CH705721A2 - Spritzgiessvorrichtung mit drehbarem Mittelteil. - Google Patents
Spritzgiessvorrichtung mit drehbarem Mittelteil. Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Spritzgiessvorrichtung (1) zum Herstellen von Teilen aus Kunststoff mit einem um eine Drehachse drehbaren Mittelteil (2), welcher zwischen einer ersten und einer zweiten Formhälfte (3, 4) angeordnet ist, die relativ zum Mittelteil in einer Längsrichtung der Spritzgiessvorrichtung senkrecht zur Drehachse linear verschiebbar sind und wobei der Mittelteil (2) vier zur Drehachse periphere Seitenflächen aufweist, die je erste und zweite Kavitätenhälften aufweisen, wobei in einer Schliessstellung der Spritzgiessvorrichtung die ersten Kavitätenhälften mit Bezug auf eine Drehrichtung des Mittelteils (2) in einer 0°-Position mit zu diesen komplementär ausgestalteten dritten Kavitätenhälften der ersten Formhälfte erste Formhohlräume bilden, welche zum Spritzgiessen von ersten Teilen dienen, und die zweiten Kavitätenhälften mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils (2) in einer 180°-Position mit zu diesen komplementär ausgestalteten vierten Kavitätenhälften der zweiten Formhälfte zweite Formhohlräume bilden, welche zur Herstellung von zweiten Teilen dienen, und zumindest die zweite Formhälfte (4) Aussparungen zur temporären Aufnahme von im Bereich der ersten Kavitätenhälften am Mittelteil (2) haftenden in den ersten Formhohlräumen hergestellten ersten Teilen dienen.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Spritzgiessen und Montieren von Teilen aus Kunststoff.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen bekannt mittels denen zum Beispiel mehrteilige Kunststoffverschlüsse in einer Vorrichtung gespritzt und montiert werden können.
[0003] WO2004/103 676 wurde am 21.05.2004 im Namen der Anmelderin dieser Patentanmeldung hinterlegt und am 04.12.2004 publiziert. WO’676 beschreibt eine Vorrichtung mit einem um eine Drehachse drehenden Mittelteil. An vier peripheren Seitenflächen sind je zwei unterschiedliche Kavitäten angeordnet. In einer ersten Trennebene wird flüssiger Kunststoff in zwei Arten von Formhohlräumen zur Bildung von zwei kompatiblen Teilen eingespritzt. Die beiden Arten von Formhohlräumen werden durch die beiden Arten von Kavitäten gebildet. In einer seitlichen Position des Mittelteils wird ein Teil entnommen und mit dem anderen Teil wirkverbunden. In der zweiten Trennebene werden die beiden wirkverbundenen Teile einem weiteren Spritzgiessvorgang unterzogen. Mit dieser Vorrichtung können einfach und effizient Produkte mit einem Hohlraum hergestellt werden.
[0004] WO2007/082394 wurde am 14.11.2006 im Namen der Anmelderin dieser Patentanmeldung hinterlegt und am 26.07.2007 publiziert. WO’394 beschreibt eine Spritzgiess-vorrichtung mit einem feststehenden Mittelteil um welches ein Transfersystem rotiert. Es dient zum Transport von Teilen, welche in einer ersten Trennebene hergestellt wurden, in eine zweite Trennebene, wo die Teile einem weiteren Spritzgiessvorgang unterzogen werden.
[0005] WO2009/008027 wurde am 23.12.2008 im Namen der Anmelderin dieser Patentanmeldung hinterlegt und am 02.07.2009 publiziert. WO’027 beschreibt eine Spritzgiess-vorrichtung mit einem drehenden Mittelteil. Seitlich des Mittelteils ist eine weitere Bearbeitungsvorrichtung angeordnet.
[0006] WO2010/128072 wurde am 05.05.2010 im Namen der Anmelderin dieser Patentanmeldung hinterlegt und am 11.11.2010 publiziert. WO’072 betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Scharnierverschlüssen aus Kunststoff. Die Vorrichtung weist einen um eine Drehachse drehbaren prismatischen Mittelblock auf, der zwischen einer ersten und einer zweiten Formplatte angeordnet ist und gegenüber diesem in einer ersten Richtung verfahrbar ist. Ein Handlingsystem dient zur layoutgerechten Entnahme und Überführung der Scharnierverschlüsse an eine ortsfest angeordnete Verdeckelungsvorrichtung. Das Handlingsystem kann mit dem Mittelblock mitfahrend oder ortsfest angeordnet sein.
