CH704482A2 - Bodenbearbeitungsgerät. - Google Patents
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Abstract
Ein Bodenbearbeitungsgerät weist einen Stiel (14, 15a) und mindestens einen an einem Ende des Stiels (14, 15a) verstellbar befestigten Bearbeitungsteil (1, 3, 4) auf. An dem den Bearbeitungsteil (1, 3, 4) tragenden Ende des Stiels (14, 15a) ist ein den Stiel (14, 15a) verlängerndes Verstellgehäuse (13) befestigt, das am freien Ende T-förmig und nach beiden Seiten vom Verstellgehäuse (13) abstehend ein Lager (13a) für mindestens einen Bearbeitungsteil (1, 3, 4) tragenden Drehteil (2a, 5, 5a) aufweist. Der Drehteil (2a, 5, 5a) ist an seiner dem Verstellgehäuse (13) zugewandten Ende mit Vorsprüngen und Vertiefungen versehen, in welche ein entlang der Achse des Lagers (13a) verschiebbarer Arretierteil (6a bzw. 6b) einzugreifen vermag, der über eine am Verstellgehäuse (13) gelagerten Betätigungseinrichtung (8, 10, 11) – entsprechend einer Arretier- und einer Freigabestellung – in und ausser Eingriff mit den Vorsprüngen und Vertiefungen des Drehteiles (2a, 5, 5a) bringbar ist.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bodenbearbeitungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Multifunktionale Bodenbearbeitungsgeräte sind bereits in vielfältiger Art vorgeschlagen worden. Ein Beispiel findet sich etwa in der DE-U-20 2004 002 904. Ein Problem bei solchen Bodenbearbeitungsgeräten liegt darin, dass die gegeneinander auszuwechselnden Bearbeitungsteile, wie Rechen, Schaufel, Hacken aller Art, Spaten, Kultivatoren etc., als getrennte jeweils mit dem Stiel zu verbindende Teile ausgebildet sind. Das erfordert das Abnehmen des einen Bearbeitungsteils vom Stiel und das Befestigen des anderen Bearbeitungsteiles an seiner Stelle. Der immer neue Wechsel beansprucht natürlich die Befestigungsvorrichtung, die sich mit der Zeit bald lockert und dann eine sichere Befestigung nicht mehr garantiert. Anderseits ist das Gerät auch schlecht zu transportieren, weil ja immer auch die benötigten Bearbeitungsteile als separate Teile mitgeführt werden müssen.
[0003] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein multifunktionales Bodenbearbeitungsgerät so auszubilden, dass einerseits das Mitführen separater Bodenbearbeitungsteile nicht mehr erforderlich ist, dass anderseits eine sichere Befestigung des Bodenbearbeitungsgeräts am Stiel gewährleistet ist, und dass schliesslich die Verwandlung des Gerätes von einer Funktion zur anderen einfach und rasch erfolgen kann. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0004] Dabei kann im Rahmen der Erfindung der mindestens eine Bearbeitungsteil verschieden ausgebildet sein, beispielsweise so wie es oben bereits aufgezählt wurde. Bevorzugt sind die Merkmale des Anspruches 5, insbesondere in Verbindung mit den Merkmalen des Anspruches 6 vorgesehen.
[0005] Auch die Arretierung in der jeweiligen Winkellage kann auf verschiedene Weise erfolgen. Beispielsweise ist für die Betätigung eine Nocke oder ein, insbesondere selbsthemmender, Exzenter denkbar, der die Arretier- oder die Freigabestellung bewirkt. Bevorzugt ist aber eine Ausführung nach Anspruch 7.
[0006] Auch die Vorsprünge und Vertiefungen können auf die verschiedenste Art verwirklicht werden, etwa durch, insbesondere konische, Löcher (Vertiefungen) im Drehteil, dessen Körper dann die Rolle des Vorsprunges übernimmt, doch hat sich bei Versuchen die Ausbildung nach Anspruch 8 besonders bewährt.
[0007] Weitere Einzelheiten, Varianten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Bodenbearbeitungsgeräts;
<tb>Fig. 1A<sep>einen Längsschnitt etwa entlang der Längsachse A des Geräts; die
<tb>Fig. 2 und 3<sep>veranschaulichen die Freigabe- und die Arretierstellung, wozu die
<tb>Fig. 2A und Fig. 3A<sep>entsprechende Längsschnitte zeigen; und die
<tb>Fig. 4A bis Fig. 4G<sep>verschiedene Einstellungen für unterschiedliche Funktionen des Geräts darstellen, wobei die Fig. 4E ́ eine Ansicht im Sinne des Pfeiles E in Fig. 4E und die Fig. 4G ́ eine Ansicht im Sinne des Pfeiles G in Fig. 4G ist.
