlassmischer zur Mittellinie des Steigrohrs 1 zu ziehen, entgegenwirken.
[0031] Die Verwendung von zwei Anbringungsblöcken 32/34 (d.h., eines oberen und eines unteren Anbringungsblocks) ist nicht nötig. Vielmehr kann ein Anbringungsblock an jedem Ende eines Haltebands 40 verwendet werden, um das Halteband 40 durch die Verwendung von Klammern, einer Schraubzwinge, Drähten, einer Schweissung oder jedes beliebigen anderen Materials, das einen einzelnen Anbringungsblock fest an der Einspannklammer befestigen kann, fest an seiner Stelle entlang der umfänglichen Seitenfläche des Einlassmischers zu befestigen. Wenn ein einzelner Anbringungsblock verwendet wird, kann der einzelne Anbringungsblock dennoch eine Anzugschraube aufweisen, die den einzelnen Block durchdringt, so dass die Spannung auf das Halteband 40 immer noch eingestellt werden kann.
[0032] In FIG. 5 ist die optionale Fangplatte 46 durch Schrauben 44 am oberen Anbringungsblock 32 angebracht gezeigt. Für diesen Zweck können eine oder mehrere Schrauben 44 verwendet werden, obwohl in FIG. 5 zwei Schrauben 44 gezeigt sind. Zusätzlich können Klammern, eine Punktschweissung oder andere Mittel als eine Alternative zu den Schrauben 44 verwendet werden. Die Fangplatte 46 kann eine dünne, rechteckig geformte Platte sein, die dazu positioniert sein kann, die Stellschrauben 15 (in FIG. 5nicht gezeigt) abzudecken. Die Fangplatte 46 kann einen physischen Anschlag für die Stellschrauben 15 bereitstellen, falls die Stellschrauben 15 locker werden und sich aus ihren Löchern zurückziehen. Mit anderen Worten stellt die optionale Fangplatte 46 einfach sicher, dass beschädigte und/oder versagende Stellschrauben 15 nicht aus der Einspannklammer 12 fallen, besonders in dem Fall, in dem die Heftschweissungen versagen und sich die Stellschrauben 15 aus ihrer Position in der Einspannklammer 12 zurückziehen.
[0033] FIG. 6 ist eine Seitenansicht einer Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung 30 eines SWR in Verwendung an einem herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbau 10 eines SRW nach beispielhaften Ausführungsformen. Es ist zu beachten, dass die Einlassmischerhalterung 30 ohne die (stattdessen in FIG. 5gezeigte) optionale Fangplatte 46 gezeigt ist, die andernfalls die Stelle der Stellschrauben 15 abdecken kann. Es ist auch zu beachten, dass zwischen der Stelle des oberen Anbringungsblocks 32 und dem Stellschrauben-Führungsansatz 17 ein gewisser Grad an Trennung gezeigt ist. Alternativ zu dem in FIG. 6 Gezeigten kann der obere Anbringungsblock 32 so positioniert sein, dass er passgenau am Stellschrauben-Führungsansatz 17 sitzt, wodurch dem Führungsansatz 17 gestattet wird, im Falle eines geringfügigen Gleitens des Anbringungsblocks 32 entlang der Einspannklammer 12 als physischer Anschlag zu wirken.
[0034] FIG. 7 ist eine Untersicht einer Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung 30 eines SWR in Verwendung an einem herkömmlichen Strahlpumpeneinspannaufbau 10 eines SWR nach beispielhaften Ausführungsformen. In FIG. 7 ist erneut gezeigt, dass die optionale Fangplatte 46 die Stelle der Stellschrauben 15 abdeckt (die Stellschrauben 15 sind in FIG. 6 gezeigt, sind aber in FIG. 7 verdeckt). Es ist zu beachten, dass FIG. 7eine bessere Sicht des Haltebands 40, das an den Einlassmischer 2 angebunden ist, bereitstellt. Das Halteband 40 ist als langes rechteckiges Stück geformt, das eine Krümmung beinhaltet, die der äusseren Umfangsflache des Einlassmischers 2 entspricht, so dass es passgenau am Einlassmischer 2 sitzen kann. Anzugschrauben 42 können verwendet werden, um die tatsächliche Spannung zwischen dem Halteband 40 und den unteren Anbringungsblöcken 34 einzustellen. Über die Anzugschrauben 42 kann genug Spannung ausgeübt werden, um die Bewegung des Einlassmischers 2 zu stabilisieren und den Einlassmischer 2 von der Mittellinie des Steigrohrs 1 wegzuziehen, insbesondere, wenn möglicherweise eine seitliche Seitenkraft auf die Einlassmischer 2 ausgeübt werden kann, um den Einlassmischer 2 zu einer Mittellinie der Steigverrohrung 1 zu ziehen.
[0035] Somit wurden beispielhafte Ausführungsformen beschrieben, doch wird klar sein, dass diese auf viele Weisen abgeändert werden können. Derartige Abänderungen werden nicht als Abweichung vom beabsichtigten Geist und Umfang der beispielhaften Ausführungsformen angesehen, und alle derartigen Abwandlungen, die einem Fachmann klar sein würden, sollen innerhalb des Umfangs der folgenden Ansprüche enthalten sein.