[0007] EP 2 258 531A1 wurde am 27.05.2010 im Namen der Fa. Zahoransky hinterlegt und 08.12.2010 publiziert. EP’531 beschreibt eine Spritzgiessmaschine mit einem Etagenwerkzeug welches ein erstes festes Aussenformteil, einen dreh- oder schwenkbar gelagerten Mittelblock, sowie ein zweites bewegliches Aussenformteil aufweist. Kavitäten werden zwischen Formgebungsbereichen an den Innenseiten der Aussenformteile und Formgebungsbereichen an gegenüberliegenden Aussenseiten des Mittelblocks gebildet. Der Mittelblock weist an zwei in Dreh- oder Schwenkrichtung einander benachbarten Aussenflächen Formgebungsbereiche für erste Teilspritzlinge und an den beiden anderen, einander benachbarten Aussenflächen Formgebungsbereiche für zweite Teilspritzlinge auf. Die beiden Aussenformteile weisen jeweils Formgebungsbereiche für einen der beiden Teilspritzlinge auf. In Dreh- oder Schwenkrichtung versetzt zu den Aussenformteilen ist jeweils wenigstens ein Greifer zum Entnehmen und Halten eines Teilspritzlings und zum Verbinden eines zuvor entnommenen ersten Teilspritzlings mit einem zweiten Teilspritzling. Alternativ dient der Greifer zum Entnehmen und Halten eines ersten Teilspritzlings und zum Einsetzen desselben in einen Formgebungsbereich für zweite Teilspritzlinge des Mittelblocks vorgesehen ist. Diese Vorrichtung weist unter anderem den Nachteil auf, dass sie insbesondere bei hohen Kavitätenzahlen schwierig zu justieren ist. Weiterhin weist sie konstruktionsbedingt den Nachteil auf, dass sie von der Verarbeitungsgeschwindigkeit her vergleichsweise langsam ist.
[0008] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von komplizierten Teilen zu zeigen.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen definierte Vorrichtung und das dazugehörige Verfahren gelöst.
[0010] In einer Ausführungsform weist eine erfindungsgemässe Vorrichtung einen um eine Achse drehbaren Mittelteil auf, der zwischen einer ersten und einer zweiten Formhälfte angeordnet ist und mit diesen in einer Schliessstellung im Bereich einer ersten und einer zweiten Trennebene zusammenwirkt. Der Mittelteil und die zweite Formhälfte sind gegenüber der ersten Formhälfte in einer ersten Richtung entlang einer Linearführung linear verschiebbar angeordnet. Bei der Linearführung kann es sich um die Holme einer Spritz-giessmaschine und/oder um separate Linearführungen handeln, z.B. auf dem Maschinenbett der Spritzgiessmaschine gelagerte, respektive abgestützte Linearführungen (z.B. Schwalbenschwanz- oder Schneebergerführungen). Beim Öffnen und beim Schliessen der Vorrichtung wird die zweite Formhälfte in der Regel jeweils doppelt so weit bewegt wie der Mittelteil, so dass der Mittelteil immer in der Mitte zwischen der ersten und der zweiten Formhälfte verbleibt. Der Mittelteil weist vier identische Kernseiten (Seitenflächen) auf, welche mindestens zwei Arten von Kavitätenhälften A und B umfassen. Die ersten Kavitätenhälften A und die zweiten Kavitätenhälften B sind in einer bestimmten Beziehung, respektive in einem bestimmten Muster zueinander angeordnet. Je nach Anwendunsgebiet sind die ersten und die zweiten Kavitätenhälften abwechslungsweise durchmischt angeordnet und/oder in Gruppen unter-, respektive nebeneinander angeordnet.