[0008] Der Stiel 15a eines Bodenbearbeitungsgerätes ist mit einem quer zu seiner Längsachse A verlaufenden Handgriff 15 versehen, der vorzugsweise selbst mit einer Bearbeitungsfläche 15b, insbesondere einer Keilfläche (vgl. Fig. 4G ́) bzw. deren zwei versehen ist. Es versteht sich, dass auch das andere Ende des Handgriffes 15 eine Bearbeitungsfläche aufweisen kann, beispielsweise eine Hammerfläche 15c.
[0009] Als Teil des Stiels 15a bzw. als dessen Verlängerung ist ein Verbindungsrohr 14 vorgesehen, welches es erlaubt, in seinem Inneren einen Klemmmechanismus 16, 17, etwa mit einem Exzenter 16 und einer konischen oder aufweitbaren Klemmhülse 17, unterzubringen. Dies ermöglicht es, den Stiel 15a im Verbindungsrohr 14 höher oder tiefer anzubringen und damit der gewünschten Funktion, der Grösse des Benutzers etc. anzupassen, wie sich aus einem Vergleich der Fig. 4A bis F zu Fig. 4G ergibt. An sich ist allerdings die gegenseitige Befestigung des Stiels 15a und des Verbindungsrohres 14 nicht von wesentlicher Bedeutung, vielmehr kann in herkömmlicher Weise der Stiel durchgehend sein und das Verbindungsrohr weggelassen werden, obwohl diese Ausführung eine feste Verbindung dieser beiden Teile 15a, 14 sichert.
[0010] Nach Fig. 1 ist das Führungsrohr 14 in das Verstellgehäuse 13 gesteckt, doch kann die Anordnung auch umgekehrt sein, indem das Verstellgehäuse 13 in das Verbindungsrohr grösseren Durchmessers gesteckt ist und darin mit einer Klemmschraube 14a für die Befestigung des Verstellgehäuses 13 am Verbindungsrohr 14 festgeklemmt ist, wie in Fig. 4D gezeigt ist.
[0011] In jedem Falle befindet sich am unteren Ende des aus dem eigentlichen Stiel 15a und dem Verbindungsrohr 14 gebildeten Gerätestieles 14, 15a, ein Verstellgehäuse 13, das an seinem freien Ende T-förmig und nach beiden Seiten vom Verstellgehäuse 13 abstehend ein Lager 13a für mindestens einen Bearbeitungsteil tragenden Drehteil aufweist. Dieser Drehteil wird zunächst von einer Büchse 2a gebildet, an welche ein Schaufelblatt 1 angeschweisst oder auf eine andere Art mit ihr verbunden ist. Dieses Schaufelblatt 1 bildet also einen Bearbeitungsteil und ist mit der Büchse 2a um die Achse B des Lagers 13a (vgl. Fig. 2 und 3) verschwenkbar.
[0012] An sich würde diese drehbare Ausbildung des Bearbeitungsteiles 1 (das im Rahmen der Erfindung auch von einer Gabel, einem Rechen o.dgl. gebildet sein könnte) bereits genügen, um mehrere Funktionen zu erlauben, wie an Hand der Fig. 4A bis C gezeigt ist. Denn in der geraden Ausrichtung nach Fig. 4A kann das Schaufelblatt 1 gut als Spaten eingesetzt werden und weist zu diesem Zweck vorteilhaft am freien Ende keilförmig aufeinander zu laufenden Kanten auf, die ein Eindringen in den Boden erleichtern. Anderseits ist es für die Funktion als Schaufel vorteilhaft, wenn das Blatt 1 eine mittige gerade, senkrecht zur Achse A des Stiels 14, 15a verlaufende Kante 1 b besitzt, wobei es für die Funktion als Erdreich o.dgl. aufnehmenden Schaufel günstig sein kann, wenn das Blatt 1 in die Stellung nach Fig. 4B verstellt wird. Schliesslich aber ist das Blatt auch in die Stellung nach Fig. 4C verstellbar, in welcher es als Hacke oder Haue benutzt werden kann.