Bezugszeichenliste
[0036]
<tb>1<sep>Steigrohr
<tb>2<sep>Einlassmischer
<tb>3<sep>Steigrohrabstützung
<tb>10<sep>Strahlpumpeneinspannaufbau
<tb>12<sep>Einspannklammer
<tb>12a<sep>senkrechte Wand der Einspannklammer
<tb>14<sep>Hauptkeil
<tb>15<sep>Stellschrauben
<tb>16<sep>obere waagerechte Platte
<tb>17<sep>Stellschrauben-Führungsansätze
<tb>18<sep>obere senkrechte Platte
<tb>20<sep>Keilstange
<tb>22<sep>Mutter
<tb>24<sep>untere waagerechte Platte
<tb>25<sep>Hilfskeile
<tb>26<sep>untere senkreche Platten
<tb>30<sep>Strahlpumpen-Einlassmischerhalterung eines SWR
<tb>32<sep>oberer Anbringungsblock
<tb>34<sep>untere Anbringungsblöcke
<tb>36<sep>Spannschrauben
<tb>38<sep>Kerbe
<tb>40<sep>Halteband
<tb>42<sep>Anzugschrauben
<tb>44<sep>Schrauben
<tb>46<sep>Fangplatte
Claims (10)
1. Einlassmischerhalterung (30) für einen Strahlpumpeneinspannaufbau (10) eines Siedewasserreaktors (SWR), wobei die Halterung Folgendes umfasst:
ein Halteband (40) mit einem ersten und einem zweiten Ende, und zumindest einen ersten und einen zweiten Anbringungsblock (32/34), der am ersten bzw. am zweiten Ende des Haltebands angebracht ist, wobei der erste und der zweite Halteblock dazu gestaltet sind, eine Einspannklammer (12) des Einspannaufbaus anzubringen.
2. Halterung nach Anspruch 1, wobei der erste und der zweite Anbringungsblock jeweils einen oberen Anbringungsblock (32) und einen unteren Anbringungsblock (34) umfassen.
3. Halterung nach Anspruch 2, ferner umfassend:
eine erste und eine zweite Anzugschraube (42), wobei die erste Anzugschraube mit dem ersten Ende des Haltebands und dem ersten unteren Anbringungsblock verbunden ist, wobei die zweite Anzugschraube mit dem zweiten Ende des Haltebands und dem zweiten unteren Anbringungsblock verbunden ist, wobei die Anzugschrauben dazu gestaltet sind, die Spannung zwischen dem Halteband und den unteren Anbringungsblöcken einzustellen.
4. Halterung nach Anspruch 2, ferner umfassend: zumindest eine Spannschraube (36), die jeden oberen Anbringungsblock am entsprechenden unteren Anbringungsblock anbringt.
5. Halterung nach Anspruch 2, wobei die oberen Anbringungsblöcke eine Kerbe (38) beinhalten, wobei die Kerbe dazu gestaltet ist, einer senkrechten Wand (12a) der Einspannklammer einen passgenauen Sitz in der Kerbe zu gestatten.
6. Verfahren zum Anbringen einer Einlassmischerhalterung (30) an einem Strahlpumpeneinspannaufbau (10) eines Siedewasserreaktors (SWR), wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Anbringen eines Haltebands (40) an einer umfänglichen Seitenfläche eines Einlassmischers (2), wobei das Halteband zwei Enden aufweist, und
Klemmen eines Paars von Anbringungsblöcken (32/34) an eine Einspannklammer (12) des Einspannaufbaus, wobei jeder Anbringungsblock an einem Ende des Haltebands angebracht ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei jeder Anbringungsblock einen oberen Anbringungsblock (32) und einen unteren Anbringungsblock (34) beinhaltet, wobei der Klemmschritt ferner Folgendes beinhaltet: Ausüben einer Klemmkraft zwischen dem oberen und dem unteren Anbringungsblock unter Verwendung von Spannschrauben (36), um die Anbringungsblöcke an die Einspannklammer zu klemmen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend:
Spannen des Haltebands, wobei das Spannen durch das Einstellen von Anzugschrauben (42) an jedem Ende des Haltebands bewerkstelligt wird, um den Einlassmischer von einer Mittellinie eines Steigrohrs (1) wegzuziehen, wobei die Anzugschrauben verwendet werden, um die unteren Anbringungsblöcke an jedem jeweiligen Ende des Haltebands anzubringen.
9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die oberen Anbringungsblöcke eine Kerbe (38) beinhalten, wobei der Klemmschritt ferner Folgendes beinhaltet: passgenaues Setzen einer senkrechten Wand (12a) der Einspannklammer in die Kerbe, um den oberen Anbringungsblock an der Einspannklammer zu befestigen.
10. Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend: Anbringen einer Fangplatte (46) an jedem der oberen Anbringungsblöcke, wobei die Fangplatten eine dünne rechteckige Form aufweisen, die dazu gestaltet ist, eine Stelle von Stellschrauben (15), die sich an der Einspannklammer befinden, abzudecken.
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