[0011] Die ersten Kavitätenhälften A sind so ausgestaltet, dass sie in Schliessstellung zumindest mit zu diesen komplementär ausgebildeten dritten Kavitätenhälften A’ der ersten Formhälfte (1. Anspritzstation) zusammenwirken und zumindest einen ersten Formhohlraum (Kavität) bilden. Die zweiten Kavitätenhälften B sind so ausgestaltet, dass sie in Schliessstellung zumindest mit zu diesen komplementär ausgebildeten vierten Kavitätenhälften B’ der zweiten Formhälfte (2. Anspritzstation) zusammenwirken und zumindest einen zweiten Formhohlraum (Kavität) bilden. Bei Bedarf kann pro Trennebene mehr als eine Einspritzstation zum Einspritzen von flüssigem Kunststoff verwendet werden.
[0012] Im Bereich der ersten Anspritzstation (0 ° Position) werden bei geschlossener Spritzgiess-vorrichtung (Werkzeug) erste Teile A gespritzt, indem flüssiger Kunststoff in erste Formhohlräume eingespritzt wird. Nach dem ausreichenden Aushärten des Kunststoffs wird die Spritzgiessvorrichtung durch Verschieben des Mittelteils und der zweiten Formhälfte in einer ersten Richtung gegenüber der ersten Formhälfte geöffnet. Die hergestellten Teile A verbleiben im Bereich der Kavitätenhälften A an einer Seitenfläche des Mittelteils haften und werden gemeinsam mit diesem um eine Drehachse um 90° in eine zweite seitliche Position (90° Position) gedreht. In der zweiten Position werden die Teile bei Bedarf einem weiteren Bearbeitungsschritt unterzogen. Z.B. besteht die Möglichkeit Scharnierverschlüsse in dieser Position mittels eines sogenannten Verdecklers zu verschliessen. Zu diesem Zweck können die Verschlüsse auf ihrem Kern sitzend von der Seitenfläche des Mittelteils abgehoben und freigestellt werden. Anschliessend tritt der Verdeckler in Aktion und verschliesst die Verschlüsse, z.B. in dem er von der Seite oder von hinten auf sie einwirkt. Der Verdeckler kann in die Seitenfläche integriert sein oder von aussen an den Mittelteil herangefahren werden. Je nach Ausführungsform und Anwendungsgebiet können alternativ oder ergänzend zumindest ein weiteres Teil an den soeben hergestellten ersten Teilen an- oder eingefügt werden. In einer Ausführungsform ist die Bearbeitungsvorrichtung zum Durchführen des weiteren Bearbeitungsschrittes gegenüber dem Mittelteil stationär angeordnet, bzw. bewegt sich bei einer Linearbewegung des Mittelteils mit diesem mit. Dadurch kann die Präzision erhöht werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der weitere Bearbeitungsschritt durchgeführt werden kann, während dem sich der Mittelteil z.B. noch in linearer Bewegung befindet (z.B. während dem Öffnen und dem Schliessen der Spritzgiessvorrichtung). Dies kann sich positiv auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit auswirken. Die Bearbeitungsvorrichtung ist bezüglich des Mittelteils mit Vorteil schwenkbar ausgestaltet, so dass sie, z.B. zum Warten des Mittelteils und/oder der Bearbeitungsvorrichtung, ausgeschwenkt werden kann. Anschliessend werden die noch immer am Mittelteil haftenden Teile A mit diesem um weitere 90° von der zweiten in eine dritte Position (180° Position) gedreht. Nach dem Schliessen der Vorrichtung werden zweite Teile B hergestellt, indem flüssiger Kunststoff in die zweiten Kavitäten eingespritzt wird. Während diesem Schritt befinden sich die ersten Teile A, welche noch immer am Mittelteil haften, in dafür vorgesehenen Aussparungen der zweiten Formhälfte in einer Parkposition. Die Aussparungen befinden sich neben und/oder unterhalb der vierte Kavitätenhälften B’. In dieser Position können die ersten Teile A ruhen oder einem weiteren Bearbeitungsschritt unterzogen werden. Nachdem die zweiten Teile B genügend ausgehärtet sind, wird die Spritzgiessvorrichtung erneut geöffnet. Dabei verbleiben sowohl die ersten Teile A als auch die zweiten Teile B am Mittelteil haften. Anschliessend wird der Mittelteil mit den Teilen A, B um weitere 90° in eine dritte Position bewegt (270°). In dieser Position werden die ersten Teile A mit den zweiten Teilen B wirkverbunden. Alternativ oder in Ergänzung können die ersten und die zweiten Teile auch entnommen werden und extern montiert werden.