[0013] Um bei diesen Verschwenkungen dem Blatt 1 eine grössere Stabilität zu geben, ist an der der Büchse 2a gegenüber liegenden Seite eine ebenfalls mit dem Blatt 1 verbunden, z.B. angeschweisste Stützhülse 2b vorgesehen, die um die Achse B und eine sich entlang dieser Achse erstreckende Welle 5 mit weiteren Bearbeitungsteilen drehbar ist. Falls diese letztgenannten Bearbeitungsteile nicht vorgesehen werden, könnet das Schaufelblatt 1 auch mit der Welle 1 verbunden werden.
[0014] Um das Blatt 1 in jeder dieser Stellungen nach den Fig. 4A-C fixieren zu können, ist ein Arretiermechanismus vorgesehen, der nun beschrieben werden soll. Wie besonders aus den Fig. 2und 3hervorgeht besitzt der Drehteil, d.h. die Büchse 2a, in Richtung der Lagerachse B verlaufende Vorsprünge 2a ́ und Vertiefungen 2a ́ ́. Diesen Vorsprüngen 2a ́ und Vertiefungen 2a ́ ́ liegt ein Arretierteil 6b gegenüber, der mit entsprechenden Gegenzähne 6b ́ ausgestattet ist. Der Arretierteil 6b ist in Richtung der Achse B des Lagers 13a aus einer Freigabestellung nach Fig. 2in eine Arretierstellung nach Fig. 3verschiebbar, in welch letzterer die Zähne 2a’ und 6b’ miteinander im Eingriff stehen, so dass eine Drehung der Büchse 2a verhindert wird.
[0015] An sich ist es möglich, die Verschiebung des Arretierteiles 6b aus der Lage nach Fig. 2in diejenige nach Fig. 3auf die verschiedenste Weise vorzunehmen, beispielsweise indem ein Verstellexzenter an seinem im Verstellgehäuse 13 untergebrachten Abschnitt angreift, oder indem ein Kippmechanismus, insbesondere mit Kipphebel, im Verstellgehäuse 13 das Verschieben durchführt. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist aber ein Arretierschieber 8 auf und ab verschiebbar, der an seinem dem Bearbeitungsteil 1 bzw. dem Arretierteil 6b zugekehrten Ende einen - wie besonders aus Fig. 2A ersichtlich - gabelförmigen Keil 8a trägt. Die Gabelform ergibt sich daraus, dass der Keil 8a ja an den Stirnflächen der Hülse 2a angreifen soll. Damit der Keil 8a den Arretierteil 6b leicht verschieben kann, weist der Arretierteil 6b an der den Zähnen 6b ́ abgewandten und dem Keil 8a zugewandten Seite eine den Keil 8a aufnehmende Schrägfläche 6b ́ ́ ́ auf. Beim Eindringen des Keiles 8a in den durch die Schrägfläche 6b ́ ́ ́ gebildeten Spalt verschiebt sich also der Arretierteil 6b - bezogen auf die Figuren - nach rechts und auf die Hülse 2a zu, wo dann der Eingriff von Zähnen 2a ́ und Gegenzähnen 6b ́ erfolgt.
[0016] An sich könnte der Arretierschieber 8 mit dem Arretierteil 6b auch formschlüssig verbunden sein, etwa, indem der Arretierschieber 8 einen Nockenfolger und der Arretierteil 6b eine mit dem Nockenfolger im Eingriff stehende Fläche, wie eine Nutfläche besitzt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erfolgt zwar die Verschiebung des Arretierteiles 6b nach rechts formschlüssig über den Keil 8a und die Schrägfläche 6b ́ ́ ́, doch die Verschiebung nach links, d.h. aus der Arretierstellung nach Fig. 3 in die Freigabestellung nach Fig. 2, geschieht mittels einer Feder 7b, die hier - schon aus Platzgründen - vorteilhaft von einer Druckfeder gebildet ist.
[0017] Schon mit der bisher beschriebenen Konstruktion lassen sich also gemäss den Fig. 4A bis C verschiedene Funktionen des erfindungsgemässen Bodenbearbeitungsgerätes einstellen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jedoch noch ein weiterer Bearbeitungsteil in Form mindestens einer Zinke 3 bzw. 4, vorteilhaft aber in Form zweier Zinken 3 und 4, vorgesehen. Wenn, wie ebenfalls in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt ist, das Schaufelblatt 1 an seinen Seitenkanten noch mit Sägezähnen 1c versehen ist, lässt es sich auch zum Sägen verwenden, doch liegen die Zinken 3, 4 gerade so darüber, dass man sich bei Transport und Lagerung nicht an ihnen verletzen kann. Diese Zinken 3, 4 werden bei den an Hand der Fig. 4A bis C gezeigten Funktionen mit dem Schaufelblatt 1 verschwenkt. Sie können aber auch unabhängig vom Schaufelblatt 1 verschwenkt werden, wie nachstehend erläutert wird.