[0013] Bei einer Montage am Mittelteil werden die ersten Teile A z.B. mittels eines Handlingsystems mit Vorteil layoutgerecht entnommen und mit zugeordneten zweiten Teilen wirkverbunden. Bei einer externen Montage werden die ersten Teile A z.B. mittels eines Handlingsystems entnommen und an eine Haltevorrichtung übergeben. Anschliessend werden die zweiten Teile B mittels demselben oder einem anderen Handlingsystem entnommen und direkt oder indirekt mit den ersten Teilen A wirkverbunden. In einer weiteren Ausführungsform werden mittels demselben Handlingsystem zuerst die ersten Teile A entnommen, dann die zweiten Teile B entnommen und anschliessend die ersten Teile A an eine Haltevorrichtung übergeben und dann die zweiten Teile B direkt oder indirekt mit den ersten Teilen A wirkverbunden. Weitere Ausführungsformen sind möglich. Bei Bedarf kann die Haltevorrichtung zum Testen der ersten Teile A und/oder der zweiten Teile B dienen. Z.B. kann die Dichtigkeit der Teile durch Anlegen eines Unterdrucks geprüft werden. Das Handlingsystem kann mit dem Mittelteil zumindest linear mitfahrend ausgestaltet sein.
[0014] In einer Ausführungsform weist die erfindungsgemässe Spritzgiessvorrichtung einen um eine Drehachse drehbaren Mittelteil auf, der zwischen einer ersten und einer zweiten Formhälfte angeordnet ist. Diese sind relativ zum Mittelteil in einer Längsrichtung der Spritzgiessvorrichtung senkrecht zur Drehachse des Mittelteils linear verschiebbar. Der Mittelteil weist vier zur Drehachse periphere Seitenflächen auf, die je erste und zweite Kavitätenhälften aufweisen. Die ersten Kavitätenhälften bilden mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils um die Drehachse mit zu diesen komplementär ausgestalteten dritten Kavitätenhälften der ersten Formhälfte erste Formhohlräume, welche zur Herstellung von ersten Teilen geeignet sind. Die zweiten Kavitätenhälften bilden mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils in einer 180°-Position mit zu diesen komplementär ausgestalteten vierten Kavitätenhälften der zweiten Formhälfte zweite Formhohlräume, welche zur Herstellung von zweiten Teilen geeignet sind. Zumindest die zweite Formhälfte weist (erste) Aussparungen auf, die zur temporären Aufnahme von im Bereich der ersten Kavitätenhälften am Mittelteil haftenden, in den ersten Formhohlräumen hergestellten, ersten Teilen geeignet sind. Bei Bedarf kann auch die erste Formhälfte entsprechend ausgebildete und angeordnete (zweite) Aussparungen für die zweiten Teile aufweisen, welche an einer Seitenfläche des Mittelteils haften. Je nach Anwendungsgebiet können die ersten und/oder die zweiten Aussparungen als Kavitätenhälften ausgebildet sein, in welche Kunststoff zur Bildung von weiteren Teilen eingespritzt werden kann. Mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils in einer 270°-Position können seitlich des Mittelteils Greifer angeordnet sein, die zur Entnahme von an einer Seitenfläche des Mittelteils haftenden ersten Teilen dienen. Die Greifer können zur Übergabe der ersten Teile an eine externe, z.B. seitlich neben der Spritzgiessvorrichtung angeordnete Haltevorrichtung dienen. Die Greifer können zur direkten oder indirekten Wirkverbindung von ersten Teilen mit zugeordneten zweiten Teilen dienen. Vorteilhafter Weise wird das Layout dabei nicht verändert, so dass immer Teile aus denselben Kavitäten miteinander wirkverbunden werden. Die Greifer können gegenüber der Halterung des Mittelteils stationär angeordnet sein. Bei Bedarf können die Greifer mit dem Mittelteil mitdrehen. Mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils bei einer 90°-Position kann seitlich zum Mittelteil mindestens eine Bearbeitungsvorrichtung angeordnet sein, welche zur Bearbeitung von am Mittelteil haftenden Teilen dient. Bei der Bearbeitungsvorrichtung kann es sich z.B. um eine Verdeckelungsvorrichtung handeln, welche zum Verdeckeln von an einer Seitenfläche des Mittelteils angeordneten Scharnierverschlüssen (erste Teile) dient. Bei der Bearbeitungsvorrichtung kann es sich auch um eine Montagevorrichtung handeln. In einer Ausführungsform ist die Formhälfte stationär angeordnet. Der Mittelteil, sowie die zweite Formhälfte sind entlang von Holmen einer Spritzgiessmaschine beweglich angeordnet. Der Mittelteil kann an einer Haltevorrichtung gelagert sein, welche an den Holmen und/oder entlang einer auf einem Maschinenbett der Spritzgiessmaschine abgestützten Linearführung gelagert ist.
[0015] Ein Verfahren zum Herstellen von Kunststoffteilen gemäss der vorliegenden Erfindung weist in der Regel folgende Verfahrensschritte auf:
<tb>a.<sep>Herstellen von ersten Teilen durch Einspritzen von Kunststoff in erste Formhohlräume, welche im Bereich einer ersten Trennebene einer Spritzgiessvorrichtung durch erste und dritte Kavitätenhälften gebildet werden;
<tb>b.<sep>Öffnen der Spritgiessvorrichtung und Transport der ersten Teile in den Bereich einer zweiten Trennebene der Spritzgiessvorrichtung, wobei die ersten Teile an den ersten Kavitätenhälften haftend gemeinsam mit diesen in die zweite Trennebene transportiert werden;
<tb>c.<sep>Schliessen der Spritzgiessvorrichtung wobei die ersten Teile im Bereich der zweiten Trennebene in dafür vorgesehenen Aussparungen einer zweiten Formhälfte positioniert werden;
<tb>d.<sep>Herstellen von zweiten Teilen durch Einspritzen von Kunststoff in zweite Formhohlräume, welche im Bereich der zweiten Trennebene durch zweite und vierte Kavitätenhälften gebildet werden, wobei die zweiten Kavitätenhälften neben den ersten Kavitätenhälften in einem beweglichen Mittelteil angeordnet sind.
[0016] Nach der Herstellung können die ersten mit den zweiten Teilen mittels Greifern direkt oder indirekt wirkverbunden werden.
[0017] Weitere Aspekte der Erfindung werden anhand der in den nachfolgenden Figuren beschriebenen Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>eine erfindungsgemässe Vorrichtung von schräg oben und vorne;
<tb>Fig. 2<sep>zeigt Detail D aus Fig. 1;
<tb>Fig. 3<sep>die Ausführungsform gemäss Fig. 1von schräg hinten und oben;
<tb>Fig. 4<sep>zeigt die Ausführungsform gemäss Fig. 1von schräg unten und hinten
[0018] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Spritzgiessvorrichtung 1 von schräg oben und vorne. Fig. 2 zeigt Detail D aus Fig. 1. Fig. 3 zeigt die Spritzgiessvorrichtung 1 gemäss Fig. 1von schräg oben und hinten. Fig. 4 zeigt die Spritzgiessvorrichtung 1 gemäss Fig. 1 von schräg unten und vorne.
[0019] Die Spritzgiessvorrichtung 1 weist einen Mittelteil 2 auf, der zwischen einer feststehenden ersten Formhälfte 3 und einer beweglichen zweiten Formhälfte 4 um eine Drehachse 5 drehbar angeordnet ist. Eine Haltevorrichtung 6 dient zur Lagerung des Mittelteils 2 gegenüber von Holmen 7 einer Spritzgiessmaschine (nicht näher dargestellt). Die Haltevorrichtung 6 und die bewegliche zweite Formhälfte 4 sind entlang der Holme 7 in einer Längsrichtung (x-Richtung) beweglich angeordnet. Anstelle der Holme 7 können alternativ oder in Ergänzung auch andere Linearführungen für die Haltevorrichtung 6 verwendet werden, z.B. solche die auf einem Maschinenbett einer Spritzgiessmaschine abgestützt sind. Der Mittelteil 2 weist hier vier zur Drehachse 5 peripher angeordnete Seitenflächen 8 auf. In allen vier Seitenflächen 8 sind abwechslungsweise nebeneinander erste und zweite Kavitätenhälften 9, 10 in mehreren Reihen übereinander (z-Richtung) angeordnet. In den Fig. 1 und 2 ist die Spritzgiessvorrichtung 1 in geöffnetem Zustand und der Mittelteil 2 um 45° um die Drehachse 5 gedreht dargestellt. In Fig. 3ist die Spritzgiessvorrichtung in geschlossenem Zustand dargestellt.