[0018] Jede der Zinken 3, 4 ist mit einer Welle 5 verbunden, insbesondere verschweisst. Die Welle 5 durchläuft das gesamte Lager 13a. Innerhalb des Lagers 13a ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die Welle 5 mit einer Büchse 5a verbunden, welche - wie dargestellt - auch mit in die Richtung der Lagerachse B weisenden Vorsprüngen und Vertiefungen, zweckmässig in Form von etwa den Zähnen 2a ́ entsprechenden Zähnen 5a ́ ausgestattet ist. Auch diesen Zähnen liegt ein entlang der Achse B verschiebbarer und vom Keil 8a betätigbarer Arretierteil 6a mit gleicher Funktion wie der Arretierteil 6a gegenüber. Da diese Arretierfunktion gleich wie die oben bezüglich des Arretierteiles 6b ist, wird hier auf eine Wiederholung der Beschreibung verzichtet. Jedenfalls besitzt auch der Arretierteil 6a eine der Schrägfläche 6b ́ ́ ́ entsprechende Schrägfläche, welche dem Keil 8a zugekehrt ist und die Rückstellung aus der Arretierstellung (Fig. 3) in die Freigabestellung (Fig. 2) erfolgt auch hier über eine Druckfeder 7a.
[0019] An sich kann die Verbindung der Büchse 5a mit der Welle 5 beliebig sein, beispielsweise kann sie auf der Welle aufgekeilt sein. Wie aus der Zeichnung an Hand der durch Striche angedeutet Schweissnaht ersichtlich ist, ist es bevorzugt, wenn die Verbindung durch Schweissen, allenfalls durch Härtlöten o.dgl. erfolgt. Möglich wäre allerdings auch, die Welle 5 als Formwelle, also mit der sonst durch die Büchse 5a gegebene Durchmesser-vergrösserung, als ein Stück zu drehen.
[0020] Die Betätigung des Arretierschiebers 8 durch den Benutzer ist am besten aus den Fig. 1Abis 3A ersichtlich. An der dem Keil 8a abgewandter Seite trägt der Arretierschieber 8 einen Verbindungsteil 10, der an ihm beispielsweise angeschraubt ist. Der Verbindungsteil 10 weist entweder einen Schlitz 10a oder eine diesem Schlitz entsprechende Öse auf, in den ein Ende eines Betätigungshebels 11 eingreift. Der Betätigungshebel 11 ist vorzugsweise abgewinkelt, wobei er an der Abwinkelung an einer Lagerwange 13b schwenkbar gelagert ist. Die Abwinkelung ermöglicht es, dass das ausserhalb des Verstellgehäuses 13 liegende Betätigungsende des Winkelhebels 11 bei arretiertem (arretierten) Bearbeitungsteil bzw. -teilen eng am Verstellgehäuse 13 bzw. dem Verbindungsrohr 14 anliegt und somit nicht als wegstehender Teil bei der Arbeit stört.
[0021] Es versteht sich, dass diese Ausführung einer Betätigungseinrichtung besonders benutzerfreundlich ist, weil mit einem Handgriff die Arretierung aus der Arretierstellung in die Freigabestellung gebracht werden kann und umgekehrt, dass aber zahlreiche andere Arten der Betätigung denkbar sind. So könnte am Handgriff 15 in der Achse A eine Verstell-schraube vorgesehen sein, weiche mit dem Arretierschieber 8 verbunden ist.
[0022] Die Tatsache, dass der Keil 8a formschlüssig an der jeweiligen Schrägfläche 6b’» angreift und ein zufälliges Freigeben durch die Arretierteile 6a bzw. 6b ausgeschlossen ist, dient der Verlässlichkeit der Arretierung in jeder Winkelsteilung der Bearbeitungsteile 1, 3 bzw. 4. Es ist vorteilhaft, wenn zusätzlich gesichert wird, dass der Hebel 11 nicht, gewissermassen von selbst, in die Freigabestellung nach Fig. 2A gelangt. Zu diesem Zweck ist eine Druckfeder 9 vorgesehen, die - wie Fig. 3A besonders deutlich zeigt - auf den gabelförmigen Keil 8a in Richtung auf die Arretierstellung hin drückt. Das obere Ende der Feder 9 stützt sich auf einer Gegenhalterung 12 ab (vgl. Fig. 3), die im Verstellgehäuse 13 mit Schrauben oder Nieten 12a befestigt ist, und die, wie besonders aus den Fig. 2A und 3A ersichtlich ist, als mit einem mittigen Loch für den Durchtritt des Arretierschiebers 8 versehene kleine Platte ausgebildet ist. Diese Feder 9 belastet besonders in ihrer komprimierten Lage (Fig. 2A) auch den Hebel 11 in Richtung auf die Stellung nach Fig. 3A.