[0020] In Schliessstellung (Fig. 3) wirken die ersten Kavitätenhälften 9 einer ersten Seitenfläche 8 des Mittelteils 2 mit dritten Kavitätenhälften 11 der ersten Formhälfte 3 im Bereich einer ersten Trennebene 15 (0° Position des Mittelteils) zusammen und bilden erste Formhohlräume (nicht zu erkennen, da im Innern der Vorrichtung 1 angeordnet). Durch Einspritzen von verflüssigtem Kunststoff in die ersten Formhohlräume werden erste Teile 13 hergestellt. Gleichzeitig bilden die zweiten Kavitätenhälften 10 der gegenüber liegenden zweiten Seitenfläche 8 des Mittelteils mit vierten Kavitätenhälften 12 im Bereich einer zweiten Trennebene 16 (180° Position des Mittelteils) zweite Formhohlräume (ebenfalls nicht zu erkennen, da im Innern der Vorrichtung 1 angeordnet). Durch Einspritzen von verflüssigtem Kunststoff in die zweiten Formhohlräume werden zweite Teile 14 hergestellt. Anschliessend wird die Spritzgiessvorrichtung 1, wie in den Fig. 1und 2 dargestellt, geöffnet und der Mittelteil 2 um die Drehachse 5 um 90° gedreht. Beim Öffnen der Vorrichtung 1 verbleiben die ersten Teile 13 im Bereich der ersten Kavitätenhälften 9 an der zugeordneten Seitenfläche 8 des Mittelteils 2 haften und werden mit dieser mitbewegt. Diese Teile befinden sich dann in einer 90° Position (des Mittelteils). Das Gleiche gilt für die zweiten Teile 14, welche beim Öffnen der Vorrichtung 1 an den zweiten Kavitätenhälften 10 der zugeordneten Seitenfläche 8 des Mittelteils 2 haften bleiben und mit diesem um 90° mitbewegt werden. Diese Teile befinden sich dann in einer 270° Position (des Mittelteils). Anschliessend wird die Spritzgiessvorrichtung 1 wieder geschlossen und der Vorgang wiederholt. Beim nächsten Drehen des Mittelteils werden die vorgängig hergestellten und am Mittelteil 2 haftenden ersten Teile in eine 180° Position gegenüber der zweiten Formhälfte 4 gebracht. Die zweite Formhälfte 4 weist eine der Anzahl und Anordnung der ersten Teile entsprechende Anzahl und Anordnung von Aussparungen 17 auf, in welchen die ersten Teile beim Schliessen der Vorrichtung 1 aufgenommen werden.
[0021] Die gezeigte Ausführungsform weist bei 270° eine Handlingvorrichtung 18 mit Greifern 19 auf, die an einer Greiferplatte 20 befestigt sind. Die Handlingvorrichtung 18 weist einen beweglichen Gelenkarm 21 auf, an dem die Greiferplatte 20 befestigt ist und mit dem sie bewegt werden kann. Der Gelenkarm 21 ist an der Haltevorrichtung 6 des Mittelteils 2 befestigt und wird mit dieser mitbewegt. Dies weist den Vorteil auf, dass bereits während der Bewegung des Mittelteils eine Bearbeitung vorgenommen werden kann. Der Gelenkarm 21 weist Segmente 22 auf, die über Gelenke 23 miteinander wirkverbunden sind, so dass die Greiferplatte in alle erforderlichen Raumrichtungen bewegt werden kann. Eine Linearführung 24 ermöglicht eine seitliche Bewegung (x-Richtung) bezüglich einer zugewandten Seitenfläche 8 des Mittelteils 2.
[0022] Alternativ oder in Ergänzung kann die Handlingvorrichtung 18 auch als separate Vorrichtung ausgestaltet sein, welche z.B. neben der Spritzgiessvorrichtung angeordnet ist. Dasselbe gilt für allfällig vorhandene weitere Bearbeitungsvorrichtungen, welche auf derselben oder der gegenüberliegenden Seite angeordnet sind. In der gezeigten Ausführungsform dient die Handlingvorrichtung 18 zur Entnahme der ersten und der zweiten Teile 13, 14, welche in der 270°-Position an einer der Handlingvorrichtung 18 zugewandten Seitenfläche 8 des Mittelteils 2 haften. Z.B. können die ersten Teile 13 entnommen und auf die zweiten Teile 14 montiert werden. Anschliessend kann die Handlingvorrichtung 18 zur Entnahme der montierten Teile 13,14 verwendet werden. Die Reihenfolge kann auch umgekehrt werden. Alternativ können die montierten Teile auch vom Würfel in eine Auffangvorrichtung abgeworfen werden.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform können werden die ersten Teile 13 mit der Handlingvorrichtung entnommen und layoutgerecht an eine Haltevorrichtung (nicht näher dargestellt) übergeben. Anschliessend werden die zweiten Teile 14 entnommen und mit den ersten Teilen 13 direkt oder indirekt wirkverbunden. Die Reihenfolge kann auch umgekehrt werden. Bei einer indirekten Wirkverbindung werden die zweiten Teilen an eine weitere Haltevorrichtung übergeben und dann mittels dieser mit den ersten Teilen wirkverbunden.
Bezugszeichen
[0024]
<tb>1<sep>Spritzgiessvorrichtung
<tb>2<sep>Mittelteil
<tb>3<sep>erste Formhälfte
<tb>4<sep>zweite Formhälfte
<tb>5<sep>Drehachse (Mittelteil)
<tb>6<sep>Haltevorrichtung
<tb>7<sep>Holm
<tb>8<sep>Seitenfläche (Mittelteil)
<tb>9<sep>erste Kavitätenhälfte
<tb>10<sep>zweite Kavitätenhälfte
<tb>11<sep>dritte Kavitätenhälfte
<tb>12<sep>vierte Kavitätenhälfte
<tb>13<sep>erste Teile
<tb>14<sep>zweite Teile
<tb>15<sep>erste Trennebene
<tb>16<sep>zweite Trennebene
<tb>17<sep>Aussparung
<tb>18<sep>Handlingvorrichtung
<tb>19<sep>Greifer
<tb>20<sep>Greiferplatte
<tb>21<sep>Gelenkarm
<tb>22<sep>Segment
<tb>23<sep>Gelenk
<tb>24<sep>Linearführung
Claims (16)
1. Spritzgiessvorrichtung (1) zum Herstellen von Teilen aus Kunststoff (13, 14) mit einem um eine Drehachse (5) drehbaren Mittelteil (2), welcher zwischen einer ersten und einer zweiten Formhälfte (3, 4) angeordnet ist, die relativ zum Mittelteil (2) in einer Längsrichtung (x) der Spritzgiessvorrichtung (1) senkrecht zur Drehachse (5) linear verschiebbar sind und wobei der Mittelteil (2) vier zur Drehachse periphere Seitenflächen (8) aufweist, die je erste und zweite Kavitätenhälften (9, 10) aufweisen, wobei in einer Schliessstellung der Spritzgiessvorrichtung (1) die ersten Kavitätenhälften (9) mit Bezug auf eine Drehrichtung des Mittelteils in einer 0°-Position mit zu diesen komplementär ausgestalteten dritten Kavitätenhälften (11) der ersten Formhälfte (3) erste Formhohlräume bilden, welche zum Spritzgiessen von ersten Teilen (13) dienen, und die zweiten Kavitätenhälften (10) mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils in einer 180°-Position mit zu diesen komplementär ausgestalteten vierten Kavitätenhälften (12) der zweiten Formhälfte (4) zweite Formhohlräume bilden, welche zur Herstellung von zweiten Teilen (14) dienen, und zumindest die zweite Formhälfte (4) Aussparungen (17) zur temporären Aufnahme von im Bereich der ersten Kavitätenhälften (9) am Mittelteil (2) haftenden, in den ersten Formhohlräumen hergestellten ersten Teilen (13) dienen, während dem die zweiten Teile (14) gefertigt werden.
2. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils (2) in einer 270°-Position seitlich des Mittelteils (2) Greifer (19) angeordnet sind, die zur Entnahme von an einer Seitenfläche (8) des Mittelteils (2) haftenden ersten Teile (13) dienen.
3. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (19) zur Übergabe der ersten Teile (13) an eine Haltevorrichtung dienen.
4. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss einem der Patentansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (19) zur Wirkverbindung von ersten Teilen (13) mit zugeordneten zweiten Teilen (14) dienen.
5. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss einem der Patentansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (19) gegenüber dem Mittelteil (2) zumindest bezüglich einer Bewegung in der ersten Richtung (x) stationär angeordnet sind.
6. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit Bezug auf die Drehrichtung des Mittelteils (2) bei einer 90°-Position seitlich zum Mittelteil (2) mindestens eine Bearbeitungsvorrichtung angeordnet ist, welche zur Bearbeitung von am Mittelteil (2) haftenden ersten Teilen (13) dient.
7. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Bearbeitungsvorrichtung um eine Verdeckelungsvorrichtung handelt, welche zum Verdeckeln von an einer Seitenfläche (8) des Mittelteils angeordneten Scharnierverschlüssen (13) dient.
8. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Bearbeitungsvorrichtung um eine Montagevorrichtung handelt.
9. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss einem der Patentansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Seitenflächen (8) des Mittelteils (2) eine Hubvorrichtung angeordnet ist, mittels der die ersten Teile (13) zur Bearbeitung und/oder Entnahme von der Seitenfläche (8) bereitgestellt werden können.
10. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und die zweiten Kavitätenhälften (9, 10) gitterartig nebeneinander angeordnet sind.
11. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Formhälfte (3) stationär angeordnet ist und der Mittelteil (2), sowie die zweite Formhälfte (4) entlang von Holmen (7) einer Spritzgiessmaschine beweglich angeordnet sind.
12. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (2) an einer Haltevorrichtung (6) gelagert ist, welche an den Holmen (7) und/oder entlang einer auf einem Maschinenbett der Spritzgiessmaschine abgestützten Linearführung gelagert ist.
13. Spritgiessmaschine gemäss einem der Patentansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (19) mit der Haltevorrichtung (6) des Mittelteils (2) wirkverbunden sind.
14. Spritzgiessvorrichtung (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (17) als Kavitäten zum Einspritzen von Kunststoff dienen.
15. Verfahren zum Herstellen von Kunststoffteilen (13, 14) mit folgenden Verfahrensschritten:
<tb>a.<sep>Herstellen von ersten Teilen (13) durch Einspritzen von Kunststoff in erste Formhohlräume, welche im Bereich einer ersten Trennebene (15) einer Spritzgiessvorrichtung durch erste und dritte Kavitätenhälften gebildet werden;
<tb>b.<sep>Öffnen der Spritzgiessvorrichtung und Transport der ersten Teile in den Bereich einer zweiten Trennebene der Spritzgiessvorrichtung, wobei die ersten Teile an den ersten Kavitätenhälften haftend gemeinsam mit diesen in die zweite Trennebene transportiert werden;
<tb>c.<sep>Schliessen der Spritzgiessvorrichtung wobei die ersten Teile im Bereich der zweiten Trennebene in dafür vorgesehenen Aussparungen einer zweiten Formhälfte positioniert werden;
<tb>d.<sep>Herstellen von zweiten Teilen durch Einspritzen von Kunststoff in zweite Formhohlräume, welche im Bereich der zweiten Trennebene durch zweite und vierte Kavitätenhälften gebildet werden, wobei die zweiten Kavitätenhälften neben den ersten Kavitätenhälften in einem beweglichen Mittelteil angeordnet sind.
16. Verfahren gemäss Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten mit den zweiten Teilen (13, 14) mittels Greifern (19) direkt oder indirekt wirkverbunden werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH17612011A CH705721A2 (de) | 2011-11-02 | 2011-11-02 | Spritzgiessvorrichtung mit drehbarem Mittelteil. |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH17612011A CH705721A2 (de) | 2011-11-02 | 2011-11-02 | Spritzgiessvorrichtung mit drehbarem Mittelteil. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH705721A2 true CH705721A2 (de) | 2013-05-15 |
Family
ID=48279207
Family Applications (1)
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| CH17612011A CH705721A2 (de) | 2011-11-02 | 2011-11-02 | Spritzgiessvorrichtung mit drehbarem Mittelteil. |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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2011
- 2011-11-02 CH CH17612011A patent/CH705721A2/de not_active Application Discontinuation
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