[0023] Durch die gesonderte Verstellbarkeit von Zinken 3, 4 und Schaufelblatt 1 sind gemäss den Fig. 4D bis 4G weitere Funktionen erreichbar. So kann das Schaufelblatt 1 gemäss Fig. 4D weggeklappt werden, so dass die Zinken 3, 4 als Gabel oder als Kultivator zum Lockern der Erde oder als Haue benutzt werden, letzteres insbesondere, wenn die Bearbeitungsteile 1, 3, 4 in die Lage nach den Fig. 4E und 4E ́ gebracht werden. Insbesondere dann, wenn die Seitenkanten mit Sägezähnen 1c versehen sind, können diese durch Wegklappen der Zinken 3, 4 gemäss Fig. 4F freigelegt werden, so dass man etwa Holzteile, wie Stämme, Wurzeln d.dgl. mit dem erfindungsgemässen Bodenbearbeitungsgerät absägen kann.
[0024] Schliesslich zeigen die Fig. 4G und 4G ́, dass sich die am Verstellgehäuse 13 gelagerten Bearbeitungsgeräte 1, 3 und 4 insgesamt hochgeklappt werden können und zur weiteren Verkürzung des erfindungsgemässen Bodenbearbeitungsgerätes gewünschtenfalls auch der Stiel 15a weiter in das Verbindungsrohr geschoben werden kann, so dass dann der Griff 15 als Keil oder Schlagwerkzeug leichter zu handhaben ist.
[0025] Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Varianten möglich; so wäre es denkbar, am Verstellgehäuse 13 nur den Arretierteil 6a (oder 6b) und dementsprechend nur die Zähne 5a ́ (oder 2a ́) vorzusehen. Auch wäre eine reibungsschlüssige Arretierung statt der gezeigten formschlüssigen denkbar, doch ist dies weniger verlässlich.
Bezugszeichenliste
[0026]
<tb>1<sep>Schaufelblatt
<tb>2b<sep>Stützbüchse
<tb>5<sep>Welle
<tb>6<sep>Arretierteile
<tb>8<sep>Arretierschieber
<tb>9<sep>Druckfeder zu 8
<tb>11<sep>Betätigungshebel
<tb>13<sep>Verstellgehäuse
<tb>14<sep>Verbindungsrohr
<tb>15<sep>Handgriff
<tb>15b<sep>Keilfläche
<tb>2a<sep>Arretierbüchse
<tb>3, 4<sep>Zinken
<tb>5a<sep>verzahnte Büchse
<tb>7<sep>Druckfedern
<tb>8a<sep>Keil an 8
<tb>10<sep>Verbindungsteil von 8 zu 11
<tb>12<sep>Gegenhalterung zu 9
<tb>13a<sep>Lagerteil von 13
<tb>15a<sep>Stiel
<tb>16, 17<sep>Klemmmechanismus
Claims (10)
1. Bodenbearbeitungsgerät mit einem Stiel (14, 15a) und mindestens einem an einem Ende des Stiels (14, 15a) verstellbar befestigten Bearbeitungsteil (1, 3, 4), dadurch gekennzeichnet, dass an dem den Bearbeitungsteil (1, 3, 4) tragenden Ende des Stiels (14, 15a) ein den Stiel (14, 15a) verlängerndes Verstellgehäuse (13) befestigt ist, das am freien Ende T-förmig und nach beiden Seiten vom Verstellgehäuse (13) abstehend ein Lager (13a) für mindestens einen Bearbeitungsteil (1, 3, 4) tragenden Drehteil (2a, 5, 5a) aufweist, welcher Drehteil (2a, 5, 5a) an seiner dem Verstellgehäuse (13) zugewandten Ende mit Vorsprüngen und Vertiefungen (2a ́, 2a ́ ́, 5a ́) versehen ist, in welche ein entlang der Achse (B) des Lagers (13a) verschiebbarer Arretierteil (6a bzw. 6b) einzugreifen vermag, der über eine am Verstellgehäuse (13) gelagerten Betätigungseinrichtung (8, 10, 11) - entsprechend einer Arretier- und einer Freigabestellung - in und ausser Eingriff mit den Vorsprüngen und Vertiefungen (2a ́, 2a ́ ́, 5a ́) des Drehteiles (2a, 5, 5a) bringbar ist.
2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Ast des die T-Form bildenden Lagers (13a) ein mit je einem Bearbeitungsteil (1 bzw. 3. 4) verbundener Drehteil (2a, 5, 5a) mit Vorsprüngen und Vertiefungen (2a ́, 2a ́ ́, 5a ́) an seinem dem Verstellgehäuse (13) zugewandten Ende vorgesehen ist, dass die Betätigungseinrichtung (8, 10, 11) mittig zwischen den Drehteilen (2a, 5, 5a) an beiden angreift und jedem Drehteil (2a, 5, 5a) ein Arretierteil (6a, 6b) zugeordnet ist.
3. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Drehteil (2a) als hohle Büchse ausgebildet ist, in welcher eine Welle (5) relativ zur Büchse (2a) drehbar ist, an welcher an ihrem vom Verstellgehäuse (13) entfernten Ende ein weiterer Bearbeitungsteil (1) befestigt ist.
4. Bodenbearbeitungsgerät nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehteil (2a) als hohle Büchse ausgebildet ist, der andere aber mit der Welle (5) verbunden ist, so dass der eine Arretierteil (6b) die hohle Büchse (2a) und den damit verbundenen Bearbeitungsteil (1) arretiert, der andere Arretierteil (6a) jedoch die Welle (5) und damit den weiteren Bearbeitungsteil (3, 4) festlegt.
5. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Drehteil (2a) verbundene Bearbeitungsteil (1) nach Art eines Spatens mit keilförmig aufeinander zu laufenden Kanten (1a) am freien Ende, vorzugsweise mit Sägezähnen (1c) an seinen Seitenkanten und/oder mit einer mittigen geraden senkrecht zur Achse (A) des Stiels (14, 15a) verlaufenden Kante (1b), ausgebildet ist.
6. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Welle (5) befestigte Bearbeitungsteil (3, 4) als - bei zueinander paralleler Ausrichtung - an der Seitenkante des spatenartigen Bearbeitungsteiles (1) anliegender Zinken (3, 4) ausgebildet ist.
7. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (8, 10, 11) einen entlang des Verstellgehäuses (13) bzw. der Achse (A) des Stiels (14, 15a) verschiebbaren Keil (8) aufweist, mittels welchem der Arretierteil (6a bzw. 6b) in Richtung der Achse (B) des Lagers (13a) verschiebbar ist, und dass vorzugsweise an der Aussenseite des Verstellgehäuses (13) ein Ende eines andernends mit dem Keil (8) verbundener Hebel (11) aus einer Arretierstellung in eine Freigabestellung bringbar ist, wobei insbesondere der Keil (8) - und damit auch der Hebel (11) - durch eine Feder (9) in Richtung auf die Arretierstellung zu belastet ist.
8. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge und Vertiefungen (2a ́, 2a ́ ́, 5a ́) des jeweiligen Drehteils (2a bzw. 5, 5a) zahnförmig ausgebildet sind, wobei der Arretierteil (6a bzw. 6b) entsprechende Gegenzähne (6b ́) aufweist.
9. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Arretierteil (6a bzw. 6b) von einer Feder (7a bzw. 7b) in Richtung auf die Freigabestellung belastet ist.
10. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verstellgehäuse (13) gegenüberliegenden Ende des Stiels (14, 15a) ein sich quer zu dessen Längsachse erstreckender Handgriff (15) ausgebildet ist, der an wenigstens einer Seite mit einer Bearbeitungsfläche (15b bzw. 15c), insbesondere als Keil (15b), ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1872011A CH704482A2 (de) | 2011-02-02 | 2011-02-02 | Bodenbearbeitungsgerät. |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN108668530A (zh) * | 2018-04-27 | 2018-10-19 | 林娜 | 一种新式的园林专用组合型锹叉一体工具 |
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2011
- 2011-02-02 CH CH1872011A patent/CH704482A2/de not_active Application Discontinuation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN108668530A (zh) * | 2018-04-27 | 2018-10-19 | 林娜 | 一种新式的园林专用组合型锹叉一体工具 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AZW | Rejection (application) |